|
» 07. Februar 2007 «
.....
Vorab
3:
Für
grundsätzliche Erklärungen zu diesem
Thema, bitte 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)
Für den Dezember '06 müssen wir leider ein Einknicken
der Neukreditvergabe bei den Nichtbanken1
konstatieren. Ein Minus von 54,71 Mrd. Euro,
oder -1,43 Prozent. Recht heftig!! "Auslöser"
sind beinahe zur Gänze die Buchkredite, die alleine
schon um 46,6 Mrd.€ nachgaben.
...Emissionsstatistik
für Wertpapiere (Buba
>>): Voriges Mal (Nov '06) schrieb ich: »Allerdings, »Wie
im Vormonat [=11,9
Mrd.€] entfiel der
größte Teil des Mittelaufkommens auf Emissionen
der öffentlichen Hand (9,1 Mrd €).« Nun, kaum sehen wir mal wieder eine etwas höhere Tilgungsrate, schwächelt auch schon die Neuverschuldung. Das ist zwar nicht immer so, aber durchaus in der Mehrzahl der Fälle. Meiner Meinung nach, spricht das nicht gerade für eine solide "Eigendynamik" der inländischen Neukreditaufnahme, sondern gleicht eher einem "Eiertanz" -- sozusagen. Wie auch immer, für das Gesamtjahr (Endwert) der Nichtbanken ergibt sich somit ein Plus der Neukreditvergabe von +71,4 Mrd. Euro, oder +1,91%. Der Dezember verhagelt das bis dato noch einigermaßen positiv Bild doch recht gründlich. Zwar sind 1,91 Prozent im Vergleich zu den jüngeren Vorjahren noch halbwegs beachtlich. Langfristig hingegen, ist dieser Wert deutlich zu gering!! Gehen wir zu den Privaten (oben ist ja teilweise auch die öffentliche
Hand enthalten): 2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)
Auch
hier sieht's nicht viel besser aus! Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle), müssen wir ebenfalls ein erhebliches Minus festhalten. Wir notieren einen Rückgang um -22,8 Mrd.€, oder -0,92%. Wobei die Wertpapiere selbst um 3,04 Mrd.€ zunahmen!
Das Gesamtjahr 2006 geht somit wie folgt zu Ende: Das Saldo der deutschen Leistungsbilanz (der Blick zu den -- sozusagen -- ausländischen, für die BRD "ersatzweise" einspringenden, stellvertretenden Kreditnehmern) lag in den ersten elf Monaten 2006 bei +91,6 Mrd.€ (Vorjahr +84,6) (>>). Die BRD hängt weitestgehend am Tropf des Auslands. Wehe, "jemand" dreht den Hahn zu!! Besagten "Hahn" sehen wir
uns im europäischen Ausland etwas näher an: 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" (Mrd. €) (>>)
Differenz von Dezember '06 zu November '06 = +35,9 Mrd.€, oder +0,34% (Vormonate siehe Tabelle links). Teile ich die +35,9 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +2,99 Mrd.€ (ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig). Wie schon zuletzt, geht das Plus im Grunde in Gänze auf das Konto der Buchkredite (Vormonate 86, 63 und 82%). Die Aktien und sonstige Dividendenwerte gingen diesmal sogar um rund 5 Mrd.€ zurück. Ich meine, eine durchaus "gesunde" Entwicklung (Abgesehen davon, daß wir ganz allgemein und ständig immerhin über zusätzliche »Verschuldung« sprechen. Aber so ist das halt!! Es ist eben nicht Geld, "what makes the world go around, world go around...", sondern Schulden, bzw. Kredite!!). Für das Gesamtjahr sehen wir demnach eine Steigerung der Kreditvergabe von 1083,5 Mrd. Euro, oder 11,34%. Mein lieber Mann, daß nenn ich mal "saftig" (und das trotz der deutschen Daten)! Viel "besser" kann es auch in China oder Indien nicht laufen. Wer hätte das gedacht? Ich gebe zu, ich war diesbezüglich zu skeptisch. Dazu ein Zitat: »Unternehmerische Investitionskredite stellen die beste Schuldenform dar. Der Unternehmer kann den Verlust des verpfändeten Vermögens nur abwenden, indem er mit den vorfinanzierten Investitionsmitteln – der Verschuldung also – ein marktfähiges Produkt erstellt, welches ihm die vorfinanzierten Mittel und die darauf anfallenden Zinsen am Markt einbringt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss er, wie oben schon erwähnt, Bedürfnisse so stark kultivieren, dass Wirtschaftsakteure bereit sind, sich diese zu erfüllen. Die Investitionskredite der Unternehmer sind die Antriebsquelle von Fortschritt und Wohlstand.« (>>) Ganz offensichtlich hat die "Kultivierung
der 'Bedürfnisse'" bestens funktioniert! Und wenn
zukünftig noch zusätzlich bei ein paar Milliarden
Indern, Chinesen und Russen usw. "kultiviert"
wird, kippt zwar irgendwann Mütterchen Erde um, aber
bis dahin leben wir im kreditvergabetechnischen Paradies
Ich schweife ab! Zurück zur Bestandsaufnahme und zum Dezember: Plus 0,34 Prozent stellt nun auch nicht gerade einen "Topwert" dar. Für den Dezember ergibt sich allerdings ein "Spezialfall": Luxemburg. Die folgende Tabelle2 gibt einen Überblick:
Die graphische Umsetzung:
Ohne Luxemburg ergibt sich ein wesentlich
positiveres Bild für Europa (siehe auch Graphik rechts,
ex Luxemburg). Der Schnitt lag bei rund +1,1%!. Wie
das im Vergleich zu dem deutschen Wert zu sehen ist,
verdeutlicht die Graphik (und die Tabelle) ebenfalls.
Deutschland abgehängt ... setzen ... sechs!
KLASSE Text!!! Stellenweise nicht ganz einfach zu lesen und insgesamt immerhin 46 Seiten, aber ihr solltet ihn wirklich nicht übergehen! An dieser Stelle möchte ich nur mal ein paar wenige Passagen zitieren und kurz kommentieren. Die ganze Arbeit solltet ihr euch trotzdem nicht entgehen lassen (Link unten). Der Schutz des materiellen sowie immateriellen Eigentums ist also die unabdingbare Grundlage jeder demokratischen, freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Ordnung. So ist es!!!! Das Fundament des Systems ist das Eigentum!! Das komplette System fußt auf genau dieser Tatsache!!! Diese exekutive Gewalt [der Staat] sichert mit ihrem Machtmonopol die konstituierten Eigentumsrechte vor unrechtmäßiger Aneignung durch Dritte und darf diese Rechte auch nicht durch ihre Monopolstellung verletzen – darf also nicht enteignen. Wenn der Staat als Machtmonopolist dennoch enteignet, muss er dem Enteigneten mindestens den Marktpreis des enteigneten Vermögenswertes als Kompensation anbieten, damit eine (effiziente) Belastung und Verpfändung eben dieses Vermögenswertes in privaten Kontrakten möglich ist. Genau das ist die Aufgabe des Staates, die »Absicherung« der Eigentumsrechte, auf der Basis, daß er »diese Rechte auch nicht durch ihre Monopolstellung verletzen darf«!! Denn dadurch »ist dieses [das Eigentum] in Form von Eigentumstiteln unumschränkt belastbar, verpfändbar und verkaufbar« und stellt somit die Grundlage für die unabdingbare Neuverschuldung dar!! Diese Feststellungen sind durchaus bemerkenswert, denken wir da an die Zwangssysteme Renten- und Krankenkassen usw. Hier kommt der Staat nicht seiner eigentlichen Aufgabe -- nämlich der Besicherung des Eigentums -- nach, sonder tritt in Gestalt des Eigentumenteigners auf!! Gleiches gilt im Grunde auch für die Zwangsabgaben namens Steuern. ==> Die unlösbare Crux: Der Staat ist zugleich Engel und Teufel in einer "Person"!! Die entscheidende Frage ist jedoch, in wie weit sich der Teufel breit macht!! Wirtschaften dreht sich also immer um Schulden: Kern ist die Urschuld. In Eigentumswirtschaften kann in Bezug auf die Institution zur Einwerbung von Schulddeckungsmitteln – dem Markt also – nichts (administrativ) geplant, sondern nur unter Unsicherheit "spekuliert“ werden. Jeder Wirtschafter muss zur Abmilderung der Unsicherheit sein Vermögen maximieren, sofern dies mit anderen individuellen Zielvorstellungen kompatibel ist. Zur Vermögensmaximierung muss er entweder − als Bank auftreten und sein existentes Vermögen belasten, − sein existentes Vermögen verpfänden, um erhaltene Geld mit Gewinn zu investieren oder - sein Humankapital derart interessant machen, dass er einen Dritten zur Verschuldung bewegen kann, um Arbeitslohn zu erhalten. Der von
mir gefettete Satz beschreibt im Grunde genau
das, was ich Das Geld selbst stellt heute also in der Regel durch die Zentralnotenbank umlauffähig gemachte private (bspw. Wechsel) oder staatliche Schuldtitel (bspw. Staatsanleihen), nach deren Hereinnahme von bonitätsgeprüften und selbst mit Eigentum haftenden Gläubigern, dar – Vermögenswerte also. Umlauffähig sind diese Schulden deshalb, weil es in dem betreffenden Währungsgebiet keine besseren – im Sinne von besser besicherten – Schulden geben kann. Das liegt daran, dass die Zentralnotenbank selbst im Fall der Aufzehrung ihres Eigenkapitals durch den Staat immer mit Eigenkapital in Form von verbrieften zukünftigen Steuereinnahmen – Staatsschuldtiteln also – ausgestattet werden kann und historisch auch wurde.50 Die Positionen einer Zentralnotenbank als De-jure-Schuldner in (Forderungs-) Vermögenswerten und einem im betreffenden Währungsgebiet ansässigen Geld-Schuldner unterscheidet sich im Extremfall fundamental, da die Zentralnotenbank als Hausbank und meist im Eigentum des Staates befindlich immer auf das Besteuerungsmonopol des Staates „zurückgreifen kann“, um mit Eigenkapital ausgestattet zu wer-den. 50Dass diese Eigenkapitalausstattung dann im Normalfall eben nicht mehr mit Hilfe marktfähiger Staatsschuldtitel geschieht und somit die Zentralnotenbank zur Staatsbank macht, führt zu den in der Geschichte zahllos beobachtbaren Währungsreformen, wie in Deutschland 1948. Die Ursache solcher Zerrüttungen von Währungssystemen liegt aber immer schon in vorangegangenen Emissionen „zukünftiger“ Steuereinnahmen durch den Staat, die aber niemals realisiert werden und somit immer „zukünftig“ bleiben, weil die Besteuerungsgrundlage – Schulden aus privaten Kontrakten – und die abgetretenen zukünftigen Steuern in ein Missverhältnis geraten sind. Dazu im Kapitel von der Verschuldung und insbesondere im Abschnitt zur Verschuldung des Staates mehr. Eigentlich kein zusätzlicher Kommentar nötig. Ich zitiere mich von weiter oben nur mal eben selbst: »Die entscheidende Frage ist jedoch, in wie weit sich der Teufel breit macht!!«. Hierzu sollte insbesondere der letzte Absatz (»Die Staatsschulden«) gelesen werden, auch wenn dort die Unmöglichkeit »Die Staatsschulden...müssten...bestenfalls jedoch vollständig ausgeschlossen werden.« gefordert wird!!
Einfach noch ein sehr interessanter Link: - die Ausfallsrate für Immobilienkredite hat vom Tief ist 2005 aus in 2006 rapide zugenommen; ein Ansteigen auf 3,5% wird in einem Jahr erwartet: - die Hypothekenverschuldung der US Amerikaner beläuft sich auf 8,2 Billionen USD mit einer zweistellige, jährlichen Zuwachsrate. Gewöhnlich liegen die Kreditausfallraten niedriger in Zeiten starken Kreditwachstums, nicht so in 2006.
Aus Zeitgründen hier leider nur der Link: Zusätzlich noch der Verweis zur offiziellen CDC-Seite,
in der die Rede von 36.000 jährlichen Influenza-Toten
ist: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
» 28. Januar 2007 «
Nicht
ganz uninteressant, so meine ICH jedenfalls!
Das Bemerkenswerte daran, ist,
daß die Einnahmen von Anfang an wesentlich geringer
waren, als die Ausgaben. Rechnen wir nämlich den »Bundeszuschuss«
heraus, ergeben sich nur und ausschließlich Einnahmedefizite.
Die ganze Choose hat demnach von Beginn an nicht
ohne zusätzliche Überweisungen von Steuergeldern der
"Allgemeinheit" funktioniert.
Die Lohnnebenkosten müssen runter - so der breite politische Konsens.
Da lohnt sich ein Blick, wofür die Sozialversicherungen das Geld
überhaupt ausgeben. [...] Den größten Brocken machen die versicherungsfremden Leistungen bei der
Rentenversicherung aus. Von zehn Euro, welche die Rentenversicherung
ausgibt, gehören vier eigentlich nicht zu ihren Leistungen. Der Bund
zahlt zwar einen Zuschuss, aber es verbleiben immer noch 39,2
Milliarden. Den weitaus größten Teil machen Witwen- und Witwerrenten
aus. Sie galten bis 1986 als versicherungseigene Leistung. Seitdem
werden allerdings die Einkünfte des hinterbliebenen Ehepartners auf die
Witwenrente angerechnet. Diese Rentenart sei damit "von einer
Versicherungsleistung zu einer Fürsorgeleistung" geworden, die nur noch
bei Bedürftigkeit gezahlt wird, sagen die Wirtschaftsforscher. Weiteren Überblick erhaltet ihr z.B.
hier Nach Durchsicht kann ich persönlich folgende Punkte festhalten:
• Auch scheint mir die dies betreffende "Kritik", mindestens teilweise, eher ein Verschiebebahnhof, denn eine "Lösung". In »Fakten und Argumente...« (siehe Link oben) lesen wir beispielsweise: »Zu den Anrechnungszeiten zählen u.a. Zeiten der Krankheit und Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug. Diese Zeiten sind versicherungsfremd, weil über sie Risiken abgedeckt werden, die anderen Sozialleistungsträgern - der Kranken- und der Arbeitslosenversicherung - zuzuordnen sind.« Rein formell wahrscheinlich sogar korrekt. Nur, was wären die ganz praktischen Auswirkungen, wenn diese Lasten nicht der Rentenversicherung, sondern der Kranken- und Arbeitslosenversicherung zugeschlagen werden würden? Würde "Arbeit" dadurch wirklich "billiger" (?), oder ist dies nicht vielmehr das berühmte "linke-Tasche-rechte-Tasche-Spielchen"?? Wo ist da der gesamtwirtschaftliche (positive) Effekt auszumachen??
1.) Die versicherungsfremden Leistungen könnten theoretisch komplett gestrichen werden. Der Aufschrei würde einem Vulkanausbruch gleichen und ist somit wohl kaum eine reelle Alternative. 2.) Sie
verbleiben gänzlich in den Rentenkassen. Um diese damit
aber per Saldo nicht zu belasten (=kostenneutral für
die Rentenkassen), müßte der Bund seine Zuschüsse entsprechend
hochfahren. Daraus folgen unmittelbar und zwangsläufig
zwei Szenarien: 3.) Die versicherungsfremden Leistungen werden völlig aus den Rentenkassen herausgenommen. Im Endeffekt das gleiche Resultat wie unter 2.). Konkretes
Beispiel für 2.) und 3.) aus 2003: »Versicherungsfremde
Leistungen wie Mutterschaftsgeld werden künftig aus
Steuermitteln finanziert. Zur Gegenfinanzierung wird
die Tabaksteuer in drei Stufen um insgesamt einen Euro
pro Zigarettenpackung erhöht.« (>>)
<=> (Wagt euch bloß nicht, mit dem Rauchen aufzuhören!!
Und nur um mal die Dimensionen zu verdeutlichen -- bei den Zahlen die da im Raume stehen (Bilb oben). »Grund dafür ist vor allem die geplante Mehrwertsteuererhöhung. Sie allein soll mit 19,4 Mrd. Euro zu Buche schlagen.« (>>) Es stehen also drei Prozenpunkte MwSt-Erhöhung (=18,75%-Erhöhung absolut gesehen) mit geplanten Mehreinnahmen von rund 20 Mrd.€, einer »insg. durch Beiträge fehlfinanzierten« Summe von 83,7 Mrd.€, gegenüber!!! Ganz egal, wie man was berechnet, noch mit einbezieht oder nicht und miteinander vergleicht, die notwendigen Steuererhöhungen, bei kompletter Übernahme durch "den Staat", wären überaus gewaltig und hätten kolossale Auswirkungern!! Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Man kann durchaus berechtigterweise für 2.) oder 3.) plädieren (ich persönlich denke sogar, daß dies, innerhalb des vorhandenen Systems (!!), höchstwahrscheinlich der bessere Weg wäre). Jedoch müssen die dabei entstehenden Konsequenzen völlig klar sein. Und das, wie gesagt, scheint mir oft genug schlicht nicht der Fall zu sein. Auch wenn evtl. im gleichen Maße, oder zumindest annähernd, die Lohnnebenkosten sinken würden, die Folgen wären immens!!
Hoffe euch nicht gelangweilt zu haben
Daran ändert auch nichts, daß auch hier wieder nicht auf die Rolle des Staates eingegangen wird. Zwar schreibt der Autor völlig richtig... Die Vorraussetzung für das Funktionieren einer arbeitsteiligen Gesellschaft ist ein funktionierendes Geldsystem. Die Grundlage eines funktionierenden Geldsystems ist Eigentum. ...jedoch geht er nicht weiter auf die Fragen ein, wer das Eigentum besichert, wer die gesetzlichen Grundlagen für Kreditverträge schafft, wer bestimmt, was das Geld für das funktionierende Geldsystem überhaupt ist, usw. usf., wer also die zwingend vorauszusetzende Grundlage der genannten Grundlagen ist -- mit allen bekannten Folgen (Staatsverschuldung, Umverteilung, etc)!! Wie gesagt, trotzdem auch hier wieder ein Schrittchen zu spät "angesetzt" wird, "ab dann" ist aber alles recht empfehlenswert gut erklärt!
[...] Silvia Cattori: Von 2001 an hat die EU Anti-Terror Massnahmen
ergriffen. Es hat sich dann gezeigt, dass diese Massnahmen der CIA
erlaubte Menschen zu entführen, sie an geheime Orte zu transportieren
und zu foltern. Sind die europäischen Staaten nicht ein wenig Opfer
ihrer Unterwerfung der USA geworden?
Daniele Ganser: Die europäischen Staaten haben nach den Attentaten des 11. Septembers 2001 gegenüber den USA eine schwache Haltung eingenommen, wie Vasallen. Nachdem sie erklärt hatten, dass geheime Gefägnisse illegal sind, liessen sie es geschehen. Das gleiche mit den Gefangenen von Guantanamo. In Europa wurden Stimmen laut die sagten: ‚Man kann Gefangenen nicht den anwaltlichen Beistand verweigern.’ Als Frau Angela Merkel diese Frage wegen Guantanamo aufbrachte haben die USA ihr klar gemacht, dass Deutschland im Irak mitverwickelt sei, dass ihre Geheimdienste mitgeholfen hatten den Krieg vorzubereiten und deshalb zu schweigen hätte. Silvia Cattori: In diesem Kontext, in dem es noch viele ungeklärte
dunkle Stellen gibt, stellt sich die Frage welche Sicherheit kann die
Nato den Völkern, die sie beschützen sollte, noch geben, wenn sie den
Geheimdiensten erlaubt, die Bevölkerung zu manipulieren? Zwei Zitate (>>) noch, die zwar keinerlei weitere Kommentare "benötigen", um so mehr aber -- falls nicht eh schon geschehen -- die Überprüfung der eigenen Position bedingen: »Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder,
unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen
Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das
italienische Volk dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu
bitten. Diese politische Logik liegt all den Massakern und
Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben,
weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.«
»Terror eignet sich mehr als irgendeine andere militärische Strategie dazu, die Bevölkerung zu manipulieren.«
Analyse des österreichischen Autors Malte Olschewski über die manipulierte Berichterstattung über den Iran und seinen Präsidenten Ahmadinedschad (veröffentlicht auch bei 'journalismus - nachrichten von heute') - 22.1.2007 [...] Der iranische Präsident Mahmut Ahmadinejad hatte am 26.10.2005 bei einer Konferenz im Innenministerium nach westlichen Medienberichten erklärt: „Israel muss von der Landkarte ausradiert werden.“ Das Institut MEMRI (Middle East Media Research Institut) hat die Rede genau übersetzt. Dabei hörte sich das Zitat völlig anders an. Ahmadinejad hatte dabei lediglich einen Ausspruch des verstorbenen Religionsführers Ayatollah Khomeini zitiert: „Unser verehrter Imam hat gesagt, dass das Besatzungsregime einmal aus den Seiten der Geschichte verschwinden muss. [...] “Das ist nicht die einzige Fälschung. Es gibt kaum eine Äusserung Ahmadinejads zu Israel, die nicht verzerrt oder verfälscht worden wäre. Am 14.12.2005 erklärte er laut DPA: „Der Westen widmet sich dem Märchen vom Massaker an den Juden....“ Unabhängige Übersetzungen lauteten anders: „Einige haben im Namen des Holocausts einen Mythos geschaffen und schätzen diesen sogar höher ein als den Glauben.“ [...] Es
gibt eine Reihe anderen Zitate, in denen Ahmadinejad Fragen zum
Holocaust stellt, aber nirgends ist eine glatte Leugnung nachweisbar.
Es mag sein, dass bei Versammlungen der Chor ertönt: „Marg bar Esrail!“
(Für Israel den Tod!) Doch ist der iranische Präsident klug genug, um
nicht in solche religiös populistische Rufe einzustimmen. Aber aus
seinen Reden haben die Medien eine ganze Lawine von Schlagzeilen
entwickelt:
Tja nun, ein Volk braucht eben Lebensraum!!
Bantustans
Und am wichtigsten: die Also bitte!!! Wer wird denn hier so kleinlich sein und etwaige Paralellen auftun?? Ihr Korinthenkacker, Erbsenzähler, Klugscheißer, Schlauberger, Haarspalter, Krümelkacker, Besserwisser, Schlaumeier, Kleinkarierte, Pingelige, Pedanten....die ihr seit!
Für die, die nicht wissen worum es sich bei "den Bilderbergern" handelt, sei nochmals ein Artikel verlinkt, der einen schönen Überblick verschafft.
Auch 2006 fand wieder ein solches
Treffen statt. Die Teilnehmerliste ist immer wieder
äußerst beeindruckend. Aus Deutschland nahmen unter
anderem teil (mehr dazu
Um den Kern des "Bilderberger-Problems" erneut zu verdeutlichen, zitiere ich aus gleicher Quelle mal den letzten Absatz: Würde beispielsweise bekannt, daß sich Manager der Fifa, Trainer der Nationalmannschaften, bekannte Spieler, mehrere Schiedsrichter und Sportreporter einmal jährlich unter größter Geheimhaltung treffen, das Interesse an der Fußballweltmeisterschaft würde aufgrund der unweigerlich aufkommenden Vermutungen der Manipulation zweifellos deutlich abnehmen.
Jeder Schluckauf, jeder Furz den irgendjemand
der "oberen Zehnttausend" läßt --
und dergleichen weltbewegende Dinge mehr --,
wird tagelang breit und lang getreten. "Problembären"
füllen wochenlang die hiesigen Medien. Davos (World
Economy Forum) wird per Live-Schalte rübergebracht. (Nur
ganz nebenbei: Bild rechts. Man kennt sich, man neckt
sich. Ist DAS die Grundlage für unabhängige Politik?)
Wenn sich aber die "Creme de la Creme" der
weltweiten Entscheidungsträgern aus allen möglichen
verschiedenen, aber entscheidenden Richtungen
der Gesellschaft treffen, dann soll das keiner Erwähnung
wert sein?? Das kann doch wohl nicht sein!! Wenn so
etwas nicht eine rege -- ja vielleicht tatsächlich
sogar eine wirklich investigative (Gott bewahre uns
davor Offensichtlich wird sich daran so schnell auch nichts ändern. Denn wagt es trotzdem mal jemand, betreffende Fragen zu stellen, prallen die einfach ab wie ein Flummi. Gordon Brown beantwortet Bilderberg-Frage (>>) Indem er einen unterrangigen Minister die Frage abblocken lässt Steve Watson, Infowars.net, Tuesday, January 16, 2007 Der britische Parlamentsangehörige Norman Baker hatte bereits Premierminister Tony Blair aufgefordert, Details von den Bilderberg-Konferenzen preiszugeben an denen er bisher teilgenommen hat. Jetzt forderte Baker von dem amtierenden Kanzler der Exchequer und vermutlich nächsten Premierminister Gordon Brown, Details von den Bilderberg-Konferenzen zu enthüllen, bei denen Brown anwesend war. Bakers Anfrage wurde nun "beantwortet", allerdings nicht von Brown selbst, sondern von John Healey, dem Finanzsekretär. Die Frage und die Antwort sind nun im Protokoll des Parlaments nachzulesen: Norman Baker: Die Frage an den Kanzler der Exchequer, in welchen Jahren seit 1997 (a) er und (b) andere Finanzminister an Treffen der Bilderberg Group teilgenommen hat. [115142] John Healey: Minister des Finanzsektors und Funktionäre haben als Teil der Politikentwicklung Treffen mit einer großen Bandbreite an Organisationen und Individuen im privaten und öffentlichen Sektor. Wie bei vergangenen Administrationen gibt diese Regierung nicht die Details von allen solchen Treffen preis. Das heißt im Klartext: Die Regierung kann tun was immer sie möchte,
sie kann an Treffen teilnehmen um politische Entscheidungen zu formen
und umzusetzen mit jeden ungewählten Funktionären und ausländischen
Businessgruppen, ohne den Bürgern irgendwas davon zu sagen.
Wenn das Volk eine andere Meinung als der Staat hat, Für den Rest bitte
Das große Karthago führte drei Kriege. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
» 14. Januar 2007 «
Wie angekündigt, vermutlich die letzte Aktualisierung für die nächsten zwei, drei, vier Wochen!
Das Wehrdienstverhältnis der Berufssoldatinnen und Berufssoldaten endet in der Regel mit Eintritt in den Ruhestand (§ 44 Abs. 1 des Soldatengesetzes (SG)) nach Erreichen der allgemeinen Altersgrenze. Diese liegt zurzeit bei der Vollendung des 61. Lebensjahres. Vor Erreichen dieser allgemeinen Altersgrenze können Berufssoldatinnen und Berufssoldaten mit Ausnahme der Offiziere des Sanitätsdienstes, des Militärmusikdienstes und des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr nach Überschreiten einer besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt werden, wenn eine weitere Verwendungsmöglichkeit nicht gegeben ist (§ 44 Abs. 2, § 45 SG). Die besonderen Altersgrenze liegen - abhängig vom Dienstgrad - zwischen dem vollendeten 53. Lebensjahr (Unteroffiziere) und dem vollendeten 60. Lebensjahr (Oberste). (>> & Tabelle) Aus gut informierten Kreisen
(=Vater Der DBwV möge sich dafür einsetzen, dass die Zeiten der Teilnahme an Auslandseinsätzen auf das jeweilige Pensionsalter von Soldaten und gleichzeitig als ruhegehaltfähige Dienstzeit gem. § 25 Abs. 2 SVG angerechnet werden, sodass sich deren Gesamtdienstzeit entsprechend verringert ohne Abflachung der Versorgungsbezüge. (auch die Unmenge an anderen Forderungen und "Empfehlungen" sind wahrlich nicht von schlechten Eltern >>) Auch nicht schlecht! Das sollte sich mal ein Kumpel von mir zum Beispiel nehmen, der beruflich, je nach dem, insgesamt mehrere Wochen bis ein paar Monate im Jahr im Ausland unterwegs ist. Mal sehen, was sein Chef und die Rentenkasse dazu sagen würden!!! Auch wenn es zur Zeit niemand hören mag, es gibt kein entrinnen. Die Abschlußrechnung kommt irgendwann auf den Tisch. Und irgendwann wird meiner Meinung nach nicht erst der Zeitpunkt meiner Rentenansprüche sein (in ca. 30 Jahren). Apropos Abschlußrechnung. Dergleichen
gab es selbstverständlich eine ganze Menge in der Geschichte.
Einen kleinen Überblick verschafft
Dem
Vorthema angepasst und weil ich ja, wie angekündigt,
berufsgeschuldet vermutlich ein paar Wochen nichts mehr
von mir hören lassen werde und ich jetzt auch keine Zeit
mehr habe, möchte ich nochmals ein paar "Schriftstücke"
zu grundsätzlichen Aspekten loswerden. Bei diesen "Schriftstücken"
handelte es sich ursprünglich um Maildokumente (alles
im original Wortlaut), die ich irgendwann mal als Antwort
verfasst hatte. Ist ein bißchen viel zu lesen, aber
ihr habt ja laaaaaaange Zeit Ich
bitte jedoch zu bedenken, daß es sich dabei um meine
Gedankengänge, Interpretationen und Sichtweisen
usw. handelt. Übt also Nachsicht und habet Verständnis
Und wer das alles jetzt tatsächlich durchgearbeitet haben sollte, kann nun auch folgende Meldung "besser" einordnen:
Einer DER zentralen Sätze für mich ist dieser: »Religion war für ihn ein simples Werkzeug zur Verfolgung machtpolitischer Interessen.« -- bedeutet, nicht NUR bezogen auf Religionen, instrumentalisieren!!! Wie wir immer wieder sehen, funktioniert daß auch nach wie vor bestens (Beispiel "Karikaturenstreit" usw.). Allenthalben -- auf allen Seiten -- wird auf die spinnengleichen Zampanos hereingefallen. Abgesehen davon, ist der Artikel natürlich auch deshalb interessant -- mehr oder weniger bildlich gesprochen: ...das Volk
kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen
der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu
tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten
ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten
das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." (Siehe
vollständig Wobei ich mich unentwegt am fragen bin, wie das regelmäßig erneut passieren kann. Macht wird einem in letzter Konsequenz immer gegeben, niemals wird sie sich genommen. Mindestens ganz sicher auf Staatenebene. Brezel-Bush -- nur als Beispiel -- maschiert schließlich nicht selbst ein!! Ohne eine Mindestzahl von (weltweiten??) Mitläufern, Abnickern und Jasagern usw. wäre es schlicht unmöglich. Wie zum Teufel kommt diese Mindesanzahl immer wieder zustande?? Na ja, sei es wie es sei, es folgt der Link:
Offensichtlich klappt es auch diesmal
wieder. Es geht bereits los: Zwei weitere Links zum Thema --
mit recht deutlichem Inhalt. Vor einem Dreivierteljahr bekam ich mal ein Mail, in dem geschrieben stand: »Auch wäre das für die Glaubwürdigkeit einiger Phamplete die Du verlinkst sehr wichtig auch mal später zu recherchieren was aus so manchem Szenario überhaupt geworden ist.« Ich weiß nicht mehr, wann u.a. ich das erste "Pamphlet" zu einem möglichen Iran-Angriff o.ä. verlinkt habe, aber es sieht zumindest im Moment so aus, als ob auch diesbezüglich mal wieder was dran zu sein scheint. Die überwiegende Mehrzahl der einschlägigen "Mainstreammedien" kommt jedenfalls -- wenn überhaupt -- immer erst aus ihren Löchern, wenn's überhaupt nicht mehr anders geht, oder/und wenn »positive TV-Bilder« gefordert sind. »Paranoia, das heißt doch nur, die Wirklichkeit realistischer zu sehen als andere.« (Filmzitat aus »Strange Days«) Dem
gibt's nicht hinzuzufügen, außer des mittlerweile leider
schon obligatorischen
Klingt zunächst mal recht eindeutig! Ist es das aber auch wirklich?? Nicht daß ich besagten -- und sämtlich allen anderen -- Großkonzernen auch nur einen Millimeter über den Weg traue (ich tanke z.B., wenn es nur irgendwie geht, immer bei freien Tankstellen o.ä.). Aber, wie das nun mal so ist, gibt es auch hierzu durchaus differenzierte Sichtweisen. Beispielsweise hier:
[...] Ein ähnlicher Mechanismus existiert bei Wissenschaftlern, die vom Staat beauftragt sind. Gerade beim Thema Klimawandel hat das Resultat einer wissenschaftlichen Untersuchung ausschlaggebende Auswirkungen auf das Handeln des Staats. Wenn herausgefunden wird, dass der Mensch keinen Einfluss auf das Klima hat, kann der Staat nichts machen. Wenn aber das Gegenteil herausgefunden wird, dann hat der Staat nach der verbreiteten Ansicht eine Handlungslegitimation. Der Staat muss zur Rettung eilen! [...] Zum Grundthema »Klimawandel« kam vor kurzem eine Sendung im ZDF (Joachim Bublath), die ich recht gelungen fand. Und zwar deshalb, weil sie für mich mehr ausgewogen daherkam, als das meiste, was ich bis dato in der Richtung gesehen/gehört habe (was, zugegebenermaßen, noch nicht übermäßig viel ist). Als "mainstream-konträres" Beispiel können wir dort unter anderem folgendes Erfahren: Treibhauseffekt durch Wälder? Ach so, jetzt hätte ich beinahe den
Link vergessen ... Und um die Verwirrung komplett zu machen, noch ein Forenbeitrag.
Die Daten dieser Graphik wurden mittels einer sog Eiskern-Bohrung in Vostok (Antarktis) ermittelt und 1995 von J. R. Petit et al. in einem Aufsatz mit dem Titel „Climate and atmospheric history of the past 420,000 years from the Vostok ice core, Antarctica“ in dem Wissenschafts-Magazine “Nature“ publiziert und steht im Zentrum der historischen Zusammenhänge. Die Daten (auf komplizierte Weise gewonnen – siehe Link oben) zeigen eine beinahe perfekte Korrelation zwischen atmosphärischem CO2 (oben –blau) und den Temperaturen (unten – schwarz) der vier betrachteten Eiszeitzyklen. Zur Erinnerung: Eine statistische Korrelation sagt zunächst nichts über einen Kausalzusammenhang aus; vielmehr misst ein Korrelationskoeffizient lediglich die mathematische Beziehung zwischen zwei Variablen! Der Fall schien klar der Bösewicht – das Kohlendioxid – war festgenagelt. Genau das sagt die Graphik zwar nicht, aber das kümmerte niemanden, weil der sog. Treibhauseffekt von Kohlendioxid schon seit dem 19. Jh. bekannt war (Jean-Baptiste Fourier > Gustav Kirchhoff > John Tyndall > James Clerk Maxwell > Ludwig Boltzmann > Svante Arrhenius).
Die Sache hatte nur einen kleinen Haken: Bei genauerer Analyse der Vostok-Daten (z.B. Fischer et al., 1999 in „Science“ oder , Mundelsee, 2001)
stellte sich heraus, das erst die Temperatur anstieg und dann das
Kohlendioxid. Der zeitliche Abstand dieser beiden Entwicklungen betrug
1.300 (plus/minus 1.000) Jahre. Wie also konnte das Kohlendioxid
ursächlich für den Temperaturanstieg dieser Jahre sein? Zusätzlich
ergaben diese Untersuchungen, dass das Eisvolumen noch langsamer
reagiert als das Kohlendioxid – nämlich 2.300 (plus/minus 1.300) Jahre
später.
Hier schauen wir ab Beginn des Kambriums auf ca. 550 Mio. Jahre Erdgeschichte. Im Pleistozän (ganz rechts) beginnt die Gattung Homo ihr Unwesen und der kleine Anstieg der Temperatur ganz rechts repräsentiert (nach dem letzten Teilstrich) das sog. Holozän – grob die letzten 10.000 Jahre. Unschwer ist zu erkennen, dass wir (homo sapiens) erdgeschichtlich bisher in einer der längsten kälteren Perioden mit leicht ansteigenden Temperaturen gelebt haben von der (der oben bereits zitierte) Petit sagt: „As judged from the Vostok record, the long, stable Holocene is a unique feature of climate during the past 420 kyr, with possibly profound implications for evolution and the development of civilizations.“ (S. 435). [Übers.: Aus Sicht der Vostok Daten geurteilt ist das lange, stabile Holozän eine einzigartige Klimaphase der letzten 420.000 Jahre mit wohlmöglich weitreichenden Konsequenzen für die Evolution und die Entwicklung von Zivilisationen.]
Resümee? Hab kein's im Angebot!! Deshalb sei mir erlaubt, als Schlußwort den letzten Absatz aus dem zweiten Link zu verwenden. Ich denke, er bringt es noch am ehesten auf den Punkt: Leider beantwortet das alles die Frage nach dem menschlichen Einfluss auf das Klima nicht. Es bleibt aber zu hoffen, dass sich die wissenschaftliche Wahrheit – wie auch immer sie lauten mag – eines Tages durchsetzten wird. Bis dahin ist es aber bestimmt kein Fehler, wenn man nicht sinnlos Energie verbraucht. |
|
» 06. Januar 2007 «
!!! Wünsche
allen ein schönes neues...!!!
Heute ausnahmsweise mal in einer ausgelagerter Datei und deshalb verlinkt: Ansonsten möchte ich nur noch an meine Aussage vom "Vortag" erinnern. Leider hat sich daran nicht geändert! Bis dahin...schöne Grüße vom MARSCH!!
|
|
» 21. Dezember 2006 «
P.S.:
Sarkasmus und oberlehrerhaftes Gebahren gehen voll
zu meinen Lasten. Auch auf die Gefahr hin, hier und
da daneben liegen zu können, manchmal muß es eben
und trotzdem raus... Staatsschulden sind keine Privatschuldenvon Jochen Steffens [...] Schulden und ErtragEs geht letzten Endes darum, ob Schulden für Investitionen oder für „Nichts“ aufgenommen werden. Knapp vorbei!! Nicht für
"Nichts", aus dem "Nichts"
Privatschulden sind, sofern nicht ein Gegenwert (z.B. Haus) vorhanden ist, gefährlich. Wenn Sie allerdings ein Haus damit abbezahlen, das einen entsprechenden Gegenwert hat, die monatliche Belastung nicht allzusehr die finanzielle Freiheit einschränkt, sind Schulden sogar vernünftig. Sie investieren ihre ehemalige Miete zum Teil in ihr eigenes Vermögen. Ansonsten wäre die Miete weg, sinnloses Geld. Die Miete kann aber die Zinsbelastung und die normalen Kosten eines Hauses im Verhältnis zum aufgebauten Vermögen finanzieren. Also, man macht zwar Schulden, verdient (oder spart) dadurch unter dem Strich Geld. Zudem sind gesamtwirtschaftlich betrachtet keine Schulden vorhanden (Gegenwert des Hauses).
Unterschwellig vorausgesetzte "Unterstellung",
daß der Gegenwert auch tatsächlich immer "entsprechend"
ist und, vor allem, bleibt. Zugegebenermaßen
könnte man auf diese Idde angesichts der Wenn Sie jedoch Schulden machen, um sich ein teures Auto zu kaufen, damit Sie der Frau des Nachbarn imponieren können, dann beinhaltet das Auto keine „Investition“ im Sinne eines Ertrags. Das Auto wird an Wert verlieren UND Sie müssen noch Zinsen zahlen. Sie verlieren also auf zwei Seiten Geld. Solche Schulden sind absolut unnütz und auch aus diesem Grund gefährlich. Gleiches gilt für alle Schulden, die für Konsumgüter genutzt werden. Sie erhalten nichts „zurück“, Ihre Investition erwirtschaftet keinen Ertrag. Schulden unnütz? Grundgütiger!! Unternehmensschulden sind hin und wieder wichtigHin und wieder wichtig?
Wie "niedlich"!!! Ich hätte in diesem Zusammenhang
gerne die Frage beantwortet, ob Löhne
und Gehälter auch nur hin und wieder wichtig
sind. Die
Unternehmen sind -- neben dem Staat, anderes Thema --
die einzig möglichen "Erstschuldner"
(bei "Bedarf", Lust und Zeit bitte Etwas anders sehen Schulden bei Unternehmen aus: Hier kann man Schulden auch als Investitionspotenzial sehen. Also die Möglichkeit, Ideen zu verwirklichen, zu expandieren, notwendige Schritte gegen die Konkurrenz einzuleiten oder neue Geschäftsfelder zu erschließen, um sich breiter aufzustellen. Ein Unternehmen zu führen, ohne Schulden zu machen, ist sicherlich ein ehrenhaftes Ziel, aber anders geht es einfach schneller. Natürlich ist auch hier das rechte Maß von großer Wichtigkeit. Staatschulden sind ganz andersGanz anders verhält es sich jedoch mit Staatsschulden. Und hier liegt der große Unterschied, der oft in Diskussionen übersehen wird: Recht hat er Der Private aber auch das Unternehmen „verlieren“ die Zinsen, diese sind einfach weg.
Sie müssen also die Schulden so gut investieren, dass sie diesen „Verlust“ ausgleichen. Das ist jedoch beim Staat anders. Und wieder: Recht hat er Der Staat leiht sich Geld über Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe, kommunale Schuldverschreibungen und andere Wertpapiere. Er leiht sich also quasi bei der eigenen Bevölkerung Geld und dafür erhält die eigene Bevölkerung Zinsen. Grundsätzlich durchaus richtig!! Nur...
Nur der Staat ist doch eigentlich nichts anderes als die eigene Bevölkerung! Wenn es doch nur mal so wäre (großer Seufzer)!! Er zahlt also die Zinsen quasi an sich selbst. Aha!! Wie hat er es dann geschafft, trotzdem 1,5 Bio. Euro Schulden (ohne zukünftige Pensionsverpflichtungen usw.) anzuhäufen? Vielleicht sollte mal jemand dem Staat bescheid geben, daß das eigentlich gar nicht sein kann!! Das ist jedoch nicht alles: Diese Zinserträge fließen nämlich in den „normalen Kreislauf des Wirtschafts- und Steuersystems“. Wie gesagt, selbstverständlich ganz im Gegensatz zu denen der Privaten und Unternehmen...das sind die bösen Zinsen! Diese Zinserträge werden dann auf vielfältige Art und Weise teilweise mehrfach besteuert. Unter anderem in der letzten Konsequenz sogar auch noch einmal über den Konsum (Mehrwertsteuererhöhung) oder wenn die Zinserträge in Löhne fließen (z.B. bei den Banken) etc.
| ||||||