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»Allerlei verschiedenes
(Telekom & Umfragen zur Terrorbekämpfung &
historisches Klima)« (
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• »Studie zur CO2-Intensität von Autoherstellern veröffentlicht« (>>) • 

 

  & MEHR!!!

 

 » 09. Mai 2007 « 

 

 Heutige Zitate

 

»Alle Staatsgewalt geht auf das Volk los.«

WINFRIED THOMSEN

 

»Alle Gewalt geht vom Volke. Aus.«

HANS-HORST SKUPY

 

Siehe zukünftig auch unter black01_next.gif»Zitatesammlung«, die so nach und nach "aufgefüllt" wird!

 

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"Neues" vom black01_next.gifBig Brother!!

 

 

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                                Neues von der Kreditfront (März 07)


1Die Nettokreditaufnahme der Gebietskörperschaften gibt es nur noch vierteljärlich im Monatsbericht. Die Tilgung der Emissionsstatistik für Wertpapiere (Rentenmarkt) gibt es nur noch in der allgemeinen Statistik (drei Monate zurückhängend), nicht mehr in den aktuellen Pressenotizen.

Tja, eigentlich wollte ich auch noch die diesbezüglichen Zahlen präsentieren. Seit neuestem läßt sich die BuBa, mit einem Teil der von mir verwendeten Daten, aber seeeehr viel Zeit mit ihren Veröffentlichungen!! Früher gab's das mal alles zum Anfang des Monats, jetzt muß ich dauernd bis mindestens Mitte des Monats warten, bis alles vorliegt. Das scheint dort "einzureißen"1. Richtig zeitnah ist das jedenfalls nicht mehr und ich kann nichts dafür !!

Wie dem auch sei, sobald ich alles zusammen habe, schieb ich's dann zwischendurch rein"!!!

 

 


                                 ÜBER DAS WIRTSCHAFTEN



Folgender Text -- wie so viele, viele andere auch -- ist ein schöne Beispiel für »Kurz vor der Ziellinie "verhungert"«. Gut gemeint, an sich gute Ansätze, mit durchaus treffenden Beschreibungen -- in diesem Falle gepaart mit einem echt netten und lockeren Sprachstil --, um dann zum Ende hin in die übliche "Zinslitanei" zu verfallen, zwischendrin aber den entscheidenen Punkt geschmeidig umkurvend und unausgesprochen lassend!

Ach ja, der Link: »ÜBER DAS WIRTSCHAFTEN« (da war doch noch was )

Ich meine das jetzt wirklich nicht böse, aber ich kann mich bei derartig gelagerten Texten des Eindrucks einfach nicht erwähren, daß der Wunsch Vater der Gedanken ist, und nicht die Realität! Denn eine gewisse Blauäugigkeit und Verdrängung der Wirklichkeiten läßt sich einfach nicht leugnen!

Drei Vorbemerkungen zu meinen Kommentaren:

1.) Ich setze voraus, daß der Text gelesen wurde.
2.) Verzeiht meine etwas flappsige Art. Das hilft mir, mich kurz zu fassen ! (Hat leider nur bedingt geklappt )
3.) Der sprachlichen Einfachheit halber, bin ich von einem männlichen Autor ausgegangen. Ich bitte um emanzipatorische Nachsicht!!

 Los...

Für dieses, von seiner Ausgabe (Herstellung), an eine bestimmte Person und von seinem Wert an eine bestimmte Handelsware gebundene “Geld” gelten daher folgende Bedingungen:

Wer dieses Stück, offiziell zu beglaubigende “Geld” prägt, herausgibt, verpflichtet sich grundsätzlich, in unserem Beispiel, zumindest ein Schaf oder das, auf dem Markt zu erzielende oder vom Geschäftspartner akzeptierte Äquivalent an anderen Waren auszuhändigen, wenn ihm dieses (sein) Stück Geld wieder vorgelegt wird.

Wer dieses Geld annimmt, glaubt an die Zahlungsfähigkeit des ausstellenden, ausgebenden Schuldners und wird somit zu dessen Gläubiger.

Da verpflichtet sich also jemand! Und das auch noch grundsätzlich! Gut gut. Der Schuft hält sich aber nicht an seine Verpflichtung (die Menschen sind schlecht). Weder grundsätzlich noch im Konkreten!! Und nun?
Der Glaube an die Zahlungsfähigkeit des Schuldners ist in der Tat ganz sicher ein wichtiger Aspekt. Was aber, wenn der vorher so gutgläubige(r) Glaube im Nachhinein mißbraucht oder enttäuscht wird?

Wenn dieser (Herr Seth) nun das Geld weiterhin in Umlauf bringt, übernimmt er seinerseits den Platz des Schuldners und der neue Empfänger den Platz des Gläubigers.

Warum sollte wohl irgendwer -- am Ende gar noch ein durch und durch Fremder? -- das »weiterhin in Umlauf gebrachte« Geld des Herrn Seth annehmen? Weil's so ein guter Kerl ist? Weil er/sie an ihn als Schuldner glaubt? Auch Herr Seth ist ein potentieller Schuft!

Verfolgt man nun noch einmal, im Lichte dieser Ausführungen, die Möglichkeiten des Geldumlaufs, lässt sich folgendes feststellen:

Als Erstaussteller “meines persönlichen” Geldes, welches durch eine Zentralstelle der Beglaubigung bedarf, anerkenne ich, mit meinem Geld gleichzeitig eine entsprechende Menge potentieller Schulden oder Lieferverpflichtungen in Händen zu halten. [...] Wer dieses Geld, gültig wie eigenes annimmt, glaubt an meine Lieferfähigkeit als Aussteller und wird mit der Geldannahme zu meinem Gläubiger. Für diesen Gläubiger gibt es nun mehrere Möglichkeiten des weiteren Verfahrens.

Hmmmm ... eine Zentralstelle der Beglaubigung?? ... Grübel ...

...der ihm ausdrücklich zur Zeit der Ausgabe offiziell (nach gesellschaftlicher Übereinkunft) zugeschrieben wird.

Hmmmm ... eine gesellschaftliche Übereinkunft?? ... Grübel ... gleich eine ganze Gesellschaft ... nachdenk ... offiziell? ... hirnen ...

Die Hähne haben kein Interesse, ihren Wohlstand auf der Not der Raben zu begründen.
Die Hähne haben daher Interesse, die Raben nicht über irgend Gebühr zu belasten.

Ei ei ei, das sind aber wahrlich nette Hähne!! Engelsgleich und mit Heiligenschein ... die die Raben aus lauter Gutmenschlichkeit auch noch nicht überbelasten wollen ... oder, -- ohwei-ohwei -- sehe ich dort eine Wolke der Boshaftigkeit aufziehen (?), ist es gar nicht die Gutmenschlichkeit, sondern u.U. hinterhältiges Kalkül? Was bringt mir eine zu Tode erschöpfte Melkkuh? Milch?? Noch ausreichend Milch? Gar nichts mehr?

Eine Voraussetzung dafür ist der Glaube an die künftige Liefer- und Leistungsfähigkeit des Handelspartners (Kreditnehmers).

Da isser wieder, der Glaube. Was machen bloß die ganzen Atheisten?  Was, wenn der Glaube schmälich im Stich gelassen, ja möglichwerweise -- Gott bewahre, soll aber schonmal vorgekommen sein -- sogar vorsätzlich hintergangen, wird? »Der Glaube macht selig, aber nicht satt.« Volker Erhardt

Wenn er nun, von der Obrigkeit als "Handelspartner" abgesehen, im privaten Sektor jemanden findet, der ihm seine Kreditwürdigkeit "abnimmt",...

Wie umkurvt man des Pudels Kern? Sooooo geht das!! »...von der Obrigkeit als "Handelspartner" abgesehen...« Randnotiz Obrigkeit ... wir sehen einfach davon ab und weiter im Heile-Welt-Pfad-der-Tugend-Bildnis!!

Denn jeden Moment kann es doch passieren, dass die Raben wieder zurückkommen, um die, sich in ihrem Besitz befindliche, Schafwährung auf dem Sakralmarkt einzulösen.

Wer, zum Teufel, nimmt denn noch die olle Schafwährung der Raben an? Warum sollte das irgendjemad tun, wo sie doch, »nachdem sie ihr Vermögen gegen Schafwährung eingetauscht haben, ihre Meinung ändern und mit dem Schafgeld, ohne es in den sakralen Wirtschaftskreis zurück zu investieren, d.h. die Schafe wie vereinbart wirklich zu kaufen, das Land verlassen..«. Die können mich mal, die Raben mit ihrer Schafwährung!!! Wollen die mich etwa zur Einlösung zwingen? • Nein? Wer dann? • Doch? Womit oder/und wodurch??

Man stelle sich das Bild einer großen Stadt, eines Landes vor, in dem drauflos gehämmert, gefeilt und geschrieben, gepflügt und gedichtet wird.

So, so, eine große Stadt! So richtig eine mit »Stadtmauern« und Straßen und Kneipen usw. ... Stadtmauern besetzt mit wem (?) und wofür überhaupt? ... Straßen voll der Kriminalität; oder doch nicht? "Oder doch nicht" garantiert durch wen? ... Kneipen mit haufenweise Zechprellern, denen Einhalt geboten wird durch... ???? 
Eine Landschaft (?), ein Landstrich (?) oder was wird hier wohl mit »eines Landes« gemeint sein? Evtl. doch eher diese Definition (?): »Klickklack«

Gut, gut, ich nehme an ihr könnt so langsam eruieren, was das fehlende Bauteilchen ist, das hier so elegant umschifft wird?!?!?!

Lassen wir den Autor selbst zu Worte kommen...

1. Wenn er sich vom Produktionsprozess zurückzieht, müssen die übrigen seinen Konsumanteil mitproduzieren, so sein Ausscheiden kein Hinscheiden war. D.h. sie haben unfreiwillig, ohne durch höhere Gewalt gezwungen zu sein, mehr Leistung zu erbringen.
[...]
3. Wenn der potentielle Zinsrentner sich dann vielleicht doch bequemt, “sein” Geld in den Kreislauf rückfließen zu lassen (das heißt Leistungsversprechen abzugeben, die er nicht nur nicht durch Eigenproduktion zu halten gewillt ist, sondern noch auf Zinsen besteht, das heißt andere verpflichten will, ihm darüber hinaus (sein Nichtstun) noch Leistungen für sein asoziales Verhalten, einklagbar zu versprechen, dann ergeben sich zwei Möglichkeiten.

a.) Die anderen produzieren für den Schmarotzer mit, UND überlassen ihm noch einen ZUSÄTZLICHEN Anspruch in Geld. Über die Zeit hinweg (die Weltwirtschaft hat diese Grenze schon längst überschritten) hält unser Staatsfeind Nr.1 dann alles Geld unter seiner Kontrolle und kann bestimmen, wer produzieren und was und wie produziert werden darf. Und auch, wer konsumieren darf. Um diesen Vorgang zu verschleiern, bzw. so genannt zu „beherrschen“, werden dann Dinge wie Inflation und weit, weit Schlimmeres ... erfunden und eingeführt.

b.) Da zusätzliches Geld, welches für den Zinsendienst erforderlich wird, ja nicht auf den Bäumen wächst, müssen die übrigen Wirtschaftstreibenden, wollen sie jene Geldmenge, welche sie für ihren Produktionsablauf unbedingt benötigen, stabil halten, frisches Geld anfertigen und in Umlauf bringen, resp. dem Zinsrentner zutragen. Das heißt aber nichts anderes, dass sie sich für ihre Gutmütigkeit (oder ist´s gar Dummheit und verdienen sie es daher auch nicht anders?), den Rentner zu versorgen, auch noch zusätzlich verschulden müssen.
Sie kommen also in die Situation, sich selbst immer mehr zur Produktion anstacheln zu müssen, bloß um den Kreislauf aufrecht zu erhalten, und nennen dies “Sachzwänge”.

...der mit diesen Erläuterungen -- allerdings nur UNFREIWILLIG, dafür aber recht treffend -- die latente Dauerlücke seiner Ausführungen höchstselbst beschreibt: DEN STAAT!!! (Die Macht, die Obrigkeit, den Obermotz, den großen Häuptling, euer Majestät, den großen Käse, oder wie auch immer ihr "es" nennen wollt!!!)

Die Existenz der Macht (oder auch mehrerer konkurierender Mächte: Stadtmauer!) wird bei derartigen Schilderungen zu oft einfach ignoriert. Der Witz bei der Sache ist doch, daß auch er -- wie auch ansonsten fast überall -- sie im Grunde unausgesprochen und unterschwellig vorausgesetzt hat, wie ich versucht habe deutlich zu machen. Er geht dann aber einfach nicht weiter darauf ein. Er setzt sie zwar voraus, ignoriert sie dann im Weiteren aber geflissentlich! Nur, nichts von alldem, was der Verfasser bei seinen Betrachtungen versucht anschaulich zu machen, funktioniert aus sich heraus - quasi aus Goodwill.

An einer einzigen Stelle blitzt es mal kurz auf:

Nachdem der Schafbauer seiner Opfer- bzw. Abgabepflicht Genüge getan hat, hält er nun sein, von ihm selbst ausgestelltes, ev. wieder auszugebendes und von der Obrigkeit bereits beglaubigte Geld in Händen.

»Opfer- bzw. Abgabenpflicht ... von der Obrigkeit beglaubigtes Geld...«. Er reißt es an, läßt es dann aber locker links liegen.

Es bleibt der Grundirrtum aller ökonomischen Theorien, dass sie ihre Modelle in einen staats- und machtfreien Raum stellen und dann sich selbst überlassen. Der Staat wird zur Besicherung des Idealzustands oder auch als „Reparaturbetrieb“ nur hereingebeten, falls das Modell nicht so „läuft“ wie man es sich vorgestellt hatte. Die Staatsmacht ist aber kein Handwerker, die je nach Bedarf oder auf Wunsch bestellt werden kann, sondern sie ist von Beginn des Wirtschaftens an vorhanden und ist allgegenwärtig, während gewirtschaftet wird. Schon die simpelste Produktionsfunktion, die von einer „Kombination“ der Produktionsfaktoren Kapital, Arbeit und technischem Wissen ausgeht ist komplett falsch, da sie nicht erklärt, was denn das Kapital als Eigentum selbst schützt und verteidigt, nicht erklärt, was das Zusammengehen von Kapital mit Arbeit, das nur auf Verträgen beruhen kann, besichert, und nicht erklärt, was das technische Wissen, zumal in seiner Form als Wissensvorsprung schützt. [...]
Das Geld entwickelt sich aus dem Abgabenmittel, sobald dieses kurant gemacht werden kann, und bleibt dann Steuerzahlungsmittel bis heute („legal tender“). Das Abgabenmittel, das zunächst alles Mögliche sein kann bis hin zu leicht verderblichen Ware, erhält schließlich Eigenschaften, die es zum „Umlauf“ befähigen. Oder platt: Eier können nicht kurant werden, Edelmetall und die heutigen Banknoten als vertretbare unverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen, die jederzeit materiell ersetzt und erneuert werden können, dagegen schon. Sobald das Abgabenmittel also „kurant“ werden kann, haben wir es erst mit Geld („genuine money“) zu tun, dessen entscheidende Eigenschaft seine Zirkulationsfähigkeit ist.
Aus: »Macht, der Staat und die Institution des Eigentums«

Ich weiß, ich wiederhole mich. Es fällt aber immer und immer wieder auf, daß "die Macht" einfach großzügig übergangen wird! Genauso wie der Zins tausendfach und allenthalben als das Übel schlechthin betrachtet wird -- selbstverständlich allermeistens OHNE irgendeine sinnhafte  Entstehungserklärung o.ä.; er ist schlicht da, egal wie oder woher --, genauso wenig wird in irgendeiner Art und Weise ein Zusammenhang, eine Verknüpfung zur Rolle des Staates (der Macht) hergestellt. Ein grober Fehler, wie ich meine; auch und gerade wenn auf »den Zins« eingeprügelt wird.

Und wenn ich dergleichen lese...

...werden dann Dinge wie Inflation und weit, weit Schlimmeres ... erfunden und eingeführt.

...fällt mir in der Tat nicht anderes mehr ein, als dieser hier und ein Link »zur Inflation« (Inflation !!erfunden und eingeführt!! ... ohhh man!!)

Zu guter Letzt und zur einleitend erwähnten "Blauäugigkeit", möchte ich zum »Thema Staat« erneut Franz Oppenheimer zitieren...

Was ist also der Staat im soziologischen Begriffe? Schon die Geschichte des Wortes sagt es uns. Es stammt aus dem Italienischen der Renaissanceperiode. Dort bezeichnete es den, zumeist durch Gewalt zur Herrschaft gelangten, Fürsten samt seinem Anhang: »Die Herrschenden und ihr Anhang heißen lo stato, und dieser Name durfte dann die Bedeutung des gesamten Daseins eines Territoriums usurpieren«, sagt Jakob Burckhardt. So hatte Ludwig XIV. mit seinem hochfahrenden Wort: »L'Etat c'est moi« in einem tieferen Sinne recht, als er selbst ahnte. In unserem Worte »Hofstaat« lebt die alte Bedeutung noch fort.

Das ist »das Gesetz, nach dem er angetreten«, und das ist der Staat geblieben. Er ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger.

Kein primitiver »Staat« der Weltgeschichte ist anders entstanden 2; wo eine vertrauenswerte Überlieferung anders berichtet, handelt es sich lediglich um Verschmelzung zweier bereits vollentwickelter primitiver Staaten zu einem Wesen verwickelterer Organisation; oder es handelt sich allenfalls um eine menschliche Variante der Fabel von den Schafen, die sich den Bären zum Könige setzten, damit er sie vor dem Wolfe schütze; aber auch in diesem Falle wurden Form und Inhalt des Staates völlig dieselben wie in den »Wolfsstaaten« reiner, unmittelbarer Bildung.

...wozu ich allerdings noch betonen möchte, daß dies ganz sicher nicht meinem "Wunsch" oder einem meiner Ansicht nach anzustrebenden Optimalzustand entspricht!! Nichtsdestotrotz scheint die Menscheitsgeschichte genau das aber zu bestätigen!! Ob wir wollen oder nicht, ob wir's ignorieren oder nicht!!
So schei.. ich es auch finden mag, ist ja nicht so, daß ich mir das aus den Fingern sauge!!

»A MILITARY HISTORY TIMELINE OF WAR AND CONFLICT ACROSS THE GLOBE 3000 B.C. to A.D. 1999«

Wahrlos herausgepickt:

Damalige Weltbevölkerung:
ca. 14 Millionen!! (>>)

 

Damalige Weltbevölkerung:
ca. 100 Mio.!!

Detail zur »Timeline of Wars« siehe bitte ein Stückchen weiter unten!

Tja, es geht aber noch früher: »8000 BC: Walls of Jericho built to protect the settlement from human intruders« (>>) Mauern, gebaut um die Siedlung vor Eindringlingen zu schützen! Klingt schon ein klein bißchen anders, als obige Grundannahmen!!

Ist ja schon ein Weilchen her, aber folgende Überlegungen (>>), diese Mauer betreffend, sind meines Erachtens nicht von der Hand zu weisen:

 

This wall...
- implies serious warfare
[Kriegsführung] and probably war leaders with considerable powers [Führer mit erheblicher Macht (die, mit "der Waffe" in der Hand!!)]

- regardless of the purpose, it implies the power to mobilize a great deal of labor [sehr viele Arbeiter mobilisierbar (durch wen?]

- and implies project managers/directors/designers with power over others [Macht über andere!!], even if that power was based only on charisma or persuasiveness

- that is, implies some social status hierarchy [soziale (Status)Hirarchien]

- also implies a lot of surplus wealth to support all the labor [Überschuß (=Steuereinnahmen??) um die Arbeiter zu "bezahlen" (von wem verwaltet, eingezogen/ausgezahlt? wo "gelagert"?)] to build the walls

- suggesting that some people may have had control of this surplus [Kontrolle über den Überschuß (so, so!!)], while others did not, i.e. wealth and power differences [!!!Vermögens- und Machtunterschiede!!!]
 

1Wobei der "Anbeginn" sicherlich nicht an DEM Tag X festgemacht werden kann!!

Jeder kann sich selbst überlegen, ob er diesen Vermutungen Folge leistet oder nicht. Ich mach's!! Es passt einfach ins Bild!!! Und stets wird dieser elementare Menscheits-Sachverhalt ausgeblendet: Die Macht, die seit Anbeginn1 vorhanden ist! Ein Sachverhalt der ohne fundamentalste Auswirkungen sein soll? Ganz sicher nicht!! Komisch nur, daß so gar nicht richtig darüber nachgedacht, bzw. geschrieben wird -- oder jedenfalls kaum der Fundamentalität dieses Aspektes entsprechend!! Und wenn doch mal so etwas wie "die Macht" auftaucht -- sei es auch nur am Rande -- , dann wird sie meist so verniedlicht als Heilsbringer dargestellt, daß es eine »Timeline of Wars« demnach eigentlich gar nicht geben dürfte (Beispiel: »Der Fehler im System«). Ganz abgesehen davon, daß die Reihenfolge gänzlich verkehrt wird:

Die Vorstellung, das Wirtschaften sei von einem "Privatgeld" unterlegt (Gold) oder unterlegbar (»Gogos«) ist ganz einfach falsch. Wir alle haben uns geirrt.

Die Realität ist nicht Wirtschaften -- Geld, Preis und Zins -- Macht -- Abgaben -- weiter Wirtschaften.

Sondern: Macht -- Abgaben -- Geld -- Wirtschaften mit Geld und Preis und Zins.

»Hieraus«

Sei es wie es sei; trotzdem sollte sich die Durchsicht des Textes lohnen (weil's schon so lange her ist  , nochmal der Link »ÜBER DAS WIRTSCHAFTEN«). Zumal der dort enthaltene Verweis zur Urschulds-Erklärung wirklich lesenwert ist!! »ADAM UND EVA« (Ich glaube, den hatte ich weiland schon vorgestellt? Macht nix, weil schad nix!!)

Okay., that's it!! Wie eingangs gesagt: »Kurz vor der Ziellinie "verhungert"«

 

»Timeline of Wars« (>>)

 

Ein "nettes" Detail zu dieser "Kriegs-Zeitlinie"!! Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bin jede einzelne Tafel durchgegangen. Und zwar in Hinsicht auf die Jahre, in denen es KEINEN Krieg, irgendwo auf dieser Welt, gab. Laut der Quelle (2999 B.C bis 1999 A.D.), gab es...

...in den dargestellten knapp 5000 Jahren genau 550 Jahre ohne Krieg!!!

Wobei die letzten kriegslosen Jahre von 175 - 182 stattfanden und ansonsten so gut wie alle, dieser 550 Jahre "Frieden", vor dem Jahre Null (zum allergrößten Teil sogar sehr weit davor) lagen!

Angesichts dieser Daten wird geradezu sträflicherweise und eindeutig zu häufig in einen machtfreien Raum hinein argumentiert (wenn überhaupt mal anders variiert)! Kann das wirklich zielführend sein???

Was hat das nun alles mit Geld usw. zu tun?? Dazu zum Abschluß nochmals untenstehendes. Ich bitte darüber nachzudenken und die diversen Geld- und Zinserklärungstexte mit all dem abzugleichen:


GELD:
in gotisch gild »Steuer, Zins«; altnordisch gjald »Bezahlung, Gabe, Tribut«

STEUER: althochdeutsch stiura »Stütze, Unterstützung«; altsächsisch heristiuria »Sold«


»Sold« (Sold für wen oder was??) wiederum:
 

SOLD: italienisch soldo (französisch sou) »Münze«; auch »Entlöhnung« aus lateinisch (nummus) solidus »Goldmünze«

 Quelle: KLUGE: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (De Gruyter Verlag)

 

 


                                 US - Revisionen 2007



Es ist doch immer wieder auf's Neue "erfrischend" zu sehen, wie butterweich, an sich harte Daten, doch werden können! "Man" muß nur ausreichend Zeit haben, sie ordentlich kneten zu können!

An dieser Stelle sei nur mal ein Beispiel (siehe rechts) gezeigt. Einen ausführlicheren Einblick gibt's bei »markt-daten.de«

Ganz so krass fällt es zwar nicht überall aus (z.T. blieben die Revisionen sogar ganz ohne Auswirkungen), aber es zeigt doch mal wieder höchst eindrücklich, was alles möglich ist!

Also immer hübsch mit Alarmglöckchen rumlaufen, wenn gerade wieder irgendwo offizielle Zahlen ausgerufen werden!!

 


Ein prädestiniertes Exemplar, für das unbedingt notwendige Alarmglöckchen in der Tasche, ist die US - Stellenveränderung. Der Oberhammer dabei ist folgendes (ebenfalls von »markt-daten.de«):

»Das »„CES Net Birth/Death Model“« (nicht saisonal bereinigt im Gegensatz zu den „Nonfarm Payrolls) wies mit einer Annahme über 317.000 neu geschaffene Stellen den zweithöchsten Wert in der Historie dieses Index aus (höchster Wert Januar 2004 321.000). Wir verweisen darauf, dass das Bureau of Labor Statistics weder Akademikern noch kommerziellen Ökonomen Zugang zu den Berechnungsmethoden gewährt.«

So ich das korrekt interpretiere, kann das BLS demnach tun und lassen was es will, ohne daß irgendwer, irgendwas davon, auch nur näherungsweise auf Plausibilität prüfen kann!! Gemeinhin wird dergleichen als »Willkür« definiert! Offensichtlich empfindet das aber niemand so richtig als "Aufreger". Ich nehme diesen Umstand doch einigermaßen verwundert zur Kenntnis, ist »Willkür« ansonsten doch eines der Pfui-Wörter in unseren hochgelobten Demokratien!!
Zugegeben, es geht hierbei nicht um -- beispielsweise -- Willkür-Justiz, was selbstredend ungleich schwerwiegender wäre!! Andererseits -- auch wenn noch einigermaßen harmlos -- ist es ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, daß staatliche Mogelpackungen (auch in der BRD) offenbar keiner weiteren, "blöden" Fragen bedürfen. Man stelle sich nur vor, daß die Deutsche Bank »weder Akademikern noch kommerziellen Ökonomen Zugang zu den Berechnungsmethoden ihrer Geschäftszahlen gewähren würde«, oder einfach nur die ein oder andere Zahl diversen, durchaus fragwürdigen "Revisionen" unterwerfen würde!! Herrje, die Tumulte daraufhin möchte ich sehen!!!

Einen schönen, zusammenfassenden Artikel, der grundsätzlich ins selbe Horn bläst, könnt ihr hier einsehen. »Quadratur des US-Wirtschaftskreislaufs«. An dieser Stelle wird es erneut Zeit ... ach, lest selbst (>>):

Chat-Mitschnitt mit Markus Koch, Wall Street Correspondents, Inc. (ihr wißt schon, der von N-TV) (02.05.2002, 19:00 Uhr)

...(Analystenschreck) Inwiefern sind denn die Inflations- und Konjunkturzahlen überhaupt aussagekräftig. Man liest und hört immer wieder, dass diese Zahlen exzessiv manipuliert sind. Stichwort z.B. "hedonic price indexing"

(DerBoersenKoch) Wenn ein Baum im Wald faellt, und niemand ist da um es zu hoeren, gibt es dann ein Geraeusch? Nein! Wenn eine Wirtschaftszahl falsch berechnet ist, und niemand weiss das sie falsch berechnet sind, richten sie dann einen schaden an?...

Auch wenn er mit dem »Baum und seinem Geräusch« noch recht haben mag, so finde ich den darauf bezogenen Schwenk zur Wirtschaftszahl allerdings durchaus abenteuerlich. Selbstverständlich können falsche Zahlen Schaden anrichten, auch wenn niemand weiß, daß sie falsch sind. Ja sogar gerade dann, möchte ich anfügen!! Möglicherweise nicht unmittelbar und offensichtlich spürbar, dafür aber ganz sicher später und zudem mit mehr "Durchschlagskraft"!
Nicht zu vergessen natürlich, daß der Börsen-Koch mit dieser Aussage unverblümt eingesteht, daß tatsächlich gefälscht wird!
Nun, was soll's: Pssssst, schhhhhhhht, nicht den schönen Schein stören!!

 

  POLITIK

 


                                 Die erfundene Terrorgefahr



Am 10. April veröffentlichte Europol, der Zusammenschluß der europäischen Polizeibehörden, einen Bericht über die Gefahren des Terrorismus: “EU Terrorism and Trendreport 2007” . In den Großmedien hierzulande wurde die umfangreiche Studie nicht zum Thema, ja sie wurde nicht einmal erwähnt. Eine Meldung aus den USA hingegen, dass us-amerikanische Einrichtungen in Deutschland einer stärkeren Bedrohung ausgesetzt seien, landete vergangene Woche in sämtlichen Wiederholungsschleifen der Nachrichten. Wie kommt es, dass eine Meldung mit der zweifelhaften Quelle “US-Militärkreise” groß die Runde macht, eine umfangreiche Studie der EU-Polizei aber keinerlei Erwähnung findet ?
Die Europol-Studie hat sämtliche Terroranschläge, die 2006 in 11 EU-Ländern stattfanden, analysiert– von den 498 Anschlägen, die von den Euro-Polizisten untersucht wurden, hatte nach diesen Erkenntnis nur ein einziger einen “islamistischen” Hintergrund, es handelte sich um die verhinderten “Kofferbomber” im letzten Sommer in Deutschland. Zwei weitere angeblich geplante Anschläge in England und Dänemark, die im Vorfeld entdeckt wurden, wurden nicht in die Statistik aufgenommen. Die meisten Anschläge – 136 – werden der baskischen ETA zugeschrieben, insgesamt kamen bei allen 498 terroristischen Attacken in der EU im Jahr 2006 sage und schreibe zwei Menschen ums Leben.
Angesichts dieser Lage von einer “islamistischen Bedrohung” und “Gefahren des Terrorismus” zu reden, ist reine Demagogie. Kein Wunder also, dass diese Terror-Statistik keine Erwähnung fand – die “Terrorischten”, vor denen Wolfgang “Stasi 2.0” Schäuble uns schützen will, existieren einfach nicht, die Bedrohung durch Terrorismus ist für EU-Bürger deutlich niedriger als die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden.

»Quelle«

Interessant ist auch, schauen wir uns den Europol-Bericht selbst an, daß 257 verdächtige "Islamisten" arestiert wurden, demgegenüber aber nur 226 "Separatisten". Und das bei aufgelisteten Anschlägen von 424 (Separatisten) zu 1 ("Islamisten").
Obwohl, im Endeffekt wird das wohl Sinn machen! Denn "Islamisten" sind tendenziell offenbar saublöde. Wie sonst läßt sich erklären, daß verhältnißmäßig haufenweise Islamisten verdächtigt und geschnappt werden, die 424 Anschläge verursachenden Separatisten sich aber dermaßen gut "in Luft auflösen", daß von denen nur 226 geschnappt werden? Das muß einfach so sein, denn "Islamisten" -- dämlich wie sie nun mal sind -- legen »kleine Zettelchen« mit Telefonnummern zu ihren nicht explosionsfähigen Bahnhof-Koffer-Bomben! Und um sicher zu gehen, lassen sie sich auch noch minutenlang filmen. Kein Wunder, daß die ständig geschnappt werden -- von Natur aus Volldeppen eben!! Separatisten hingegen scheinen überaus schlau zu sein!! DIE schaffen es, ordentlich loszubomben. Die minderbemittelten Islamisten kriegen's einfach nicht hin!

 

 » 29. April 2007 « 

 

 Heutiges Zitat

 

»Wahr ist natürlich nicht was geschieht, sondern wie es am nächsten Tag in der Zeitung geschildert wird«


HUGO SONNENSCHEIN

 

Siehe zukünftig auch unter black01_next.gif»Zitatesammlung«, die so nach und nach "aufgefüllt" wird!

 

 

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»Diverse Aktualisierungen«

  »Banken in Deutschland/Deutsche Bank« (>>)

»USA-Verschuldung der Haushalte« (>>)

SONSTIGES

 

»Allerlei verschiedenes
(Telekom & Umfragen zur Terrorbekämpfung &
historisches Klima)« (
>>)

 

 

  WIRTSCHAFT

 


                                 Diverse Aktualisierungen



Die Abschlußdaten der öffentlichen Haushalte für 2006 liegen nun vor. Tja, das bedeutet für mich (und vor allem euch ), weltbewegende Aktualisierungen stehen ins Haus. Ich möchte euch nicht langweilen, aber bisweilen geht da eben kein Weg dran vorbei (allerdings kann es durchaus nicht schaden, auf dem Laufenden zu bleiben). Nichtsdestotrotz; so wenig "bereichernd" das für den ein oder anderen sein mag, so zeitintensiv ist die Aufbereitung. Aufgrund dessen habe ich nicht allzu viel anderes zusätzlich machen können und hänge mit ein paar Mail-Antworten hinterher!!! (Aber ich darf das , ich habe keine Kundenserviceabteilung und bin schon gar kein FACHministerium! )

Als erstes den "Klassiker" ; die Verschuldung der öffentlichen Haushalte (Gebietskörperschaften) und des Gesamtstaates. Immerhin haben Bund, Länder & Gemeinden zusammen nochmals um 44,3 Mrd.€ "zugelangt". Deutlich weniger als 2005 mit 58,2 Mrd.€, aber immer noch nicht nichts .
Der Gesamtstaat (also inkl. Sozialversicherungen etc.) liegt verschuldungsmäßig bei 1,567 Bio.€ und somit um 45,4 Mrd.€ höher als 2005.


Daraus -- und selbstverständlich aus den überaus "ambitionierten" »BIP-Berechnungen« -- ergibt sich für den Gesamtstaat wie im Vorjahr eine Defizitquote von 67,9% des BIP. Dadurch liegen "wir", grob gesagt, seit 1998 über dem Maastricht-Kriterium von 60%. Aber das interessiert sowieso niemanden mehr.

 


Allerdings haben sich die daraus resultierenden Zinszahlungen ggüb. 2005 nur marginal verändert und liegen bei 64,3 Mrd.€ (2005: 64,1) für die Gebietskörperschaften gesamt, sowie bei 37,5 Mrd.€ (2005: 37,5) für den Bund allein. Mal sehen, wie sich das bei weiter steigenden Zinssätzen in 2007 entwickelt. Zur Zeit sehen die Steuereinnahmen ja wohl tatsächlich ganz gut aus, so daß die zunehmenden Zinssätze (und damit möglicherweise die Zinszahlungen) vorerst evtl. durch eine weniger stark steigende Staatsverschuldung halbwegs "aufgefangen" werden könnten.

Eine Kleine Übersicht zum Bisherigen, könnte ihr »hier« einsehen


-- Kurzer Einschub --

Da im Moment alle höchst gutlaunig am Frohlocken und Hochjauchzen sind -- »Der deutsche Staat wird von 2010 an ohne neue Schulden auskommen« -- möchte ich an dieser Stelle doch noch mal auf einen (ich hätte noch mehr davon) der Vorgänger solch profunder Weissagungen aufmerksam machen. Herr Steinbrück gesellt sich da geschmeidig zur Vorgängerriege. Aus 2002 vom Eichel Hans:

Mit dem Entwurf des Bundeshaushalts 2003 und dem Finanzplan 2002 bis 2006 wird daher der mit dem Zukunftsprogramm 2000 eingeleitete Konsolidierungskurs konsequent fortgesetzt. Die Neuverschuldung des Jahres 2003 wird mit 15,5 Mrd.€ die niedrigste seit der Wiedervereinigung sein; in den Folgejahren wird die Nettokreditaufnahme weiter planmäßig zurückgeführt. Ist 2006 das Ziel des Bundeshaushalts ohne Neuverschuldung erreicht, können anschließend die Schulden des Bundes schrittweise abgebaut werden. (>>)
 

Irgendwie wurde dann aber nichts draus, wie uns das Bild aus 2006 (BMF-Monatsbericht 03/06. >>) zu verdeutlichen mag. Na ja, kann ja nicht immer klappen ... NOCH NIE GEKLAPPT ist dann aber auch zu blöde und will man nicht so recht wahr haben. Warum nun ausgerechnet Herr Steinbrück den Stein der Weisen finden wird (oder gar schon gefunden hat  ), will sich mir nicht unmittelbar erschließen. Aber gut, unke ich mal nicht so rum!! Der Alltag ist schon trist genug, da braucht's nicht auch noch einen, der ständig alles mies macht . Man kann schließlich nie wissen. Alles ist guuuuut!!

 

 


 -- Kurzer Einschub Ende --

 Weiter im Aktualisierungstext!
 

Desweiteren hätte ich noch das Steueraufkommen nach Steuerarten zu bieten (im Einzelnen links). Von 2005 auf 2006 können wir mit insg. 488,5 Mrd.€ ein Plus von 8,03% oder 36,3 Mrd.€ festhalten!! Und DAS ist nun wirklich überaus "erstaunlich"!! Denn wie wir rechts sehen können, bedeutet diese Zahl ALLZEITHOCH!! Die Steuereinnahmen lagen noch nie so hoch, wie in 2006!! (Nach jetzigem Stand könnte das dieses Jahr nochmals übertroffen werden) Und TROTZDEM haben sich Bund, Länder und Gemeinden mit zusätzlichen 44,3 Mrd.€ Schulden eindecken müssen! Grundgütiger , wie viel Steuern müssen denn noch fließen, damit der Staat »ohne Schulden auskommt« ?
Zudem liegen die Einnahmen aus der vielfach zitierten Körperschaftssteuer mit knapp 23 Mrd.€ mittlerweile ebenfalls auf Allzeithoch (>>). Meiner Meinung nach vollkommen zurecht, wurde gegen die Eichel'che Rückerstattung innerhalb dieser Steuerart in 2001 (black01_next.gif»Aufkommen -426 Mio.€!!!«), vehement vorgegangen und sich kritisierend ausgelassen. Ich finde es nur überaus "bezeichnend", daß von denjenigen, die damals am lautesten geschrien haben (PDS, Gewerkschaften etc.), die Aktiengesellschaften liegen dem Sozialstaat damit auf der Tasche (u.a. Steuergeschenke uvm), zu dem Fakt des Allzeithochs, der Körperschaftssteuereinnahmen, absolut kein Wort verlieren! Dabei müsste doch jetzt -- im Umkehrschluß -- geschrien werden, daß genau sie es sind, die den Sozialstaat gerade finanzieren!! Oder wie?? Oder was??

  Hier wird der (frisierte) monetäre Zuwachs des BIP (nominal), dem Zuwachs der Staatsverschuldung (öffentl. Haushalte = Gebietskörperschaften) gegenüber gestellt. Zudem sind zusätzlich die Zinszahlungen abgebildet. Bemerkenswert hierbei finde ich, daß, selbst bei zweifellos erkennbarer Entspannung des Ganzen, die staatlichen Zinszahlungen von 64,3 Mrd.€, nur minimal unter dem BIP-Zuwachs von 66,2 Mrd.€ liegen. Was im Grunde genommen nichts anderes bedeutet, als das der schöne, gesamtwirtschaftlich geschaffenen "Mehrwert", schlicht und einfach nur für die staatlichen Zinsausgaben "drauf geht". Um also auch nur im Entferntesten von staatlichem Schuldenabbau reden zu können, müssten die Steuereinnhamen dermaßen ansteigen, daß dies, zum Einen, ohne massive Steuererhöhungen unmöglich sein wird und, zum Anderen, sowieso nicht klappen kann .
Selbstverständlich sind die Zinsen dann ihrerseits bei irgend jemandem Einkommen. Die Frage ist nur, in welchem Maße die "Mehrwert-Schaffer" mit den Zinsempfängern identisch sind!?!?

Hierzu beispielsweise die Deutsche Bank AG (DB)!! Die weist in ihrem black01_next.gif»Jahresbericht 2006«, unter dem übergeordneten Posten Zinserträge, den Unterpunkt »Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos)« aus (diesbzgl. bitte hier nachschauen!!!black01_next.gif»Zentralbankgeld, refinanzierungsfähige Sicherheiten und der Staat«). Die DB selbst schreibt dazu »Bei den mit einer Rückübertragungsverpflichtung erworbenen Wertpapieren handelt es sich überwiegend um Staatsanleihen«. Wir können demnach davon ausgehen, daß es sich fast nur um Staatstitel handelt. Die Zinserträge aus diesem Posten betragen alleine schon 11,35 Mrd.€. Dann haben wir noch »Forderungen aus Wertpapierleihen« mit ZInserträgen von 6,89 Mrd.€. Das Verhältnis öffentliche Emittenten / andere Emittenten beträgt dabei 18,4 / 81,6 Prozent. Bedeutet, daß davon , rechnen wir die prozentuale Aufteilung eins zu eins auf die Zinserträge um,  in etwa nochmals 1,40 Mrd.€ an Zinserträgen von öffentlichen Emittenten stammen. Auch in den »Handelsaktiva« (Zinserträge von 22,78) werden noch ein paar öffentliche "versteckt" sein, die allerdings nicht näher zu quantifizieren sind.
Lange Rede kurzer Sinn: Insgesamt werden irgendwas so um die 12,75 Mrd.€, bis vielleicht 15 Mrd.€, der Gesamtzinserträge von 55,2 Mrd.€, von Staates Seite an die DB "überwiesen"!
Natürlich stammt bei weitem nicht alles von der "BRD GmbH". Es sollte auch nur kurz zeigen, daß die Zinszahlungen der öffentlichen Hände nicht zwangsläufig den Bedürftigen zu gute kommen .

An dieser Stelle ist die prozentuale Aufteilung der Neuverschuldungssumme innerhalb der BRD abgebildet. Auf der einen Seite der Staat, auf der anderen die Privaten (Unternehmen und Privatpersonen, ohne Banken). Wir können deutlich erkennen, daß es sich weiter entspannt hat. Sowohl der absolute Zuwachs mit insg. 80,57 Mrd.€, als auch die Verteilung, die ein weiteres Stückchen, hin in Richtung der Privaten gelaufen ist, zeigen dies! Jedoch sollte nach wie vor nicht vernachlässigt werden, daß sich der Staat mehr verschuldet hat, als die Privaten. Dieser Zustand liegt sich nun mehr seit fünf Jahren (2002) vor. Von 1968 bis 2002 gab es dergleichen demgegenüber nur ganze drei mal, und das auch jeweils nur für ein Jahr. Von einer wirklichen "Normalisierung" sind wir demnach, trotz der Beruhigung, immer noch ein Stückchen entfernt.

Die Verschuldungsgesamtrechnung für die BRD darf natürlich nicht fehlen! Ein Satz und eine Tabelle seien an dieser stelle zitiert. Detailierteres könnt ihr einsehen, wenn ihr auf's Bild klickt!

[...] Auch wenn sich der Wert 2006 etwas abgeflacht hat, so sollte man sich doch vergegenwertigen, daß für 1 Euro BIP, trotzdem immerhin 4,26 Euro Neuverschuldung von Nöten waren!!! Im langfristigen Vergleich ist selbst das noch sehr hoch!! [...]

• [...] Inklusive Banken (Summe über alles, also inkl. Unternehmen & Private + öffentliche Haushalte + Banken) stellt sich die Situation folgendermaßen dar:

 

2005

2006

zzgl. Schulden Banken >>

2.723,28

2.904,68

Schulden/BIP [%]

301,05

305,95

Schulden/Haushaltseinkommen [%]

540,00

537,09

Schulden/Einwohner [€]

82.095,38

85.563,39

Kurz noch der Hinweis, das die USA in 2006 bei 336% für das Verhältnis Schulden / BIP liegen!! Viel fehlt bei uns demnach nicht mehr, um die fabelhaften USA einzuholen!!

 

 

Zur Rentenkasse und Schwankungsreserve habe ich, wo ich schonmal dabei war, ebenfalls die Daten aktualisiert! Hierzu gibt es für 2006 vorläufig einen lohnenswert extra zu erwähnenden Punkt:

Das ganz überwiegende Plus bei den Beitragseinnahmen ist also auf die Einnahmen aus dem zusätzlichen Beitragsmonat zurückzuführen.

Auch wenn auch ich keine Kristallkugel mein Eigen nenne und ich keinen Schimmer habe wie es diesbzgl. weiter geht, so sollten wir uns sicherlich nicht in Sicherheit wiegen. Holzauge sei Wachsam!!


Zu guter Letzt möchte ich noch darauf hinweisen, daß ich die black01_next.gif»Graphiken-Seite« neu angelegt und strukturiert habe. Vielleicht findet sich ja was interessantes dort?!?!
 

 


                                 Banken in Deutschland / Deutsche Bank



Graphik 1:
Kredite an Private

 

Graphik 2:
Kredite an Banken, ab 1948

 

Graphik 3:
Kredite an Banken, ab 1999

 

Graphik 4:
Saldo Leistungsbilanz

 

Wie ich ja regelmäßig, u.a. mit »Neues von der Kreditfront«, darlege, läßt die Neuverschuldung der deutschen Privaten im Großen und Ganzen doch zu Wünschen übrig (siehe auch Graphik 1, links).

Wie aber kommt es dann trotzdem zu "dem Aufschwung"??

Ich persönlich sehe - ohne den Anspruch auf vollen Durchblick mein Eigen zu nennen - hauptsächlich drei Faktoren: 1.) Die Banken, 2.) Das Saldo der Leistungsbilanz, 3.) Der Staat

Die Banken -- meist etwas stiefmütterlich von mir behandelt -- bauen ihre Verschuldung seit Jahren ziemlich massiv aus (Graphiken 2 und 3: letzthin 2,95 Bio.€ im Feb.'07). Beinahe bei jeder, der monatlichen BuBa-Statistik über den Rentenmarkt, stehen die Banken als Hauptschuldige im Text (ein konkretes Beispiel, die "Deutsche Bank", siehe dann weiter unten)!! Zitat aus dem aktuellsten Bericht:

»Unter den deutschen Schuldnern nahmen im Berichtsmonat Kreditinstitute den Kapitalmarkt erneut am stärksten in Anspruch (8,5 Mrd €).«

Durch das Zwitterdasein der Banken, gleichzeitig als Kreditgeber- und nehmer, kann ich, ehrlich gesagt, nicht so recht einschätzen wie sich das konkret auswirkt. Wer genau ist der "Kapitalmarkt"? Wer kauft da wem gegenseitig die Anleihen ab (?das Ausland?) und wie kommt das dann bei meinem Bücherladen um die Ecke oder, noch besser, bei mir an? Wenn es überhaupt ankommt! Aber irgendwo müssen die 'zig Milliarden Euro ja herkommen und hinwandern! --????Aktienmarkt >> Versicherungen/Fonds etc. >> Unternehmen/Private ?????--.
Wie auch immer, meines Erachtens wird über diese Schiene ordentlich "Liquidität" in die Wirtschaft "gepumpt"!! Also, neigt euer Haupt voll Demut und huldet den Banken als stetige Neuschuldner ! Ich glaube, ohne "die" sähe es wesentlich düsterer aus!

Das Saldo der Leistungsbilanz (Graphik 4: seit 2001 wieder positiv und steigend!!) spielt ganz sicher auch eine gewichtige Rolle. Durch die massive Globalisierung, treten, anstelle der innerdeutschen Kreditnehmer, die weltweiten auf den Plan; quasi als Ersatz! Die Neuverschuldung wird also - sozusagen - vermehrt vom Ausland übernommen und ersetzt die hiesige, schwächere Entwicklung. Im Rest der EU beispielsweise, läuft es, das betreffend, ja seit geraumer Zeit »richtig gut«! Ohne die ausländischen Zusatzschulden, wäre die "Deutschland AG" wahrscheinlich längst insolvent!! Jede Globalisierungskritik, MUSS diesen Punkt beinhalten, will sie ernst genommen werden!
Nebenbei: Die überwigende Mehrzahl der deutschen Pleiten betrifft Kleinst- bis Kleinunternehmen, die, wenn überhaupt, an dieser "Quelle" nur indirekt partizipieren können. Was nach wie vor keine "gesunde" Entwicklung darstellt, ist dadurch doch der Weg zu weiteren Konzentrationen vorgezeichnet. Auch gehen die Firmenpleiten insgesamt zwar zurück, aber immerhin noch auf recht hohem Niveau. Zudem, die Privatinsolvenzen steigen ständig und heftig weiter (auch eine Folge der Global-Neuverschuldung, anstatt der innerdeutschen). Will sagen, alles in allem, ich traue dem "Frieden" nicht .

Der Gesamtstaat (inkl. Sozialversicherungen etc.) hat sich letztes Jahr immerhin um rund 40 Mrd.€ zusätzlich verschuldet. Durch diverse Statistik"tricksereien" (Hedonik u.a.) sieht das im Verhältnis zum BIP zwar nicht mehr so schlimm aus, ist aber immer noch ein ordentlicher Schluck aus der Pulle.

Mixen wir 1.) bis 3.) zusammen und nehmen noch die mittlerweile immerhin doch leicht anziehende Kreditaufnahme der deutschen Privaten selbst hinzu, dann haben wir die notwendige Neuverschuldung beisammen und damit auch "den Aufschwung". Obwohl ich der Meinung bin, daß auch dieser sich in durchaus überschaubaren Grenzen hält. Im Vergleich zu den Vorjahren ist zwar tatsächlich eindeutig eine Verbesserung festzustellen (ich will da nichts kleinreden, das ist schon so), aber im langfristigen Kontext ist das eher noch recht müde. Außerdem, ich weiß nicht, ob ich's schon erwähnt habe, ich trau dem "Frieden" nicht ! Und irgendwann werde ich damit auch wieder recht behalten 

Jetzt, wie oben angesprochen, konkret zur Deutschen Bank. Ich weiß zwar nicht, ob wir sie als repräsentativ für den gesamten Bankensektor ansehen können. Aber selbst wenn nicht gänzlich, so doch wenigstens tendenziell -- denke ich.

Zunächst mal eine Tabelle zur Deutschen Bank, mit ganz interessanten Zahlen aus den black01_next.gif»Jahresberichten«.

Ausgewählte Zahen zum Deutsche Bank (Gesamtkonzern) (>>)
[wenn nicht anders angegeben in Milliarden Euro]

 

2006

2005

2004

2003

2002

2001

Langfristige Verbindlichkeiten

132,46

113,55

108,87

97,48

104,05

166,91

Ergebnis vor Steuern

8,125

6,112

4,029

2,756

3,549

1,803

Steueraufwand

2,185

2,583

1,557

1,542

3,152

1,222

Steueraufwand in Prozent des Ergebnisses (=ca.Steuersatz)

26,89

42,26

38,64

50,47

88,81

67,77

Jahresüberschuß

5,986

3,529

2,472

1,365

0,397

0,167

Personalaufwand
(Veränderung ggüb Vorjahr)

12,650
(+15%)

10,993
(+7%)

10,222
(-2,6%)

10,495
(-7,6%)

11,358
(-15%)

13,360

Personalaufwand in Prozent der Nettoerträge

45,16

43,51

47,44

52,07

46,44

46,85

Mitarbeiter [Tsd] (>>)
(Veränderung ggüb Vorjahr)

68.849
(+8,5%)

63.427
(-3%)

65.417
(-3,3%)

67.682
(-12,6%)

77.442
(-10,5%)

86.524

Im Einzelnen interpretiert...

 1.)  Der eigentliche Punkt zum Thema (der Rest, 2.) bis 4.), ist einfach nur so als Info bei Interesse gedacht): Die »langfristigen Verbindlichkeiten« (=Schulden) wurden ab den "Gruseljahren" 2000/2001 bis 2003 massiv runtergefahren. Seit 2003 allerdings, wird wieder recht heftig aufgeschuldet. Leider bin ich ein bilanztechnischer Volllaie. Aber allein die 132,46 Milliarden Euro Schulden aus den »langfristigen Verbindlichkeiten«, scheinen mir nicht gerade belanglos. Nur dadurch werden 2007 18,6 Mrd.€ fällig, in 2008 13,5 Mrd.€ und 2009 20,4 Mrd.€ usw. Zusätzlich gibt es als »Verbindlichkeiten« aber beispielsweise noch den Posten »kurzfristige Geldaufnahmen«, mit immerhin nochmal 19,8 Mrd.€. Damit wären wir schon bei insgesamt 152,4 Mrd Euro an Schulden. Und was weiß ich, was da an Schulden, im eigentlichen Sinne, noch so dazu zählt? Okay, die DB ist ein riesen Laden (Bilanzsumme 1,126 Bio.€). Trotzdem, schaue ich mir die Bruttoerträge für 2006 mit 76,64 Mrd.€ an, scheint mir der Schuldenstand und, vor allem, die laufenden Schuldzahlungen nicht gerade "Peanuts"!! Wehe, die Geschäfte laufen mal nicht mehr so gut!! Bis dahin jedoch, ist genau DAS die Treibladung für eben jene (gesamtwirtschaftlich) gute Geschäfte!!

 2.)  Bei den Steuern finde ich vor allem bemerkenswert, daß die DB nicht etwa keine Steuern bezahlt, wie das mitunter Meinung zu sein scheint. Das war in Deutschland wohl mal tatsächlich anders (ich glaube 2000), trifft aber einfach nicht mehr zu! Da die Tabelle die Konzernzahlen ausweist, muß ich mir für den BRD-internen Teil etwas aushelfen:

Der Bankchef betonte erneut die Bedeutung des Geschäftes in Deutschland. „Hier erwirtschaften wir 25 Prozent unserer Erträge und werden für 2006 rund 600 Millionen Euro Steuern zahlen.“ (>>)

1Wobei ich der Meinung bin, daß so wenig wie möglich eigentlich immer richtig ist. Daß das u.U. nicht ausreicht, um den überschuldeten, staatlichen Wasserkopf mit durchzufüttern, liegt nicht an einer "zu niedrigen" Steuerquote, sondern eben am Wasserkopf höchstselbst!!
Und noch was: Warum macht ihr eigentlich eine persönliche Steuererklärung und versucht dabei auch noch so viel wie möglich rauszuschlagen?? Ihr schuftigen Staatsschädiger!!

Die 600 Mio.€ entsprechen ca. 28% des Gesamtsteueraufwandes von 2,185 Mrd.€, der selbst eine "Steuerquote" von 26,89% darstellt! Das passt also schonmal in die Reihe. Auch passen die 28% Steueranteil für die BRD, zu den 25% Erträgen aus rein deutschen Landen!! Damit wollte ich nur zeigen, daß, wenn das Geschäft läuft -- DAS ist das Entscheidende --, auch die black01_next.gif»Steuern "sprudeln"«. Auch von DEM Inbegriff des pöhsen Kapitalismus. Über Steuerquoten läßt sich immer streiten1 und DB & Co. haben ganz sicher mehr Möglichkeiten sich "arm" zu rechnen. Aber so "staatsfeindlich", wie verschiedentlich der Eindruck erweckt wird, ist's halt eben auch wieder nicht!! Was allerdings nicht zum Umkehrschluß verführen sollte, nicht stets ein wachsames Auge auf die black01_next.gif»Regenschirm-Verleiher« zu werfen !
Abgesehen davon -- um ein wenig ketzerisch zu werden --, wie viel Abgaben und Steuern sind allein schon in 12,65 Mrd.€ Personalaufwand enthalten? Oder in 1,568 Mrd.€ EDV-Aufwand und 1,020 Mrd.€ für Mieten und Unterhaltskosten für Gebäude?

P.S: Was wirklich mal interessant wäre, wären die ganz konkreten Beträge, die z.B. die DB ans Finanzamt überwiesen hat. Sozusagen in Heller und Pfennig. Hat dazu jemand was? ==> Mail!! Stimmen die mit obigen Zahlen überein?

 3.)  Zum Jahresüberschuß sei nur hurtig erwähnt, daß es neben den "Traumzahlen" 2006 und 2005, eben auch richtig grottenschlechte Jahre gab -- und wieder geben kann. Wie schnell das geht, haben wir 2001 gesehen. Das sollte man zumindest nicht aus dem Blickfeld verlieren!

 4.)  Der Personalaufwand... Zunächst eine grundsätzliche Sichtweise, bevor ich dann weiter unten speziell zum Vorstand komme!! Auffällig ist, daß ab 2002 / 2003 der Personalaufwand relativ zur Personalzahl (Mitarbeiter) "schlechter" abschneidet; sprich der Aufwand weniger stark zurück geht -- respektive stärker ansteigt -- als die MItarbeiterzahl. Ich kann das betragsmäßig nicht explizit für Deutschland aufdröseln (Mitarbeiterzahl 26.401), aber offensichtlich wird da besser verdient als zuvor.

Der Anstieg von 1,7 Mrd € gegenüber 2005 resultierte im Wesentlichen aus höheren leistungsabhängigen Vergütungen infolge der in fast allen Geschäftsbereichen verbesserten operativen Ergebnisse. Zum Anstieg des Personalaufwands trugen auch um 105 Mio € gestiegene Abfindungszahlungen sowie höhere Gehälter und Leistungen infolge unseres Mitarbeiteraufbaus in Wachstumsbereichen bei.

Es gibt da verschiedenen Programme -- vornehmlich Aktienbeteiligungen --, wo z.T. alle Beschäftigten dran teilnehmen dürfen. Soll also keiner sagen, daß die Mitarbeiter nichts vom "Kuchen" abbekommen!!! Zudem scheint mir der Punkt »höhere Gehälter« relevant. Nämlich dann, wenn es mal wieder nicht so gut laufen sollte. Was passiert dann mit den Gehältern? Werden die dann auch mal zurückgefahren, so wie hochgefahren werden, wenn es läuft? Und wenn nicht, was geschieht dann mit der Mitarbeiterzahl?

Der Vorstand kassierte 2006 insgesamt rd. 32,9 Mio.€. Im Einzelnen so:

Erfolgsbezogene Komponenten klingt erst mal gut. Aber...!!! Im Jahr 2004 beliefen sich die Gesamtbezüge des Vorstands auf 25,1 Mio. €, 2003: 28,0 Mio. €, 2002: 27, 2 Mio. €, 2001: 56,5 Mio.€.  
Einerseits fällt auf, daß die Vergütungen von 2001 auf 2002 um etwas mehr als die Hälfte zurückgegangen sind. Das ist schon ein Pfund! Die nagten dann zwar wahrlich immer noch nicht am Hungertuch , ist aber durchaus bemerkenswert. Andererseits ist die Höhe von 56,5 Mio.€ geradezu ein Frechheit, schauen wir uns z.B. den Jahresüberschuß für 2001 an. Und noch dazu sind 49,9 Millionen davon Boni gewesen: »Die Vorstandsmitglieder erhalten Jahresboni, die von der Entwicklung und vor allem dem Geschäftserfolg unseres Hauses abhängen.« (>>). Was bitte war im Jahr 2001 der Geschäftserfolg, der solche Boni rechtfertigt? Überhaupt, der Geschäftserfolg -- und damit auch die erfolgsbezogenen Komponenten -- scheinen grundsätzlich in Entlassungen begründet. Sonderlich "intelligent" finde ich das nicht. Entlassen könnte ich die Leute auch! Pappnasen in Nadelstreifen!
Obschon die Sache doch nicht ganz so simpel ist!!! Denn zum Abschluß kommen wir an der Frage einfach nicht vorbei, warum die Entlassungen beinahe auschließlich Deutschland betreffen und gleichzeitig woanders Personal zum Teil sogar aufgebaut wurde / wird, oder zumindest stabil blieb / bleibt?? (>> und >>) Woran mag das nur liegen???
 

 

 


                                 USA-Verschuldung der Haushalte


Weil's immer wieder "beeindruckend schön" ist. Okay, nicht schön, aber allemal beeindruckend!

 Spricht für sich! Von daher enthalte ich mich ausnahmsweise mal eines weiteren Kommentares!

 

  SONSTIGES


Aus Zeitgründen folgt noch ein kurzes "Sammelsurium" aus allerlei Verschiedentlichem!!

Den konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Zur TELEKOM:

Es ist geplant, die Wochenarbeitszeit von derzeit 34,5 auf 40 oder sogar 40,5 Stunden zu erhöhen, wobei die Monatsgehälter "etwa konstant" bleiben sollen. (>>)

Die Tarifverträge für die Festnetzsparte sehen bei einer Wochenarbeitszeit von 34 Stunden derzeit ein Einstiegsgehalt von 30.000 bis 34.000 Euro Jahresgehalt vor, die betriebliche Altersversorgung nicht eingerechnet. (>>)

Herrje, wenn da mal nicht noch viiiiiel Luft ist. 34 Stundenwoche ... Einstiegsgehalt von 30.000 Euro . Mich deucht, daß dies noch die Relikte des staatseigenen Betriebes sind. Nicht daß die Führungsriege nicht völliges Durcheinander verursacht (hat), aber mit dergleichen Grundkosten kommt die nie auf einen grünen Zweig!
 

black01_next.gif»Internationale Liga für Menschenrechte fordert sofortige Beendigung des Grundrechte-Ausverkaufs und eine Generalrevision der Antiterrorgesetze«

black01_next.gif»Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schon«

Zwei Umfrageergebnisse:

1.) ARD (im Internet) (>>)
Innenminister Schäuble benutzt die Angst vor dem Terror, um einen Überwachungsstaat aufzubauen. Der Verfassungsminister ist eine Gefahr für das Grundgesetz.:
51898 Stimmen, dies entspricht circa 96.8%

Die Umfragen zum Politbarometer ...
... wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 17. bis 19. April 2007 bei 1251 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch geführt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in ganz Deutschland.

2.) ZDF-Politbarometer (siehe Kasten rechts!!!)(>>)
In der Debatte um die Verbesserung der inneren Sicherheit ist mit 65 Prozent eine deutliche Mehrheit der Befragten der Meinung, dass für die Bekämpfung der Kriminalität nicht genug getan werde. Das zeigen die Umfragewerte des aktuellen Politbarometers. 32 Prozent sehen hingegen keine Defizite, während sich vier Prozent dazu nicht äußern.
Eine Einschränkung der Freiheitsrechte durch die bisherigen Regelungen im Rahmen der Verbrechensbekämpfung beklagen 29 Prozent, 66 Prozent der Befragten sehen die Freiheitsrechte zum jetzigen Zeitpunkt dagegen nicht beeinträchtigt (weiß nicht: 5 Prozent).
Mehrheit für Schäuble-Vorschlag
Den Vorschlag Wolfgang Schäubles, Passfotos und Fingerabdrücke aller Bundesbürger zu speichern und diese Daten der Polizei zur Verfügung zu stellen, befürworten 61 Prozent, 37 Prozent lehnen ihn ab (weiß nicht: 2 Prozent).

Watt denn nu? Zwei vollkommen konträre Ergebnisse? Wie kann das sein? Meiner Ansicht nach ganz einfach!

Bei der ARD im Internet, stimmten logischerweise nur Personen ab, die von sich aus aktiv wurden!!! Demnach müssen sie sich im Vorfeld mit der Materie beschäftigt haben und sich wirklich dafür interessieren (=Eigeninitiative). Andernfalls wären sie gar nicht dort hin gelangt!! SOLCHE Personen stimmen selbstverständlich so ab, wie sie es eben getan haben!! Sie sind alles andere als eine repräsentative Personengruppe!!!

Die Umfrage des ZDF ist dagegen absolut passiv angelegt. Niemand der Befragten mußte dafür irgendetwas von sich aus tun. Eigeninitiative im Vorfeld war keine Voraussetzung zur Teilnahme!!
Das kann nun zweierlei bedeuten: Zum Einen, daß "man" bei der Auswertung "geschummelt" hat. Nicht auszuschließen, um die Meinungsmache ein wenig voran zu treiben!! "Wenn alle das so sehen, kann's ja nicht so schlimm sein. Warum also sollte ausgerechnet ICH dagegen sein?" Zum Anderen, daß diese Umfrage in der Tat als repräsentativ anzusehen ist und die Mehrheit der Deutschen tatsächlich dieser Meinung ist!!

Ich persönlich tendiere zu Letzterem!! Mindestens diesbzgl. ist -- ich formuliere es mal beabsichtigt hart -- die überwiegende Mehrzahl der Menschen dem Hirntod nahe!! . Einfach nicht zu fassen!!

Erwähnenswert finde ich überdies noch, daß meist ausgerechnet dann, wenn Schäuble mal wieder die Freiheitsrechte gedenkt zu demontieren, die black01_next.gif»Terrorwarnungen« hochgefahren werden. Welch überaus passende Zufälle. Komisch, komisch...
 

„Autoritäre Politiker, kontrollwütige Staatsorgane und die aufgerüstete Polizei höhlen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus.

[...] Was die ARD und der Rest des neoliberalen Einheitsdingens nur zu gern verschweigen ist eine kleine Randnotiz: Garri Kimowitsch Kasparow ist Mitglied einer US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation, wobei das Wort Nichtregierungsorganisation schon an sich ein Witz ist. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender des National Security Advisory Council mit Sitz in Washington[5]. Diesem Council gehört u.a. auch Richard Perle an. Und weil auf der dortigen Website der Name Kasparov aus „unerklärlichen“ Gründen nicht mehr zu finden ist, gibt es hier noch einen Screenshot des Google-Caches [6] – da isser wieder, der gute Garry. [...]

black01_next.gif»Komplett...«

 

Förderkatalog des Bundesministeruims für Bildung und Wirtschaft.

black01_next.gif»Hier lang...«

Zum Beispiel: Eintrag im Eingabefeld "Zuwendungsempfänger/Auftragnehmer": %siemens%. Eintrag im Auswahlfeld neben "suche Ausführen": Alle Vorhaben anzeigen

Phantastisch, was Siemens so alles an Subventionen erhalten hat und wofür. Probiert selbst mal durch! Beispielsweise als Suchbegriffe %deutsche%, %infineon% oder sonst was.
Wobei das nur die Spitze des Eisbergs sein wird!! Selbstverständlich alles im Interesse der Allgemeinheit usw. blablabla
 

 Historische Wetterereignisse in der Stadt Zwickau und im Umland der letzten Jahrhunderte bis in die Neuzeit

1400

In Folge ausbleibender Regenfälle trocknete die Mulde aus.
[...]

1434

22. Juli

Eine große Wasserflut nach anhaltendem Regen.

[...]

1485

An den Muldenbrücken entstand großer Schaden durch eine Überschwemmung. Um Weihnachten sei es so warm gewesen, dass man geackert, gesät und das Vieh ausgetrieben habe.

[...]

1504

Eine langanhaltende Dürre im Sommer sorgte für großes Leid.

[...]

1590

Das Jahr wird durch eine von Pfingsten bis in den November, 38 Wochen lang anhaltenden Dürre geprägt. Brunnen und Bäche versiegten und die Mulde wurde so klein, dass man fast überall trockenen Fußes durchgehen konnte. Das Gras verdorrte und im Erzgebirge entzündeten sich die Wälder von selbst.

[...]

1790

Ein heißer und dürrer Sommer bezeichnet dieses Jahr. Wieder kam man aus der Umgegend in die hiesigen Mühlen zum mahlen, da die Bäche ganz versiegt waren.

[...]

 

Und so weiter und so fort. black01_next.gif»Schaut's euch selbst an«. Und das alles ganz ohne den black01_next.gif»offiziellen CO2-Kollaps«. Wie kann das denn nur sein?

 


 » 19. April 2007 « 

 

 


                                Klimawandel / Bundesministerium / meinungskonform?? = beantwortungswürdig


 

Sorry, aber das muß ich einfach dazwischenschieben! Bei so was schwillt mir der Kamm und ich könnte, voll Zornesröte, in die Tischkante beißen!! Der ein oder andere mag das nicht ganz so "eng" sehen. Ich jedoch, könnte bei derlei aus der Haut fahren; ist "es" doch ein "glänzendes" Beispiel für unsere "Art der Demokratie" und überaus bezeichnend für den Umgang "unserer" Vertreter mit uns, den "Vertretenen"!! Oder sollte ich sagen getretenen?? Folgendes...

Am 23.02.2007 -- ich wiederhole nochmal, am 23.02.2007, also vor nun mehr fast zwei Monaten -- sandte ich an das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein Mail, in welchem ich auf black01_next.gif»eine Interview« von Herrn Tiefensee auf deren Seite eingehe, einige kritische Fragen und Sachverhalte zur kompletten Ökobilanz von Kfz stelle, bzw. darlege und diese den Aussagen von Herrn Tiefensee gegenüberstelle!!!! Dieses Mail könnt ihr bei "Bedarf" im Original black01_next.gif»HIER« einsehen!!!

Nach zwischenzeitlichem, dreimaligem Bemerkbarmachen meinerseits, kam dann am 16.03.2007 endlich eine Antwort, die sich dann aber, entäuschenderweise, wie folgt darstellte:

Sehr geehrter Herr XXX,
vielen Dank für Ihre e Mail. Ihre Anfrage wurde an das zuständige Fachreferat weitergeleitet. Wir bemühen uns, alle Anfragen schnellstmöglich zu beantworten. Für die derzeitige Verzögerung in der Beantwortung bitte ich aber um Ihr Verständnis. Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurden zu der Gesamtthematik "Umweltschutz" erfreulicherweise eine sehr große Anzahl von Meinungen, Vorschlägen und Hinweise zugesandt. Wir können deshalb leider keine zeitnahe Beantwortung ermöglichen. Die Erwartungshaltung, dass jede Mail innerhalb von wenigen Tagen beantwortet wird, kann nicht erfüllt werden. Jede Anfrage verdient es, sie fachgerecht zu beantworten. Ich bitte Sie deshalb um etwas Geduld

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag Gerda XXX
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Referat Bürgerservice und Besucherdienst, IFG
Invalidenstr. 44
10115 Berlin

Ooookaaay, dachte ich, immerhin überhaupt eine Antwort, wart'ste noch 'en Augenblickchen... Nach drei weiteren Wochen ohne Antwort, sandte ich (am 06.04.07), mittelschwer stinkig,  zum vierten Mal ein Erinnerungsmail! Auch das wurde weiterhin geflissentlich ignoriert!!

Nun gut ... soooo nicht !! Ich also, gar nicht dumm , meldete flugs eine neue, gänzlich unverdächtige Mailadresse an, und schickte denen, unter falschem Namen und eben der neuen, "falschen" Mailadresse, am 15.04.07 ein ebenso falsches, dafür aber Herrn Tiefensee und dem BMVBS zustimmendes, Mail zu. Jenes hier....

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit voller Zustimmung habe ich den Artikel black01_next.gif»Auto fahren, Umwelt schonen« auf ihrer Seite lesen dürfen! Ich finde es gut, daß endlich mal was gegen die alten "Dreckschleudern" unternommen wird! Wenn ich manchmal sehe, was da vor mir aus dem Auspuff kommt....

Gibt es diesbezüglich schon genauere Planungen zur Einsicht, die sie irgendwie zur Verfügung stellen können? Ein Link vielleicht, oder ähnliches?

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank

Was soll ich sagen!!! DARAUF bekam ich DREI TAGE SPÄTER Antwort!!! Einfach nicht zu glauben!!
Ganze drei Tage ... mehr nicht!!
(Die Antwort könnt ihr bei "Bedarf" im Original black01_next.gif»HIER« einsehen!!!)

Ganz abgesehen vom, meiner Ansicht nach, Null-Inhalt der Antwort, was ist mit dem Gelaber »Wir können deshalb leider keine zeitnahe Beantwortung ermöglichen. Die Erwartungshaltung, dass jede Mail innerhalb von wenigen Tagen beantwortet wird, kann nicht erfüllt werden.«?

Mich deucht, daß dergleichen Aussagen offenbar nur für ganz bestimmte Arten von Mails gedacht sind . Folgende, kurze Überlegungen können wir nun dazu anstellen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!):

1.) Ich liege mit meinen Ausführungen und Fragen bei meiner Mail-Anfrage vom 23.02.07 aber auch sowas von daneben (durchaus möglich!!).
Wäre es dann für ein FACHministerium nicht eine der leichtesten Übungen, in einer kurzen Stellungnahme, den Inhalt meiner Anfrage komplett auseinander zu nehmen?

2.) Ich liege mit meinen Ausführungen und Fragen bei meiner Mail-Anfrage möglicherweise doch NICHT ganz daneben.
In diesem Falle stellt sich für das FACHministerium natürlich eine gewisse Bredouille ein, der sie durch geschmeidiges Ignorieren der Anfragen aus dem Weg zu gehen gedenken. »Warten wir nur lange genug, dann wird er schon von alleine aufgeben!«

3.) Völlig egal, ob ich komplett, nur teilweise, oder ganz und gar nicht richtig liege.
Ganz im Ernst, wie lange kann es dauern, auf meine Fragen Antworten zu finden und, vor allem, mir zuzusenden?
Immerhin handelt es sich um ein FACHministerium, von dem unsereins eigentlich davon ausgehen darf, daß derlei Antworten auf solcherlei Fragen zum Standartrepertoire gehören, so daß sie bei Bedarf unmittelbar und kurzfristig aus der Schublade geholt werden können. Auf welcher Basis werden denn ansonsten etwaige, tiefgreifenden Entscheidungen dieses Hauses gefällt? Auf welcher Basis hält Herr Tiefensee ansonsten seine Reden / Interviews, wie die oben verlinkte?
Oder müssen wir tatsächlich davon ausgehen, daß derartige Sichtweisen, Sachverhalte usw. noch gar nicht in diesem Hause behandelt wurden? Und wenn doch - sie also vorliegen -, warum dauert es dann so lange, sie zu versenden? Oder wollen sie sie vielleicht gar nicht ver"öffentlichen"?

Schlußendlich kann aber auch gar nichts davon -- habe ich was vergessen? --  als Entschuldigung herhalten. Es ist einfach zu offensichtlich, daß Sichtweisen, die abseits der offiziellen liegen, einfach unter den Teppich gekehrt werden!! DAS ist die reale "Demokratie, in der wir leben , und nicht die, die uns tagtäglich vorgegaukelt wird!!
Oder warum, zum Teufel, bekomme ich auf meine Originalanfrage (die "kritische", mit meinem/r richtigen Namen und Mailadresse) seit zwei Monaten einfach keine Reaktion (??), auf die "Mainstreammeinung" aber schon nach drei Tagen??? Warum???

Wie gesagt, das muß nicht zwangsläufig jeder so sehen. Ich kann mich über dergleichen allerdings maßlos aufregen. Falls es vielleicht noch jemandem so geht, sollten ein paar "nervende Mails an das Gesocks nicht schaden: black01_next.gif»"Bürger"-Service (ja, das heißt wirklich so; welch Ironie) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)«

 » 13. April 2007 « 

 

 Heutiges Zitat

 

»Wenn wir keine Fehler hätten, würde es uns nicht so viel Vergnügen bereiten, sie an anderen zu bemerken.«


HORAZ

 

Siehe zukünftig auch unter black01_next.gif»Zitatesammlung«, die so nach und nach "aufgefüllt" wird!

 

  WIRTSCHAFT

 

»Neues von der Kreditfront (Feb 07)«
(»Privatisierung in China«) (
>>)

  »„Bedürfnisse“ vs. „Wünsche“ (Prioritäten)« (>>)

»Inflationsbereinigte Charts« (>>)

  POLITUIK

 

»Thema Iran + dazugehörige Propaganda:
„Herr der Bombe”« (
>>)

&

»„Wissenschaft per Nachrichtenagentur”  |  Reproduktion des Immergleichen« (>>)

SONSTIGES

 

»Eli Lilly: Der Skandal unter dem Teppich« (>>)

 

"Neues" vom black01_next.gifBig Brother!

 

 

  WIRTSCHAFT

 


                                Neues von der Kreditfront (Februar 07)


 

Vorab 1: für den Februar selbst

(Kurz nochmal erwähnt: Natürlich handelt es sich naturgemäß um Daten der Vergangenheit. Eine darauf basierende "Hochrechnung" und konkrete Aussage für die Zukunft ist nur bedingt möglich. Aber es gibt uns doch einen groben Überblick über den "Stand der Dinge". Und allein der ist schon dermaßen elementar, daß es sich allemal lohnt!!)


Vorab 2:
Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus black01_next.gif"DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" :

    .....
    55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
    56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
    57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
    58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
    59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen.....
     
     

Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitteblack01_next.gifHIER kurz reinschauen.

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)

1Nichtbanken (Nicht-MFIs) (>>) =
In- und Ausländer:
• Unternehmen und Privatpersonen (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck)
Öffentliche Haushalte (inkl. Sozialversicherungen)

BRD-Tilgung Wertpapiere in Mrd.€

 Neu-
kredit-
vergabe

April 05

44,3

2,36

Mai 05

72,7

-0,79

Juni 05

85,4

-1,11

Juli 05

68,8

0,24

Aug 05

68,3

0,14

Sep 05

69,6

0,16

Okt 05

65,5

0,31

 Nov 05

61,2

0,48

 Dez 05

88,3

-0,56

 Jan 06

72,9

1,80

 Feb 06

79,7

-0,36

 März 06

72,9

0,07

 April 06

63,1

1,34

 Mai 06

46,1

-0,21

 Juni 06

75,1

-0,82

 Juli 06

50,9

-0,03

 Aug. 06

63,8

+0,07

 Sep. 06

78,7

+0,71

 Okt. 06

55,9

+0,37

 Nov.06

59,4

+0,44

 Dez.06

77,8

-1,43

 Jan.07

73,5

+1,35

 Feb.07

??

+0,01

( >> ,Emissionsstatistiken Rentenmarkt)

 

 

Der Februar 07 zeichnet sich durch ein "Null-Event" aus. Ohne zu über- oder untertreiben, können wir mit ruhigem Gewissen festhalten, daß sich absolut nichts getan hat!

Drum ohne Umwege zu der...

...Emissionsstatistik für Wertpapiere (Rentenmarkt) (Buba >>),
bei der sich die BuBa offenbar erneut zum Ziel gesetzt hat, mich ganz persönlich zu Ärgern . Denn die Tilgungswerte (Tabelle links) werden seit diesem Monat scheinbar nicht mehr in der "normalen" Pressenotiz (>>) mit angegeben!! Damit fehlt der zeitnahe Abgleich, ob wirklich die Neuverschuldung angezogen hat, oder einfach nur eine niedrige Tilgung vorlag. Ersatzweise könnten wir die Daten in der übergreifenden Kapitalmarktstatistik (>>) einsehen. Nur leider ist dort die letzte Zahl, die vom Januar 07. Die gehen mir langsam aber sicher auf den Senkel (Entschuldigung!!).

Nun gut, abgesehen davon , ergab sich dieses Jahr (Jan. + Feb. 07 gesamt) ein Netto Absatz deutscher Emittenten von insgesamt 41,3 Mrd. Euro, womit das Vorjahresniveau (40,2 Mrd.) ein klein wenig übertroffen wurde.

Positiv fällt dabei tatsächlich auf, das die öffentliche Hand gleichzeitig "nur" mit 4,5 Mrd.€ am Markt zugange war (Vorjahr 10,3 Mrd.). Das ist quasi fast nichts. Im Jahr 2003 beispielsweise, betrug der Wert noch 20,8 Mrd.€. Wer hätte das gedacht!?!? Erfreuen wir uns am momentanen "Paradies", der "Apfel der Erkenntnis" kommt noch früh genug!!

Für das Gesamtjahr der Nichtbanken, ergibt sich somit bis dato ein Plus der Neukreditvergabe von +51,38 Mrd. Euro oder +1,36%. Der Januar war's, mit "seinen" +1,35 Prozent!! Zum selben Zeitpunkt (Feb.) des Vorjahres lagen wir in etwa gleichauf (+1,44%). So gesehen, bis jetzt nicht mal so übel!

Gehen wir zu den Privaten (oben ist ja teilweise auch die öffentliche Hand enthalten):
 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)

 

Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
(INKLUSIVE Wertpapiere, gestrichelte Linien)

1999

2265,40

+6,94

2000

2387,01

+5,37

2001

2425,99

+1,63

2002

2411,07

-0,62

2003

2409,93

-0,05

2004

2397,64

-0,51

2005

2414,80

+0,72

 2006

2452,43

+1,56

 Jan 07

2470,48

+0,74

 Feb 07

2462,96

-0,30

Die Buchkredite gingen bei den Unternehmen und Privatpersonen im Februar '07 leicht nach oben!! Und zwar um 3,76 Mrd. Euro oder +0,17 %!

Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle, Summe Buchkredite & Wertpapiere) müssen wir allerdings ein Minus konstatieren. Wir notieren einen Rückgang um -7,52 Mrd.€ oder -0,30%. Die Wertpapiere selbst gingen dabei um 11,12 Mrd.€ zurück!

Das Gesamtjahr 2007 sieht somit bisher wie folgt aus:
Bei den Buchkrediten ein Plus von 13,91 Mrd.€ oder +0,62%. Inklusive der Wertpapiere stellt sich das Bild so dar: +10,53 Mrd.€ oder +0,43%. Wir haben es oben schon gesehen, der Januar war bis jetzt der entscheidende Monat.

Das Saldo der deutschen Leistungsbilanz (der Blick zu den -- sozusagen -- ausländischen, für die BRD "ersatzweise" einspringenden, stellvertretenden Kreditnehmern) lag Ende 2006 bei +116,6 Mrd.€ (Vorjahr +103,1) (>>). Der Januar 2007 weist ein Plus von 11,0 Mrd. Euro aus!

Insgesamt tatsächlich kein schlechter Start ins neue Jahr, selbst bei uns. Gehen wir weiter zu den europäischen Nachbarn:

 

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" (Mrd. €) (>>)

Ab sofort kürze ich in dieser Kategorie ein bißchen ab und nutze das neue Angebot der BuBa!

Links die Graphik zeigt die Entwicklung: im Februar +0,6 % für Europa gesamt (alle Kreditarten zusammen). Nach wie vor ein ungebrochener, auf recht hohem Niveau liegender Aufwärtstrend der Neukreditvergabe! Für 2007 bedeutet dies bisher einen Zuwachs von insgesamt +1,8%.

Bemerkenswert scheint mir noch, daß sich die Aktien und sonstige Dividendenwerte der Kreditvergabe an Unternehmen und Privatpersonen (Bild rechts) seit 1997 rund vervierfacht haben; auf nun mehr knapp 850 Mrd.€, mit zuletzt allerdings -1,15% (=Mini"crash" an den Aktienmärkten).

 

1Zwar stimmt diese Statistik nicht exakt mit obiger überein (differierende Erfassungsmethoden- und subjekte), aber eine Tendenz können wir, so meine ich, doch deutlich ablesen.

Die folgende Tabelle1, sowie die nachstehende Graphik, geben einen Überblick über die Verteilung zu den einzelnen Ländern der EU!

 

Bilanzstatistik der MFIs (Monetären Finanzinstitute): Bestandsangaben (>>)
Kredite an Ansässige im Euro-Währungsgebiet [Mrd.€]
Hier:
Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften + Private Haushalte + Sonstige Private

Land

Belgien

BRD

Griechen-
land

Spanien

Frank-
reich

Irland

Italien

Luxem-
burg

Nieder-
lande

Öster-
reich

Portugal

Slo-
wenien

Finn-
land

Ø

Juli '06

258,0

2.342,0

149,9

1.402,6

1.535,3

304,1

1.288,5

103,1

875,5

266,2

217,3

-

117,9

738,37

August '06

260,0

2.344,8

149,9

1.407,6

1.534,0

307,5

1.286,8

103,6

876,0

267,2

218,8

-

118,6

739,57

Zuwachs [%]

0,78

0,12

0,00

0,36

-0,08

1,12

-0,13

0,48

0,06

0,38

0,69

-

0,59

0,36

August'06

260,0

2.344,8

149,9

1.407,6

1.534,0

307,5

1.286,8

103,6

876,0

267,2

218,8

-

118,6

739,57

September '06

265,0

2.367,7

152,6

1.440,8

1.548,6

312,9

1.299,1

105,8

877,5

270,3

219,2

-

119,8

748,28

Zuwachs [%]

1,92

0,98

1,80

2,36

0,95

1,76

0,96

2,12

0,17

1,16

0,18

-

1,01

1,28

September '06

265,0

2.367,7

152,6

1.440,8

1.548,6

312,9

1.299,1

105,8

877,5

270,3

219,2

-

119,8

748,28

Oktober '06

264,6

2.361,5

153,4

1.465,6

1.571,66

319,2

1.302,0

107,0

883,6

268,4

221,0

-

120,6

753,21

Zuwachs [%]

-0,15

-0,26

0,52

1,72

1,49

2,01

0,22

1,13

0,70

-0,70

0,82

-

0,67

0,68

Oktober '06

264,6

2.361,5

153,4

1.465,6

1.571,66

319,2

1.302,0

107,0

883,6

268,4

221,0

-

120,6

753,21

November '06

266,1

2357,2

152,4

1496,0

1579,9

325,5

1333,0

106,9

892,3

269,3

220,6

-

121,8

760,08

Zuwachs [%]

0,57

-0,18

-0,65

2,07

0,53

1,97

2,38

-0,09

0,98

0,34

-0,18

-

1,00

0,73

November '06

266,1

2357,2

152,4

1496,0

1579,9

325,5

1333,0

106,9

892,3

269,3

220,6

-

121,8

760,08

Dezember '06

271,4

2.328,0

156,7

1.527,3

1.590,1

328,7

1.345,2

99,0

891,7

271,5

221,7

-

123,6

762,9

Zuwachs [%]

1,99

-1,24

2,82

2,09

0,65

0,98

0,92

-7,39

-0,07

0,82

0,50

-

1,48

0,30

Dezember '06

271,4

2.328,0

156,7

1.527,3

1.590,1

328,7

1.345,2

99,0

891,7

271,5

221,7

-

123,6

762,9

Januar '07

275,90

2343,30

157,30

1543,40

1615,50

332,00

1353,80

103,10

910,20

273,20

222,20

20,00

124,60

772,9

Zuwachs [%]

1,66

0,66

0,38

1,05

1,60

1,00

0,64

4,14

2,07

0,63

0,23

-

0,81

1,24

Januar '07

275,90

2343,30

157,30

1543,40

1615,50

332,00

1353,80

103,10

910,20

273,20

222,20

20,00

124,60

772,9

Februar '07

277,70

2349,30

159,80

1557,50

1631,10

336,70

1363,20

104,00

911,00

274,90

224,50

20,30

125,20

777,93

Zuwachs[Mrd.€]

1,80

6,00

2,50

14,10

15,60

4,70

9,40

0,90

0,80

1,70

2,30

0,30

0,60

5,06

Zuwachs [%]

0,65

0,26

1,59

0,91

0,97

1,42

0,69

0,87

0,09

0,62

1,04

1,50

0,48

0,92

Die graphische Umsetzung:

Viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Außer vielleicht, daß die BRD (rote, fette Linie) es einfach nicht schafft, an die guten "Wachstums"werte der restlichen Länder (= Durchschnitt, schwarze, fette Linie) heranzukommen; trotz jüngst hinreichend ordentlicher Zahlen!  

Alles in allem läuft die Neuverschuldung in Europa wie geschmiert! Wir wissen, daß dies DAS Fundament -- zumindest das materielle -- für unser aller Wohlergehen darstellt. Jedoch, weiter unten (zu China!!!) ist die Rede von einem "gewissen Punkt", an dem die Kurve knicken könnte und den Schuldnern die Puste ausgeht. Wo genau der liegen mag, weiß ich auch nicht. Aber es gibt nun mal auch die andere Seite der Medaille:
 

Die black01_next.gif»Privatverschuldung« im Vereinigten Königreich übersteigt inzwischen 125 Billionen Pfund und wächst alle vier Minuten um eine weitere Million an. Die durchschnittliche Verschuldung einer Familie liegt bei nahezu 9.000 Pfund, dabei sind Hypotheken noch nicht eingerechnet. Fast eineinhalb Millionen Erwachsene - das entspricht der Gesamtbevölkerung von Edinburgh, Glasgow, Cardiff und Swansea - stehen vor dem Bankrott und haben mehr als 10.000 Pfund ungedeckte Schulden (über Kreditkarten usw.). Beinahe jede Minute erklärt eine Person die Privatinsolvenz. Privatinsolvenzen haben vergangenes Jahr um 55,5 Prozent, freiwillige Entschuldungsverfahren um 118 Prozent zugenommen.

Wenn man Hypotheken hinzuzählt, dann steigt die durchschnittliche Haushaltsverschuldung auf etwa 60.000 Pfund. Diese Summe wird durch den Anstieg der Immobilienpreise in Großbritannien ständig nach oben getrieben. Ein Haus kostet inzwischen im Durchschnitt mehr als 200.000 Pfund. Das durchschnittliche Bruttohaushaltseinkommen in Großbritannien beträgt nur 30.000 Pfund im Jahr. Es steigt die Zahl derjenigen, die mit den Hypothekenzahlungen in Verzug geraten, und im dritten Quartal 2006 kam es zu 35.000 Zwangsversteigerungen. (>>)

Um sich die ersehnte Immobilie kaufen zu können, haben die Spanier Kredite in Höhe von 800 Milliarden Euro aufgenommen. Das sind fast 85 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Für Zins und Tilgung geben sie jeden Monat rund 28 Prozent ihres Einkommens aus. Die Summe könnte jedoch bald größer werden. Der Großteil der Darlehen ist variabel verzinst. Erhöht die EZB die Sätze um 100 oder 150 Basispunkte, steigen die monatlichen Belastungen auf über 30 Prozent. "Im Schnitt müssten die Spanier dann zwischen 900 und 1200 Euro im Jahr mehr an Zinsen zahlen", sagt Oster. (>>)

 

Grundsätzlich macht sich das Zusammenspiel der positiven deutschen Leistungsbilanz und nun mehr auch der schon seit längerem ordentlichen Neuverschuldung der deutschen Privaten selbst, tatsächlich erfreulich bemerkbar: black01_next.gif»Unternehmensinsolvenzen 2006 um 17 Prozent gesunken«. So widersprüchlich das auch klingen mag, aber zusätzliche Verschuldung ist der beste Schutz gegen ein "Übermaß" an Überschuldung!! Zumindest bis zu einem "gewissen Punkt". Zur Zeit jedenfalls, entspannt sich die Lage ein wenig, wie eine black01_next.gif»Bürgel-Studie« zeigt (Bild rechts). Zwar immer noch auf durchaus hohem Niveau, aber immerhin!

Angesprochener "gewisser Punkt" (= Bruch des Kettenbriefs der zusätzlichen Neuverschuldung), könnte allerdings, aus debitistischer Sicht, eventuell tatsächlich noch weiter in die Zukunft rücken! Hierzu g'schwind ein kleiner Exkurs. Unter black01_next.gif»Verschuldung, Geld und Zins – Grundlegende Kategorien einer Wirtschaftstheorie« steht, an Grundsätzlichkeit kaum zu überbewerten, folgendes:

Sind diese Bedingungen – Sicherung durch staatliches Machtmonopol, Vertragsfreiheit, grundsätzliche Gleichbehandlung der Bürger vor der Judikative unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Handlung und Nicht-Enteignung bzw. Kompensation durch den Staat – erfüllt, handelt es sich um eine bürgerliche Gesellschaft mit vollwertigen Eigentumsrechten. Sofern diese Rechte zertifiziert werden, es sich außerdem um dauerhaftes mit einem relativ transaktionskostenneutral ermittelbarem Marktpreis und ebensolcher Verkaufbarkeit versehenes Eigentum handelt, ist dieses in Form von Eigentumstiteln unumschränkt belastbar, verpfändbar und verkaufbar.

Kurz gesagt: Erst dieses »unumschränkt belastbar, verpfändbar und verkaufbar von (gesicherten) Eigentumstiteln« ist die Grundlage für die unabdingbare Neuverschuldung durch Kredite. Ohne rechtlich gesichertes Eigentum verpufft das Ganze schon im Ansatz!!
-- Exkurs Ende --

15.04.07, Ergänzung zum Thema Chinas Privateigentum:

 »Objektiv betrachtet bringt das neue Eigentumsgesetz keine substantielle Neuerungen mit sich. Es bestätigt lediglich die Entwicklungstendenz, die China schon seit Jahren aufweist. Es unterstreicht, dass die chinesische Regierung in- und ausländischen Unternehmen sichere Rahmenbedingungen für ihre Geschäfte bieten will. Die symbolische Wirkung ist jedoch nicht zu unterschätzen, wie die teilweise heftigen Reaktionen seitens 'konservativer Sozialisten' erkennen lassen.« (>>)

Offensichtlich ist es noch ein überaus langer Weg, hin zu "westlichen Standards". Das relativiert meine Hypothese der "Weichenstellung des Jahrhunderts" zur Zeit noch "ein wenig". Wir sollten es trotzdem dringend auf der "Watchlist" lassen. Denn an der Wichtigkeit der diesbezüglichen Entwicklung an sich, ändert sich deshalb nichts!!

Und in diesem Kontext könnten (!?!?!) die Meldungen über China, von vor ein, zwei Monaten, an Wichtigkeit kaum zu überbieten sein!! black01_next.gif»China schützt Privateigentum« und ähnliches kam da über die Ticker. Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie die Gesetze ausformuliert sind und was sich im Vergleich zu vorher konkret geändert hat. Aber unterstellen wir einfach mal, daß sich die diesbezügliche Entwicklung an den westlichen Industrienationen orientieren wird, dann könnte (!!!) das in der Tat die Weichenstellung des Jahrhunderts gewesen sein. Zusammen mit Indien (»...Die Verschuldung der Haushalte ist mit fünf Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt noch gering - in den USA sind es 92 Prozent.« >>; was dadurch auch noch unglaubliches Potential birgt!!) werden zur Zeit black01_next.gif»weit über 1/3« der Weltbevölkerung repräsentiert. Allein nur wenn (!?!?!) China und Indien -- z.B. eben durch beschriebene Eigentumrechtsänderungen oder ähnliches -- zukünftig das Neuverschuldungspotential ihrer Bevölkerung heben könnten (!?!?!), dann (!?!?!) dürfte (!?!?!) der "gewisse Punkt" in der Tat noch ein sehr, sehr ordentliches Weilchen entfernt sein. Ich persönlich glaube, daß von dieser Frage das Wohl und Weh, der gesamten "debitistischen" Welt, in den nächsten Jahrzehnten, abhängt! Anders sind die Schuldenberge der westlichen Industrienationen in Zukunft nicht mehr zu bedienen!!

1Hierzu muss allerdings dringlichst die Frage gestellt werden, ob das Exportland China, die dann einbrechenden Importe (=Exporte für China) der anderen Länder, aus eigener, inländischer Neuverschuldungs-Kraft, ausreichend  und "schnell genug" kompensieren kann?? Zumindest starke Zweifel sind durchaus angebracht!!

Dann aber, wenn diese "Quelle" der weltweiten Zusatzverschuldung auch ihrem zwangsläufigen Ende entgegen geht -- wann auch immer das sein wird --, dann möchte ich wahrlich nicht mehr unter den Lebenden weilen (was, mit ein bißchen Glück, sogar durchaus hinkommen könnte; und das nicht, weil ich gedenke frühzeitig abzutreten , sondern weil es sich im Falle des Falle tatsächlich um mehrere Jahrzehnte handeln könnte (!?!?!?!). Eben aufgrund der weltweiten Aufschuldungsblase und dann wahrscheinlich zehn oder dreizehn Milliarden Menschen auf Erden weilend (= beides in den Dimensionen ein absolutes Novum in der Geschichte), wird das Platzen der Blase den Globus aus der Umlaufbahn werfen und den Graph des black01_next.gif»Bevölkerungswachstums« in den Keller schicken (wie jeden andere Fahnenstange auch). Wenn nicht sogar vorher schon irgendwas die Nadel ansetzt. Ist ja nicht so, daß es nicht auch momentan schon genügend Risiken geben würde1 (Beispiele Großbritannien und Spanien habe ich ja oben gezeigt!! black01_next.gif»US-Immobilien«??) !!

P.S.: Ich will noch betonen, daß dies ausschließlich die systembeschreibende, debitistische Sichtweise darstellt, bei der wissentlich diverse Sachverhalte, wie z.B. Umweltprobleme, ausgeklammert bleiben!
 

 


                                 „Bedürfnisse“ vs. „Wünsche“ (Prioritäten)


Zum Thema einleitend nochmals ein weiteres Zitat aus black01_next.gif»Verschuldung, Geld und Zins – Grundlegende Kategorien einer Wirtschaftstheorie« 

»Unternehmerische Investitionskredite stellen die beste Schuldenform dar. Der Unternehmer kann den Verlust des verpfändeten Vermögens nur abwenden, indem er mit den vorfinanzierten Investitionsmitteln – der Verschuldung also – ein marktfähiges Produkt erstellt, welches ihm die vorfinanzierten Mittel und die darauf anfallenden Zinsen am Markt einbringt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss er, wie oben schon erwähnt, Bedürfnisse so stark kultivieren, dass Wirtschaftsakteure bereit sind, sich diese zu erfüllen. Die Investitionskredite der Unternehmer sind die Antriebsquelle von Fortschritt und Wohlstand.« (>>)

Im Grunde genommen eine durchaus korrekte Ansicht, wie ich meine!
Andererseits, was »erfüllt« man sich, im "eigentlichen Sinne", tatsächlich?

Das Problem hat der Kaufhaus-Gigant J. C. Penney untersuchen lassen. Das Ergebnis der Studie ist sensationell:

1. Dem Konsumenten geht es nicht mehr um »Bedürfnisse«, sondern um »Wünsche«. Um »wants«, nicht mehr um »needs«.

2. Wünsche sind stärker als Bedürfnisse, weil sie Rückwirkungen auf den sozialen Status des Betreffenden haben: Wer sich keinen Porsche leisten kann, fällt aus der Schicht heraus, die sich einen Porsche leisten kann, und sinkt ab in eine Schicht, die sich niemals einen Porsche leisten kann. (Statt Porsche kann natürlich alles stehen, was gerade »in« ist).

3. Um sich die Wünsche zu erfüllen, geht der Verbraucher mit den Bedürfnissen herunter. Er ißt nur noch bei McDonalds und fischt sich sein »Wall Street Journal« aus dem Papierkorb, um sich die Hasselblad leisten zu können.

Name dieser »Wünsche-verdrängen-Bedürfnisse-Erscheinung«: Das Sakrifiz-Syndrom.

 Aus »Aufwärts ohne Ende«, von Paul C. Martin

Yepp, das ist es! »Wünsche« können (!!) »erfüllt« werden, »Bedürfnisse« müssen (!!) »gestillt/befriedigt« werden!!

In der heutigen, schönen, bunten medialen Werbe- und Konsumwelt, wird oft genug beides miteinander verwechselt! Obgleich ich mir natürlich darüber im Klaren bin, daß dies dem Fortbestand der Kreditpyramide grundsätzlich durchaus dienlich ist, sollte trotzdem dringend darüber nachgedacht werden, in welchem Umfang es verantwortbar ist, das Eine (=Wünsche) dauerhaft über das Andere (=Bedürfnisse) zu stellen!!

Auch wenn eine scharfe Abgrenzung zwischen beidem nicht selten recht schwierig fällt, ist dies ein ungeheuer wichtiger Aspekt. Zur Verdeutlichung sei mir ein bewußt überzeichnetes Beispiel erlaubt; wobei ich gleich voranstellen will, daß ich selbst keine Kinder habe und deshalb natürlich leicht reden kann , und mich ansonsten auch selbst nicht komplett ausklammern will und kann:

Antsatt sich zwei Mercedes, ein Haus mit Hypothek bis über beide Ohren, die neuste Dolby®-Surround-Anlage, Plasma-Großbildschirmfernseher, 12-Megapixel-Digitialkamera, Multimedia-ich-kann-alles-Handy usw., glauben leisten zu müssen (was überhaupt nur geht, wenn beide Schaffen gehen), um bei den Nachbarn gut dazustehen, sollten sich Eltern lieber um ihre Kinder kümmern und sie nicht stundenlang vor besagtem Plasma-Großbildschirmfernseher oder PC black01_next.gif»ablegen«!! Daß da was nicht zusammenpassen kann, liegt unmittelbar auf der Hand. Und das als Folge davon, dann eine Diskussion, über unbedingt notwendige Ganztagesbetreuungen der Kinder, die Medien füllt, leuchtet auch ein; kann man doch dann seine Kinder generalstabsmäßig und mit Segen der Gesellschaft, sogar ganztägig, "abstellen".

Ich betone nochmals: bewußt überzeichnet. Natürlich schließt ein Plasma-Großbildschirmfernseher -- oder auch eine Ganztagesbetreuung selbst -- eine ordentliche Erziehung nicht zwangsläufig aus. Ich denke ihr wißt, was ich meine. Beispiele für »Wünsche« vs. »Bedürfnisse« gibt es jedenfalls genug. Zwei weitere, zugegebenermaßen etwas simplifizierte:

• Mitunter bekomme ich zu hören -- und schließe mich da selbst, auch und gerade beim nächsten Punkt Fernsehen ,  ganz und gar nicht aus --, daß sich ja kein Mensch komplett von "Bio" (oder Tante Emma-Laden Einkäufe o.ä.) ernähren kann, weil das einfach unbezahlbar sei. Tatsächlich? Anstatt Passat einen Polo, und schon ist auf Jahre hinaus "Bio" und der Tante-Emma-Laden um die Ecke gerettet!!
»Ich habe keine Zeit für... «. So so, keine Zeit??? Ja wie, zum Teufel noch eins, kommen dann beinahe fünf Stunden Fernsehen pro Tag zustande (Bild rechts >>)?? Wirklich keine Zeit???

Oder ist es nicht vielmehr und meistens "schlicht" eine Frage der Prioritäten?? Und dies möglicherweise sogar, wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, alle Tätigkeiten, ja das Leben an sich,  betreffend??

Selbstverständlich ist es bei uns zur Zeit so, das die Grund»bedürfnisse« (Essen, Dach überm Kopf ...) bei der überwiegenden Mehrzahl der Menschen als sicher zu befriedigen gelten, weshalb durchaus genügend Raum, Zeit und Muße zur Verfügung steht, sich ruhigem Gewissens den »Wünschen« zu widmen.

Nichtsdestotrotz bin ich der Überzeugung, daß es uns zum Einen durchaus nicht Schaden kann, wenn wir uns ab und an wirklich bewußt machen, daß das funktionierende Stillen der Grundbedürfnisse, keine Selbstverständlichkeit darstellt. Zum Anderen sollten wir uns in der Tat immer mal wieder überprüfen, ob die gesetzten Prioritäten, nicht möglicherweise ein wenig -- sozusagen --, weg von den »Wünschen«, hin zu den »Bedürfnissen«, verschoben werden sollten. Debitismus hin oder her!! Ich denke, daß klärt den Blick für das wirklich Wichtige im Leben und kann durchaus die Lebensqualität erhöhen!!

»Mit den Gelüsten ist schwer streiten. Denn was es heischt, kauft es auf Kosten der Seele.«

HERAKLIT

Abschließend noch etwas. Ganz gut zum Thema passt ein Satz aus black01_next.gif»„Nicht länger Miete zahlen“: US-Immobilien-Blase platzt«, wo es um zwei Millionen US-Familien geht, die ihr Häuschen auf Pump gekauft haben und nun die Kredite nicht mehr bezahlen können. Dort wird lamentiert, das »Angehörige unterer Schichten und Bewohner vergessener Regionen unter der Last zu teurer Hypotheken in den Ruin getrieben werden«. Ihr lieben Leut!?!? Um es ganz klar zu sagen: Hat irgendjemand diese Menschen dazu gezwungen, sich bis zur Halskraus -- und darüber hinaus (!!) -- in Schulden zu stürzen (Staat außen vor gelassen )? Wer, wenn nicht sie selbst, hat den Kreditvertrag unterschrieben? Natürlich ist/war die Versuchung groß, denn die Wünsche sind/waren es ebenso!! Einer Versuchung kann man überhaupt nur dann erliegen, wenn es vorher einen Wunsch gegeben hat! Ohne zuvor vorhandenen Wunsch, keine Versuchung, der man dann erst erliegen kann. Die Formulierung »getrieben werden« entbindet die Protagonisten aber -- unterschwellig -- vollständig aus ihrer ureigenen Verantwortung. Eine Schuldentlassung (fast schon im wahrsten Sinne des Wortes), die so einfach nicht sein kann!!

Womit wir wieder bei oben wären. "Der Debitismus" schlägt gnadenlos zu. So oder so. Nur ist der Schlag umso schlimmer, wenn die Wünsche den Bedürfnissen meilenweit den Rang abgelaufen haben. Ich gebe zu, daß in dieser Betrachtung ein Portion "Idealismus" mitschwingt. Denn die gierige Wünsche-Erfüllung ist der Treibstoff der "debitistischen" Lebenserhaltung: der Neukreditvergabe!! Aber langsame Beschleunigung und Fahrt, mit einem kleinen Auto, führt auch zum Ziel! Und beim "debitistischen Ziel" -- dem Kollaps der Kredite --  ist eine sicherere und langsamere Fahrweise vielleicht sogar von Vorteil, einfach weil insgesamt mehr Zeit vergeht. Wie gesagt, Staat mal außen vor gelassen !!

P.S.: Soweit die Theorie, die ja bekantlich überaus grau daher kümmet!! Deshalb: Ich will hier wahrlich nicht den Oberlehrer mimen. Ich stecke in dem alltäglichen Wust und Chaos genau so drin, wie jeder andere auch. Zudem, ein Großbildschirmfernseher mit Dolby®-Surround-Anlage wäre schon 'ne geile Sache . Derartige "Spielzeuge" können durchaus Frohsinn verbreiten ; meinen PC und diverse andere, nette "Spielereien" möchte ich auch um nichts in der Welt mehr missen!! Aber es darf einfach nicht das Seelenheil davon abhängen und/oder den Blick für das Wichtige vernebeln! Und dergleichen gar automatisch gleichzusetzen mit Lebensqualität, ist ein sehr, sehr großer Fehler, der, nämlich genau dadurch -- viel Materielles = viel Lebensqualität --, tatsächlich exakt zum Gegenteil führen kann!!!!!
 

 


                                 Inflationsbereinigte Charts


Nicht uninteressant! (Für mehr Charts, z.B. Dow, bitte aus's Bild klicken!)

 


Ist zwar nicht so, daß man, wenn es halbwegs läuft/gelaufen ist, nicht durchaus gutes Geld verdienen kann/konnte. Ein wenig relativierend ist das aber allemal! Irgendwie ist das Ganze ja auch "Pervers" und hochgradig verwirrend. Da treiben die Billion von Geld Staatsverschuldung (z.B. black01_next.gif»USA«) u.a. auch die Aktienmärkte in die Höhe, gleichzeitig sind "sie" es aber auch, die die Inflation black01_next.gif»erzeugen«, und somit im Gleichschritt, die selbst "erzeugten", "schönen" Gewinne, im selben Augenblick wieder "abschmelzen" lassen. Da soll unsereins kein Knoten ins Hirn bekommen!

Na ja, wie auch immer. Die Charts sind jedenfalls interessant genug, zum verlinken und zeigen -- dächte ich so!

 

  POLITIK

 


                                 Herr der Bombe


Wie wir vom Kölner Stadt-Anzeiger mit dem Gedanken eines Krieges gegen den Iran vertraut gemacht werden sollen - über eine Veröffentlichung vom 8.2.2007

 black01_next.gif»Hier lang...«

Gelesen?? Gut!!!
Also, ehrlich gesagt kann ich mir im Falle Irans einen militärischen Angriff kaum vorstellen (auch wenn das Eskalations-"Strickmuster" ähnlich wie beim Irak abläuft). Das "Kaliber" Iran ist eben doch ein bißchen ein anderes, als der Irak. Aber unabhängig vom ob, oder ob nicht, die mediale Aufbereitung ist -- im negativen Sinne -- erwähnenswert.

Wer da was wieso schreibt, ist in der Tat außerordentlich beachtenswert!! Das können wir auch bei freace.de (Artikel über den Spiegel) bemerken: black01_next.gif»Kleine Fehler und neue Vorwürfe -- Verbale Kriegsvorbereitungen gegen Iran gehen weiter«.

Und das gilt auch ganz grundsätzlich!! Mit was für Konsorten -- "Terrorismusexperten" etc. -- wir es in der täglichen Berichterstattung zu tun haben, will ich hier nur nochmal kurz andeuten und verlinken. Recherchiert mal selbst! Ihr werdet unter Garantie immer wieder auf überaus "seltsame" (einschlägige) Institutionen, Stiftungen, Vereine usw. und Verknüpfungen stoßen, die ich hier unmöglich alle nennen kann!!

 
Zum
black01_next.gif»Radaupolemiker«
Henryk M. Broder


Dr. Jeffrey Gedmin:
Direktor des
black01_next.gif"Aspen Institute Berlin"

 - Josef Joffe (Chefredaktuer »Die Zeit«) : Josef Joffe ist Mitglied im Aufsichtsgremium der American Academy in Berlin, des Aspen Institute, Berlin (siehe nebenan), des Leo Baeck Institute, New York, als auch der Goldman Sachs Foundation, New York, und des Europäischen Beirats der HypoVereinsbank AG. Er ist Beirat bei Atlantik-Brücke e.V. und Mitglied der Trilateral Commission, des American Council on Germany und des International Institute for Strategic Studies. ( >>). Außerdem ist er regelmäßiger Besucher bei den Bilderberger-Treffen, so such dieses Jahr.

 
 
Prof. Dr. Volker Perthes,
Direktor vom
black01_next.gif"Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)".


Udo Ulfkotte
 Ist nach