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& MEHR!!!
Tja, eigentlich wollte ich auch noch
die diesbezüglichen Zahlen präsentieren. Seit neuestem
läßt sich die BuBa, mit einem Teil der von mir verwendeten
Daten, aber seeeehr viel Zeit mit ihren Veröffentlichungen!!
Früher gab's das mal alles zum Anfang des Monats,
jetzt muß ich dauernd bis mindestens Mitte des Monats
warten, bis alles vorliegt. Das scheint dort "einzureißen"1.
Richtig zeitnah ist das jedenfalls nicht mehr Wie dem auch sei, sobald ich alles zusammen habe, schieb ich's dann zwischendurch rein"!!!
Folgender Text -- wie so viele, viele andere auch -- ist ein schöne Beispiel für »Kurz vor der Ziellinie "verhungert"«. Gut gemeint, an sich gute Ansätze, mit durchaus treffenden Beschreibungen -- in diesem Falle gepaart mit einem echt netten und lockeren Sprachstil --, um dann zum Ende hin in die übliche "Zinslitanei" zu verfallen, zwischendrin aber den entscheidenen Punkt geschmeidig umkurvend und unausgesprochen lassend! Ach ja, der
Link: Ich meine das jetzt wirklich nicht böse, aber ich kann mich bei derartig gelagerten Texten des Eindrucks einfach nicht erwähren, daß der Wunsch Vater der Gedanken ist, und nicht die Realität! Denn eine gewisse Blauäugigkeit und Verdrängung der Wirklichkeiten läßt sich einfach nicht leugnen! Drei Vorbemerkungen zu meinen Kommentaren: 1.) Ich setze voraus, daß der Text
gelesen wurde. Los... Für dieses, von seiner Ausgabe (Herstellung), an eine bestimmte Person und von seinem Wert an eine bestimmte Handelsware gebundene “Geld” gelten daher folgende Bedingungen: Wer dieses Stück, offiziell zu beglaubigende “Geld” prägt, herausgibt, verpflichtet sich grundsätzlich, in unserem Beispiel, zumindest ein Schaf oder das, auf dem Markt zu erzielende oder vom Geschäftspartner akzeptierte Äquivalent an anderen Waren auszuhändigen, wenn ihm dieses (sein) Stück Geld wieder vorgelegt wird. Wer dieses Geld annimmt, glaubt an die Zahlungsfähigkeit des ausstellenden, ausgebenden Schuldners und wird somit zu dessen Gläubiger. Da verpflichtet sich also jemand! Und das auch noch
grundsätzlich! Gut gut. Der Schuft hält sich
aber nicht an seine Verpflichtung (die Menschen
sind schlecht). Weder grundsätzlich noch im Konkreten!!
Und nun? Wenn dieser (Herr Seth) nun das Geld weiterhin in Umlauf bringt, übernimmt er seinerseits den Platz des Schuldners und der neue Empfänger den Platz des Gläubigers. Warum sollte wohl irgendwer -- am Ende gar noch ein durch und durch Fremder? -- das »weiterhin in Umlauf gebrachte« Geld des Herrn Seth annehmen? Weil's so ein guter Kerl ist? Weil er/sie an ihn als Schuldner glaubt? Auch Herr Seth ist ein potentieller Schuft! Verfolgt man nun noch einmal, im Lichte dieser Ausführungen, die Möglichkeiten des Geldumlaufs, lässt sich folgendes feststellen: Als Erstaussteller “meines persönlichen” Geldes, welches durch eine Zentralstelle der Beglaubigung bedarf, anerkenne ich, mit meinem Geld gleichzeitig eine entsprechende Menge potentieller Schulden oder Lieferverpflichtungen in Händen zu halten. [...] Wer dieses Geld, gültig wie eigenes annimmt, glaubt an meine Lieferfähigkeit als Aussteller und wird mit der Geldannahme zu meinem Gläubiger. Für diesen Gläubiger gibt es nun mehrere Möglichkeiten des weiteren Verfahrens. Hmmmm ... eine Zentralstelle der Beglaubigung?? ... Grübel ... ...der ihm ausdrücklich zur Zeit der Ausgabe offiziell (nach gesellschaftlicher Übereinkunft) zugeschrieben wird. Hmmmm ... eine gesellschaftliche Übereinkunft?? ... Grübel ... gleich eine ganze Gesellschaft ... nachdenk ... offiziell? ... hirnen ... Die
Hähne haben kein Interesse, ihren Wohlstand auf der Not der Raben zu begründen. Ei ei ei, das sind aber wahrlich nette Hähne!! Engelsgleich und mit Heiligenschein ... die die Raben aus lauter Gutmenschlichkeit auch noch nicht überbelasten wollen ... oder, -- ohwei-ohwei -- sehe ich dort eine Wolke der Boshaftigkeit aufziehen (?), ist es gar nicht die Gutmenschlichkeit, sondern u.U. hinterhältiges Kalkül? Was bringt mir eine zu Tode erschöpfte Melkkuh? Milch?? Noch ausreichend Milch? Gar nichts mehr? Eine Voraussetzung dafür ist der Glaube an die künftige Liefer- und Leistungsfähigkeit des Handelspartners (Kreditnehmers). Da isser wieder, der Glaube.
Was machen bloß die ganzen Atheisten? Wenn er nun, von der Obrigkeit als "Handelspartner" abgesehen, im privaten Sektor jemanden findet, der ihm seine Kreditwürdigkeit "abnimmt",... Wie umkurvt man des Pudels Kern? Sooooo geht das!! »...von der Obrigkeit als "Handelspartner" abgesehen...« Randnotiz Obrigkeit ... wir sehen einfach davon ab und weiter im Heile-Welt-Pfad-der-Tugend-Bildnis!! Denn jeden Moment kann es doch passieren, dass die Raben wieder zurückkommen, um die, sich in ihrem Besitz befindliche, Schafwährung auf dem Sakralmarkt einzulösen. Wer, zum Teufel, nimmt denn noch die olle Schafwährung der Raben an? Warum sollte das irgendjemad tun, wo sie doch, »nachdem sie ihr Vermögen gegen Schafwährung eingetauscht haben, ihre Meinung ändern und mit dem Schafgeld, ohne es in den sakralen Wirtschaftskreis zurück zu investieren, d.h. die Schafe wie vereinbart wirklich zu kaufen, das Land verlassen..«. Die können mich mal, die Raben mit ihrer Schafwährung!!! Wollen die mich etwa zur Einlösung zwingen? • Nein? Wer dann? • Doch? Womit oder/und wodurch?? Man stelle sich das Bild einer großen Stadt, eines Landes vor, in dem drauflos gehämmert, gefeilt und geschrieben, gepflügt und gedichtet wird. So, so, eine große Stadt! So richtig
eine mit Gut, gut, ich nehme an ihr könnt so langsam eruieren, was das fehlende Bauteilchen ist, das hier so elegant umschifft wird?!?!?! Lassen wir den Autor selbst zu Worte kommen... 1. Wenn er sich vom Produktionsprozess
zurückzieht, müssen die übrigen seinen Konsumanteil mitproduzieren, so sein
Ausscheiden kein Hinscheiden war. D.h. sie haben unfreiwillig, ohne durch
höhere Gewalt gezwungen zu sein, mehr Leistung zu erbringen. a.) Die anderen produzieren für den Schmarotzer mit, UND überlassen ihm noch einen ZUSÄTZLICHEN Anspruch in Geld. Über die Zeit hinweg (die Weltwirtschaft hat diese Grenze schon längst überschritten) hält unser Staatsfeind Nr.1 dann alles Geld unter seiner Kontrolle und kann bestimmen, wer produzieren und was und wie produziert werden darf. Und auch, wer konsumieren darf. Um diesen Vorgang zu verschleiern, bzw. so genannt zu „beherrschen“, werden dann Dinge wie Inflation und weit, weit Schlimmeres ... erfunden und eingeführt. b.) Da zusätzliches Geld, welches für
den Zinsendienst erforderlich wird, ja nicht auf den Bäumen wächst, müssen die
übrigen Wirtschaftstreibenden, wollen sie jene Geldmenge, welche sie für ihren
Produktionsablauf unbedingt benötigen, stabil halten, frisches Geld anfertigen
und in Umlauf bringen, resp. dem Zinsrentner zutragen. Das heißt aber nichts
anderes, dass sie sich für ihre Gutmütigkeit (oder ist´s
gar Dummheit und verdienen sie es daher auch nicht anders?), den Rentner zu
versorgen, auch noch zusätzlich verschulden müssen. ...der mit diesen Erläuterungen -- allerdings nur UNFREIWILLIG, dafür aber recht treffend -- die latente Dauerlücke seiner Ausführungen höchstselbst beschreibt: DEN STAAT!!! (Die Macht, die Obrigkeit, den Obermotz, den großen Häuptling, euer Majestät, den großen Käse, oder wie auch immer ihr "es" nennen wollt!!!) Die Existenz der Macht (oder auch mehrerer konkurierender Mächte: Stadtmauer!) wird bei derartigen Schilderungen zu oft einfach ignoriert. Der Witz bei der Sache ist doch, daß auch er -- wie auch ansonsten fast überall -- sie im Grunde unausgesprochen und unterschwellig vorausgesetzt hat, wie ich versucht habe deutlich zu machen. Er geht dann aber einfach nicht weiter darauf ein. Er setzt sie zwar voraus, ignoriert sie dann im Weiteren aber geflissentlich! Nur, nichts von alldem, was der Verfasser bei seinen Betrachtungen versucht anschaulich zu machen, funktioniert aus sich heraus - quasi aus Goodwill. An einer einzigen Stelle blitzt es mal kurz auf: Nachdem der Schafbauer seiner Opfer- bzw. Abgabepflicht Genüge getan hat, hält er nun sein, von ihm selbst ausgestelltes, ev. wieder auszugebendes und von der Obrigkeit bereits beglaubigte Geld in Händen. »Opfer- bzw. Abgabenpflicht ... von der Obrigkeit beglaubigtes Geld...«. Er reißt es an, läßt es dann aber locker links liegen. Es bleibt der Grundirrtum aller ökonomischen
Theorien, dass sie ihre Modelle in einen staats- und
machtfreien Raum stellen und dann sich selbst überlassen.
Der Staat wird zur Besicherung des Idealzustands oder
auch als „Reparaturbetrieb“ nur hereingebeten, falls
das Modell nicht so „läuft“ wie man es sich vorgestellt
hatte. Die Staatsmacht ist aber kein Handwerker, die
je nach Bedarf oder auf Wunsch bestellt werden kann,
sondern sie ist von Beginn des Wirtschaftens an vorhanden
und ist allgegenwärtig, während gewirtschaftet wird.
Schon die simpelste Produktionsfunktion, die von einer
„Kombination“ der Produktionsfaktoren Kapital, Arbeit
und technischem Wissen ausgeht ist komplett falsch,
da sie nicht erklärt, was denn das Kapital als Eigentum
selbst schützt und verteidigt, nicht erklärt, was das
Zusammengehen von Kapital mit Arbeit, das nur auf Verträgen
beruhen kann, besichert, und nicht erklärt, was das
technische Wissen, zumal in seiner Form als Wissensvorsprung
schützt. [...] Ich weiß, ich wiederhole mich. Es
fällt aber immer und immer wieder auf, daß "die
Macht" einfach großzügig übergangen wird! Genauso
wie der Zins tausendfach und allenthalben als das Übel
schlechthin betrachtet wird -- selbstverständlich
allermeistens OHNE irgendeine sinnhafte Entstehungserklärung
o.ä.; er ist schlicht da, egal wie oder woher --,
genauso wenig wird in irgendeiner Art und Weise
ein Zusammenhang, eine Verknüpfung zur Rolle des Staates
(der Macht) hergestellt. Ein grober Fehler, wie ich
meine; auch und gerade wenn auf Und wenn ich dergleichen lese... ...werden dann Dinge wie Inflation und weit, weit Schlimmeres ... erfunden und eingeführt. ...fällt
mir in der Tat nicht anderes mehr ein, als dieser hier
Zu
guter Letzt und zur einleitend erwähnten "Blauäugigkeit",
möchte ich zum Was ist also der Staat im soziologischen Begriffe? Schon die Geschichte des Wortes sagt es uns. Es stammt aus dem Italienischen der Renaissanceperiode. Dort bezeichnete es den, zumeist durch Gewalt zur Herrschaft gelangten, Fürsten samt seinem Anhang: »Die Herrschenden und ihr Anhang heißen lo stato, und dieser Name durfte dann die Bedeutung des gesamten Daseins eines Territoriums usurpieren«, sagt Jakob Burckhardt. So hatte Ludwig XIV. mit seinem hochfahrenden Wort: »L'Etat c'est moi« in einem tieferen Sinne recht, als er selbst ahnte. In unserem Worte »Hofstaat« lebt die alte Bedeutung noch fort. Das ist »das Gesetz, nach dem er angetreten«, und das ist der Staat geblieben. Er ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger. Kein primitiver »Staat« der Weltgeschichte ist anders entstanden 2; wo eine vertrauenswerte Überlieferung anders berichtet, handelt es sich lediglich um Verschmelzung zweier bereits vollentwickelter primitiver Staaten zu einem Wesen verwickelterer Organisation; oder es handelt sich allenfalls um eine menschliche Variante der Fabel von den Schafen, die sich den Bären zum Könige setzten, damit er sie vor dem Wolfe schütze; aber auch in diesem Falle wurden Form und Inhalt des Staates völlig dieselben wie in den »Wolfsstaaten« reiner, unmittelbarer Bildung. ...wozu
ich allerdings noch betonen möchte, daß dies ganz sicher
nicht meinem "Wunsch" oder einem meiner Ansicht
nach anzustrebenden Optimalzustand entspricht!! Nichtsdestotrotz
scheint die Menscheitsgeschichte genau das aber zu bestätigen!!
Ob wir wollen oder nicht, ob wir's ignorieren oder nicht!!
Wahrlos herausgepickt:
Detail zur »Timeline of Wars« siehe bitte ein Stückchen weiter unten! Tja, es geht aber noch früher: »8000 BC: Walls of Jericho built to protect the settlement from human intruders« (>>) Mauern, gebaut um die Siedlung vor Eindringlingen zu schützen! Klingt schon ein klein bißchen anders, als obige Grundannahmen!! Ist ja schon ein Weilchen her, aber folgende Überlegungen (>>), diese Mauer betreffend, sind meines Erachtens nicht von der Hand zu weisen:
This
wall... - regardless of the purpose, it implies the power to mobilize a great deal of labor [sehr viele Arbeiter mobilisierbar (durch wen?] - and implies project managers/directors/designers with power over others [Macht über andere!!], even if that power was based only on charisma or persuasiveness - that is, implies some social status hierarchy [soziale (Status)Hirarchien] - also implies a lot of surplus wealth to support all the labor [Überschuß (=Steuereinnahmen??) um die Arbeiter zu "bezahlen" (von wem verwaltet, eingezogen/ausgezahlt? wo "gelagert"?)] to build the walls -
suggesting that some people may have had control
of this surplus [Kontrolle
über den Überschuß (so, so!!)],
while others did not, i.e. wealth and power differences
[!!!Vermögens- und Machtunterschiede!!!]
Jeder kann sich
selbst überlegen, ob er diesen Vermutungen Folge leistet
oder nicht. Ich mach's!! Es passt einfach ins Bild!!!
Und stets wird dieser elementare Menscheits-Sachverhalt
ausgeblendet: Die Macht, die seit Anbeginn1
vorhanden ist! Ein Sachverhalt der ohne fundamentalste
Auswirkungen sein soll? Ganz sicher nicht!! Komisch
nur, daß so gar nicht richtig darüber nachgedacht, bzw. geschrieben
wird -- oder jedenfalls kaum der Fundamentalität
dieses Aspektes entsprechend!! Und wenn doch mal
so etwas wie "die Macht" auftaucht --
sei es auch nur am Rande -- , dann wird sie meist
so verniedlicht als Heilsbringer dargestellt, daß es
eine »Timeline
of Wars« demnach eigentlich gar nicht geben dürfte (Beispiel:
Die
Vorstellung, das Wirtschaften sei von einem "Privatgeld"
unterlegt (Gold) oder unterlegbar ( Die Realität ist nicht Wirtschaften -- Geld, Preis und Zins -- Macht -- Abgaben -- weiter Wirtschaften. Sondern: Macht -- Abgaben -- Geld -- Wirtschaften mit Geld und Preis und Zins. Sei es wie es sei; trotzdem sollte
sich die Durchsicht des Textes lohnen (weil's schon
so lange her ist Okay., that's it!! Wie eingangs gesagt: »Kurz vor der Ziellinie "verhungert"«
»Timeline of Wars« (>>)
Ein "nettes" Detail zu dieser "Kriegs-Zeitlinie"!! Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bin jede einzelne Tafel durchgegangen. Und zwar in Hinsicht auf die Jahre, in denen es KEINEN Krieg, irgendwo auf dieser Welt, gab. Laut der Quelle (2999 B.C bis 1999 A.D.), gab es... ...in den dargestellten knapp 5000 Jahren genau 550 Jahre ohne Krieg!!! Wobei die letzten kriegslosen Jahre von 175 - 182 stattfanden und ansonsten so gut wie alle, dieser 550 Jahre "Frieden", vor dem Jahre Null (zum allergrößten Teil sogar sehr weit davor) lagen! Angesichts dieser Daten wird geradezu sträflicherweise und eindeutig zu häufig in einen machtfreien Raum hinein argumentiert (wenn überhaupt mal anders variiert)! Kann das wirklich zielführend sein??? Was hat das nun alles mit Geld usw. zu tun?? Dazu zum Abschluß nochmals untenstehendes. Ich bitte darüber nachzudenken und die diversen Geld- und Zinserklärungstexte mit all dem abzugleichen:
STEUER: althochdeutsch stiura »Stütze, Unterstützung«; altsächsisch heristiuria »Sold«
SOLD:
italienisch
soldo
(französisch sou) »Münze«; auch »Entlöhnung«
aus lateinisch (nummus) solidus Quelle: KLUGE: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (De Gruyter Verlag)
Es ist doch immer wieder auf's Neue "erfrischend" zu sehen, wie butterweich, an sich harte Daten, doch werden können! "Man" muß nur ausreichend Zeit haben, sie ordentlich kneten zu können!
Ganz so krass fällt es zwar nicht überall aus (z.T. blieben die Revisionen sogar ganz ohne Auswirkungen), aber es zeigt doch mal wieder höchst eindrücklich, was alles möglich ist! Also immer hübsch mit Alarmglöckchen rumlaufen, wenn gerade wieder irgendwo offizielle Zahlen ausgerufen werden!!
»Das So ich das korrekt interpretiere,
kann das BLS demnach tun und lassen was es will,
ohne daß irgendwer, irgendwas davon, auch nur näherungsweise
auf Plausibilität prüfen kann!! Gemeinhin wird dergleichen
als »Willkür« definiert! Offensichtlich
empfindet das aber niemand so richtig als "Aufreger".
Ich nehme diesen Umstand doch einigermaßen verwundert
zur Kenntnis, ist »Willkür« ansonsten doch eines der
Pfui-Wörter in unseren hochgelobten Demokratien!! Einen
schönen, zusammenfassenden Artikel, der grundsätzlich
ins selbe Horn bläst, könnt ihr hier einsehen. Chat-Mitschnitt mit Markus Koch, Wall Street Correspondents, Inc. (ihr wißt schon, der von N-TV) (02.05.2002, 19:00 Uhr) ...(Analystenschreck) Inwiefern sind denn die Inflations- und Konjunkturzahlen überhaupt aussagekräftig. Man liest und hört immer wieder, dass diese Zahlen exzessiv manipuliert sind. Stichwort z.B. "hedonic price indexing" (DerBoersenKoch) Wenn ein Baum im Wald faellt, und niemand ist da um es zu hoeren, gibt es dann ein Geraeusch? Nein! Wenn eine Wirtschaftszahl falsch berechnet ist, und niemand weiss das sie falsch berechnet sind, richten sie dann einen schaden an?... Auch
wenn er mit dem
Am 10. April veröffentlichte Europol, der Zusammenschluß der
europäischen Polizeibehörden, einen Bericht über die Gefahren des
Terrorismus: Interessant
ist auch, schauen wir uns den Europol-Bericht selbst
an, daß 257 verdächtige "Islamisten" arestiert
wurden, demgegenüber aber nur 226 "Separatisten".
Und das bei aufgelisteten Anschlägen von 424 (Separatisten)
zu 1 ("Islamisten"). |
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Die Abschlußdaten der öffentlichen
Haushalte für 2006 liegen nun vor. Tja, das bedeutet
für mich (und vor allem euch
Eine Kleine Übersicht zum Bisherigen,
könnte ihr
Weiter im Aktualisierungstext!
Hierzu beispielsweise die Deutsche
Bank AG (DB)!! Die weist in ihrem
• [...] Auch wenn sich der Wert 2006 etwas abgeflacht hat, so sollte man sich doch vergegenwertigen, daß für 1 Euro BIP, trotzdem immerhin 4,26 Euro Neuverschuldung von Nöten waren!!! Im langfristigen Vergleich ist selbst das noch sehr hoch!! [...] • [...] Inklusive Banken (Summe über alles, also inkl. Unternehmen & Private + öffentliche Haushalte + Banken) stellt sich die Situation folgendermaßen dar:
Kurz noch der Hinweis, das die USA in 2006 bei 336% für das Verhältnis Schulden / BIP liegen!! Viel fehlt bei uns demnach nicht mehr, um die fabelhaften USA einzuholen!!
Das ganz überwiegende Plus bei den Beitragseinnahmen ist also auf die Einnahmen aus dem zusätzlichen Beitragsmonat zurückzuführen. Auch wenn auch ich keine Kristallkugel mein Eigen nenne und ich keinen Schimmer habe wie es diesbzgl. weiter geht, so sollten wir uns sicherlich nicht in Sicherheit wiegen. Holzauge sei Wachsam!!
Wie ich ja regelmäßig, u.a. mit »Neues von der Kreditfront«, darlege, läßt die Neuverschuldung der deutschen Privaten im Großen und Ganzen doch zu Wünschen übrig (siehe auch Graphik 1, links). Wie aber kommt es dann trotzdem zu "dem Aufschwung"?? Ich persönlich sehe - ohne den Anspruch auf vollen Durchblick mein Eigen zu nennen - hauptsächlich drei Faktoren: 1.) Die Banken, 2.) Das Saldo der Leistungsbilanz, 3.) Der Staat Die Banken -- meist
etwas stiefmütterlich von mir behandelt -- bauen ihre Verschuldung seit Jahren ziemlich
massiv aus (Graphiken 2 und 3:
letzthin 2,95 Bio.€ im Feb.'07). Beinahe bei jeder, der monatlichen BuBa-Statistik über den
Rentenmarkt, stehen die Banken als Hauptschuldige »Unter den deutschen Schuldnern nahmen im Berichtsmonat Kreditinstitute den Kapitalmarkt erneut am stärksten in Anspruch (8,5 Mrd €).« Durch das Zwitterdasein der Banken, gleichzeitig als Kreditgeber- und
nehmer, kann ich, ehrlich gesagt, nicht so recht einschätzen wie sich
das konkret auswirkt. Wer genau ist der "Kapitalmarkt"? Wer kauft da
wem gegenseitig die Anleihen ab (?das Ausland?)
und wie kommt das dann bei meinem Bücherladen um die Ecke oder, noch
besser, bei mir Das Saldo der Leistungsbilanz (Graphik
4: seit 2001 wieder positiv und steigend!!) spielt ganz sicher auch
eine gewichtige Rolle. Durch die massive Globalisierung, treten,
anstelle der innerdeutschen Kreditnehmer, die weltweiten auf den Plan;
quasi als Ersatz! Die Neuverschuldung wird also - sozusagen - vermehrt
vom Ausland übernommen und ersetzt die hiesige, schwächere Entwicklung.
Im Rest der EU beispielsweise, läuft es, das betreffend, ja seit
geraumer Zeit »richtig gut«! Ohne die ausländischen Zusatzschulden,
wäre die "Deutschland AG" wahrscheinlich längst
insolvent!!
Jede Globalisierungskritik, MUSS diesen Punkt beinhalten, will sie ernst genommen
werden! Der Gesamtstaat (inkl. Sozialversicherungen etc.) hat sich letztes Jahr immerhin um rund 40 Mrd.€ zusätzlich verschuldet. Durch diverse Statistik"tricksereien" (Hedonik u.a.) sieht das im Verhältnis zum BIP zwar nicht mehr so schlimm aus, ist aber immer noch ein ordentlicher Schluck aus der Pulle. Mixen wir 1.) bis 3.) zusammen und nehmen noch die mittlerweile
immerhin doch leicht anziehende Kreditaufnahme der deutschen Privaten
selbst hinzu, dann haben wir die notwendige Neuverschuldung beisammen
und damit auch "den Aufschwung". Obwohl ich der Meinung bin, daß auch
dieser sich in durchaus überschaubaren Grenzen hält. Im Vergleich zu
den Vorjahren ist zwar tatsächlich eindeutig eine Verbesserung
festzustellen (ich will da nichts kleinreden, das ist schon so), aber
im langfristigen Kontext ist das eher noch recht müde. Außerdem, ich
weiß nicht, ob ich's schon erwähnt habe, ich trau dem "Frieden" nicht
Jetzt, wie oben angesprochen, konkret zur Deutschen Bank. Ich weiß zwar nicht, ob wir sie als repräsentativ für den gesamten Bankensektor ansehen können. Aber selbst wenn nicht gänzlich, so doch wenigstens tendenziell -- denke ich. Zunächst
mal eine Tabelle zur Deutschen Bank, mit ganz interessanten
Zahlen aus den
Im Einzelnen interpretiert... 1.) Der eigentliche Punkt zum Thema (der Rest, 2.) bis 4.), ist einfach nur so als Info bei Interesse gedacht): Die »langfristigen Verbindlichkeiten« (=Schulden) wurden ab den "Gruseljahren" 2000/2001 bis 2003 massiv runtergefahren. Seit 2003 allerdings, wird wieder recht heftig aufgeschuldet. Leider bin ich ein bilanztechnischer Volllaie. Aber allein die 132,46 Milliarden Euro Schulden aus den »langfristigen Verbindlichkeiten«, scheinen mir nicht gerade belanglos. Nur dadurch werden 2007 18,6 Mrd.€ fällig, in 2008 13,5 Mrd.€ und 2009 20,4 Mrd.€ usw. Zusätzlich gibt es als »Verbindlichkeiten« aber beispielsweise noch den Posten »kurzfristige Geldaufnahmen«, mit immerhin nochmal 19,8 Mrd.€. Damit wären wir schon bei insgesamt 152,4 Mrd Euro an Schulden. Und was weiß ich, was da an Schulden, im eigentlichen Sinne, noch so dazu zählt? Okay, die DB ist ein riesen Laden (Bilanzsumme 1,126 Bio.€). Trotzdem, schaue ich mir die Bruttoerträge für 2006 mit 76,64 Mrd.€ an, scheint mir der Schuldenstand und, vor allem, die laufenden Schuldzahlungen nicht gerade "Peanuts"!! Wehe, die Geschäfte laufen mal nicht mehr so gut!! Bis dahin jedoch, ist genau DAS die Treibladung für eben jene (gesamtwirtschaftlich) gute Geschäfte!! 2.) Bei den Steuern finde ich vor allem bemerkenswert, daß die DB nicht etwa keine Steuern bezahlt, wie das mitunter Meinung zu sein scheint. Das war in Deutschland wohl mal tatsächlich anders (ich glaube 2000), trifft aber einfach nicht mehr zu! Da die Tabelle die Konzernzahlen ausweist, muß ich mir für den BRD-internen Teil etwas aushelfen: Der Bankchef betonte erneut die Bedeutung des Geschäftes in Deutschland. „Hier erwirtschaften wir 25 Prozent unserer Erträge und werden für 2006 rund 600 Millionen Euro Steuern zahlen.“ (>>)
Die
600 Mio.€ entsprechen ca. 28% des Gesamtsteueraufwandes
von 2,185 Mrd.€, der selbst eine "Steuerquote"
von 26,89% darstellt! Das passt also schonmal in die
Reihe. Auch passen die 28% Steueranteil für die BRD,
zu den 25% Erträgen aus rein deutschen
Landen!! Damit wollte ich nur zeigen, daß, wenn das
Geschäft läuft -- DAS ist das Entscheidende --,
auch die P.S: Was wirklich mal interessant wäre, wären die ganz konkreten Beträge, die z.B. die DB ans Finanzamt überwiesen hat. Sozusagen in Heller und Pfennig. Hat dazu jemand was? ==> Mail!! Stimmen die mit obigen Zahlen überein? 3.) Zum Jahresüberschuß sei nur hurtig erwähnt, daß es neben den "Traumzahlen" 2006 und 2005, eben auch richtig grottenschlechte Jahre gab -- und wieder geben kann. Wie schnell das geht, haben wir 2001 gesehen. Das sollte man zumindest nicht aus dem Blickfeld verlieren! 4.) Der Personalaufwand... Zunächst eine grundsätzliche Sichtweise, bevor ich dann weiter unten speziell zum Vorstand komme!! Auffällig ist, daß ab 2002 / 2003 der Personalaufwand relativ zur Personalzahl (Mitarbeiter) "schlechter" abschneidet; sprich der Aufwand weniger stark zurück geht -- respektive stärker ansteigt -- als die MItarbeiterzahl. Ich kann das betragsmäßig nicht explizit für Deutschland aufdröseln (Mitarbeiterzahl 26.401), aber offensichtlich wird da besser verdient als zuvor. Der Anstieg von 1,7 Mrd € gegenüber 2005 resultierte im Wesentlichen aus höheren leistungsabhängigen Vergütungen infolge der in fast allen Geschäftsbereichen verbesserten operativen Ergebnisse. Zum Anstieg des Personalaufwands trugen auch um 105 Mio € gestiegene Abfindungszahlungen sowie höhere Gehälter und Leistungen infolge unseres Mitarbeiteraufbaus in Wachstumsbereichen bei. Es gibt da verschiedenen Programme -- vornehmlich Aktienbeteiligungen --, wo z.T. alle Beschäftigten dran teilnehmen dürfen. Soll also keiner sagen, daß die Mitarbeiter nichts vom "Kuchen" abbekommen!!! Zudem scheint mir der Punkt »höhere Gehälter« relevant. Nämlich dann, wenn es mal wieder nicht so gut laufen sollte. Was passiert dann mit den Gehältern? Werden die dann auch mal zurückgefahren, so wie hochgefahren werden, wenn es läuft? Und wenn nicht, was geschieht dann mit der Mitarbeiterzahl? Der Vorstand kassierte 2006 insgesamt rd. 32,9 Mio.€. Im Einzelnen so:
Erfolgsbezogene
Komponenten klingt erst mal gut. Aber...!!! Im Jahr
2004 beliefen sich die Gesamtbezüge des Vorstands auf
25,1 Mio. €, 2003: 28,0 Mio. €, 2002: 27,
2 Mio. €, 2001: 56,5 Mio.€.
Weil's immer wieder "beeindruckend schön" ist. Okay, nicht schön, aber allemal beeindruckend! Spricht
für sich! Von daher enthalte ich mich ausnahmsweise
Den konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Zur TELEKOM: Es ist geplant, die Wochenarbeitszeit von derzeit 34,5 auf 40 oder sogar 40,5 Stunden zu erhöhen, wobei die Monatsgehälter "etwa konstant" bleiben sollen. (>>) Die Tarifverträge für die Festnetzsparte sehen bei einer Wochenarbeitszeit von 34 Stunden derzeit ein Einstiegsgehalt von 30.000 bis 34.000 Euro Jahresgehalt vor, die betriebliche Altersversorgung nicht eingerechnet. (>>) Herrje,
wenn da mal nicht noch viiiiiel Luft ist. 34
Stundenwoche ... Einstiegsgehalt von 30.000
Euro
Zwei Umfrageergebnisse: 1.)
ARD (im Internet) (>>)
2.)
ZDF-Politbarometer (siehe Kasten
rechts!!!)(>>) Watt denn nu? Zwei vollkommen konträre Ergebnisse? Wie kann das sein? Meiner Ansicht nach ganz einfach! Bei der ARD
im Internet, stimmten logischerweise
nur Personen ab, die von sich aus aktiv
wurden!!! Demnach müssen sie sich im Vorfeld mit
der Materie beschäftigt haben und sich wirklich dafür
interessieren (=Eigeninitiative). Andernfalls wären
sie gar nicht dort hin gelangt!! SOLCHE Personen stimmen
selbstverständlich so ab, wie sie es eben getan haben!!
Sie sind alles andere als eine repräsentative
Personengruppe!!!
Ich
persönlich tendiere zu Letzterem!! Mindestens diesbzgl.
ist -- ich formuliere es mal beabsichtigt
hart -- die überwiegende Mehrzahl der Menschen
dem Hirntod nahe!!
„Autoritäre Politiker, kontrollwütige Staatsorgane und die aufgerüstete Polizei höhlen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus. [...] Was die ARD und der Rest des neoliberalen Einheitsdingens nur zu gern verschweigen ist eine kleine Randnotiz: Garri Kimowitsch Kasparow ist Mitglied einer US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation, wobei das Wort Nichtregierungsorganisation schon an sich ein Witz ist. Er ist Aufsichtsratsvorsitzender des National Security Advisory Council mit Sitz in Washington[5]. Diesem Council gehört u.a. auch Richard Perle an. Und weil auf der dortigen Website der Name Kasparov aus „unerklärlichen“ Gründen nicht mehr zu finden ist, gibt es hier noch einen Screenshot des Google-Caches [6] – da isser wieder, der gute Garry. [...]
Förderkatalog des Bundesministeruims für Bildung und Wirtschaft. Zum Beispiel: Eintrag im Eingabefeld "Zuwendungsempfänger/Auftragnehmer": %siemens%. Eintrag im Auswahlfeld neben "suche Ausführen": Alle Vorhaben anzeigen Phantastisch,
was Siemens so alles an Subventionen erhalten hat und
wofür. Probiert selbst mal durch! Beispielsweise als
Suchbegriffe %deutsche%, %infineon% oder sonst
was. Historische Wetterereignisse in der Stadt Zwickau und im Umland der letzten Jahrhunderte bis in die Neuzeit 1400 In
Folge ausbleibender Regenfälle trocknete die Mulde aus. 1434 22. Juli Eine große Wasserflut nach anhaltendem Regen. [...] 1485 An den Muldenbrücken entstand großer Schaden durch eine Überschwemmung. Um Weihnachten sei es so warm gewesen, dass man geackert, gesät und das Vieh ausgetrieben habe. [...] 1504 Eine langanhaltende Dürre im Sommer sorgte für großes Leid. [...] 1590 Das Jahr wird durch eine von Pfingsten bis in den November, 38 Wochen lang anhaltenden Dürre geprägt. Brunnen und Bäche versiegten und die Mulde wurde so klein, dass man fast überall trockenen Fußes durchgehen konnte. Das Gras verdorrte und im Erzgebirge entzündeten sich die Wälder von selbst. [...] 1790 Ein heißer und dürrer Sommer bezeichnet dieses Jahr. Wieder kam man aus der Umgegend in die hiesigen Mühlen zum mahlen, da die Bäche ganz versiegt waren. [...]
Und
so weiter und so fort. |
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Am 23.02.2007
-- ich wiederhole nochmal, am 23.02.2007,
also vor nun mehr fast zwei Monaten -- sandte
ich an das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(BMVBS) ein Mail, in welchem ich auf Nach zwischenzeitlichem, dreimaligem Bemerkbarmachen meinerseits, kam dann am 16.03.2007 endlich eine Antwort, die sich dann aber, entäuschenderweise, wie folgt darstellte: Sehr geehrter Herr XXX,
Mit freundlichen Grüßen
Ooookaaay, dachte ich, immerhin überhaupt eine Antwort, wart'ste noch 'en Augenblickchen... Nach drei weiteren Wochen ohne Antwort, sandte ich (am 06.04.07), mittelschwer stinkig, zum vierten Mal ein Erinnerungsmail! Auch das wurde weiterhin geflissentlich ignoriert!! Nun gut ... soooo nicht
Sehr geehrte Damen und Herren, mit voller Zustimmung habe ich den Artikel Gibt es diesbezüglich schon genauere Planungen zur Einsicht, die sie irgendwie zur Verfügung stellen können? Ein Link vielleicht, oder ähnliches? Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank Was soll ich sagen!!!
DARAUF
bekam ich DREI
TAGE
SPÄTER
Antwort!!!
Einfach nicht zu glauben!!
Ganz abgesehen vom, meiner Ansicht nach, Null-Inhalt der Antwort, was ist mit dem Gelaber »Wir können deshalb leider keine zeitnahe Beantwortung ermöglichen. Die Erwartungshaltung, dass jede Mail innerhalb von wenigen Tagen beantwortet wird, kann nicht erfüllt werden.«? Mich deucht, daß dergleichen Aussagen offenbar
nur für ganz bestimmte Arten
von Mails gedacht sind 1.)
Ich liege mit meinen Ausführungen und Fragen
bei meiner Mail-Anfrage vom 23.02.07 aber auch sowas
von daneben (durchaus möglich!!). 2.)
Ich liege mit meinen Ausführungen und Fragen
bei meiner Mail-Anfrage möglicherweise doch
NICHT ganz daneben. 3.)
Völlig egal, ob ich komplett,
nur teilweise, oder ganz und gar nicht richtig liege.
Schlußendlich kann aber auch gar nichts davon -- habe ich was vergessen?
-- als Entschuldigung herhalten. Es
ist einfach zu offensichtlich, daß Sichtweisen,
die abseits der offiziellen liegen, einfach unter
den Teppich gekehrt werden!! DAS ist die reale "Demokratie,
in der wir leben Wie gesagt, das muß nicht zwangsläufig jeder
so sehen. Ich kann mich über dergleichen
allerdings maßlos aufregen. Falls es vielleicht
noch jemandem so geht, sollten ein paar "nervende
Mails an das Gesocks nicht schaden: |
.....
Vorab
3:
Für
grundsätzliche Erklärungen zu diesem
Thema, bitte 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)
Der Februar 07 zeichnet sich durch ein "Null-Event" aus. Ohne zu über- oder untertreiben, können wir mit ruhigem Gewissen festhalten, daß sich absolut nichts getan hat! Drum ohne Umwege zu der...
...Emissionsstatistik
für Wertpapiere (Rentenmarkt) (Buba
>>), Nun gut, abgesehen davon Positiv fällt dabei tatsächlich auf, das die öffentliche Hand gleichzeitig "nur" mit 4,5 Mrd.€ am Markt zugange war (Vorjahr 10,3 Mrd.). Das ist quasi fast nichts. Im Jahr 2003 beispielsweise, betrug der Wert noch 20,8 Mrd.€. Wer hätte das gedacht!?!? Erfreuen wir uns am momentanen "Paradies", der "Apfel der Erkenntnis" kommt noch früh genug!! Für das Gesamtjahr der Nichtbanken, ergibt sich somit bis dato ein Plus der Neukreditvergabe von +51,38 Mrd. Euro oder +1,36%. Der Januar war's, mit "seinen" +1,35 Prozent!! Zum selben Zeitpunkt (Feb.) des Vorjahres lagen wir in etwa gleichauf (+1,44%). So gesehen, bis jetzt nicht mal so übel! Gehen wir zu den Privaten (oben ist ja teilweise auch die öffentliche
Hand enthalten): 2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)
Die Buchkredite gingen bei den Unternehmen und Privatpersonen im Februar '07 leicht nach oben!! Und zwar um 3,76 Mrd. Euro oder +0,17 %! Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle, Summe Buchkredite & Wertpapiere) müssen wir allerdings ein Minus konstatieren. Wir notieren einen Rückgang um -7,52 Mrd.€ oder -0,30%. Die Wertpapiere selbst gingen dabei um 11,12 Mrd.€ zurück!
Das Gesamtjahr 2007 sieht somit bisher
wie folgt aus: Das Saldo der deutschen Leistungsbilanz (der Blick zu den -- sozusagen -- ausländischen, für die BRD "ersatzweise" einspringenden, stellvertretenden Kreditnehmern) lag Ende 2006 bei +116,6 Mrd.€ (Vorjahr +103,1) (>>). Der Januar 2007 weist ein Plus von 11,0 Mrd. Euro aus! Insgesamt tatsächlich kein schlechter Start ins neue Jahr, selbst bei uns. Gehen wir weiter zu den europäischen Nachbarn: 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" (Mrd. €) (>>)
Links die Graphik zeigt die Entwicklung: im Februar +0,6 % für Europa gesamt (alle Kreditarten zusammen). Nach wie vor ein ungebrochener, auf recht hohem Niveau liegender Aufwärtstrend der Neukreditvergabe! Für 2007 bedeutet dies bisher einen Zuwachs von insgesamt +1,8%. Bemerkenswert scheint mir noch, daß sich die Aktien und sonstige Dividendenwerte der Kreditvergabe an Unternehmen und Privatpersonen (Bild rechts) seit 1997 rund vervierfacht haben; auf nun mehr knapp 850 Mrd.€, mit zuletzt allerdings -1,15% (=Mini"crash" an den Aktienmärkten).
Die folgende Tabelle1, sowie die nachstehende Graphik, geben einen Überblick über die Verteilung zu den einzelnen Ländern der EU!
Die graphische Umsetzung:
Außer vielleicht, daß die BRD (rote, fette Linie) es einfach nicht schafft, an die guten "Wachstums"werte der restlichen Länder (= Durchschnitt, schwarze, fette Linie) heranzukommen; trotz jüngst hinreichend ordentlicher Zahlen! Alles in allem läuft die Neuverschuldung
in Europa wie geschmiert! Wir wissen, daß dies
DAS Fundament
-- zumindest das materielle -- für unser
aller Wohlergehen darstellt. Jedoch, weiter
unten (zu China!!!) ist die Rede von einem "gewissen
Punkt", an dem die Kurve knicken könnte und den
Schuldnern die Puste ausgeht. Wo genau der liegen mag,
weiß ich auch nicht. Aber es gibt nun mal auch die andere
Seite der Medaille:
Angesprochener "gewisser Punkt"
(= Bruch des Kettenbriefs der zusätzlichen Neuverschuldung),
könnte allerdings, aus debitistischer Sicht, eventuell tatsächlich
noch weiter in die Zukunft rücken! Hierzu g'schwind
ein kleiner Exkurs. Unter Sind diese Bedingungen – Sicherung durch staatliches Machtmonopol, Vertragsfreiheit, grundsätzliche Gleichbehandlung der Bürger vor der Judikative unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Handlung und Nicht-Enteignung bzw. Kompensation durch den Staat – erfüllt, handelt es sich um eine bürgerliche Gesellschaft mit vollwertigen Eigentumsrechten. Sofern diese Rechte zertifiziert werden, es sich außerdem um dauerhaftes mit einem relativ transaktionskostenneutral ermittelbarem Marktpreis und ebensolcher Verkaufbarkeit versehenes Eigentum handelt, ist dieses in Form von Eigentumstiteln unumschränkt belastbar, verpfändbar und verkaufbar. Kurz gesagt: Erst dieses »unumschränkt belastbar, verpfändbar
und verkaufbar von (gesicherten) Eigentumstiteln« ist
die Grundlage für die unabdingbare Neuverschuldung durch
Kredite. Ohne rechtlich gesichertes Eigentum verpufft
das Ganze schon im Ansatz!!
Und in diesem Kontext könnten
(!?!?!) die Meldungen über China, von vor ein, zwei
Monaten, an Wichtigkeit kaum zu überbieten sein!!
Dann aber, wenn diese "Quelle"
der weltweiten Zusatzverschuldung auch ihrem
zwangsläufigen Ende entgegen geht -- wann auch
immer das sein wird --, dann möchte ich wahrlich
nicht mehr unter den Lebenden weilen (was, mit ein bißchen
Glück, sogar durchaus hinkommen könnte; und das nicht,
weil ich gedenke frühzeitig abzutreten P.S.:
Ich will noch betonen, daß dies ausschließlich die systembeschreibende,
debitistische Sichtweise darstellt, bei der wissentlich
diverse Sachverhalte, wie z.B. Umweltprobleme, ausgeklammert
bleiben!
Zum Thema
einleitend nochmals ein weiteres Zitat aus »Unternehmerische Investitionskredite stellen die beste Schuldenform dar. Der Unternehmer kann den Verlust des verpfändeten Vermögens nur abwenden, indem er mit den vorfinanzierten Investitionsmitteln – der Verschuldung also – ein marktfähiges Produkt erstellt, welches ihm die vorfinanzierten Mittel und die darauf anfallenden Zinsen am Markt einbringt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss er, wie oben schon erwähnt, Bedürfnisse so stark kultivieren, dass Wirtschaftsakteure bereit sind, sich diese zu erfüllen. Die Investitionskredite der Unternehmer sind die Antriebsquelle von Fortschritt und Wohlstand.« (>>) Im
Grunde genommen eine durchaus korrekte Ansicht, wie
ich meine!
1. Dem Konsumenten geht es nicht mehr um »Bedürfnisse«, sondern um »Wünsche«. Um »wants«, nicht mehr um »needs«. 2. Wünsche sind stärker als Bedürfnisse, weil sie Rückwirkungen auf den sozialen Status des Betreffenden haben: Wer sich keinen Porsche leisten kann, fällt aus der Schicht heraus, die sich einen Porsche leisten kann, und sinkt ab in eine Schicht, die sich niemals einen Porsche leisten kann. (Statt Porsche kann natürlich alles stehen, was gerade »in« ist). 3. Um sich die Wünsche zu erfüllen, geht der Verbraucher mit den Bedürfnissen herunter. Er ißt nur noch bei McDonalds und fischt sich sein »Wall Street Journal« aus dem Papierkorb, um sich die Hasselblad leisten zu können. Name dieser »Wünsche-verdrängen-Bedürfnisse-Erscheinung«: Das Sakrifiz-Syndrom. Aus »Aufwärts ohne Ende«, von Paul C. Martin Yepp, das ist es! »Wünsche« können (!!) »erfüllt« werden, »Bedürfnisse« müssen (!!) »gestillt/befriedigt« werden!! In der heutigen, schönen, bunten medialen Werbe- und Konsumwelt, wird oft genug beides miteinander verwechselt! Obgleich ich mir natürlich darüber im Klaren bin, daß dies dem Fortbestand der Kreditpyramide grundsätzlich durchaus dienlich ist, sollte trotzdem dringend darüber nachgedacht werden, in welchem Umfang es verantwortbar ist, das Eine (=Wünsche) dauerhaft über das Andere (=Bedürfnisse) zu stellen!! Auch
wenn eine scharfe Abgrenzung zwischen beidem nicht selten
recht schwierig fällt, ist dies ein ungeheuer wichtiger
Aspekt. Zur Verdeutlichung sei mir ein
bewußt überzeichnetes
Beispiel erlaubt; wobei ich gleich voranstellen will,
daß ich selbst keine Kinder habe und deshalb natürlich
leicht reden kann Antsatt
sich zwei Mercedes, ein Haus mit Hypothek bis über
beide Ohren, die neuste Dolby®-Surround-Anlage,
Plasma-Großbildschirmfernseher, 12-Megapixel-Digitialkamera,
Multimedia-ich-kann-alles-Handy usw., glauben leisten
zu müssen (was überhaupt nur geht, wenn beide
Schaffen gehen), um bei den Nachbarn gut dazustehen,
sollten sich Eltern lieber um ihre Kinder kümmern und
sie nicht stundenlang vor besagtem Plasma-Großbildschirmfernseher
oder PC
•
Mitunter bekomme ich zu hören -- und schließe
mich da selbst, auch und gerade beim nächsten Punkt
Fernsehen Oder ist es nicht vielmehr und meistens "schlicht" eine Frage der Prioritäten?? Und dies möglicherweise sogar, wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, alle Tätigkeiten, ja das Leben an sich, betreffend?? Selbstverständlich ist es bei uns zur Zeit so, das die Grund»bedürfnisse« (Essen, Dach überm Kopf ...) bei der überwiegenden Mehrzahl der Menschen als sicher zu befriedigen gelten, weshalb durchaus genügend Raum, Zeit und Muße zur Verfügung steht, sich ruhigem Gewissens den »Wünschen« zu widmen. Nichtsdestotrotz bin ich der Überzeugung, daß es uns zum Einen durchaus nicht Schaden kann, wenn wir uns ab und an wirklich bewußt machen, daß das funktionierende Stillen der Grundbedürfnisse, keine Selbstverständlichkeit darstellt. Zum Anderen sollten wir uns in der Tat immer mal wieder überprüfen, ob die gesetzten Prioritäten, nicht möglicherweise ein wenig -- sozusagen --, weg von den »Wünschen«, hin zu den »Bedürfnissen«, verschoben werden sollten. Debitismus hin oder her!! Ich denke, daß klärt den Blick für das wirklich Wichtige im Leben und kann durchaus die Lebensqualität erhöhen!! »Mit den Gelüsten ist schwer streiten. Denn was es heischt, kauft es auf Kosten der Seele.« HERAKLIT Abschließend
noch etwas. Ganz gut zum Thema passt ein Satz aus
Womit
wir wieder bei oben wären. "Der Debitismus"
schlägt gnadenlos zu. So oder so. Nur ist der Schlag
umso schlimmer, wenn die Wünsche den Bedürfnissen meilenweit
den Rang abgelaufen haben. Ich gebe zu, daß in dieser
Betrachtung ein Portion "Idealismus"
mitschwingt. Denn die gierige Wünsche-Erfüllung ist
der Treibstoff der "debitistischen" Lebenserhaltung:
der Neukreditvergabe!! Aber langsame Beschleunigung
und Fahrt, mit einem kleinen Auto, führt auch zum
Ziel! Und beim "debitistischen Ziel" --
dem Kollaps der Kredite -- ist eine sicherere
und langsamere Fahrweise vielleicht sogar von Vorteil,
einfach weil insgesamt mehr Zeit vergeht. Wie gesagt,
Staat mal außen vor gelassen P.S.: Soweit
die Theorie, die ja bekantlich überaus grau daher
kümmet!!
Deshalb: Ich will hier wahrlich nicht den Oberlehrer mimen. Ich
stecke in dem alltäglichen Wust und Chaos genau so drin,
wie jeder andere auch. Zudem, ein Großbildschirmfernseher
mit Dolby®-Surround-Anlage wäre schon 'ne
geile Sache
Nicht uninteressant! (Für mehr Charts, z.B. Dow, bitte aus's Bild klicken!)
Na ja, wie auch immer. Die Charts sind jedenfalls interessant genug, zum verlinken und zeigen -- dächte ich so!
Wie wir vom Kölner Stadt-Anzeiger mit dem Gedanken eines Krieges gegen den Iran vertraut gemacht werden sollen - über eine Veröffentlichung vom 8.2.2007 Gelesen??
Gut!!! Wer
da was wieso schreibt, ist in der Tat außerordentlich
beachtenswert!! Das können wir auch bei freace.de
(Artikel über den Spiegel) bemerken: Und das gilt auch ganz grundsätzlich!! Mit was für Konsorten -- "Terrorismusexperten" etc. -- wir es in der täglichen Berichterstattung zu tun haben, will ich hier nur nochmal kurz andeuten und verlinken. Recherchiert mal selbst! Ihr werdet unter Garantie immer wieder auf überaus "seltsame" (einschlägige) Institutionen, Stiftungen, Vereine usw. und Verknüpfungen stoßen, die ich hier unmöglich alle nennen kann!!
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