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WIRTSCHAFT • »Maastricht-Kriterien / Rentenkassen« (>>) •
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POLITIK • »EU / Biokraftstoffe & Live-Earth & persönliches zum Klimawandel« (>>) • |
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WIRTSCHAFT • »US-Debt Growth (2007-Q1) & Immobilien« (>>) • • »Fetish contra Mantra (ein bißchen was zu "Geld")« (>>) • |
POLITIK • »Deutsche DemokRATTie am Beispiel Mindestlöhne« (>>) • • »Palästina (Gaza, Hamas etc.« (>>) • |
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WIRTSCHAFT • »Neues von der Kreditfront (April 07)« (>>) • • »Der Leit"zins"« (>>) • |
POLITIK • »Afghanistan« (>>) • • »23 Punkte zur EU-Verfassung« (>>) • |
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WIRTSCHAFT • »Einführung in das Rechtsystem der geordneten Anarchie« (>>) • • »Raus aus der (Arbeitslosen-) Statistik« (>>) • • »Schuldsklave« (>>) • • »DAY-Chart« (>>) • |
POLITIK • »Neocon Zoellick soll Chef von Weltbank werden / G8-Gipfel (Genua 2001)« (>>) • • »CO2-Schwindel - Teil IV« (>>) • • »RCTV Venezuela, Desinformation via DPA und AFP« (>>) • • »Warum ich die Demokratische Partei verlasse« (>>) • |
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WIRTSCHAFT • »Versorgungsempfänger - (Personal)Ausgaben des Staates + Statistiktrickserien« (>>) • • »Autos kaufen keine Autos« (>>) • • »Bank Lending Survey« (>>) • |
POLITIK • »Kampf der Kulturen« (>>) • |
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WIRTSCHAFT • »Neues von der Kreditfront (März '07)« (>>) • • »Debitismus ultrakurz und Reaktionen darauf« (>>) • |
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SONSTIGES • »Antwort vom Bundesverkehrsministerium« (>>) • |
Zur Defizitquote der öffentlichen
Haushalte für 2006 gibt es bei »Im Jahre 2006 ist die deutsche Staatsverschuldung wiederum stark angestiegen, nämlich um 39 Mrd. EUR. Dies teilt das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung mit. [...] Aber: Das Ergebnis ist durch einen einmaligen Sonderfaktor verfälscht. Bis Ende 2005 mussten die Betriebe in Deutschland die Sozialversicherungsbeiträge am 10. des Folgemonats
bezahlen. Die Beiträge für Dezember 2005 wurden also am 10. Januar 2006
gezahlt. Um die Kassenlage der Sozialversicherung zu verbessern, muss
nun früher gezahlt werden, nämlich am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden
Monats! Für Dezember 2006 wurde also schon am 27. Dezember 2006
gezahlt. Auf diese Weise wurden einmalig im Jahre 2006
Sozialversicherungsbeiträge für 13 Monate gezahlt! Es geht um etwa 20 Mrd. EUR! Es
gibt eben nichts, was nicht hurtig mit ein bißchen
Gesetzesänderungen und "gutmeinenden"
Statistiken vordergründig ins Lot gebracht
werden könnte. Oder sollten wir es eher Flickschusterei
nennen?
Rentenkassen: Keinen Schimmer, ob oben angesprochener Sachverhalt auch jetzt noch Auswirkungen zeitigt, die nakten Daten sehen jedenfalls ganz gut aus. Alsoooo, vorbehaltlich etwaiger Statistikfinessen, die nicht immer unmittelbar durchschaubar sind ("man" weiß ja nie), stellt sich die finanzielle Lage der Rentenkassen momentan dergestalt dar, wie in der Tabelle rechts zu sehen ist! Langfristig:
Was für ein Sprung von 2005 auf 2006! Dergleichen ist einfach nicht auschließlich in "gutem Wachstum" zu begründen! Und trotz der augenblicklich soliden, absoluten Zahlen, läßt sich durchaus erkennen, daß die Reserven tendenziell schon wieder rückläufig sind! Wobei hierzu zu sagen ist, daß die »Deutsche Rentenversicherung (DR)« schon selbst von Folgendem ausgeht:
Warum allerdings die Schwankungs- Ich
will's mal so ausdrücken: Trotz der laufenden und
gelaufenen Statistik"unreinheiten"
Obwohl, ich Blödmann, das stimmt ja so gar nicht - ich bitte um Pardon (!!) - es ist ja nur das Ende der zusätzlichen Nettokreditaufnahme, und das auch nur beim Bund!! Aber egal, lasset uns Frohlocken und ein fröhlich Tänzlein wagen!! Diesmal wird's endlich und garantiert klappen!! Diesmal?
Wieso diesmal? Ähhh, na ja, also den ersten "Versuch",
uns das fiskalische Paradies schmackhaft zu machen,
kann ich aus dem Jahre 2000 (November) dokumentieren.
Damals hatte ich kurzzeitig regen Mail-Austausch
mit Hr. Eichels Ministerium. Aus seinen damaligen
Also denn, auf ein Neues!! Diesmal wird alles anders!! Nehmt die untenstehende, aktuell präsentierte Graphik des BMF, sowie oben die "Wir schaffen die Null"-Animation, in euch auf und speichert sie vorsichtshalber für die Zukunft ab!! Irgendwann hauen wir sie dann den Sand-in-die-Augen-streuenden-Traumtänzern um die Ohren!
Selbstverständlich
besteht, meines Erachtens, durchaus die theoretische
Chance, daß diese Rechnung aufgehen könnte!
Wir befinden uns wohl wirklich
in einer, in dieser Art geschichtlich noch nicht dagewesenen,
Situation, welche kaum von der Vergangenheit auf
die Zukunft schließen läßt. Daß manigfaltig, zweifelsohne
ebenso weltweit und komplett systemgefährdende Gefahren
vorhanden sind, brauche ich wohl kaum noch explizit
zu erwähnen1. Gleichwohl halte ich die
dargestellte, haushaltmäßige Hochrechnung des BMF,
...wie soll ich sagen..., ähhh, zumindest ist sie
nicht gänzlich unmöglich. Nun
gut, es bleibt uns wohl nichts übrig, als abzuwarten.
Jedenfalls werden "sie" weiter unter der
Lupe betrachtet. Es wird uns nichts entgehen
Zunächst mal die grundsätzliche
Zielvorgabe der »Die Biokraftstoffrichtlinie legt als „Bezugswerte“ Marktanteile der Biokraftstoffe von 2 % im Jahr 2005 und von 5,75 % im Jahr 2010 als Ziel fest.« Und damit diese Vorgaben auch umweltverträglich umgesetzt werden können, kommen wir als nächstes zu dem theoretischen Aspekt der EU-Maßnahmen: »In Ländern, in denen die Rohstofferzeugung
voraussichtlich deutlich zunehmen wird, wird befürchtet,
dass umweltsensible Gebiete, wie Regenwälder, zunehmend
unter Druck geraten. Es gibt auch Befürchtungen
betreffend die Beeinträchtigung der Bodenfruchtbarkeit,
die Verfügbarkeit und die Qualität von Wasser, den
Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln usw. Zu
den Vorbehalten hinsichtlich der sozialen Folgen
gehören die mögliche Auflösung von Gemeinschaften
und die Konkurrenz zwischen der Erzeugung von Biokraftstoffen
und von Nahrungsmitteln. Diesen Befürchtungen ist
einzeln nachzugehen, und die jeweiligen Wirkungen
müssen quantifiziert und erforderlichenfalls durch
eindeutige Gesetzesrahmen verhindert werden. Die
Entwicklungspolitik der EU wird darauf ausgerichtet
werden, geeigneten Entwicklungsländern zu helfen,
die Vorteile der Biokraftstoffe zu nutzen, und gleichzeitig
angemessen auf diese Bedenken einzugehen. Wie hervorgehoben, daß ist die Theorie! Nun liegen Theorie und Praxis aber nicht selten meilenweit auseinander. Insofern sollte es uns nicht wirklich überraschen, daß dies auch hierbei der Fall ist? Die Praxis: •
Katastrophaler Fehlschlag Ich sprach soeben davon, Theorie und Praxis; oftmals Universen voneinander entfernt!! Und ich glaube kaum, daß sich das zum Besseren ändern wird, wenn folgende "Überlegungen" der EU Realität werden: »Die Kommission wird 2006 einen Bericht über die Umsetzung der Biokraftstoffrichtlinie vorlegen, in dem sie sich mit deren etwaiger Überarbeitung befasst. In diesem Bericht werden unter anderem die folgenden Punkte behandelt: ... Die Verpflichtungen bezüglich der Biokraftstoffverwendung bieten sich als vielversprechender Weg an, Schwierigkeiten zu beheben, die sich durch Steuerbefreiungen ergeben. Sie würden außerdem eine Vorzugsbehandlung derjenigen Biokraftstoffe erleichtern, mit denen sich eine besonders hohe Treibhausgasreduzierung erreichen lässt, was die Kommission unterstützen möchte.«
Es lebe der Sozialismus!!! Zu
anderen Zeiten und anderen LänDDRern bezeichnete
"man" dies wohl gemeinhin als Planwirtschaft!
Aber zurück zum Thema. Wir müssen keine prophetischen
Visionen bemühen, um absehen zu können, was eine
solche "Anwendungsverpflichtung"
auf dem Weltmarkt auslösen würde. Zwangsweise Nachfrageerhöhung
mündet in quasi zwangsweiser Angebotserhöhung!!
Die resultierenden Konsequenzen werden mit Sicherheit
nichts mit Umweltverträglichkeit und/oder Klimaschutz
zu tun haben!! Wenn das mal keine weitsichtige "Klima"-Politik
darstellt Andererseits, um die Schuldzuweisungen
ein bißchen zu verteilen »Die von westlichen Banken mitfinanzierte Expansion der
Plantagenkonzerne hat also weitaus mehr Regenwald vernichtet, als die
6,4 Millionen Hektar vermuten lassen. [...] Die Liste der indonesischen Konglomerate, die eine Genehmigung für
Ölpalmplantagen beantragt haben, liest sich wie das „Who is Who“ der
indonesischen Business- und Politikelite, plus staatliche chinesische
Unternehmen, Firmen aus den Nachbarstaaten Singapur und Malaysia und
internationale Konzerne. Der Zellstoffmulti Sinar Mas (APP), der auf
Sumatra für ein „multidimensionales Desaster“, so ein deutscher Banker,
verantwortlich ist, gehört dazu, die Bakrie-Gruppe des koordinierenden
Ministers für Volkswohlfahrt, London Sumatera ist ein
Gemischtwarenkonzern des Militärs, diverser Tabakkönige und der
Suharto-Cronies...« ...und sollte den hiesigen EU-Honoratioren
durchaus bekannt sein!! Zudem kommt mir dabei (gerade
zu Indonesien) unmittelbar Joseph Stiglitz'
Zuletzt möchte ich noch zwei "immerhins"
abgeben. »Einige Unternehmen haben inzwischen aber vom Einsatz von Palmöl Abstand genommen. Großbritanniens größter Energieversorger RWE npower etwa hat sich gegen Palmöl entschieden, da es keine Garantie dafür gebe, dass die Lieferungen nicht aus zerstörten Regenwäldern oder Torfmooren stammten. Auch der niederländische Energieerzeuger Essent kündigte im Dezember an, Palmöl so lange nicht zu verheizen, bis die Unbedenklichkeit der Quellen geklärt sei.«
...was im gegenteiligen Fall sicherlich als noch schlimmer einzustufen wäre. Und immerhin hat die EU überhaupt solche Passagen, wie die obigen wiedergegeben, in ihrer "Strategie". Das ändert meiner Ansicht nach zwar überhaupt nichts an der generellen2 Untauglichkeit von Biokraftstoffen, aber auch das wäre andernfalls noch übler! Allerdings ist Papier natürlich äußerst geduldig; gerade wenn es aus Brüssel kommt! Insofern halte ich diese "Strategie" für einen riesen Fehler, dessen katastrophalen Folgen kaum absehbar sind!! Aber unser Zentralorgan Brüssel wird's schon richten ... alles wird guuuuut!! Und wo wir gerade beim Thema Klima
sind, möchte ich noch ein paar kurze, bedacht
provokante
Kommentare zu • Kann es dann wirklich wahr sein, daß SWR3 60 Gewinnspiel-Sieger nach London schickt? (>>) Ich habe zwar keine Ahnung, wie die dort hin gelangen (Flugzeug, Busse & Bahnen...). Spielt aber auch nur eine untergeordnete Rolle. Ein energetischer Mehraufwand ist in jedem Falle vorhanden! Und ist es nicht genau das, auf das Live-Earth aufmerksam machen will? Ist das nicht irgendwie ein wenig kontraproduktiv? Ad Absurdum Führung gar?? Freilich kann »Live-Earth« selbst dafür nichts! Ein G'schmäkle hat das aber schon! • Wofür »Live-Earth« selbstredend aber schon was kann, sind wenigstens eine Million Zuschauer in den Stadien und zwei Milliarden an diversen Medien!! (>>) Wie und womit kommen ein Million Zuschauer in die Stadien? Mit dem Fahrrad? Was für ein energietechnischer Aufwand muss geleistet werden, um ein derartiges Mega-Ereignis weltweit übertragen zu können? • Mega-Konzerte wie dieses, setzen unglaublich viel Energie um! Beispiele: - Eifeler Rockvestival (also nicht gerade eine vergleichbare Größenordnung), Tonanlage: 30.000 Watt, Lichtanlage: 70.000 Watt (>>) - Konzert Erlebnispark Tripsdrill (ebenfalls nicht gerade eine vergleichbare Größenordnung), Tonanlage: 50.000 Watt, Lichtanlage: 97.000 Watt (>>) - Legend of Pop (das kommt schon eher hin), Tonanlage: 120.000 Watt, Lichtanlage: 250.000 Watt (>>) - Monsters of Rock, (ziemlich wahrscheinlich reicht hier Live-Earth nicht heran) Tonanlage: 180.000 Watt, Lichtanlage: 1.400.000 Watt (>>) "Beeindruckend"!! Selbstverständlich habe ich keinen Schimmer, was bei Live-Earth konkret "verbraucht" wird. Aber bei »24 Stunden Musik auf 7 Kontinenten« (>>) wird einiges zusammen kommen!! Und das sind "nur" die Bühnenanlagen!! Die Stadien selbst, wie gesagt, die An- und Abreise der Zuschauer und Künstler, die ganze Elekrotechnik für die Versendung in alle Welt usw, usf, wären ebenfalls noch zu nennen (kein Anspruch auf Vollständigkeit!!). Wie viel Tonnen an CO2 wären das dann zusammen genommen??
• Ist es nicht ein klein bißchen seltsam, daß als Online-Sponsor der deutschen Webseite (>>) ausgerechnet Chevrolet "ausgesucht" wurde? Etwas befremdlich finde ich das schon!! Ganz besonders dann, wenn der unterlegte Link auch noch über »ad.doubleclick.net«3 abläuft! Richtig, man kann (!!) natürlich argumentieren, daß dies alles geradezu eine Lächerlichkeit ist, im Verhältnis zu den möglichen (!!) Einsparungen, die durch die weltweit geweckte Aufmerksamkeit eventuell (!!) ausgelöst werden. Kann man, muß man aber nicht! Das muß jeder selbst entscheiden. Aber darüberhinaus sind die Fragen doch u.a. die (auch hier kein Anspruch auf Vollständigkeit!!): •
Wird Al Gore zukünftig auf Flüge - z.B. nach London
- mit seinem 20 Mio.$ Gulfstream Jet verzichten?
(>>)
Die Dinger haben einen wahnsinns Verbrauch ( • Wie viele der Live-Earth besuchenden Zuschauer werden tatsächlich bereit sein, zum "Klimaschutz" zukünftig auf weitere Konzertbesuche in Gänze zu verzichten? Werden sie sich tatsächlich kleinere Wohnungen oder PKW zulegen, oder gar komplett auf das Auto verzichten? Zu Ökostrom" wechseln? • Wie viele der autretenden Künstler werden zum "Klimaschutz" zukünftig auf Auftritte verzichten? • Und was passiert, wenn die große Mehrzahl dergleichen Fragen wirklich und konsequent mit Ja beantwortet? Versteht
mich nicht falsch! Ich habe weiß Gott nichts gegen
"Energie sparen" oder Umweltschutz usw,
wirklich nicht (ich erwähnte es früher schonmal,
ich bin selbst seit Jahren bei einem alternativen
Stromanbieter)! Ich halte es jedoch für um einiges
sinnvoller, sich selbst solche (und ähnliche;
vor allem, als
Endresultat, die letzte!) Fragen
ehrlich zu stellen und, wichtig, auch ehrlich
zu beantworten, als ein solches (zweifelhaftes)
Mega-Ereignis aufzuziehen! Denn wer es bis jetzt
noch nicht kapiert hat, wird sich die Musik anhören,
und das war's dann (wie die 60 SWR3-Hörer, die ja
EXTRA deswegen nach London reisen; würden die das
TATSÄCHLICH ernst nehmen, dürften sie eigentlich
gar nicht dort hin!). Ich merkte es eingangs an, das alles unter der Prämisse der "offiziellen" Sichtweise! Andernfalls würde das Urteil noch verheerender ausfallen!! Persönliches
zum Klima: Zum nun Folgenden habe ich seeeehr
lange überlegt, ob ich es überhaupt schreiben soll,
weil ich, außer meinem Wort und vielleicht noch
den ein oder anderen subversiven Artikel von subversiven
Seiten Also
... ein Freund von mir ist Doktor der Geologie.
Im Zuge seiner Uni-Tätigkeit (u.a auch und gerade
Forschung, diverse Auslandsymposien, Exkursionen,
Lehrveranstaltungen etc.), die auch unmittelbar
mit dem Thema Klima zu tun hat, "durfte"
er auch so manche "Koryphäe" (z.B. Nun
ergab es sich letztens, daß wir bei ein paar Bierchen
•
Würde jemand behaupten - wovon ich mich selbstverständlich
weit distanziere -, daß ein gewisser Professor,
der überaus überdurchschnittlich in den Medien
vetreten ist (der nun folgende Link ist
nur rein zufällig gewählt und hat somit überhaupt
nichts damit zu tun ...er, vor nicht allzu langer Zeit, als das Thema Klimawandel so richtig hochgepusht wurde, bei einer Anfrage eines Fernsehsenders rein zufällig der einzig "greifbare" Prof. in seiner Institution war, und er sich seit dem reichlich wichtigtuerich immer in den Vordergrund spielt - womit er seinen Kollegen durchaus auf den Nerv geht und sie ihn nicht gerade als besten Vertreter ihrer Fachkreise sehen -, und... ...er tatsächlich häufig überhaupt nur deshalb angefragt wird, weil er eine gewisse (offizielle) Meinung vertritt, die sich medial einfach besser darstellen und verkaufen läßt,... ...würde
also jemand (wie gesagt, ich nicht!!) dergleichen
behaupten wollen, dann läge er damit wohl nicht
ganz daneben •
Es begab sich, daß ein Team "Klimatologen",
mehrere (ich glaube es waren sechs) Computermodelle
gleichzeitig in der "Pipeline" hatten.
Letzten Endes kam heraus, daß sie, je nach Modell,
für die zukünftige Entwicklung (bis 2100) eine Atmospheren-Erwärmung
von ca. 1,5-2,0°C bis ca. 6,0°C errechneten. • Das kann er auch ganz grundsätzlich bestätigen. Offenbar ist die Masse an Berichten und Sendungen in der Tat tendenziös. So einig, wie das bisweilen in den Medien rüber kommt, ist sich die "versammelte" Professorenschaft mitnichten! • Weiter zu der Vergabe öffentlicher Gelder. Nachstehendes Zitat verdeutlicht die Situation: »Nigel Calder, britischer Wissenschaftsautor: "Wenn ich zum Beispiel Forschung betreiben wollte - sagen wir, über das südenglische Eichhörnchen - müsste mein Förderantrag, um das Geld zu bekommen, lauten: 'Erforschung des Nusssammelverhaltens des Eichhörnchens in Bezug auf die Erderwärmung'. Sollte ich diesen Bezug vergessen, adé Fördergelder."« (>>) Dieses Beispiel brachte ich, nach dem mein Kumpel ein paar Sätze über die Veragabe von Fördergeldern (zu einem Gutteil von der EU) hat fallen lassen. Er wollte und konnte dem nicht widersprechen. Wobei noch hinzuzufügen wäre, daß, zwar nicht ausschließlich, aber doch sehr, sehr häufig, weitere Gelder nur dann fließen, wenn die Resultate genug "aufsehenerregend" ausfallen. Und was sind "aufsehenerregende" Resultate? Niemand wird weiter gefördert, wenn er veröffentlicht, daß in den nächsten 100 Jahren absolut nichts passieren wird! Da läuft im Hintergrund so einiges an Rangeleien, bei denen Eitelkeiten und Animositäten etc. eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielen. Immerhin geht es um den eigenen Job. • Noch ein Wort zu den Computermodellen zur Klimaentwicklung:
Bei
diesen Modellen gibt es anscheinend eine ganz, ganz
große Schwierigkeit! Einen Parameter, der
einfach nicht in den Griff zu bekommen ist: WOLKEN
(Wasserdampf). Hierbei liegt die Betonung auf dem
Wörtchen »Parameter«!! Denn durch die höchst
chaotischen Eigenschaften des Komplexes Wolken
/ Wasserdampf, müssen die Modelle mit diesem »Parameter»
sozusagen von Hand gespeist werden4.
Das heißt, den Wissenschaftlern bleibt immer noch
nichts anderes übrig, als schlicht Annahmen
zu treffen. Annahmen, die einerseits ungeheueren
Einfluß auf das Ergebnis haben, andererseits aber
durchaus nichts mit der Realität zu tun haben müssen.
Je nach Herangehensweise und entsprechender Ausgestaltung,
ist das System damit "richtungsweisend"
zu beeinflussen5. So, da soll mal genügen! Damit aber keine Mißverständnisse aufkommen, noch einige Erläuterungen!
~ Persönlich geht mein Kumpel
zwar durchaus davon aus, daß die natürlichen Einflüsse
(nur ein Beispiel: Nach
einigen, wenigen, weiteren Bierchen P.S.:
Für
"Neulinge": Ich bitte euch zunächst mal
Ich werde weiterhin ignoriert!! Zusasmmengefasst,
lassen wir die eine Antwort mal beiseite, die im
Grunde genommen eigentlich keine war, werde ich
also seit nunmehr über vier Monaten
mit Ignoranz bedacht!! WAS FÜR EINE BODENLOSE DAS ist die Art und Weise, wie hierzulande mit konkreten, kritischen Fragen, abseits der offiziellen Richtung, umgegangen wird. Passt es nicht zu den politischen Vorgaben, ist es mit demokratischem Austausch nicht mehr weit her! Sa-gen-haft, Maulkörbe allenthalben!! Ich könnt kot...!! |
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Also, "man" kann ja über "die Amis" sagen was man will, in Sachen Verschuldung - und damit dem reibungslosen Fortbestand des Kreditgeldsystems - lassen sie sich einfach nicht lumpen!! Wie in der Tabelle rechts ersichtlich, hat sich die Gesamtverschuldung der USA AG im ersten Quartal 2007 prächtig entwickelt. Beinahe plus 2 Prozent (ggüb. Vorquartal)! Sehr, sehr ordentlich! Und die Quelle weist dazu noch einen bei allen "Beteiligten" (Consumer, Business, Government) mehr oder weniger gleichwertigen Zuwachs aus. Es sind also alle, die sich weiter in Schulden "stürzen" (zur Staatsverschuldung unten ein wenig mehr!). Zwei Zahlen sind vielleicht noch von Interesse (wenn auch nicht wirklich neu): 1.)
Das Verhältnis US-Gesamtverschuldung zum US-BIP
(>>)
beträgt somit für's erste Quartal 2007 338%!!
Damit strebt
Noch flott zu oben bereits angekündigten
Blick auf die öffentliche US-Verschuldung!
Beim Gegenwärtig können wir uns also nicht beschweren! Auf Amerika - als "debitistischer Treibsatz" - ist zur Zeit offenbar noch Verlaß!! Nach wie vor rückt am Horizont allerdings eine überaus dunkle Wolke heran, die, ohne übertreiben zu wollen, wahrhaftig das Zeug dazu haben könnte, aber auch so richtig die Suppe zu versalzen. Anzeichen dafür scheinen vorhanden!
• »Rate Rise Pushes Housing, Economy to 'Blood Bath'« Selbstverständlich ist kaum abschätzbar (schon gar nicht von mir!), wie sich das Große-Ganze weiterentwickeln wird. Die augenblickliche, (übliche) allgemeine "Leichtigkeit des Seins" jedenfalls, scheint mir recht unangebracht! Dieser Meinung sind offensichtlich auch noch andere!
• Eigenheimverkäufe aus Bestand • Baubeginne, Baugenehmigungen
Ich fand den Text - •
Erstens, weil er (Ernst Dorfner) in Bezug
auf die platte Einteilung "die Guten und die
Bösen" wesentlich differenzierter herangeht,
als beispielsweise eben attac (soweit ich das beurteilen
kann), und/oder auch vielfach sonst noch!! Diesbezüglich
habe ich mir schon mal an früherer Stelle kurz Gedanken
gemacht. Deshalb jetzt nur der Link: • Zweitens, weil er einen ungeheuer wesentlichen Sachverhalt anspricht. Ich zitiere: »[...] Es ist schon richtig, wenn vermerkt wird, dass die Reichen immer reicher werden. Worin aber besteht ihr Reichtum, der da verteilt werden soll? Schauen wir uns doch Tab. 1 nochmals an: Das Geldvermögen der privaten Haushalte besteht zum Teil auch in den Schulden privater Haushalte. Wohlgemerkt: Schulden. Also in längerfristig zu erfüllenden Ansprüchen an andere Haushalte, die aber gerade das Geld nicht oder noch nicht haben. Denn sonst würden sie ja ihre zinsbelasteten Schulden tilgen. Verkürzt: Der Reichtum der einen besteht in noch nicht erfüllbaren Verpflichtungen von anderen. Des weiteren kann man sagen: Dem Netto-Vermögen der Haushalte entsprechen auf der anderen Seite die Netto-Schulden der Unternehmen und des Staates zusammen. Oder wiederum verkürzt: Das Vermögen besteht in den Schulden der anderen, also in Forderungen. „Geld ist eine soziale Beziehung ....“ schreibt Altvater weiter oben. Dem ist zuszutimmen. Wenn es aber dann weiter heißt: „ .... zwischen denen, die es haben, und denjenigen, die es benötigen, zwischen Geldvermögensbesitzern und Kapitaleigentümern einerseits und Schuldnern andererseits“, dann ist das ein Bruch, ein Rückfall in der so richtig eingeleiteten Beschreibung von Geld: Die soziale Beziehung, die immer nur zwischen zwei (oder mehr) Menschen bestehen kann, wird rasch wieder in ein Ding verwandelt, das einer allein haben kann. Geld ist eine soziale Beziehung zwischen Schuldnern und Gläubigern, aber keine soziale Beziehung zwischen denen, die es haben, und jenen, die es benötigen. Der Reichtum besteht in längerfristig zu erfüllenden Forderungen in Geld an andere, nicht aber in etwas, das den einen genommen und den anderen gegeben werden kann. Diese zeitlich gebundenen Forderungen können aber soweit „zu Geld gemacht“ – also in sofort fällige Forderungen verwandelt -- werden, soweit sich hierfür Käufer am Vermögensmarkt finden. Das aber heißt auch, dass es Geldvermögen nur so lange gibt, wie es Vermögende gibt, die es wegen eines Vorteils an sich bringen wollen. Geldvermögen ist also nichts Absolutes, sondern nur ein Relatives, eben eine Beziehung. Da also die Geldvermögen nur umgeschichtet, nicht aber in Summe zu Geld gemacht werden können, stellt sich die Frage, welche Folgen auf dem Vermögensmarkt eine - so wie sie angedacht ist - bessere Verteilung der Vermögen der Vermögenshaushalte auf alle Haushalte hätte. Weil ja der zu erzielende Preis vom Verhalten der Verkäufer einerseits und der Käufer andererseits abhängt.[...]« Und weil es so wichtig ist, sei mir noch eine Verinnerlichung gestattet.... »Der Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem,
das aus einer riesigen Anzahl von Gläubigern und
Schuldnern besteht. [...] Die >Geldvermögen<
sind vielmehr bei fallenden Preisen immer schneller
unbedienbar werdende Schulden weltweit immer schneller
krachender Schuldner.« ...
die ich prinzipiell - erwähnte ich schon, das dies
bedeutend ist? »[...] Das Kredit-Nehmen, alias das Schuldig-Werden gibt es, seit es Menschen gibt. Mensch-Sein heißt »schuldig sein«. Es gibt keinen Kredit, der irgendwo »begann«. Jeder Kredit diente immer nur dazu, einen anderen, früheren Kredit abzulösen, zu versuchen, eine noch viel ältere Schuld zu tilgen. Es gibt weder »Kredit«, noch »Geld« noch »Nachfrage« als solche. Alles sind nur Schulden, entstanden aus früheren Schulden, gierig nach späteren Schulden. Leben läuft über die Zeit. Wirtschaften als eine »Bestandsgröße« kann es daher niemals geben, hat es auch nie gegeben. Unsere »Einkommen« sind Schulden, die die Firma macht, indem sie ihre Bankkonten belastet. Das Haushaltsgeld, das wir der Frau auf den Tisch legen, ist Ausdruck unserer Verpflichtung, uns selbst und die Familie am Leben zu erhalten. Was wir sparen, wird über die Bank zu einer Forderung an jemand, der sich unbedingt den 16-Ventiler leisten will, ohne das Geld dafür zu haben. Alles in uns und um uns, vor uns und nach uns, über, unter, neben uns ist Schuld. Wirtschaft und Welt sind nur als eine unendliche Kette von Schulden, Verpflichtungen, Belastungen, Ansprüchen, Krediten, Forderungen, Guthaben und ergo wieder Schulden zu erklären. Das treibt, peitscht, motiviert.[...]« Aus »Aufwärts ohne Ende« von Paul C. Martin Auch
das sagte ich bereits 'zig-fach, kann einer abermaligen
Wiederholung aber nicht im Wege stehen (bis zum
Erbrechen, wenn es sein "muss" Jede Wirtschafts/Geld usw.-Kritik jedoch - ganz gleich von wem -, muß diese Sachverhalte, der "kapitalistischen" Gläubiger / Schuldner Paare und deren über die Zeit laufenden Schulden, integrieren!! Bleibt dies außen vor, brauchen wir über "den Kapitalismus" gar nicht erst beginnen zu diskutieren. Eine Debatte darüber wird erst sinnvoll, wenn Kritik diese Punkte beinhalten!! DANN allerdings, kann "man" über die unterschiedlichsten Dinge sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein. Aber eben erst dann!!!
2.)
Die Linke hat am 27.03.07 einen Antrag
in den Bundestag eingebracht, der da fordert
»Deutschland braucht Mindestlöhne«.
Der Clou (!!!): Dieser 3.)
Sodann wurde der »Ausschusses
für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss)«
Und jetzt kümmets!!!!!
4.)
DIE SELBE SPD, DIE DEN, DEM ANTRAG DER LINKEN
ABSOLUT WORTGLEICHEN, AUFRUF MIT UNTERSCHRIFTENAKTION,
SO THEATRALISCH INS LEBEN RIEF, DIESE SELBE SPD,
STIMMTE BEI DER ABSTIMMUNG IM BUNDESTAG NUN
"URPLÖTZLICH" DAGEGEN - IM GRUNDE ALSO GEGEN
IHRE EIGENE INITIATIVE!!!! Um Himmels Willen (!!), wie kann "man" sich nur dermaßen verbiegen?? Und das ausgerechnet in DER Institution unserer (angeblichen) "Demokratie", wo das, was allenthalben und öffentlich und ohne Unterlaß so dermaßen hoch gehängt wird, nämlich eben "die Demokratie", wo genau dies eigentlich (VOR)GELEBT werden sollte!! Angesichts solcher, an Scheinheiligkeit
nicht mehr zu überbeitenden "Volksvertretern"
- die uns stets zu jeder Gelegenheit unser ach so
tolles demokratisches System eintrichtern -, kann
dann auch ein Zitat eines der SPD-Aktion Erstunterzeichner,
Gewissensverbieger und »Jeder weiß, man kann im Parlament nicht so abstimmen, wie man das im Augenblick gerade für richtig hält« (>>)
Grundgütiger!!! Sehr geehrter Herr Struck, wenn
"man"3 nicht so abstimmen kann,
wie "man" es für richtig hält, wie, zum Teufel nochmal,
wird denn ansonsten abgestimmt? Viel bleibt da nicht
mehr übrig! Wenn
"man nicht so abstimmt, wie "man"
es für richtig
hält, ja dann stimmt "man" wohl offenkundig
FÜR Sachen, die "man" für falsch
hält! Das muss man sich mal ganz in Ruhe
auf der Zunge zergehen lassen! Es geht also nicht
um die persönliche Einschätzung der Parlamentarier
ob richtig oder falsch, es geht um ...
ja worum geht es eigentlich? Was nimmt da anstelle
der eigenen Überzeugung den Platz ein? Eins
ist sicher, es ist garantiert nicht der im Grundgesetz
festgelegte "Wille des Volkes" (ein "winziges"
Beispiel: Das sind die Leute die und die Art und Weise wie über unser aller Wohl und Weh entschieden wird! Was das noch mit Demokratie zu tun hat, erschließt sich mir nicht mehr!! Apropos Parteiendiktatur ... ähhh, ich bitte um Pardon, Demokratie natürlich: »[...] Die
eben schon erwähnte Entmachtung des Wählers bei Europawahlen, bei denen
er nur eine Stimme hat, die er für starre Parteilisten abgeben muss,
findet faktisch auch bei Bundestags- und Landtagswahlen statt (siehe S.
262 ff., 313 f.). Dies wurde durch Untersuchungen zur Bundestagswahl 2002,
zur hessischen Landtagswahl 2003 und zur Wahl der deutschen Abgeordneten
zum Europaparlament 2004 bestätigt. Dass der größte Teil der
Abgeordneten schon vor der Wahl feststand, weil die Parteien sie auf
sicheren Plätzen nominiert hatten, habe ich dadurch demonstriert, dass
die faktisch schon Gewählten vor dem Wahltermin namentlich genannt
wurden.
So standen bei der Europawahl schon lange vor dem 13. Juni 2004 77 der zu wählenden 99 deutschen Europaabgeordneten namentlich
fest. [...]« P.S.:
Unseren Kindern wird von derlei Machenschaften selbstredend
nichts erzählt. Wo kämen wir denn auch hin, wenn
wir solch subversive Realitäten - =die
bittere Wahrheit - schon
den Kleinen einpflanzen würden. Nicht auszudenken!!
Wahren wir lieber den schönen Schein und decken
den zuckersüßen, rosaroten Mantel der Unwissenheit darüber:
Zu Beginn will schon mal klarstellen, daß ich weit davon entfernt bin behaupten zu können, das dortigen Durcheinander vollständig entwirren zu können. Warum sollte das zu diesem Thema auch anders sein als sonst so? Aber ein paar Zusatzinfos meine ich beitragen zu können, wenn auch hier vor Ort nur per Textausschnitte. Die Quellen sind ja angehängt!! (Reinschauen!!!) Apropos "...sonst so?" und "...Durcheinander...": "Schön" exemplarisch hierzu dürfen wir dieses hier zur Kenntnis nehmen! »[...] Gleichzeitig werden unter den Augen der deutschen Geheimdienste neue
Rekruten für "Terroranschläge", also verdeckte militärische Aktionen,
nach Kurdistan (Irak) geschleust, die von dort aus in Kurdistan (Iran)
operieren und dort bereits einen Stellvertreterkrig gegen den Iran
führen. Allein im Jahre 2005 töteten die westlichen Söldner 120 iranische Soldaten.
Unterstützt, ausgebildet und finanziert werden die Terroristen und
Söldner der PJAK/PEJAK von den Militärs und Regierungen in den USA und
Israel [...] Offensichtlich haben wir in Deutschland die letzten Deppen als Geheimdienste, "flutschen" denen doch tatsächlich unentwegt Terroristen zum Iran durch. Aber was soll man schon erwarten? Sind das nicht die selben, denen "versehentlich" vier Jahre Auslandseinsatz-Daten verlustig gegangen sind? »[...] Wenn ein Staatschützer
laufend zu einer "erhöhten Gefahrenlage"rufen?
worauf beziehen sie das? Kaffeesatz lesen? - Sie
wissen doch offensichtlich gerade über die entscheidenden
Letzten Jahre der "angeblich teigenden Terrorgefahr"
nicht mehr als im Kaffeesatz und ihren Köpfen steckt
- Traumgebilde eben.« Glauben wir nicht alle an Märchen
und Sagen? Nein?? Schade!! Ich hätte da noch was
dazu! So von wegen "EU-Friedenspolitik",
die präziser eigentlich eher mit »[...] Muriel Asseburg, Forschungsgruppenleiterin Naher/Mittlerer Osten und
Afrika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, also
einer Einrichtung, die sonst sogar zu den regierungsnahen
Strategiefabriken zählt, hat in einem Analysebeitrag vom Anfang des
Jahres dargelegt, dass die Politik der EU – Versuch einer Isolation
der Hamas-Regierung, Ablehnung eines jeglichen Dialogs mit der
Regierung, völlige Streichung der Haushaltsunterstützung – die Lage in
Palästina dramatisch verschlechtert hat. [...] Die europäische Politik habe «das proklamierte Ziel einer friedlichen
Konfliktlösung in der Region unterminiert». Anhänger des Präsidenten
Abbas hätten «die Haltung des Westens als indirekte Aufforderung
interpretiert, nach einem baldigen Scheitern der Hamas-Regierung die
Macht wieder zu übernehmen». Anhänger des Präsidenten hätten sogar «die
Haltung des Westens dahingehend interpretiert, dass der Westen selbst
eine Rückeroberung der Macht durch Waffengewalt decken würde». Und:
«Diese Deutung erhält zusätzliche Nahrung durch Waffenlieferungen und
militärisches Training für die Abbas unterstehenden Sicherheitskräfte.»
Die Isolationspolitik der EU habe aber auch die zur Gewalt neigenden
Kräfte der Hamas gestärkt. «Eine beispiellose Eskalation der
innerpalästinensischen Gewalt war die Folge», so das Fazit der
Analystin. [...] Hierzu - insbesondere zum letzten Satz - sollte durchaus mal Klartext geredet werden. Denn dieses Dingen mit "dem Existenzrecht Israels" wird allzu leicht dahergesagt! »Viele Bürger mit gutem Willen und achtbaren Werten mögen auf die vordergründige Einfachheit der Wörter von „Israels Recht zu existieren“ hereinfallen (und erst recht auf die Kurzformulierungen) und glauben, dies stelle eine selbstverständliche vernünftige Forderung dar.« So simpel ist die Sache aber einfach nicht!! »Nun, da der palästinensische Bürgerkrieg – auf den
Israel, die US und die EU lange
gewartet haben – im Begriff ist, auszubrechen, mag es an der Zeit sein, die
Rechtfertigung zu prüfen, die von Israel vorgebracht wurde und von den USA und
der EU als kollektive Strafe für das palästinensische Volk angeblich als
Vergeltung dafür gedacht war, dass es bei den letzten demokratischen Wahlen im
Januar 2006 falsch gewählt hatte: die Weigerung der Hamas, „Israel
anzuerkennen“ oder „Israels Existenz anzuerkennen“ oder „Israels
Existenzrecht anzuerkennen “. In meinen Augen überaus wesentliche Punkte (!!!), die leider üblicherweise wie Stiefmütterchen behandelt werden - wie es so schön heißt!!!! Wie wichtig tatsächlich, wird im Folgenden deutlich! Einmal hier... »[...] Eine weitere 'Idee' war nun, dass Israel den Grenzzaun (bzw. die
Mauer), der sich zu 80 % auf palästinensischem Boden befindet und viel Land abschneidet, als vorläufige Grenze anerkannt haben möchte. Ein
wahrlich aufopferungsvoller, 'friedenstiftender' Vorschlag, der da an
die Palästinenser herangetragen wird. [...]« ... und auch noch hier ... »[...] Nur wenige Tage nach dem Wahlsieg der Hamas kam es zu
einem Treffen des Nahostquartetts USA, EU, Russland und Uno in London.
Es endete mit ultimativen Forderungen an die neu zu bildende
palästinensische Regierung: Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit,
Anerkennung Israels, Einhaltung aller bisherigen Abkommen und
Verpflichtungen. Die Wahlsieger proklamierten demgegenüber in zahllosen
Erklärungen die Aufrechterhaltung des von der Hamas eingegangenen
Waffenstillstands (aber kein Verzicht auf den Widerstand gegen die
andauernde Besatzung) und die Zustimmung zu einer Zweistaatenlösung
(also eine implizite Anerkennung Israels). Ausserdem werde man die
internationalen Verträge einhalten - sofern diese im Interesse des
palästinensischen Volkes seien. Wenn auch schon vom Februar 2007 (und deshalb z.T. schon von der Wirklichkeit eingeholt), so ist dieser Artikel nichtsdestotrotz gar nicht schlecht. »[...] Zwar versucht die Hamas immer wieder (und manchmal auch
mit Erfolg) ihre Bewaffneten unter politischer Kontrolle zu halten -
trotz der Provokationen, die die Fatah-Milizen und politischen
Gruppierungen immer wieder inszenieren. Die führende Rolle spielt dabei
der ehemalige palästinensische Sicherheitschef aus Gasa, Mohammad
Dahlan, den sich die CIA schon in den neunziger Jahren systematisch
herangezogen hat und der seit einigen Wochen dabei ist, auch im
Westjordanland eine Machtbasis aufzubauen. Wie wir mittlerweile wissen, hat die "Idee" mit dem "Zögling" Fatah nicht recht funktioniert. Womit wir wieder am Anfang sind, nämlich dem Punkt "...Durcheinander...", das gänzlich zu durchdringen kaum möglich ist. »[...] Der Sieg der Hamas passte vollkommen zu ihren Zielen. Mit der Hamas
muss man nicht reden, auch nicht den Rückzug aus den besetzten Gebieten
anbieten oder gar über die Auflösung der Siedlungen verhandeln. Die
Hamas ist das Monster unserer Zeit, eine „Terroristenorganisation“ –
und mit Terroristen verhandelt man nicht. Ich verwirre noch ein wenig weiter... »[...]
Andererseits
wird bei der gegenwärtigen Diskussion bewußt ausgeblendet, daß andere
Länder seit langem bzw. jahrelang eine Unterstützung an Hamas
geleistet haben oder noch leisten. Besonders wichtig ist hier Saudi
Arabien, das aber trotzdem keine Kritik zu befürchten hat. Es handelt
sich schließlich um einen wichtigen westlichen Verbündeten. Na da schau her!! Wie ich sagte: verwirrend!! Aber wie dem auch sei, für mich persönlich sind die entscheidenden Sätze folgende: »Zwar zeigten sich die Medien und die Politiker, die seit Jahren mitgeholfen hatten, die palästinensischen Organisationen gegen einander zu hetzen, befriedigt und rühmten sich mit „wir haben es euch doch gesagt!“. Schaut, wie die Araber sich nun gegenseitig umbringen.« »...es wird alles dafür getan, dass sich die palästinensische Seite radikalisiert,...« (>>) Im Grunde ist es gleichgültig,
wer genau da nun an der Macht ist und/oder wer nicht.
Wichtig ist, daß "sie" sich uneins sind!!
Der berühmte Keil der Uneinigkeit!!! Das realpolitische
Pendant zum fiktiven, Zwietracht sähenden Und für die, die bis hierher immer
noch nicht genug zu lesen bekamen
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.....
Vorab
3:
Für
grundsätzliche Erklärungen zu diesem
Thema, bitte 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum)
Im April '07 zog die Neukreditvergabe ziemlich kräftig an. Ein Plus von 1,35 Prozent oder 40,41 Mrd.€ steht zu notieren! Wobei dieses "Wachstum" - und das ist nicht ganz unerheblich, wie ich meine - zu 33,0 Mrd.€ allein auf die auf die Wertpapiere von Nichtbanken entfällt. Ich wiederhole an dieser Stelle schon mal kurz: »Als Wertpapiere auszuweisen sind Aktien, Zwischenscheine, Investmentanteile, Optionsscheine, Zins- und Gewinnanteilscheine, börsenfähige Inhaber- und Ordergenuss-Scheine, börsenfähige Inhaberschuldverschreibungen, auch wenn sie auf den Namen umgeschrieben oder vinkuliert sind und unabhängig davon, ob sie in Wertpapierurkunden verbrieft oder als Wertrechte ausgestaltet sind, ferner börsenfähige Orderschuldverschreibungen, soweit sie Teile einer Gesamtemission sind, andere festverzinsliche Inhaberpapiere, soweit sie börsenfähig sind, und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, soweit sie börsennotiert sind.« (>>) Dazu dann mehr weiter unten (Punkt 2) und unter 3.), Stichwort "Aktien und sonstige Dividendenwerte".
Emissionsstatistik
für Wertpapiere (inländischer Rentenmarkt, ohne
Aktien) (Buba
>>): ••• An dieser Stelle wollte ich zum Abgleich eigentlich einen Vergleich zum Vorjahr bringen. So langsam verstehe ich aber gar nichts mehr!! Anscheinend gab's auch bei dieser Statistik mal wieder eine "geringfügige" Änderung (oder ich bin wirklich einfach zu blöde). Denn die Original-Vorjahrsstatistik weist gänzlich andere Werte aus, als die diesmonatliche des April '07, die ebenfalls Vorjahreswerte aufführt. Und zwar dergestalt:
Also
ich blicke da nicht mehr durch! Teilweise andere
Benennungen, gänzlich andere Werte ... da ist überhaupt
nichts mehr irgendwie vergleichbar. Wie soll
"man" damit noch vernünftige Aussagen
treffen, wenn die Vorjahresvergleiche im Grunde
nicht mehr möglich sind?? Das Einzige, was an den
ganzen Statistiken noch Beständigkeit zeigt, ist
die penetrante Unbeständigkeit durch diverse "Revisionen"
und/oder Erfassungsänderungen usw. usf. Ob beabsichtigt
oder nicht Nun gut, wie auch immer; weiter im "normalen" Text ... Auffällig außerdem, daß...
• ... ein weiteres Mal und mit großem Abstand (öffentliche Hand beiseite gelassen) die Kreditinstitute die größten inländischen Emittenten (netto +4,9 Mrd.€) darstellen! "Halsabschneider" hin oder her, verschuldungswillig- und fähig sind die Kreditinstitute allemal. Da sich gleichzeitig bei den Unternehmen aber weniger als nichts tat (»...per saldo tilgten sie im Berichtsmonat Schuldverschreibungen im Wert von 0,9 Mrd €«, was, nebenbei, meines Erachtents für meine "Aktienthese" weiter unten spricht), frage ich mich, ob das wirklich eine gute Entwicklung ist?? • ... die öffentliche Hand in der Summe diesmal mit +4,7 Mrd.€ als Kapitalmarktschuldner auftrat! Wie gesagt, abgesehen von den Banken und der öffentlichen Hand ist hier im Grunde kein Schuldner existent! Ich weiß nicht, ich weiß nicht, optimal ist das alles irgendwie nicht!!
Für das Gesamtjahr
2007 der Nichtbanken,
ergibt sich somit bis dato ein
Plus der Neukreditvergabe von +104,55 Mrd. Euro
oder +2,77%. Zum selben Zeitpunkt (April) des Vorjahres lagen
wir mit +2,80% im Grunde gleich auf.
Desweiteren sei noch kurz erwähnt, das sich nur Bund und Länder bis einschließlich März 07 mit insgesamt 5,78 Mrd.€ neuverschuldet haben und...
»...Trotz der deutlich besser als veranschlagten Entwicklung wird der Bund im laufenden Jahr die reguläre Kreditobergrenze ohne Vermögensverwertungen, die lediglich einmalig nennenswerte Haushaltsentlastungen bewirken, voraussichtlich allenfalls knapp einhalten und von einem dauerhaft ausgeglichenen Haushalt noch weit entfernt sein....« (>>)
Trotzdem
sich die öffentliche Hand bis dato also tatsächlich
mäßigen kann (zumindest gegenüber der jüngeren
Vergangenheit), gehen wir doch weiter
zu den Privaten (oben ist ja teilweise eben doch auch die öffentliche
Hand enthalten):
2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)
Die Buchkredite gingen bei den Unternehmen und Privatpersonen im April '07 leicht nach unten!! Und zwar um 4,18 Mrd. Euro oder -0,18%! Inklusive der Wertpapiere allerdings (nebenstehende Tabelle, Summe Buchkredite & Wertpapiere) gab's einen kräftigen Zuwachs von +24,38 Mrd.€ oder +0,99%!! Die Wertpapiere selbst legten dabei um rd. 28,6 Mrd.€ zu! Das ist, wie oben ja auch schon erkennbar, nun wirkllich bemerkenswert. Auch wenn zu den Wertpapieren nicht nur und ausschließlich Aktien zählen, so glaube ich trotzdem, daß es nicht allzu gewagt ist, einen nicht ganz unbedeutenden Teil der Zuwächse, den Aktien zuzuschreiben! Und da bei dieser "rein privaten" Statistik nun wirklich überhaupt keine Buchkredite mehr auftauchen - und auch im gesamten bisherigen Jahresverlauf die Wertpapiere einen ordentlichen Batzen ausmachten -, halte ich dies nicht für eine nachhaltig positive Entwicklung. Überspitzt formuliert: Mit Maschinen werden Autos gebaut, nicht mit Aktien!!
Wie dem auch sei, das Gesamtjahr 2007 sieht somit bisher
wie folgt aus:
Ein Prosit auf "unsere" ausländischen "Kreditgeber", die uns freundlicherweise weiterhin hochhalten!! Die europäischen "Hochhalter" schauen wir uns als nächstes an: 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" (Mrd. €) (>>)
Links die Graphik zeigt die Entwicklung: im März +1,5 % für Europa gesamt (alle Kreditarten zusammen). Für 2007 bedeutet dies bisher einen Zuwachs von insgesamt +4,7% (>>). Was soll ich sagen, beinahe sensationell!! Allerdings muß hier ein Wort zu den Aktien und sonstige Dividendenwerte der Kreditvergabe an Unternehmen und Privatpersonen (Bild rechts) fallen gelassen werden; die sind in obigen "sensationellen" Daten nämlich mit enthalten!! Seit 1997 haben sie sich, von rd. 220 Mrd.€ auf jetzige 909,5 Mrd.€, mehr als vervierfacht; mit einem im April '07 zu verzeichnenden Anstieg von allein knapp 60 Mrd.€ - was 7% entspricht!! Keine Frage, auch der Rest der Kreditvergabe (z.B. die Buchkredite) zieht regelmäßig deutlich an. Allerdings hat sich auch der Anteil der Aktien und sonstige Dividendenwerte am gesamten Kreditbestand der privaten seit 1997 fast verdoppelt, nämlich von 4,4% in 1997 auf jetzt 8,2%. Ich weiß nicht, wie weit das noch unfallfrei gehen kann, aber mich persönlich beschleicht diesbzgl. ein eher beklemmendes Gefühl. Ob das tatsächlich alles noch als "gesund" bezeichnet werden kann, ist für mich durchaus fraglich. Überdies fällt auf, daß die genannte
7%-Steigerung im April seit 1997 nur viermal annähernd
erreicht oder übertroffen wurde. Als da wären 1998,
2000, 2005 und 2006. Bis auf 2005, wo der Abtaucher
nicht ganz so ausgeprägt war, nichtsdestoweniger
aber vorhanden, folgte auf eine derartige Kreditvergabeexplosion
der Aktien und ... in allen Fällen eine deutliche
Aktien"korrektur" (siehe als Beispiel
den
Zurück zur allgemeinen Kreditvergabe!! Die folgende Tabelle1, sowie die nachstehende Graphik, geben einen Überblick über die Verteilung zu den einzelnen Ländern der EU!
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