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08.11.04
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! W I R T S C H A F T !! | !! P O L I T I K !! Ich hoffe es
nervt euch
nicht ! Ich
für meinen Teil, finde daß jedenfalls äußerst
interessant
!
Ein weiteres mal
ein paar
Textpassagen zum Thema: "Macht,
Steuern, Zinsentstehung (die Anfänge)" und allen dort
enthaltenen
Links. Diesmal aber einfach so, also unkommentiert. Ich denke, ihr
könnt
es einordnen. ..... ----------------------
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Zinsbote: Büttel: ----------------------
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1. Wirtschaftlich: Einnahmen durch Markt, Zoll, Münzwesen und Gericht. Dies wurde verstärkt durch das Gesetz, das nur derjenige Münzen prägen darf, der über einen Markt mit eigenem Herrschaftsbereich verfügt. Der
Bedarf der Märkte an Geld und die Gewinne (seignorage*)
bei der Herstellung von Geld trieben sich also gegenseitig an.
* Der Begriff leitet sich aus dem französischen Wort seigneur für Feudalherr bzw. Lehnsherr ab, da diese im Mittelalter das ausschließliche Recht zur Münzprägung hatten. Der Gewinn aus der Geldschöpfung ergab sich in jener Zeit allerdings nur aus dem Unterschied zwischen Metallwert und Produktionskosten einerseits und dem Wert der ausgegebenen Münzen andererseits. Da der Feudalherr in der Regel das Prägemonopol für Münzen hatte, fiel ihm auch der Seignioragegewinn zu.---------------------- ..... "Die in unserm Volk auf Zinsen ausgelegten Gelder werden noch lange nicht zum zehnten Teil an Geschäftsleute ausgegeben, um damit ihre Geschäfte zu betreiben; sie werden zum größten Teil ausgeliehen für Luxusartikel und für die Ausgaben von Leuten, die, obwohl große Grundbesitzer, doch rascher Geld ausgeben, als ihr Grundbesitz es einbringt; und da sie den Verkauf ihrer Güter scheuen, sie lieber verhypothekieren." ("Discourses upon Trade", London 1691, p. 6, 7.) .....
Beides hieraus...
Ein Zitat aus: "A brief history of Panama" .....Anscheinend schien den Indios die korrekte Einschätzung des Wertes von Gold abhanden gekommen sein. Was für Idioten würden ansonsten ihre Fischernetze mit Goldklumpen beschweren ? Hmmmm, oder ist denen vielleicht gar nichts abhanden gekommen, weil es schlicht nie vorhanden war (die "korrekte Einschätzung" ist gemeint) ? Warum aber, lag der Wert des Goldes für die Indios nur im Beschweren der Netze, wenn Gold doch einen Wert an/in sich hat ? Oder hat es das am Ende gar nicht ? Hat es nicht vielmehr hiermit zu tun: .....Gold diente also zur Begleichung der Staatsschulden. Es war demnach offizielles Zahlungsmittel der Macht. Kommt daher vielleicht der Wert des Goldes (an/in sich?) ? Nur so'en Gedanke ! Muß ich
bringen:
Wir wissen zwar
alle was passieren
wird, aber 'ne Meldung ist es trotzdem Wert:
Schatzministerium warnt vor nie dagewesenem Zahlungsausfall - Regierung will nächste Woche 51 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt einsammeln
!!
P O L I T I K !!
..... Die
BCCI war eine islamische Bank, die von drei Familien beherrscht wurde:
den Machfus aus Saudi-Arabien, den Pharaon aus Abu Dhabi und den Gokan
aus Pakistan. Obwohl sie in Pakistan eingetragen war, wurde das Kapital
der Bank von den Saudis und ihren Freunden aufgebracht. Machfus'
National
Commercial Bank zum Beispiel gehörten zwanzig Prozent, ein
weiterer
Großaktionär war Kamal Adham, ein ehemaliger saudischer
Geheimdienstdirektor,
dessen Geschäftspartner der frühere CIA-Ortschef in
Saudi-Arabien,
Raymond Close, war. William Casey, der frühere CIA-Direktor, war
so
beeindruckt von den „speziellen" Dienstleistungen der Bank,
daß er
sie persönlich auserkor, um geheime CIA-Mittel zu den
Mudschaheddin
nach Afghanistan zu schleusen. Im übrigen gelang es Ronald Reagan
dank der BCCI, die Iraner zu überreden, die amerikanischen Geiseln
nach seiner Wahl zum Präsidenten freizulassen – eine Aktion,
die heute
unter als October Surprise bekannt ist. Teufel auch, zur BCCI fallen mir noch ein paar andere Textausschnitte ein. Man, ist das alles komplziert ! ..... ..... Eigentlich "Big
Brother".
Da für heute aber nur die eine Meldung in der Richtung,
ausnahmsweise
hier.
Und ich wiederhole mich zum wiederholten Male (aus der "Big Brother Seite): -- Echte Terroristen -sind sie nur halbwegs bei Verstand- können sich doch noch am ehesten vor all diesen Maßnahmen "schützen". Als wenn es da nicht genügend Möglichkeiten** für Profis geben würde. Sehr wohl sind diese Bestrebungen aber dazu angetan, Hinz und Kunz, Lieschen Müller und/oder dich und mich unter Kontrolle zu halten, oder zu bringen !! ** Nur mal als Beispiel: "Eine sichere Sache! Wer seine Daten schützen will, kann der "Security Suite 7" dank ihrem bislang ungeknackten Verschlüsselungsverfahren (128 Bit AES) vertrauen....."
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04.11.04
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!
W I R
T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! Fundstücke
!
Die Grundlage des mittelalterlichen Münzwesens bildete die von Karl dem Grossen auf der Frankfurter Synode von 794 verkündete Münzreform. ..... Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ach ja, ist ja gar nicht so lange her:..... Die Münzhoheit lag zu dieser Zeit nicht mehr beim Kaiser, sondern war allmählich auf die Territorialherren übergegangen. Für die Fürsten stellte das Münzrecht eine Einnahmequelle dar, denn in ihre Kasse floss eine Gebühr für jede Münze, die in Umlauf gelangte. ..... Die heutigen "Fürsten" ? Den "Kaiser" können wir mit "Staat" "übersetzen" !..... Wer der Geldfälscherei überführt wurde, musste im Mittelalter mit drakonischen Strafen rechnen. Unter König Heinrich I. von England (1100-1135) wurde 94 Arbeitern der königlichen Münzanstalt die rechte Hand abgeschlagen. Zusätzlich wurde jeder von ihnen entmannt. Sie waren für schuldig befunden worden, bei der Prägung der Münzen das Silber zum Teil durch billigeres Zinn ersetzt zu haben. ..... Entmannt ? Ach du Schande !!! Was der Macht / dem Gesetzgeber nicht so alles einfällt. Gut das wir nicht mehr im Mittelalter leben. Keine Panik also.http://secure1.moneymuseum.com/frontend/moneymuseum/de/tESmjDMByGW690ph/TextCollection/print-text Kurz noch mal zur
Gegenwart:
Mehr als 450 Millionen Menschen in 25 Staaten bilden heute als Europäische Union den größten geschlossenen Markt der Welt. Nun soll unter dem Titel "Europäische Verfassung" eine neue "Marktordnung" erlassen werden.Die EU wird auf Dauer nicht funktionieren. Leider !!! Im Moment "sorgt" sie noch für die nötigen Nachschuldner des Kettenbriefes. Meiner Meinung nach, der eigentliche Erweiterungsgrund. Aber es ist ja nicht so, daß es dererlei nicht schon mal gegeben hat. Hierzu also ebenfalls ein historisches Beispiel: Die Lateinische Münzunion um 1890Was ist davon übrig geblieben ? Nada ! Ich fürchte, selbiges Schicksal wird die EU erleiden. Früher oder später. Und je größer das "Haus", um so gewaltiger der Einsturz. Wie schön, daß "wir" vor kurzem noch ein paar Stockwerke drauf gesattelt haben. Nichts neues auf'em Globus !
With
today’s release of third quarter GDP data, we see that households
outdid
themselves by spending a record $342 billion at an annual rate on
consumer
goods and services and residential investment more than they received
in
disposable (after-tax) income. The history of household surpluses, now
deficits, is shown in Chart 1. Komplett... (incl. der Charts)
Die drittgrösste japanische Detailhandelskette Daiei steht vor dem Abgrund. Nun greift die Regierung ein.
War da nicht was mit "dem Zünglein an der Waage" ? War das nicht OHIO ? Dazu die "junge Welt" am 09.10.04 (!!): Wahlmaschinen für BushAber ansonsten alles in Ordnung. Denn, wie wir unentwegt hören und sehen können, "...George W. Bush hatte nicht nur die Mehrheit der Wählerstimmen im Land errungen. In Ohio gab es keine statistische Möglichkeit mehr, den Vorsprung Bushs wettzumachen." Kann das wirklich alles Zufall sein ? Nachstehende Quelle meint jedenfalls das nicht ! USA: Nachwahlbefragungen und Beobachtungen deuten auf massiven Wahlbetrug
Die USA verschärfen ihre Kontrolle über den Orbit. Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die US-Luftwaffe ein System in Dienst gestellt, mit dem sie jederzeit die Satelliten anderer Staaten ausschalten kann. Potentielle Gegner ? Das wird wohl bald die ganze Welt sein !
...... Am
Montag hatten sechs Mitglieder der achtköpfigen
Leukämiekommission
ihre Ämter niedergelegt und der Kieler Landesregierung
Verschleierung
vorgehalten . Sie erneuerten ihre Theorie, geheime Atomexperimente
könnten
Ursache für die auffällige Häufung von
Leukämiefällen
in der Umgebung des AKW Krümmel sein. Noch ein Link: Atomperlen aus Geesthacht Ist es nicht beruhigend, was so alles -im Sinne des "Allgemeinwohls" (siehe auch Big Brother News)- für uns getan wird ? |
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01.11.04
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!
W I R
T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! Gar nicht so übel !! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst mal die Graphik: http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF Eine Steigerung um 4,3 Mrd. €, oder 0,12 %. Nicht eben üppig, aber immerhin noch positiv ! Ansonsten ist vielleicht noch erwähnenswert, daß sich die Zunahme fast ausschließlich im kurzfristigen Bereich abspielte. Bei den Buchkrediten (Aug. '04 = 3020,38; Sept. '04= 3027,23; Zuwachs = 6,85 Mrd. €) wurden allein 9,529 Mrd. € (Aug. '04 = 450,04; Sept. '04= 459,56) mehr, als "kurzfristige Kredite" genommen (dementsprechend gingen die mittel- und langfristigen Kredite zurück). Ehrlich gesagt, verstehe ich das nicht so ganz. Bei den zur Zeit relativ niedrigen Zinsen, müßte das doch eher umgekehrt sein. Ich will da jetzt nicht zu viel hinein interpretieren -möglicherweise hat das schlicht überhaupt nichts zu sagen-, aber die einzigen Erklärungen die mir einfallen, ist einmal, daß da dringend irgendwelche "Löcher" zu stopfen waren, und zum anderen, daß sich die meisten momentan nicht zu weit "aus dem Fenster" lehnen wollen. Beides spräche -wie gesagt, muß ja nicht so sein- nicht gerade für einen langfristigen Planungshorizont. Vielleicht, eine wilde Spekulation meinerseits, hat ja das hier was damit zu tun: .....Evtl. sind das die Löcher, die zu stopfen waren ? Keine Ahnung, für ganz unmöglich halte ich das nicht. Aber, und das meine ich ernst, dies ist wirklich nur eine Hypothese, die mir gerade so einfiel. Kann auch gänzlich Schrott sein ! 2.) Kredite an inländische Nichbanken Zuerst mal die Graphik:
Beim letzten mal schrieb ich "In sechs von sieben Monaten dieses Jahres, waren die Neukredite rückläufig. Im Juli sogar wieder etwas kräftiger (-4,3 Mrd. €, oder -0,193 %). Nun sind es sieben von acht Monaten. Mal wieder tote Hose." Nun, zumindest für diesmal trifft das nicht mehr zu. Ein Zuwachs um 7,6 Mrd. €, oder 0,345 % (Aug. '04 = 2222,5; Sept. '04= 2230,1). Durchaus nennenswert ! Ob das wirklich eine Trendwende ist, werden wir sehen. Für den Moment, sieht das jedenfalls nicht so schlecht aus. Allerdings, auch
hier ist
der oben beschrieben Sachverhalt der "kurzfristigen Kredite" zu
beobachten.
Zuwachs "mittel- und langfristige Kredite" nur 1,61 Mrd.€.
(Aug.
'04 = 1941,29; Sept. '04= 1942,90). Allein die Steigerung der
"kurzfristigen
Kredite" liegt jedoch schon bei 6,04 Mrd.€ (Aug. '04 = 281,17;
Sept. '04= 287,21). Noch kurz zu der "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2004
(Mrd.€) Differenz August '04 zu September '04 = +53,8 Mrd. €, oder +0,64 ! (Vormat -16,0 Mrd. € , -0,19 %) http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF Teile ich die +53,8 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,48 Mrd.€. Das passt in obiges Bild. Beim letzten mal schrieb ich: "Laut Statistik ist dies die erste Abnahme der Kreditvergabe seit Aug. 2001 !!. Das ist durchaus beachtenswert !! Bis jetzt glänzte der Rest Europas immer mit zusätzlicher Kreditaufnahme. Geht auch denen mittlerweile die Puste aus ?" Offensichtlich geht ihnen nicht die Puste aus! Na ja, ich habe ja gar nichts dagegen. Weiter so !! Nochmals was zu einer Aussage aus vorstehendem Link (erste Graphik oben). Dort heißt es: .....Dazu -erneut- meine Sicht der Dinge (hatte es sowieso gerade im "Gebrauch"): Jedem Euro liegt ein Kredit zugrunde. Bargeld:So ungefähr !! Städten drohen Schadenersatzforderungen Das
Steuerschlupfloch Cross-Border-Leasing ist gestopft - nun kündigt
sich Ärger mit Altverträgen an Komplett...
!! P O L I T I K !! Unser aller OBERHÄUPTLING "HORST KÖHLER"...
... tat u.a. dies, bevor er Bundespräsident wurde:
Ich hatte das schon mal ! Aber es ist, gerade in Bezug auf diese Person, höchst interessant, dies ein weiteres mal zu betrachten.
Das waren sozusagen die "Highlights". Der Rest seiner damaligen Amtszeit ist aber auch "nicht schlecht":
Nur zum Vergleich: Von 2003 auf 2002 lag der entsprechende Wert ca. bei "schlappen" 4 %. Nun stellen sich mir doch glatt ein paar Fragen:
Immer wieder "schön" zu sehen, wer so unsere "Volksdiener" sind. Irgendwie finde ich, daß da zu großzügig drüber weg gegangen wurde und wird !! Um es höflich zu formulieren ! -------------------- Apropos "Volksdiener". Hier habt ihr einen Überblick über die bayerische Gattung derselben: Ich will noch dazusagen, daß ich beiweitem nicht alle selbst gelsen habe. Aber der ist z.B. nicht schlecht: Bayerische Landesbank: Die Zockerbude der Landesregierung
.....
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28.10.04
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Heute mal was völlig anderes ! Leider bekomme ich ansonsten nichts mehr hin. Bis Montag (wenn nichts dazwischen kommt) !
Macht, Zinsentstehung, Steuern (die Anfänge) Meine Sicht der
Dinge, so
wie ich sie bis jetzt verstanden habe. Als Beispiel sollen "Fischer
Schmidt"
und "die Rüstung" dienen. Ich hoffe ihr findet es nicht zu
albern. "Fischer Schmidt" und "die Rüstung" Vor sehr, sehr, seeehr langer Zeit, lebte an einem See ein Fischer namens Schmidt. Um sich und seine Frau zu versorgen, ging er jeden Tag mit seiner Angel auf den See. 50 Fische pro Monat langten zum Überleben. Die Hälfte zum Selbstverzehr. Die andere Hälfte wurde in der nahegelegenen Siedlung gegen Dinge des täglichen Lebens (Werkzeug, Feuerholz usw.) und -zur Abwechslung- in andere Nahrungsmittel getauscht. So lebten sie so vor sich hin. Eines Tages -Fischer Schmidt ist zum Tauschen wieder mal im Ort- kommt ein Typ in die Siedlung. Hoch zu Roß, mit Rüstung, einem Schwert in der Hand, und einer Schar laufenden Schwertträgern an seiner Seite. "Liebe Leute", sagt die Rüstung, "folgender Vorschlag: Ab jetzt werde ich euch mit meinen Männern beschützen. Niemand wird mehr eure Siedlung überfallen. Zudem sorge ich dafür, daß es keinen Diebstahl etc. mehr innerhalb des Ortes gibt. Natürlich gibt es diese Sicherheit nicht umsonst. Jeder von euch zahlt mir und meinen Männern ein zehntel seiner hergestellten Waren. Überlegt es euch ! Morgen komme ich wieder und höre eure Entscheidung." Der Vorschlag
wurde angenommen. I ) Die Rüstung Zum Volk: "Wie ihr wollt. Ab nun ist ein Teil meiner Männer für die Sicherung des Gebietes zuständig [die erste Armee ist geboren]. Der andere Teil sichert euch innerhalb der Siedlung gegen Diebstahl usw. ab [die erste Polizei ist geboren]. Zudem muß ich, aus Gründen der Gleichbehandlung aller Einwohner und zur Sicherung des Friedens und des gerechten Tauschens, ein paar Regelungen und Gesetze erlassen. Diese gelten für alle und werden von mir und meinen Männern überwacht und durchgesetzt. Wie gesagt,
dafür fordere
ich von jedem den zehnten Teil -den
Zehnt [die Steuer ist geboren]-
eurer hergestellten Waren, soweit es sich dabei um Nahrungsmittel
handelt.
Diejenigen, die anderes herstellen, müßen dies eben gegen
Nahrungsmittel
eintauschen. Diese Schuld, von euch an mich und meine
Männer,
sei ab sofort gültig ! Wer dem nicht nachkommen will, wird, im
Interesse
des Allgemeinwohls, von meinen Männern dazu gezwungen !"
II ) Fischer Schmidt Er überlegt: "Wir haben 50 Fische im Monat. Das bedeutet für mich, das wir fünf Fische (ein zehntel) an die Rüstung und seine Männer abgeben müßen. Drei Möglichkeiten haben wir nun: 1.) Ich und meine Frau wollen nicht weniger essen, als wir bis jetzt hatten, oder fünf Fische weniger zum Tauschen haben. Was wenn etwas unvorhergesehenes passiert ? Dann könnten uns diese fünf Fische fehlen ! Um dies auszugleichen, müßten wir uns also etwas einfallen lassen, um, quasi aus dem nichts, zusätzlich fünf Fische zu fangen. 2.) Wir geben die fünf Fische einfach ab und schränken uns zukünftig eben in ein paar Dingen ein. 3.) Je nach Lage, zeitweise 1.), oder zeitweise 2.). Tatsache ist
jetzt jedoch,
das wir von unserer ursprünglichen Summe Fische, einen Teil an die
Rüstung geben müssen. Ständig schulde ich also
der
Rüstung fünf Fische. Hoffentlich 'erdrückt' uns das
nicht
!" III ) Zeitgleich bei der Rüstung "Hmmm, das ist
natürlich
dumm, die Herstellung -und damit die Möglichkeit der Ablieferung-
der 'Zehnt-Waren' dauert seine Zeit. Wie soll ich in der Zwischenzeit
meine Männer ernähren ? Außerdem, wo soll ich die
ganzen
Waren, z.T. verderbliche, lagern ? Wie soll ich jetzt mich und
meine
Männer ernähren, wenn der Zehnt erst später bei
mir
eintrifft ? Das ist alles viel zu kompliziert. Ich muß mir was
einfallen
lassen, damit meine Männer nicht hunger leiden und deswegen zur
Rebellion
gegen mich neigen, oder einfach die Arbeit einstellen.
IV ) Die Rüstung zum Volk "Liebes Volk ! Von jetzt ab werde ich den Zehnten, ab nun Steuer genannt, nicht mehr in Naturalien, nicht mehr als Waren annehmen. Ab nun müßt ihr die Steuern als kleine Silberscheiben bei mir abgeben. Ich nenne es Geld. Für einen reibungslosen Ablauf werden hiermit außerdem ein paar Dinge festgelegt:
V ) Zurück zu Fischer Schmidt "Aha, so ist das nun also. Gut, gut, dann muß ich wohl zur Bank." Dort angekommen: "Guter Mann, ich fange 50 Fische im Monat. Fünf Fische entsprechen einer Silbermünze. Somit leihe mir bitte zehn Münzen." Der Mann hinterm Tisch (der Schmied): "Warum sollte ich das tun ? Sehe ich die Münzen je wieder ?" Fischer Schmidt: "Selbstverständlich, als Sicherheit folgendes: Sobald ich die Fische verkauft habe, bezahle ich dir die zehn Münzen wieder zurück. Wenn nicht gehören die Fische dir !" Der Schmied: "Lieber Fischer Schmidt, das würde ich gerne so tun, kann ich aber nicht ! Höre, meine Ware ist jetzt das Geld ! Davon muß ich ab jetzt Leben ! Auch ich muß meinen Zehnten zum Allgemeinwohl beisteuern. Das bedeutet, daß ich dir von den zehn Münzen nur acht geben kann. Eine muß ich der Rüstung zahlen, so daß es nur neun sind, die du bekommen kannst [Spätestens hier, im Grunde aber schon bei I (nämlich der Zehnt selber, die Steuer), ist die Geburt des Urzinses. Der Zehnten ist der Grundzins des Lehenmannes an den Lehenherrn.]. Und einen muß ich als Gewinn für mich einbehalten. Wovon soll ich sonst meinen Unterhalt bestreiten ? [Dies ist sozusagen der Zweitzins. Beide zusammen, der Urzins + Zweitzins, ergeben den eigentlichen Zins] Du kannst also acht Münzen von mir bekommen, schuldest mir aber zehn. Mach es, oder laß es bleiben." Fischer Schmidt nimmt die acht Münzen ! Was bleibt ihm übrig. Er muß ja nun damit alles bezahlen. Tut er es nicht, bekommt er Ärger mit der Rüstung. Wer will das schon. Fischer Schmidt auf dem Nachhauseweg, die acht Münzen in der Tasche. Ein Gedanke nimmt Besitz von ihm: "Sapperlott, jetzt habe ich also acht Münzen. Davon muß auch ich den Zehnt (die Steuer) an die Rüstung bezahlen. Mache ich das nicht -man kann ja mal darüber nachdenken- kommt der [Zinsbote, der Geldeintreiber des Adligen (der Rüstung), der die Abgaben (Steuern) einsammelt]. Unangenehm. Ich bezahle lieber. Das heißt aber für mich, daß ich -grob gerechnet- noch eine Münze weniger habe. Demnach nur noch sieben. Ich muß dem Schmied aber zehn zurück geben. Wie, zum Teufel, komme ich an die drei fehlenden Münzen ran ? Im Prinzip ist es doch so: Ich habe für meine, den Schulden zu Grunde liegenden, 50 Fische, nur sieben Münzen erhalten. Ich will zukünftig aber nicht weniger als vorher haben ! Ich will die zehn Münzen (= 50 Fische) zur freihen Verfügung, wie früher [Siehe II-1]. Ok, ich muß also irgendwie 15 Fische mehr fangen, damit ich dann insg. 65 Fische pro Monat verkaufen kann. Das wären für mich 13 Münzen an Einnahmen. Sieben habe ich noch von der Bank. Das ergibt mit den 13, insg. 20 Münzen. Wunderbar, das passt !! Mit den zwanzig kann ich dann zehn dem Schmied geben und zehn kann ich behalten. So wie früher !! (Verzweifelt) Wie mache ich das nur ?? Wie soll ich mit der Angel 65 Fische fangen ? 15 mehr als früher. Geht nicht ! Verdammt noch mal, wie kann ich das nur bewerkstelligen, daß ich diese verflixten zusätzlichen Einnahmen generieren / erwirtschaften kann ? Vieleicht sollte ich was anderes als die Angel benutzen. Ich muß pro Fangaktion, mehr als einen Fisch an Land ziehen !! Dann könnte es klappen. Flux seiner Frau das Problem erklärt. Die, gar nicht dumm, hat auch prompt eine Idee und knüpft ihm ein Netz !! [Der,
aus den Steuern entstehende, Schuldendruck, "zwingt" zu Ideen,
Initiative,
Versuche, Lösungsansätze, Erfindungen, usw.; Folge:
Wirtschaften;
Voraussetzung: die Macht / der Staat / die Rüstung]
VI ) Zurück zur Rüstung "Na also, geht doch. Tolle Idee !! Ich habe zwar immer noch das Problem, das ich schon jetzt sofort meine Männer bezahlen muß, die Steuern aber erst am Monatsende bei mir eingehen, jedoch habe ich nun die Möglichkeit zur Bank zu gehen und mir dort das nötige Geld zu holen. Damit kann ich sie schon bezahlen bevor die Steuern bei mir sind. [Bundesbesoldungsgesetz (BBesG);..... § 3 Anspruch auf Besoldung;.....(5) Die Dienstbezüge nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 6 werden monatlich im voraus gezahlt.....] Die Rüstung geht zur Bank: "Bank, gib mir bitte sofort 100 Münzen, damit ich meine Schwertträger + den Steuereintreiber (Zinsbote) bezahlen kann. Außerdem müssen die Wege verbessert werden. Als Sicherheit biete ich dir die am Ende des Monats eingehenden Steuern." Der Bänker (Schmied): "Liebe Rüstung, das würde ich gerne so tun, kann ich aber nicht ! Höre, meine Ware ist jetzt das Geld ! Davon muß ich ab nun Leben ! Auch ich muß meinen Zehnten zum Allgemeinwohl beisteuern. Das bedeutet, daß ich dir von den 100 Münzen nur 80 geben kann. Zehn muß ich dir zahlen, so daß es nur 90 sind, die du bekommen kannst. Und zehn muß ich als Gewinn für mich einbehalten. Wovon soll ich sonst meinen Unterhalt bestreiten ? Du kannst also 80 Münzen von mir bekommen, schuldest mir aber 100. Dafür kannst du das Geld sofort haben und brauchst nicht auf die Steuern zu warten, oder bis mir die anderen ihre Schulden/Münzen zurückgeben. Solltest du damit nicht einverstanden sein, oder mich zwingen wollen, dir die vollen 100 zu geben, bin ich in Kürze pleite oder verhungert. Damit kann sich aber niemand mehr deiner Untertanen bei mir Geld holen. Das würde für dich bedeuten, daß du keine Steuern mehr bekämest. Denn was willst du in diesem Falle noch besteuern ? Mach es also, oder laß es bleiben." Die Rüstung: "Alles klar. Her mit den 80. Ist zwar blöd, daß ich trotzdem 100 zahlen muß, geht aber nicht anders ! Ich muß meine Männer bezahlen, sonst tun die keinen Handschlag. Tun die nichts mehr, bricht die Organisation der Siedlung zusammen. Die Folge wäre, daß ich kaum noch Steuern bekäme und, ein gar widerlicher Gedanke, vermutlich aus dem Dorf verjagt werden würde. Die 80 langen erst mal. Nur, wo bekomme ich bei fälliger Rückzahlung die 20 Münzen her, die mir fehlen ? Wo ich doch nur 80 habe, und selbst die ich bin gleich an meine Männer los. Natürlich, auch sie bezahlen die Steuern. Aber wie soll ich aus 10 % von diesen 80, die mir wieder zurück fließen, insg. 100 begleichen ? Das alleine langt nicht ! Sicherlich, meine Männer geben die -nach Steuern nur noch 72- Münzen ja auch aus, und kaufen sich etwas damit. Aber selbst dann, es sind nicht mehr als 72 Münzen, die 'verteilt' werden können und somit besteuerbare Einnahmen der 'normalen' Bewohner sind. So geht's also nicht ! Meine einzige Einnahme ist die Steuer. Ich schaff' ansonsten ja nichts. Keine Zeit. Ich kann nur hoffen, daß meine Untertanen ausreichend Steuern erwirtschaften. Mal sehen: Ich muß 100 zahlen, müßte demnach mind.100 an Steuern einnehmen. Dazu müßten meine Untertanen -bei 10 %, dem momentan gültigen Zehnt- 1000 Münzen Überschuß hin kriegen. Das kann nicht klappen. Nun ja, was solls, ich habe ich ja immer die Möglichkeit mir bei der Bank neues Geld zu holen. Mal angenommen
ich bekomme 90 Münzen an Steuern. Damit kann ich schon mal 90 der
ersten 100 begleichen. Bleiben nur noch 10 übrig. Super !! Oder
doch
nicht ? Egal, im
Endeffekt alles
halb so wild. Wenn es eng wird, kann ich ja ein klein bißchen die
Steuern erhöhen." VII ) 20 Jahre später Fischer Schmidt hat mittlerweile mehrere Boote und ein paar Angstellte. Es lief bestens. Die Bewohner haben sich mächtig ins Zeug gelegt / legen müssen ! Allerdings hat er immer weniger Lust für seinen Job. Er bezahlt seit neuestem 50 % seiner Einnahmen an die Rüstung. Der muß nun seine ursprünglichen Männer -zwecks Vermeidung von Hunger, schließlich muß man was bieten, wer würde sonst noch für die Rüstung arbeiten- weiter bezahlen, obwohl sie schon längst durch neue ersetzt wurden. Die Rüstung ihrerseits, hat Schulden noch und nöcher und weiß nicht mehr ein noch aus. Fischer Schmidt kann sich selbst gar nicht genug zusätzlich verschulden, um auch noch die 50 % Steuern zahlen zu können. Und er hörte von vielen anderen, denen es genauso geht. Zwangsläufig mußte er kürzer treten. Außerdem ist der See bald leergefischt. Dies teilte Fischer Schmidt der Rüstung mit. Der Bänker (immer noch der alte Schmied) und die Rüstung sehen ihre "Schmidt'chen" Einnahmen in Gefahr. Der eine seine Steuern,- der andere seine Zinseinnahmen. Daraufhin haben die zwei sich mal zusammengesetzt. Denn sie hörten von einem größeren See. Ganz in der Nähe und voller Fische. Beide kamen überein, daß es für sie durchaus sinnvoll ist, diesen See zu okkupieren. Die Finanzierung der Rüstung und seiner dafür nötigen Männer, macht der Bänker möglich. Schließlich könnte sich Fischer Schmidt dort ungeheuer vergrößern. Die Einnahmen wären sicher, oder würden sogar steigen ! Außerdem gibt es dort einen ganzen Haufen Leute, die sich "verbessern" könnten. Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Aber der Druck wächst ! Allenthalben !! Jedenfalls wird unterdessen überall in der Bevölkerung diskutiert, daß der Zins an der miesen Situation schuld ist. Niemand sieht, daß sie ihre "Sicherheit" mit dem Zins, der Steuer, erkauft haben. Die Abschaffung des Zinses, wäre gleichbedeutend mit der Rückkehr zur Tauschgesellschaft und Fischer Schmidts 50 Fischen im Monat. Ob sich das die Rüstung und seine Männer gefallen lassen ? Will das überhaupt jemand und ist es überhaupt noch möglich ? Ich bitte
darum, nicht
alles wortwörtlich zu nehmen und eins zu eins zu übertragen.
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25.10.04
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!! Neues vom "Big Brother" !! !
W I R
T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! Rentenkassen !!!! ACH DU SCHANDE
!!!!
Soweit ich das
überblicken
kann, haben wir das erste mal in der Geschichte negative
Werte ! Dazu auch folgende Meldung: Rentenkasse leer - Rente auf Kredit Die Situation bei der Rentenversicherung wird immer kritischer. Die BfA (Bundesanstalt für Arbeit) und die Politik sendet klare Singale, die alle Rentner in Deutschland aufs höchste verunsichern...die Rentenkasse ist fast leer. Ist unsere Rente jetzt in Gefahr ? Ab September 2004 reichen die Mittel zur vollständigen Zahlung der Rente nicht mehr aus. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, daß die Bundesregierung die Finanzreserven der Renten - Kasse, die sog. Schwankungsreserve, dramatisch gekürzt hat um die Beitragssätze zur Rente stabil zu halten. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit sind jetzt jedoch die erwarteten Einnahmen des Bundes ausgegblieben. Die Folge hieraus ist das spätestens gegen Ende des Jahres die Gelder für die Renten - Auszahlungen fehlen. Lt. BfA können dann die Renten nur noch ausgezahlt werden, wenn der Bund vorzeitig seine Zuschüsse an die Rentenkasse leiste und zudem Ende November ein zinsloses Darlehen zur Verfügung stelle. Dies würde bedeuten, daß unsere Renten dann erstmalig in der deutschen Geschichte auf Kredit finanziert werden müßten. http://www.altersvorsorge-rentenfonds.de/rente-altersvorsorge-neues77.html Ich habe es schon mehrfach gesagt. Wie das "unfallfrei" entknotet werden soll, ist mir schleierhaft. Irgend jemand wird "rasiert" werden müssen. Wer auch immer das im Endeffekt sein wird, auf Dauer wird "er" sich wehren wollen ! "Der Spatz" zitiert Stiglitz ! Terrorismus und Arbeitsplätze bei Opel usw. ..... Für die, die es noch nicht gelesen haben: "Die Schatten der Globalisierung" von Joseph Stiglitz Ich will noch anmerken, das für mich persönlich der Ausdruck "freie Marktwirtschaft" nicht stimmig ist. Wenn IWF, diverse Regierungen (z.B. USA) und sonst wer noch, im "Hintergrund" eingreifen, dann ist das schon keine "freie Marktwirtschaft" mehr, sondern ein Okktruieren in die gewünschte Richtung. Mit "frei" hat das nichts zu tun. Meine ich ! Ebenfalls vom "Spatz": .....
Mal wieder: Der Griff ins Klo ! Hartzsche Fehlplanung - Die Personal-Service-Agenturen werden zum Januar dichtgemacht ..... Gut macht sich das ganze auch für die Statistik. Ob PSA, Weiterbildungsmaßnahmen, Frühverrentungen und ähnliches: faktisch geben Ökonomen die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland mit sechs Millionen an. Die kann man wohl aus der Statistik streichen, wie künftig die Ein-Euro-Jobber schon bei geringsten Einkommen. Aber da sind sie dennoch. Und irgendwann werden sie sich bemerkbar machen. Nur kurz:
Zitat: "Die Insolvenz wird bei der Realisierung von Bauprojekten zum Regelfall" Ui, ui, ui !!
!! P O L I T I K !! "Wahrnehmungen der Wirklichkeit" Am Donnerstag veröffentlichte das Programme on International Policy Attitudes (Programm für Internationale politische Stimmungen, PIPA) der US-University of Maryland die Ergebnisse einer Umfrage, denen zufolge noch immer fast drei Viertel der Anhänger des derzeitigen US-Präsidenten George W. Bush der Überzeugung sind, daß der Irak vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg durch die USA Massenvernichtungswaffen besessen oder an deren Herstellung gearbeitet hat. Ebenso überzeugt zeigten sie sich, daß der durch die US-Invasion gestürzte irakische Präsident Saddam Hussein Terroristen "erhebliche Unterstützung" gewährt habe - all dies im Gegensatz zu - zumindest theoretisch - allgemein bekannten Informationen und sogar Aussagen der US-Regierung selbst. Vor einiger Zeit habe ich mal folgenden Spruch im Radio gehört. Leider kann ich ihn nur noch sinngemäß wiedergeben, und ich weiß auch nicht mehr von wem er stammt ! "Reden halten ist im Grunde völlig sinnlos. Deine Feinde wirst du dadurch nicht überzeugen. Deine Freunde brauchst du nicht zu überzeugen. Wofür also ?"Da ist wohl in der Tat was dran. Im übertragenen Sinne (in Bezug zur Homepage), habe ich mir auch schon des öfteren die selbe Frage gestellt. Wobei das "Feinde" und "Freunde" diesbzgl. natürlich nicht im Wortsinn zu verstehen ist. Es ist grundsätzlich doch so: Die, die eh schon -zumindest annähernd- in die Richtung denken, die hier z.g.T. gezeigt wird, werden hier sicherlich ganz interessiert hereinschauen. Alle anderen werden sich nach ein "paar Sekunden" kopfschüttelnd abwenden. Also, was bringts letztlich ? Die Amerikaner in Europa – und die Europäer selbst – sind in ihrer überwältigenden Mehrheit gegen George Bush: "Diese Neokonservativen sind sehr, sehr schlechte", sagte mein Freund, der letzte Woche eine BBC-Dokumentation zu diesem Thema gesehen hatte (ich hatte davon hier im Investor's Daily erzählt). "Es scheint ihnen nichts auszumachen, zu lügen. um das zu erhalten, was sie möchten. Sie denken, dass sie die Wächter der westlichen Zivilisation sind ... und dass die Nation hinter einer großen Sache zusammenstehen muss ... deshalb denken sie, dass Lügen gut ist, wenn es für eine solche große Sache ist. Und sie denken, dass sie eine solche große Sache erfinden können, hinter der die Nation zusammenstehen muss." "Ich war überrascht, wie Rumsfeld und seine Gang damals in den 1970ern über die sowjetischen Waffen gelogen haben. Die Neokonservativen haben eine spezielle Kommission gegründet, die beweisen sollte, dass die Sowjetunion eine größere Bedrohung war, als CIA und Pentagon vorher geglaubt hatten. Und sie erstellten eine Analyse, die diese These bewies. Aber der Geheimdienst CIA sagte ihnen, dass jeder der größeren Punkte dieser Analyse eine Lüge war. Das gefiel mir ... der Geheimdienst CIA wusste, dass das Lügen waren, weil sie sie selbst gemacht hatten. Die Sowjets planten überhaupt keinen Angriff auf die USA. Die Sowjetunion zerfiel. Kissinger und CIA hatten Recht: Wir mussten nur abwarten." "Aber Rumsfeld und Wolfowitz glaubten entweder die Lügen selbst, oder sie fanden sie nützlich ... und dann, selbst nachdem sie wussten, dass es Lügen waren, nutzten sie sie, um Reagan und die gesamte Nation irrezuführen. Und selbst heute scheint sich niemand daran zu stören, dass wir Milliarden ausgegeben für Waffen, die wir nicht brauchen ... und das dieses ganze Gerede vom 'Reich des Bösen' auf Lügen basierte. Nicht, dass die Sowjets nicht böse gewesen wären. Aber sie waren nur ein Teil des Bösen in der Welt. Auch die USA machen Fehler. Und auch sie haben von Zeit zu Zeit böse Menschen in hohen Positionen ..." Invetors
Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/ Ähnliches habe ich doch schon mal gelesen ?! Ach ja, hier: TOPS UND FLOPS - Die Geschäfte der Geheimdienste ..... Im Laufe des Kalten Krieges haben die von der US-Regierung vorgegebenen Auftragsstudien der CIA wesentlich dazu beigetragen, die aggressive Politik washingtons gegen das sozialistische Lager durch ein regelrechtes lügengebäude über die sowjetischen militärischen und militär-technologischen Kapazitäten und Intentionen zu zementieren. Über Jahrzehnte hinweg wurden so durch Falschinformationen und Übertreibungen die sowjetische Bedrohung als existenzgefährdent dargestellt, die amerikanische bevölkerung auf einen antikommunistischen kreuzzug eingeschworen und der Kongreß dazu motiviert, immer höhere Rüstungsausgaben zu bewilligen. Mit der Zeit entwickelte dieses komplizierte Blendwerk, an das alle glauben wollten, eine eigendynamik, denn schließlich hingen wichtige Wirtschafts- und Forschungszweige und ein großer Teil des militärisch-industriellen Komplexes vom fortbestand der "sowjetischen Bedrohung" und "Überlegenheit" ab. Die
Eckpunkte dieses Bedrohungsszenariums waren immer wieder neue
"Lücken",
die die CIA "entdeckte". Zuerst war es die Bomberlücke, wonach die
UdSSR bedeutend mehr Langstreckenbomber aks die USA hatte, eine
Lücke,
die unbedingt geschlossen werden mußte und die zu einem riesigen
Rüstungsprogramm für die US-Luftwaffe führte. Als dann
der
Sputnik im Weltraum piepte, wurde die Raketenlücke entdeckt.
Danach
kam die Sprengkopflücke (Nuklearsprengköpfe für
Raketen).
Und schließlich folgte, ganz allgemein die Lücke bei den
Rüstungsausgaben.
Dazwischen lagen viele kleine Lücken in Teilbereichen, die immer
wieder
Anlaß zum Auflegen von neuen Rüstungsprogrammen in den USA
gaben
und die UdSSR zwangen nachzuziehen. Mittlerweile weiß jedes Kind,
daß die meisten dieser Lücken frei erfunden waren, und das
wird
auch ganz offen eingestanden, nachdem der Zweck erreicht wurde.
Nur Link:
In Anlehnung an diesen Bericht noch dies. Die Wahl heißt Pest, oder Chollera !
Das nenn ich "konspirativ" ! Oder ist es das gar nicht ? |
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21.10.04
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!! Neues vom "Big Brother" !! !
W I R
T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! Einkaufen auf Pump nimmt zu - CC-Bank verbucht zweistelliges Plus MÖNCHENGLADBACH - Die deutschen Verbraucher kaufen immer häufiger auf Kredit ein. Der bundesweit führende Anbieter von Konsumentenkrediten, die CC-Bank, verzeichnete in den ersten neun Monaten 2004 zweistellige Zuwachsraten. Die Zahl der Kreditkonten stieg um 28 Prozent auf 3,2 Millionen, wie die deutsche Tochter der spanischen Bank Santander Central Hispano SA (SCH) am Donnerstag in Mönchengladbach meldete. Das Kreditvolumen wuchs gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 22 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro. FAHRZEUGBEREICH BRUMMT Kreditkäufe
seien bei Autos inzwischen fast schon gang und gäbe: Drei von
vier
Wagen werden in Deutschland mit geliehenem Geld finanziert. Die
CC-Bank
steigerte in den ersten neun Monaten 2004 ihr Neugeschäft im
Fahrzeugbereich
um fast ein Viertel auf 6,1 Milliarden Euro. Das Institut finanzierte
den
Kauf von 626.000 Fahrzeugen. Einerseits ist es
ja gut,
daß New Credits*
genommen werden. Andererseits, jeder Motor hat nach oben eine
Grenzdrehzahl,
die er nur temporär durchhält. Eine Zeitlang geht's flott
vorwärts.
Bei ständiger Belastung in diesem Bereich -oder sogar einer
Drehzahlerhöhung-,
platzt der Motor jedoch irgendwann. Im mittlerern Drehzalbereich geht
es
zwar langsamer voran, dafür aber länger und weiter. Die
Verlockungen
sind offensichtlich für viele zu groß ==> Zu viele
Rennfahrer
in 'nem ollen Polo. Helm auf und in Deckung...
Na ja, das paßt jedenfalls ins Bild ! Entwicklung der Zwangsversteigerungsimmobilien der letzten Jahre
Der monatliche Überblick (aus BuBa Monatsbericht 10/04): Marktmäßige Nettokreditaufnahme; Gebietskörperschaften, insgesamt Jan./ Aug 2004 = 80,3 Mrd. € Bringt alles in Sicherheit, was nicht niet- und nagelfest ist: Sozialamt kann Schenkungen rückgängig machen Berlin - Für die Klärung eines Anspruches auf Leistungen vom Sozialamt werden auch bereits vom Antragsteller gemachte Schenkungen einbezogen. Darauf machen die Notarkammern Neue Bundesländer in Berlin aufmerksam. --------------------
-------------------- "abgeschrödert.de" hat noch weitere, ausnehmend gute, Vorschläge. Z.B. den hier: Sehr gut -von der gleichen Seite- ist auch "DER TÄGLICHE ABSCHRÖDER". Wenn's vom Grundsatz her nur nicht so traugrig wäre... Öl in China wird knapp Händler und Schwarzhändler von Heizöl, Benzin und anderen Ölsorten halten in Festlandchina in Erwartung weiter steigender Preise ihre Ware zurück. Offensichtlich ist bei GM noch einiges mehr im Argen, als bis jetzt rausgelassen:
!! P O L I T I K !! Weißrußland – Slawische Kooperation contra NATO- Spionage im Dienste demokratischer Wühlarbeit Dass der weißrussische Präsident Lukaschenko für westliche Belange ein Despot ist und eine gescheite Demokratisierung mal gebrauchen könnte, das ist für die Wertegemeinschaft der NATO-Staaten eine klare Sache. Nachdem nun Milosevic abgeräumt ist mit freundlicher militärischer und ziviler westlicher Unterstützung, läuft die Sanduhr Lukaschenkos nun erst recht. Militärisch einzugreifen verbietet sich jedoch – das würde Russland gewiss nicht mehr hinnehmen, zumal ja da auch noch eine »Slawen-Allianz« eingegangen wurde. Zumal Lukascheko zwar ein Despot ist, sich die Menschenrechtsverletzungen aber im Vergleich zu »Balkanien« und »Absurdistan« (Scholl-Latour) in Grenzen halten. Während da die OSZE-Mission in Minsk von deutscher Seite von Ex-BND-Chef Wieck betreut wird, die Opposition ihre Logistikunterstützung aus Polen erhält , dort auch Hinterlandsfilialen unterhält, sowie von Radio Liberty/Radio Free Europa aus Prag sekundiert wird, ist nun eine weitere Zentrale in Sachen »Systemtransformation« ins Blickfeld gerückt: Das Marshall-Centre der NATO in Garmisch-Partenkirchen. Ein Professor dieser Institution wurde nun aus einer Vorlesung in Moskau vom russischen Geheimdienst herausgeholt und den weißrussischen Behörden überstellt - so gut funktioniert die »slawische« Geheimdienstzusammenarbeit. Nun soll er wegen Spionagevorwurfs vor Gericht gestellt werden. Anfängliche und obligatorische Dementis des Marshal-Centres sind inzwischen recht kleinlaut geworden. Während sich die Familie des Inhaftierten »naturgemäß« für ihren Ernährer einsetzt, nichts von einer Agententätigkeit des Familienoberhaupts gewusst haben will, wurde von Seiten der NATO-Institution eingeräumt, dass der Herr Professor möglicherweise doch als Spion gearbeitet habe. Vorwürfe in Richtung »Freiheit der Wissenschaft« oder der »Meinung« wurden nicht einmal versuchsweise angetestet. (Ein Professor als Spion – das sollte nicht verwundern: Schon im Falle des Professor Adler an der LMU wurde in der SZ publik, dass der gute Mann für den BND gearbeitet hatte. Das gerade aufgelöste Ost-Institut, wie auch das Südost-Europa-Institut zu München galten ja nicht nur als Hans-Seidl-Stiftung-/ CSU- sondern auch als BND-nah). Auffälligerweise lobte Lukaschenkow nun Deutschland für seine »korrekte Handhabung« des Falls. Will wohl heißen, dass der weißrussische Präsident momentan auch kein Interesse hat, die Sache hochzuschaukeln und sich möglicherweise auch fest im Sattel wähnt. Möglicherweise hat auch BND-Präs. a.D. und zu Minsk Hans-Georg Wieck mittels OSZE-Büro da vermittelnd interveniert. Zumindestens kann ein/e Studi daraus lernen, dass auch einige der Herr oder Frauen Professor da Nebenverdienstmöglichkeiten nachgehen, die sich der Vulgärgeschmack nur als »Mission Impossible« zu Gemüte führt. Aber die meisten dürften das ja auch noch als ganz spannend und toll befinden. http://www.streitblatt.de/streitblatt/sb13/spione.htm Dazu noch ein Bericht, der annähernd in die gleiche Kerbe haut: "Der ehemalige Chef der deutschen Auslandsspionage fordert Berlin zum ,,Handeln" auf..." Zu
oben erwähntem "Marshall-Center" hatte ich ja schon mal was. Ich
will
an dieser Stelle nochmals darauf verweisen. Das passt schon alles um 'zig Ecken zusammen. Andererseits, letzlich habe ich kaum Ahnung, was in Weißrußland tatsächlich los ist. Diplomatisch ausgedrückt: Ganz "koscher" wird Lukaschenko nicht sein. Aber wir wurden schon zu oft angelogen, so daß ich die Berichterstattung über Weißrußland einfach nicht in Gänze glauben kann. Ganz
allgemein (also auch incl. Thema Weißrußland), tendiert der
ganze "Klumbatsch" langsam zur "Übersichtlichkeit" á la 3d-Schach. Ich muß
mich verbessern.
Es darf nicht heißen "...tendiert der ganze
"Klumbatsch" langsam zur "Übersichtlichkeit" á la
3d-Schach...".
Es muß vielmehr heißen, daß der ganze "Klumbatsch" schon
immer dazu tendiert hat ! Der Rest kann stehen bleiben Interview, US-Amerika und Europa von
Noam Chomsky und Timo Stollenwerk Damals wurde ein Buch von einem ziemlich bekannten und einflussreichen politischen Kommentator, James P. Warburg aus der Warburg-Familie, einem recht bedeutenden Mann also, veröffentlicht, und er brachte dieses Thema auf. Das Buch hieß Germany, Key to Peace und kam 1953 heraus,[3] und er sprach darin über dieses Angebot, worauf er heftig kritisiert und verhöhnt wurde: „Wie konnte er auf die Idee kommen, dass Stalin Frieden geschlossen hätte?“ Nun, auf die Frage, ob Stalin das wirklich getan hätte, gibt es keine definitive Antwort. Wie sich jetzt anhand der Materialien in den russischen Archiven herausstellt, meinten die Russen es wahrscheinlich ernst. Uns gegenüber hat man im Geschichtsunterricht behauptet, das sei kein ernstgemeintes Angebot, sondern nur eine taktische Finte Stalins gewesen. Das stimmt einfach nicht. Genau dasselbe wurde damals gesagt, aber der richtige Weg, herauszufinden, ob es nur Taktik war, wäre gewesen, das Angebot anzunehmen und zu sagen, gut, machen wir es so, und wenn Stalin dann einen Rückzieher gemacht hätte, hätte es sich als Finte erwiesen, aber genau das wollte man im Westen nicht tun. Und die Historiker weisen auf diesen einfachen Tatbestand nicht hin. Aber jetzt werden die Archive geöffnet und es gibt andere Materialien, und sie deuten in zunehmendem Maß darauf hin, dass die Stalin-Offerte ernstgemeint war – nicht zuletzt deshalb, weil sich jetzt herausstellt, dass die Russen sehr gut verstanden hatten, dass die Vereinigten Staaten versuchten, sie auf dem Wege des Wettrüstens wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. Sie wussten, dass die USA eine viel stärkere Wirtschaft hatten und dass sie mit den Militärausgaben der USA auf keinen Fall mithalten konnten. Selbst die schlimmsten Verbrecher wie Berija[4] machten in Bezug auf Deutschland dasselbe Angebot wie Stalin: Wiedervereinigung Deutschlands durch demokratische Wahlen, unter der Voraussetzung, dass Deutschland entmilitarisiert bleibt. Und Beria war eines der schlimmsten Ungeheuer. Aber er und später Chruschtschow vertraten glasklar die Meinung, die Vereinigten Staaten versuchen uns tot zu rüsten, wir können mit diesen Militärausgaben nicht mithalten, und 1954, als Chruschtschow an die Macht kam, machte er Eisenhower den Vorschlag, beide Seiten sollten ihre Militärausgaben zurückschrauben und ihre offensiven Militärpotentiale zurückfahren. Die Eisenhower-Administration ging nicht darauf ein, aber die Russen taten es trotzdem, einseitig und gegen den Widerstand der russischen Generäle, denen das gar nicht gefiel. Später fuhren sie die russischen militärischen Offensivkräfte scharf zurück und forderten die Kennedy-Administration auf, dasselbe zu tun. Dort dachte man darüber nach, aber das Ergebnis war stattdessen eine rapide Steigerung der Militärausgaben der USA. Dann kam die Kubakrise, in der die Russen wirklich gedemütigt wurden. Die Kennedy-Administration unternahm alles, um die Russen zu erniedrigen, und das wurde den russischen Militärs schließlich zu viel. Sie stürzten Chruschtschow und beteiligten sich an diesem wahnwitzigen Rüstungswettlauf, bis sie in den Militärausgaben ungefähr mit den USA gleichgezogen, dabei aber ihre Wirtschaft ruiniert hatten. Tatsächlich kann man, wenn man sich die russischen Statistiken anschaut, sehen, dass die sechziger Jahre die Zeit waren, in der die Wirtschaft zu stagnieren begann, die Gesundheitsstatistiken schlechter wurden und vieles andere mehr. Es war die Kennedy-Administration, die dafür sorgte, dass ihrer Wirtschaft die Puste ausging. Wenn die Kennedy-Regierung den russischen Vorschlägen zugestimmt und kooperiert hätte, wäre vielleicht schon früher eine Figur wie Gorbatschow aufgetaucht, und der Welt wären vielleicht alle möglichen Schrecken erspart geblieben. Russland wäre möglicherweise ein sanfterer Übergang zu einer Art sozialdemokratischer Wirtschaftsform gelungen, und es hätte nicht die Katastrophe der letzten zehn Jahre durchleiden müssen. Auch was diese Lektion betrifft, bezweifle ich, dass man bei euch im Geschichtsunterricht darüber spricht. Aber unter ernsthaften Wissenschaftlern sollte all das eigentlich nicht mehr kontrovers sein. Selbst
die antikommunistischsten Wissenschaftler, wie der mir persönlich
bekannte, vor ein paar Jahren verstorbene Adam Ulam,[5] der ein sehr
guter
polnisch-amerikanischer Sowjetologe in Harvard war, wie alle Polen die
Russen hasste und ein großer Antikommunist war – selbst er
begann
kurz vor seinem Tod Artikel über das Angebot von 1952 zu
schreiben,
in denen er sagte, es sehe mehr und mehr danach aus, als sei es
ernstgemeint
gewesen. Beweisen lasse sich das natürlich nicht, aber es sei
sicherlich
ein Fehler gewesen, nicht auszuloten, was es damit auf sich hatte
– wenn
deine Lehrer also noch weiter rechts stehen als Adam Ulam, dann kann
ich
dir nur sagen, dass sie wirklich sehr weit rechts stehen!
Wo sind die "guten, alten, Zeiten", in denen alles so schön schwarz und weiß war ? Mittlerweile müßen wir uns mit der kompletten Spektralfarben-Palette rumschlagen ! Die "European Security Advocacy Group" Vorgestern im Fernshen gesehen. Ein Werbespot im Fernsehen, der ziemlich genau den Anzeigen dieser "Gruppe" entsprach. Sowas: .....Folgend einfach ein paar Links zur Information:
--------------------- Und wio ich gerade bei Humor bin; Kofi, Sir? |
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18.10.04
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!! Neues vom "Big Brother" !! !
W I R
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P O L I T I K !! FUNDSTÜCK !! Pleitestaat und Co: Schulden überall ..... Klasse formuliert ! Vor allem dieser Satz bringt's auf den Punkt: "Wer Schulden hat, muß permanent Vergangenheit und Zukunft zusammendenken; muß sich in der Welt des abstrakten Denkens und der Ideen heimisch machen." Das
ist Debitismus; kurz und bündig. Somit sind wir wieder bei den Aussagen des obigen Artikels. Dieser Schuldendruck* ist es, der alle zum Wirtschaften zwingt (versucht mal eure Steuern nicht zu zahlen). Um den Schuldendruck* zu begleichen, "erwachsen" dann Innovationen, Ideen, wird gedacht, getan, gemacht...-eben gewirtschaftet. ------
Steht den USA für 2005 der wirtschaftliche Kollaps ins Haus? ..... Klar
ist heute schon, dass dieser unhaltbare Aufwand mit hoher
Wahrscheinlichkeit
kurz nach den Wahlen irgendwann im Jahre 2005 ein Ende nimmt,
unabhängig
davon, wer Präsident wird. Angesichts der Menge des von der
amerikanischen
Zentralbank Fed und dem amerikanischen Finanzministerium seit 2001
gedruckten
Geldes ist es vorprogrammiert, dass die «Korrektur» der
neuesten
Greenspan-Kredit-Orgie das gesamte globale Finanz- und
Wirtschaftssystem
beeinflussen wird. Einige Wirtschaftswissenschafter befürchten
eine
neue grosse Depression wie in den dreissiger Jahren des zwanzigsten
Jahrhunderts.
Die Welt hängt heute von billigen US-Dollarkrediten ab. Steigen
die
Zinssätze in den USA schliesslich gezwungenermassen, werden
Europa,
Asien und die gesamte globale Wirtschaft dramatische Schläge
erleiden,
die sich von allem unterscheiden, was die Welt seit den 1930er Jahren
erlebte.
Schulden, die jetzt handhabbar erscheinen, werden plötzlich
unbezahlbar
werden. Zahlungsunfähigkeit und Bankrott werden um sich greifen,
so
wie dies unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Creditanstalt im Jahre
1931 der Fall war. Schaun 'mer mal.
Ich bin
mir nur in einem sicher: Irgendwas wird passieren !
Was,
wann, wie, wo, woher.... ? Wenn ich das wüßte, hätte
schon
ein paar "Jünger" an meiner Seite OPEL/GM Zwei Sachen dazu: 1.) Den Link hatte ich schon mal. Will ich aber aufgrund der Lage erneut bringen: 2.) Andererseits sieht's bei GM so aus: 284 Mrd. $ Schulden !!! Verluste der Autosparte (Nullzinzfinanzierung incl. immer länger dauernder Fristen [siehe Graphik unten], Preisnachlässe, etc.). Geld wird nur noch mit der Finanztochter verdient. Usw.... Alles ziemlich kompliziert, verdammischt.... Ich glaube jedoch nicht, das es sich in diesem Falle um Entscheidungen, rein aus möglichen Standortnachteilen (Bochum) handelt. Eher schon um ein "Zusammenspiel" beider Punkte. Das grundsätzliche Problem bleibt jedoch. Nebenbei, bei Ford sieht es ganz ähnlich aus:
(Klick !) Nur Link:
!! P O L I T I K !! «World War IV» oder Diplomatie? - Der Irak-Krieg - nur «die zweite Szene des ersten Aktes eines Fünf-Akt-Dramas»? ..... Interessant in diesem Zusammenhang auch die Stellungnahme des Top-Atomspezialisten des gestürzten irakischen Diktators Saddam Hussein, Mahdi Obeidi, der seine Erfahrungen unter Saddam in der Zwischenzeit in Buchform niedergelegt hat und in den USA wohnt - als freier Mann. Er betont in einem grossen Artikel in der «IHT» vom 28. September, dass der Irak seit dem Krieg von Bush Vater keine Bedrohung mehr dargestellt habe, allerdings hätte ein Atomprogramm durch ein Fingerschnippen Saddams sofort wiederaufgenommen werden können. Und dann der interessante Link: genau so wie das heute im Iran geschehen könne. Nicht dass Saddams Atomscherge Obeidi den USA einen Krieg gegen den Iran explizit empfehlen würde, doch meint er zum Schluss seines Artikels, er hoffe, das Beispiel des Irak möge den Menschen helfen zu verstehen, wie man mit der Gefahr der Weiterverbreitung von Nuklearwaffen am besten umgehe. Also mit Drohung und Krieg! Und was tun mit den Hunderten von hochrangigen Atomphysikern? Die müssten eine hohe Besoldung bekommen und gute Jobs an westlichen Universitäten, in Laboratorien und in der Privatwirtschaft. Dass
der Top-Atomexperte des grossen Schurken Saddam in Ehren in den USA
leben
kann, mag man ihm und seinen Angehörigen zwar gönnen, dennoch
ist man überrascht, wie schnell die Bush-Administration aus einem
Schurken wieder einen einfachen, «guten» Wissenschafter
machen
kann. Doch dies scheint Methode zu haben: Wurden nicht auch
unzählige
hochrangige Nazi-Wissenschafter von jeglichem Verbrechen freigesprochen
und in den Dienst der USA genommen, selbst wenn sie als KZ-Ärzte
grauenhafte
Menschenversuche durchgeführt hatten? Oder gerade weil? Man lese
dazu
das enthüllende Buch «Deckname Artischocke» von Egmont
R. Koch und Michael Wech.1 "Irak war erst der Anfang" taz: Herr Cirincione, müssen wir uns auf eine militärische Konfrontation der USA mit dem Iran einstellen? Joseph Cirincione: Diese Angelegenheit entwickelt sich so ähnlich wie einst die Krise im Irak - und das nicht aus Zufall. Es gibt offensichtlich einige in der US-Regierung, die eine Anklage gegen den Iran konstruieren wollen. Aber obwohl der mit 35 Staaten besetzte Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA eindeutig will, dass Iran sein Programm stoppt, sind die dort vertretenen Staaten doch sehr vorsichtig, irgendetwas zu tun, was unilaterales Handeln durch die USA rechtfertigen könnte.
Lesenswert !! Was die Welt (noch) zusammenhält Beginnen wir heute. Was die Welt heute zusammenhält ist eine Medien- und Wissenschaftsgläubigkeit, die fast alle Menschen durchdringt. Die meisten gehen einer abhängigen Tätigkeit nach, oder sie werden von anderen Menschen und Firmen fremdbestimmt (dazu zählen auch Unternehmer). Wie kommen Menschen dazu, etwas zu für richtig, wichtig und relevant zu halten? Hier sollten wir sagen, daß nur 5 Prozent aller Nachrichten (AP, AFP, Reuters, DPA, etc.) überhaupt in Zeitungen oder im Fernsehen ihren Niederschlag finden. Selbst wenn die ganzen hundert Prozent Nachrichten verbreitet würden, fallen immer noch diejenigen heraus, die die Nachrichtenagenturen erst gar nicht anbieten und dieses Nachrichtenvolumen übersteigt bei weitem jenes, was sie den Medien verkaufen wollen. Wir bekommen demnach vielleicht 0,001 Prozent der Nachrichten, die Journalisten nämlich für wichtig erachten, zur Speise vorgesetzt. Das heißt also, führen wir als Beifahrer eine angenommene Strecke von 500 Kilometern, daß wir fünfmal für eine Millisekunde die Augen öffnen dürften. Was haben wir nach der Fahrt für einen Eindruck von der Strecke bekommen? Wahrscheinlich fast gar nichts. Leider wird diese spärliche Nachrichtenkost durch viele weitere Journalisten verwässert und verfälscht. Je nachdem, welche Gesinnung der betreffende Journalist gerade hegt, wird die Nachricht in "seinem" Medium umgeschrieben, umgedeutet und mitunter stark vereinfacht. Aus dieser Speise meinen die meisten Menschen ihre Wirklichkeitsvorstellung der Welt beziehen zu können. Mehr noch: sie glauben diese Wirklichkeitsvorstellung sei die Welt in der sie leben an und für sich. Wir wissen ja soviel. |
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14.10.04
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!! Neues vom "Big Brother" !! !!
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R T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! Verschuldung der privaten Haushalte und gesamtwirtschaftliche Folgen Im
Laufe der letzten 20 Jahre ist die Verschuldung der privaten Haushalte
in einer Reihe entwickelter Länder sowohl absolut als auch im
Verhältnis
zum Haushaltseinkommen erheblich gestiegen. Der starke Anstieg dieser
Verschuldung
gibt Anlass zur Sorge um ihre Tragbarkeit und – falls sie nicht
tragbar
ist – um die Folgen für die Stabilität des
Finanzsystems. Komplett... (BIZ-Quartalsbericht, März 2004) Für mich sind die -von mir- gefetteten Sätze ausschlaggebend. Vieles steht oder fällt mit der Bewertung/den Preisen von Immobilien und Aktien. Sollte so etwas wie in den Niederlanden, in den USA passieren, dann wirds arg eng. Weltweit ! Und immer dran
denken: Vielleicht langweile ich den ein oder anderen damit. Ich persönlich finde es jedenfalls interessant, was früher so passiert ist. Im "Notfall" einfach überlesen. Ein Forenbeitrag zum Thema "damals": .....Aha ! Also: "Geldanlehen" des Staates (Staatsverschuldung) = Erhebung von Steuern im Voraus ! Staatsschulden sind "nach vorne" geholte, zukünftige Steuereinnahmen. Damals wie heute. So trivial das klingt, so oft sollte man sich das vergegenwärtigen!! Bund zahlt 2005 rund 5,5 Mrd EUR für Postpensionen HAMBURG (Dow Jones-VWD)--Die Pensionen für frühere Postbeamte kommen den Steuerzahler anscheinend immer teurer zu stehen. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Haushaltsausschuss des Bundestages berichtet, steigen die Kosten für die 227.000 früheren Postbeschäftigten und ihre Hinterbliebenen im kommenden Jahr auf 5,5 Mrd EUR. In diesem Jahr habe sich der Bund dagegen nur mit 4,9 Mrd EUR an den Versorgungslasten beteiligen müssen. Post und Telekom tragen jährlich rund 1,5 Mrd EUR. Bis zum Auslaufen der Zahlungen 2090 werden die Steuerzahler dem Bericht zufolge noch 555 Mrd EUR für die ehemaligen Postbeamten und ihre Angehörigen aufbringen müssen. http://finanzen.tiscali.de/tiscali/news.htm?u=0&k=0&id=23248940 Wenn auch schon des öfteren geschehen, ich verlinke es in diesem Zusammenhang erneut: "Verhältnis Steuereinnahmen Bund zu Ausgaben für Rentenkasse, Pensionen usw." "Vorzeigeland" Dänemark ! Nur so zur Info, weil ich die Daten anderweitig sowieso gerade gebraucht habe. Das war mir bis gestern neu. Dänemark ist Erdölproduzent: Erdölverbrauch (Barrel pro Tag) = 218.000Unemployment
Öffentliche Schulden Dänemark (bill. Kronen) 1996;
788,6 http://www.nationalbanken.dk/DNUK/Publications.nsf/side/SoS20040922TT/$file/sos20040922tt.pdf Sieht auch nicht mehr so dolle aus !! Die Arbeitslosenzahlen gehen hoch und seit Ende des Jahres 2003 (nur acht Monate!) eine Erhöhung der Schulden um satte 7,87 % !! Offensichtlich geht’s bei denen auch wieder los, bzw. weiter !. Ich vermute mal ganz dreist, das die ihre eigenen Prognosen, wie bei uns, nicht halten werden: Fiscal
balance Geheimnisse der Unternehmenssteuern Lorenz
Jarass und Gustav M. Obermair Das eigentlich bemerkenswerte ist gar nicht mal der Artikel an sich, sondern folgendes Details. Von seiner eigenen, persönlichen Homepage dies: Prof. Dr. Lorenz JARASSWie habe ich das denn bitte zu verstehen? Erst an dem Mist mitschuld sein, und dann über Hans Eichel herfallen? Seltsame Dinge geschehen. Oder ich kapier mal wieder was nicht !
!! P O L I T I K !! Teure Schnäppchen - Der geheime Preis der Billigflieger ..... Zum Iran... ....möchte ich zuerst abermals auf etwas aufmerksam machen. Ist mir gerade so eingefallen: .....Die selben, die diese, als exemplarisch anzusehnede, Aussage vom Stapel lassen... "Es ist eine schwierige Situation, wo ich fürchte, dass der Iran dabei sein könnte, einer gefährlichen Fehlkalkulation zu unterliegen und falsche Entscheidungen zu treffen. Das sollten wir vermeiden", warnte Fischer.... drehen sich um und liefern U-Boote nach Israel . Das Gewaltkartell - Deutsche U-Boote werden doch nach Israel geliefertKommt das nur mir so vor, oder ist das tatsächlich doppelmoralisch ? Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte Craig Unger hat recht, wenn er sagt: ..... |
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11.10.04
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Heute gibt's
reichlich
!!
W I
R T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! Also, ich will wirklich nicht in Panik machen, aber zum Thema "damals und heute" ergeben sich einfach immer wieder, wahrlich unlustige, Parallelen ! Ignorieren bringt einfach nichts ! Wobei ich mich hier weitestgehend auf den wirtschaftlichen Aspekt beschränke. Den Rest könnt ihr bei Bedarf ja in der Quelle (unten) nachschauen: Fettungen durch mich ! BRD-1929 ff, ChronikJede Zeit hat natürlich ihre eigenen Variationen. Reparationszahlungen haben wir heute keine. Dafür andere Faktoren (Nettozahlungen an die EU, Schuldenstreichung des Irak und Rußland, usw.). Letzlich spielt es aber auch kaum eine Rolle, was die Ursachen sind. Ich wollte nur aufzeigen, daß die "Problemlösungen" von damals, jedenfalls zum Teil, identisch mit den heutigen sind. Was für Aussichten..... Noch mehr ! Ergänzend zum "Fuggerbeitrag" vom Vortag und -indirekt- obigem, habe ich noch was gefunden: "Wirtschaft und Politik - Damals und Heute" Meine Fresse ! Das fährt an die Wand !
Und HIER detailierter / umfangreicher ! Vor allem der Punkt "Die Zusammensetzung der Schwankungsreserve", weiter unten auf der Seite, wird immer "kniffliger". Wenn es an Zeile 2.) in der dortigen Tabelle geht, geht's an's Eingemachte ! Im Moment werden gerade die Zeilen 7.), und wohl auch 8.), "abgearbeitet" ! ==> "Immobilien-Milliarden stopfen Löcher der Rentenkassen" Forex - Tageskommentar von Folker Hellmeyer, Chefanalyst Bremer Landesbank ..... Nur mal so: ..... Das tägliche Handelsvolumen auf den Währungsmärkten beträgt inzwischen 1.880.000.000.000, d. h. 1,88 Billionen (umgerechnet in US-Dollar), vor drei Jahren waren es noch 1,2 Billionen. Wenn die Handelsware in zunehmendem Maße das Geld selbst ist, anstatt mit dem Geld Waren zu handeln, dann kann da was nicht stimmen ! Nicht mehr so ganz taufrisch, aber zur grundsätzlichen Einschätzung trotzdem ganz hilfreich, eine Graphik.
Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich das verselbständigt hat ! Nur kurz: Na, die werden doch wohl nicht... Die sollen gefälligst weiter "reinhauen"... Consumer credit decreased at a seasonally adjusted annual rate of about 1-1/2 percent in August, following a 6-1/2 percent increase in July. Revolving credit fell 5-1/2 percent while nonrevolving credit edged up. Nur Link:
!! P O L I T I K !! Krieg nach Gottes Willen? ..... Ganz interessanter Text. Wie so oft reichlich lang, aber eben recht interessant. Und, für mich persönlich, gleichzeitig ziemlich erschreckend !! Behaupten nicht fast alle Despoten/Diktatoren usw. von Gott gesand zu sein ? Die einzige Wachstumsindustrie Amerikas sind die Gefängnisse Anlässlich
des Literaturfestivals ist der amerikanische Schriftsteller und
Bush-Kritiker
Gore Vidal zu Gast in Berlin Die
größte Story in diesem Jahr, merken Sie sich meine Worte:
Drei
Firmen produzieren Wahlgeräte, auf Computerbasis. Man berührt
einen Bildschirm, und man hat Bush oder Kerry gewählt,
elektronisch.
In Wirklichkeit aber hat man nicht gewählt. Diejenigen, die
für
die Elektronik verantwortlich sind, können die Wahl ändern.
Es
gibt da keine Aufzeichnung, man kann nicht das Gerät öffnen
und
sagen, der Wähler morgens um 9.10 Uhr war definitiv für
Kerry.
Es gibt keine Papierspur, wie sie es nennen. Das wird die
größte
Story des Wahljahres. Die Hölle wird losbrechen. Ich denke, Kerry
wird die Wahl gewinnen, und Bush wird als Präsident vereidigt. So
wie Gore 2000 die Wahl gewann und Bush vereidigt wurde, weil der
Supreme
Court auf seiner Seite war. Falls noch nicht mitbekommen, genaueres zur Sache "Wahlmachinen" findet ihr in den "Big Brother News". ! HIER ! Seymour Hersh im Interview / "Das Rätsel bleibt, wie Verrückte die Regierung übernehmen konnten" Der beste investigative Reporter der Welt über die Neokonservativen um US-Präsident Bush, die Folterer von Abu Graib und den neuen irakischen Staatschef. |
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07.10.04
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!! Neues vom "Big Brother" !! !! Z W I T T E R T H E M A !! | !! P O L I T I K !! Geschichte/Heute: Parallelen vorhanden ? Beispiel: "Fuggerzeit", 15./16 Jahrhunderts. (Quelle: "Jacob Fugger der Reiche") Möglicherweise,
für
den ein oder anderen, ein bißchen viel zu lesen. Aber nur so
werden
die Parallelen deutlich ! .....Das soll reichen. Der Rest ist allerdings durchaus auch einen Blick wert ! Ist irgendwas davon heute wiederzufinden ? Nun, lese ich mir diesen, nebenbei gesagt in vielen Punkten recht zutreffenden, Artikel durch..."Humanwirtschaft - Ausweg aus der Krise"...und lege gleichzeitig obigen Text zugrunde, dann könnte der heutige auch ohne weiteres von einem Zeitgenossen Fuggers von vor 500 Jahren stammen. Klar, das ist alles nicht eins zu eins übertragbar. Aber wirklich neu ist der ganze Krempel, der heute so vor sich geht, auch nicht. Zu den eben zitierten drei letzten Absätzen (1542 und 1525), kommt folgender Link in Frage: "Umfrage: Wie sieht's aus, Deutschland?Offensichtlich und leider Gottes, scheint der Ablauf ein menschliches Axiom zu sein. Wir können nämlich auch noch weiter zurückblicken. Beispiel: .....Dottore bringt es immer so "schön" auf den Punkt: Ein schönes englisches Sprichwort sagt: »Wenn ich dir zehn Pfund schulde, habe ich ein Problem. Wenn ich dir tausend Pfund schulde, hast du das Problem.« Ich füge hinzu: »Wenn der eine dem anderen 100000 Pfund schuldet, haben beide ein Problem.« Besser kann man die wechselseitige Abhängigkeit der "Machtklumpen" kaum beschreiben. "Macht 1", die Geldgeber (primär Banken und Großkonzerne, Großkonzerne über den Umweg der Masse der Arbeitnehmer als Steuerzahler), und "Macht 2", dem Geldnehmer, dem Staat. "Macht 1" & "Macht 2" versuchen gerade, die allseits zu sehenden Probleme zu lösen. Böswillig wie ich bin, vermute ich mal, daß dies, so lange wie irgend möglich, nicht mit Machtverlust einher gehen wird/soll. Diesbzgl. haben wir noch einige Winkelzüge zu erwarten !! Wie heißt es doch so treffend: "Erwartet das unerwartete !" Unternehmen droht Pleitenrekord München (AP) In der deutschen Wirtschaft droht in diesem Jahr ein Pleitenrekord, obwohl die Konjunktur langsam anzieht. Im Gesamtjahr sei mit 39.000 bis 41.000 Unternehmensinsolvenzen zu rechnen, sagte Helmut Rödl von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag in München. 2003 gingen 39.470 Firmen pleite, davon hatten die meisten nicht mehr als 5 Beschäftigte. Im Mittelstand liefen die Geschäfte laut einer Studie zuletzt besser, der Stellenabbau verlangsamte sich. Allerdings misstrauen die Betriebe dem leichten Aufschwung. "An der Pleitenfront gibt es für 2004 noch keine Entwarnung", sagte Creditreform-Vorstandsmitglied Rödl. Von den Insolvenzen seien rund 600.000 Arbeitsplätze bedroht. Gemeinsam mit den Verbraucherinsolvenzen sei mit 110.000 bis 115.000 Fällen zu rechnen, nach rund 100.000 im Vorjahr. Nur Link:
!! P O L I T I K !! Holbrooke und andere Kriegsgewinnler ..... Übrigens: Holbrooke kassiert in seiner Funktion als Vizeboss der erwähnten Investmentbank laut dem New Yorker Blatt Village Voice pro Jahr 1,153 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus verbuchte er allein 1998 Einnahmen von 370.000 Dollar mit seinen Vorträgen, vor allem zum Thema "US-Politik auf dem Balkan". Diese "Nebeneinkünfte" liegen um ein Vielfaches über dem Salär, das die Clinton-Administration ihm für seinen Regierungsjob bezahlt. Ein überzeugender neutraler "Friedensvermittler", der vor allem als Kriegsgewinnler verdient! Village Voice schreibt dazu sarkastisch: "Doch Holbrooke behauptet, er übe diese Jobs nur als Privatmann aus." Ich will
ausdrücklich
darauf hinweisen, daß das aus 1999 stammt. Ist aber ein weiteres
Beispiel, für... Zudem, ist ja nicht so, daß das heute anders wäre, wie wir sehen.... A Handy Guide to Halliburton for the VP Debate ..... 1)
Conflict of interest: Cheney continues to receive income from
Halliburton
Nachdenkenswert ! Niemand weiß irgendwas! von unserem Korrespondenten Bill Bonner Das Problem mit der alten Mutter Erde, auf der wir leben, ist, dass das Leben unendlich vielschichtig ist. Je näher man hinschaut, desto mehr sieht man. Was von Ferne einfach scheint – sagen wir, die Erziehung eines Pubertierenden oder südafrikanische Politik – wird bei näherer Betrachtung erschreckend kompliziert. Die ganze Wahrheit, unendlich wie sie ist, ist nicht in ihrer Gänze erkennbar. Für jeden kleinen Schnipsel von ihr steckt einer armen Seele ein Revolver im Mund ... und ein Winkel in der Hölle wartet auf sie. "Niemand weiß irgendwas" sagt man in Hollywood in Bezug auf die Komplexität des Filmgeschäfts. Es kann sein, dass ein Filmstudio 100.000.000 US$ für einen Blockbuster ausgibt, der dann total floppt. Genauso kann es aber auch sein, dass ein junger Kerl mit 20.000 US$ einen Sensationserfolg landet. Die alten Hasen wissen, dass selbst lebenslange Praxis und Erfahrung keine Garantie bedeutet. Sogar die Profis vertun sich, wenn es darum geht, einen Knaller vorherzusagen. Doch fragen Sie jemanden auf der Straße, und er hat vielleicht eine Meinung zu Erfolg oder Misserfolg in diesem Gewerbe. Vielleicht hat er sich sogar Aktien einer der Traumfabriken gekauft, nachdem er gehört hat, was für Großprojekte sie für den nächsten Sommer planen. Er hat natürlich keines der Drehbücher gelesen, mit keinem Schauspieler gesprochen und auch sonst noch nie Erfahrungen in diesem Beruf gemacht – noch nicht einmal als Platzanweiser. Dennoch hat er eine Erwartungshaltung, die aus denjenigen Informationen resultiert, die er aus Zeitschriften oder dem Fernsehen erhält. Die Leute haben zu allem eine Meinung – besonders aber zu Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. Die Wähler von Baltimore brachten es während der 1980er kaum fertig, ihre Stadtverwaltung zum Abholen ihres Hausmülls oder zum Stopfen der Schlaglöcher ihrer Straßen zu bewegen. Dennoch hatten sie alle eine sehr entschiedene Meinung zur Restrukturierung der Regierung von Südafrika, obwohl nur eine verschwindend geringe Zahl von ihnen dem Land die größten ethnischen Gruppen zuordnen oder deren Sprachen verstehen konnte. Je mehr die Leute aber über die Situation in Südafrika erfuhren, desto schwerer fiel es ihnen, sich eine einfach gestrickte Meinung zu bilden. Ein gut informierter Mann, den man um eine Stellungnahme zu dem Thema bat, begann mit den Worten "Ich weiß nicht ..." Dank der Kommunikation des Informationszeitalters, werden die Menschen täglich unkundiger. Das Gruppendenken schießt ins Kraut und erstickt die wenigen zarten Keimlinge wahrer Weisheit und Wahrheit. Die kollektive Verblödung wuchert wie Wicken. Bald schon wird nichts anderes mehr gedeihen können: Dann wissen wir gar nichts mehr. Invetors Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/
Wir "sehen" uns am Montag wieder (jedenfall ist das so geplant). Schönes Wochenende !! |
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04.10.04
# !!
W I
R T S C H A F T !! | !!
P O L I T I K !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! Es dümpelt !! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst mal die Graphik: http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF Nichts außergewöhnliches passiert ! Mal abgesehen von der Tatsache daß die Kreditvergabe einfach nicht so recht "aus dem Quark" kommt. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. 2.) Kredite an inländische Nichbanken Zuerst mal die Graphik:
Beim letzten mal schrieb ich "In sechs von sieben Monaten dieses Jahres, waren die Neukredite rückläufig. Im Juli sogar wieder etwas kräftiger (-4,3 Mrd. €, oder -0,193 %)." Nun sind es sieben von acht Monaten. Mal wieder tote Hose. Da auch hier ansonsten nichts wichtiges ins Auge springt, nur nochmals folgendes (ebenfall schon vom letzten mal): In Bezug auf die Unternehmen,
muß noch auf diesen
Aspekt hingewiesen werden. Die Unternehmen finanzieren sich seit 1997
zunehmend
über Anleihen. Allerdings betrug der Anleiheumlauf im Sept. '03
gerade
einmal 143 Mrd. €. Damit kommen wir incl. der Kreditvergabe
(1997 bis 2003) auf eine Summe von ca. 395 Mrd. €, die von
Unternehmen
aufgenommen wurden. Datenquelle
u.a:
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF
Noch kurz zu der "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2004
(Mrd.€) Differenz Juli zu August '04 = -16,0 Mrd. €, oder -0,19 % ! (Vormat +27,2 Mrd. € , +0,32 %; davor = +52,8 Mrd. €, + 0,63 %) http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF Teile ich die -16,0 Mrd.
€ auf
die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich
pro Land eine Minderung von im Schnitt -1,33 Mrd. €.
Alles in allem, wohl nicht sehr positiv !!! Netter Artikel: Verschuldung - Bettelrepublik Deutschland Mit
Musik ins Armenhaus - seit Jahrzehnten und mit beiden Händen gibt
der Staat mehr Geld aus, als er verdient. Gigantische 1,4 Billionen
Euro
zu viel. Wo kommt das viele Minus her? Wer sind die Täter? Wer die
Opfer? Eine Spurensuche im Land der Schulden. Dazu noch dies: Kommunale Finanzkrise hält an ..... Insgesamt werden die Kommunen auch im Jahr 2004 ein Defizit von 8 bis 9 Mrd. Euro zu verzeichnen haben. Gleichzeitig explodieren die kommunalen Kassenkredite, mit denen die Kommunen die Löcher in ihren Verwaltungshaushalten stopfen müssen. Die Kassenkredite haben sich allein im größten Bundesland NRW verzehnfacht. Im Jahre 2000 betrugen sie dort 507 Millionen Euro und werden im Jahr 2004 voraussichtlich 5,6 Mrd. Euro betragen. Ein
großer Teil der zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen
resultiert
aus der vom DStGB seit langem geforderten Senkung der
Gewerbesteuerumlage
an Bund und Länder von 30 % auf 20 %. Durch diese lange
fällige
Senkung ist den Städten und Gemeinden nur das wieder zurück
gewährt
worden, was ihnen im Rahmen der Unternehmensteuerreform im Jahr 2000
weggenommen
wurde. Dennoch zeigen die Zahlen für das erste Halbjahr 2004 schon
jetzt, dass die Gewerbesteuereinnahmen nicht das Niveau vor dem
Einbruch
im Jahr 2000 erreichen werden. Hinzu kommt, dass der Gemeindeanteil an
der Einkommenssteuer im ersten Quartal 2004 bundesweit um minus 12,9 %
(Ostdeutschland ca. minus 15 %) zurück gegangen ist.
Explosive Mischung Das Geschäft mit Kreditderivaten ist hoch riskant – das muss jetzt auch die HSH Nordbank erfahren Kreditderivate
sind finanzielle Zeitbomben«, warnte schon vor mehr als einem
Jahr
der US-Großinvestor Warren Buffet. In Hamburg ist nun ein
Exemplar
detoniert: Die HSH Nordbank muss einen hohen zweistelligen
Millionenbetrag
– möglicherweise sogar noch mehr – abschreiben, weil
sie sich mit
diesen komplexen Finanzkonstruktionen verspekuliert hat. Damit
dürfte
das Institut nach Ansicht vieler Bankenexperten nur die Spitze eines
Eisbergs
bilden, denn Verluste aus solchen Transaktionen können in den
Bankbilanzen
gut versteckt werden. Öffentlich wurde dieser Fall nur, weil die
HSH
Nordbank nun die britische Investmentbank Barclays als Verkäuferin
der wertlos gewordenen Wertpapiere auf Schadenersatz verklagen
will. In der Gebührenfalle
Bislang mussten die Beherberger monatlich rund acht Euro je Zimmer an die öffentlich-rechtlichen Anstalten entrichten, im nächsten Jahr sollen es mehr als 17 Euro sein – also eine Steigerung um über 100 Prozent. Gemeinhin wird so etwas Wucher genannt. Der schamlose Dreh an der Gebührenschraube ist um so schlimmer, wenn man weiß, dass jede Nacht im Schnitt 60 Prozent der Hotelzimmer leer stehen. Würden die Erhöhungspläne Realität, müsste die ohnehin gebeutelte Hotelbranche eine zusätzliche Belastung von rund 80 Millionen Euro im Jahr verkraften. Besonders hart trifft es wieder einmal die jungen Pensionsbetriebe in Ostdeutschland. Sie wurden nach der Wende so gut wie ohne Eigenkapital aufgebaut und kämpfen nun mit hohen monatlichen Kreditbelastungen. Der kleine Hotelbetreiber steckt in der Gebührenfalle: Ihm bleibt keine andere Wahl, als die Gebührenanhebung über den Übernachtungspreis auf den Hotelgast abzuwälzen. Tut er dies aber, dürfte die Belegungsrate weiter sinken. Ein Teufelskreis. Es wird dem Übernachtungsgast schwer zu erklären sein, warum er gleich doppelt berappen muss. Im Hotel wird er für die Glotze auf dem Zimmer zur Kasse gebeten, gleichzeitig laufen die Gebühren für das Empfangsgerät im eigenen Haushalt weiter. Vielleicht soll er von der Politik ja auch für die Entscheidung bestraft werden, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen. In Holland beispielsweise sind die Fernsehgebühren für Hotels bereits abgeschafft worden. Das schlägt sich positiv im Pensionspreis nieder. Was tun? Die kleinen Hotelinhaber könnten – so sie einen Politpromi oder Intendanten unter ihren Gästen entdecken – diesem zur Strafe den Fernseher aus dem Zimmer nehmen... Am Erfolg darf gezweifelt werden. Auch der Weg einer Gebührenverweigerung dürfte sich als Sackgasse erweisen. Letztlich hat immer der Schwarzseher das Nachsehen. Deshalb ist es besser, vor der wohl im Oktober anstehenden Entscheidung der Ministerpräsidenten Druck zu machen. Wenn Tausende Betreiber kleiner Hotels und Pensionen ihre Landesregierung mit Protestbriefen, -faxen und -mails bombardieren, bleibt das nicht ohne Wirkung. Sicherlich werden auch viele Hotelgäste eine solche Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützen. Parallel dazu drängen die Verbände, darunter auch der BVMW, hinter den politischen Kulissen auf Abhilfe: Getrennt marschieren, vereint schlagen. Damit Hotel und Gast nicht gemeinsam in die Röhre gucken. http://www.neuenachricht.de/A556D3/NENA/NENA_NEU.nsf/0/FA32F08EE1CDB1B2C1256F1F005181C3?OpenDocument
!! P O L I T I K !! Zitat ! Harry S. Truman - als Reaktion auf den Beginn des Russlandfeldzuges Hitlers im Juni 1941: „If we see that Germany is winning we ought to help Russia, and if Russia is winning we ought to help Germany, and that way let them kill as many as possible.“(*)Und so läufts bis heute ! Je nach gusto, sind Typen wie Hussein, oder die Taliban usw., etc. pp, zuerst unterstützenswert, um dann urplötzlich zu "Ungeheuern" deklariert zu werden. Nichts passiert aus Humanität, sondern ausschließlich aus Gründen des Machterhalts !! Vier von zehn Pentagon-Aufträgen laut Studie ohne Ausschreibung WASHINGTON
- Das US-Verteidigungsministerium hat in den vergangenen sechs Jahren
mehr
als 40 Prozent seiner Aufträge ohne Ausschreibung vergeben.
Insgesamt
wurden Arbeiten im Umfang von 362 Mrd. Dollar (456 Mrd. Franken) ohne
Wettbewerb
vergeben Na, das passt
doch
zu untenstehender Meldung über den "Financial
Report of the United States Government". Bitte nochmals HIER
schauen. Da werden Unsummen an Geldern hin- und hergeschoben, ohne
daß
sich dafür irgend jemand rechtfertigen müßte. Wo
landen diese Gelder nur ? Als kurzes, ich denke aber durchaus
repräsentatives,
Beispiel nenne ich mal die "Carlyle
Group". .....Zu Louis V. Gerstner, Jr. findet ihr hier was: "Memorial Sloan-Kettering Cancer-Center" Und noch was dazu: .....Tja, muß ich noch weiter machen....? |
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01.10.04
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!! POLITIK !! Volker Rühe und ein wenig grundsätzliches .....Ich spinne mal so vor mich hin: 1.) Wir
versetzen uns
in die Zeit, in der die Türkei bereits EU-Vollmitglied ist
! Und nun die entscheidende Frage: "Cui Bono?" - "Wem nützt es?" An diesem Punkt komme ich zurück zu Volker Rühe. Der ist.... .....1.) Zur "Atlantik Brücke" !! 2.) Zur Homepage der "Atlantik Brücke". Schaut euch dort einfach mal ein bißchen um. Recht interessant sind z.B. die Links. Dort wird u.a. zum "Aspen Institut Berlin" verlinkt. Zum "Aspen Institut" kann ich nur empfehlen HIER rein zu schauen. Recht vielsagend, wie ich meine. 3.) Zum DGAP finden wir folgendes: .....Die Überschrift dort heißt "Was sind Bilderberger ?". Weiter unten dann: DEUTSCHE MITGLIEDER: ..... / Rühe, Volker / .....Was im Übrigen hier -"Die Bilderberger"- bestätigt wird. Hatte
ich zwar schon mal, aber zum Thema passt einfach folgender Artikel: "Vorstufe
der Weltregierung: Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in
Stresa
(Lago Maggiore)" Auch wenn meine Spinnerei jeglicher Grundlage entbehren sollte (gut möglich daß dem so ist), so ist es doch immer wieder höchst interessant zu sehen, wer da wo und wie und mit wem "verflechtet" ist. Apropos Verflechtungen: Bundestagsabgeordnete in Verflechtungen mit der Energiewirtschaft des Bundestages im Frühjahr 2004 (nicht vollständig)Schaut mal rein ! Das sind keine Verflechtungen mehr, das sind dicke Knoten ! Zurück zur Spinnerei. Wie gesagt, ich weiß natürlich nicht ob da konkret was dran ist, oder ob das in der Tat absoluter Schwachsinn ist, aber aus reiner "Menschenliebe" wird die USA nicht nachstehender Meinung sein: .....Also "Cui Bono?" - "Wem nützt es?" Und im Grunde ist es auch egal, ob da nun genau so was dran ist oder nicht ! Wichtig ist die Erkenntnis, daß wir im allgemeinen bei allen Aussagen in der Öffentlichkeit sehr vorsichtig sein sollten. Immerhin wird man nicht einfach so Mitglied irgendeines Vereins, oder ähnlichem !! -------------------- Falls nicht schon gelesen, verdient das hier vielleicht noch Beachtung: Der "Transatlantic Business Dialogue" |
| 27.09.04
!! Neues vom "Big Brother" !! !! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Deutschland 1923 ! .....
Zwei "Punkte" erscheinen mir in Sicht auf evtl. kommendes erwähnenswert: 1.) Heute besteuertes Steuerzahlungsmittel, Als Antwort auf: Was ist Geld ? Hi, Geld heute gesetzliches Zahlungsmittel (GZ, legal tender), als Münzen (Münzgewinn = Steuer) und Banknoten (ZB-"Zins" = Banknotensteuer) existent. Herstellung von Geld als Münzen und Banknoten vom Staat monopolisiert (Form, Ausssehen, Merkmale, Nominal usw.). Gegensatz: Silber- bzw. Goldstandard, wo das Material (Silber, Gold) privat erstellt werden konnte (Bergbau, Stichwort dazu: Berg- und Münzregale). Historisch: 1. Geld = Waffenmetallabgabe (Cu, Zinn). 2. Geld in diversen Formen als one-way-money (wurde von der empfangenden bzw. einfordernden Stelle thesauriert, vgl. Gerloff, vgl. Herodot). 3. Start der Geldzirkulation (multi-way-money) durch a) Tribut und b) Wiederausgabe des Tributs durch Herrscher, die sich Söldner kauften, um Herrschaft (Macht) zu erhalten bzw. zu expandieren. Daher Münzhorte (Gotland, keltische Gebiete, usw.) in Gegenden, aus denen nicht Waren, sondern Krieger (Dienstleistungen) exportiert wurden. 4. Geldbeschaffungszwang ex Abgabenzwang (staatlich gesetzter Termin!) führt zum Zwang, es gegen andere Güter oder Leistungen einzutauschen. Beginn des Handels. Beginn dieses niemals Gattungs-, sondern Einzelkäufe. 5. Geld ohne Termin (zunächst staatlich, dann staatlich besicherte private ex Kontrakten) ist wertlos (bei Metallen bleibt individuell eingeschätzter Gebrauchs- oder Schmuckwert). Preisbildung startet: Wieviel Ware(n) muss ich abgeben, um an das Abgabenmittel selbst zu kommen? 6. Aktuell erscheinen Banknoten fast nur noch gegen Staatstitel (Bonds), die von den ZBs angekauft bzw. als Pfand genommen werden. Banknoten (currency) daher vorgezogene Quittung auf noch zu leistende Steuern (Staatstitel sind Steuerzession des Staates an Private). 7. Steuerzahlungsmittel kann gehortet bzw. an andere Private zediert werden (Bankensystem). Über alle Fälligkeiten saldiert (Fälligkeit gegen Fälligkeit) saldiert sich der Nichtstaatssektor auf Null. 8. Was bliebe? a) Der Staat als Nettoschuldner gegenüber dem Nichtstaatssektor. b) Der Nichtstaatssektor als Eventualschuldner (Steuerzahler) gegenüber dem Staat. c) Die jeweils ausgegebenen Banknoten mit Rückgabeverpflichtung (Termin) gegen Verpflichtung Herausgabe von Staatstiteln ex ZB (mit jeweils späterem Termin). Heißt: Ohne Steuern (allgemeine und ZB-Steuer ex staatlichem Abgaben- und Geldmonopol) entfällt Geld als GZ und demnach als "Zahlungsmittel". Geld ist demnach Macht-Derivat und hat mit privaten Interaktionen nichts zu tun (wiewohl derzeit die gesetzliche [!] Verpflichtung, da Geld = GZ, besteht, auch private Interaktionen mit seiner Hilfe (tägliche Fälligkeit, also wieder GZ mit Termin Null) zu regulieren. Verschwindet das GZ-Monopol können die Privaten, falls sie Interaktionen wollen, jeweils interaktiv (einer mit einem anderen) Ware und Leistung gegen Gegenware und Gegenleistung vollziehen - oder es bleiben lassen. Ein "allgemein" gültiges (= geltendes, d.h. zu konstantem Kurs in sich) Geld ist dann nicht mehr vorstellbar. "Noten" (= Notierungen wie Kerbhölzer) können in eng begrenzten Arealen vorkommen. Auf welchen "Standard" sie sich dann beziehen, müsste ermittelt werden. Da ein macht-basiertes GZ fehlt, das einen Standard liefert, liefe es auf minimalen Tauschverkehr, sich wiederum auf Stückkäufe zurückentwickelnd hinaus. Am Ende stünde wieder die Eigen-, Familien- oder Stammeswirtschaft. "Tauschringe" versuchen dies zu simulieren. Je größer der Tauschring, desto stärker die Notwendigkeit wieder mit Termin, Zwang, Sanktion usw. zu arbeiten. Die Vorstellung, es könne jemals ein "für alle" (wie viele auch immer) geltendes Geld ohne Macht geben ist irrig und die Suche danach zwecklos. Und sobald mit privatem Eigentum und privaten Kontrakten gearbeitet wird, stellt sich wieder die Besicherungs- bzw. Vollstreckungsproblematik, d.h. die Machtfrage erscheint erneut. Aus: "Debitismus usw." von Paul C. Martin ---------------------
Verbraucherministerin Künast - Bürger sollen Lebensmittel hortenWobei für mich natürlich nicht der Scheiß mit Terrorismus usw., als Hintergrund für dererlei "Fürsorge", zum Zuge kommt. Vielmehr ziele ich selbstverständlich auf obiges -bezogen auf heute- als "Beweggrund" ab. Ich erinnere in diesem Zusammenhang mal wieder an Nachstehendes (aus den NEWS vom 18.08.04): Wirtschaftssicherstellungsverordnung: Rot-Grün bereitet die Kommandowirtschaft vor Italien "frisierte" Haushaltszahlen .....
Alles wird guuuuuuuuuuut !
Nettokreditaufnahme; Soll 2004 = 29,3 Mrd. € Und so sieht's laut BuBa (Monatsbericht 09.04) aus: Marktmäßige Nettokreditaufnahme Bund, Jan./Juli 2004 = 53,5 Mrd. € Aber in Zukunft wird's
schon klappen
!? Mehr wirklich nenneswertes konnte ich für diese Bereich nicht auftrtreiben. Bis die Woche !
!! POLITIK !! Israel/Palästina
--------------------- Nur mal so, zwei "passende" Meldungen: 1.) Etwas älter: Deutsche U-Boote für Israel atomar bestückbar? Am 12. Oktober 2003 veröffentlichte die Los Angeles Times einen Bericht über die Fähigkeit der israelischen Marine, von den drei in Deutschland gebauten U-Booten des Typs Dolphin Raketen mit atomaren Sprengköpfen zu verschießen. Damit rückte eines der kontroversesten Rüstungsexportgeschäfte Deutschlands wieder in den Blickpunkt. Zu Recht wurde die Frage aufgeworfen, ob die Bundesregierung damals (un-)wissentlich einen Beitrag zur nuklearen Proliferation im Nahen Osten geleistet hat. Inzwischen wurde außerdem bekannt, dass die israelischen Behörden derzeit "technische Vorgespräche" über den Bau von zwei weiteren U-Booten in Deutschland führen. Der weitere Verlauf dieser "Gespräche" ist nichts anderes als ein Gradmesser für die Glaubwürdigkeit der rot-grünen Rüstungsexportkontrollpolitik. 2.) Aktuell: Deutsche U-Boote nach Israel 09.09.2004
Gegenüber dem "Handelsblatt" aus Düsseldorf sagte Struck zum israelischen Anliegen: "Wir sind selbstverständlich bereit, Israel beim Erwerb zu helfen". Eine Finanzierung aus dem Verteidigungsetat sei indes nicht möglich. (js) http://www.israelnetz.de/show.sxp/7288.html?sxpident=4960lH-80714731538588--2832340--r1365071-r---28988 Nur Link:
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| 23.09.04
"Le Bon" vom Vortag habe ich mal dauerhaft abgespeichert (Neuaufnahme). HIERdirekt zum Text (falls erwünscht), und HIER findet ihr ihn ab jetzt ! Weiterhin will nur noch mal
kurz erwähnen,
daß ich den Aktualisierungsrhythmus von Montags, Mittwochs und
Freitags,
zukünftig nicht mehr einhalten kann und vor allem will !! Neues vom "Big Brother" !! !! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Schon ein wenig älter (01.09.04). Wollte ich aber auf jeden Fall noch bringen ! Wegen der "Potemkinschen Dörfer" und so... ihr wißt schon !! Bush To Alter Economic Stats Again Last week, the Census Bureau released statistics showing that for the first time in years, poverty had increased for three straight years, while the number of Americans without health care increased to a record level.1 But instead of changing its economic and health care policies, the Bush administration today is announcing plans to change the way the statistics are compiled. The move is just the latest in a series of actions by the White House to doctor or eliminate longstanding and nonpartisan economic data collection methods. In a Bush administration press release yesterday, the Census Bureau said next week it "will announce a new economic indicator" as "an additional tool to better understand" the economy. The change in statistics is being directed by Bush political appointees and comes just 60 days from the election. It will be the first modification of Census data in 40 years.2 This is not the first time the White House has tried to doctor or manipulate economic data that exposed President Bush's failed policies. In the face of serious job losses last year, the Associated Press reported "the Bush administration has dropped the government's monthly report on mass layoffs, which also had been eliminated when President Bush's father was in office."3 Similarly, Business Week reported that the White House this year "unilaterally changed the start date of the last recession to benefit Bush's reelection bid." For almost 75 years, the start and end dates of recessions have been set by the National Bureau of Economic Research (NBER), a private nonpartisan research group. But the Bush administration decided to toss aside the NBER, and simply declare that the recession started under President Clinton.4 http://www.misleader.org/daily_mislead/Read.asp?fn=df09012004.html -------------------
Keine Panik !! Das Ding hat 142 Seiten (natürlich habe ich das auch nicht alles durchgelesen!). Ich will nur auf zwei Sachen aufmerksam machen: a.) [Seite 32, ff]: Die Verweigerung des Testates der Rechnungsprüfer aufgrund von... .....b.) [Seite 142]; Die regulären "Ausnahmen", welche von vornherein nicht im Bericht auftauchen ! Significant Entities Excluded from these Statements:Donnerlittchen ! Niemand weiß nichts genaues ! Allein bei a.)/(2) können sie, oder wollen sie nicht, ein paar Mrd. $ (um wie viel wird es wohl gehen?) nicht ausweisen, und kein Schwein interessiert's. Wer weiß schon, um was für eine Summe es sich insg. wirklich handelt. Zumal die ganzen Ausnahmen eh nicht erfasst werden. Vielleicht ist der Rüstungsetat doppelt so hoch wie offiziell ausgewiesen usw. ? Mit all den ganzen anderen Manipulationen können die im Prinzip machen was sie wollen, und keiner kann es im Detail nachvollziehen. Ich wiederhole mich nochmals.... und kein Schwein interessiert's ! Um auf dem Laufenden zu bleiben !! Verschuldung der Gebietskörperschaften Die
Verschuldung
der Gebietskörperschaften stieg im Juli stark um 20,5 Mrd €.
In den ersten sieben Monaten 2004 betrug die Nettokreditaufnahme 74,9
Mrd
€ (gegenüber 62,5 Mrd € im entsprechenden
Vorjahrszeitraum). Verschuldung der öffentlichen Haushalte [Mrd.€] 2004
2003
2002 = 1277,630 Quelle:
BuBa-Monatsbericht
09.04 * zu den Kassenkrediten Erst mal ein Bildchen:
Demnach sind wir jetzt bei ungefähr 20 Mrd. € als Kassenkredite ! Und dann noch einen Link dazu: Steuerzahlerbund: Kommunen verschleiern wahren Schuldenstand Kämmerer missbrauchen angeblich Kassenkredite Städten und Gemeinden fehlt Geld. Das besorgen sie sich immer häufiger über so genannte Kassenkredite, die eigentlich für das Vermeiden kurzfristiger Engpässe gedacht sind, behauptet der Bund der Steuerzahler. Statt offiziell 25 Milliarden Euro hätten die Kommunen in NRW einen Schuldenberg von rund 32 Milliarden Euro. IMMOBILIENFINANZIERUNG - Der lange Arm der Börsenkrise Immer häufiger wackeln Immobilienfinanzierungen, weil sie auf die Rückzahlung einer Kapitallebensversicherung bauen. Doch weil sich viele Assekuranzen an der Börse verspekuliert haben, erreichen die Policen nicht mehr die erwarteten Überschussbeteiligungen. Viele Häuslebauer stehen plötzlich vor einer Deckungslücke. Komisch, daß das immer alles "überraschend" kommt !
Nur
Link:
!! POLITIK !! Government Insider Says Bush Authorized 911 Attacks .....
Ergänzend folgender Link, der zwar nichts wirklich Neuses bringt, lesen kann man so etwas jedoch nicht oft genug ! Dieser Krieg gegen den Terrorismus ist Schwindel Die Ereignisse des 11. September gaben den USA den idealen Vorwand, um mit Gewalt ihre globale Vorherrschaft zu sichern Am 06.09.2003 erschien im britischen "Guardian" ein bemerkenswerter Beitrag vom Labour-Abgeordneten Michael Meacher, der von Mai 1997 bis Juni 2003 britischer Umweltminister im Kabinett Blair war. In diesem Artikel beschäftigt er sich mit dem Zusammenhang zwischen dem "Project of a New American Century" (PNAC) und den Ereignissen des 11. September 2001. In ihm heißt es u.a.: "Die Liste der Beweise nimmt aber erst zusammen mit dem PNAC-Entwurf ihren richtigen Platz ein. Danach scheint es, dass der sogenannten "Krieg gegen den Terrorismus" weitgehend als Deckmantel für die Erreichung umfassenderer strategischer geopolitischer amerikanischer Ziele benutzt wird. In der Tat deutete Tony Blair selbst dies an, als er vor dem Verbindungs-Komitee des Unterhauses sagte: 'Um die Wahrheit zu sagen, gab es keinen anderen Weg, die Zustimmung der Öffentlichkeit für einen schnellen Feldzug gegen Afghanistan zu bekommen als die Geschehnisse des 11. September'." Meachers Artikel schließt mit der Feststellung: "Wenn es jemals die Notwendigkeit gab, einen objektiveren britischen Standpunkt zu begründen, der von unseren eigenen unabhängigen Zielen angetrieben wird, so liefert dieses ganze deprimierende Epos [er meint seinen Artikel] sicherlich alles benötigte Beweismaterial für einen radikalen Kurswechsel." |
| 20.09.04
Da
das Folgende
insgesamt recht viel zu lesen ist, ich dies aber gleichzeitig für
durchaus wichtig halte, beschränke ich mich für heute
nur auf eben dieses ! !! POLITIK !! Thema: M a s s e n p s y c h o l o g i e !! Immer wieder lesenswert: "Börseninfo" vom Tac 2000 (Trierer Aktienclub), von Marco Veiten. Für mich diesmal besonders erwähnenswert, deshalb auch hier unter "Politik/Massenpsychologie", ist der Abschnitt "Terror, Massenpsychologie und Propaganda". .....Ich erlaube mir ein weiteres "Zitat" anzufügen (hieraus): .....Oben wird ja schon Le Bon* zitiert. Nachstehend nun ausführlicher: Ein kurzer Ausschnitt: Und hier die Langfassung, incl. Kommentaren. Ich bitte allerdings darauf zu achten -wichtig in Bezug auf die Börse-, daß diese aus dem Jahr 2000 stammen. Vor allem aber, meine ich jedenfalls, sollten die Ausführungen "Le Bon's" mitnichten nur in Bezug zur Börse gesetzt werden, sondern u.a. eher zu obigen Hintergründen. Das Schlußwort möchte ich vorab schon mal zitieren: .....
Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Major der Bundeswehr. Ich kann hier natürlich nicht das ganze Gespräch wiedergeben. Kurz gesagt ging es um Afghanistan und den dortigen Einsatz der BW. Zusammenfassend kann ich sagen, daß auch er gegen den Einsatz ist. Nichtsdestotrotz antwortete er auf meine Frage, ob er, bei einem entsprechenden Befehl, denn trotzdem dorthin ginge, sinngemäß folgendermaßen: "Wir leben in einem Rechtsstaat, und das ist auch gut so. Für mich bedeutet dies Befehl und Gehorsam !!! Wenn der Befehl kommt, werde ich gehen !"Nicht falsch verstehen, ich kann und will ihn nicht dafür verurteilen. Aber mir viel unmittelbar ein, daß genau dies auch die Schergen Husseins und sonstiger Diktatoren, die "Privats" der US-Army in Vietnam und sonst wo, die ex NVA "Bediensteten", die "Milchbubis" der sowejtischen Armee in Afghanistan, die "Todesschwadronen" von sonst wem usw, usf, etc, etc, gesagt haben dürften. Wollte ich einfach mal
diesbzgl. von
mir geben. Mehr nicht ! -------------------
Le Bon wurde mit seinem Buch "Psychologie der Massen" ("Psychologie des foules") zum Begründer der Massenpsychologie und für die Sozologie bedeutsam. Er vertritt die Auffassung, daß der einzelne, auch der Angehörige einer Hochkultur, in der "Masse" seine Kritikfähigkeit verliert und sich affektiv, zum Teil primitiv-barbarisch, verhält. In der Massensituation ist der einzelne leichtgläubiger und unterliegt der psychischen Ansteckung. Somit ist die Masse von Führern leicht zu lenken. http://de.wikipedia.org/wiki/Gustave_Le_Bon |
| 17.09.04
!!
WIRTSCHAFT
!! | !!
POLITIK !! Amerikanische Verbraucher stecken bis zum Hals in Schulden .....
Weitere
1,6 Billionen
Dollar entfallen auf Kreditkarten- und andere Teilzahlungskredite, die
variable Zinsen tragen. 190 Millionen der knapp 280 Millionen
US-Bürger
besitzen insgesamt rund 1,2 Milliarden Kreditkarten. Im Schnitt haben
die
Amerikaner jeweils mehr als sechs Kreditkarten. Pro Haushalt betragen
die
Kreditkartenschulden mehr als 8400 Dollar. Die US-Bürger
finanzieren
jährlich Käufe im Wert von 1,4 Billionen Dollar mit
Plastikgeld-Krediten.
80 Prozent der 18- bis 20-jährigen Amerikaner besitzen bereits
Kreditkarten.
Etwa 15 Prozent aller US-Bürger haben Kreditprobleme.
Dazu: «Ich bete, dass es keine Krise gibt» Der bekannte Republikaner und Geldmanager Peter Peterson glaubt, die Wirtschaftspolitik Präsident Bushs basiere auf Hoffnung statt auf Fakten. ......
Demokratien
sind
tatsächlich kaum in der Lage, mit schleichenden Krisen umzugehen.
Deshalb befürchtet der ehemalige amerikanische Notenbankchef Paul
Volcker auch, dass es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent
in den nächsten 5 Jahren zu einer Weltwirtschaftskrise kommt.
Weil
die Zeit
sehr eng wird. In den USA gibt es 77 Millionen Babyboomer, also
Menschen
aus den geburtenstarken Jahrgängen. Die ersten gehen in 5 Jahren
in
Pension. Aber nur ein Drittel hat genügend gespart, um den
Ruhestand
sorgenfrei zu geniessen. Im Schnitt haben unsere 55- bis
64-jährigen
nur 46 000 Dollar Erspartes, und die ärmsten 20 Prozent der
Amerikaner
beziehen 91 Prozent ihrer Einkommen vom Staat. Seltsamerweise gibt es
in
unserer Partei eine zweite Schule, deren Glaubenssätze im
Gegensatz
zu Bush stehen. Sie wollen die Steuern so tief senken, dass der Staat
ausgehungert
wird. Was passiert, wenn der Staat eines Tages den Rentnern sagt:
«Sorry,
ihr bekommt nicht mehr, was ihr braucht?» Ich kann mir nicht
vorstellen,
dass dies ohne Revolte abgeht. Die unheilige Allianz bei den
Republikanern
führt mit den gleichermassen festgefahrenen Demokraten dazu, dass
wir unseren Kindern und Grosskindern eine riesige, ungedeckte Rechnung
hinterlassen. Nur kurz: Zu dieser Meldung "Städte nehmen deutlich mehr Gewerbesteuer ein Bundesfinanzministerium: Plus von 12,8 Prozent im ersten Halbjahr" möchte ich nur kurz ein paar Anmerkungen machen: Das "Plus" tatsächlich deswegen (?): Der wirtschaftliche Aufschwung führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der finanziellen Situation der Kommunen, besondern ins Ostdeutschland", erklärte das Bundesfinanzministerium.oder eher deswegen (?): Die Bundesregierung hat im Gesetzgebungsverfahren die zuvor den Städten und Gemeinden versprochenen Entlastungsvolumina durchgesetzt: Aus der Gewerbesteuer werden die Kommunen im laufenden Jahr 2,5 Mrd. Euro mehr erhalten, ab 2005 steigt dieser Betrag dann auf über 3 Mrd. Euro an. Aus dem so genannten Hartz IV-Gesetz werden die Kommunen dann um weitere 2,5 Mrd. Euro entlastet. Diese Entlastungen von insgesamt über 5,5 Mrd. Euro ab 2005 wirken dauerhaft. Zusammen mit dem Haushalt sbegleitgesetz 2004 und der Koch-Steinbrück- Initiative erreichen die Entlastungen im Jahr 2007 ein Volumen von über 7 Mrd. Euro.Vermutlich werden wir dafür dann wieder "Horrorzahlen" vom Eichelchen Haushalt zu hören bekommen !!
!!
POLITIK
!! Thema: TSCHETSCHENIEN ! Terrorhelfer - FBI, CIA, BND und die tschetschenischen Kindermörder Dazu sei auch nochmals eine Passage aus "Mzoudi, Schily und der Tanz der Schlapphüte - Ein Zwischenbericht" zitiert: Kiew
Nehmen
wir an,
über Kiew wäre das "Fußvolk", also der "Bodensatz" von
Kleinkriminellen, sowie Drogen und Prostituierte für die
Geldbeschaffung
für terroristische Aktivitäten in verschiedenen Ländern
Europas geschleust worden, und Geheimdienste hätten diesen Strom
aus
Afghanistan sanft genutzt, überwacht und gelenkt (Fax BfV an CIA:
"Marwan kommt nach Hamburg" ) vgl.
http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=511535&nv=hp_rt_al
De
facto kommt
keine Antwort der Regierung auf die Frage nach dem "Warum" des
Volmer-Erlasses.
Es gibt andererseits auch (noch) nicht einen einzigen handfesten Beleg
für einen Zusammenhang zwischen den Hamburger Vorgängen und
der
Kiewer Schleusung. Es gibt nur Parallelen im Muster der Vorgänge.
So war in den USA ab Ende der 90er Jahre eine Schwemme an arabischen
Flugschülern
zu verzeichnen, basierend u.a. auf einer "laxen"
Visa-Genehmigungspraxis in der US-Botschaft von Dschiddah, Saudi-Arabien.
------------------ Ebenfalls sehr interessant, sind ein paar Äußerungen von Putin in der NOVOSTI.... .....
.....und ein Kommentar eben dieser NOVOSTI über eben diese Rede Putins: .....
Tatsächlich ist der internationale Terrorismus nur ein Instrument, genauer: der Stachel, der ins Herz der Russen zielt. Die Auftraggeber des Kindermordes sind verbrecherischer, zynischer und unmenschlicher als die Ausführenden, jene, die den Kindern in den Rücken schossen, jene, die ihnen (selbst einjährigen Säuglingen) keinen Schluck Wasser gönnten. Erwähnt wurden sowohl das Heldentum als auch die Fehler der Rechtsschutzorgane, die Korruption, die das Gerichtssystem wie Rost zerfrisst, und eine "fünfte Kolonne" innerhalb des Landes, die bereit ist, dem Gegner in die Hand zu spielen oder sich zumindest zu ergeben und auf den Kampf zu verzichten. "Schwache werden geschlagen", sagte der Präsident, und das ist nicht zu bestreiten. Gesagt wurde schließlich auch, dass es zum Widerstand einfach keine Alternative gibt. Russland
hat
die Herausforderung des internationalen Terrorismus und aller, die ihn
manipulieren, angenommen. Damit will ich nichts was in Tschetschenien passiert entschuldigen. Und auch will ich auf keinen Fall einen "Persilschein" für Rußland ausgeben. Aber wir wissen, das es da gewisse Strategen gibt die meinen das... "Diese Geheimoperation war eine ausgezeichnete Idee. Sie lockte die Russen in die afghanische Falle und Sie möchten, daß ich das bedaure?" (Zitat Zbigniew Brzezinski zu Afghanistan)
"Projekt For The New American Century" (bitte DRINGEND weiter unten nochmals reinschauen !!): Elliott Abrams | Gary Bauer | William J. Bennett | Jeb Bush | Dick Cheney | Eliot A. Cohen | Midge Decter | Paula Dobriansky | Steve Forbes (Direktorium "Memorial Sloan-Kettering Cancer-Center") | Aaron Friedberg | Francis Fukuyama | Frank Gaffney | Fred C. Ikle (HIER unter "I") | Donald Kagan | Zalmay Khalilzad | I. Lewis Libby | Norman Podhoretz | Dan Quayle | Peter W. Rodman | Stephen P. Rosen | Henry S. Rowen | Donald Rumsfeld | Vin Weber | George Weigel | Paul Wolfowitz Ursache und Wirkung ?? ALLES ZUFALL ???????? |
| 03.09.04
!!
WIRTSCHAFT
!! | !!
POLITIK !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! Jetzt also komplett ! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst mal die Graphik: http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF Ein Anstieg der Neukreditvergabe von 11,07 Mrd. €, oder 0,31 %. Gar nicht so schlecht ! Wenn da nicht folgender Punkt wäre: Allein die kurzfristigen Kredite sind von 463,48 Mrd. € auf 473,06 Mrd. € gestiegen. Das sind 9,58 Mrd. €, oder 68,54 % der gesamten zusätzlichen Kreditvergabe von 11,07 Mrd. €. Für eine Erklärung ziehe ich schon mal einen Punkt von unten hier hoch: .....Somit relativiert sich der schöne Anstieg wieder ! 2.) Kredite an inländische Nichbanken Zuerst mal die Graphik:
In sechs von sieben Monaten dieses Jahres, waren die Neukredite rückläufig. Im Juli sogar wieder etwas kräftiger (-4,3 Mrd. €, oder -0,193 %). Von dieser Seite kommt einfach nichts ! Zwei Punkte dazu etwas ausführlicher: 1.) In Bezug auf die Unternehmen,
muß noch auf diesen Aspekt
hingewiesen
werden. Die Unternehmen finanzieren sich seit 1997 zunehmend über
Anleihen. Allerdings betrug der Anleiheumlauf im Sept. '03 gerade
einmal
143 Mrd. €. Damit kommen wir incl. der Kreditvergabe (1997
bis
2003) auf eine Summe von ca. 395 Mrd. €, die von Unternehmen
aufgenommen
wurden. 2.) Deutlich ins Auge
fällt außerdem
noch die Kreditvergabe an die öffentlichen Haushalte,
Kategorie
"kurzfristige Kredite". Diese stiegen, von Juni bis Juli '04, um
11,52 Mrd. € (von 36,66 Mrd. € auf 48,18 Mrd. €).
Das ist -incl. jährlichem + monatlichem Vergleich- der
zweithöchste
Anstieg seit 1996. Der größte Sprung (seit 1996) fand
übrigens
von Febr. auf März diesen Jahres statt (um 12,72 Mrd.
€). Datenquelle
u.a:
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF
Noch kurz zu der "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2004
(Mrd.€) Differenz Juni zu Juli '04 = +27,2 Mrd. € (Vormat +34,9 Mrd. € , +0,42 %; davor = +47,8 Mrd. €, + 0,58 %) http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF Teile ich die 27,2 Mrd. € auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land ein Zuwachs von im Schnitt 2,27 Mrd. €. Offensichtlich ist bei den restlichen Europäern ("Unternehmen und Privatpersonen") -anders als bei uns, siehe oben- die Verschuldungsneigung -und fähigkeit noch gegeben. Ein Satz noch dazu: Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht ganz sicher, wer nun mittlerweile genau in dieser Statistik erfasst wird. Je nach dem wie viele Länder enthalten sind, würde sich natürlich dementsprechend der Betrag pro Land ändern. Ist also mit ein bißchen Unsicherheit befrachtet. Ungebrochener Aufwärtstrend bei den Gründungen Die seit 2003 zu beobachtende Zunahme bei den Unternehmensgründungen hält unvermindert an. Sank die Zahl der Neugründungen vom 1. Halbjahr 1999 bis 2001 von 434.000 auf 384.000, ist seit dem ersten Halbjahr 2003 eine Zunahme festzustellen. Insbesondere der aktuelle Anstieg um 8,5 Prozent auf 419.000 zeigt eine deutliche Aufwärtsbewegung. Hört sich erstmal gut an ! Doch: Seit dem 1. Januar 2003 besteht die Möglichkeit, sich mit einer so genannten Ich- bzw. Familien-AG selbstständig zu machen. (http://www.ich-ag-foerderung.de/ichag.php?pid=)Man stelle sich vor, daß die aus der Statistik rausfallen. Denn so richtig "eingeschlagen" haben die anscheinend nicht (hierzu der verweis zu einem Artikel von vor ein paar Tagen: "Die amtliche Erfolgsbilanz bei den Ich-AGs beruht auf einem einfachen Rechentrick"). WASSER - Mindestrendite ohne Risiko BERLIN, 1. September. Bei den Wassertarifen hat sich die Berliner Politik in eine prekäre Situation manövriert. Mit der vom Abgeordnetenhaus gebilligten Neufassung des Konsortialvertrages hat das Land, das mit 50,1 Prozent an den Wasserbetrieben (BWB) beteiligt ist, den Mit-Gesellschaftern RWE und Veolia den Anspruch auf eine ergebnisunabhängige Mindestrendite eingeräumt. Als Bemessungsgrundlage dient das auf 3,5 Milliarden Euro veranschlagte betriebsnotwendige BWB-Kapital, das um zwei Prozent über der längerfristigen Durchschnittsrendite der Bundesschatzbriefe verzinst wird. Für 2004 liegt dieser Renditeanspruch von RWE und Veolia bei acht Prozent. Damit steigt die auf die privaten Gesellschafter entfallende Ausschüttung 2004 auf 140 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 120 Millionen Euro. Das BWB-Betriebsergebnis dürfte auch mittelfristig kaum ausreichen, um diese Ansprüche durch eine den Beteiligungsquoten entsprechende Gewinnausschüttung zu decken. Laut Konsortialvertrag wird in diesem Fall der Gewinnanteil des Landes zu Gunsten der RWE- und Veolia-Ausschüttung gekürzt. Steigen nun die Kosten der Wasserbetriebe - wie aktuell durch die Energiepreise oder den anteiligen Rückabwicklungsaufwand des fragwürdigen Molavia-Deals - geht dies ausschließlich zu Lasten Berlins. Die Politik kann diese Kosten - über welches Tarifmodell auch immer - auf die Preise umlegen. Dann zahlen die Verbraucher. Oder die Politik verzichtet auf diesen unpopulären Schritt und akzeptiert, dass der Landesanteil am BWB-Gewinn noch stärker schrumpft. Das Ergebnisrisiko der BWB-Miteigner RWE und Veolia aber ist gleich Null. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/372927.html Super Alternativen. Entweder Berlin überweist Steuereinnahmen direkt an RWE und Veolia (bildlich gesprochen), oder die Verbraucher müssen zusätzlich löhnen. Ist doch immer wieder lohnend mit der öffentlichen Hand Geschäfte zu machen. Ooooooooh man, das sind die selben Typen, die Lösungen für die Probleme unsres Landes finden sollen. Das kann nichts geben ! Nur Link:
!! POLITIK !! T S C H E T S C H E N I E N - Im Bunker der Folterer Tortur, Vergewaltigung, Mord - Alltag in den Gefangenenlagern der russischen Armee in Tschetschenien. Anna Politkowskaja hat es selbst erlebt. Oder auch hier: Tschetschenien: Terror gegen die Zivilbevölkerung nicht übergehen! Seit
der russische
Präsident Wladimir Putin sich an die Seite der Koalition gegen den
internationalen Terrorismus gestellt hat und die Politik von USA und
NATO
gegen Osama bin Laden unterstützt, ist die Kritik am Vorgehen
russischer
Truppen in Tschetschenien weitgehend verstummt. Auch Bundeskanzler
Schröder
plädierte Ende September 2001 vor dem Bundestag dafür, vor
dem
Hintergrund des Terrors in den USA die Situation in Tschetschenien
"differenzierter"
zu betrachten. Dass die Tschetschenen derzeit zum dritten Mal in den
vergangenen
60 Jahren Opfer eines Völkermords werden, droht in Vergessenheit
zu
geraten. --------------------
So schlimm auch ich diese Geiselnahme finde, wir sollten uns trotzdem fragen, in wie weit die Bericherstattung wirklich objektiv auf die Situation eingeht. Wieviel Sendezeit gab es jüngst für Berichte über Massaker, Morde usw. an der Zivilbevölkerung in Tschetschenien ? Aktionen der "Terroristen" laufen live und in farbe und stundenlang über den Äther (wie gerade wieder erlebt). Selbstverständlich gibt es auch Berichte oder Sendungen über "nicht terroristische" Säuberungsaktionen usw. Sei es in Israel oder in Tschetschenien oder sonst wo. Die gibt es, klar. Aber wir müssen sie suchen ! Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen Live-Bericht über Bombadierungen von z.B. tschetschenischen Dörfern gesehen zu haben. Warum nicht ? ---------- Ach ja, ein Beispiel von nichtterroristischem Terror ! Afrika als Spielball des Westens? Hinter dem geplanten Putsch in Afrika stehen offenbar handfeste Wirtschaftsinteressen westlicher Staaten. Der geplatzte Putschversuch in Äquatorialguinea zieht immer weitere Kreise. Nachdem vor wenigen Tagen der Sohn der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher, Mark Thatcher, wegen mutmaßlicher Verwicklung in den geplanten Coup in Südafrika verhaftet worden war, wurde nun bekannt, dass hinter dem geplanten Coup offenbar eine Reihe westlicher Geheimdienste steckt. Die USA, Großbritannien und Spanien hätten davon gewusst bzw. den Coup mitgeplant, berichteten die britischen Zeitungen "The Observer" und "The Times" am Wochenende. Interessantes Flash-Video zum 11.09. ! Genauer, zum Pentagon-"Einschlag" ! (Ca. 1 Minute Ladezeit) Eigentlich Big Brother ! Da ich aber diesbzgl. nur diesen einen Link für heute habe, bring ich das hier: |
| 01.09.04
!!
WIRTSCHAFT
!! | !!
POLITIK !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) LIEGT
NOCH
NICHT VOR !! 2.) Kredite an inländische Nichbanken Zuerst mal die Graphik:
In sechs von sieben Monaten dieses Jahres, waren die Neukredite rückläufig. Im Juli sogar wieder etwas kräftiger (-4,3 Mrd. €, oder -0,193 %). Von dieser Seite kommt einfach nichts ! Zwei Punkte dazu etwas ausführlicher: 1.) In Bezug auf die Unternehmen,
muß noch auf diesen Aspekt
hinweisen
möchte. Die Unternehmen finanzieren sich seit 1997 zunehmend
über
Anleihen. Allerdings betrug der Anleiheumlauf im Sept. '03 gerade
einmal
143 Mrd. €. Damit kommen wir incl. der Kreditvergabe (1997
bis
2003) auf eine Summe von ca. 395 Mrd. €, die von Unternehmen
aufgenommen
wurden. 2.) Deutlich ins Auge
fällt außerdem
noch die Kreditvergabe an die öffentlichen Haushalte,
Kategorie
"kurzfristige Kredite". Diese stiegen, von Juni bis Juli '04, um
11,52 Mrd. € (von 36,66 Mrd. € auf 48,18 Mrd. €).
Das ist -incl. jährlichem + monatlichen Vergleich- der
zweithöchste
Anstieg seit 1996. Der größte Sprung (seit 1996) fand
übrigens
von Febr. auf März diesen Jahres statt (um 12,72 Mrd.
€). Datenquelle u.a: http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF Schuldenspirale dreht sich schneller Fast 900.000 gerichtliche Zwangsmaßnahmen seit Januar 2004 / Gläubiger greifen schneller und härter durch Der
Schulden-Trend
deutscher Konsumenten hält ungebrochen an. Die Zahl der
gerichtlichen
Zwangsmaßnahmen* gegen Privatpersonen in Deutschland stieg im
ersten
Halbjahr 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,0 % auf 888.830
Fälle. Vor allem in den östlichen Bundesländern ergab
sich
ein deutlicher Anstieg um 15 % auf 155.978. In den westlichen
Bundesländern
stieg die Zahl der Maßnahmen zur gerichtlichen Eintreibung
offener
Forderungen um 4,3 % auf 732.852.
Erinnert ich euch noch
an diesen
Artikel von vor ein paar Tagen ? Das war mein Kommentar dazu: Das meiner Meinung nach eigentlich Interessante an der Meldung ist, daß indirekt zugegeben wird, daß notleidende Kredite von "einigen Milliarden" überhaupt vorhanden sind ! Wie sonst könnten sie sie sonst "verkaufen" ?Und nun dies: Ad-hoc Mitteilung der Aareal Bank AG .....
Selbstverständlich muß das nicht allzuviel heißen. Es muß nicht, es kann aber ??! Jedenfalls sollten wir die Augen offen halten !! Zudem paßt dieser Artikel recht gut dazu: Investmentbanken vor schwierigem zweiten Halbjahr - Die führenden Investmentbanken haben ihre Risiken im zweiten Quartal 2004 beträchtlich ausgeweitet ......
Der BCG-Studie zufolge haben die zehn größten Investmentbanken der Welt ihr "Value at Risk" vom ersten auf das zweite Quartal von zusammen 780 auf 872 Millionen Dollar erhöht - den höchsten Wert seit mindestens zehn Quartalen. Offensichtlich sind zumindest einige der Häuser deutlich höhere Risiken eingegangen, um so die ansonsten eher flauen Gewinne aufzupolstern. "Value
at Risk"
(VAR) ist eine Meßziffer, mit der Investmentbanken den
größtmöglichen
Tagesverlust aus ihren Handelspositionen abzuschätzen versuchen.
Dazu
werden mit Hilfe großer Datenbanken die historischen
Kursschwankungen
jedes einzelnen Finanzinstruments statistisch aufbereitet und zu der
Kennziffer
VAR zusammengefaßt.
Nochmal Regio oder Freigeld usw. ! (siehe Gesetzesparagraph am Vortag) Hier: "Der Kann Was". Eine steuerliche Beurteilung Die meiner Ansicht nach entscheidenden Sätze: .....
Umsatzsteuerlich
ist aufgrund der Formvorschriften der §§ 14, 15 UstG eine
schriftlich
oder elektronisch gesonderte Berechnung des Entgeltes für Kann
Was in Euro mit Vorsteuerausweis vorzunehmen, da sonst
das
Finanzamt die empfangenen Vorsteuerbeträge nicht anerkennen wird
und
dennoch für die Leistungserbringung Umsatzsteuer aus den
"Sachwerten"
herausrechnet, die dann auch abzuführen ist. Hier
könnte
bei nichtbeachten der Formvorschriften eine erhebliche Gefahrenquelle
bestehen.
!!
POLITIK
!! Greueltaten im Irak - "Ich habe für unsere Regierung unschuldige Menschen umgebracht" Der Irakkrieg hat Massey verändert. Die Brutalität, das reine Gemetzel der US-Invasion berührte sein Gewissen und änderte ihn für immer. Er wurde am vergangenen 31.12. ehrenvoll und bei voller Abfindung entlassen und ist nun zurück in seinem Heimatort Waynsville, N.C. Als
ich letzte
Woche mit Massey sprach, drückte er seine Reue über die
zivilen
Verluste bei Vorfällen aus, in die er selbst verwickelt war.
Ich habe mit meinem befehlshabenden Offizier geredet. Was passierte dann? Nachdem
ich mit
dem obersten Kommandanten geredet hatte, wurde ich irgendwie schnell
aus
dem Verkehr gezogen. Ich war im Wesentlichen unter Hausarrest gestellt.
Ich redete nicht mit anderen Soldaten. Ich wollte sie nicht verletzen.
Ich wollte sie nicht in Gefahr bringen. Zitat von Herrmann Göring:
18. April 1946 Abend im Gefängnis. Görings Zelle: " ... Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg", sagte Göring achselzuckend. "Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. ... das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." (S. 270) Aus: Nürnberger Tagebuch / von G.M. Gilbert. Ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margaret Carroux ... - Fischer: Frankfurt a.M., 1962. - 455 S. Ohne weiteren Kommentar !!!! |
| 30.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Kredite statt Aktien? Eine
neue Anlageform erblickt das Licht der deutschen Börsenwelt: Die
so
genannte "Verbriefung von Krediten". Dabei werden Bankenkredite
ausgelagert,
gebündelt und in Form von Wertpapieren wieder verkauft.
Bislang war in Deutschland, im Gegensatz etwa zu den USA und Großbritannien, nur die "synthetische Verbriefung" möglich. Dabei werden zwar die Kredit-Risiken ausgelagert, die Kredite selbst bleiben aber in den Bilanzen der Banken gefangen. Damit soll nun Schluss sein. 13 Kreditinstitute haben am Freitag in Frankfurt Zweckgesellschaften gegründet, über die die Kredit-Verbriefung abgewickelt werden soll. Das Projekt läuft unter dem Namen „True Sale Initiative“ (TSI). Federführend bei der Initiative war die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Deren Vorstandssprecher Hans Reich kündigte am Freitag an, die Plattform werde im Juni an den Start gehen. Ursprünglich waren allerdings bereits erste Produkte für Ende 2003 vorgesehen gewesen. Sinkende
Rückstellungen = steigende Gewinne Zur Info: Rolle
der KfW Bankengruppe KfW Bankengruppe, Gesetz über die KfW §
1a http://www.kfw.de/DE/Unsere%20Wertpapiere/DownloadAr7/Gesetz_D_11_03.pdf Das nennt man wohl "Sozialisierung" von Verlusten ! Wie schön, daß die Bücher der Banken dann wieder stimmen. Dafür die von Hans Eichel nicht mehr. Was ist Umverteilung ? Das ist Umverteilung ! Und alle sitzen sie am selben Tisch: Der Verwaltungsrat der Kfw Der Verwaltungsrat
überwacht die Geschäftsführung und
Vermögensverwaltung,
genehmigt die größeren Kreditobligos und den Jahresabschluss.
Stellvertretender
Vorsitzender: Weitere
Mitglieder sind: .... und viele, viele bekannte Namen mehr !!! Regio oder Freigeld usw. ! Das sagt Vater Staat dazu !! Handelsgesetzbuch, 3. Buch - Handelsbücher (§§ 238 - 342a); 1. Abschnitt - Vorschriften für alle Kaufleute (§§ 238 - 263)So leid mir das tut (das meine ich ehrlich, der "bessere" sollte gewinnen), auch in dieser Hinsicht ist alles "bestens" geregelt. Geld ist genau das, was die Macht dazu ernennt. Einzig legales Zahlungsmittel ist und bleibt der EURO ! Das Zahlungsmittel, in dem die Steuern zu entrichten sind ! Die Altenativgeldler können sich abstrampeln wie sie wollen, sollte das tatsächlich im großen Stil "um sich greifen", ist vorgesorgt: § 334 Bußgeldvorschriften Da ich gerade diesen Link sehe.... Karl Otto Pöhl ist überzeugt: "Der Kurs beim Umtausch war verhängnisvoll" Welt am Sonntag: Herr Pöhl, war die Einführung der D-Mark im Jahr 1990 zum Kurs eins zu eins auch aus heutiger Sicht falsch?
..... möchte ich dem interessierten Leser nochmals ein paar Details zu Pöhls "Rolle" damals zeigen: Als Notenbank-Chef ist Opportunist Greenspan kein Einzelfall .....
!! POLITIK !! 400000 Arbeitslose weniger? - Ein-Euro-Jobs sollen Statistik verbessern Berlin. Mit den im Rahmen der Hartz-Reformen geplanten rund 600 000 Ein-Euro-Jobs will Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) die Arbeitslosen-Statistik beträchtlich nach unten drücken. Arbeitslose, die Ein- oder Zwei-Euro-Jobs annehmen, werden künftig nicht mehr in der Erwerbslosenstatistik aufgeführt. Das bestätigte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Mit diesem
Trick könnte die Arbeitslosenzahl nach Ansicht von Fachleuten im
nächsten
Jahr offiziell um bis zu 400 000 sinken, hieß es weiter.
Besser gehts nicht !! Mal unterstellt, meine Befürchtung wird eintreten, dann steigen dadurch nicht mal die Arbeitslosenzahlen ! Das ist das Arbeitslosenzahlen-Perpetuum-Mobilé ! Brilliant !!! --------------------- Die amtliche Erfolgsbilanz bei den Ich-AGs beruht auf einem einfachen Rechentrick Was auf
den ersten Blick als wichtiger Schritt zum Abbau der Arbeitslosigkeit
erscheint,
nämlich eine Erfolgsquote bei den Ich-AGs von 80 Prozent, beruht
in
Wahrheit aber auf einem einfachen Rechentrick. Untersucht man die
vorhandenen
Zahlen nämlich genauer, ergibt sich in Nordrhein-Westfalen ein
weitaus
höherer Prozentsatz an gescheiterten Unternehmensgründern im
Rahmen der so genannten Ich-AG als die genannten 20 Prozent. Die
Rechnung
müsste nämlich wie folgt lauten: Teilen und Vertreiben Blut für Öl im Sudan. Unter der Menschenrechtsfahne wird ein Stimmungsteppich für westliches Eingreifen ausgebreitet. ..... Für
Einsätze gegen die südsudanesische Zivilbevölkerung
stellte
Talisman sein Straßensystem und seinen Flugplatz zur
Verfügung.
Die chinesische und die malayische Staatsfirma waren Human Rights Watch
zufolge Komplizen, Lundin trat in Talismans Fußstapfen, OMV aus
Österreich
rührte keinen Finger. Die Aktivitäten aller Ölfirmen im
Sudan, so urteilt Human Rights Watch, »sind unlösbar
verflochten
mit den Regierungsverstößen; die Verstöße wiegen
schwer; die Firmen nähren und erleichtern mit ihrer Präsenz
die
Verstöße oder profitieren davon«. Die
Menschenrechtsorganisation
empfahl deshalb fortlaufend, zuletzt im September 2003, alle
ausländischen
Ölfirmen sollten sofort ihre Tätigkeit im Sudan einstellen,
bis
rechtliche Mindeststandards erfüllt sind. |
| 28.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Anleihenvolumen: Unternehmen und Staat (BRD) Einfach als Vergleich, wer den Markt diesbzgl. mehr "strapaziert" ! Staat Umlauf festverzinslicher Wertpapiere, Anleihen der öffentlichen HandUnternehmen .....Selbst wenn wir für die Unternehmen, für das gesamte Jahr 2003, einfach mal 160 Mrd. € ansetzen, wird die Dimension doch recht deutlich. Die umlaufenden Anleihen des Staates, haben das sechsfache Volumen der Anleihen der Unternehmen. Und nur die neu aufgelegten Anleihen des Staates für 2003, liegen immer noch um das 1,3-fache über den gesamten umlaufenden Anleihen der Unternehmen. Dementsprechend: Zinsaufwendungen der Unternehmen (2001) = 55,5 Mrd. €Der nichtleistende Staat hat sechsmal so viel Anleihen im Umlauf (volumentechnisch gesehen), als die für die Leistung zuständigen Unternehmen. Wohl den Besitzern von Staatsanleihen, den zukünftigen Empfängern von Steuergeldern ! Damit läßt es sich gute Leben. Nur wird das zu einem großen Teil nicht "Lieschen Müller" sein ! Schon eher solcherlei Kosorten ! Machtklumpen ! Oder siehe auch den Bericht über die "Bilderberger" weiter unten ! Kapital oder Konkurs - Neue Kreditregeln und knauserige Banken sorgen dafür, dass dem Mittelstand in Deutschland das Geld ausgeht ..... Auch das passt ins Bild (siehe oben "Anleihen", siehe unten "Bilderberger") ! Wer wird da wohl übrig bleiben ? Sicher nicht der Eisenwarenladen Schmidt, sondern der Baumarkt Praktiker (Metro). Potemkin !! "A Primer on Government Economic Reports -- Things You've Probably Suspected But Perhaps Were Afraid to Ask!" ..... ·
The current Bush administration has expanded upon the Clinton era
initiatives,
particularly in setting the stage for the adoption of a new and
lower-inflation
CPI and in further redefining the GDP and the concept of seasonal
adjustment. Überraschung EU ringt um Reform des Stabilitätspaktes Die EU-Kommission und die Finanzminister der Union wollen in der ersten Septemberhälfte erste Weichen für eine Reform des Stabilitätspakts stellen, die einen flexibleren Umgang mit dem Regelwerk ermöglichen soll.
!! POLITIK !! Vorstufe der Weltregierung / 50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore) ..... Der Bilderberger Giovanni Agnelli liess sich wie folgt vernehmen: «Die europäische Integration ist unser Ziel, und wo die Politiker versagten, werden wir Industriellen erfolgreich sein.» Dazu sind sie auf dem besten Weg, denn der Einfluss der multinationalen Konzerne ist in stetem Wachsen begriffen. Der erste Vorsitzende der Bilderberger, Prinz Bernhard der Niederlande, bekannte: «Es ist schwierig, die im Nationalismus aufgewachsenen Völker umzuerziehen und sie an die Idee zu gewöhnen, ihre Souveränität an übernationale Organisationen abzutreten.» Es darf nicht verkannt werden, dass letztere auch nicht einen Hauch von Demokratie aufweisen. Er machte auch keinen Hehl aus dem Hauptziel der Bilderberger, eine Weltregierung und eine globale Armee durch die Uno einzusetzen. Zwar verfügen die Bilderberger nicht über eine Exekutive, es stehen ihnen jedoch mächtige nationale und transnationale Instrumente zur Verfügung, um ihre Interessen, die ganz offenbar nicht die unsrigen sind, unter Umgehung der nationalen Parlamente zu koordinieren. Im Zusammenhang mit dem, was als Umgehung bezeichnet wird, sei daran erinnert, dass der für das Machtgefüge entscheidende institutionelle Teil der EU-Verfassung nicht etwa in den Arbeitsgruppen des Konvents erstellt, sondern von Giscard d'Estaing und dem von ihm beherrschten Konventspräsidium mehr oder weniger diktiert wurde. Merkwürdig ist der Zusatz, der sich bei dem jetzt an der Konferenz anwesenden holländischen Parlamentsmitglied Bert Koenders findet: «President of the Parliamentary Network of the World Bank». Einen Hinweis auf ein derartiges Netzwerk konnte ich bislang nirgends finden. Es stellt sich somit die Frage, ob dieses mit dem Ausschuss 133 zusammenarbeiten soll, damit ein zusätzliches, über die Weltbank laufendes Lobbying aufgebaut werden kann. Der Ausschuss 133 regelt die Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten der EU bei Verhandlungen über Handelsfragen. Dort haben sich die Beauftragten der transkontinentalen Gesellschaften eingenistet. Er unterliegt keinerlei Kontrolle, da er in den Statuten und Verträgen der EU gar nicht vorkommt, was den Ausschuss 133 nicht daran hindert, die Interessen und Gesichtspunkte der wichtigsten transnationalen Gesellschaften und Finanzgruppen Europas vor jeder neuen Verhandlungsrunde unter einen Hut zu bringen.3 Ich zweifle daran, dass dieser Ausschuss der Mehrheit der EU-Parlamentsmitglieder überhaupt bekannt ist. Offenbar sind auch die wenigsten über die Bilderberger-Treffen orientiert. «Was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise» Der wie
üblich anwesende David Rockefeller liess sich bereits 1994 vor dem
Wirtschafts-ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) wie
folgt vernehmen: «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs.
Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die
Nationen
werden die ÐNeue Weltordnungð akzeptieren.» Wie man
solche
Krisen auslöst, dürfte mittlerweile jedermann klar sein. Dem
Buch von Robin de Ruiter «Der 11. September 2001 - Osama bin
Ladin
und die okkulten Kräfte hinter den Anschlägen auf die
USA»
ist eine weitere vielsagende, an Arroganz nicht zu überbietende
Erklärung
David Rockefellers zu entnehmen. Dieser sagte an der
Bilderberger-Konferenz
im Juni 1991 in Baden-Baden: «Wir sind der ÐWashington
Postð,
der ÐNew York Timesð, dem Time Magazine und anderen grossen
Publikationen
dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen
beigewohnt
und ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre
für
uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu
entwickeln,
wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit
ausgesetzt
worden wären. Inzwischen ist aber die Welt höher entwickelt
und
darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen. Die
supranationale
Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker
ist
mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.»
Und hier
noch mal zur "CURRENT
LIST OF PARTICIPANTS" ! Illustre Namen können wir dort
vernehmen Fürs Wochenende langt das ! Ein schönes selbiges !! |
| 25.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Mal wieder was zur Hedonik (und mehr): .....Aus BuBa Monatsbericht 2001. Wobei die Betonung auf 2001 (!) liegt. Denn wir wissen ja, daß seit 2002 auch bei uns vermehrt hedonisch berechnet wird. Damals wurden also + 0,2 % zusätzlich fürs BIP geschätzt. Seit dem hat sich ja einiges getan. Z.B. auch noch dieses: .....Es wird geschraubt und gedreht, wo und wie es nur geht. Allein durch diese beiden Änderungen ergibt sich ein zusätzliches BIP von 1,7 %, gegenüber der alten Berchnungsmethode ! Sagenhaft ! Einfach so 1,7 % mehr BIP ! Immer dran denken, wenn ihr zukünftig die Zahlen fürs BIP zu hören bekommt ! Denn es kommt noch mehr: .....Ob sie's noch zweistellig kriegen ? HVB erwägt Verkauf notleidender Kredite Volumen von einigen Milliarden Euro denkbar ski/maf Frankfurt - Die HypoVereinsbank (HVB) ist dabei, sich mit der Idee des Verkaufs notleidender Kredite anzufreunden. Das ließ Vorstandsmitglied und Chief Risk Officer (CRO) Michael Kemmer im Interview der Börsen-Zeitung durchblicken. Ohne einen Deal mit so genannten Distressed Assets konkret anzukündigen, wies Kemmer darauf hin, dass solche Transaktionen aufgrund der Marktentwicklung heute aus Verkäufersicht interessanter sein könnten als noch vor einem Jahr. Falls man mit Problemkrediten in den Markt gehe, müssten es mindestens "einige 100 Mill. Euro" sein, damit sich eine Transaktion lohne. Theoretisch könnte das Volumen auch bis zu einigen Milliarden reichen. Der Markt scheine Distressed-Asset-Deals "geradezu zu lieben", sagte Kemmer und erinnerte daran, dass ein solcher Verkauf durch die Hypo Real Estate an der Börse mit einem Kurssprung honoriert worden sei. Kemmer vertrat die Ansicht, dass die HVB mit ihrem Risikomanagement inzwischen auf dem richtigen Weg sei. Dies zeige sich beispielsweise daran, dass die Bank bei den größeren Problemfällen der jüngeren Vergangenheit nicht engagiert sei. Dass die Risikovorsorge der HVB in diesem Jahr noch deutlicher sinkt, als sich zuletzt abzeichnete, sei bisher durch die Immobilienrisiken verhindert worden. Börsen-Zeitung, 24.8.2004 (http://www.boersen-zeitung.com/online/redaktion/aktuell/bz162014.htm) Das meiner Meinung
nach eigentlich
Interessante an der Meldung ist, daß indirekt zugegeben wird,
daß
notleidende Kredite von "einigen Milliarden" überhaupt vorhanden
sind
! Wie sonst könnten sie sie sonst "verkaufen" ?
Streit um Mehrwertsteueranteil an UMTS-Lizenzgebühren in den Niederlanden vor Gericht – Steueranteil würde in Deutschland rund acht Milliarden Euro betragen Schon
seit längerer Zeit findet in einigen europäischen
Ländern
eine Diskussion über die UMTS-Lizenzgebühren statt. Auch in
Deutschland
wurden im Jahr 2000 die erzielten Erlöse der Versteigerung ohne
Mehrwertsteuer
ausgewiesen. Längst aber hat sich in der Branche die Meinung
durchgesetzt,
dass eine Mehrwertsteuer enthalten sein müsste, die dann wiederum
vorsteuerabzugsfähig wäre. Jetzt hat das niederländische
Telekommunikationsunternehmen KPN http://www.kpn.com, zu dem auch
E-Plus
in Deutschland gehört, die Regierung der Niederlande verklagt und
verlangt 120 Millionen Euro an Mehrwertsteuer zurück. Diese Summe
– so die Argumentation - sei vor vier Jahren beim Kauf der
UMTS-Lizenz
gezahlt worden und damit in den Lizenzkosten von 711 Millionen Euro
enthalten.
Sollte KPN Erfolg haben, könnte die Situation in den Niederlanden
ein Präzedenzfall für Deutschland sein, wo der
Mehrwertsteueranteil
an den Lizenzgebühren rund acht Milliarden Euro betragen
würde. Wenn ich die Antwort nicht wüßte, würde ich mich in der Tat bis heute fragen, warum diese mistigen Lizenzen überhaupt versteigert, und nicht einfach vergeben wurden. Mal abgesehen davon, daß "unsere" weitsichtigen Manager 'en Haufen Geld in den Sand gesezt haben, und jetzt versuchen zu Retten, was noch zu retten ist. Zitat vom Grünspan: "This observation raises thew possibility that real estate prices, at least in some markets, could be out of alignment with the fundamentals." http://www.reuters.com/newsArticle.jhtml;jsessionid=W4MJWHHN021WUCRBAEZSFEY?type=businessNews&storyID=6059696
!! POLITIK !! Ökonomie und Strategie globaler Kriegsführung Trotz des Teilabzugs von US-Truppen bleibt Deutschland weiterhin Sprungbrett und Drehscheibe amerikanischer Interventionskriege Obwohl hiermit von den ca. 70.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten etwa 30.000 abgezogen werden, ist dies leider kein Grund zum Feiern. Denn beide Divisionen sind aufgrund ihrer schweren Bewaffnung und langen Verlegungszeiten strukturell nicht für die von der US-Regierung anvisierten globalen Interventionskriege geeignet. Deswegen werden sie auch keineswegs ersatzlos gestrichen, sondern durch drei schnell stationierbare und hochflexible Brigaden mit jeweils zwischen 3.000 und 5.000 Soldaten ersetzt, die hierfür weitaus besser vorbereitet sind. Dabei handelt es sich um eine Panzer- und eine Fallschirmbrigade, sowie eine noch nicht näher spezifizierte Einheit.4 Obwohl
auch andere Motive eine Rolle gespielt haben dürften, geht es
Washington
im Wesentlichen darum, die Tauglichkeit der amerikanischen Truppen in
Europa
und anderswo für die Präventivkriegsstrategie der
Bush-Doktrin
zu erhöhen. Hintergrund ist die Absicht, das US-Militär
künftig
als “Systemadministrator” und Stabilitätsgarant des
neoliberalen Systems
fungieren zu lassen, weshalb Markus Pflüger von der Trierer
Arbeitsgemeinschaft
Frieden richtigerweise betont: “Die aktuelle Umstrukturierung des
US-Militärs
ist leider keine Abrüstung, sondern eine qualitative
Aufrüstung
hin zu flexibleren Strukturen für weitere weltweite
Kriegseinsätze.”5 1.) So gut der Artikel auch ist, so wenig kann ich verstehen, wie innerhalb eines Artikels, einerseits von "Neoliberalismus", und gleichzeitig von "Eingriffen" usw. die Rede ist. Ist dies nicht ein Wiederspruch in sich ? 2.) Wenn ich so
etwas lese,
kann ich Nachstehendes fast verstehen (so unglaublich mir das alles
grundsätzlich
auf die Ei... geht): Putin schraubt Rüstungsetat nach oben - Dramatischer Zuwachs bei russischen Militärausgaben. Sicherheitsexperten sehen Rückstand zu USA Eine neue Runde scheint eröffnet ! Nur nebenbei: Was würden die Herren/Damen Politiker nur ohne Fiat-Money machen ? Mangels Finanzierungsmöglichkeiten am Ende wohlmöglich noch Frieden. Wo kämen wir denn da hin ?! Für die, die in der Materie noch nicht so drin stecken, zitiere ich mal kurz: .....
Aus Angst als Antisemiten verleumdet zu werden, stimmen wir den schrecklichsten Taten im Nahen Osten zu ..... RÜSTUNGSAFFÄRE - Beweisunterlagen im Fall Pfahls gezielt entwertet? Nicht an Zufall glauben mag die Postverwaltung im Fall der auf dem Transport von Paris nach Deutschland geöffneten Beweisunterlagen zum Verfahren gegen Ex-Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls. Der Grund: Umschlag und Verschnürung der unverpackt gefundenen Dokumente sind spurlos verschwunden. Wenn "das" nicht hilft, hat er halt einen "Unfall" ! Nur Link: |
| 23.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Neues vom "Big Brother" !! Interessantes Detail: ..... Handys – Schuldenfalle für Jugendliche Jedes zweite deutsche Kind zwischen 11 und 12 Jahren und 84 Prozent der 13- bis 22-Jährigen haben nach Angaben des Instituts für Jugendforschung (München) ein eigenes Handy. Das kann teure Konsequenzen haben: Der sorglose Umgang mit Mobiltelefonen lässt Kinder und Jugendliche Schulden machen. Fotos verschicken und im Internet surfen - kein Problem für ein modernes Mobiltelefon. Diese oft teuren Zusatzangebote haben nach Ansicht der Experten vor allem eine Zielgruppe: „Da werden Produkte auf den Markt geworfen, die speziell auf Kinder und Jugendliche abzielen“, sagt Werner Sanio vom Schuldnerfachberatungszentrum Mainz. Er stellt bei der Überschuldung wegen Handys generell eine steigende Tendenz und teilweise dramatische Ausmaße fest. „Ich kenne Einzelfälle, da betrugen die Handy-Schulden mehrere tausend Euro.“ Laut Bundesverband der deutschen Inkasso-Unternehmen haben zwölf Prozent der 13- bis 24-Jährigen Schulden - im Durchschnitt sogar rund 1800 Euro. Mobiltelefon-Rechnungen sind eine Ursache: „Handys haben immer anspruchsvollere Funktionen, häufig verbunden mit für Kinder kaum durchschaubaren Gebühren“, teilt der Verband mit. Neben Gesprächen und Textmitteilungen sind es vor allem die Extras wie Klingeltöne, die Geld kosten. http://www.tecchannel.de/news/mobile/mobilfunk/16930/index.html Ich mach mir's mal einfach: Wo sind die Eltern ?? Nur so zur Info (Quelle): Personalzusatzkosten Zu den so genannten Personalzusatzkosten gehören alle Personalaufwendungen, die sich nicht unmittelbar auf die geleistete Arbeit beziehen. Einige Teile von ihnen finden sich im Jahresverdienst wieder, so die Vergütung arbeitsfreier Tage und Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen. Die anderen Posten sind nicht Bestandteil des Jahresverdienstes. Der bedeutendste sind die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber. Im Jahr 2003 sind die Personalzusatzkosten im Produzierenden Gewerbe in Westdeutschland im Schnitt um 3,5% auf 22.350 Euro je Mitarbeiter gestiegen. Das Entgelt für geleistete Arbeit machte dagegen "nur" einen Sprung um 3,1% auf 28.580 Euro. Die Zusatzkostenquote, also die Personalzusatzkosten bezogen auf das Direktentgelt, stieg dadurch innerhalb eines Jahres von 77,9 auf 78,2%. In den neuen Ländern sind die Zusatzkosten um 3,8% auf 13.480 Euro gestiegen. Die Zusatzkostenquote kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 66,9%.
Das soziale Netz Die Sozialleistungen haben in Deutschland einen Rekordwert erreicht. Die Ausgaben für Renten, Pensionen, Krankenversicherung, Sozialhilfe und andere soziale Extras betrugen im Jahr 2002 knapp 723 Milliarden Euro. Das war mehr als ein Drittel (34,3%) des Bruttoinlandsprodukts. Mit Abstand größter Posten im sozialen Netz ist die Rentenversicherung: für sie wurden 233 Milliarden Euro ausgegeben. Zweitgrößter Bereich ist die Krankenversicherung mit 141 Milliarden Euro, gefolgt von der Arbeitsförderung einschließlich der Zahlungen für Arbeitslose mit 71 Milliarden Euro. Allein diese drei Bereiche machen rund 62% der gesamten Sozialleistungen aus.
Zum Punkt "Rentenversicherung" darf ich mal wieder HIERAUF verweisen !!
!!
POLITIK !! Vom kalten Krieg zum „Vierten Weltkrieg“ Ronald Reagan, Senator Jackson und das Netzwerk der Neocons (Erweiterte Fassung) ..... Hier noch mal die Links: Zitat aus: Rebuilding America's Defenses ....Nettes Zitat, oder ? Damit ihr auch noch wißt, wer dafür verantwortlich zeichnet: Unterschreibende des "Statement of Principal" obiger Seite, von der das Dokument des entnommenen Zitates herkommt (mit ein paar kurzen "erklärenden" Links zu einigen der Person): Elliott Abrams | Gary Bauer | William J. Bennett | Jeb Bush | Dick Cheney | Eliot A. Cohen | Midge Decter | Paula Dobriansky | Steve Forbes (Direktorium "Memorial Sloan-Kettering Cancer-Center") | Aaron Friedberg | Francis Fukuyama | Frank Gaffney | Fred C. Ikle (HIER unter "I") | Donald Kagan | Zalmay Khalilzad | I. Lewis Libby | Norman Podhoretz | Dan Quayle | Peter W. Rodman | Stephen P. Rosen | Henry S. Rowen | Donald Rumsfeld | Vin Weber | George Weigel | Paul Wolfowitz Zusatzjobs für Empfänger von Arbeitslosengeld IIIch verwette meinen Ars... darauf, daß wir in ein, zwei Jahren diese Schlagzeile lesen dürfen: "Zusatzjobs verdrängen zunehmend reguläre Tätigkeiten !!". Die "Versuchung" wird einfach zu groß sein. In der Praxis wird früher oder später die "Zusätzlichkeit" in "oh, 'ne billige Arbeitskraft..." wechseln. Hundertprozentig !! .....Aha, dafür brauchen die also die 6,7 Mrd. € aus der Beitragskasse der Bundesanstalt für Arbeit ! (Das, was ich weiter unten als Diebsathl bezeichnet habe) |
| 20.08.04
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WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Nicht daß wir das nicht schon wüßten, aber ist trotzdem recht interessant ! URSACHEN DER SCHATTENWIRTSCHAFT IN DEN OECD-STAATEN Über das Ausmaß und das Wachstum der Schattenwirtschaft sowie über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wird kontrovers diskutiert. Neue Schätzungen und Analysen belegen, dass härtere Strafen und stärkere Kontrollen eine Ausweitung der Schattenwirtschaft in Deutschland nicht verhindern konnten. Auch die im Zeitraum 2002 bis 2004 geplanten Steigerungen der Personal- und Sachkosten, beispielsweise für verschärfte Kontrollen, um fast 50 Prozent auf dann schätzungsweise eine halbe Milliarde Euro dürften daran wenig ändern. Die Bekämpfung der irregulären Aktivitäten muss vielmehr an deren Ursachen ansetzen. Empirische Ergebnisse einer Ursachenanalyse zeigen, dass die Hauptgründe für die zunehmende Schattenwirtschaft in der Steuer- und Abgabenbelastung, den Arbeitsmarktregulierungen sowie in der Qualität der staatlichen Institutionen und der Verwaltung zu sehen sind. Diese können etwa 70 Prozent der Größenunterschiede zwischen den Schattenwirtschaften in den hier betrachteten 21 OECD-Ländern erklären. Bei der
ganzen "Politikerei" geht es nicht um die Schaffung von
Arbeitsplätzen.
Vielmehr geht es -nur und ausschließlich- um die Schaffung
BESTEUERBARE
Arbeitsplätze ! Personalausgaben des Staates Nach einer Modellrechnung von Färber (1995) werden die Personalausgaben der Gebietskörperschaften von 10,5% des BIP in 1995 auf rund 16,5% des BIP steigen [Die Modellrechnung unterstellt dabei eine absolute Konstanz, d.h. Anzahl und Struktur der Beamten, Arbeitern und Angestellten der Gebietskörperschaften bleiben konstant, d.h. der Staat paßt die Zahl seiner Beschäftigten nicht der schrumpfenden Zahl der Erwerbsfähigen an. Selbst wenn der Staat aber per Einstellungsstop die Zahl der aktiven Beschäftigten vermindert, verändert sich qualitativ wenig, treibender Faktor sind die Pensionslasten.] . Allein die Versorgungsbezüge von Bund, Ländern und Gemeinden erhöhen sich real von DM 39 Mrd. in 1995 auf DM 172 Mrd. in 2030 und DM 237 Mrd. in 2040. Dabei entwickeln sich die Ausgaben der Länder weit überproportional. Gegeben eine optimistische Wachstumsprognose des BIP in Höhe von real 2,3% p.a. werden im Jahre 2030 rund 3% des BIP nur für die Versorgung der Pensionäre (und ihrer Hinterbliebenen) aufzuwenden sein. Diese Entwicklung ist Folge der erheblichen Ausweitung des Stellenplans und Stellenkegels Anfang der 70er Jahren, einem weiter sinkenden Pensionierungsalter und der steigenden Lebenserwartung. Langfristig steht einem aktiven Beamten ein Pensionär gegenüber. Nach einer Erhebung der bayrischen Landesverwaltung betrug das Pensionseintrittsalter im Bereich „Allgemeine Verwaltung" 1993 noch 53,9 Jahre. Abbildung
5: Versorgungsausgaben der Gebietskörperschaften 1984 - 2040
An dieser Stelle möchte ich mal grundsätzlich*, aber auch ausdrücklich, festhalten, daß ich, auch und gerade aus meiner beruflichen Erfahrung heraus, für viele "Fälle" keine Alternative, als eine "neutrale" Instanz als letzten "Entscheider" sehe. Und dazu fällt mir einfach nichts anderes ein, als eine staatliche Instanz ! Das ändert jedoch nichts an den Tatsachen, und an dem "Weg", den wir beschreiten werden ! * "Grundsätzlich" deshalb, weil es innerhalb dieser Grundsätzlichkeit -leider Gottes- natürlich unendlich viel Kritik gibt. In jeder Beziehung und Richtung ! Ich glaube, daß habt ihr mittlerweile mitbekommen, oder ?Drum sei noch ein "kurzer" Link gestattet. Wobei der Link an sich eigentlich Normallänge hat. Der verlinkte Artikel ist dafür aber überschaubar
-------------------- Nur um die Aktualität zu wahren: Entwicklung
des Bundeshaushalts
-------------------- Interessante Details: Steuer- und Abgabenquote Sozialistische Politiker aller Parteien operieren gerne mit der Behauptung, daß die Steuerlast bei uns niedriger sei als in den meisten anderen entwickelten Staaten. Als Beleg dafür verweist man auf die von der OECD für Deutschland errechnete Steuerquote von 21,7% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2001. Das wäre der niedrigste Wert in der EU. Wir wollen diese Quote, die so gar nicht der subjektiven Erfahrung der Steuerzahler entspricht, auf ihre Aussagefähigkeit untersuchen, und uns dabei fragen, ob bei der Erstellung derartiger Kennziffern manipulative Absichten erkennbar sind. * Durch einen Buchungstrick verschleiert die deutsche Regierung einen Teil ihrer Steuereinnahmen. Im Gegensatz zu anderen EU-Staaten wird bei uns das Kindergeld als Steuermindereinnahme verbucht. Allein durch diese Maßnahme wurde das Steueraufkommen in 2001 um 31,2 Milliarden Euro zu niedrig ausgewiesen. Eine gleichartige Fehlbuchung erfolgte mit der Eigenheimzulage, die in 2001 5,5 Milliarden Euro betrug. Insgesamt werden die Steuerzahlungen durch diese kreative Buchführung in 2001 um 42 Milliarden Euro geringer angegeben, als sie tatsächlich waren. * Zu den Steuern sind auch noch die zwangsweisen Sozialversicherungsbeiträge zu rechnen, wenn man die wahre Abgabenbelastung ausdrücken will. Die dafür zuständige Kennziffer ist die Abgabenquoe, die in Deutschland in 2001 bereits 42,1% des BIPs betrug. Wichtige Konkurrenten der BRD, wie Spanien, Großbritannien, Niederlande, USA und Japan, liegen deutlich unter diesem Wert. * Es ist grob irreführend, als Bezugsgröße für die Steuer- und Abgabenlast das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu wählen, denn dieses enthält viele Bestandteile, wie z. B. Abschreibungen auf abgenutzte Anlagen, die nicht zur Finanzierung des Steueraufkommens herangezogen werden können. Die Steuern und obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge sind aus dem gesamtwirtschaftlich erzieltem Einkommen, dem Volkseinkommen (VE), zu bezahlen. Nun ist das BIP naturgemäß erheblich größer als das VE. In 2001 belief sich das BIP in Deutschland auf 2.071 Milliarden Euro, das VE hingegen nur auf 1.531 Milliarden Euro. Man erhält also ein viel niedrigere Quote, wenn man sie als Prozentsatz des BIPs berechnet, das um ein Drittel höher ist als das VE. Die wahre Belastung ergibt sich, wenn man die tatsächlich gezahlten Steuern und Sozialabgaben als Prozentsatz des Volkseinkommens ausweist: diese Einkommensbelastungs- oder Staatsquote betrug 55% in 2001. Andere Kennziffern ergeben ein ähnliches Bild. So hat z. B. ein kinderloser Lediger mit Durchschnittsverdienst eine persönliche Abgabenquote von 52%. Damit ist Deutschland in der Schlechtestenliste Vizeweltmeister. Nur Belgien hat eine noch ungünstigere persönliche Abgabenquote, in Japan hingegen beträgt dieser Wert 24%, in den USA 33%. Auch bei den absoluten Zahlen ergibt sich ein eindeutiger Verlauf. Die tatsächlichen Steuereinnahmen stiegen von 413,1 Milliarden Euro in 1994 auf 488,3 Milliarden Euro in 2001, nachdem sie in 2000 deutlich die 500 Milliarden Grenze überschritten hatten. Die Politiker haben die Steuerschraube so angezogen, daß wir uns bereits weitgehend dem sozialistischen Ideal des Taschengeldstaates angenähert haben. http://www.mehr-freiheit.de/faq/steuern.html#k6 Dazu
folgende Tabelle:
Genaueres hier: http://www.bmgs.bund.de/download/statistiken/stat2004/Stb1_22.xls Schauen wir uns die langfristigen Daten in obiger Quelle an, sehen wir, daß die Steuereinnahmen des Staates bis auf die Jahre 1974 (marginal -0,2 %) und 2001 (-4,4 %) JEDES Jahr gestiegen sind !! Auch in den letzten zwei Jahren, in denen es doch so richtig "ab ging". Ich stelle jetzt einfach mal die Frage in den Raum: Warum, zum Teufel, reichen ständig steigende Steuereinnahmen (bis auf zwei Außnahmen in 53 Jahren) nicht aus ??? Also, an den Einnahmen kann es dann doch schlicht nicht liegen, oder ? Chinesischer Notenbankchef: China am Rande einer Finanzkrise Bei einer
Rede in Shanghai gab erstmals ein führender Kader-
Notenbankpräsident
Zhou Xiaochuan- zu, daß Chinas Wirtschaft am Rande einer Krise
steht.
!! POLITIK !! ZITAT ! Gutmenschen und gerechte Kriege "Ich glaube an eine angemessene Verteidigung an unseren Küsten und nichts anderes. Wenn eine Nation hierher kommt, um zu kämpfen, dann werden wir kämpfen. Aber ich würde nie mehr in den Krieg ziehen, wie ich es getan habe, um die lausigen Investitionen der Bankiers zu schützen. Es gibt nur zwei Dinge, für die wir kämpfen sollten. Eines ist die Verteidigung der Heimat und das andere die Erklärung der Menschenrechte. Jeder andere Krieg ist nichts als Erpressung. Und ich war ein Erpresser, ein Gangster, für das Big Business, für die Wallstreet und die Banken. Ich setze mich ein für die Verteidigung unserer Heimat und unserer Freiheit. Aber unsere Tragödie ist, daß der US-Dollar nervös wird, wenn er zuhause nur 6% Zinsen einfährt; dann geht er in die Fremde, um 100% zu holen. Dem Dollar folgt dann regelmäßig unsere Flagge, und unserer Flagge folgen unsere Soldaten. Und dann finden wir uns plötzlich in der Situation wieder, für einige verdammte Banker unseren Kopf hinhalten zu müssen. Diese Gangster haben ihre Fingerleute, welche auf die sogenannten Feinde zeigen, sie haben ihren Gehirntrust, der minutiös ihre Kriege plant, und ihre Muskelmänner, welche dann die angeblichen Feinde vernichten; ihr Big Boss sind die Supranationalen Kapitalisten. Ich habe 30 Jahre und 4 Monate im aktiven Militärdienst verbracht; ich habe 1909-12 bei der Reinigung Nicaraguas für das Bankhaus von Baron Broches geholfen, ich habe für unsere Zuckerinteressen in der Dominikanischen Republik gekämpft und in China dafür, daß Standard Oil unbelästigt blieb. 1914 half ich Tampico in Mexiko für American Oil, Kuba und Haiti für die Kerle von der City Bank sicher zu machen. Solcherart Kriege dienen nicht unserer Freiheit und Sicherheit, sie erhöhen lediglich den Blutzoll unseres Volkes und nutzen einzig einem internationalen Syndikat, deshalb finden sie auch kein Ende. Generalmajor Smedley Butler (1881-1940) http://www.toko-hagen.de/gedanken/4_kriege.htm + http://www.toko-hagen.de/kompass/030217.htm#butler Was der Wähler für politischen Diskurs hält ist sein Schafott. US-Wahlkampf / Von Juli- und Oktoberüberraschungen ..... Nochmal zu untenstehendem Bericht über die "Wirtschaftssicherstellungsverordnung" (der mit den Lämpchen). Kriegsvorbereitungen ..... Schon komisch, versucht mal darüber irgendwas in den Nachrichten zu finden. Abgesehen von den "einschlägigen" Foren und Seiten, gibts dazu absolut nichts !! Na ja, eigentlich doch nicht komisch.... Nur Link:
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| 18.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Neue Zahlen von der Kreditfront Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
Tendenziell nichts neues ! Die "Unternehmen und Selbstständigen" halten sich "vornehm" zurück, warum auch immer. Vielleicht deshalb: Kredit = lat. credere; Vertrauen. Hingegen die "unselbstständig & sonstigen Privaten", haben dieses Vertrauen offenbar noch. Wobei -und dies völlig ohne Wertung- es sich bei der Ausweitung der Kredite dieser Gruppe von insges. 7,81 Mrd. €, zu 85 % um "Kredite für den Wohnungsbau" handelt (März = 742,57, Juni = 749,24 Mrd. €). Ich hoffe, die haben ihre Zinsen langfristig festgezurrt. Sieht so aus, als ob das eigene Häuschen als Altersvorsoge immer noch zieht (was ja auch durchaus einzusehen ist). Das merken auch die Kommunen. Und siehe da.... ! Und ich fürchte, daß das nur der Anfang ist. Häuslebauer sind "Besitzer". Bei Besitzern ist was zu holen... ! Und schaue ich mir den Bericht unten an (den mit den Lämpchen), dann halte ich persönlich ALLES für möglich !!! Incl. Zwangshypotheken usw. !!!! Und das dann mit den ganzen Schulden an der Backe..... ? Ganz ähnlich auch in den USA: King Kong debt meets middle-class life In
a generational shift, Americans have come to accept big credit-card
balances
as inevitable. • In 2003, the average credit-card debt of US households with at least one card was $9,205, up from $2,966 in 1990, according to the research firm CardWeb.com. • In 1970, 44 percent of families with credit cards reported having a balance after their most recent payment, the Federal Reserve Board reports. Since the 1980s, not only have more people used credit cards, but about 60 percent have carried a balance. • The personal savings rate in the United States averaged about 8 percent from just after World War II through the 1980s. But since 2000, it has averaged just under 2 percent, according to the Bureau of Economic Analysis. • Personal
bankruptcy filings hit a record 1.6 million in 2003, compared with
300,000
a year in the early 1980s. A RISING
TIDE OF RED INK: All income groups piled up credit-card debt in
the
1990s.
!!
POLITIK !!
Deutsche Gesetzeslyrik ist immer für Überraschungen gut, besonders in der Sommerpause. Da die halbe Nation im Urlaub ist, erließ der Gesetzgeber gestern klammheimlich die "Wirtschaftssicherstellungsverordnung", die faktisch eine totalitäre Kommandowirtschaft ermöglicht. Warum aber werden Notstandsgesetze für die Wirtschaft eingeführt? ..... Ihr solltet unbedingt
den Links zu den Gesetzestexten folgen (Bundesanzeiger + Gesetz zur
Sicherung
von Verkehrsleistungen (Verkehrsleistungsgesetz - VerkLG)) und euch
mind.
ein paar Sätze davon zu Gemüte führen !!! Was folgt als
Nächstes ? Reisefreiheit ? Watt denn datt denn ? Beispiel:
Militäreinsatz in Georgien gefordert Angesichts
neu aufgeflammter Kämpfe in Südossetien hat Georgiens
Präsident
Michail Saakaschwili einen internationalen Militäreinsatz in der
nach
Unabhängigkeit strebenden Region gefordert. http://news.search.ch/?cat=2&id=e49dec8856daaebc7cec52d772be13d4 1.) Dann wissen wir ja auch, warum die USA im "alten" Europa ihre Truppen abziehen. 2.) Und wohin sollte auch klar sein. Hier ist nichts mehr zu holen. Im Gegensatz zu der Gegend dort drüben. Guckst du Karte - Georgien ! DIEBSTAHL ! Wie anders soll das bezeichnet werden ? Arbeitgeber und DGB werfen Rot-Grün Griff in Kasse der BA vor ..... Hier gehts zur gesetzlichen Grundlage: Sozialgesetzbuch Zweites Buch; Grundsicherung für Arbeitsuchende -------------------- DIEBSTAHL die 2. ! HARTZ IV - Staat kann ALG-II-Zahlungen vom Erbe zurückfordern Die Einschnitte von Hartz IV werden auch die künftigen Erben zu spüren bekommen. Der Staat kann das Arbeitslosengeld II, das er an Langzeitarbeitslose gezahlt hat, von den Nachkommen zurückfordern. Nur Link: |
| 13.08.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Neues vom "Big Brother" !! Zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen ..... ....
Angesicht solcher "Kleinigkeiten" erscheint mir das Fazit noch zu optimistisch. Die (die Rentner und Pensionäre) haben wir nun mal "an der Backe" kleben. Wie sich das ohne gröbere "Verwerfungen" (z.B. Enteignung und folgend Randale, oder eben Insolvenz des Staates usw.) lösen lassen soll, ist mir ein Rätsel. Aber ich bin wohl ein unverbesserlicher Pessimist. Oder doch eher Realist ? Wer weiß !! Zahlungsmoral: Weiter gesunken Die Zahl der gerichtlichen Zwangsmaßnahmen, die wegen offener Forderungen gegen private Schuldner erlassen wurden, ist im vergangenen Jahr um mehr als 17 Prozent auf 1,67 Millionen gestiegen. Das zeigt eine von Bürgel jährlich durchgeführte Studie zur Zahlungsmoral deutscher Konsumenten. Seit 1996 hat die Zahl der stark verschuldeten Privatpersonen um zwei Drittel zugenommen. Lediglich in den Boomjahren 1999 und 2000 gab es leichte Rückgänge, seit 2001 jedoch dreht sich die Schuldenspirale immer weiter. Die Zahl der gegen Privatpersonen durch Gerichtsvollzieher vollstreckten eidesstattlichen Versicherungen übersprang erstmals die Millionengrenze und hat sich seit 1996 verdoppelt. Auch die Zahl der Haftanordnungen gegen Privatpersonen stieg im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 526.748 Fälle. Damit endete im vergangenen Jahr jede dritte eidesstattliche Versicherung vor Gericht oder musste mittels Beugehaft durchgesetzt werden. Mehr als 60.000 Privatpersonen und Kleingewerbe mussten im Jahr 2003 Antrag auf Insolvenz stellen. http://www.die-bank.de/index.asp?issue=082004&channel=131010&art=333 Na also !! Die guten, alten Zeiten sind wieder da !! Google mit IPO KGV von über 800 .....
!!
POLITIK !! Betreuung der Gaststreitkräfte (BRD) .....
Na ja, wie immer !! Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit -wenn überhaupt !? Mir scheint da was verschwiegen zu werden !! Wir lesen: .....Außerdem gibt es auf dieser Seite noch zwei anschauenswerte Tabellen (siehe weiter unten). Wir sehen, die Verteidigung der Demokratie gibt es nicht umsonst ! .....Soooooo klamm sind wir anscheinend doch nicht !! Nun, zur Not werden noch ein paar Steuern erhöht, oder andere Ausgaben gekürzt, oder beides, oder.., oder... usw. usf....
Glückliches Großbritannien Angesichts einer Meldung des britischen Observers vom Sonntag könnte man auf den Gedanken kommen, daß ein hier geäußerter "Vorschlag", die Menschen hinsichtlich des immer weiter voranschreitenden Sozialabbaus glücklich zu stimmen, indem das Trinkwasser mit Antidepressiva angereichert wird, bereits umgesetzt worden sei. Der britischen Umweltbehörde zufolge steigt in den Flüssen und im Grundwasser des Landes die Konzentration von Fluoxetin ("Prozac") stetig an und ist dementsprechend auch im Trinkwasser zu finden. Umweltschützer bezeichneten dies als "versteckte Medikamenten-Massenbehandlung" Nur Link:
Fröhlichen Besuch der Olympischen Spiele ! Wer sich DAS gefallen läßt, ist selbst dran schuld !! |
| 11.08.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Neues vom "Big Brother" !! Nochmal zu Großbritannien grossbritannien - 1000000000000 Pfund… (ZEIT) …Schulden haben die Briten – so viel wie noch nie. Schon warnen Experten vor einem Zusammenbruch der ganzen Volkswirtschaft. Doch die Ängste sind übertrieben -------------------- Explosion in number of bankrupts The number
of bankruptcies has shot up to an all-time high with nearly 1,000
people
a week buckling under the weight of the country's £1 trillion
debt
mountain. Zum Thema noch zwei Sachen, wobei zweitens grundsätzlich ganz interessant ist: 1.) 2.) Entwicklungder europäischen Wohn-und Büroimmobilienmärkte Wobei besonders die Graphiken "Hauspreise" + "Hauspreise und verfügbare Einkommen" zu beachten sind. Im Falle Großbritanniens liegen die Werte über denen der Ende 80'er (siehe Zeit-Bericht oben). Es steht oder fällt mit den Zinsen ! Nur kurz: Deutsche Bundesbank Gesetz über die Deutsche Bundesbank (Bundesbank Act)Die BuBa DARF demnach KEINE Euro reinnehmen !! Dies nur zur Verdeutlichung, daß die eigene Währung der ZB's, niemals ein Aktivum sein kann (und das wären sie im Falle der Reinnahme. Siehe auch BuBA Bilanz (Aktiva) unten). Es ist ein Passivum, daß nach Ablauf des Termins wieder zur BuBa zurück muß ! Mit all den bekannten "Effekten". Ihr wißt was ich meine... Nur Link:
!! POLITIK !! Sau viel zu lesen, aber genau so einzuordnen: saumäßig interessant !!! (Zur Not ausdrucken und irgendwann in aller Ruhe lesen) Mzoudi,
Schily und der Tanz der Schlapphüte
"Der
Sicherheitsrat, ... Im Dezember
gibt das BKA die Selbstbezichtigung Binalshibs samt der Mzoudi
entlastenden
Aussage nun endlich doch dem Gericht, und Mzoudi kommt am 11.12.2003
frei.
Zugleich ist dies aber auch der Befreiungsschlag Schilys, denn die
unkalkulierbare
Fragerei im Gerichtssaal nach Beweisen für die offizielle Version
der Abläufe des 11.9. hört damit auf. Öl und Weltbevölkerung !
http://www.genwirtschaft.de/bilder/abbs72.html Beispiel aus der näheren Zukunft: 2020
Vorausgesetzt daß dies tatsächlich genau so eintritt; kann das gut gehen (China, Indien usw.) ? |
| 09.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Nochmal kurz zu dem "Nachschlagewerk" "DEBITISMUS - Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm." vom Vortag (Freitag). Datt Dingen findet ihr bei Bedarf zukünftig HIER !! FUNDSTÜCKE ! Die regulierende Rolle von Staatshaushalt und StaatsschuldenSo etwas lesen wir ja öfter mal. Gucken wir uns das mal genauer an !! 1.) Marktmäßige
Nettokreditaufnahme: Gebietskörperschaften, insgesamt
Jan./Mai
= + 50,7 Mrd. € (HIER).
2.) Die Realität für die BRD:
.....würden die Schulden - gemessen am BIP - auch von selbst geringer. Betrachten wir den Zeitraum ab 1974, da vorher noch "Bretton Woods" installiert war. Erst seit dem haben wir den "Vollkreditgeldstandard" !! Das Jahr 2000 können wir auch nicht ansetzen, weil ab dort, erstens, das BIP hedonisch berechnet wird, und, zweitens, dort die UMTS Milliarden überwiesen wurden. Bleibt noch 1990/91. In diesem Jahr fiel in der Tat das Verhältnis Schulden/BIP. Schauen wir aber mal genauer hin (folgende 1. Graphik !!), sehen wir, daß sich die Schuldenquote nur deshalb rückläufig entwickelt hat, weil sich die Privaten wie blöd NEU verschuldet haben, und deshalb das BIP stark anstieg. Was man hingegen von 1995 (2. Graphik unten) nicht behaupten kann !! Dort hat sich der Staat mit dem historisch hohen Batrag von 170 Mrd. € neu verschuldet. Das BIP ist trotzdem abgeschmiert !! In allen anderen Zeiträumen hat sich das Verhältnis Staatsschulden/BIP ständig erhöht ! Ist die Argumentation des Herrn Kreutzer somit noch haltbar ?? Oder habe ich was übersehen ?
Noch was von Hr. Kreutzer. Er schreibt: .....Die Transaktionshäufigkeit ???Lassen wir die Bundesbank zu Wort kommen: Zentrales geldpolitisches Instrument der Geldmarktsteuerung durch das Eurosystem sind die wöchentlich angebotenen Hauptrefinanzierungsgeschäfte (sogenante Haupttender) mit einer Regellaufzeit von einer Woche, über die im Jahresdurchschnitt rund drei Viertel des Zentralbankgeldbedarfs gedeckt werden.Beispiel dazu: ZuteilungNun, 3/4 unsere Scheinchen "leben" also nur eine Woche. Nicht einunderselbe Schein ! Der kann durchaus länger "umlaufen" ! Aber (!), vorne kommen die Scheinchen rein (aus der BuBa), und hinten kommen sie nach einer Woche wieder raus (zurück zur BuBa). Welcher Schein das ist, spielt keine Rolle. Es ist die Summe, die vorher bei der BuBa "abgeholt" wurde !! Da dies, bedingt durch die ständigen Auslauftermine, quasi unentwegt passiert, kann das den Eindruck erwecken, daß der Euro ununterbrochen "umläuft" (incl. einer Anzahl von "Transaktionshäufigkeiten" währenddessen). Dem ist aber nicht so !! Noch deutlicher wird dies, bei Betrachtung folgender Aussagen. Die EZB spricht: ......Es gibt keine "Transaktionshäufigkeit", keine Umlaufgeschwindigkeit usw. Es gibt Laufzeiten ! Sind die erreicht --> ab zurück zur BuBa !! Was genau soll die "Geschwindigkeit" sein ? Ob ich dem Zigarettenhändler die Euro innerhalb einer Nanosekunde, oder erst nach einer Minute gebe, ist völlig unerheblich. Erheblich ist aber, ob der Zigarettenhändler meine Euros bei Fälligkeit hat !! Die Anzahl der Fälligkeiten und die Rückzahlungssumme kann sich erhöhen ! Dadurch entwickelt sich eine gewisse Dynamik, da zu einem Zeitpunkt x mehr Fälligkeiten -die bedient werden müssen- als vorher vorhanden sind und sich immer mehr Schuldner abstrampeln müssen, diese Termine einzuhalten. Das läßt den Anschein zu, daß sich die "Geschwindigkeit" des "Umlaufes" erhöht hat. Es handelt sich, wie gerade gesagt, aber lediglich um ein mehr an Rückzahlungsterminen. Wobei jeder einzelne der Termine, um bei obigem Beispiel zu bleiben, nach wie vor nach Ablauf EINER WOCHE liegt !! Die Anzahl der Fälligkeiten wiederum, ist ausschließlich von den vielfach erwähnten "new Credits" abhängig. ---------------------- Weiterhin muß hierzu noch ein wichtiges Detail genannt werden: ....."Übersetzt" heißt das nichts anderes, als das es Bargeld mittlerweile nur noch -oder, für die BRD, zumindest zum Großteil- aufgrund von Staatsschulden gibt !!! Müssen wir uns da noch über irgendwas wundern ? Tolles System. Platt gesagt: kauft ihr euch morgen einen neuen Kühlschrank, zwingt ihr den Staat sich zu verschulden. Klasse, oder ? DAS ist
das Resultat der jahrzehntelangen Ausrichtung auf den Staat, den Staat
mit seiner "unerschöpflichen" Einkommensquelle, den Steuern !! In
diesem Punkt hat Hr. Kreutzer recht (wenn auch aus anderen
Gesichtspunkten),
der Staat muß sich weiter verschulden, allein schon aus diesem
Sachverhalt
heraus. Es sei denn, Grünspan & Co. kriegen den Dreh
zurück
zu "privaten" ZB-fähigen Sicherheiten. Dann haben wir nur noch die
"normale" anstehende zusätzliche Staatsverschuldung
!! POLITIK !! Frontal21 - Überflüssige Straßen Die A39 von Wolfsburg nach Lüneburg zählt zu den teuersten Projekten im neuen Bundesverkehrswegeplan. Doch nur VW scheint sie zu benötigen. Ist ein Video. Solltet ihr euch aber anschauen ! Denn: 1.) Ein schönes Beispiel für die Verquickungen von Staat (respektive seiner Vertreter) und dem "Großkapital" (mal ganz allgemein gesehen, z,B. auch Banken, oder auch andere Multis usw.). VW - Mandate des Aufsichtsrats (Stand 31.12.2003)Um nur die ein paar zu nennen. Da gibt es sehr wohl noch mehr ! Bei etwaigem Interesse für den Rest: Guckst du hier (ab Seite 21) ! 2.) Das nenne ich effektiven Einsatz von Ressourcen ! Wo es doch auch kaum Bedarf an anderer Stelle gibt: ..... Blickpunkt Bundestag, Mai 3/2003 Ausgaben - Wo geht das Geld hin? Was macht
der Staat mit diesem Geld? Legen wir Bund, Länder und Gemeinden
zusammen,
kommen wir auf ungefähr 600 Milliarden Euro Gesamtvolumen. Brechen
wir dies auf 100 Euro herunter, dann fließen rund 28,10 Euro
in
die Personalausgaben, 13,20 Euro in Investitionen, 12,30 Euro in
Zuschüsse
an Sozialversicherungen, 11,30 Euro in die Zinsausgaben, 10,40 Euro in
den laufenden Sachaufwand und 9,50 Euro in die Renten (ohne
Altersrenten)
und andere Unterstützungen. Und das nicht etwa von irgendwelchen "systemkritischen" Seiten. Nein, sondern von der ganz offiziellen Bundestag-Seite ! |
| 04.08.04
Heute ein bißchen was "ungewöhnliches" !! Und zwar eine Sammlung von Forumsbeiträgen von Dr. Paul C. Martin zu den Themen "DEBITISMUS -Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm.". Ich habe die mal zu einem Dokument zusammengefasst. Die *pdf hat 71 Seiten und ist 1 Mb groß ! Natürlich
kann das kein Mensch alles auf einmal lesen (außer echten
Hardcore-Typen Da daß verdammischt viel Kopiererei usw. war, gibts, bis auf folgende Verlustierung, heute sonst nichts ! ------------------------ Zudem
weiß ich nicht, ob ich am Freitag zu einer Aktualisierung komme
(langer
Arbeitstag in Sicht !). Möglicherweise schaff ich "ersatzweise"
morgen
was (ist aber auch kein Versprechen). Dafür dann erst wieder am
nächsten
Montag !! Alles in allem, ist daß alles für die
nächsten
Tage ziemlich ungewiß !! Eine Analyse aus berufenen Mündern. Plato: Aristoteles: Karl
Marx: George
W. Bush: |
| 02.08.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Neues vom "Big Brother" !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! Ich hatte es ja schon am Freitag. Etwas vollmundig habe ich "für genaueres" auf heute verwiesen. Im Grunde war aber schon alles gesagt. Nichts wirklich nennenswertes oder "aufregendes" passiert (bis auf die Tatsache daß eben nichts passiert). Deshalb, der Vollständigkeit halber, nur noch die längerfristigen Tabellen und die "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion" dazu ! Für die Graphiken, siehe bitte Vortag !! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst
mal die Zahlen:
2.) Kredite an inländische Nichbanken Unternehmen
und Privatpersonen (ohne Wertpapiere) / insgesamt / Alle Bankengruppen
Noch kurz zu der "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2004
(Mrd.€) Differenz Juni zu Mai '04 = +89,7, +1,08 % (Vormonat +34,9 Mrd. € , +0,42 %; davor = +47,8 Mrd. €, + 0,58 %) http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF Heftig ! Wie in
den guten
alten Zeiten !! Teile ich die 89,7 Mrd. € auf die zwölf
Länder
der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land ein Zuwachs von im
Schnitt 7,475 Mrd. €. Die BRD-Zahlen im Vergleich... O Graus. Wir
leben im Moment von der Verschuldungsbereitschaft der "Rest-EU" (und
der
Restwelt). Die Frage ist nur, wie lange das "Maler Müller",
"Schreiner
Schmidt" und "der Laden um die Ecke" durchhalten. Ich glaube nicht,
daß
der Großteil der "Scheinchen" bis dahin "durchdringen".
KREDITREKORD - Briten schulden eine Billion Pfund Kreditkarten, Hypotheken, Autofinanzierung: Der typische Brite hat so viele Schulden, dass sogar die kreditverliebten Amerikaner sparsam dagegen aussehen. Nun hat die Bevölkerung im Vereinigten Königreich einen neuen Kreditrekord aufgestellt - und das trotz steigender Zinsen. Immobilen - Sorgen über eine globale Immobilienpreisblase 27. Juli 2004 An den Finanzmärkten und bei den Zentralbanken nehmen die Sorgen über den starken Anstieg der Preise für Wohneigentum in vielen Ländern zu. Eine wachsende Zahl von Fachleuten warnt, daß sich die Immobilienmärkte in einigen Ländern überhitzt hätten und deshalb nun ein Preisrutsch drohe. Solch ein "Platzen der spekulativen Preisblase" an den Märkten für Eigenheime könne die gesamte Wirtschaft in diesen Ländern in Mitleidenschaft ziehen. 2. Implizite Staatsschuld Die implizite Staatsschuld umfasst alle Zahlungszusagen, die der Staat gegenüber Bürgern bereits ausgesprochen hat und die in Zukunft als Ansprüche an das Bruttosozialprodukt geltend gemacht werden können. Das künftige BSP ist in weit höherem Maße schon vorweg verteilt als dies in der Höhe der Staatsschuld zum Ausdruck kommt. In erster Linie sind dies die Zahlungszusagen aus den Sozialversicherungen sowie die Pensionszusagen. In der Wirkung ähnlich sind die Versicherungen (Gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung), die den Mitgliedern im Versicherungsfall einen Anspruch an die Versicherungsgemeinschaft eröffnen. Andere implizite Staatsschulden (z.B. Sell-and-lease-back Instrumente, langjährige Verträge, z.B. Kosten des Atomausstiegs, internationale Verpflichtungen oder auch Verpflichtungsermächtigungen aus früheren Jahren, die in den kommenden Jahren eingelöst werden müssen) sollen hier nicht berücksichtigt werden. Die Generationenbilanzen von Raffelhüschen et al. (1995, 1996) geben Antwort über die Höhe und Entwicklung der Gesamtverschuldung, die heutige Generationen den zukünftigen hinterlassen. Würde den heute und allen zukünftig Geborenen die Möglichkeit verwehrt, ihrerseits die Altlasten zu erhöhen und an die folgenden Generationen weiterzureichen, würde sich deren Steuer- und Abgabenlast im Vergleich zu ihren Vorgängern um 156 % erhöhen. Die Belastung entsteht dabei etwa zu einem Drittel aus der expliziten Staatsschuld und zu zwei Dritteln aus der demographischen Entwicklung (Raffelhüschen, Walliser, 1995). Allein die implizite Staatsschuld aus den heute bereits aufgebauten Anwartschaften der Rentenversicherung beträgt 10 bis 12 Billionen DM, das ist mehr als das gesamte Anlagevermögen der Bundesrepublik und ein vielfaches der offen ausgewiesenen Staatsschuld von 2,2 Billionen DM. Nur noch mal zur Info:
!! POLITIK !! Hartz IV und die Folgen - und der Trost des Bundeswirtschaftsministers ..... Der Sozialstaat – Fallbeispiel Arbeitsamt ..... Und noch
zwei Links und eine Graphik dazu: Die Kathedrale des Sozialstaats 90 000 Mitarbeiter, 180 Filialen, die Bundesagentur für Arbeit ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Bislang beschäftigte sie sich vor allem selbst. Ob die Hartz-Reformen das ändern, ist mehr als fraglich
Hierzu spontan eingefallen: ..... |
| 30.07.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Da ich's eben erst entdeckt habe, nur kurz die aktualisierten Graphiken (Juni 04). Genaueres nächste Woche ! 2004 Mai = 3626,68 (-0,6 %)Den zweiten Monat in Folge negatives Kreditwachstum !! Nicht gut, gar nicht gut !! ---------------------
Mai 04 = 2230,66 (-0,021 %)Seit 2002 absolute "Kreditstille" !! Willkommen Aufschwung Thema AUSSLANDSverschuldung "Nackter"
Vergleich der Verbindlichkeiten Argentinien/BRD
Als EIN einleitendes Beispiel für dieses Thema, möchte ich folgende Aussage wiedergeben: .....
** Ausfuhr (Exporte) BRD 2003 = 664,19 Mrd. € *** Ges. Schuldendiesnt = Tilgung + Zinsen ! Hierzu mußte ich mir wie folgt eine "Krücke" bauen, da ich für die gesamtstaatliche Tilgung keine Daten gefunden habe: Tilgung Bund 2003: 185 Mrd €, bei einem Schuldenstand von 826,53 Mrd.€. Die Tilgung der Länder und Gemeinden habe ich darauf basierend einfach "hochgerechnet". Schuldenstand Länder und Gemeinden = 531,23 Mrd. €. Somit Tilgung = 118,92 Mrd. €. Summe Tilgung Bund, Länder und Gemeinden = 303,92 Mrd. €. Plus 66,2 Mrd. € Zinsen = Summe insg. von 370,12 Mrd. € ! Das ist zwar nicht ganz "astrein". Aber die Größenordnungen werden passen !! Von argentinischen Verhältnissen sind wir zwar noch ein Stückweit entfernt, aber sonderlich beruhigend sind diese Daten nicht. Besonders wenn wir uns die Entwicklung der letzten Jahre anschauen (! beim BIP hat sich so gut wie nichts getan !). Im Dez. 2001 lag die Auslandsverschuldung (ohne Banken) noch bei 921 Mrd. €. Und GANZ besonders besonders, wenn wir die öffentlichen Haushalte anschauen. Die Auslandsverschuldung der öffentlichen Haushalte lag im Dez. 2001 bei 439,27 Mrd. € (Dez. 2003 = 564,37 Mrd. €). Also auch unter diesem Gesichtspunkt schreites "es" voran. Die Frage -ganz allgemein gesehen- ist immer wieder die selbe: WANN ist "DER Punkt" erreicht ? Warum der Goldstandard Geschichte ist Der alles entscheidende Satz daraus ist dieser: Goldstandards jeder Couleur sind Geschöpfe der Gesetzgebung. Sie sind Erzeugnisse der Macht und wie jeder glühende Anhänger der Österreichischen Schule weiß, geht alles, was der Staat anfasst, irgendwann schief. Obwohl Gold natürlich schon etwas Realeres ist als fiat money kann man doch sagen, dass der Goldstandard genauso eine gesetzliche Fiktion ist wie etwa eine juristische Person - oder wie sog. gesetzliches Zahlungsmittel - das wie die juristische Person auch ein Geschöpf des Staates ist.Damit ist im Grunde alles gesagt. Geld -und damit der Wert- ist das, was der Staat (respektive die Macht) dazu erklärt. Nichts anderes !! In den letzten Absätzen wiederspricht sich der Autor -oder vielmehr seiner obigen Aussage- deshalb selbst. Trotzdem lesenswert. Man kann ja nie wissen ! US-Haushaltsdefizit klettert 2004 auf Rekordhoch: 445 Mrd. Dollar im Minus! Das Haushaltsdefizit der USA dürfte im Fiskaljahr 2004 auf das Rekordhoch von 445 Mrd. Dollar (370 Mrd. Euro) steigen. Das geht aus dem Haushaltsbericht für die im September zu Ende gehende Fiskalperiode hervor, den das US-Präsidialamt am Freitag in Washington vorgelegt hat. Das Defizit
liegt zwar 76 Mrd. Dollar unter der Prognose von 521 Mrd. Dollar, die
das
US-Präsidialamt im Februar bekanntgegeben hatte. Doch es
dürfte
sich auf den Wahlkampf zwischen US-Präsident George W. Bush und
seinem
demokratischen Herausforderer John Kerry auswirken. Trotz der
Verringerung
wird das Defizit, das 3,8 Prozent des BIP entspricht, noch immer das
höchste
aller Zeiten sein. Der gefettete Satz ist ein schönes Beispiel für den "praktischen" Nutzen der Hedonik (siehe Tag zuvor). Vor allem wenn ich an die EU denke. Da vielen Grenzwerten (Maastricht-Defizit usw.), den diversesten Vergleichen und Berechnungen uvm., immer wieder das BIP zu Grunde liegt, verschafft man sich, durch das künstliche Aufblähen mittels Hedonik, rechnerisch Luft.
!! POLITIK !! Propaganda ! Ein paar Links: Rally around the flag? Der 11. September löste den Afghanistan-Krieg aus. Zwei Studien untersuchen die US-Propagandamaschinerie in Afghanistan und die Tendenzen der Berichterstattung von FAZ, SZ und New York Times. ..... -------------------- Militainment made in Washingwood ..... -------------------- Es begann mit einer Lüge ..... ..... -------------------- Kriegspropaganda: Die Mutter aller Lügen ..... Thema Sudan ..... Gefährliche Kriegsspiele Das chinesische Militär probt die Eroberung einer Inselgruppe; auch Taiwanesen und Amerikaner halten große Manöver ab. |
| 26.07.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Ab Berichtsmonat Mai 2004 nutzt das Statistische Bundesamt auch für die Preismessung bei EDV-Investitionsgütern die so genannte hedonische Methode. .....Aha ! Nicht in "ähnlichem" Umfang also. Keineswegs mit "keinem" oder nur "vernachläßigbarem" Umfang. Nur nicht in "ähnlichem" Umfang. Was nach meiner bescheidenen Auffassung "durchaus nennenswert" heißt. Ich erinnere nochmals an die USA: "Nicht in ähnlichem Umfang" wäre ja z.B. -rein spekulativ- schon die Hälfte der US-Verhältnisse. Nicht schlecht ! Jedenfalls scheinen mir die Jungs reichlich am Aufpumpen zu sein. Irgendwie hiefen die das BIP über die Nullkommanull. Wär' doch gelacht !!!..... Jedoch will ich nicht den Folgeabsatz unterschlagen: .....Quelle: WIRTSCHAFT UND STATISTIK Auf alle Fälle sollten wir den Aufbau dieser Potemkinschen Dörfer im Auge behalten !!! „In der Frühphase des Kondratieff-Winters“ Smart
Investor im Gespräch mit dem Kanadier Ian Gordon,
Die 1.000-Milliarden-Dollar-Party
Zu dem von mir gefetteten Abschnitt fällt mir sponten folgende Grundsazterklärung ein. Aus "Das 1x1 der Wirtschaft". Immer wieder lesenswert ! ..... 8. DEFLATION
I. 9. STABILITÄT. Das war's
eigentlich schon: Alles paletti! Doch dann! ..... -------------------- Schöne Zusammenfassung der aktuellen Situation ! Wie weit tragen die Aktienkurse noch? ..... JAWOLL !! Manchmal frage ich mich wirklich ... Gerade lese ich einen Artikel darüber, dass die Anhebung der Arbeitszeiten, Deutschland "an den Rand einer Deflation" bringen soll. Da hat offenbar jemand fleißig etwas auswendig gelernt – der Gedankengang in Kürze: Mehr Arbeitszeit bedeutet das die Löhne sinken – wenn die Löhne sinken, dann haben die Menschen weniger Geld zum konsumieren. Angesicht der sowieso schon schwachen Binnenkonjunktur, wird das den überall bereits jetzt zu beobachtenden Preisverfall noch weiter anheizen und die Inflationsrate trotz hoher Energiepreise hier in Deutschland in die Deflation treiben. Dann wird noch auf Japan verwiesen und ängstlich und erschrocken Panikmache betrieben. Diese Argumentationskette hat nur einen riesigen Haken – direkt am Anfang – haben Sie ihn entdeckt? Zwar sinken durch eine Verlängerung der Arbeitszeit die Löhne, jedoch nur in Relation zur gearbeiteten Zeit. Das heißt der reale Stundenlohn sinkt. Der reale
Lohn, als der Lohn, den die davon betroffenen Arbeitnehmer am Ende des
Monats in der Geldbörse haben, bleibt der konstant. Es ist
also
nicht weniger Geld im Anlauf – ergo ist diese oben genannte
Argumentation
insofern erst einmal unsinnig! Es steht genau gleichviel Geld dem
Markt
zur Verfügung. Nur so zur Info !! Schweiz Arbeitslosenquote Mai 04 in % 3,8 (http://www.statistik.admin.ch/stat_ch/ber00/dkan_ch.htm)Super Arbeitslosenquote ! Da kann man wirklich nicht meckern ! Oder doch ? In der Schweiz gehen alle Arbeitslose nach einem Jahr (ich glaube 400 Tage) in die Sozialhilfe über. Sprich, sie fallen aus der Arbeitslosenstatistik heraus. Quelle: HR 1 (Radio) Und nun dies: .....Und das BIP sieht auch nicht so toll aus ! Nur Link:
!!
POLITIK !! "Die Europäische Union ist nicht liberal" Der tschechische Staatspräsident Václav Klaus über Deutschland, den "europäischen Superstaat" und den neuen Modetrend EU-Skepsis Recht hat er !!!!!! Viel Spaß beim Vereinigen:
Andererseits, wo doch sowas winkt: Selbstmordrate in Japan auf Rekordhoch Die Selbstmordrate in Japan hat im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht: Mehr als 34'000 Menschen nahmen sich das Leben, wie die Regierung in Tokio mitteilte. Das entspricht
einer Steigerung um 7,1 Prozent und ist der höchste Wert seit
Beginn
der Statistiken im Jahr 1978. Nur Link:
|
| 23.07.04
Jetzt
muß ich mich doch mal wieder entschuldigen !! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Immer wieder lesenswert ! Diskussion: Debitismus ..... Na das passt doch zu obigem ! Heute also: "Nichts neues unter Sonne" ! Finanzen und Steuern vor der Zeitenwende Frühe Formen "staatlicher" Finanzwirtschaft und der Besteuerung werden bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. in Ägypten und Mesopotamien, später auch in anderen Kulturen sichtbar. Viele
Bild- und Textzeugnisse aus den Jahrhunderten vor Christi Geburt geben
Auskunft über die Tätigkeit von Verwaltungen, die mit der
Beschaffung
und Bewirtschaftung der für den Bedarf des Herrschers und des
Gemeinwesens
erforderlichen finanziellen Mitteln betraut waren. Diese Mittel wurden
durch Nutzung des dem Herrscher gehörenden Grundbesitzes, durch
Frondienste,
Abgaben der Untertanen, Zölle auf den Handelsverkehr und Tribute
von
unterworfenen Völkern aufgebracht. Wirtschaftsweise rechnen mit Rekorddefizit ..... Bei Eichels Hans am 19. September 2003 ("Weltwirtschaftslage - Reformvorhaben in Deutschland") klang das noch ganz anders: ..... Trööööt !! Setzen !! Sechs !! Die Liga am finanziellen Limit - Bundesligisten sparen am Personal - die Etats sinken ..... Nur Link:
!! POLITIK !! Hatte ich zwar schon mal (HIER ! Incl. eigenen Kommentares), aber das ist schon ein Ding... Monitor dazu: Opel-Arbeitsplätze nach Polen - Folgen eines Rüstungsdeals Für die Polen war es ein Jahrhundert-Geschäft: der Kauf von 48 US-Kampfjets vom Typ F-16. Zwar muss der polnische Steuerzahler dafür 3,5 Milliarden US-Dollar zahlen, doch der Kaufvertrag sieht ein lukratives Gegengeschäft vor. Der amerikanische Rüstungs-Konzern Lockheed Martin versprach den Polen Investitionen in Höhe von mehr als 6 Milliarden Dollar. Dazu holte der Kampfjet-Hersteller unter anderen den amerikanischen Automobilkonzern General Motors mit ins Boot. Seine Konzern-Tochter Opel wird nun einen Teil der Autoproduktion von Deutschland nach Polen verlagern. Bei Opel in Rüsselsheim bangen die Beschäftigten jetzt um ihre Jobs. Mindestens 1.200 Stellen sind in Gefahr.
Weil ich gerade drüber gestolpert bin: Syrien, Iran, Nordkorea - Wer ist als Nächster dran? ..... Bereits
seit Ende des Jahres 2000 berechnete Irak seine tägliche
Ölförderung
nicht mehr in Dollar, sondern in Euro. Iran verkauft bereits seit
geraumer
Zeit sein Öl nicht mehr in Dollar, sondern zum größten
Teil in Euro. Nordkorea hat seine gesamten Devisen in Euro
eingewechselt,
so eine dpa-Meldung am 12.11.02. China kündigte bereits im
November
2001 an, seine 200 Milliarden Dollar-Devisen-Reserve zu einem
großen
Teil in Euro umzutauschen (1). Wenn diese Beispiele Schule machen - und
dies tun sie - ist der American way of life aufs Höchste
gefährdet. |
| 21.07.04
!! WIRTSCHAFT !! Irgendwas davon in den Nachrichten gehört (N-TV & Co.) ? Von der offiziellen Ford Seite: Ford Announces Second Quarter Financial Results ..... * greater price competition resulting from currency fluctuations, industry overcapacity or other factors;Durchaus erwähnenswert finde ich auch... First Half 2004 (Mrd. $)Mittlerweile verdient Ford also mehr mit seiner Finanzsparte, als mit Autos bauen ! Bei GM und VW ist das ähnlich. Mich jedenfalls, beschleicht mich diesbzgl. ein etwas "mulmiges" Gefühl ! Auch noch von Interesse ist sicherlich... Debt (June 30) = 149,199 Mrd. $http://media.ford.com/newsroom/release_display.cfm?release=18715 Dazu so halbwegs passend:
Mich düngt, daß da latent immer noch eine leichte Überbewertung vorhanden ist. SIMBABWE Dr. Tsumba: ein neues Mitglied im Gruselkabinett Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet das zu Recht viel gescholtene Simbabwe erweist sich plötzlich als Vorreiter. Das unter seinem langjährigen Präsidenten Robert Gabriel Mugabe zu fragwürdigem Ruhm gekommene und einst als Perle Afrikas gerühmte Land verfügt selbst- verständlich auch über eine Zentralbank. Deren Präsident, Dr. Leonard Ladislus Tsumba, studierte und promovierte in den USA. Er ist ein Inflationist erster Güte, kann es hinsichtlich seiner Rankings auf der Beliebtheitsskala aber trotzdem nicht mit Alan Greenspan aufnehmen. In einem mutigen Versuch, das zu ändern, macht die Regierung Simbabwes, angespornt von der in Notenbank-Kreisen salonfähig gewordenen Diskussion „unkonventioneller geldpolitischer Maßnahmen", als Erste Nägel mit Köpfen. Das bereits jetzt von Hyperinflation und wirtschaftlichem Niedergang, den typischen Folgen einer extrem interventionistischen Politik, geplagte Land gab Ende Juli 2003 die Einführung einer neuen Banknote innerhalb von 60 Tagen bekannt. Die 500-Zimbabwe-Dollar-Note, der größte Schein des Landes, soll durch einen Neudruck ersetzt werden. Die alten Scheine, die nicht zum Umtausch in das marode Bankensystem eingereicht werden, sollen dann ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel verlieren, also wertlos verfallen. Außerdem informierte die Regierung die Bevölkerung über die Vorbereitung eines Gesetzes, mit dem die hohe Bargeldhaltung unterbunden werden soll. Diese beherzt beschlossenen „unkonventionellen Maßnahmen" lassen sicherlich die Herzen der speziell in den USA so lautstarken Gruppe unkonventioneller Notenbanker höher schlagen. Ist Simbabwe etwa das Vorbild von Greenspan, Bernanke und Gefolge? Gerüchte, wonach Mugabe versucht haben soll, den von der Königin von England geadelten und seither gern als „Sir Print-a-lot (of money)" titulierten Alan Greenspan als Berater der Bank zu gewinnen, können wir übrigens nicht bestätigen. Quelle: "Das Greenspan Dossier" von Roland Leuschel und Claus Vogt Zimbabwe inflation on course for 1000% afrol
News, 19 July - Zimbabwe's inflation rate is projected to reach 1,000
percent
within the end of the year. The country's labour movement has called on
President Robert Mugabe and his entire cabinet to resign as inflation
again
has soared from 300 percent to 364.5 percent.
..... http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=152 OK !! Laßt sie uns also "weginflationieren", unsere Schulden !
!! POLITIK !! Muß ich bringen: Taiwan bereitet sich auf chinesische Invasion vor ..... In diesem Zusammenhang drängt die deutsche Bundesregierung auf ein schnelles Ende des Waffenembargos gegen die VR China bei der EU, da China immer rasanter aufrüstet. Aus aktuellem Anlaß noch einmal unser Artikel über den Blutbrief von Peking vom Frühjahr. Einerseits geht es China aber auch nicht das geringste an, was Taiwan mit wem macht. Andererseits verbittet sich aber genau jenes Land, daß in Taiwan jetzt den großen Bruder spielt, selbst eine Einflußnahme anderer Mächte auf eine Insel in ihrem Vorhof (Kuba). Zusammengefasst: Die haben alle einen an der Waffel !!! Der amerikanische Staatsstreich Wie FirstCoastNews am Donnerstag berichtete, hat eine US-Abgeordnete die Präsidentschaftswahlen des Jahres 2000 als einen "Staatsstreich" bezeichnet. Die demokratische Abgeordnete Corrine Brown für den Wahlkreis Jacksonville in US-Bundesstaat Florida wurde als Folge ihrer Bemerkung anläßlich der Diskussion des Resolutionsentwurfs HR-4818 für den Rest des Tages ein Redeverbot für das Repräsentantenhaus erteilt. Dabei geht es um die Möglichkeit, internationale Beobachter für die im November stattfindenden Präsidentschaftswahlen zu stellen. Der Kongreß denkt angesichts der Unregelmäßigkeiten der vorangegangenen Präsidentschaftswahlen in Florida über derart unabhängige Beobachter nach. Brown sagte: "Ich komme aus Florida, wo Sie und andere an dem teilnahmen, was ich den Staatsstreich der Vereinigten Staaten nenne. Wir müssen sicherstellen, daß es nicht wieder passiert. Wieder und wieder nach der Wahl, nachdem Sie die Wahl gestohlen haben sind Sie hierher zurückgekommen und haben gesagt, wir sollten darüber hinwegkommen. Nein, wir werden nicht darüber hinwegkommen und wir wollen eine Überprüfung durch die Welt." Als Folge dieser Worte wurde ihr nicht nur das Redeverbot erteilt, sondern diese Sätze wurden auf einen sofortigen Einspruch republikanischer Abgeordneter hin aus dem Protokoll gestrichen. In einer Erklärung hierzu schrieb Brown: "Das Streichen meiner Worte ist nur ein weiteres Beispiel für die Versuche der Republikanischen Partei, zu vertuschen, was während der Wahlen vom Jahr 2000 passierte." http://www.freace.de/artikel/200407/170704a.html Pedantin !! Wer wird denn das mit der Redefreiheit so genau nehmen...
Bißchen
"kahl" heute ! Nun ja, habe jobtechnisch viel zu tun. Also jammert hier
nicht immer so rum (es geht bergab usw). Alles wird guuuuut.... |
| 19.07.04 !! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Marktmäßige Nettokreditaufnahme ..... Gebietskörperschaften,
insgesamt Jan./Mai = + 50,7 Mrd. € So 'ne "Planung" würde ich auch noch hinbekommen. Na ja, Japan hat ca. 140 % des BIP an öffentlichen Schulden !! Keine Panik also !! Apropos Japans "140 %-Schulden". Irgendwo müssen die ja herkommen: ..... Fast vier Billionen Euro auf der hohen Kante 16. Juli 2004 - Ende 2003 erreichte das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland 3,92 Billionen Euro. Damit ist das Geldvermögen der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gestiegen. 2002 war das Geldvermögen erstmals seit Gründung der Bundesrepublik gesunken. Mehr als ein Drittel ihres Geldes haben die Deutschen in Spar-, Sicht- und Terminanlagen angelegt oder als Bargeld zur Verfügung. Gut ein Viertel des Geldvermögens ist in Lebensversicherungen, bei Pensionskassen, berufständischen Versorgungswerken sowie in Zusatzversorgungseinrichtungen investiert. Wieder leicht zugenommen hat im vergangenen Jahr das Vermögen in Aktien, das im Vorjahr aufgrund der Börsenbaisse auf 166 Milliarden Euro geschrumpft war. Auch das Volumen des in Investmentfondsanteilen angelegten Geldvermögens ist um 39 Milliarden Euro weiter gestiegen, seit 1991 hat es sich sogar mehr als verdoppelt.
http://www.bankenverband.de/index.asp?channel=142010&art=1213&ttyp=1&tid=1639 Ob die mit "Bargeld" wirklich Scheinchen meinen, oder nur die ganzen digitalen "Nullen und Einsen" als Anspruch auf Bargeld (=Verbindlichkeit der Bank gegenüber den Kunden). Und nochmal: "Es sei unmöglich, die Bankenkrise zu bewältigen, wenn die Bürger ihre Sparbücher weiter plündern", mahnte [argentiniens] Wirtschaftsminister Roberto Lavagna . "Sie schwächen das Finanzsystem."Ansonsten verweise ich hierzu auf: "Das Vermögen der Deutschen und der Effekt dessen "Mobilisierung" Daimler/Chrysler: Steuern ..... http://www.daimlerchrysler.com/Projects/c2c/channel/documents/215436_292a_2003.pdf (Seite 17) Ok, ich
bin definitiv kein Steuerexperte, aber obschon die 38,5 % im
Vergleich
zu meinem persönlichen Steuersatz geradezu ein nichts sind Ende der krummen Leasing-Geschäfte Finanzwirtschaft.
US-Repräsentantenhaus und Senat bereiten der wunderbaren
Geldvermehrung
durch Cross Border Leasing (CBL) ein jähes Ende. Im schlimmsten
Fall
müssen die Kommunen mit erheblichen Schadensersatzforderungen
rechnen. Rückwirkende Geltung? Schon 1999 hat die amerikanische Steuerbehörde IRS die Cross-Border-Leasing-Verträge mit ausländischen Städten als Scheingeschäfte bezeichnet, die aus zirkulären Geldflüssen bestehen und keine ökonomische Substanz haben; deswegen könnten sie auch nicht zu Steuervorteilen führen. Eine Zeitlang gelang es den Banken, Investmentfonds und Kapitalgesellschaften in den USA noch, Widerstand gegen eine Änderung der Gesetze aufrechtzuerhalten. Jetzt aber haben das Repräsentantenhaus und der Senat eine Reihe von Gesetzespaketen verabschiedet, die dieser Finanzpraxis einen Riegel vorschieben. Zwar brauchen beide Kammern noch die Zustimmung der jeweils anderen, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, aber eines ist jetzt schon klar: Es ist Schluß mit dem Cross Border Leasing. Was noch nicht so klar ist: Werden die amerikanischen Gesetze rückwirkend wirksam oder gelten sie nur vom Zeitpunkt ihres Inkrafttretens? Die Düsseldorfer Wirtschaftsberatungsgesellschaft Due Finance, die sich rühmt, den Kommunen bei insgesamt 36 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 12 Milliarden Euro beratend zur Seite gestanden zu haben, und der jetzt offensichtlich ein lukrativer Geschäftszweig verloren geht, schreibt auf ihren Internetseiten: "Die Neuregelung (durch den Kongreß) wird aber zumindest alle Leasinggeschäfte erfassen, die nach dem 12. März 2004 abgeschlossen worden sind. Die Senatsvorlage sieht eine weitergehende Rückwirkung für alle bereits abgeschlossenen Leasingtransaktionen vor. Dies wäre zwar nicht verfassungswidrig, wird aber aller Voraussicht nach keine Gesetzeskraft erlangen." Da spielt natürlich jede Menge Wunschdenken mit! Und dann werden die Erklärungen für eine Wirtschaftsberatungsgesellschaft reichlich tendenziös: "Die Gesetzesänderung zeigt selbstverständlich nicht, daß die in den letzten Jahren abgeschlossenen Altverträge illegal waren. Gleichermaßen fadenscheinig und interessengesteuert ist das Vorbringen, daß Altverträge von der Finanzverwaltung in allen Fällen steuerlich anerkannt werden. Die aufgeheizte politische Diskussion in den USA und das dort bestehende gewaltige Budgetdefizit führen vielmehr dazu, daß Cross-Border-Leasing-Transaktionen inzwischen als inakzeptabel angesehen und ihre steuerliche Anerkennung zukünftig aggressiv angegriffen werden." Trotz völlig fehlenden Unrechtsbewußtseins fühlt man sich doch irgendwie auf den Schlips getreten. Vor allem, weil man dann doch mit der Wahrheit herausrücken muß. "Die steuerliche Anerkennung des amerikanischen Steuersparmodells bleibt somit der Einzelfallprüfung in der Betriebsprüfung des Investors überlassen. Insoweit ist vom deutschen Leasingnehmer sicherzustellen, daß er für ein Entfallen des Steuervorteils nicht verantwortlich gemacht werden kann. Anderenfalls sehen die üblichen vertraglichen Regelungen bekanntermaßen vor, daß er hierfür in vollem Umfang schadensersatzpflichtig ist. Daneben muß der Leasingnehmer verhindern, daß er den US-Steuerschaden über den Umweg eines Vertragsbruchs zahlt. Kommunen, Zweckverbände und kommunale Unternehmen sollten durch ein sachgerechtes Risikomanagement sicherstellen, daß es bei der bisherigen Win-win-Situation bleibt. In diesem Bereich verfügt Due Finance über eine jahrelange Erfahrung." In einem anderen Papier schreibt Due Finance: "Sämtliche abgeschlossenen Verträge enthalten Regelungen, in welchen Fällen der Leasingnehmer direkt oder indirekt für tatsächliche oder fiktive Steuervorteile des Investors einzustehen hat." Geschäftsführer Ulrich Eder ist sich sicher, daß den Kommunen, die sein Unternehmen beraten hat, nichts passieren wird, weil es keine Rückwirkung (des Gesetzes) geben wird. So optimistisch geben sich Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums nicht. Und der Landesrechnungshof, der die Kommunen schon mehrfach vor dem Cross Border Leasing gewarnt hatte, schlägt jetzt noch einmal Alarm, und warnt, daß diese Geschäfte mit nicht unerheblichen Risiken verbunden seien und daß im Falle einer vorzeitigen Beendigung einer Cross-Border-Leasing-Transaktion die der Kommune obliegende Zahlungsverpflichtung den Barwertvorteil um ein Vielfaches überschreiten kann. Der Haushaltsexperte des Bundes der Steuerzahler, Eberhard Kanski, ein vehementer Kritiker des Cross Border Leasing, hält den Kommunen vor: "Wenn Rückforderungen und Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, wird das sehr, sehr teuer für die Kommunen." Und was machen die Kommunen? Die pfeifen laut im dunklen Wald: "Wir sind auf der sicheren Seite, wir warten ruhig ab, was passiert." Das nächste große Haushaltsloch kommt bestimmt. Neue Solidarität Nr. 30/2004 Ich muß doch nochmal darauf hinweisen, daß die Kommunen im Falle des Falles überhaupt nichts bezahlen würden, sondern WIR, die Steuerzahler. Entweder "sofort", über höhere Gebühren/Steuern, oder "später", über den Umweg höhere Schulden, die dann letzlich wiederum in höheren Gebühren/Steuern münden. Im Grunde gehört das in die "Big Brother" Kategorie, aber ich bin gerade zu Faul... Viel Arbeit für Arbeitslose Die Bundesagentur für Arbeit und die Sozialämter verschicken von diesem Montag an die Antragsformulare für das künftige Arbeitslosengeld II. Empfänger müssen einen veritablen Papierkrieg bewältigen. Download (*pdf's)
!! POLITIK !! Regime change in Iran now in Bush’s sights PRESIDENT George Bush has promised that if re-elected in November he will make regime change in Iran his new target. ..... Ich denke, wir können davon ausgehen, daß sich im Iran demnächst das "Volk" erhebt (Haiti usw. läßt grüßen). Ijad Allawi – ein Killer? Bagdads »Übergangspremier« soll sechs Iraker erschossen haben. Unabhängige Untersuchungskommission gefordert Der »Fall Allawi« muß untersucht werden! Das forderte in der Montagausgabe der seriösen australischen Tageszeitung Sydney Morning Herald der ehemalige britische Außenminister Robin Cook. Nach den schwerwiegenden Vorwürfen gegen den am 28. Juni von den US-Besatzern eingesetzten »Übergangspremierminister« Ijad Allawi sollte nun das Internationale Komitee des Roten Kreuzes den Vorwürfen nachgehen. Bereits am Samstag hatte der Chefkorrespondent des Herald, Paul McGeough, unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, daß Allawi mit eigener Hand sechs gefangene und wehrlose Widerstandskämpfer erschossen hat. Das sei wenige Tage vor der sogenannten Machtübergabe durch die US-Besatzer geschehen. Die Weigerung der US-Behörden vom Wochenende zu den erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen, seien »rund um die Welt mit großer Besorgnis aufgenommen worden«, stellte der Sydney Morning Herald dann am Montag in einem Folgebericht fest. In der Antwort der US-Botschaft im Irak hatte es geheißen: »Wir würden keine Zeit mehr für andere Sachen haben, wenn wir versuchten, jedes Gerücht zu dementieren. Für uns ... ist diese Sache erledigt.« Siehe auch HIER ! Exzessiver Anbau von Gen-Soja in MERCOSUR-Staaten ..... |
| 16.07.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! EU - STABILITÄTSPAKT ..... * wenn dies auf ein außergewöhnliches Ereignis zurückzuführen ist, das sich der Kontrolle des betreffenden Mitgliedstaats entzieht und die staatliche Finanzlage erheblich beeinträchtigt;http://europa.eu.int/scadplus/leg/de/lvb/l25020.htm
Ich weiß gar
nicht, was
es da rumzudeuteln gibt ?! Bin mal gespannt wie lange "ausnahmsweise"
und
"vorübergehend" dauert In diesem Zusammenhang, damit wir auf dem Laufenden bleiben: * BRD: Marktmäßige Nettokreditaufnahme Jan./April 2004; Gebietskörperschaften, insgesamt = 44,9 Mrd. €
WASHINGTON
(Dow Jones-VWD)--Die US-Regierung dürfte bereits Ende September
oder
Anfang Oktober wieder die Höchstgrenze für die Verschuldung
erreichen.
Dies hat ein hochrangiger Vertreter des Finanzministeriums, Timothy
Bitsberger,
nach einer Anfrage des Finanzausschusses des Senats schriftlich
eingeräumt.
Er verwies allerdings darauf, dass mit Hilfe von Sondermaßnahmen
vermieden werden könnte, das Schuldenlimit von 7,384 Bill USD zu
erreichen.
Momentan (15/07/2004): $7,273,199,540,537.28 Kann das gut gehen ? ..... Ich frage mich auch, warum sich bei General Motors Kreativität nur in der Marketing-Abteilung finden lässt. Warum wird dieses Talent nicht angewendet, um den Wagen ein neues Design zu geben? Technisch
gesehen geht dem Automobilriesen GM bereits jetzt das Geld aus.
Zumindest
dann, wenn man die Multi-Milliarden Dollar schweren
Pensionsverpflichtungen
berücksichtigt. Zum Nachdenken, ein Satz zum Zins: ..... Schon älter, dennoch interessant: Der Rentenbetrug - Die grundgesetzwidrige Enteignung der Versicherten ..... Noch
'en ganz netter Text dazu: Der deutsche Steuer-Dschungel Das deutsche Steuerrecht mit seinen gut 200 Gesetzen und fast 100.000 Verordnungen hat byzantinische Ausmaße angenommen. Eine Studie belegt, dass es pro Jahr allein mindestens 15 Milliarden Euro kostet, die Steuern zu erheben. Zwei Drittel davon zahlen Bürger und Unternehmen
!! POLITIK !! Die Bush-Regierung bereitet Absage der US-Wahl vor Der von Beamten der Bush-Regierung erteilte Auftrag für eine detaillierte Analyse, welche juristischen Schritte nötig wären, um die Präsidentschaftswahl 2004 zu verschieben, läuft auf eine Drohung hinaus, die amerikanische Verfassung außer Kraft zu setzen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, grundlegende demokratische Rechte zu suspendieren und eine auf Militär und Polizei gestützte Diktatur zu errichten. Es sind die verzweifelten Handlungen einer vollkommen diskreditierten und verachteten Regierung, die nicht nur eine Wahlniederlage befürchtet, sondern den Ausbruch explosiver gesellschaftlicher und politischer Unruhen. Der Auftrag wurde durch die Newsweek bekannt, in der berichtet wurde, dass schon drei Bundesbehörden damit befasst seien: die neugebildete Wahlhilfekommission, die diese Idee zuerst in die Diskussion geworfen hatte, das Heimatschutzministerium, das wiederholt völlig unbelegte Terrorwarnungen im Zusammenhang mit der Wahl herausgegeben hat, und das Büro für juristische Beratung des Justizministeriums, das nun auf Bitten des Heimatschutzministers Tom Ridge die juristischen und verfassungsmäßigen Fragen untersucht. Dazu MUSS ich einfach abermals auf folgende Artikel (incl. eigenem Kommentar) hinweisen, die ich am 26.05.04 zu DIESEM Bericht gebracht habe: Zivile Internierungslager sind Realität - Das geplante U.S. und kanadische Konzentrationslager-ProgrammAußerdem will ich dringend auf die "Alternative" Kerry und Co., mittles nachstehendem Link hinweisen: ELECTION 2004 - Bilderberg 'performance' key to Edwards VP pickDer Bericht beinhaltet auch einen Link zur Teilnehmerliste der Konferenz. Dort finden wir u.a. uns durchaus bekannte, unten zitierte, Namen uvm. Ein Blick lohnt sich !!!! Ackermann, Josef - Chairman, Group Executive Committee, Deutsche Bank AG; Putin baut Macht des Geheimdienstes aus MOSKAU. Mit dem schlichten "Erlass Nr. 870" hat Russlands Präsident Putin die Macht des Geheimdienstes FSB derart ausgebaut, dass er in aller Form wieder an den sowjetischen KGB erinnert. Nur Link: |
| 14.07.04
Bin gesundheitlich etwas angeschlagen, deshalb alles ein wenig abgespeckt ! Neues vom Big Brother ! (diesmal recht viel und äußerst erschreckend !!) !!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Staatsverschuldung - Bonitätszweifel setzen Italien zu 13. Juli 2004 Italien ist eines der ersten Euro-Länder, das für seine Rückkehr zum ausgiebigen Schuldenmachen die Quittung erhält. Absender ist dieses Mal nicht der Europäische Ministerrat, der nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs künftig Verletzungen des Stabilitätspakts gewissenhaft ahnden muß. Der Denkzettel wird derzeit direkt von den Investoren ausgestellt. Nach Italiens Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) beträgt der Renditeaufschlag für italienische Anleihen inzwischen etwa 18 Basispunkte im Vergleich zu Bundesanleihen. Vor einem Jahr lag dieser Abstand noch bei 7 Basispunkten. "Externalisierung" der Einnahmen ! "Die
Angeln sollen - so habe ich es oft gehört - durch Sven Haraldsohn,
den wilden Dänenkönig [gemeint ist Sven Gabelbart],
unsägliches
Unheil erlitten haben und zur Zahlung eines ihnen von diesen unreinen
Hunden
auferlegten Tributes gebracht worden sein ", heißt es in der
Chronik
des Thietmar von Merseburg ( 975 - 1018). Reinhard Barth , Taschenlexikon , Winkinger , Piper Verlag Schönes weiteres Beispiel für die "Externalisierung" der Einnahmen, wenn es Zuhause eng wird. Heute wird dermaßen externalisiert, daß wir es anstatt Kolonialisierung, schon Globalisierung nennen müssen. Im Grunde aber "im Westen nichts Neues" ! Bis auf die Quantität ! Verwaltungskosten der Krankenkassen offenbar auf neuem Höchststand Berlin (AP) Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen haben einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr mit 8,2 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht. Gegenüber dem Vorjahr seien die Kosten 2003 noch einmal um 2,3 Prozent gestiegen, berichtet die Zeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine kürzlich erstellte interne Abschlussstatistik für gesetzliche Krankenkassen des Bundesgesundheitsministeriums. Demnach betrugen die Verwaltungskosten 2002 noch 8,02 Milliarden Euro. Der Anteil der Verwaltungsausgaben an den gesamten Leistungsausgaben habe im vergangenen Jahr 5,66 Prozent betragen. Seit 1989 seien die Verwaltungsausgaben allein im Westen um mehr als 50 Prozent gestiegen, berichtet die Zeitung. Je Kassenmitglied lagen die durchschnittlichen Verwaltungskosten 2003 demnach bei brutto knapp 200 Euro. Zwischen den einzelnen Krankenkassenarten bestünden jedoch erhebliche Unterschiede, vor allem wegen der Personalkosten, die bei den Betriebskrankenkassen am niedrigsten seien. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kritisierte die gestiegenen Verwaltungskosten scharf. DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sagte der Zeitung, andere Verwaltungseinrichtungen hätten erfolgreich vorgemacht, wie man Kosten senkt und verlangte, alle Möglichkeiten zur Senkung der Krankenkassenbeiträge müssten genutzt werden. "Einsparpotenzial gibt es genug, es muss nur erkannt und ausgeschöpft werden. So müssten beispielsweise die neuen Kommunikationstechniken konsequent eingesetzt werden: mehr Internet weniger Filialen", forderte Braun. © 2004 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved http://www.solms-braunfelser.de/ap/apnews.php?code=20040713APD5096
Tja,
Schuldenverwaltung ist
teuer ! Vom 24.05.04: Schulden der Kassen offenbar deutlich höher als vermutet !!
POLITIK !! Butler's Irak-Bericht / Blairs Massenvernichtungswaffen Nur mal eine kurze Beschreibung zu demjenigen, der diesen Bericht vorsitzt: ..... http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10325437/1167297/ |
| 12.07.04
!! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! Ich habs nie nachgezählt, aber wundern würde es mich nicht.... ..... Newsletter: http://www.investor-verlag.de/ CHINA Da scheints drunter und drüber zu gehen ?! Ein paar Beispiele: D’Long-Konzern droht die Pleite Als mögliche Folge der konjunkturellen Bremsmanöver von Chinas Zentralregierung droht eine der spektakulärsten Firmenpleiten seit Bestehen der Volksrepublik. Der Mischkonzern D’Long kann Kredite von über 280 Mill. Euro teils nicht mehr bedienen. Ein 30-köpfiges Krisen-Team unter Leitung von D’Long-Topmanager Xiang Hong versucht fieberhaft, den Konzern noch zu retten. ---------- D´Long-Boss verschwunden In die lange Reihe untergetauchter, geflohener oder abhandengekommener Kader und Unternehmer reiht sich nun auch Tang Wanxin, der Gründer von D´Long ein. Gab es
bisher nur Vermutungen über das Verschwinden, so ist es jetzt
quasi
amtlich: Chinas Staatspresse berichtet über das Verschwinden von
D´Longs
Chef. Er wurde letztmalig auf Chinas Ferieninsel Hainan gesehen.
http://www.chinaintern.de/article/Wirtschaft_Hintergrundberichte/1089219252.html -------------------- Brilliance China Automotive von Schließung der Trusts belastet Insgesamt befinden sich chinesische Unternehmen zurzeit in einem schwierigen Fahrwasser. Nicht nur die Pleite der größten privaten Investmentfirma D'Long, wir berichteten, belastet den Aktienmarkt sondern auch eine zukünftige Verschlechterung der Liquiditätslage aufgrund der Schließung der Trusts. -------------------- Chinas Bank of Communic. im Gerede-Geschäftspartner verurteilt Es häufen sich zunehmend Skandale um Unterschlagungen, Bestechung, Korruption und Pleiten. Heute hatten wir u.a. einen ausführlichen Bericht zum Pleitekandidat D´Long herausgebracht und verfolgen seit einiger Zeit die Ungereimtheiten um Far East Pharma. Der Schuldenberg wächst Allein Zinsen verschlingen sieben Mrd. Euro/Jahr wien
(SN-lei). Österreich und seine Schulden - ein ambivalentes
Kapitel.
Einerseits steht die öffentliche Hand unbeschwerter da als in
Italien
und Griechenland. Dort beträgt der Schuldenberg 106 und 103
Prozent
des BIP - ein EU-Spitzenwert. In Österreich überschreiten die
Schulden von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen
zwar
nicht die Jahresleistung der Volkswirtschaft, doch sie erreichen
immerhin
zwei Drittel (65% des BIP oder 150 Mrd. Euro, siehe Grafik) davon.
Überwiegend,
nämlich zu 68 Prozent, handelt es sich dabei um Auslandsschulden.
Der durchschnittliche Zinssatz sei mit 4,9 Prozent vergleichsweise
günstig
(Euroländer: 5,1%), wenn auch nicht so niedrig wie in Finnland
(4,3%),
betonte Helmut Frisch, Chef des Staatsschuldenausschusses, Freitag.
Dort
setze man überwiegend auf kurzfristige Finanzierungen auf dem
Geldmarkt.
In Summe müsse Österreich 7,1 Mrd. Euro (2003: 7,3 Mrd. Euro)
oder drei Prozent des BIP pro Jahr allein für den Zinsendienst
aufwenden. http://www.salzburg.com/sn/04/07/10/artikel/998378.html Ohne diese Meldung geht's natürlich nicht ! Insolvenzen
in Deutschland
Nur Link:
!! POLITIK !! Wie ein Virus ! Epidemie gleich !! WASHINGTON HAT AFRIKA WIEDERENTDECKT - Terror bekämpfen und Öl importieren NICHT
nur im bürgerkriegsgeschüttelten Sudan, in den
US-Außenminister
Powell soeben gereist ist, sondern in ganz Afrika haben die Vereinigten
Staaten ihre Präsenz deutlich verstärkt. Die Regierung in
Washington
weiß, wie sehr die USA von Rohstoffimporten abhängig sind,
und
bemüht sich um militärische und politische Abkommen mit
vielen
afrikanischen Staaten. US-amerikanische Ölfirmen,
Streitkräfte
und private Sicherheitsfirmen machen sich nun auch in Ländern
breit,
die traditionell zur Interessensphäre europäischer Staaten
gehören Dass es den USA in Afrika um die Ölvorkommen geht, ist ganz unübersehbar.(10) Es zeigt sich zum Beispiel darin, dass US-Außenminister Colin Powell am 5. September 2002 auf dem Rückweg vom UN- Umweltgipfel in Johannesburg Zwischenstopps in Angola und in Gabun einlegte, also in zwei Öl exportierenden Ländern. Alle Experten gehen davon aus, dass der afrikanische Kontinent innerhalb der nächsten zehn Jahre für die USA zur nach dem Nahen Osten zweitwichtigsten Lieferregion für Erdöl und vielleicht auch für Erdgas werden wird - vorausgesetzt, dass sich die Lage dort beruhigt. Dabei
gilt das besondere Interesse der amerikanischen Militärplaner zwei
wichtigen Versorgungssträngen: der Ölpipeline vom Tschad nach
Kamerun in Westafrika und der Strecke vom sudanesischen Higleig zum
Ölhafen
Port Sudan am Roten Meer. Außerdem gibt es neuerdings auch
Pläne
für eine Pipeline zwischen Tschad und dem Sudan.
Im letzen Absatz wird ein gewisser Charles Wald erwähnt. Zu dem hatte ich schon mal was (vom 23.04.04). Ich füge es einfach nochmal an. Allerdings scheint der Server vom unten verlinkten "Marshall Center" platt zu sein (20:30). Ich weiß also nicht, ob die Links irgendwann wieder funktionieren. Zur Not schaut euch einfach mal später bei "http://www.marshallcenter.org/"um !! Afrikanisches Öl für die USA; afrikanische Sicherheit für Europa VER.DI-CHEF BSIRSKE - Aufstieg ohne Ausschreibung Dem alten Arbeiter-Motto "Wann wir schreiten Seit' an Seit'" folgt der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, Frank Bsirske, anscheinend auch im Privaten. Verhalf der Funktionär seiner Ehefrau zum Berliner Job? Was Amerika mit Europa vorhat - Exklusivbeitrag von Gorbatschow-Berater Prof. Daschitschew ..... Mit der
Eingliederung der osteuropäischen Länder in die NATO erhalten
die USA ein weites Aufmarschgebiet unmittelbar an der westlichen Grenze
Russlands. Ein Teil der in Deutschland stationierten Truppen wird laut
dem Beschluss Bushs über die globale Umdislozierung der
amerikanischen
Streitkräfte in dieses Aufmarschgebiet transportiert. Daneben
planen
die Amerikaner, eine Bedrohung für Russland im Süden zu
schaffen
und ihre Basen im Kaukasus, an der Küste des Schwarzen Meeres und
in Mittelasien zu errichten. Den Kaukasus haben sie zur Sphäre
ihrer
nationalen Interessen erklärt. Wie kann all das in Russland im
Hinblick
auf die amerikanische Doktrin des „präventiven
Interventionismus“
wahrgenommen werden? Stellen wir uns vor: Die Amerikaner stationieren
in
Polen und in baltischen Staaten ihre Nuklearraketen, die imstande sind,
in wenigen Minuten Moskau und die russischen strategischen Waffen zu
zerstören.
Russland wird der Möglichkeit eines Zweitschlages, die der
Verhinderung
eines Überfalls dient, beraubt. Wird die russische Führung
das
hinnehmen? Dies ist nicht möglich. Dann entsteht auf dem
europäischen
Territorium eine „umgekehrte Kubakrise“, eine Situation wie
1962. Zwei "weiterführende" Links dazu:
..... Super Watergate: "Foltermemorandum stammt von Cheneys Anwalt" Wie sich letzte Woche in Washington herausstellte, war David Addington, der Rechtsberater von Vizepräsident Dick Cheney, der tatsächliche Verfasser eines der berüchtigten "Rechtsgutachten" des Weißen Hauses, in denen behauptet wurde, der US-Präsident habe im Rahmen des sog. "Kriegs gegen den Terror" die Vollmacht, auch die Genfer Konvention über die Behandlung von Kriegsgefangenen zu mißachten. Als Folge dieser Gutachten kam es zu den Mißhandlungen im Gefängnis Abu Ghraib und vermutlich zu ähnlichen Folterungen in anderen geheimen Gefängnissen im Irak, in Afghanistan und in Guantánamo auf Kuba sowie in anderen Ländern. Vergeßt die Eigenwerbung ! Aber die Info ist lesenswert ! |
| 09.07.04 !! WIRTSCHAFT !! | !! POLITIK !! immobilien - Schulden auf Weltreise Banken können künftig die Baukredite ihrer Kunden vollständig auf Investoren übertragen und so ihre Bilanz entlasten. Auf einmal haben die Häuslebauer mit Gläubigern in Übersee zu tun Viele Bauherren haben in jüngster Vergangenheit ungewöhnliche Post von ihrer finanzierenden Bank erhalten. In freundlich formulierten Briefen werden die Kreditkunden aufgefordert, ihre Einwilligung zu geben, dass die Darlehen mitsamt den dazugehörigen Sicherheiten an andere Banken oder Investoren übertragen werden dürfen. »Im Zuge von Sanierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen haben einige Kreditinstitute damit begonnen, Hypothekendarlehen zu verkaufen«, beobachtet Bankenexperte Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen. So will sich die Hypo Real Estate – hervorgegangen aus einem Teil der HypoVereinsbank – ganz aus dem Privatkundengeschäft zurückziehen. Sie hat bereits Baudarlehen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro verkauft. Auch die Deutsche Herold Lebensversicherung will sich die Möglichkeit eröffnen, mit geänderten Darlehensbedingungen die Kredite an andere Konzerne übertragen oder an fremde Erwerber verkaufen zu dürfen. Deflation oder Inflation ? .....Schön formuliert. Meiner Ansicht nach gibt es nur zwei Wege wie die "Sache enden" wird: 1.) Hyperinflation ! Voraussetzung hierfür wäre die "Öffnung" der Zentralbanken, so daß sich der Staat direkt bei der ZB bedienen könnte. Im Prinzp das berühmte Hubschraubergeld (kurze Erklärung siehe HIER, die ersten 1 1/2 Absätze). Wobei diese Variante mitnichten ohne Probleme zu bewerkstelligen sein wird (siehe HIER). Aber selbst wenn das irgendwie funktionieren würde, ohne daß vorher der Finanzmarkt zusammenbricht, wären die Folgen wohl ähnlich wie die vor 80 Jahren (nur um ein Beispiel zu nennen).
Also keineswegs etwas, was wir als "Lösung" bezeichnen können ! Und schon gar nicht etwas, daß "wir" als erstrebenswertes Ziel für den Staat ansehen sollten. Nach dem Motto: "Laßt uns die Schulden einfach weginflationieren !". Ich glaube schon, daß von politischer Seite eher in diese Richtung gedacht wird. Aber: Geschuldet wird nach wie vor GZ (Gesetzliches Zahlungsmittel). Und das "abzuwerten" (Beispiel: Inflation) geht nur durch Verschuldung in noch mehr GZ. Dabei werden die alten Schulden abgewertet, nicht die neuen. Die kommen immer zu pari dazu. Niemand kann Schulden machen und beim Schuldenmachen sagen: Ich habe zwar 100 Schulden gemacht, aber in Wirklichkeit sind es gleichzeitig nur 50.
Die ganze seit jahrzehnten aufgebaute Kreditpyramide wird rückabgewickelt. Bis hin zum Staat, der der erste Kreditnehmer war (ich erinnere nochmals an das verteufelte "Vorfinanzierungsproblem" des Staates) !! Beides scheiße ! Wobei ich, trotz der durchaus möglichen "Tricksereien/Gaunereien/Gesetzesänderungen (und was weiß ich noch alles) der politischen Seite, im Moment ganz klar Variante 2 für die wahrscheinlichste halte. Aber wer weiß: "Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen“ von Bruno Kreisky
Zafira-Produktion nach Polen wegen Rüstungsdeal? ..... Noch 'ne andere Quelle: ..... http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=246272 1.) Immer
lese ich was von Neoliberalismus oder dem "freien Markt". DA hat er
wieder
zugeschlagen, der angebliche "Neoliberalismus", der ach so freie Markt,
der soooo liberal und frei dann doch nicht zu sein scheint. Und das ist
ja nur ein Beispiel für die ständigen Einmischungen
der
Politfuzzies. So etwas sollten wir immer im Hinterkopf haben, wenn wir
wieder etwas über Neoliberalismus und den freien Markt lesen. Wir
haben "ihn" faktisch nicht !! 2.) Jedenfalls wissen wir jetzt wie wir den Aufschwung schaffen, einfach im Dutzend F-16 ordern ! 3.) 1 und 2 unter Voraussetzung das obiges stimmt. Was mich aber nicht im geringsten wundern würde !
Nur Link: Mathias Bröckers. Immer wieder lesenswert ! Nicht wirklich neu, kann aber nicht oft genug erwähnt werden:
Mehr geht nicht !
Schönes
Wochende zusammen !!! Ah, doch noch was !! Von
wegen Wochennde und Gesundheit !! |
| 07.07.04
Bis auf den
"üblichen"
Mist, ist heute irgendwie nichts "besonderes" los. Und außerdem
habe
ich recht wenig Zeit. Deshalb heute schön
überschaubar
! Da ich beide Artikel für wichtig halte, habe ich sie dauerhaft neu aufgenommen:
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Moskau - Ein Gespenst der Bankenkrise geht um Nachdem die Moskauer Guta-Bank sämtlichen Kundenverkehr stoppen musste, verdichten sich in Russland die Gerüchte über eine bevorstehende schwere Bankenkrise. Die 76 Filialen der Bank blieben am Dienstag geschlossen, Bankautomaten waren abgeschaltet. Pjotr Awen, Chef der Alfa-Bank, die zu den fünf größten des Landes zählt, musste am Dienstag im Fernsehen Gerüchte über eine Krise in seinem Haus dementieren.
!! POLITIK !! NEUAUSLEGUNG DES STABILITÄTSPAKTS Wer verteidigt, soll mehr ausgeben dürfen Um den Fesseln des EU-Stabilitätspakts zu entrinnen, bieten die Finanzminister bei der Planung der Haushalte ihre ganze Kreativität auf. Ein Argument der französischen Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie dürfte dabei ganz in ihrem Sinne sein. Laßt uns den
Haushalt
aus dem Haushalt nehmen, schon sind alle Defizitprobleme gelöst ! Relativ viel zu lesen, aber sehr bezeichnend ! ! STEUERN - Eichels kleiner Horrorladen Unverständliche Gesetze, Beamtenwillkür und überforderte Gerichte - der deutsche Fiskus ist zu einem kaum kontrollierbaren Monster mutiert. manager magazin sagt, wo Anlegern Ärger mit den Steuerbehörden droht. Die Macht
heißt Macht,
weil sie die Gesetze "macht" ! Schon Augustinus schreibt:-------------------- Dazu eine kleine Statistik: Das Bundesministerium der Finanzen hat aus den Einspruchsstatistiken der Steuerverwaltungen der Länder die folgenden Daten zur Einspruchsbearbeitung bei den Finanzämtern im Jahr 2003 zusammengestellt: * Eingegangene Einsprüche 3.546.514 (Veränderung gegenüber Vorjahr: + 6,7 %)http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage25348/Statistik-ueber-die-Einspruchsbearbeitung-bei-den-Finanzaemtern.pdf WISO: Bundesagentur für Arbeit zahlt versteckt für positive TV-Berichte Klares Konzept für gezielt geworbene Produktionsfirmen Die Bundesagentur für Arbeit zahlt über eine "Gesellschaft für Medienwirtschaft" (GfM) für imagefördernde Fernsehbeiträge. Das berichtet das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO. Derzeit, so WISO, werden über die "GfM" Fernseh-Produktionsgesellschaften angeworben, die positive Berichte über die Bundesagentur in TV-Sendungen gegen versteckte Zahlungen platzieren sollen. Staatliche Verwicklungen Spanische Untersuchungskommission zu den Madrider Anschlägen vom 11. März begann ihre Anhörung ..... Kommt uns das bekannt vor ? Keine Ahnung was da dahinter stecken könnte, aber es ist schon komisch, daß immer wieder der selbe "Ablauf" festzustellen ist. Schuldenabbau ? So geht das ! ..... http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_1561834
Am Beispiel Stade sehen wir sehr schön wie das geht: Schulden werden umgeschichtet - Abwasserentsorgung Stade übernimmt 18,9 Millionen Euro Kredite Stade (pa). Die Gründung des stadteigenen Betriebes Abwasser-Entsorgung Stade (AES) hat erhebliche Folgen für den städtischen Haushalt. Die wurden jetzt in einem Nachtragshaushaltsplan festgeschrieben und vom Stader Rat beschlossen. Wesentlicher Punkt: Im Haushalt stehen nun knapp 19 Millionen Euro weniger Schulden. Die Grünen stimmten gegen das Zahlenwerk. Weg sind
die öffentlichen Schulden natürlich nicht. Die Kredite in
Höhe
von 18,9 Millionen Euro sind von der AES übernommen worden. Die
AES
trägt auch Zinslasten und künftige Investitionen. Allerdings
verbucht das Unternehmen auch die Gebühren für sich. Im
Grunde
– so bewertete der von der AES beauftragte Wirtschaftsprüfer
Höppner
vor dem Rat – verliere und gewinne die Stadt nichts.
http://www.tageblatt.de/db/mitte_liste.cfm?Aid=177865 Zudem gehen solcherlei "Aktivitäten" vermutlich auch in die Zahlen der Arbeitnehmer des Staates ein. Die Arbeiter der AES werden somit wohl aus der offiziellen Statistik herausfallen. Fragt sich nur wer im Falle der Pleite für alles aufkommt und wer die Gehälter zahlt ? |
| 05.07.04
Ein bißchen was neues vom Big Brother ! !! WIRTSCHAFT !! Überall Blasen ! Hier Immobilien ? Seit
wann platzt so etwas mit Ankündigung ? Zudem denke ich , daß
da verschiedentlich die ein oder anderen Touries "mitgeholfen" haben.
Sieht
dennoch nicht so toll aus. Wir werden sehen ! Und wo ich gerade beim
Thema
bin. Offensichtlich scheint dies ein allgemeines Problem zu sein. Auch
die Niederlande und Dänemark.... ...und Überschuldung der Privathaushalte Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat eine neue Arbeit über Makroökonomische Auswirkungen der steigenden Verschuldung privater Haushaltevorgelegt. Darin heißt es: „Die Verschuldung der Privathaushalte ist in vielen Ländern in den vergangenen zwei Jahrzehnten sowohl in absoluten Zahlen als auch im Verhältnis zum Einkommen der Haushalte massiv angestiegen.“ Diese Entwicklung „nährt Besorgnis über ihre Aufrechterhaltung und die möglichen Auswirkungen auf das Finanzsystem und die Makroökonomie“. In vielen Ländern — u.a. USA, Großbritannien, Australien, Japan und Deutschland — liegt die Verschuldung der Privathaushalte inzwischen über dem Jahreseinkommen. Besonders dramatisch ist die Lage in Dänemark und den Niederlanden, wo die Durchschnittsverschuldung der Haushalte nun 230% bzw. 195% des Jahreseinkommens erreicht hat. Hypotheken machen in der Regel drei Viertel dieser Verschuldung aus. Als Hauptursache des Anstiegs der privaten Verschuldung nennt die BIZ die Deregulierung der Hypothekenfinanzierung in den 80er-90er Jahren und die extrem niedrigen Zinsen der letzten Jahre. Der Anstieg werde vermutlich keine „negativen Erschütterungen in der Wirtschaft“ auslösen, doch sei sehr wahrscheinlich, daß das hohe Schuldenniveau „Erschütterungen der Wirtschaft, die aus anderen Ursachen herrühren, verstärken wird“. http://www.eirna.com/html/alertd27a.pdf
Und noch was: ..... Ich möchte, um diese Harakiri-Argumentation einmal zu enttarnen, ein uns allen bekanntes Ereignis in Erinnerung rufen: Die Spekulationsblase 1999–2000. Die "Vermögenswerte" in den USA sind schließlich nur deswegen derart kräftig gestiegen, weil wir in den USA zurzeit eine Immobilienblase erleben, die eine ähnliche Qualität hat, wie die Spekulationsblase an den Aktienmärkten, die im März 2000 zusammenbrach. Stellen Sie sich vor, damals hätte jemand gesagt: Es ist doch kein Problem, dass die Anleger alle Aktien auf Kredit kaufen und sich damit bis zur Halskrause verschulden, schließlich explodieren ihre Vermögenswerte (ihre Aktien) gerade in gleichem Maße. Vielmehr muss man sich sogar verschulden, damit man noch mehr Geld in Aktien investieren kann. Damals hätte jeder genickt und ich weiß, dass damals auch genau solche Aussagen von Analysten gekommen sind. Heute
würde jeder von Ihnen "Himmel Hilf" schreien und solche Analysten
mit faulen Eiern bewerfen. Denn es sind eben nur Buchwerte und nicht
reale
Gewinne. Und genauso führt der Immobilien Boom in den USA dazu,
dass
die Häuser der Amerikaner nur auf dem Papier viel mehr Wert sind.
Dabei gibt es noch einen recht gefährlichen Unterschied zwischen
Aktien
und Häusern: Aktien kann man sehr schnell verkaufen, wenn die
Kurse
fallen. Versuchen Sie das mal mit Häusern ...
Newsletter: http://www.investor-verlag.de/ 24.06.2004
Bekanntlich gibt es gegenwärtig bei der Stromverversorgung Chinas
schwerwiegende Probleme. In der westlichen Öffentlichkeit wird
bislang
die Ernsthaftigkeit der Lage überhaupt nicht wahrgenommen, aber im
Hintergrund droht eine ganz andere Gefahr. Man o man, wenn das stimmt.... Da wirds einem Angst und Bange ! Kohlesubventionen vielleicht DOCH sinnvoll ? Ein interessanter Link dazu (auf die Graphik klicken!). Außerdem möchte ich ein weiteres mal dieses Bild zeigen. In diesem Zusammenhang (China) zu beachten: Nr. 6 ! Einen letzten Satz noch, der mir spontan dazu eingefallen ist: ..... Ich sags ja, der Tante-Emma-Laden um die Ecke hat was. Brave new Metro-World ..... Ich verweise in diesem Zusammenghang nochmals auf den Bericht von weiter unten:
!! POLITIK !! Arbeit macht frei !! : Hartz-IV-Gesetz (Beispiel Essen)
2.) Irgendwie alles schon mal dagewesen. Mindestens in der Tendenz: Der ReichsarbeitsdienstWer es genauer nachlesen will:
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| 02.07.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! NEUES VON DER KREDITFRONT ! Vorab: Stagnation
(höchstens)
!! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst
mal die Zahlen:
Das Bildchen dazu: Ui ui ui ! Satter Rückschlag
um -22,06 Mrd. €, oder -0,6 % ! Das verheißt nichts gutes !
Vor allem, weil von diesen -22,06 Mrd. € allein -17,79 Mrd. €
auf die Buchkredite entfallen (April '04 = 3040,55 Mrd. €; Mai '04
= 3019,11 Mrd. €). Also diejenigen Kredite, die wir -im
Großen
und Ganzen- als hauptsächlich "verantwortlich" für
Investitionen
mit Substanz machen können (Maschinen, Material usw.).
Schauen wir uns nun die "inländischen Nichbanken" an. Auch hier erst mal die "nackten" Zahlen: 2.) Kredite an inländische Nichbanken Unternehmen
und Privatpersonen (ohne Wertpapiere) / insgesamt / Alle Bankengruppen
Als Graphik:
Nach wie vor ein
"non-Event"
! Zusätzliche Investitionen können -gesamtwirtschaftlich
gesehen-
also nicht mehr getätigt werden. Tja, da muß wohl der Rest der Welt die viel zitierten "new Credits" ranschaffen. Bei uns jedenfalls, ist bestenfalls Stagnation angesagt ! Ich habe mir stundenlang den Kopf darüber zerbrochen, wie ich ein kurzes, prägnantes, und trotzdem aussagekräftiges Fazit hinbekomme. Aber ich reiche einfach nicht an die Fachleute heran. Darum muß ich -mangels Alternative- an dieser Stelle nochmals die Finanzeliten dieser Republik zu Wort kommen lassen: Fazit:Noch kurz zu der "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2004
(Mrd.€) Differenz April zu Mai '04 = +34,9 Mrd. € , +0,42 % (Vormonat = +47,8 Mrd. €, + 0,58 %) http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF Teile ich die 34,9 Mrd. € auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land ein Zuwachs von im Schnitt 2,91 Mrd. €. Offensichtlich ist bei den restlichen Europäern ("Unternehmen und Privatpersonen") -anders als bei uns- die Verschuldungsneigung -und fähigkeit noch gegeben. Nochmal zu Großbritannien (siehe Vortag): Bank
warns about household debt "The
UK household sector debt-to-income ratio has continued to rise rapidly,
increasing households' vulnerability to any unexpected rises in
interest
rates or falls in incomes," warned the Review.
US-Arbeitsmarktdaten !! Das ist das, was wir zu hören bekommen: .....Und das ist das, was wir nie zu hören bekommen: .....So werden aus -70000 neu geschaffener Jobs dann schnell + 112000 ! Berechnung wie folgt: Ursprungswert = -70000, "Justierungswert" durch "Net Birth/Death Model" = +182000, macht in der Summe +112000 ! Guggst du hier: "CES Net Birth/Death Model" Geldanlage & Börse Wie sicher ist das Geld auf der Bank? Berlin (AP) Bei den meisten Banken in Deutschland ist das Geld der Anleger fast unbegrenzt "sicher", berichtet die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Finanztest". "Das gilt zum Beispiel für Einlagen auf Girokonten, für Sparbücher, Tagesgeld, Festgeld oder Sparbriefe." Ich kanns mir einfach nicht verkneifen ! Dazu laß ich einfach mal drei Zitate für sich sprechen: - Die Sicherungseinrichtungen greifen nicht ein im Falle einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft.Und direkt hinterher ein Vertreter von "Regierung bzw. Gesetzgeber": "Es sei unmöglich, die Bankenkrise zu bewältigen, wenn die Bürger ihre Sparbücher weiter plündern", mahnte Wirtschaftsminister Roberto Lavagna. "Sie schwächen das Finanzsystem." !! POLITIK !!
Von Jürgen Rose “Wir haben die Möglichkeit, die Welt mit uns zusammen untergehen zu lassen. Und ich kann Ihnen versichern, dass dies auch geschieht, bevor Israel untergeht.” (Martin von Creveld, Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, 2003) Zweifellos stellen Massenvernichtungswaffen eine existenzielle Bedrohung dar. Folgerichtig räumen sowohl die USA als auch die Europäische Union dem Kampf gegen diese Geißel der Menschheit in ihren jeweiligen Sicherheitsstrategien Priorität ein - auf gleicher Stufe mit dem so genannten “Krieg gegen den Terror”. Umso mehr irritiert ein höchst selektiver Umgang mit diesem Gefahrenpotenzial. So finden die jeweils etwa 10.000 Atomsprengköpfe allein in den Arsenalen der USA und Russlands kaum noch Erwähnung, auch wirken die Begriffe “nukleare Rüstungskontrolle und Abrüstung” inzwischen wie anachronistische Relikte längst vergangener Epochen. Mit den Bemühungen um die Kontrolle chemischer und biologischer Waffen verhält es sich nicht anders, soweit die USA und ihre Verbündeten betroffen sind. Das gilt besonders für den treuesten Alliierten im Nahen Osten. Ungeachtet der Tatsache, dass aus den USA stammende Marschflugkörper so verändert worden seien, dass man sie nun mit Nuklearsprengköpfen versehen und von Bord der aus Deutschland gelieferten U-Boote verschießen könne, betrachte die US-Regierung Israel nicht als Bedrohung, berichtete Anfang des Jahres die renommierte Österreichische Militärische Zeitschrift. Einfach nicht zu fassen !! Noch ein Zitat daraus: .....Aber lieber noch ein bißchen auf den Iran zeigen. Nicht das ich dafür bin, daß sich Atomwaffen ausbreiten (egal bei wem, je weniger um so besser), aber wenn der Iran dieszgl. drangsaliert wird, hat dies GENAUSO für alle Anderen zu gelten. Es kann sogar ohne Probleme andersherum argumentiert werden: Unter obigen Voraussetzungen (nicht zu vergessen der neue Nachbar USA), ist es da wirklich ein Wunder, daß sich der Iran um Atomwaffen bemüht ? Aber versucht mal,
zu all dem
irgendeine brauchbare Stellungnahme von von unseren "friedensichernden"
Dumpfnasen zu bekommen. Sobald die Fragen auch nur den Hauch von
Unbequemheit
haben, wird man einfach ignoriert (wenn nicht sogar die Mailadresse zum
Empfang gesperrt wird). Nichts mehr ! Null ! Die gehören
alle.... Passend: Westmarschenland - Anmerkung zu Ran HaCohen Ethnische Säuberung Muslime ,,austrocknen" BERLIN/BAGDAD/BONN (Eigener Bericht) - Das Auswärtiges Amt verstärkt die westliche Medienarbeit im Irak und finanziert Radiosendungen für irakische Hörer. Das in Berlin konzipierte und ausgestrahlte UKW-Programm kann seit Anfang Juli in Bagdad empfangen werden. Es richtet sich an die muslimischen Eliten (,,Akademiker, Existenzgründer oder Kulturschaffende"), denen die Berliner Außenpolitik ,,auch politische Themen" vermitteln will (,,Weltoffenheit", ,,Demokratie"). Gleichzeitig nimmt der innenpolitische Druck auf in Deutschland lebende Muslime zu, deren demokratische Grundrechte deutlich eingeschränkt werden. |
| 30.06.04
!!
WIRTSCHAFT !! | !!
POLITIK !! Detail aus Großbritannien ! .....
Mehr gibt's HIER ! Bahnt sich da was an ? Also was nicht nettes, meine ich ! Freddie Mac 2003 Profit Falls 52 Percent WASHINGTON (Reuters) - U.S. mortgage finance provider Freddie Mac (NYSE:FRE - News), struggling to straighten out its books and its reputation after an accounting scandal, on Wednesday reported its 2003 profit fell 52 percent. Zumal die Hypothekenanträge zurückgehen: ..... http://www.mortgagebankers.org/news/2004/wk0630.asp
Nach dem Verbot der Cross-Border-Leasing-Geschäfte in den USA stehen hunderte deutsche Gemeinden vor dem Aus ..... Mal wieder ein schönes Beispiel für die Weitsichtigkeit einiger unserer Volksvertreter ! Eichel will Zwang zum Abbau von Schulden in guten Zeiten Der deutsche
Finanzminister Hans Eichel warb im Gespräch mit
Auslandskorrespondenten
in Berlin für eine Neuinterpretation des EU-Stabilitätspakts.
Die wirtschaftliche Lage müsse stärker als bisher
berücksichtigt
werden, um in schwierigeren Zeiten durch einen strikten Sparkurs nicht
den Aufschwung zu gefährden: "Wenn es runter geht, nicht noch
hinterher
bremsen. Wenn es rauf geht, umso mehr Schulden zurückzahlen", so
Eichels
Credo. Er plädierte für "eine über den Konjunkturzyklus
ausgeglichenen Haushalt". Dies bedeute, dass man "in richtig guten
Zeiten
Überschüsse produzieren" müsse. http://derstandard.at/?id=1712743 1.) Maastricht
ist in naher Zukunft eine ex-Vereinbarung ! Nur zur Info ! Geplante Zinszahlungen Bund für 2004 = 39,938 Mrd. € (Quelle) Und zum Vergleich:
Immer wieder lesenswert !! Nur Link:
!!
POLITIK !! Ein Artikel
über Iraks neuen Ministerpräsidenten Ayad Allawi, der in der
New York Times vom vergangenen Wochenende erschien, zeigt erneut, wie
verlogen
der "Krieg gegen den Terrorismus" und die Behauptung der Bush-Regierung
ist, sie werde dem Irak Demokratie bringen. Die Durchführung hat schon begonnen. Im Dezember vergangenen Jahres flogen Allawi und Ibrahim al-Janabi, ein anderes führendes INA-Mitglied, in die CIA-Zentrale in den USA zu einem Treffen mit CIA-Direktor George Tenet und anderen hohen Beamten, um über Pläne zum Wiederaufbau eines Inlandsgeheimdienstes zu beraten. Janabi sagte der New York Times, dass die neue Behörde auch ehemalige Mitglieder von Husseins berüchtigter Geheimpolizei Mukhabarat beschäftigen werde. Er spielte zwar die in Frage stehende Anzahl herunter, betonte aber, dass Mukhabarat-Mitglieder unschätzbare Verbindungen und ebensolches Wissen und Erfahrungen hätten. Auf der gleichen Veranstaltung sagte Allawi einem Kolumnisten des Philadelphia Inquirer : "Ich bin ein harter Hund". Er erklärte, mindestens fünf Divisionen der alten irakischen Armee zu je 10.000 Mann wieder aufbauen zu wollen. "Vollständige Einheiten werden nicht wieder zurückkommen," sagte er. "Aber 40 bis 50 Prozent der Armee wären wieder verfügbar, von den mittleren und unteren Rängen bis zu den Stabsoffizieren." Das führt den Anspruch der Bush-Regierung, Demokratie im Irak zu verankern, ad absurdum. Washington hat einen Mann eingesetzt, der für seine Loyalität gegenüber den USA und für seine Rücksichtslosigkeit bekannt ist. Sein Auftrag lautet, eine feindselige Bevölkerung mit allen verfügbaren Mitteln bis zur Unterwerfung einzuschüchtern und zu terrorisieren. Es ist kein Zufall, dass er die Folterer, Henker und Schläger des alten Baathisten-Regimes wieder zu rekrutieren versucht. Mind. moralisch äußerst fragwürdig ! Bin ein bißchen spät damit dran, wollte aber doch noch kurz meinen Senf dazu abgeben: .....Wir rechnen (rein überschläglich): Der Typ erhält also 4,2 Mill. € mehr ! Nehmen wir als Durchschnittsgehalt des Fußvolkpersonals der nicht ganz oberen Abteilungen der Deutschen Bank einfach mal 3000 € (Brutto) pro Monat an (nicht die geringste Ahnung ob das hinkommt, aber irgendwas muß ich ja ansetzen) ! Das macht dann 36000 € im Jahr. Demnach könnten alleine mit diesen 4,2 Mill. € jedes Jahr 117 Arbeiter/innen ihren Job behalten, oder eben 117 neue Stellen geschaffen werden ! Ist ja nicht so, daß der mit 6,9 Mill. € verhungern würde. Andererseits habe ich auch nichts dagegen, daß "dieJungs" gut verdienen. Lese ich aber im selben Atemzug folgende Meldung, bekomme ich Pickel am Ars.... ! Im Geschäftsjahr 2003 [der Deutsche Bank] wurden im Rahmen der verschiedenen Pläne für 2002 insgesamt circa 1.200 Stellen abgebaut,.....Die ganze Vodafone-Geschichte noch gar nicht beleuchtet !
stern: Deutscher Goldschatz besteht aus 274708 Barren - Bundesbank lehnt Komplettverkauf ab Hamburg (ots) - Die Bundesbank hat erstmals detaillierte Angaben über den 36,5-Milliarden-Euro-Goldschatz der Deutschen gemacht und wehrt sich gegen den Verkaufdruck aus der Politik. Wie das Hamburger Magazin stern in seiner neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, bestehen die deutschen Goldreserven aus 274708 Barren à 12,5 Kilo und lagern überwiegend in einem Tresor in Manhattan. Dort betreibt die US-Notenbank für 60 Nationen das mit 550000 Baren größte Goldlager der Welt. Aha, .....überwiegend in einem Tresor in Manhattan..... liegt unser Gold also (im besten Falle) ! Das würde ich mal unter "Gottvertrauen" abbuchen. Die Einschätzung, ob die USA dieses Vertrauen wirklich rechtfertigen, überlasse ich jedem selbst ! Nur Link:
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| 28.06.04
Jetzt kommt viel zu lesen ! Ihr solltet euch das aber unbedingt antun ! Was sich da so an Verknüpfungen ergibt... unfassbar !!
2.) Zu DynCorp noch zwei Links: Der “unsichtbarer ” Krieg der USA in Kolumbien - Amerikanischen Unternehmer in der Mitte des kolumbianischen Krieges3.) Zum "Kampf (sic) gegen die Drogen" solltet ihr folgenden Artikel lesen (falls schon geschehen, nochmal lesen): Die großen Lügen im Kampf gegen die Drogen4.) Ein Zitat aus : Warum der Bush-Clan auch ganz privat "scharf auf Krieg" ist (solltet ihr auch komplett lesen) .....5.) Ob folgendes bei solchen Zusammenhängen noch als "Zufall" bezeichnet werden kann: KOLUMBIEN - Repräsentantenkammer billigt Antiterrorstatut So, diese
Meldung noch (das sollte für heute langen Öffentliche Haushalte 1. Quartal 2004: + 1,0% Ausgaben; – 0,7% Einnahmen WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte (Bund, Sondervermögen des Bundes, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung) nach dem Ergebnis der Kassenstatistik im ersten Quartal 2004 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,0% auf 263,2 Mrd. Euro. Die Einnahmen gingen dagegen um 0,7% auf knapp 204 Mrd. Euro zurück. Aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben (einschl. interner Verrechnungen) ergibt sich ein Finanzierungsdefizit in Abgrenzung der Finanzstatistik von 59,0 Mrd. Euro. Es war damit 3,7 Mrd. Euro höher als im ersten Quartal 2003. Zu dem Ausgabenplus der öffentlichen Haushalte im ersten Quartal 2004 trugen in erster Linie höhere Ausgaben für Sozialleistungen (+ 2,5% auf 94,4 Mrd. Euro) und für Zinsen (+ 6,7% auf 25,5 Mrd. Euro) bei. Die Ausgaben für das Personal im öffentlichen Dienst stiegen um 1,1% auf 48,1 Mrd. Euro. Rückläufig waren im ersten Vierteljahr die laufenden Sachausgaben (– 2,2 % auf 51,1 Mrd. Euro) und die Ausgaben für Baumaßnahmen (– 1,0% auf 4,1 Mrd. Euro). Weil mir das in Diskussionen schon öfter unter gekommen ist: Bitte nicht "Sozialleistungen" mit "Sozialhilfe" verwechseln. Sozialhilfe ist selbstverständlich ein Teil der Sozialleistungen, aber eben auch Zuschüsse zur Rentenkasse, Kindergeld usw. Nur so zur Info: So sah's letztes Jahr aus (OHNE Sozialversicherungen, also nur Bund, Länder und Gemeinden).
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| 25.06.04
Neuaufnahme: "Mit Moneten und Kanonen" | Zukünftig HIER zu finden ! Weil die Produktion der Feuerwaffen nicht mehr dezentral im Rahmen der agrarischen Haus- und Naturalwirtschaft zu betreiben war, musste sie gesellschaftlich konzentriert werden. Dasselbe galt für die stehenden Heere und Militärapparate, deren Angehörige nunmehr hauptberufliche Killer waren und sich aus keiner eigenen hauswirtschaftlichen Produktion mehr ernähren konnten. Das einzig mögliche Medium für die Reproduktion der herausgelösten Militärmaschine war das Geld.
Sie sprechen vom heiligen Krieg – sie sehen sich als Märtyrer – andere Religionen sind für sie Ketzerei. Klar, denken Sie – es geht um radikale Islamisten. Nein, diesmal nicht. Diesmal geht es um radikale Christen. Mehrere Millionen solch streng gläubiger Fundamentalisten gibt es in den USA. Ihnen verdankt George Bush seine Präsidentschaft. Aber diese christlichen Fanatiker treten nicht nur in Amerika auf– sie wollen die ganze Welt bekehren. Eine ungeahnte Chance dafür hat jetzt ausgerechnet der Irak-Krieg eröffnet. Gleich nach der militärischen Einnahme kamen die Missionare. Und während täglich – auch heute wieder – Menschen sterben – versuchen sie, Muslime zum christlichen Glauben zu bekehren. Meist heimlich – aber mit Erlaubnis der US-Regierung. John Goetz und Volker Steinhoff über den heiligen Krieg von Christen. Folgend einfach noch ein paar Fundstücke dazu: --------- Gen. Wesley Clark: .....wurde als Southern Baptist erzogen, konvertierte zum katholischen Glauben seiner Frau..... http://www.poli-c-gev.de/poli-c/downloads/dossier_florida_II.pdf Im Übrigen, dieser Wesley Clark: "Den Dritten Weltkrieg wagen - US-General Wesley Clark befahl im Juni den Angriff auf russische Truppen nahe Pristina." ------------------- Clinton und Gore gehören dagegen der Southern-Baptist-Kirche, die ist doch ziemlich Fundamentalist geht und man mußt auch wiedergeboren sein um Baptist zu sein. Das ist ein Ritual der Baptist-Kirche Aber sie machen das nicht sehr aufmerksam, weil sie die Stimmen von links-orientierten wollten. http://www.stern.de/community/forum/thread.jsp?forum=35&thread=52936&message=770472 ------------------- Aber die treibende Kraft ist nicht die US-Regierung allein: der Sendungsdrang des gesamten konservativen christlichen Establishments, darunter die Southern Baptist Convention mit allein 16 Millionen Mitgliedern, die "Sektenmultis" und die jüdischen Glaubensgemeinschaften drückten im Oktober 1998 das "Gesetz zum Schutz vor religiöser Verfolgung" durch, mit dem sich die Hypermacht USA ein weiteres Instrument imperialer Machtpolitik zugelegt hat, das je nach Wunsch ein- und abschaltbare Sanktionen vorsieht. Der Präsident kann, das Kosten-Nutzen-Verhältnis abwägend, die Sanktionen (öffentliche Verurteilung der Regierung, Einfrierung von Hilfsleistungen und Krediten, Wirtschaftssperren) aussetzen, wenn das dem "nationalen Wohl" dient - also allein den wirtschaftlichen und strategischen Interessen, der politischen Selbsterhöhung und dem weltweiten Expansionshunger auch der US-Religions-Wirtschaft. http://web333.essen082.server4free.de/ku/usreligion.html ------------------- Die Southern Baptists gelten dabei weltweit als eine der aggressivsten Missionskirchen. Seit dem Ende des Kalten Kriegs operieren sie vor allem in Osteuropa und im so genannten „10/40 Window“. Damit sind die Gebiete zwischen dem 10. und dem 40. nördlichen Breitengrad gemeint, zu denen der gesamte Nahe Osten, der indische Subkontinent und weite Teile Asiens gehören. All jene Länder also, in denen die Mehrzahl der Moslems, Hindus und Buddhisten leben. In den islamischen Ländern alleine hat sich die Zahl der evangelistischen Missionare seit 1990 vervierfacht. Alleine für den Irak stehen derzeit 25 000 ausgebildete Evangelisten bereit. http://www.der-islam.com/Nachrichten/arschiv4.htm ------------------- Nach den Frühlingsstürmen nun der Zinsschock ..... Die ganze Lage wurde noch dadurch verschlimmert, betont Gross, daß die rein spekulativ orientierten und keiner Aufsicht unterliegenden Hedge Funds eine immer stärkere Rolle im Finanzsystem spielen. Er spricht in diesem Zusammenhang vom "Aufstieg finanzieller Alchemie." Hier lauerten ganz erhebliche Risiken und es drohe ein neuer Kollaps à la LTCM (Long-Term Capital Management) im Jahre 1998. Auch viele Banken würden ähnliche "Carry-Trade"-Methoden einsetzen, das heißt, sich in kurzfristigen und niedrig verzinsten Papieren verschulden und das Geld dann in langfristigere, höher verzinsliche Papiere anlegen. Diese Banken "unternehmen heute Dinge, die sie bislang nicht getan haben." Dadurch seien die Risiken allein im Verlaufe der letzten fünf Jahre noch einmal massiv angewachsen. Neuen Solidarität Nr. 26/2004 Das muß ich natürlich bringen: Immer mehr Haushalte in Deutschland sind überschuldet ..... Japan ..... http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=22872338 Na das ging schnell, wie wir an folgender Graphik sehen können:
Interessantes Detail zum Thema Privatisierung (vom Bund): Ein solches Vorgehen betrachte er als "schon gewagt", weil ja insgesamt nicht mehr als 30 Mrd zur Verfügung stünden, wenn alles verkauft würde. Einen so hohen Betrag in einem einzigen Jahr unterzubringen sehe er als Problem.Das ist deshalb interessant, weil selbst die ganzen 30 Mrd. dem Bund vielleicht (!) gerade mal für ein Jahr -oder so- etwas (!) Luft verschaffen würden. Und das auch nur einmalig !! Nächstes Jahr wird dann die Bundesbank verkauft. Obwohl, die ist ja selbst bald pleite Ui ui ui, wenn da mal nicht Ungemach droht:
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| 23.06.04
Keine Zeit, keine Zeit !!!! Drum heute reichlich "übersichtig" !! Ich will
euch nicht ständig mit Forenbeiträgen langweilen. Da dieses
Thema
aber unentwegt hochgekocht wird, trägt folgender Beitrag
vielleicht
ein bißchen zur Klärung bei ! Bundesbank und Goldraub - Innenansicht einer Schnapsidee Geschrieben von dottore Es ist immer wieder die Rede von Goldverkäufen der Buba mit anschließender "Ausschüttung" an den Staat. Tatsächlich ist es so: Der Goldbestand wird mit 36,5 Mrd. € aktiv gebucht, dagegen passiv ein Ausgleichsposten aus Neubewertung von 28,4. Netto: 8,1. Etwaige Bewertungsgewinne sind per se "nicht ausschüttungsfähig, stehen aber zum Ausgleich von Bewertungsverlusten" (Buba JB 199) zur Verfügung, was in 2003 dazu diente, die Verluste aus der Dollar-Position aufzufangen. Verschwindet also Gold aktiv (die Buba könnte es dem Staat zur freien Verwendung übertragen, ohne einen anderen Aktivposten hereinzunehmen, wie es bei den Goldverkäufen beabsichtigt ist, eben etwas "Verzinsliches"), wird entsprechend passiv weniger. Da die Position aber logischerweise anteilig verbucht wird, verschwindet auch das entsprechende Netto anteilig. Das würde beim Verkauf z.B. der Hälfte des Buba-Goldes bedeuten: Sie macht aus dem Verkauf keinen Gewinn, sondern einen Verlust, nämlich in Höhe von 4,05. Der würde das Kapital der Buba sogar übersteigen (2,5), was bedeutet: Nicht nur keine Ausschüttung an den Bund, sondern im Gegenteil: Der müsste das Kapital entweder herabsetzen oder neu auffüllen. Aus dem Verkauf von Buba-Gold gegen Hereinnahme von Titeln lässt sich also für den Bund absolut nichts gewinnen (in Form einer verlängerten Passivseite und der Gewinn ist nun mal ein Passivum). Etwas anderes wäre das ersatzlose Abtreten des Goldes von der Buba an den Bund, der das Gold dann am freien Markt gegen Euro (die er braucht) verkaufen könnte, allerdings nur ein Mal. Da die Buba keine HV hat, die das ersatzlose Herschenken eines Aktivpostens beschließen könnte (mit entsprechender Minderung der Passivseite, u.a. Kapital, Rücklagen, Gewinn sowieso), müsste also ein entsprechendes Gesetz her, das die Bundesbank zur Abgabe des Goldes an den Bund direkt zwingen müsste. Abgesehen davon, dass dies ein Unikum wäre, überdies politisch aufgrund der Verfassungslage, des Währungs- und des Bbk-Gesetzes usw. schon als Idee völlig absurd, steht dem auch entgegen, dass die Buba an den IWF ("deutsche Tranche in Gold") und an die EZB Gold übertragen hat (und nicht nur Devisen, weshalb die bei der EZB liegenden Buba-Aktiva auch nur mit 85 % des üblichen Refi-Satzes verzinst werden), was man nur zurückholen könnte, indem man diese Institutionen gleich mit plündert, was aber dann eine Änderung diverser internationaler Gesetze zur Voraussetzung hätte. Gute Reise! Die Bundesbank ist nicht blöd. Auch sie weiß ganz enau, worum es geht. Deshalb der geniale Schachzug, die "stillen Reserven" am Gold zwar aufzulösen, aber zeitgleich den "Ausgleichsposten aus Neubewertung" in die Passivseite zu stellen. Könnte man diesen Posten zum Verschwinden bringen, ließen sich die oben erwähnten 28,4 in der Tat als a.o. Erträge in den Gewinn einstellen und zur (einmaligen) Ausschüttung freigeben. Das könnte die Buba unschwer konterkarieren, indem sie bei der Bewertung des Goldes wieder zum Niederstwertprinzip zurückkehrt - und weg wäre der Passivposten. Dann liefe es wieder auf einen Goldraub netto hinaus. Sobald sich dieser abzeichnet (wie gesagt, völlig skurriler Gedanke, aber warum ihn nicht durchdenken?), muss allerdings die Buba in Höhe des zu erwartenden Raubzugs eine entsprechende Rückstellung in gleicher Höhe bilanzieren, damit schon vor dem Raub ihre Passivseite verlängern, woraufhin aktiv ein entsprechender Verlust entstünde. Die Buba legt lt. BbkGes 26,2 die Grundsätze ihrer Rechnungslegung (konkret: Wie wird bewertet?) in ihrem Vorstand selbst fest. Dabei hat sie sich, was die Passivseite betrifft, jedoch an die üblichen Bilanzierungsvorschriften zu halten, muss also erkennbare Risiken passiverien. Da GK [Grundkapital] und gesetzliche (!) Rücklage bei 5 liegen, wäre beim Beheben des Gesamtgoldes (inkl. des bei IWF und EZB liegenden) die Insolvenz der Buba eingetreten, nämlich in Form einer Überschuldung von 3,1 Mrd (8,1 minus 5, siehe oben). Man kann es also drehen und wenden wie man will: Aus sog. "Goldverkäufen" der Buba lässt sich für den Bundeshaushalt überhaupt nichts melken - im Gegenteil: raubt man tüchtig (alles andere ist bilanzielles Larifari), ist die Buba im Konkurs (und zwar schon vor dem Raubzug!) und ihr gesamter Personal- und Sachaufwand, der noch eine Zeitlang weiterliefe (ca. 1,5) würde ein zusätzlicher Ausgabenposten des BFM. Alles was geht, wäre der Aktivtausch (statt Gold US-Titel z.B.). Und was wäre das für den Bund? Angenommen es würden 20 Mrd Gold (Marktwert) am Markt in Titel geswitcht, könnte man z.Zt. etwa 4 % erwarten, macht 800 Mio p.a. Dagegen steht natürlich das Kursrisiko für die neue Position, das entsprechend abgesichert werden müsste. Der entsprechende Posten zum Auffangen von Bewertungsrisiken ist bereits auf Null (!) herunter gefahren worden. Fiele also die gesamte Auslandsposition (immerhin ist sie 2003 von 48,8 auf 40,2 gefallen) um einen nennenswerten weiteren Prozentsatz, wäre dies für die Buba, die ohnehin schon auf dem Zahnfleisch daherkommt, die nächste Verheerung. Was von den 800 Mio jemals "ausgeschüttet" würde, steht in der Sternen. Langer Rede kurzer Sinn: Goldverkäufe, sogar Goldraub zugunsten des Bundeshaushalts sind nichts als eine Schnapsidee. Von der gesamtschuldnerischen Haftung des Vorstands mal ganz abgesehen. Wie ich die Herren kenne (vier davon ganz gut persönlich), treten die sofort zurück, bevor sie sich dem Risiko von Prozess und Haft auszusetzen. http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/266125.htm Und ein Satz, sowie ein BuBa-Bilanz als Graphiken, sei zum besseren Verständnis nachgeschoben: Die Buba kann/darf keine Euro-Banknoten aktiv bilanzieren !!! Sie stellt sie her und gibt sie aus (auf Zeit !!), deshalb muß sie sie als Passiva verbuchen (da sie sie wiederhaben will/muß) !! BEACHTE POSITIOIN 1: "Banknotenumlauf" Bundesbankbilanz 2002 Auch hier Position 1
Bin gespannt, wie "sie" das versuchen hinzudrehen !! Nur wegen der Vollständigkeit ! (und weil ich's einfach vergessen hatte Ein Blick auf die
europäische
Zahlen der Banken/Kreditstatistiken
II. Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion (Mrd. €) Kredite an Nichtbanken (Nicht-MFIs) im Euro-Währungsgebiet (Europäische Währungsunion) "Unternehmen und Privatpersonen" 2004 Differenz Feb. zu
März
'04 = 47,8 Mrd. € (+ 0,58 %) Davon jedoch auch hier immerhin 15,9 Mrd. € (33,26 %) in der Sparte: "Aktien und sonstige Dividendenwerte" Jan.
632,9 Teile ich die 47,8 Mrd. € auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land gerade mal ein Zuwachs von im Schnitt 3,98 Mrd. €. Bei uns waren es immerhin 4,16 Mrd. € bei den "Unternehmen und Privatpersonen". Auf die Bevölkerungzahl hochgerechnet, würde die ganze Sache allerding wesentlich positiver als bei uns aussehen ! Also, auf gesamteuropäischer Ebene scheint es im Gegensatz zu uns (BRD) in der Tat (noch?) ein wenig besser zu laufen ! Muß ja auch mal gesagt werden !
Mein
Favorit ist der Vorletzte |
| 21.06.04
Die EU mit ihren 25 Mitgliedstaaten, die Regierung der russischen Föderation und die Organisation, die die ganze Welt repräsentiert, haben, klein beigebend, das Edikt von Bush, dem Diktator der Welt, der wiederum Sharons Gefangener ist, akzeptiert. Sharon entschied vor langem, dass der gewählte Präsident des palästinensischen Volkes, zusammen mit der ganzen palästinensischen Führung, „irrelevant“ ist. „Irreversibler psychischer Schaden“ Uri Avnery ..... Na, ist
es nicht wundervoll ? Aber wir sind ja nichts anderes als ewige
Verschwörungstheoretiker
(siehe Bericht unten, den ich schon vor ein paar Jahren reingestellt
habe).
Und "unsere" Herren/Damen Volksvertreter schleimen mal wieder herum.
Mindestens
ein Statement von "unserem" Betroffenheits-Fischer wäre wohl
durchaus
angebracht. Aber versucht mal in der Richtung etwas zu erreichen. Im
Notfall
wird einfach eure Mailadresse als Absender gesperrt.
Mal sehen ob, und wenn ja in welchem Umfang und wie, irgendeine
Nachricht
diesbezüglich in den Nachrichten kommt ! Hintergrundinformation zur Israelisch-Palästinensischen Krise in Frage u. Antwort Die Behauptung, daß "Israels Angebot den meisten wenn nicht gar allen berechtigten Palästinensischen Ansprüchen gerechtgeworden sei, ist lediglich ein Mythos", schreibt Robert Malley 39, und ebenso sei Mythos, daß "die Palästinenser von sich aus keine Zugeständnisse gemacht" hätten. Einige Israelische Analysten kommen zu einer ganz ähnlicher Einschätzung. So schreibt etwa der einflußreiche Israelische Kommentator Ze'ev Schiff: "Die Palästinenser sahen ihre Aussicht auf einen lebensfähigen eigenen Staat praktisch vor ihren Augen zerrinnen. Sie sahen sich mit einer Reihe inakzeptabler Alternativen konfrontiert: entweder, sie nahmen die immer mehr ausufernde Okkupation hin... oder sie akzeptierten heruntergekommene 'Bantustans', oder aber sie griffen zum Mittel des Aufstands" Die Monopolisierung der „Lebensindustrie“ -> Die zehn größten Pharma-Konzerne kontrollieren 53 Prozent des Markts. -> Die zehn größten Multis aus dem Bereich Biotechnologie / Genmanipulation kontrollieren 54 Prozent des Marktes mit einem Jahresumsatz von 42 Mrd. US-Dollar. -> Die zehn größten Firmen für Tier-Pharmazeutika kontrollieren 62 Prozent des 13,4 Mrd. Dollar schweren Marktes. -> Die zehn größten Saatguthersteller kontrollieren ein Drittel des 23,3 Mrd. Dollar-Marktes für kommerzielles Saatgut. -> Die zehn größten Pestizid-Multis kontrollieren 80 Prozent des globalen Pestizidgeschäfts mit einem Volumen von 27,8 Mrd. Dollars. -> Mit einem Jahresumsatz von 246,5 Mrd. Dollar liegt die Lebensmittelkette Wal-Mart in der „Rangliste der Welt-Wirtschaftssubjekte“ auf Platz 19 vor ganz Schweden und ganz Österreich. Quelle: ETC-Group, Nov./Dez. 2003, Communiqué http://www.suedwind-magazin.at/z_detail.asp?ID=2922
Ich bin mal der Originalquelle gefolgt (ECT-Group). Dort habe ich das Originaldokument gefunden. Seeehr interessant, wie ich meine. Oligopoly, Inc. - Concentration in Corporate Power: 2003 Issue: Over half of the world's 100 largest economic entities are transnational corporations (TNCs), not nations (see page 14). Meiner ganz persönlichen Meinung nach, sind das nicht tragbare Machtkonzentrationen. Welcher Politiker, welche Institution, kann und will dagegen schon anstinken ? Das kann einfach nicht gut sein ! Nebenbei muß ich in diesem Zusammenhang noch mal die Buchempfehlung für "Zensor USA" aussprechen. Dort gibt es ein Essay namens "Die begrabenen Bücher: Zensur in der Verlagsbranche" von Gerard Colby (bei mir nicht wiedergegeben), in dem es u.a. um die Macht der "Du Ponts" geht. Absolut lesenswert ! Aber
zurück zum Thema. Meiner -wiederum ganz persönlichen-
Ansicht nach, gibt es nur ein probates Mittel dagegen (vorausgesetzt es
"stört" einen überhaupt): Kaufverweigerung ! Da wo
es
machbar ist (geht leider nicht immer, und außerdem sind die
Beziehungsgeflechte
mittlerweile einfach nicht mehr zu durchschauen) sollten wir einfach
auf
Alternativprodukte ausweichen. Die gibt es nämlich sehr wohl noch.
Anstatt den Rasierapparat bei Media Markt (Metro AG) zu kaufen, schlagt
lieber beim Laden um die Ecke zu. Anstatt Jacobs Kaffee (Kraft
Foods) zu kaufen, nehmt einfach irgendeinen anderen eines kleineren
Herstellers. Das klappt leider nicht immer (Ich betone: schon gar nicht
bei mir. Ich will hier nicht den Eindruck erwecken irgendwas "besseres"
zu sein. Aber ich arbeite dran OCC BANK DERIVATIVES REPORT FIRST QUARTER 2004 ..... Nun wird sich ein guter Teil der Positionen gegenseitig aufheben, so daß im Endeffekt nur ein Teil der Positionen wiklich zum Tragen kommt und somit das Risiko nicht so dramatisch hoch ist, wie die $76,5 trillions erst mal suggerieren. Aber es scheint mir trotzdem ein schönes Beispiel für eine weitere Blase zu sein. Und Blasen haben die Tendenz zu platzen. Wir werden sehen ! Und es sei erwähnt, daß ich definitiv kein Fachmann bin !! Als Meldung fand ich es aber allemal erwähnenswert ! Um auf dem Laufenden zu bleiben: Telepolis (Bröckers) zu der Untersuchungskommission zum 11/09 ! Dazu noch mal ein Link zu einem interessanten Detail: "Map: Hijacked 9/11 Flights and Military Bases" Gerüchte über erste Bankpleite In den letzten Tagen wurde in Hongkong immer lauter über das bisher undenkbare "Worst-case-Szenario" diskutiert: Die Zwangschließung einer der überschuldeten Banken. ..... Nun, in erster Linie sind Gerüchte mal das was ihr Name schon sagt: Gerüchte eben. Aber "Enron" war anfangs auch nur ein Gerücht. Wer weiß..... Es würde mich jedenfalls nicht sonderlich überraschen ! Statistik -oder auch Verständnisproblem meinerseits zum BRD-BIP !! Vielleicht bin ich nur zu blöde, aber das kapiere ich nicht. Auf dieser Seite lese ich: Veränderung des realen BIP gegenüber dem Vorquartal in % (saisonbereinigt)
Bruttoinlandsprodukt [...] in jeweiligen und konstanten Preisen Mrd. EURWie kann bei solchen Zahlen ein positives BIP-Wachstum von +0,2 % gegenüber dem Vorquartal herauskommen Wenn
jemand so nett wäre, mir das mal bitte kurz zu erklären (das
ist ernst gemeint, ich kapiers nicht). Mail
me ! Ich kann ja nicht alles wissen Nur Link:
|
| 18.06.04
Wie meistens Freitags, für's Wochenende heute mal ein bißchen mehr. Richtigstellung !! Betreff: EU-Babylon vom 14.06.04 ! Ich schrieb dort: Wir rechnen: Von 2 auf 2,5 € pro Einwohner entspricht einer Steigerung von schlappen 25 %. Demnach werden aus den 686 Mill. € nun 857,5 Mill. € !! Nur für so unflexible Deppen wie mich: Das wären früher 1,677 Mrd. DM gewesen ! Und das nur, damit jeder jeden versteht und jeder alles irgendwie lesen kann.Diesbezgl. mußte ich mich per Mail "eines besseren belehren lassen" (vielen Dank nochmal !!). Ich zitiere nochmal den Originaltext: .....Und das kommt dann selbstverständlich raus: Alt: ca 383 Mill. Einwohner * 2.00 Euro = 686 Mill EuroMit meinen ursprünglich "angesetzten" 857,5 Mrd. € habe ich also immer noch zu tief gestapelt ! Stattdessen kostet dieser ganze bürokratische Sche... 1,1375 Mrd. € !! Denkt euch euren Teil..... EZB - Wackelt die Unabhängigkeit ? Vorab eine kurze, grundsätzliche Erläuterung, um die möglichen (!!) -ich wiederhole möglichen- Auswirkungen besser einschätzen zu können. Inflation ist die Folge von Kreditzunahmen (mal ganz pauschal gesagt).Und nun zum eigentlichen Text. Und zwar aus dem Monatsbericht der BuBA vom November 2003. Ist "denen" schon was eingefallen ? Zur Währungsverfassung nach dem Entwurf einer Verfassung für die Europäische UnionHoppalla ! Und das von der Bundesbank, die kochendes Wasser ungefähr so beschreiben würde: "Kann maximal 100 Grad heiß werden. Keine Gefahr !" Ich kann das obige in seiner Auswirkung zugegebenermaßen nur schwer konkret einordnen. Dafür habe ich zu wenig Detailwissen. Aber eins scheint doch deutlich zu werden, nämlich das sich die "normale Politik" mehr Einfluß -noch mehr- auf die EZB zu sichern gedenkt. Vielleicht -aber wirklich nur vielleicht- ist dies eine erster Schritt zur direkten Selbstbedienung der Staaten bei den Zentralbanken. Vorerst jedoch, bleibe ich persönlich bei meiner oben gezeigten Aussage als präferiertes Szenario: "Jeder am Markt würde sofort mitbekommen was da los ist. Die Folgen wären ein finanzpolitisches Erdbeben. Aber man kann nie wissen was denen "Herren" da oben einfällt, um das doch irgendwie hinzubekommen." Sprich, ich gehe nach wie vor eher von einer heftigen Deflation aus. Deutsche Waffen für Israel Am Dienstag berichtete die israelische Zeitung Haaretz, daß Israel einen Vertrag über die Lieferung von insgesamt 100 gepanzerten Transportfahrzeugen vom Typ "Dingo" im Gesamtwert von 50 Millionen US-Dollar unterzeichnet hat. Dazu habe ich mal einen "schönen" Spruch gehört (sinngemäße Wiedergabe): "Deutschland liefert Waffen nie in Kriegszeiten, sondern immer nur in Friedenszeiten für den NÄCHSTEN Krieg". (So oder so ähnlich) Eichel plant beispiellose Privatisierungswelle Finanzminister
Hans Eichel will die Neuverschuldung des Bundes 2005 auf etwa 22 Mrd.
Euro
begrenzen. Um dies zu erreichen, sollen die Einnahmen aus
Privatisierungen
massiv steigen. Vorsicht Verschwörung ! USA beim Schmuggel von Teilen von Massenvernichtungswaffen in den Irak erwischt Die Tageszeitung al-Khaleej berichtete gestern, dass ein US-Truck, der stark radioaktives Material geladen hatte, an der Grenze Kuwait/Irak aufgehalten wurde. Die zuständigen Behörden waren über den Import des Materials nicht in Kenntnis gesetzt. Das Fahrzeug, welches Teil eines Konvois war, ist während einer Kontrolle des kuwaitischen Gesundheitsministeriums durch hohe Strahlenwerte aufgefallen. Sicherheitskräfte versicherten indes, dass das Gebiet durch die geladenen Teile von Massenvernichtungswaffen auf dem Truck nicht kontaminiert wurde. Quelle: www.tehrantimes.com http://shortnews.stern.de/feedback.cfm?fanz=1&fbid=1924624&rubrik=Brennpunkte&start=1
Wer weiß, zuzutrauen ist "denen" jedenfalls alles ! Immerhin scheint auch so etwas möglich zu sein. "Unangemessene Haftbedingungen und Missbrauch" Die USA unterhält angeblich ein weltweites Netzwerk geheimer Gefängnisse für Terrorverdächtige. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation "Human Rights First". Die Haftanstalten lägen außerhalb der Reichweite von "angemessener Überwachung, Rechenschaft oder Gesetz", kritisiert die Organisation. Solche Einrichtungen gebe es unter anderem im Irak, in Afghanistan, Pakistan, Jordanien sowie auf US-Kriegsschiffen. "...the land of the free and the home of the brave...." Ein Forumsbeitrag.
Fand ich zeigenswert !!
Geschrieben von dottore am 09. Juni 2004 ..... 1. Zunächst hatten wir 1980/1982 eine Reihe von Zahlungseinstellungen diverser Staaten. Dies brachte mich überhaupt erst aufs Thema "Staatsbankrott", das seit jeher kontrovers diskutiert wird. Auf der einen Seite die Fakten (mindestens ca. 300 solcher Vorgänge direkt oder indirekt historisch), auf der anderen die "moderne" Theorie, so etwas sei niemals mehr mehr möglich. 2. Mit einem der Kritiker, Walter Lüftl, habe ich mich dann zusammengesetzt und ein Follow-Up verfasst ("Formeln für den Staatsbankrott"), das in der bekannten und hier dargestellten und ausführlich diskutierten "Bankrottformel" mündete ("Steigen Schulden schneller als, das woraus sie bedient werden können..." usw.) 3. Darauf kam als gewichtiger Einwand die berühmte Domar-Formel, basierend u.a. auf seinem Aufsatz "The Burden of the Debt and the National Income", in der American Economic Review von 1944. Dieser keynesianische Ansatz (wie auch der in folgenden Publikationen anderer Wissenschaftler hat die bekannten Schwächen: 3.1. Es wird irgendein "naturgegebener Wachstumspfad" vorausgesetzt, ohne zu erklären, woraus der resultiert. 3.2. Die Folgen des "deficit spending", das quasi endlose Wohlstandsteigerungen verheißt, bleiben unberücksichtigt, da die Gegenbuchung zum Defizit (Schulden sind nur definierbar, wenn es Guthaben als Gegenbuchungen gibt und vice versa) aufgrund der öffentlich-rechtlichen Kameralistik (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) unterbleibt. 3.3. "Liquidität" wird als eine Nettogröße betrachtet, die als "solche" mit Hilfe von "Geld" nachgefragt werden kann, das seinerseits ebenfalls eine Nettogröße sein soll. [Dass hier Warengeld-Vorstellungen eine Rolle gespielt haben, sei am Rande erwähnt]. Diese LM-Theorie (L = Liquiditätspräferenz, M = Geld), bei der ein Zins als "Preis" entsteht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als der Güterwelt entlehnt und heute als Chimäre, da Geld nicht mehr "als solches" existiert und entlang einer Kurve nachgefragt wird, sondern nur durch den Diskont von späteren Fälligkeiten (die ebenfalls auf Geld lauten) in die Welt kommen kann (sieht man von der berühmten "Erstausstattung", z.B. in der BRD ab, bei der 1948 bekanntlich künftige Steuerzahlungen abgetreten wurden). Diese Diskussion, die hier oft genug geführt wurde, soll aber nicht noch ein Mal vertieft werden. Ingesamt können wir festhalten, dass das heutige Geldsystem ohne Staatsschulden nicht mehr definierbar ist. Der Domar'sche Ansatz, der auf asymptotische Verläufe von Staatsschulden und BIP abhebt (Staatsschulden sind als Ausgaben immer ein Teil des BIP) wurde dann auch von Lüftl widerlegt ("Der Domarschwindel", 1985). 4. Ausgehend vom ursprünglichen Heinsohn/Steiger-Ansatz des "Wirtschaftns unter Erfüllungsdruck" habe ich mir danach erlaubt, die debitistische Theorie zu entwickeln (zuerst "Der Kapitalismus", 1986, daneben und danach laufend weitere Publikationen), welche auf Wirtschaften als Ergebnis von Erfüllung bestehender Verpflichtungen ("Schulden") abhebt und damit der bis heute in allen möglichen Varianten nach wie vor virulenten "Hochtausch-Theorie" des mainstreams widerspricht. Der kritische Punkt wird einzel- wie auch gesamtwirtschaftlich erreicht, sobald die Erfüllung nicht mehr möglich ist, da in einem monetären System niemals aus "Bestand" erfüllt werden kann, sondern nur mit Hilfe zusätzlicher Nettoneuverschuldung. Einen Zins "auf etwas hinauf" gibt es nicht. Der Zins ist vielmehr stets eine Zession von später erwarteten (Private) oder erzwingbaren (Staat) Einzahlungen. Der Staat engt dabei diesen "Spielraum" ein, was seinen Ausdruck in zusätzlicher Staatsverschuldung findet, die ihrerseits zu den bekannten Verrentungseffekten ("Die Pleite") und der generell zunehmenden Unbeschäftigung von potenziellen Produktionsfaktoren führt ("Die Krisenschaukel"). Von der damit einhergehenden Verteilungsproblematik, die ebenfalls eine historische Konstante ist, ganz zu schweigen. Der Staat kann seinerseits durch Zession von Eigentum und/oder Privilegien an Private (die dann ihrerseits damit "wirtschaften") diesen Prozess verlängern. 5. Desungeachtet hat sich nach dem 1987er Crash, der nur Minuten davor war, einen allgemeinen "meltdown" einzuleiten, gezeigt, dass sich auch mit Hilfe geschickter Prolongationen (Klarext: Einbuchen auf das CdD-Konto "Staat") das Ganze immens stretchen lässt. Ausdruck dieser Erkenntnis war eine weitere Publikation ("Aufwärts ohne Ende", 1989), die von einem "Ich widerrufe!" eingeleitet wurde (anerkennende Besprechung dazu u.a. in der NZZ). "Aufwärts ohne Ende - bis zum Ende" ist seitdem die bis heute nicht mehr weiter korrigierte Schreibweise. 6. Die disinflationäre Hausse (alle Haussen setzen Disinflation voraus, weil darin die als Basis des Wirtschaftens inzwischen durchweg dienenden Staatstitel enorm steigen und weitere monetäre Beleihungsräume schaffen - in den USA immerhin Kursgewinne von ca. 50 Prozent) war als logische Folge absehbar - nur wie alle Haussen nicht in ihrem Ausmaß (ob sie mit dem bisherigen ATHs bereits zu Ende ist oder eine Fortsetzung findet - die gesuchte 5! - ist offen und umstritten). 7. Die Notenbanken haben mit ihren aggressiven "Zinssenkungen" (Steuersenkungen) ebenso vor zwei Jahren nochmals Beleihungsspielräume geschaffen wie die meisten Staaten mit den bekannten Steuersenkungen ("Zinnß"-Senkungen), die ebenfalls eine willkommene Befeuerung des debitistischen Prozesses ermöglichten. In dieser Phase befinden wir uns gerade. Sie ist auch gekennzeichnet von zusätzlichen Beleihungen neu auftretender Big Player, die entsprechend "boomen", wenn auch mit deutlich sichtbarem Overstretching (sog. "Bankenprobleme"), das zu den überall vorhandenen Alt-Prolongationen und dem in den bekannten "asset-bubble-Märkten" sichtbaren Problem tritt, dass sich die Beleihungsgrenzen in toto ihrem Maximum nähern. Stichwort: "Weltweite Überschuldung". 8. Jede Verschuldung erfordert zeitlich spätere zusätzliche Verschuldung. Diese wiederum ist von den "Zinssätzen" abhängig, Klartext: Von dem in Marktkontrakten sichtbaren Willen aller Beteiligten, von später erwarteten (oder erzwingbaren) Einnahmen/Einzahlungen abzugeben. Ziehen diese Sätze an, was aus den Renditen bereits laufender Titel resultiert (und nicht etwa aus so etwas wie einer "Zinspolitik"), kommt es zur eigentlich kritischen Phase, da die Höhe der in Zukunft abzutretenden Einnahmen ("Zinsen") natürlich die entsprechende Zessionsbereitschaft beeinflusst. Dass hierbei massen- und auch statuspsychologische Momente eine Rolle spielen, kann dabei nicht bestritten werden. Letztlich will auch der "kleine Mann" ein König sein (oder werden) und sich so verhalten dürfen, wie einst dieser. Also aufschulden, solange es geht. Der Unterschied aber bleibt zu beachten: Der König (heute Staat) konnte (kann) sich auf den Hinweis auf Zwangseinnahmen lange auf der Bühne halten, der Private ist auf den Markt und die dort herrschende Freiheit und Freiwilligkeit angewiesen. Dass ihm der Staat per Umbuchen in sein CpD-Konto behilflich ist, beobachten wir selbstverständlich mit Interesse (schuldenfinanzierte Subventionen aller Art bis hin zu solchen an die "Sozialsysteme" oder "Schuldenerlässen" oder "bad-loan-Negierungen" in aller Welt). 9. In dieser Phase kommt es zu allerlei kuriosen Vorschlägen zur Remedur von der aktuellen Politik, wie rundum zu bestaunen (reicht von "Steuerreform", "Nullzins der ZBs" bis hin zur Bedienung der "Notenpresse"). Dies alles führt jedoch am Kern des Problems nicht vorbei: Irgendwann muss doch gezahlt, und nicht auf ewig kann nur das, worin gezahlt werden muss, gezeigt werden. 10. Nicht Wachstums-, Preissteigerungs- oder Beschäftigungsraten spielen eine Rolle, sondern allein die Entwicklung der Sätze (alias der "Zinsen") für künftige Zessionen, die sich wiederum aus den Sätzen bereits laufender Zessionen ergeben, den Renditen also. Die Grenze, wo diese Sätze vom "Noch" zum "Nicht-mehr" umschlagen, ist a priori unbekannt. Sicher ist nur, dass das "Noch" bei einem System, dass allseits und jedermann "Schutz" vor jeglichen Gefährdungen verspricht, wie ihn der "moderne Staat" verheißt, ebenfalls zeitlich hinausgeschoben werden kann. Wann dieses "Grundvertrauen" in Misstrauen umschlägt, ist leider nicht ante festum zu eruieren. Es ist wenig wahrscheinlich, dass der Zeitpunkt mit dem des "rechnerischen" Endes zusammenfällt. Wenn also sämtliche am Prozess Beteiligten sämtliche von ihnen erwarteten oder erzwingbaren Einnahmen zediert haben, wobei diese Einnahmen in Form von Einzahlungen nach der Logik des Zeitablaufs zeitlich früher erfolgen müssen, als sie ihrerseits zu Auszahlungen werden können - also das eintritt, was jeden Konkurs auszeichnet: Man erhält zwar später (oder "irgendwann") Geld, ist es aber früher schuldig. Es empfiehlt sich daher, auf unangenehme Überraschungen (das bekannte Kennzeichen jeder "Zahlungseinstellung") vorbereitet zu sein. Als wichtigsten Indikator für schwierigeres Terrain ist die Zins-, alias Renditeentwicklung auszumachen. Egal, an welchem Ende angesetzt wird (beim 29er und 00er Crash waren es die ZB-Sätze mit jeweils 6 % in den USA, 1987 die Langläufer, die im Oktober mit 10 % daher gekommen sind). Ob die Zins/Rendite-Entwicklung aktuell etwas Ungutes verheißt, wird sich weisen. Auf das Risiko des Hebels, da von "unten" kommend (0,1, 1 und 2 % ZB-Sätze) wurde oft genug hingewiesen. [Dass "Inflationsbekämpfung" zunächst "positiv" interpretiert werden kann, versteht sich von selbst, ebenso der Schnell-Kredit- und Schnellkauf-Mythos spielen eine Rolle]. Hot Spots: BoE, Langläufer Japan, T-Bond-Renditen, Immo-Refis in GB, E, langsam anschwellend USA, auch Australien, die Außenhandels-Defizitfinanzierung der USA, allmählich auch Chinas, restriktive Budget-Politiken insgesamt. Auch nicht übersehen: Die in der Rezession herunter gefahrenen Kapazitäten führen zu Engpässen (Rohstoffsektor). Und: Der Beginn von "Erholungsphasen" ist allemal delikat (Liquidität, "new credits", usw.). Da kann manches stecken bleiben. Seien wir dennoch besten Mutes und Gemüts und hoffen wir also auf ein möglichst langes "Aufwärts ohne Ende". Schließlich ist es doch viel schöner so als anders. http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/277436.htm So, das lang wohl.
Oder ? |
| 16.06.04
Interessante Details zur deutschen Wiedervereinigung !!!! Als Notenbank-Chef ist Opportunist Greenspan kein Einzelfall ..... Der auch von uns hoch geschätzte Pöhl gab uns einen Einblick in das, wie wir meinen, charakteristische Denken und Handeln eines Notenbankers. Als Bundesbank-Präsident war er bekanntlich in der Verantwortung, als 1990 die deutsche Währungsunion beschlossen und somit die Deutsche Mark in der DDR eingeführt wurde. Seinerzeit wurden in ökonomisch weitsichtigen und verantwortungsvoll denkenden Kreisen Modelle favorisiert, die eine schrittweise Integration der DDR vorsahen. Produktivitätsfortschritte der DDR- Wirtschaft spielten in diesen Stufenplänen eine entscheidende Rolle. Eine sofortige Währungsunion und ein Urntauschverhältnis D-Mark zu DDR-Mark von l zu l oder auch l zu 2 galt als wirtschaftspolitisch falsche, Unheil stiftende Maßnahme. Diesem Kreis gehörte auch der damalige Bundesbank-Präsident Pöhl an, was er die Regierung Kohl natürlich wissen ließ. Bundeskanzler Kohl erweckte Pöhl gegenüber den Eindruck, er teile die der Radikallösung entgegengebrachten Bedenken und unterstütze den Stufenplan. Im Februar 1990 wurde Pöhl an einem Sonntag zu einer politischen Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen unter Führung von Helmut Kohl nach Bonn geladen. Dort sollte unter anderem das Thema Währungsunion besprochen und entschieden werden. Zu Pöhls großer Überraschung ließ die hochkarätige Runde an diesem Tag jedoch dieses aus Sicht einer betroffenen Notenbank extrem wichtige Thema aus. Der Bundesbankpräsident interpretierte diese Unterlassung als Zustimmung zu der von ihm bekanntlich favorisierten Vorgehensweise. Er bestand allerdings nicht auf einer offiziellen Klarstellung, sondern reiste in diesem Glauben wieder ab. Am nächsten Morgen traf er sich in Berlin mit dem Präsidenten der DDR-Staatsbank Kaminski und der Wirtschaftsministerin Christa Luft. Ihnen stellte er den Stufenplan vor und erhielt erwartungsgemäß ihre Zustimmung. Die bankrotte DDR war bekanntlich nicht in der Position, Bedingungen zu stellen. Noch während dieses Treffens reichte man ihm eine dpa-Meldung. Diese informierte die Welt darüber, dass die Regierung Kohl gerade die Umsetzung der radikalen Variante der Währungsunion für August 1990 beschlossen hatte. „Das war keine gut vorbereitete Entscheidung, sondern aus der Hüfte geschossen", so Originalton Pöhl, allerdings erst Jahre später. Der auf diese Weise Brüskierte trat ein Jahr später als Bundesbank- Präsident zurück. Für diese scheinbar konsequente Haltung erntete er breite Anerkennung. Roland Leuschel veröffentlichte damals einen offenen Brief an den Bundesbank-Präsidenten, der in Zeitungen wie „Wall Street Journal", „Herald Tribüne" und anderen internationalen Blättern abgedruckt wurde. Seltsamerweise fanden aber alle größeren deutschen Zeitungen keinen Platz zum Abdrucken dieses Schreibens. Darin schrieb Leuschel, dass Pöhl offensichtlich nicht mehr bereit sei, die Politik der Regierung mitzutragen. Nach dem aus der Geschichte reichlich bekannten Motto „Wer die Wahrheit sagt, wird gekreuzigt" durfte er gehen. Damals hielt Roland Leuschel diese Entscheidung Pöhls fiir konsequent. Heute muss er allerdings zugeben, dass er trotz der regelmäßigen Gespräche, die er seinerzeit mit Pöhl während gemeinsamer Mittag- essen bei der Bundesbank in Frankfurt führte, nicht ahnte, welches Ausmaß die Fehlentscheidungen annehmen würden. Die vorgegebene Schuldenaufnahme von 40 Milliarden DM, die die Wiedervereinigung kosten sollte, stand nämlich in keinem Verhältnis zu dem, was die Bundesbank später veröffentlichen sollte. Tatsächlich betrugen die Kosten nämlich 140 Milliarden DM pro Jahr und stehen damit in einem krassen Missverhältnis zu den damals von Regierungsseite abgegebenen Schätzungen von insgesamt nur 40 Milliarden DM. Unter Berücksichtigung dessen, was diese falsche Weichenstellung der Regierung und das „Nachgeben" des Bundesbank-Präsidenten für den deutschen Steuerzahler auch heute noch bedeutet, hätte ich, Roland Leuschel, diesen Brief damals so nicht geschrieben. Eher hätte ich meine Entrüstung über Pöhls Rücktritt bekannt gegeben. Er hätte die Unabhängigkeit seines Amtes voll ausschöpfen und den Wünschen der Bundesregierung vehement entgegentreten müssen. Er hätte mit den ihm vorliegenden Schätzungen der Bundesbank an die Öffentlichkeit gehen müssen, um einer ohnehin skeptischen Bevölkerung reinen Wein einzuschenken. Heute behauptet Pöhl, er hätte es als „schäbig" empfunden, die Regierung nach ihrer Entscheidung zu kritisieren. Ich bezeichne seine damalige Haltung als feige und gegen das Interesse der Betroffenen in Ost und West gerichtet. Insofern gleichen sich Pöhl und Greenspan. Letzterer warnte bereits 1996 vor den Gefahren der überzogenen Börsenkurse und sprach von irrationaler Überschwänglichkeit. Taten ließ er diesen Worten jedoch nicht folgen. Ein bezeichnendes Licht auf die bescheidene Rolle, die die Bundesbank in dieser traurigen Episode spielte, wirft ein mit einer deutschen Zeitung im Juni 2000 geführtes Interview Karl Otto Pöhls. Wir halten die hieraus zu gewinnenden Erkenntnisse für aufschlussreich. Sie gewähren einen Einblick in das untertänige Selbstverständnis der Notenbank-Bürokraten. Die Frage, ob die Bundesbank damals überrumpelt worden sei, bejaht Pöhl. Dann ergänzt er: „Die Bundesbank war überhaupt nicht vorbereitet, ist auch nicht vorher konsultiert worden. Die einzige Entschuldigung, die ich dafür habe, ist, dass die Regierung auch nicht vorbereitet war. Und auch nicht damit gerechnet hat." Es muss sich also um eine Entscheidung des bekannten Wirtschafts- und Währungsspezialisten Helmut Kohl gehandelt haben. Offensichtlich folgten die gesamte Regierung und auch die Experten der Bundesbank in nicht nur für Deutsche typischem Gehorsam, ohne zu widersprechen, und zumindest teilweise wider besseres Wissen. Mangelnde Vorbereitung von Entscheidungen, die auf Jahre hinaus Wohl und Wehe eines ganzen Landes bestimmen, soll als Entschuldigung für krasse Fehlentscheidungen gelten? Nicht nur angesichts des riesigen Apparats, den sowohl die Bundesbank als auch andere Teile des Staats auf Kosten der Steuerzahler und angeblich zu deren Wohl unterhalten, ist diese Haltung, gelinde gesagt, verblüffend. Auf die Frage, ob die heutigen Schwierigkeiten Ostdeutschlands auch mit diesen Fehlern der Währungsunion zu tun hätten, antwortet Pöhl ganz im Sinne der Vertreter des seinerzeit auch von ihm favorisierten Stufenplans: "Ökonomisch war das vollkommen unsinnig." Wie kann ein Mensch in einer so verantwortungsvollen Position wie der eines Bundesbank-Präsidenten eine „ökonomisch vollkommen unsinnige" Weichenstellung der Regierung mittragen, indem er ihr nicht vehement und kraft seines Amts entgegentritt? Wieso findet er erst zehn Jahre, nachdem die Fehlentscheidungen getroffen und ihre Auswirkungen zumindest teilweise sichtbar geworden sind, den Mut zu diesen klaren Worten? Ganz offensichtlich war sein Selbstverständnis als Notenbanker das eines klassischen und gerade in Deutschland so weit verbreiteten Untertans und Opportunisten: „Aber wir hatten auch eine Loyalitätspflicht gegenüber der damaligen Regierung", so Pöhl im Juni 2000. Wir fragen:
Wo bleibt die Loyalität gegenüber den Bedürfnissen des
zahlenden
Bürgers? Quelle: "Das Greenspan Dossier" von Roland Leuschel und Claus Vogt Ich habe mal die Steuereinnahmen der öffentlichen Kassen für 2003 erstellt ! So sieht's aus: 1.) Insg. sind die Steuererträge also NICHT zurückgegangen. Im Gegenteil, sogar leicht gestiegen ! Offensichtlich scheint das Problem in der Ausgabenseite zu liegen ! Hierzu will nochmals auf diesen kleinen Artikel hinweisen "Verhältnis Steuereinnahmen Bund zu Ausgaben für Rentenkasse, Pensionen usw." und diese Graphik zeigen. Ocker macht sich hier ganz schön breit !
Natürlich nur ein Aspekt, aber dafür ein richtig dicker. 2.) Ich bin immer wieder überrascht, daß ca. 440 Mrd. € Einnahmen (OHNE Sozialbeiträge und sonstige "Bearbeitungsgebühren", "nur" Steuern) nicht ausreichen. Das sind immerhin ca. 21 % des ohnehin schon aufgeblähten BIP. Aus Zeit -und Lustgründen einfach noch ein paar Bildchen aus "Either Betting With The House, Or Against It"
Nur Link: |
| 14.06.04
!! WIEDER DA !! Kurzes neues vom Big Brother ! Neues von der Kreditfront Vorab: Im Grunde
nichts neues
! "Man" steht nach wie vor auf Wertpapiere ! 1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein) Zuerst
mal die Zahlen:
Das Bildchen dazu: Die Ausleihungen erhöhten sich also um 15,39 Mrd. €. Auf's Jahr hochgerechnet wäre das noch nicht mal so übel. Aber wie auch schon bei den vorangegangenen Monaten, stellt sich die Situation etwas differenzierter dar. Denn die Kreditvergabe per "Buchkredite" -die Grundlage für Investitionen- ist nahezu unverändert (März '04 = 3040,12 Mrd. €, April '04 = 3040,55 Mrd. €). Die "Wertpapiere von Nichtbanken" jedoch erhöhten sich um 14 Mrd. € (März '04 = 580,50 Mrd. € April '04 = 594,49). Somit entfallen ca. 90 % der zusätzlichen Kredite allein in diese Kategorie !! Schauen wir uns nun die "inländischen Nichbanken" an. Auch hier erst mal die "nackten" Zahlen: 2.) Kredite an inländische Nichbanken Unternehmen
und Privatpersonen (ohne Wertpapiere) / insgesamt / Alle Bankengruppen
Es dümpelt so vor sich hin -positiv ausgedrückt ! Denn auch hier sehen wir einen Hang zu Wertpapieren. Die Zahlen zeigen einen Zuwachs von 13,38 Mrd. € (Wertpapiere März '04 = 175,59 Mrd. €, April '04 = 188,97 Mrd. €). Verrechnen wir dies nun mit dem oben dargestellten Zuwachs von 4,16 Mrd. €, ergibt sich für alle anderen Kreditsparten (incl. der Buchkredite) ein Rückgang von 9,22 Mrd. €. Offensichtlich sind "echte" Investitionen nicht en vogue. Ich kann mir nicht helfen, mir fällt es durchaus schwer diesem Sachverhalt eine positive Seite abzugewinnen. Abschließend möchte ich noch die obersten Wirtschaftsexperten der Republik, die Wissenden, die echten Fachleute, die Könner, die Gurus, die..... zu Wort kommen lassen. Es folgt ein Zitat aus dem Monatsbericht der BuBa vom Mai '04: "Die schwache Kreditentwicklung in Deutschland ist weiterhin im Wesentlichen auf die geringe Kreditnachfrage zurückzuführen."Donnerwetter !!! Na jetzt wissen wir endlich bescheid ! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Ich vermute auch schon seit längerem, daß schlechtes Wetter unmittelbar mit dem Wetter zu tun hat.
Was kommt nach eng und enger ? Für halbwegs regelmäßige Besucher hier, wird das Nachstehende nicht wirklich neu sein. Nichtsdestotrotz finde ich dergleichen immer wieder lesenswert. ..... Eine der Lieblingsgeschichten Alan Greenspans ist die des angeblichen Produktivitätswunders der US-Wirtschaft. Immer wieder ver- wendete er sie zur Rationalisierung der Spekulationsblase. Immer wieder baute er darauf seine „New Era''-These auf. Immer wieder zitierte er sie als Zeichen von Stärke und Gesundheit der US-Volkswirtschaft. Eine kritische Analyse verweist auch dieses Argument weitgehend ins Reich der Märchen. Um die Maßzahl „Produktivität" zu erhalten, wird der Output einer Volkswirtschaft durch die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden geteilt. Von den allgemeinen Schwierigkeiten, dergleichen zu ermitteln, sehen wir zunächst ab und nehmen die von den Bürokraten errechneten Zahlen für einen ersten Blick auf die Statistik als gegeben hin. Von 1995 bis 2002 wuchs der Output pro Arbeitsstunde außerhalb der Landwirtschaft um durchschnittlich 2,4 Prozent pro Jahr, während der Durchschnitt der zurückliegenden 25 Jahre nur l ,7 Prozent betrug. Greenspan hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um seine optimistische Version der Bedeutung dieser Statistik für die amerikanische Wirtschaft zu verkünden. Dabei hat er die positive Veränderung dieser Kennzahl als ein strukturelles Phänomen bezeichnet und sich damit sehr weit aus dem Fenster gelehnt, da in jedem Lehrbuch der Makroökonomik auf den zyklischen Charakter der Produktivität hingewiesen wird. Eine strukturelle Veränderung zu verkünden halten wir zumindest für verfrüht, zumal der Begriff sehr unscharf ist. Beispielsweise betrug der durchschnittliche Produktivitätszuwachs von 1951 bis 1973 2,68 Prozent, von 1959 bis 1966 3,4 Prozent, von 1970 bis 1976 2,4 Prozent und von 1983 bis 1992 immerhin 1,95 Prozent. Das allein macht Greenspans Fixierung auf diese Statistik schon fragwür- dig. Bei genauerem Hinsehen wird sie aber noch sehr viel fragwürdiger. Das eigentliche Wunder ist nämlich kein Produktivitätswunder, sondern das Wunder der hedonischen Anpassung. Dabei handelt es sich um ein spezielles Verfahren, das in den USA zur Erstellung wich- tiger ökonomischer Statistiken zur Anwendung kommt. Mit Hilfe hedonischer Anpassungen soll die qualitative Verbesserung produzierter Güter erfasst und in den Statistiken berücksichtigt werden. Beispielsweise ist bei Computern die Speicherkapazität ein Qualitätsmerkmal. Der Kauf eines schnelleren Rechners zum gleichen Preis, den sein langsameres Vorgängermodell gekostet hat, wird dank des hedonischen Zaubertricks deutlich wertvoller und geht zu einem fiktiven Preis in die verschiedenen Statistiken ein. Diese ab 1986 eingeführte Vorgehensweise wirkt tatsächlich wunder, vor allem seit Mitte der neunziger Jahre. Dank des rapiden technischen Fortschritts, der speziell die Computerbranche erfasste, hatte dieser Bereinigungsfaktor einen außerordentlich großen Effekt. Selbst bei der Bundesbank sah man deshalb offensichtlich die Notwendigkeit, diesem Thema eine vergleichende Veröffentlichung zu widmen. In ihrem Monatsbericht vom August 2000 reihte sie sich damit in der ihr eigenen bescheidenen Art in die noch immer kleine Gruppe der Kritiker von Alan Greenspan ein - natürlich ohne Namen zu nennen. Unter der Überschrift „Probleme internationaler Wachstumsvergleiche auf Grund unterschiedlicher Deflationierungsrnethoden - dargestellt am Beispiel "EDV-Ausrüstungen in Deutschland und den USA" wird das angebliche US-Produktivitätswunder entzaubert und demaskiert. Zitat: "Für die Jahre seit 1991 ergibt sich auf amerikanischer Preisbasis ein Anstieg der realen EDV-Ausrüstungen in Deutschland um jahresdurchschnittlich 27,5 Prozent, verglichen mit sechs Prozent nach dem traditionellen Ansatz." Der US-Analyst James J. Puplava hat die Auswirkung hedonischer Anpassungen auf die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts untersucht. Von 1997 bis 2000 stiegen die Ausgaben von US-Unternehmen für Computer von 79,6 Milliarden US-Dollar auf 93,3 Milliarden, ein Anstieg von 13,7 Milliarden US-Dollar. Für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts wurden diese Zahlen nach gründlicher hedonischer Überarbeitung auf 102,9 Milliarden bzw. 246,4 Milliarden US-Dollar korrigiert. Aus einem in der Realität tatsächlich getätigten Anstieg dieser Investitionsausgaben von 13,7 Milliarden ,US-Dollar werden dank eines kleinen rechnerischen Zaubertricks stattliche 143 Milliarden. 12,5 Prozent des ausgewiesenen Anstiegs des Bruttoinlandsprodukts sollen auf diese Weise zustande gekommen sein. Schade nur, dass keiner dieser hedonisch erzeugten Dollars jemals den Weg in eine reale Brieftasche finden wird. James Grant, Autor und Herausgeber des exzellenten Grant's Interest Rate Observer und lautstarker Kritiker hedonischer Schönrechnerei, hat sich die Arbeit gemacht, eine nominale Produktivitätsstatistik zu erstellen. Diese ist um Preiseinflüsse und hedonische Anpassungen bereinigt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nominal beträgt der Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre 5,3 Prozent, für den Zeitraum 1995 bis 2002 nur noch bescheidene und unterdurchschnittliche 4,3 Prozent. Auch ein Vergleich mit den sechziger Jahren, ebenfalls eine Zeit geringer Inflation und niedriger Zinsen, fällt mit 5,6 Prozent von 1960 bis 1969 unvorteilhaft für den von Greenspan hochgelobten Zeitraum aus. Produktivität,
Wirtschaftswachstum, Inflation - kaum eine wichtige Maßzahl
für
den Zustand der US-Wirtschaft bleibt von den segensreichen. aber leider
rein fiktiven Einflüssen hedonischer Anpassungen verschont.
Während
Produktivität und Wirtschaftswachstum systematisch
überzeichnet
werden, wird die Inflationsrate nach unten korrigiert. Die "New Era"
ist
also nur eine schöne neue Welt des Scheins.
Quelle: "Das Greenspan Dossier" von Roland Leuschel und Claus Vogt Bundesbank hin oder her, die Verlockungen das BIP künstlich aufzublasen sind anscheinend einfach zu groß ! Zum deutschen Pendant (hatte ich zwar am 05.05.04 schon, passt aber einfach zu gut hier her): Statistisches Bundesamt - Hedonische Preismessung bei Gebrauchtwagen .....
http://www.destatis.de/download/d/preis/pr_hedo2.pdf Schöne neue Scheinwelt !! EU-Babylon .....686 Mill. € nur damit sich alle untereinander verstehen ? Das war 2001 ! Jetzt kommen noch 'zig Länder mit unterschiedlichen Sprachen dazu. Und DAS soll auf Dauer funktionieren ? Das soll keine Moloch sein ? .....* Wir rechnen: Von 2 auf 2,5 € pro Einwohner entspricht einer Steigerung von schlappen 25 %. Demnach werden aus den 686 Mill. € nun 857,5 Mill. € !! Nur für so unflexible Deppen wie mich: Das wären früher 1,677 Mrd. DM gewesen ! Und das nur, damit jeder jeden versteht und jeder alles irgendwie lesen kann. |
28.05.04
Ich habe mal die von mir bisher gesammelten historischen Parallelen (Mittelalter, Der Zinnß und John Law) zu einer Datei zusammengefasst. Lesenswert und übersichtlich !! SUDAN Immerhin "geht" es
dort insg.
um ein paar Millionen Tote und Vertriebene. Ich denke das ist eine
Erwähnung
wert: Oil Concessions
in Central
& Southern Sudan Momentan in den Medien, ist die Situation in Darfur. ZUFALL ? Wohl kaum !! Wie wir sehen gibt es da noch Felder ohne vergebene Konzessionen. .....
Zum Thema seien
hier beispielhaft
zwei Links genannt: Hinter den Gräueltaten im Sudan - der Kampf um Öl
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Leben wir nicht in einer wundervollen Welt ?
--------------------- Das wird auch hier sehr "schön" deutlich: Steigende Militärausgaben: Die US-Dominanz setzt sich fortUnd ganz aktuell: .....
Nochmal zum "Verschwörungthema" vom Vortag: ..... Vom 11. bis 12. Mai dieses Jahres fand unter Leitung der amerikanischen Notstandsbehörde FEMA (Federal Emergency Managment Agency) eine Großübung mit Beteiligung von 2500 Bundesbeamten statt. Die Übung Forward Challenge 04 an 100 verschiedenen geheimgehaltenen Orten war nach Aussagen des Ministers für Heimatverteidigung Tom Ridge seit einem Jahr in Planung. Dem folgten im Zeitraum vom 16.-19. Mai weitere Übungen in verschiedenen Bundesstaaten, in denen ein großer Terroranschlag - darunter ein Bombenanschlag auf die New Yorker U-Bahn sowie Terroranschläge mit chemischen und biologischen Waffen simuliert wurden. In einem Interview mit Associated Press warnte der zum Führungsstab der Homeland Security gehörende Ex-General Patrick Hughes vor der drohenden Gefahr neuer Terroranschläge, welche den Einsatz chemischer und biologischer Waffen und einer "schmutzigen Bombe" einschließen könnte. Angesichts der Tatsache, daß Bush im Irakkrieg mit dem Rücken zur Wand steht und sich einer immer mehr außer Kontrolle geratenen Finanz- und Wirtschaftskrise gegenübersieht, entspräche es durchaus dem "Krisenmanagment"-Wunschdenken einiger neokonservativer Synarchisten in der Bush Regierung, einen großen Terroranschlag in den USA als Vorwand zu nutzen, um die Wahlen zu ihren Gunsten zu beeinflussen und/oder einen "Ausnahmezustand" zu verhängen. Neuen Solidarität Nr. 22/2004 In den USA sitzt jeder 75. Mann im Gefängnis - Tendenz steidend In den USA sitzt jeder 75. amerikanische Mann im Gefängnis. Insgesamt sind knapp 2,1 Millionen Menschen in Haft. Der Anteil der Gefängnisinsassen an der Gesamtbevölkerung in den USA ist der höchste der Welt. [sda] - Jeder 140. US-Bürger ist einer Studie des Justiuminitseriums in Washington zufolge derzeit inhaftiert. Nur 100 102 Frauen sind in Bundesgefängnissen eingesperrt. Die Zahl der Häftlinge steige, während in zahlreichen Bundesstaaten die Kriminalitätsrate rückläufig seien, heisst es der Studie weiter. Demnach ist die Zahl der Gefängnisinsassen in US-Haftanstalten im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent gestiegen. 68 Prozent der Häftlinge gehören ethnischen Minderheiten an. Der Zuwachs an Häftlingen stehe nicht im Widerspruch zum gleichzeitigen Rückgang der Kriminalitätsrate: Dass es mehr Häftlinge gebe, liegt laut Studie an der Verschärfung des Strafmasses für viele Taten während der 80er und 90er Jahre. Nach Angaben des Sentencing Projects, einem Institut, das sich für Reformen im US-Strafvollzug stark macht, führt die USA die Rangliste beim höchsten Anteil Gefangener an der Gesamtbevölkerung weltweit an. Russland folgt demnach im internationalen Vergleich auf dem zweiten Platz. http://www2.bluewin.ch/news/index.php/international/news/20040528:brd009 Etwas Ungewöhnliches zum Thema Yugoslawien-Krieg Und zwar folgt ein Ausschnitt aus einem Kriminalroman zu dieser Materie. Es ist natürlich etwas sonderbar, daß ich aus einer Fiktion zitiere, aber die dargestellte Argumentationskette fand ich einfach excelent, und wollte euch das deshalb nicht vorenthalten. Aus: "Lautlos" von
Frank Schätzing
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