# 02.05.05 #
 
! W I R T S C H A F T !! !! P O L I T I K !!
(Zensur findet statt  |  Verschwörungspraxis)

 
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (März 05)

Vorab 1: Nicht viel passiert, die x-te !!

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":

.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 

56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 

57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.

58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 

59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum))

Zuerst mal die Graphik:


(Zur Erklärung auf die Graphik klicken !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Insgesamt 'ne klassische Nullnummer. Im Einzelnen -nur im Buba-Statistikblatt ersichtlich- fällt jedoch auf, das die Neuverschuldung mittels Buchkrediten um ca.14 Mrd.€ abgesackt, die der Wertpapiere an NIchtbanken (z.B. Anleihen) aber um ca. 17 Mrd.€ angestiegen ist. Ich argwöhne mal, daß sich hier, zu einem guten Teil, die "öffentlichen Haushalte" bedient haben.  

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen)

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Ein Minus von 2,84 Mrd.€, oder -0,13%, bei den Buchkrediten. Schauen wir uns hier die "Wertpapiere" (Anleihen und dergleichen) an, können wir bei den Unternehmen und Privaten ein Plus von ca. 3,5 Mrd.€ registrieren. Im Grunde also auch hier die Nullnummer. Es siecht dahin!! Und Land in Sicht, ist auch nicht: "Deutsche Verbraucher scheuen den Kauf auf Pump"

Bleibt noch zu ergänzen, daß die "Wertpapiere an die öffentlichen Haushalte" (Anleihen und dergleichen) um knapp 6 Mrd.€ zugelegt haben. Das ist nun nicht gerade der größte Sprung (ca. 17 Mrd.€), aber doch immerhin einer der Nennenswerteren (wenn mich nicht alles täuscht Platz drei, seit Aug.2003). Paßt auch zur "arggewöhnten" obigen Aussage. Dazu noch kurz folgendes:

Schuldenuhr aktualisiert !!

Um laufend halbwegs zu wissen wo wir stehen, habe ich die Schuldenuhr (und die Schuldengraphik) mal aktualisiert. 

Zuwachs vorher: 1714 Euro/Sek. (bis dato entlehnt vom Bund der Steuerzahler)
Zuwachs jetzt: 2277 Euro/Sek. (eigene Berechnungen)
HIER lang !!

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und nebenbei:

Rentenkasse/Schwankungsreserve

Ebenfalls aktuallisiert ==> Töfftööööö, neues historisches Tief!! Schwankungsreserve in Monatsausgaben 2005 = 0,13

HIER lang !!


Und noch die...

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2005 (Mrd. €)

Da gab es anscheinend eine Datenrevision, bei der sich die alten Zahlen geändert haben. Deshalb beginne ich ganz neu für März 2005:
Feb. '05 = 8782,9;  März '05 = 8841,2

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

Differenz von März '05 auf Feb. '05 = 58,3 Mrd.€, oder +0,66% (Vormonat: Feb '05 auf Jan. '05 = 39,9 Mrd.€, oder +0,46%)

Teile ich die +58,3 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,89 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb begrenzt aussagefähig. Nichtsdestotrotz, Resteuropa ist augenscheinlich eher Verschuldungswillig (-und fähig?), als die Deutschen. Das ist der Tropf, an dem wir hängen (Export). 

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Geltende und künftige Regelungen des Stabilitäts- und Wachstumspakts

Aus dem BuBa-Monatsbericht 04/05, Seite 17. Ich ziehe nur mal den, meiner Meinung nach, aussagekräftigsten Teil heraus.
 
Position Geltende Regelungen Künftige Regelungen
Rechtfertigung einer Überschreitung des 3%-Referenzwertes 
- Außergewöhnliche und Vorübergehende Einflüsse – Naturkatastrophen
– BIP-Rückgänge um mindestens 2%
– BIP-Rückgänge zwischen 0,75% und 2% im Jahr im Ratsermessen
– Naturkatastrophen
– Negative Wachstumsraten
– Wachstumsraten unter dem Potenzialwachstum mit erheblichen kumulativen Produktionsverlusten
- Sonstige Faktoren - Keine – Entwicklung des Wachstumspotenzials
– Herrschende Konjunkturlage
– Umsetzung der Lissabon-Strategie
– Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Innovation
– Frühere Haushaltskonsolidierung in „guten Zeiten“
– Tragfähigkeit des Schuldenstandes
– Öffentliche Investitionen
– Qualität der Öffentlichen Finanzen
– Belastungen aus Finanzbeiträgen zu Gunsten der internationalen Solidarität
– Belastungen aus Verwirklichung der Ziele der europäischen Politik, insbesondere dem europäischen Einigungsprozess
– Rentenreformen

Hi hi hi ! Das ist keine Aufweichung mehr, das ist ein Wegspülen! Das läßt so viel Interpretationsspielraum und Hintertürchen ("Herrschende Konjunkturlage"), daß das Dingen -wie erwartet- faktisch so gut wie nicht mehr existiert. Der Fairneßhalber muß allerdings gesagt werden, daß es einen Punkt gibt, der meiner Ansicht nach sogar berechtigt ist: – Belastungen aus Verwirklichung der Ziele der europäischen Politik, insbesondere dem europäischen Einigungsprozess

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2003 voraussichtlich 22,3 Mrd. Euro an die Europäische Union (EU) überweisen. Damit finanziert Deutschland 22,7% der gesamten für 2003 geplanten Ausgaben der EU. Da voraussichtlich 7,6 Mrd. Euro von der EU nach Deutschland zurückfließen, verbleibt rechnerisch eine Nettozahlungsposition von 14,7 Mrd. Euro. Im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der EU ist Deutschland der größte Nettozahler. (>>)
Zwar halte ich die EU, in dieser Konstellation, grundsätzlich für einen Fehler. Aber wenn die Herren/Damen Bolliddigger schon so agieren wie sie es tun, dann ist es nur konsequent, die anfallenden Kosten für den Irrsinn auch anzurechnen. Immerhin leben bestimmte Länder ganz gut davon/damit (leider nichts aktuelleres gefunden):
Der EU-Haushalt schafft bedeutende Nettofinanztransfers an die vier Kohäsionsländer Griechenland, Portugal, Spanien und Irland. Im Jahr 2001 beliefen sich diese Finanztransfers auf 3.50 % des griechischen, 1.5 % des portugiesischen, 1.2 % des spanischen und 1.1 % des irischen BSP. 
.....
Relativ gesehen waren im Jahr 2001 folgende Länder die größten Nettozahler: Luxemburg (0.7 % des BSP), die Niederlande (0.5 %), Schweden (0.4 %), Deutschland (0.3 %), Österreich (0.3 %) und Belgien (0.2 %). (>>)
Na egal, es wird seinen Weg gehen. Ich hatte das zwar schonmal, passt aber gerade wieder so schön hier her:
Die Lateinische Münzunion um 1900 - grösste Verbreitung

Die Franc-Währung weitete sich aus. Finnland, Spanien und Rumänien, Griechenland, Serbien und Bulgarien wurden Mitglieder, ebenso Spaniens Kolonien und viele Staaten in Südamerika. Eine übergeordnete Kontrollinstanz war jedoch nicht eingerichtet worden; Sanktionen bei Verletzung der Vertragsregeln fehlten [siehe oben]. Die Hauptziele des Münzbundes konnten so nie dauerhaft erreicht werden. Die Münzunion scheiterte an den grossen Unterschieden der Teilnehmerstaaten und ihren Schulden und Haushaltdefiziten. 


 
 
 
 
 

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Metall + Elektroindustrie


Die unzureichende Ertragssituation zeigt sich auch an der Vielzahl der Firmen in den unteren Renditeklassen. Mehr als ein Drittel schreibt rote Zahlen (24%) oder liegt nur knapp über der Nulllinie (14%). Nur etwas mehr als drei von zehn Firmen (36%) haben ein gemessen an internationalen Maßstäben einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis (Nettorendite >3%).


Knapp ein Viertel der Arbeitsplätze in der westdeutschen M+E-Industrie sind wegen fehlender (470.000) oder kaum vorhandener Gewinne (250.000) akut gefährdet.
Auf der anderen Seite arbeitet gut die Hälfte der Mitarbeiter in Firmen mit einer einigermaßen zufriedenstellenden Erträgen.

http://www.gesamtmetall.de/Gesamtmetall/MEOnline.nsf/id/D1AB3190F1D0C851C1256BB90047B7E0?OpenDocument&popup=1

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Danke Stefan G. aus L. !!
 
MANAGEMENT-SCHELTE - Muss der Kapitalismus vor den Kapitalisten gerettet werden?

Von Fredmund Malik
Kapitalismus-Kritik und Treibjagd auf Manager - wenn die Unternehmenslenker Bodenhaftung und Augenmaß verlieren, dürfen sie sich über solche emotionalen Reaktionen nicht wundern. Denn eine Firma, die Gewinne macht, ist deswegen noch lange nicht gesund. 

Komplett...

Insgesamt keine schlechte Bestandsaufnahme*. Aber selbstverständlich habe ich dazu ein paar Bemerkungen . Hr. Malik schreibt stellenweise etwas unbestimmt:
...daß man sich für eine Gesellschaft einsetzen muß, die dem echten Liberalismus entspricht. Oder ...der echte Liberalismus schreibt niemandem vor..., ...Man muss sich einsetzen für eine Wirtschaft..., ...Welcher Kapitalist hat sich schon jemals einen Markt gewünscht? Er musste ihm noch immer aufgezwungen werden..., ...Daher braucht es zusätzliche Mechanismen, um die Schwächen des Marktes zu kompensieren... usw., etc, 

1.) Wer oder was ist "man"
2.) Wie kann eine Idee, eine Ideologie, ein nichtdingliches Etwas -nämlich der Liberalismus- irgendetwas tätigen, ausführen? In diesem Falle ...niemandem was vorschreiben
3.) Wer oder was genau, hat da ...noch immer aufgezwungen...?
4.) ...zusätzliche Mechanismen... werden also gebraucht? Wer oder was gewährleistet das? Wer oder was führt sie ein, sichert sie ab, und setzt sie durch? 
Bei all diese Punkten, gibt es in letzter Konsequenz, quasi stillschweigend vorausgesetzt, nur EINEN gemeinsamen Nenner: den Staat (die Macht, den König, den Häuptling, oder wie immer ihr es sonst nennen wollt). Oder fällt euch was besseres ein?

Und just stehen wir wieder vor dem alten, grundsätzlichen Problem, in all seinen, auch und gerade aktuell, zu bestaunenden Facetten:

.....
Es muss immer erst BIP entstehen, bevor es besteuert werden kann, da das BIP die Besteuerungsbasis ist (Objektsteuern wie Grund und Boden bzw. Vermögen ausgenommen). Da BIP seinerseits aber erst entstehen kann, nachdem es den Staat gibt, der das Eigentum sichert (Kapital, Volksvermögen) und der die Kontrakte erfüllbar macht bzw. Vollstreckug in Schuldner bei nicht erfüllten Kontrakten ermöglicht, ist der Staat immer zur Vorfinanzierung seiner eigenen Aktivitäten gezwungen, bevor es zu Aktivitäten innerhalb der von ihm regierten Volkswirtschaft kommen kann (vgl. Murray/Nagel, The Myth of Ownership u.a.). Deshalb ist jeder Staat in einem Kredit- und Kreditgeldsystem zum Untergang verurteilt.
.....
Der Markt überbrückt nur die Illiquidität des Staates, was diesen - da immer schneller immer größere Termine daherkommen - in immer größere Illiquiditätsgefahr treibt, da der Markt den Staat nie auf Dauer, sondern immer nur bis zum nächsten Termin vorfinanzieren kann. Finanzieren kann sich der Staat definitiv und zwar so, dass keine weiteren Forderungen mit neuen Terminen ihm gegenüber in die Welt gesetzt werden, nur durch Steuern. Nur durch Steuern wird der Staat bezahlt und durch sonst nichts.
.....
Quelle: Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm
Selbstverständlich kann "innerhalb" der, mehr oder weniger, "prosperierenden" Phase einiges gesteuert werden. Das heißt dann Politik. Das ändert aber nichts an der prinzipiellen Problematik. Das wiederum, ändert allerdings nichts an der berechtigten Kritik von Hr. Malik.

*bei der Gelegenheit will ich mal betonen, daß das alles (bezogen auf sämtliche Kommentare meinerseits) natürlich nur MEINE Meinung ist.

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Zensur findet statt

Eine Zeitung, die einen kritischen Kommentar über ein von der Regierung betriebenes Forschungszentrum, wo mit biologischen Waffen experimentiert wird, veröffentlicht. Eine Regierung, die daraufhin Druck auf diese Zeitung ausübt, was diese tatsächlich dazu bringt, den Artikel spurlos von ihrer Website verschwinden zu lassen.

Kuba? Iran? Venezuela? Großbritannien.

Komplett...

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Verschwörungspraxis

Sie glauben nicht an Verschwörungstheorien? SteinbergRecherche meldet aus der Verschwörungspraxis: 

9. Folge: Marionetten an Dollarscheinen

Der abtrünnige CIA-Agent Philip Agee berichtet, wie die Regierungen der USA in Chile, Nicaragua und Venezuela ihre Marionetten förderten. Sie schleusten Geld über Stiftungen wie das National Endowment for Democracy in vermeintlich demokratische lokale Organisationen ein: in politische Parteien, Gewerkschaften, in die Jugend- und Studentenbewegung des jeweiligen Landes, in Intellektuellengruppen, Berufs- und Kulturorganisationen, religiöse Gruppen und Frauengruppen, und besonders in die öffentlichen Informationsmedien. 

Das Wesen der CIA-Intervention in Venezuela. Interview mit Philip Agee von Jonah Gindin auf Znet (deutsch)

Komplett...


 
# 27.04.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !! 

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(Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen  |  Parteispenden  |  "Antiterrorkampf")

 
Stadt Salzgitter "offiziell" Pleite!!!!

Die Offenbarung - Salzgitter ist die erste Stadt, in der der Kämmerer offiziell die Pleite erklärt

Aha, so langsam gehts los und wird "offiziell" gemacht. Insolvenz usw. Immerhin!! Da die Doppik anscheinend vermehrt eingesetzt werden soll (>>), können wir uns unter Garantie auf einiges gefasst machen. In der Frankfurter Rundschau gibt es schon mal einen Hinweis:

Führte man Doppik in allen Kommunen Deutschlands ein, stiege deren Defizit um 30 bis 40 Milliarden Euro, sagt Grunwald unter Berufung auf eine Studie der Bundesbank. "Die Erfüllung der Maastricht-Kriterien wäre noch weiter weg."
Tja, wenn das wirklich "um sich greift", auch auf gesamtstaatlicher Ebene, dann ist Schicht im Schacht, wie es so schön heißt. Das wäre, im Falle des Falles, in der Tat der Offenbarungseid. So gesehen, werden wir wohl nie eine gesamtstaatliche Doppik zu sehen bekommen, oder gar eine richtig schöne Gewinn+Verlust Rechnung, incl. Cash Flow, Pensionsrückstellung usw. Denn so siehts aus:
Im laufenden Jahr steigt der Gesamtschuldenstand um gut 90 Milliarden Euro oder sage und schreibe mehr als sieben Prozent auf rund 1,3 Billionen Euro. Rechnen wir zu dieser expliziten Staatsschuld noch die implizite Verschuldung hinzu, die sich hinter den Leistungsversprechungen der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung versteckt, dann kommen nach den Berechnungen des Sachverständigenrats noch einmal 5,7 Billionen Euro dazu.

http://www.kei-kassel.gmxhome.de/jh/staatsverschuld1.htm

Zudem würde mich wirklich mal interessieren, wie die einzelnen Posten (Straßen, öffentliche Toiletten usw.) bewertet wurden/werden. Wenn die das genau so machen wie die Telekom...

In den USA schaut das nicht anders aus. In nachstehender Tabelle möchte ich deshalb vor allem -allerdings nicht nur- mal auf die rote Zeile aufmerksam machen. Wobei Contingent liability ungefähr mit Eventualverbindichkeit zu übersetzen ist. Sprich, eben solche Sachen (die mit Fragezeichen und *) wie Pensionsrückstellungen (Staaten+"Bund") usw. Ergo, es ist sogar alles noch schlimmer, als die "normalen" Daten hergeben. Und die sind schon beängstigend. 
 
DEBT TYPE
DEBT AMOUNT
Debt Per Child
(per capita) 
GOVERNMENT SECTOR DEBT:
Federal Government Sector debt - a record high
(Treasury data and Federal Government Debt Report, (includes $1.9 trillion federal govt. owes foreigners, plus $2.5 trillion debt owed U.S. domestic public, plus $3.2 trillion surplus siphoned from and owed to trust funds)
$7.6 Trillion
$25,845
State & Local Government Sector debt - a record high 
(State & Local Government Spending Report
$1.7 Trillion $ 5,699
Un-funded Social Security contingent liabilities estimated looking forward* $7 Trillion $23,818
Un-funded Medicare contingent liabilities, estimated* $37 Trillion $125,893
Un-funded federal employee pension and medical contingent liabilities (incl. Postal service)
?
?
Un-funded state & local government employee pension & medical contingent liabilities 
?
?
Other off-budget Federal Govt. borrowings*
?
?
SUM above Government Debt 
$53.3 Trillion + ?
$181,255 +?
PRIVATE SECTOR DEBT:
(see America's Total Debt Report)
Household Sector debt - soaring record high $10.3 Trillion $34,923
Business Sector debt - record high $7.8 Trillion $26,695
Financial Sector debt (domestic) - explosive record high  $12.0 Trillion $40,830
Other (extra foreign debt in addition to such included in numbers above sectors) $0.7 Trillion  $  2,432
Un-funded business sector employee pension & medical contingent liabilities
?
?
Impact trillions of dollars of derivatives on business & financial sector debt
?
?
SUM above Private Debt
$30.8 Trillion +?
$105,003 + ?
SUM ALL DEBT
SUM Government + Private Sector Debt (including Contingent liability items*) $84.1 Trillion +? $286,258 +?
SUM All Government and Private Sector Debt (excluding contingent liability items*) $40.1 Trillion $136,479
per person
? = No estimate available or there may be other contingencies
* = for discussion some of above government items see the Grandfather Social Security Report, the America's Total Debt Report and Trust Fund Report articles. (Debt Data Sources: Federal Govt. Treasury Dept.; Private Sector and State & Local Govt. from Federal Reserve flow of funds accounts, table D.3)

Note: Although above data is exactly as published from the sources the author believes true debt is even higher. A few examples > corporate debt is under-stated as evidenced by many companies with off-balance sheet debt (Enron, etc.), and household debt above certainly does not include many areas of  non-recorded debt. I think many will agree that individuals and corporations never over-state debt - - instead, many purposely under-state same.

http://mwhodges.home.att.net/debt-summary-table.htm

Ich will noch erwähnen, daß die gesamte Seite des Grandfather Economic Report mittlerweile für 2004 aktualisiert ist. HIER rein!!

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Debitismus: Ultrakurzerklärung!

Fand ich nicht schlecht, so als "Ultrakurz-Zusammenfassung"!

Debitismus bedeutet:

Auf Schuldendruck (Urschuld) folgt Leistung.
Auf mehr Schuldendruck (Urschuld + Kredit + Zinsen) folgt mehr Leistung.
Das ist alles.

In regierungslosen Bevölkerungsgemeinschaften gibt es keine Tauschmittel*, weil es keine Wirtschaft gibt.
Nichts, was die Wirtschaft ausmacht wie Kontrakte, Kredit, Zins, Tauschmittel, ist durchführbar oder vorhanden auch wenn das schwer vorstellbar ist.

Ohne Macht läuft der Debitismus auf normalem Niveau, wo die Leute sich der Urschuldtilgung beschäftigen und dabei gemächlich Fortschritt erzeugen.
Mit Macht kommt das "Schulden- und Zinsdruck haben" als zusätzlicher Drive zur Urschuld hinzu.
Das erklärt aber noch nicht den extremen Fortschritt der letzten paar hundert Jahre.
Der Grund dafür ist vor allem das durch Macht ermöglichte Belasten von Eigentum, was das Vorfinanzieren von Unternehmen und dessen dauerhaftes Funktionieren (Firma versichern, Staat sorgt mit Gesetzen für Ordnung) ermöglicht.
Der Staat ermöglicht gleichzeitig Kontrakte/Kredite und das Belasten von Eigentum.
Dieses Belasten von Eigentum bzw. der Vorfinanzierung dessen, erzeugt einen Sog des Kreditnehmens, in den alle mit hinein gezogen werden.
Das bedeutet für Sparer Kosten (Inflaverlust). Nur Investieren bringt Rendite.
Die ganzen Vorfinanzierungen (Kredite) fliessen in den Markt und erhöhen die Preise (Infla).
So wird investiert bis nicht mehr investiert werden kann weil alle drin sind.
Dann werden weitere Renditen unmöglich, der debitistische Kettenbrief reisst und die offenen Kredite wollen nach langer Zeit zurück gezahlt werden.

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/321477.htm

*Bitte nicht "Tauschmittel" (Geld) mit "Tauschgut" (z.B. Eier, Waren im allgemeinen) verwechseln!

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Nur Link!!

"Wie Subventionen zukunftsfähige Strukturen behindern"

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Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen

Von Étienne de La Boëtie (1530 bis 1563)
.....
Der Mensch, welcher euch bändigt und überwältiget, hat nur zwei Augen, hat nur zwei Hände, hat nur einen Leib und hat nichts anderes an sich als der geringste Mann aus der ungezählten Masse eurer Städte; alles, was er vor euch allen voraus hat, ist der Vorteil, den ihr ihm gönnet, damit er euch verderbe. Woher nimmt er so viele Augen, euch zu bewachen, wenn ihr sie ihm nicht leiht? Wieso hat er so viele Hände, euch zu schlagen, wenn er sie nicht von euch bekommt? Die Füße, mit denen er eure Städte niedertritt, woher hat er sie, wenn es nicht eure sind? Wie hat er irgend Gewalt über euch, wenn nicht durch euch selber? Wie möchte er sich unterstehen, euch zu placken, wenn er nicht mit euch im Bunde stünde? Was könnte er euch tun, wenn ihr nicht die Hehler des Spitzbuben wäret, der euch ausraubt, die Spießgesellen des Mörders, der euch tötet, und Verräter an euch selbst? Ihr säet eure Früchte, auf daß er sie verwüste; ihr stattet eure Häuser aus und füllet die Scheunen, damit er etliches zu stehlen finde; ihr zieht eure Töchter groß, damit er der Wollust fröhnen könne; ihr nähret eure Kinder, damit er sie, so viel er nur kann, in den Krieg fähre, auf die Schlachtbank führe; damit er sie zu Gesellen seiner Begehrlichkeit, zu Vollstreckern seiner Rachbegierden mache; ihr rackert euch zu Schanden, damit er sich in seinen Wonnen räkeln und in seinen gemeinen und schmutzigen Genüssen wälzen könne; ihr schwächet euch, um ihn stärker und straff zu machen, daß er euch kurz im Zügel halte: und von so viel Schmach, daß sogar das Vieh sie entweder nicht spürte, oder aber nicht ertrüge, könnt ihr euch frei machen, wenn ihr es wagt, nicht euch zu befreien, sondern nur es zu wollen. 
.....
Die römischen Tyrannen verfielen noch auf etwas weiteres: sie sorgten für öffentliche Schmäuse, damit die Kanaille sich an die Gefräßigkeit gewöhnte: sie rechneten ganz richtig, daß von solcher Gesellschaft keiner seinen Suppentopf lassen würde, um die Freiheit der platonischen Republik wiederherzustellen. Die Tyrannen ließen Korn, Wein und Geld verteilen: und wie konnte man da »Es lebe der König!« zum Ekel schreien hören! Den Tölpeln fiel es nicht ein, daß sie nur einen Teil ihres Eigentums wiederbekamen und daß auch das, was sie wiederbekamen, der Tyrann ihnen nicht hätte geben können, wenn er es nicht vorher ihnen selber weggenommen hätte. 
.....
Kurz, man bringt es durch die Günstlingswirtschaft, durch die Gewinne und Beutezüge, die man mit dem Tyrannen teilt, dahin, daß es fast ebenso viel Leute gibt, denen die Tyrannei nützt, wie solche, denen die Freiheit eine Lust wäre. 
.....
Komplett...

Trotz der Länge und der etwas gewöhnungsbedürftigen, mittelalterlichen Sprache, ist der Text doch ausgesprochen lesenswert. Zumal er nichts an Aktualität verloren hat. Denn...

1.) Dazu fällt mir eine Aussage aus einer Dokumentation ein, die auf Arte lief: "Why we fight". Dort wurde eine ehemalige Militärangehörige interviewt. Angesprochen auf die ganze Verarsche, die als Begründungen für den Irak-Krieg herhalten mußte usw., und die daraufhin gestellte Frage "warum es denn immer und immer wieder zu solchen Kriegen kömmen könnte", sagte sie (sinngemäß):

"Weil immer wieder zu viele Menschen mitmachen und hingehen!"

"Mehr" ist es nicht!!

2.) Noch ein "Gedanke", den ich dazu gefunden habe:

Ja, der Text von Étienne de La Boëtie gibt wirklich zu denken.
Die Frage ist, warum sich die Menschen immer wieder freiwillig unter eine Knute begeben. Wie legitimiert sich die Macht und macht es dadurch möglich, überhaupt zu existieren. Letztenendes ist es die Teilhabe an der Macht: Je mehr Menschen an der Macht teilhaben, um so stabiler ist das System. Für diese Teilhabe geben die Menschen ihren freien Gestaltungswillen, ihr eigenes Leben betreffend, immer mehr auf. Solange sich die Einschränkungen der persönlichen Freiheiten und die dafür anbebotene Teilhabe an der Macht die Waage halten, ist die Macht stabil. Kommt es hierbei zu einem Ungleichgewicht (keine weitere Teilhabe mehr möglich), bricht die Revolution aus.

Die Freiwilligkeit der Knechtschaft, also die freiwillige Inkaufnahme der Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, resultiert aus materiellen Vorteilen, die von der Macht verteilt werden.

Und wenn's nix mehr zu verteilen gibt, isses aus.

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Nochmal kurz zu Parteispenden?!?!

Zum letzen Mal (?? ) eine Textpassage aus "Das System" von Hans Herbert von Arnim:

Wie solches Stückeln von Spenden tatsächlich funktioniert, wurde auch im Kölner Müllskandal deutlich: Der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende im Kölner Stadtrat, Norbert Rüther, holte größere Summen in mehren Tranchen in der Schweiz ab. Dem Schatzmeister der Kölner SPD, Manfred Biciste, übergab er dann insgesamt 510 000 Mark. Biciste, Rüther und die SPD-Buchhalterin Margrieth Legies-Decker stückelten den Gesamtbetrag darauf so, dass die Einzelbeträge unterhalb der Publikationsgrenze blieben, und rechneten sie rund vierzig SPD-Funktionären als Spenden zu. Das bewirkte für diese - wegen der steuermindernden Spendenquittungen - einen warmen Geldregen. Und für die Partei floss auch noch zusätzliches Geld, weil jede gestückelte Schein-Spende den damals noch 50prozentigen Staatszuschuss auslöste.
Das so etwas nicht die berühmte Spitze des Eisberges ist, zeigt dieser Panorama Bericht aus 2003 ("Schatzmeister von CSU und FDP akzeptieren illegale Parteispenden", bitte lesen!!!!). Eine gewisse kriminelle Energie kann da einfach nicht abgesprochen werden!! Besonders "klasse" ist, das die angesprochenen Schatzmeister offensichtlich verantwortungsresistent sind. Beide sind NACH WIE VOR IM AMT:

Adolf Dinglreiter, MdL
Dr. Klaus von Lindeiner

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"Antiterrorkampf"

FDP für Präventivschläge gegen Terror-Regime

Die Argumentation mit dem Sicherheitsrat kenne ich doch irgendwoher: "Bush & Blair: Wir können auch ohne!". Man, die drehen alle voll am Rad, oder besser, drehen völlig ab! Und überhaupt, wenn das mal nicht die "Umkehrung der Beweislast" ist:

GWOT produziert Terror.

Der "Global War on Terror", von der US-Bürokratie mittlerweile GWOT genannt, ist eine derartige Katastrophe, dass die US-Regierung die jährliche Terrorismus-Statistik erst gar nicht veröffentlichte und sie nun nur auf Druck einzelner Abgeordneter dem Kongreß zugänglich machte. Danach hat sich die Zahl schwerer Terroranschläge 2004 im Vergleich zum Vorjahr weltweit fast vervierfacht -von 175 auf 655. Damit ist eingetreten was jeder halbwegs klar denkenden Mensch vohersehen konnte - der GWOT produziert das, was er zu bekämpfen vorgibt: Terror. Also genau das, was das imperiale Regime braucht, um seine Politik der Angst nach innen und nach außen fortzusetzen.

http://www.writersblog.de/broeckers/

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Nur Link!!

„Wahl ohne Wähler – Die teure und sinnlose Sozialwahl 2005”

Schlafwandelnd in die Iran-Katastrophe von Scott Ritter

 
# 22.04.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !! 

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! W I R T S C H A F T !! !! P O L I T I K !!
(Nahrung - wirklich zu wenig vorhanden? | Kritik an Demokratie in Russland: Wo ist die Zielscheibe?  |  Markus Wolff von US-Homeland Security eingestellt)

 
EU farm money lands on U.K. gentry

Das ist eine Hammer!!! Grob übersetzt heißt das: "EU-Landwirtschaftsgelder (Subventionen) landen beim britischen Adel".

Das sind die Subventionempfänger:

Tate&Lyle, sugar company: £120 Millionen, £ 227 Mill. letztes Jahr 
(Tate & Lyle is a world-leading ingredients company....>>)

Nestle: £ 11,6 Mill.

Duke of Westminster: £ 448 472 
(An estimated fortune of £5 billion is derived largely from property in central London, where he owns approximately 300 acres (1.2 km²)...>>)

Duke of Marlborough: £ 511 435
(Zum Palast >>)

The Queen herself: £ 546 000 (zum Erhalt "ihrer" Ländereien)

Prinz Charles: £ 224 000

Duke of Buccleuch: £ 700 000
(possibly Britain's largest private landowner who calls a large part of Scotland his own)

Quelle...

Macht aber alles nichts, denn die eigentlichen Empfänger -die Landwirte- hatten nur Einkommenseinbußen von lächerlichen 2/3 (1996-2000). 65000 verließen den Beruf.

Und da sage noch einer, daß der Staat (oder ähnliches: EU) nicht für eine "gerechte" Umverteilung sorgt. Du mußt nur nah genug an der Macht sein, schon hast du ausgesorgt (BRD: Knapp 70 Mrd.€ Zinsen für die Gläubiger*). Aber die EU wirds schon richten...bla bla bla 

* Wie schon öfter dargestellt, gibt es über die Halter der Staatsanleihen keine detailierten Statistiken. Aber in etwa so können wir den Sachverhalt wohl zusammenfassen:

Wachsende Staatsverschuldung bedeutet doch nur eins, höhere Zinsforderungen der obersten Einkommensschichten die die Masse der Schuldanleihen halten. Diese Zinsen dafür kommen aber nicht 1 zu 1 aus deren Steuern sondern aus denen aller Bürger. Also ist jede Form von Staatsverschuldung praktisch Umverteilung von unten nach oben = wachsende Deflation bei den unteren Einkommensschichten, die sich keine Staatsanleihen gesichert haben. (>>)
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2004: US-Hypothekenschulden steigen um 885 Mrd. Dollar

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Im vergangenen Jahr sind die amerikanischen Hypothekenschulden um 885 Milliarden Dollar gestiegen. Seit 2001 sind Hypotheken im Wert von 3 Billionen Dollar refinanziert worden.

Das durchschnittliche Haus ist in den vergangenen fünf Jahren um 50 % im Wert gestiegen. Aber das Durchschnittseinkommen hat sich kaum gerührt. Die Reallöhne sind im vergangenen Jahr sogar gefallen – während die Hauspreise um mehr als 10 % stiegen. Immer weniger durchschnittliche Amerikaner können es sich leisten, ein durchschnittliches Haus zu kaufen.

Was die Amerikaner mit ihren Häusern machen, unterscheidet sich in nichts von dem, was sie mit ihrer gesamten nationalen Wirtschaft machen. Sie belasten sie mit Hypotheken, sie geben den Besitz echter kapitaler Vermögenswerte auf – Häuser, Firmen und Sicherheiten – nur um jetzt Geld ausgeben zu können. Ben Bernanke, von dem man sagt, er sei der schlauste Kopf bei der Zentralbank (abgesehen von ihrem obersten Meister, selbstverständlich) meint, dass das wahre Problem nichts anderes sei, als ein Überschuss an Rücklagen weltweit. Die Ausländer sparen zu viel. Die Amerikaner, immer bereit zu helfen, verzichten auf Rücklagen, so dass die Ausländer Gelegenheit bekommen, etwas mit ihren Überschüssen zu tun: Sie können sie an uns verleihen. Es ist augenscheinlich einfach nur ein weiteres winzigkleines Puzzleteil der weltweiten Arbeitsteilung. Sie schwitzen, wir denken. Sie sparen, wir nehmen Kredite auf. Sie machen etwas, wir nehmen es. Ich füge noch ein weiteres Beispiel hinzu, das von Bernanke in der Regel verschwiegen wird: Sie werden reich, wir werden arm.

Ich weiß nicht, wo das hinführen wird, deshalb frage ich die Toten nach ihrer weisen Meinung. Aber es ist hoffnungslos, die Leichen wissen noch weniger als ich. Sie können sich noch nicht einmal vorstellen, was hier gerade passiert. Das eigene Haus ohne Not belasten? Ein Haus als Anlage kaufen? Das Eigenkapital herausnehmen? Von Ausländern abhängig sein, um den eigenen Haushalt auszugleichen? Über die eigenen Verhältnisse leben und von Leuten, die Drittweltlöhne empfangen, erwarten, dass sie es ausgleichen?

Heute verlassen sich die Amerikaner auf genau diejenigen Einfälle, die man in der Vergangenheit für völlig abwegig hielt.

Was lief falsch mit unseren Eltern und Großeltern und den längst gestorbenen Vorfahren? Warum waren sie nicht klug genug, zu bemerken, dass sie brandneue Häuser hätten haben können, mit all den modernen Vorzügen, ohne dafür bezahlen zu müssen? Warum haben sie nicht kapiert, dass sie hätten reich werden können, indem sie einander ihre Häuser verkaufen. Es muss irgendwas in ihrem Wasser gewesen sein, das sie zu Dummköpfen hat werden lassen, oder? Aber heute sind wir ja zum Glück alle Genies.

Investors Daily, 21.04.05; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

Ich komme sogar auf 899,7 Mrd.$ (siehe HIER, "home mortgage"), tut aber nichts zur Sache. Dazu passt aber noch dieses hier. Auch bei uns naht das Paradies!!!

Haus-Finanzierung ohne Eigenkapital

Ausländische Hypothekenbanken wollen Risikoabneigung deutscher Konkurrenten nutzen, um Marktnischen zu besetzen

Komplett...

Damit läßt sich die ganze Choose möglicherweise tatsächlich "strecken". DER Versuchung werden viele nicht wiederstehen können. 

Und wo ich gerade den Newsletter zitiert habe und ich faul bin und finde, daß auch folgendes recht lesenswert ist, ein weiteres "Stück" daraus:
 
Ein Boom, der auf Täuschung beruht

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Wie ein Mann auf einer einsamen Insel können nicht einfach Hundert Millionen Menschen ihre Freizeit erhöhen, oder ihr verfügbares Kapital, nur indem sie wünschen, dass es so wäre. Zementfabriken produzieren nur eine bestimmte Menge Zement. In Gastanks passt nur eine bestimmte Menge Energie – nicht mehr. Natürlich kann man die Kapazitäten erhöhen – aber nicht ohne das Investment von realen Ressourcen!

Weder die Fed noch die Bank of Japan haben die Macht, die Dauer eines Tages zu verlängern. Sie könnten zwar per Dekret die Zahl der Stunden oder Minuten erhöhen, aber die Zeit, die die Erde für eine tägliche Rotation braucht, würde trotzdem konstant bleiben. Genauso wenig kann eine Zentralbank die Summe der realen Ersparnisse einer Gesellschaft erhöhen – weder durch Proklamationen noch durch Taschenspielertricks.

Alles, was sie tun kann, ist, den Leuten etwas vorzugaukeln: Dass neu gedruckte Geldscheine genauso gut seien wie die alten.

"Das ist wirklich einfach", sagt Milton Friedman als Antwort auf die Frage, wie die USA einen Abschwung à là Japan verhindern können, "man muss einfach Geld drucken." "Fragen Sie mich nicht, wo das Geld herkommen soll", fügt Paul Krugman hinzu, "es kann und sollte einfach gedruckt werden ... diese Situation bietet eine perfekte Gelegenheit, um eine heilsame Expansion der monetären Basis durchzuführen."

Das Problem mit diesem frisch gedrucktem Geld und den neuen Krediten ist, dass sie keine realen Ressourcen hinter sich haben – keine zusätzliche Zeit, keine zusätzlichen Rohstoffe ... nichts. Geschäftsleute, Investoren und Konsumenten nahmen die frisch gedruckten Geldscheine, weil sie genauso wie die alten aussehen. Die Konsumenten dachten, dass sie mehr Geld hätten – und war der Wert ihrer Häuser nicht gerade gestiegen? Und war der Wert ihrer Aktien nicht jeden Tag gestiegen? Der typische Konsument stellte deshalb wenige Fragen und gab mehr Geld aus. Die Geschäftsleute hielten diese neuen Ausgaben für eine Erhöhung der realen Nachfrage und nicht für den temporären Schwindel, der er war. Sie stellten zusätzliche Arbeitskräfte ein und bauten neue Produktionsstätten, um die neue Nachfrage sättigen zu können. Und die Investoren dachten, dass sie einen Boom sahen. Da sie unbedingt dabei sein wollten, trieben sie die Kurse von Vermögensanlagen weiter nach oben und dachten, sie seien im Himmel – ohne gestorben zu sein.

So etwas ist wirklich zu schön – solange es andauert. Aber es ist ein Boom, der auf einer Täuschung beruht und nicht für immer weitergehen kann. Das Problem ist, dass eine solche Entwicklung so lange laufen kann, bis sie beginnt, unsterblich auszusehen. Und je erfolgreicher die Zentralbanker sie weiterlaufen lassen, desto größer wird die Verlegenheit und die Fehlallokation, wenn diese Entwicklung schließlich doch scheitert. Um das Ganze laufen zu lassen, bietet die Zentralbank immer mehr Kredite, zu immer niedrigeren Preisen. Die Zinsen fallen, was die ohnehin spendierfreudige Bevölkerung in eine noch größere Verschuldung treibt.

Investors Daily, 21.04.05; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

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China - Der Zustand der Banken
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Was die Meinungen des internationalen Finanzkreise über die Quote der NPLs der chinesischen Banken anbelangt, zeigt sich die Zahl viel höher als die der offiziellen chinesischen Angaben. Der am 26.11.2003 von Standard & Poors veröffentlichte Bericht, namens „Überblick über das Finanzdienstleistungswesen in China 2004“, war der chinesischen Regierung sehr unangenehm. Gegenüber der erfreulichen Statistik der chinesische Regierung war die Begutachtung von S & P ein richtiger Schlag: Die Kreditglaubwürdigkeit aller viergroßen Staatsbanken einschließlich zwölf Kommerzbanken Chinas wird unterhalb von BBB- klassifiziert; Die Quote des Problemkapitals liegt nach der Schätzung von S & P bei 44% bis 45%, deutlich viel höher im Vergleich zu 22,9% der chinesischen offiziellen Verkündigung.
.....
Nach der anderen Schätzung von S & P nehmen die zweifelhafte Kredit des chinesischen Bankensystems und die Kosten der Rekapitalisierung der Banken, die sich auf ca. 650 Mrd. $ belaufen, 40% des Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein.
.....
Komplett...

Seeehr interessant!! Nicht schön, aaaaaber eben interessant!!!!!!

!! P O L I T I K !!
 
Nahrung - wirklich zu wenig vorhanden?

Beispiel Mais:

Wir rechnen mal wieder!! Nehmen wir -einfach mal so- den niedrigsten angegebenen Wert von 220 Mill. Tonnen.

Bei einer angenommenen Weltbevölkerung von sechs Milliarden Menschen ergibt das 36,67kg/Jahr und Kopf! Umgerechnet auf g/Tag und Kopf ergibt das 100.

Also selbst mit dem "Miniwert" von 220 Mill. Tonnen Maisernte im Jahr, stehen jedem Erdenbürger theoretisch 100g Mais pro Tag zur Verfügung!!

Selbiges hatte ich vor längerer Zeit schon mal für Weizen berechnet:

Beispiel Weizen:

Seit 1985 (und da gab es noch keinen Gen-Weizen) schwankt die Weizenproduktion zwischen ca. 500 und 610 Mill. Tonnen im Jahr (>>). 
Das macht bei jetzt ca.6 Mrd. Weltbürgern und im Schnitt 550 Mill. Tonnen 91,7 kg/Jahr und Kopf, was am Tag 251 g/Kopf ergeben würde. 
Zu wenig zum Leben ?

Zusammen könnten demnach jedem Menschen 351g Nahrung pro Tag zur Verfügung stehen!!!! Nur mit Mais und Weizen!!!!

Logischerweise ist die Rechnung reichlich vereinfachend, ist mir klar. Das Problem des "Hungers in Afrika" ist vielschichtig (Bevölkerungswachstum, Dürren, Heuschreckenplagen etc.). Aber an der Menge der zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel liegt es mit Sicherheit nicht. Schon eher an solcherlei "Feinheiten", oder auch der Bericht vom Vortag: "Die absurden Regelungen der Handelspolitik". Und vor allem an dem hier (wobei ich nicht nur auf den USA rumhaken will, in Europa wird das nicht viel anders sein):

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"In den USA werden heute mehr als 70 Prozent der Getreideernte als Viehfutter verwendet... Das Rind ist der schlechteste Futterverwerter unter den Nutztieren. ... Neun Pfund Futter sind notwendig, damit ein Mastrind ein Pfund zunimmt... ...im Jahre 1979 (wurden) 145 Millionen Tonnen Getreide an Nutzvieh - Rinder, Geflügel und Schweine - verfüttert ... Nur 21 Millionen Tonnen von diesem Futter standen den Menschen nach der Energieumwandlung in Form von Fleisch und Eiern für den Verzehr zur Verfügung. Der Rest ... war für die Ernährung der Menschen verloren... die Menge (hätte) ausgereicht, jeden Menschen auf der Erde ein Jahr lang täglich mit einer Schale Getreide zu versorgen..."
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Kastriert und von Drogen benommen, stehen die Rinder stundenlang vor den Futtertrögen und fressen .... Das Futter ist mit Pflanzenschutzmitteln durchsetzt. In den USA werden heuten 80 Prozent aller Pestizide für die Behandlung von Mais- und Sojapflanzen eingesetzt, die hauptsächlich als Futter für Rinder und anderes Nutzvieh dienen... 
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Komplett...
Die nächste Diskussion über genmanipulierte Nahrung usw. kommt bestimmt!!

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Kritik an Demokratie in Russland: Wo ist die Zielscheibe?
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Ein Beispiel dafür liefern ihre Vorwürfe wegen der "Zentralisierung der Staatsmacht". Sie werden hauptsächlich mit dem neuen Wahlsystem der russischen Gouverneure argumentiert, das auf Initiative von Putin eingeführt wurde. Die Abstimmung über ihre Kandidaturen erfolgt jetzt nämlich nicht unmittelbar, sondern in der Gesetzgebungsversammlung der jeweiligen Region. (siehe Bemerkungen unten)
.....
Wollen wir uns lediglich in eine einzige Bemerkung, die der damalige Chef von Yukos, Michail Chodorkowski, im Gespräch mit German Gref, Minister für Wirtschaft und Handel, gemacht hat, hineindenken. Gref führte sie in einem Interview für "Die Zeit" an: "Einmal saß er /Chodorkowski/ in diesem Arbeitszimmer und sagte zu mir: ‚Es tut mir sehr leid, mein Lieber, aber entweder nehmen Sie Ihr Gesetz zurück, oder wir setzen Sie ab".
.....
Komplett...

Eigene Bemerkungen:

1.) Zu obigem ersten Absatz -nur so zum Vergleich- möchte ich mal wieder Hans Herbert von Arnim zitieren. Das ganze bezogen auf unsere "Art" der Demokratie:

Bei Bundestagswahlen, den meisten Landtagswahlen und bei der Wahl der deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments sind die Entscheidungen, die formal in die Hand des Wählers gelegt sind, lange vor dem eigentlichen Wahltermin zum großen Teil schon getroffen. Nach dem in Deutschland vorherrschenden Wahlsystem haben die Parteien nicht nur das Monopol für die Aufstellung der Kandidaten. Sie haben die Regeln vielmehr so gestaltet, dass sie den Bürgern vielfach sogar die Wahl selbst abnehmen.
.....
"Bevor bei der Bundestagswahl der erste Stimmzettel in die Urne geworfen wird, stehen 60-70 Prozent der Bundestagsabgeordneten bereits fest: Wer in einem sicheren Wahlkreis oder im sicheren Teil einer Landesliste kandidiert, kann nur durch einen Erdrutsch daran gehindert werden, in den Bundestag einzuziehen." Nach Heino Kaack, Wahlkreisgeografie und Kandidatenauslese, 1969, 66, wussten gut 75 Prozent der Abgeordneten vor der Bundestagswahl 1965 bereits, dass sie dem neuen Bundestag angehören würden
.....
Bitte lesen: Wählen wir unsere Abgeordneten unmittelbar?
2.) Ein weiteres mal möchte ich in diesem Zusammenhang euer Augenmerk auf Joseph Stiglitz richten: Wer hat Russland zu Grunde gerichtet?

3.) Letzlich natürlich schwer zu sagen, ob bei dem Artikel nicht auch ein wenig Propaganda mitschwingt. Ich weiß es nicht. Aber mal was abseits von N-TV & Co. zu lesen, kann, denke ich, nicht schaden.

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Markus Wolff von US-Homeland Security eingestellt

Eine Reihe gefährlicher, leichtsinniger Ernennungen

Die Aufnahme des berüchtigten ehemaligen Chefs des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi), Markus Wolff, in die rasch wachsende Gehaltsliste der Berater für das Ministerium für Innere Sicherheit (Department for Homeland Security) zum Jahreswechsel ist ein weiterer "grosser Sprung nach vorne", der den Ruf der Vereinigten Staaten, sie würden die Intentionen anderer Staaten ungeheuerlich missverstehen, festigt. Diese Aufnahme folgte der Ernennung von Yevgeny Primakov [KGB-Chef, ab 1996 Aussenminister und zuletzt Premierminister Russlands] auf einen ähnlichen Posten. Primakov war der Architekt der sowjetischen Nahoststrategie. 

Während nahezu drei Jahrzehnten leitete Markus Wolff die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), den Auslandgeheimdienst des ostdeutschen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), kurz Stasi genannt.

Komplett...

Auch dergleichen gab es so ähnlich schon mal. Aus "Der Neue Krieg gegen den Terror" von Noam Chomsky

Nehmen wir die Nazis. Sie überzogen das besetzte Europa nicht mit Terror. Sie beschützten die ansässigen Bevölkerungen vor dem Terrorismus der Partisanen. Und wie bei anderen Widerstandsbewegungen, gab es Terrorismus. Die Nazis verübten Gegenterrorismus. Darüberhinaus stimmten die Vereinigten Staaten dem im weitesten Sinne zu. Nach dem Krieg führte die Armee der Vereinigten Staaten ausführliche Studien über die Gegenterror-Operationen der Nazis in Europa durch. Zuerst einmal sollte ich sagen, daß die US - sie aufgriffen und selbst ausführten, oft gegen die gleichen Ziele des ehemaligen Widerstandes. Aber das Militär studierte ebenfalls die Methoden der Nazis, veröffentlichte interessante Studien darüber in denen sie diese manchmal kritisierten, weil sie nicht effizient genug ausgeführt worden waren, also eine kritische Analyse - das habt ihr nicht richtig gemacht, das habt ihr richtig gemacht. Aber aus diesen Methoden, und mit der Beratung der Wehrmachtsoffiziere, die in die Vereinigten Staaten geholt worden waren, entstanden die Handbücher für Aufstandsbekämpfung, für Gegenterror, für den sogenannten Konflikt niedriger Intensität, und das sind die Handbücher und das sind die Verfahren, die gegenwärtig angewendet werden. Also haben es nicht nur die Nazis getan. Es ist etwas, das die Anführer der westlichen Zivilisation - das sind wir - als die richtige Vorgehensweise betrachteten, und zu dem sie dann selbst griffen.

 
# 18.04.05 #

Ok, mal langsam wieder weiter !! Ich bitte jedoch diesen "Hinweis" zu beachten.

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Neues vom "Big Brother" !! 

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! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!  (u.a. Politiker = Grundgesetzbrecher)
 
 
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (Feb. 05)

Vorab 1: Nicht viel passiert !

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":

.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 

56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 

57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.

58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 

59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum))

Zuerst mal die Graphik:


(Zur Erklärung auf die Graphik klicken !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Ein leichter Rückgang der Neukredite um 2,97 Mrd.€ (-0,08 %). Wie gesagt, nicht viel passiert.
 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen)

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Auch hier dümpelts weiter in engen Grenzen um die Nulllinie herum. Diesmal aber zumindest mit einem Miniplus von 3,05 Mrd.€ (0,14 %). Ansonsten ist mir nichts weiter Erwähnenswertes aufgefallen.

Vielleicht abgesehen davon, daß wir uns weiterhin im Klaren darüber sein sollten, daß sich sämtliche "Ausschläge" -auch und gerade die Positiven- nach wie vor auf äußerst niedrigem Niveau bewegen. Damit ist einfach kein Staat zu machen. Augenscheinlich sehen das auch andere so:

Kapitalverkehr der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ausland 2004 (Mrd.€)*

I. Deutsche Nettokapitalanlagen im Ausland (Zunahme/Kapitalausfuhr: -): -238,065 
II. Ausländische Nettokapitalanlagen in der Bundesrepublik (Zunahme/Kapitaleinfuhr: +): +138,296

III. Saldo aller statistisch erfassten Kapitalbewegungen (Nettokapitalausfuhr: -): -99,769

Offensichtlich sind Investitionen in Deutschland nicht gerade beliebt. Wobei das allerdings nicht für alle Investitionen gilt:
II. 2 ...festverzinsliche Wertpapiere: + 147,724*
Hierzu wäre eine weitere Aufsplittung, in die dazugehörigen Emittenten, wirklich interessant. Fakt ist auf jeden Fall mal folgendes:
~ Knapp 44 %, aller in 2004 abgesetzten festverzinslichen Wertpapiere, sind alleine die "Anleihen der öffentlichen Hand"*
~ Bei den Ende 2004 umlaufenden festverzinslichen Wertpapieren beträgt der Prozentsatz sogar ca. 57 %*
Es läßt sich also doch noch Geld in der BRD verdienen . Und ein Gutteil davon als "leistungsloses" und "sicheres" Einkommen, bedingt durch die Staatsverschuldung. 

* Quelle: BuBa-Monatsbericht 03/05

Noch kurz die...

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 + 2005 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,5;  Nov. 04 = 8626,3;  Dez. ' 04 = 8681,5;  Jan. '05 =  8739,7;  Feb. '05 = 8779,5

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

a.) Differenz von Feb '05 auf Jan. '05 = 39,8 Mrd.€, oder +0,46%.  (Vormonat: Dez. '04 auf Jan. '05 = 58,2 Mrd.€, oder 1,00%; Vorvormonat:  Nov. '04 auf Dez. 04 = +55,2 Mrd. €, oder +0,64 %)

Teile ich die +39,8 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +3,32 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem sehen wir, daß sich die Neukreditvergabe, im Verhältnis zu den Vormonaten, recht mau entwickelt hat. Mal sehen wie es weitergeht.

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Hierbei möchte ich vor allem auf die Reihenfolge der Ausgaben hinweisen. Noch vor den "sozialen Leistungen" liegen die "Personalausgaben". Und das, obwohl Lehrer, Polizei uvm, durch die Länder bezahlt werden (Beispiel Brandenburg 1999, siehe Graphik unten), Sozialhilfe und Wohngeld aber Sache der Kommunen sind. Zählen wir den Sachaufwand noch hinzu, wird die "Schieflage" noch eklatanter. Das nur so zur Info


 
 
 

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Noch ein Wort zur "Bundesversicherungsanstalt für Angestellte" (BfA)

HIER habe ich damals "vorsichtshalber"  mal über die fehlenden "Zahlen und Fakten" auf der neuen Homepage der BfA abgeledert. Das hat sich mittlerweile erledigt!! Die Seite ist tatsächlich wieder zugänglich. 
Die Zusammenfassung der Daten -der furchterregenden Daten- findet ihr wie immer HIER

!! P O L I T I K !!
 
Politiker = Grundgesetzbrecher

Der schöne Schein:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

III. Der Bundestag, Artikel 38

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

http://dejure.org/gesetze/GG/38.html

Die häßliche Realität:
.....
Die rot-grüne Koalitionsvereinbarung von 1998 hat erstmals sogar die ausdrückliche Pflicht der Koalitiotisfraktionen zu einheitlichen Abstimmungen und zum Unterbinden wechselnder Mehrheiten niedergelegt und damit das freie Mandat vollends zur Farce gemacht. Wörtlich heißt es dort:
»lm Bundestag und in allen von ihm beschickten Gremien stimmen die Koalitionsfraktionen einheitlich ab. Das gilt auch für Fragen, die nicht Gegenstand der vereinbarten Politik sind. Wechselnde Mehrheiten sind ausgeschlossen.«
.....
Quelle: 1.) "Das System" von Hans Herbert von Arnim und 2.) HIER im Original
Im Übrigen gilt das immer noch (Die Koalitionsvereinbarung 2002). Gibt es hierzu eine andere Schlußfolgerung als die, daß wir von wissentlichen Grundgesetzbrechern regiert werden (incl. z.B. der CDU/CSU: "Nachdem die CDU/CSU den Fraktionszwang für die Abstimmung nicht aufgehoben hatte, stimmten ausschließlich die Christdemokraten gegen den Verfassungsrang und verhinderten damit die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz". >>), im Grunde also von wissentlichen VERBRECHERN?? Nicht daß das wirklich neu wäre. Aber so "erfrischend" deutlich bekommen wir es nicht oft vorgeführt. 

Was könnten wir tun??? 

Das Bundesverfassungsgericht wäre in diesem Falle wohl die richtige Adresse, denn "das Bundesverfassungsgericht entscheidet [..] über die Auslegung des Grundgesetzes aus Anlaß von Streitigkeiten über den Umfang der Rechte und Pflichten eines obersten Bundesorgans oder anderer Beteiligter, die durch das Grundgesetz oder in der Geschäftsordnung eines obersten Bundesorgans mit eigenen Rechten ausgestattet sind" (Bundesverfassungsgerichtsgesetz, I. Teil - Verfassung und Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts, § 13, Nr. 5)

Nichts wie ran!!!!! Doch HALT!! Ja lese ich denn da richtig??

Bundesverfassungsgerichtsgesetz

III. Teil - Besondere Verfahrensvorschriften, 6. Abschnitt - Verfahren in den Fällen des § 13 Nr. 5, § 63

Antragsteller und Antragsgegner können nur sein: der Bundespräsident, der Bundestag, der Bundesrat, die Bundesregierung und die im Grundgesetz oder in den Geschäftsordnungen des Bundestages und des Bundesrates mit eigenen Rechten ausgestatteten Teile dieser Organe.

http://dejure.org/gesetze/BVerfGG/63.html

MAN GLAUBT ES NICHT!!!!! DIE EINZIGEN, DIE KLAGEBERECHTIGT WÄREN, SIND EBEN DIE, DIE GEGEN DAS GRUNDGESETZ VERSTOSSEN!!!!!

Das ist einfach nicht zu fassen!! So viel zu unserer "Demokratie". 

P.S.: Das gilt im übrigen nicht nur für die gerade beschriebene Verfehlung (GG, Artikel 38), sondern für vieles andere auch (Parteienfinanzierung z.B). "Das System" von H.H. von Arnim ist durchaus zu empfehlen!!

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»In Nato-Geheimarmee dienten ehemalige SS-Leute«

Schweizer Forscher veröffentlichte Untersuchung über »Stay behind«-Strukturen. Militärpakt in Terror verwickelt. 
.....
F: Sie unterstellen in Ihrem Buch, daß die NATO über diese Geheimarmeen in Terrorakte verwickelt war. Wo und wann? Welche Beweise haben Sie?

Das sind heikle und komplexe Fragen, da muß man als Wissenschaftler sorgfältig vorgehen. Zunächst haben wir die Netzwerke dieser Geheimarmeen analysiert. Heute steht einwandfrei fest, daß die NATO das ganze Netz von ihrem Hauptquartier in Brüssel aus koordiniert hat. In einigen Quellen wird nahegelegt, die Geheimarmeen hätten in einigen Ländern nicht auf eine russische Invasion gewartet, sondern in Friedenszeiten die Bevölkerung mit Terror manipuliert. Das ist eine weitreichende These, immerhin will sich die Nato heute als Anti-Terror-Allianz positionieren.
.....
Komplett...

Ist alles egal. Spielt alles keine Rolle. Ist alles dummer Verschwörungskram. Lieber noch 'en bißchen die Gesetze verschärfen. Und nur mal als These in den Raum gestellt: Gäbe es die NPD nicht, müßte sie erfunden werde. Oder wurde sie das vielleicht sogar? 
 
Mitarbeiter bei einem deutschen Geheimdienst Quelle
Tino Brandt, NPD Landesvorsitzender Thüringen, V-Mann #2045, Deckname "Otto" Vs SZ, 14.5.2001, S.6, SZ 22.5.2001, S.10
Der Spiegel 21/2001, S.38
Wolfgang Frenz, Vize-Landeschef NPD NRW, Gründungsmitglied der NPD Vs Münchner Merkur,
24.1.2002, S.1; 8.5.2002, S.2
SZ, 28.1.2002, S.1
Michael Grube, Deckname "Martin", ehemaliger NPD-Kreisvorsitzender in Wismar, spitzelte für den Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern LfV Der Spiegel 28/2001, S.28
Udo Holtmann, gehörte seit 1977 dem NPD Bundesvorstand an, zeitweise war er NPD Partei-Vize Vs SZ, 28.1.2002, S.1
Münchner Merkur, 8.5.2002, S.2
Mike Manfred Layer, Rechtsextremist, arbeitete für den Verfassungsschutz Baden-Württemberg; NPD Vize in Baden-Württemberg, Vorsitzender der JN Junge Nationale LfV Der Spiegel 28/2001, S.28
Matthias Meier, zeitweilig im NPD Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern; versuchte eine Wehrsportgruppe aufzubauen; früherer Leiter der NPD-Parteizeitung Der Kamerad LfV Der Spiegel 28/2001, S.28
SZ, 5.2.2002, S.5
Carsten Szczepanski, Deckname "Piato", Leiter des Ordnungsdienstes im Landesvorstand der NPD Berlin-Brandenburg; gehörte zum Umfeld der Terrortruppe National-Revolutionäre Zellen LfV Der Spiegel 28/2001, S.28

Legende: Amt für Nachrichtenwesen der Bundeswehr – BfV = Bundesamt für Verfassungsschutz – BND Bundesnachrichtendienst – LfV Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz – Staatssicherheitsdienst (Sammelbegriff) – Vs = andere Landesverfassungsschutzdienste 
http://www.gavagai.de/geheim/HHD18M.htm

Alles reichlich undurchsichtig!! Jedenfalls scheint mir die "gute alte" schwarz-weiß Sicht nicht ausreichend!!.

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Die absurden Regelungen der Handelspolitik

Ziel der Welthandelsorganisation WTO ist, den Handel zu liberalisieren - theoretisch. In der Praxis herrscht eine widersprüchliche Subventions- und Zollpolitik, die vor allem arme Länder benachteiligt.
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Die Kampagne "Make Trade Fair" der Hilfsorganisation Oxfam International kritisiert, dass Entwicklungsländer, die in Industrieländer exportieren, viermal so hohe Einfuhrzölle zahlen wie Industrieländer, wenn sie in Entwicklungsländer exportieren. Jährlich kosten die Zölle die Entwicklungsländer 100 Milliarden Dollar und damit doppelt soviel, wie sie an Hilfszahlungen erhalten.
.....
Scheindemokratie

In den Augen von NROs existiert die Demokratie in der WTO nur in der Theorie. Demnach hat jedes Land eine Stimme und Entscheidungen werden im Konsens gefällt. Ein Konsens gilt als erreicht, wenn keines der anwesenden WTO-Mitglieder widerspricht. Tatsächlich finden laut EED jedoch am Sitz der WTO in Genf viele Sitzungen parallel statt. Kleinere Entwicklungsländer haben nicht die Möglichkeit, an allen Sitzungen teilzunehmen. Einige der ärmeren Länder haben nicht einmal eine Vertretung in Genf. So führt das Konsensprinzip der WTO dazu, dass diese Länder oftmals nicht widersprechen können, weil schlicht kein Vertreter anwesend ist. 
.....
Komplett...

So viel zum Thema "freie" Marktwirtschaft und Friedenspolitik. Leider können wir uns wohl darauf einstellen, daß das noch schlimmer wird. Zölle werden zukünftig sehr beliebt werden.

# 14.04.05 #

1.) Ich danke allen ganz herzlich für die Anteilnahme!!!

2.) Ich merke, das mir beim Ansehen der Nachrichten usw., wieder der "Kamm schwillt". Ein gutes Zeichen, wenn die Zornesröte wieder erscheinen kann! Das war die letzten Wochen anders. Ich bin wieder halbwegs aufnahmefähig. Mich juckts wieder, die notorische Nörgelei fortzusetzen . Deshalb wird es ab nächsten Montag hier weitergehen.

Allerdings kann ich die nächste Zeit kaum den bisher betriebenen Aufwand beibehalten. Nicht nur wegen der "Geschichte" mit meiner Mutter (siehe unten), sondern vermutlich auch aus beruflichen Gründen. Die Aktualisierungen werden deshalb wahrscheinlich nicht mehr regelmäßig zwei mal die Woche erscheinen können. Ich werde es zwar versuchen, aber ich weiß es zur Zeit eben nicht genau. Kann also gut sein, daß das Ganze, innerhalb einer gewissen Regelmäßigkeit, etwas unregelmäßiger ablaufen wird. Einfach immer mal vorbeischauen, dann werdet ihr's ja sehen .

Danke für euer Verständnis!!!!!!


 
# 08.04.05 #

Ich habe ja schon im "aktuellen Hinweis" angedeutet, daß ich einen Notfall in der Famlilie habe. Genauer gesagt den Todesfall meiner Mutter. Deshalb kann ich im Moment einfach nicht konkret sagen, wann und wie es hier in Regelmäßigkeit weitergeht. Erst mal gibt es eindeutig andere Prioritäten!!!!

Allerdings werde ich versuchen, in den nächsten Tagen/Wochen, langsam wieder ins "normale" Leben einzusteigen. Dazu zählt für mich auch die Homepage. In wie weit, oder in welchem Umfang usw., kann ich jedoch einfach nicht bestimmt sagen.

Die ganze "Sache" -die Sache, die sich Leben nennt- muß sich irgendwie erst mal wieder halbwegs ordnen. 

Mehr kann ich dazu derzeit leider nicht sagen. 

Aber was anderes möchte ich diesbzgl. noch loswerden. 

Für mich hat sich durch diese Situation wieder mal gezeigt, wie überaus wichtig es ist, gute Freunde und eine intakte Familie zu haben. Was bei mir glücklicherweise gegeben ist. Und das nicht irgendwo, sondern in der Nähe. Ich weiß nicht, wie andere Familien so etwas schaffen (wenn sie es denn überhaupt schaffen?), bei denen die Mitglieder und die Freunde, in ganz Deutschland, oder noch ferner, verstreut sind.

Nun gut, das ist selbstverständlich nur meine persönliche "Seelenlage". Aber ich glaube schon, daß es sich für jeden lohnt darüber nachzudenken, ob für ihn/sie in dieser Richtung wirklich(!!) alles im Lot ist. 

Wie wir Menschen anscheinend so sind, wir reagieren meistens erst, wenn das Kind schon im Brunnen ist. 
So schwierig das oft auch ist, arbeitet aber lieber ständig daran, daß das Kind erst gar nicht den Weg zum Brunnen findet. Seht zu, daß ihr in "solchen Fällen" (und natürlich auch ansonsten) nicht plötzlich allein da steht. Ich denke, wenn(!?!?) uns dies gelingt (wie auch immer das bei jedem/r Einzelnen aussehen mag), können wir unser Leben als "erfolgreich" betrachten. Ich möchte sogar so weit gehen, diesen Aspekt als den Kern des Lebens zu beschreiben. Der Rest (sozusagen das Fruchtfleisch) versüßt die Sache zwar, und ist deshalb auch so "begehrt", ist aber in letzter Konsequenz nicht wirklich wichtig. 

Und immer dran denken: Das Leben endet unweigerlich mit dem Tod. Bei jedem!!!!


 
# 18.03.05 #

! W I R T S C H A F T !!
 
Wissenswertes zur "KfW Bankengruppe"

Zuerst einmal...

Als Bank des Bundes (80%) und der Länder (20%) haben wir einen starken Rücken. 

(§1a des KfW-Gesetzes): 
Der Bund haftet für die von der Anstalt aufgenommenen Darlehen und begebenen Schuldverschreibungen, die als Festgeschäfte ausgestalteten Termingeschäfte, die Rechte aus Optionen und andere Kredite an die Anstalt, sowie für Kredite an Dritte, soweit sie von der Anstalt ausdrücklich gewährleistet werden.

...steht hinter der KfW niemand anderes als der Staat. Und das nicht "nur" durch die Risikohaftung. Deutlich wird dies, wenn wir uns die Refinanzierung der KfW anschauen.
Langfristige Refinanzierung 2005

49 % Benchmark Anleihen
47 % Andere* öffentliche Anleihen (ohne Benchmarks)
2 % Privatplatzierungen
0% Umtauschanleihe
2 % Darlehen

*Was impliziert wohl das Wort "andere"? Richtig, nämlich das es sich bei den Benchmarks auch um öffentliche Anleihen handelt!!

Zur Erklärung der Benchmark Anleihen muß ich noch ein kleines Beispiel bringen:

Euro-Benchmark-Programm

    * großvolumige Globalanleihen (SEC registriert)
    * Benchmark-Laufzeiten
    * angestrebte Emissionsvolumina: 3 - 5 Mrd. EUR
    * frühe Ankündigung/kein Emissionskalender
    * EZB repo-fähig
  * direkte Garantie des Bundes
    * Rating: AAA/Aaa/AAA
    * 0% Risikogewichtung
    * alle Wertpapiere der KfW sind mündelsicher

Die KfW refinanziert sich also im Grunde komplett über Staatsanleihen. Das klingt zwar nach dem berühmten "umgefallenen Sack Reis" aus China, kommt aber nicht ohne "Nebenwirkungen" daher. Z.B. ist es der KfW dadurch möglich ...Kredite von zwei Prozent unter Marktzins anzubieten...(>>). 

1.) Ob sich die privat geführten Geschäftsbanken wohl darüber freuen können? Sie sind der Markt, unter dem anzubieten der KfW möglich ist!! Ob da, durch des Staates Eingriff, möglicherweise der ein oder anderen Bank das Geschäft versaut wird? Möglicherweise sogar mit entsprechenden Konsequenzen bzgl. des Personals?

2.) Ohne Neuverschuldung des Staates (Emmissionen der Anleihen), für die der Steuerzahler in letzter Konsequenz gerade stehen muß, würde also wiedermal "nichts laufen". 

a) Eigentlich heißt das aber nichts anderes, als daß der Steuerzahler für seine eigenen -"ach so günstigen"- Kredite bezahlen muß. Das selbe Unternehmen, daß sich einen solchen KfW-Kredit gönnt, muß dafür gleichzeitig, durch zu zahlende Steuer, wieder aufkommen. Oder niemand kommt dafür auf... ==> Debt to the moon!! 
3.) "Der Staat soll/kann nur die Rahmenbedingungen herstellen", höre ich allenthalben. Quark!! Dieses KfW-Beispiel steht exemplarisch für den DIREKTEN Eingriff des Staates in die Wirtschaft. 

Macht das alles wirklich Sinn??

Aber immerhin:

Mittlerweile sind wir [die KfW] mit einer Bilanzsumme von rund 329 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2004) eine der zehn größten Banken in Deutschland.
Suuuuper!!! Siehe Punkt 1 !! Zu guter letzt noch der allg. Hinweis, daß die KfW in den, von mir regelmäßig gezeigten, Kreditvergabestatistiken mit enhalten ist. Wen es interessiert: HIER nachzusehen.
 
# 19.03.05 #Schnelle Ergänzung/Korrektur

Ich muß noch hinzufügen, daß die Refinanzierung nicht nur über deutsche "Produkte" läuft.

Langfristige Refinanzierung 2005

48 % Euro
28 % Dollar
18 % Pfund
1 % Yen
5 % Andere

Somit wird Punkt 2a in diesem Zusammenhang etwas abgeschwächt. 
Quellen: Homepage der KfW

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Aktiengesellschaften!!!

Einfach nur so, ganz interessante Statistiken dazu:

Anzahl der Aktiengesellschaften in Deutschland 2002
 
Anzahl
Anteil an Gesamt [%]
Einzelunternehmen
2 041 441
69,76
Offene Handelsgesellschaften einschl. Gesellsch. d. bürgerl. Rechts
262 595
8,97
Kommanditgesellschaften einschließlich GmbH & Co. KG
108 959
3,72
Aktiengesellschaften, KG auf Aktien, bergrechtl. Gewerkschaften
7 248
0,25
Gesellschaften mit beschränkter Haftung 
452 688
15,47
Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften 
5 768
0,20
Betriebe gewerb. Art von Körperschaften des öffentlichen Rechts 
5 940
0,20
Sonstige Rechtsformen
41 931
1,43
. . .
Gesamt
2 926 570 
100

An der Anzahl der Unternehmen gemessen, fallen die AG quasi unter den Tisch. Allerdings, bei den Umsätzen von Unternehmen mit mehr als 250 Mill. Jahresumsatz, liegen die AG mit insg. 772,57 Mrd.€ weit vorne (guggst du HIER). Logisch, das sind natürlich auch die "richtig dicken Klopper" mit drin.

Richtig bemerkenswert finde ich aber das hier:

1.1.2 Number of companies and instruments at Frankfurt Stock Exchange First

Domestic companies with shares, Total = 829

Quelle

Ich denke in Frankfurt ist jede handelbare Aktie gelistet, so daß wir -mindestens grob- sagen können, daß von den 7248 AG gerade mal popelige 829 wirklich am Aktienmarkt im Umlauf sind. Und das bei 2,95 Mill. Unternehmen insgesamt!! Was wird aber ein Kult um diese 829 Unternehmen gemacht.

Ich dachte mir, daß auch so etwas mal lesenswert ist.

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Teufel auch!! Wenn sich die Affinität, der beiden Linien in den letzten Jahrzehnten, weiter fortsetzen sollte, dann sieht's wahrlich nicht gut für Ford & Co. aus!! Mal abgesehen davon, daß ich das schon einen Hammer finde, daß die Autokäufe bis vor kurzem, beinahe in Gänze, auf Kredit liefen. Und auch die momentanen ca. 83 % finde ich immer noch noch nicht beruhigend. Das passt aber zu dieser am "Vortag" schon gezeigten Nachricht:

Aber der Dreck fliegt uns weiter nur so um die Ohren, weil Millionen von Verbrauchern immer tiefer graben. Und noch nie hat der Boden so locker nachgegeben. Ein CNN Report berichtet, dass 42 % der Leute, die ihr erstes Haus kaufen, kein Eigenkapital beisteuern. Bei mehr als 70 % liegt der Eigenanteil unter 10 %. Und die Hypothekenindustrie kommt mit immer neuen Tricks, nach der Art des "minimum payment"-Plans, der wie eine Grabenfräse auf den Verbraucher wirkt. Die monatlichen Zahlungen des Kreditnehmers sind so gering, dass sie noch nicht einmal die Zinsen abdecken. Sein Kredit steigt, ohne dass er etwas dafür tun müsste.
Zurück zu den Autobauern:
GM: Autohalden und Schuldenberge

General Motors steht vor einer der härtesten Bewährungsproben seiner Unternehmensgeschichte: Der Gewinn des größten Autoherstellers der Welt ist dramatisch eingebrochen. Hohe Schulden und eine verfahrene Strategie auf dem amerikanischen Markt machen ein schnelles Umsteuern fast unmöglich. 
....
Komplett...

Da droht ungemach!!

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NEVER before have we seen this type of rate of change differential between the rate of change in the OFHEO home price data and the rate of change seen in the housing costs implicit in the CPI-Shelter data. NEVER. Is it fair to say that NEVER has the headline CPI been less reflective of real US residential housing price inflation? Or alternatively, is it fair to say that NEVER has the CPI been so understated relative to the actual accelerating cost of US residential real estate?  In all sincerity, we believe the answer to both questions is a resounding yes.

http://www.contraryinvestor.com/mo.htm

Grob übersetzt heißt das, daß die Steigerungen der Hauspreise in den USA, in dem dafür vorgesehenen Darstellungsindex (Consumer Price Index für Häuser, CPI-Shelter), nur noch marginal erfasst werden. So kann man eine Blase natürlich wunderschön kaschieren. Es wird getrickst, daß die Schwarte kracht!!

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Nur kurz und nur so zur Info

.....
Derzeit deutet wenig darauf hin. Die Rentabilität ist zwar jetzt erreicht, aber gemessen am Umsatz von rund 24 Milliarden Euro deutlich zu niedrig. Es drückt eine Schuldenlast, die sich bereits vor gut einem Jahr auf 27 Milliarden Euro summierte. 
.....
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/534/49485/

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Kommunale Finanzlage weiterhin dramatisch
.....
Für das laufende Jahr ist wieder mit einem Ansteigen des Gesamtdefizits in den kommunalen Haushalten auf 7 Mrd. € zu rechnen. Auch die im vergangenen Jahr auf mehr als 20 Mrd. € angestiegenen Kassenkredite werden sich im Jahr 2005 weiter erhöhen. Ein unhaltbarer Zustand. 
.....
© DStGB, Berlin, PM 1205, 17.03.2005

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Möglicherweise werde ich bis nächsten Freitag nicht dazu kommen, hier was neues reinzustellen!!!  Wie sicherlich erkennbar (so auch heute), habe ich im Moment wenig Zeit. 

Das betrifft u.U. auch die Beantwortung der ein oder anderen Mail. Läßt sich nicht ändern. Ich bitte um Verständnis!!!!


 
# 15.03.05 #

Leider habe ich mal wieder wenig Zeit (das greift langsam um sich ). Deshalb mach ich's mir heute einfach.

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
 
 
Was sind das für neu geschaffene Stellen in den USA?
.....
Alles sprießt, das will ich nicht bestreiten. Es wird Frühling. In England und Frankreich schmilzt der Schnee.

Die Aktienkurse sind hoch, die Immobilienpreise sind hoch, sogar die Beschäftigung ist (in den USA und Ostasien) hoch.

Aber was ist das? Was sind das für neue Jobs? Und warum verdienen die Leute durch sie nicht mehr Geld? Nach einer Rezession steigt normalerweise die Beschäftigung und damit auch die Einkommen. Diese "Erholung" ist jetzt schon 39 Monate alt. Sie hat nicht so viele Arbeitsplätze geschaffen, wie ich erwartetet habe. Und die jüngsten Zahlen zeigen, dass auch die, die geschaffen wurden, nicht besonders gut sind.

Die am schnellsten wachsenden Berufsfelder sind: Verwaltung, Gesundheitswesen, Bauwesen, Immobilien und Gastronomie. Das heißt, viele dieser neuen Jobs dienen dazu, Leuten Häuser zu bauen und ihnen das Essen auf den Tisch zu stellen. Fast alle haben etwas mit Konsum zu tun, und praktisch keiner scheint in der Lage zu sein, etwas gegen das amerikanische Handelsdefizit zu tun. Auch werden diese Stellen Amerika nicht aus seinem Schuldenloch helfen. Ganz im Gegenteil, es sieht so aus, als sei ganz Amerika angestellt worden, dieses Loch noch tiefer zu graben.

Im Januar sind die Verbraucherschulden doppelt so schnell gestiegen wie erwartet. Um 11,5 Milliarden auf eine Gesamtsumme von 2,12 Billionen Dollar. Die Haushalte leihen Geld, um den Schein zu wahren, denn ihre Einkommen können mit den Konsumambitionen nicht mehr mithalten. Obwohl es 2004 nach einem Anstieg der Beschäftigungsrate aussah, waren die Gehälter nicht höher, als auf dem Höhepunkt der Rezession im November 2001.

In der Zwischenzeit steigen die Kosten. Alles, was nicht in China hergestellt oder in Indien erledigt werden kann, steigt im Preis. Jeder, der sein Geld mit der Herstellung von Geräten und anderem Spielzeug verdient, hat in den nächsten dreißig bis vierzig Jahren keine signifikanten Lohnerhöhungen zu erwarten, denn er steht im Wettbewerb mit drei Milliarden asiatischen Arbeitern. Die Asiaten treiben die Preise in den Keller und nicht hoch. Sogar Büroangestellte bekommen den Lohnwettbewerb zu spüren. Immer mehr Steuerformulare werden in Indien bearbeitet, Inder erstellen Architekturpläne, regeln den Papierkram bei Versicherungen und führen Kundenbüros. So haben auch Angestellte nicht mit Lohnsteigerungen zu rechnen.

Die Einkommen stagnieren im günstigsten Fall, aber selbst dann werden die Lebenshaltungskosten immer noch steigen. Öl liegt bei 54 Dollar pro Barrel. In einem Pressebeitrag wird geschätzt, dass die Preise für Benzin an der Zapfsäule in diesem Sommer bei ca. 2,15 Dollar pro Gallone liegen werden. Gold liegt wieder bei 441 Dollar. Fast alle Rohstoffe steigen steil an , mit Kupfer auf einem 20jährigen Rekordwert. Der Dollar – das ist kein Zufall – fällt. Heute Morgen hat ein Euro 1,34 Dollar gekostet. Ein einfaches Haus in La Jolla in Kalifornien kostet eine Million davon.

Aber der Dreck fliegt uns weiter nur so um die Ohren, weil Millionen von Verbrauchern immer tiefer graben. Und noch nie hat der Boden so locker nachgegeben. Ein CNN Report berichtet, dass 42 % der Leute, die ihr erstes Haus kaufen, kein Eigenkapital beisteuern. Bei mehr als 70 % liegt der Eigenanteil unter 10 %. Und die Hypothekenindustrie kommt mit immer neuen Tricks, nach der Art des "minimum payment"-Plans, der wie eine Grabenfräse auf den Verbraucher wirkt. Die monatlichen Zahlungen des Kreditnehmers sind so gering, dass sie noch nicht einmal die Zinsen abdecken. Sein Kredit steigt, ohne dass er etwas dafür tun müsste.

Bringen Sie die Spitzhacken und die Bagger. Der gesamte Verbraucherkredit beträgt 305 % des Bruttoinlandsprodukts. Ein größeres Loch wurde noch nie gegraben. Und doch wird es immer noch jeden Tag größer.

Invetors Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

!! P O L I T I K !!
 
Nochmal Bundesanstalt für Angestellte

Siehe HIER !!! Dazu erhielt ich heute folgendes Mail von der BfA, daß ich euch nicht vorenthalten will:

.....
die Daten werden in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung stehen. Zur Zeit können wir die Tabellen jedoch nicht einstellen, da diese noch nicht barrierefrei sind. Wir gehen davon aus, dass die Daten wieder ab April zur Verfügung stehen werden. 
.....
Weiß der Geier, was "barrierefrei" heißen soll. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie traue ich den "Brüdern und Schwestern" nur bedingt über den Weg, oder ich leide wirklich an Paranoia . Jedenfalls werde ich weiterhin ein Auge drauf werfen. Wenn es "soweit" ist, werde ich genauestens drüberschauen (man kann ja nie wissen). Für den Moment jedoch, scheint das Thema erstmal erledigt. Wollte ich nicht unter den Tisch fallen lassen.

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Ein Forenbeitrag. Wobei ich weniger die "Prophezeiungssache" meine (kann ich nichts zu sagen, habe ich mich noch nie mit beschäftigt), sondern einfach den Artikel (aus dem englischen übersetzt) interessant fand.
 
Road Map für den dritten Weltkrieg - kein Witz,das .....
.....
Öl-Geopolitik und der "Krieg gegen die Tyrannei".

Kuba als "Tyranneiziel" ist ein Ersatz für Hugo Chavez' Venezuela, das, über Kuba, stark unterstützt wird von Rußlands Präsident Vladimir Putin, und neuerdings auch von China. Rice erwähnte ausdrücklich die engen Verbindungen zwischen dem kubanischen Präsidenten Filde Castro und Chavez. Nach einem gescheiterten Putschversuch der CIA relativ früh in der Amtszeit Bushs hält sich Washington in Caracas klarereweise zurück. Das Ziel bleibt aber, das Regime das aufmüpfigen Chavez zu stürzen, dessen jüngster Affront Washington gegenüber sein letzter Besuch in China war, wo er ein größeres bilaterales Energieabkommen unterzeichnete. Chavez fiel auch unangenehm auf mit der Ankündigung von Plänen, den Ölverkauf weg von den USA nach China umzulenken und seine Raffinerien in den USA zu verkaufen. Ein Teil des Energieabkommens mit China beinhaltet den Bau einer neuen Pipeline zu einem Hafen an der kolumbianischen Küste, wodurch die US-Kontrolle über den Panama-Kanal umgangen würde. Rice sagte dem Senat, Kuba wäre ein "Vorposten der Tyrannei", und nannte Venezuela im selben Atemzug einen "regionalen Unruhestifter".

Indonesien, mit großen Erdgasvorkommen, die hauptsächlich China und Japan zugute kommen, ist ein interessanter Fall, denn das Land hat sich offensichtlich Washington gegenüber kooperativ verhalten im "Krieg gegen den Terror" seit 2001. Indonesiens Regierung tat, in der Folge der jüngsten Tsunami-Katastrophe, einen Aufschrei der Entrüstung, als das Pentagon einen US-Fluzeugträger mitsamt Spezialtruppen und dem Auftrag entsandte, diese binnen 72 Stunden in der Provinz Aceh für "Rettungsarbeiten" anzulanden. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, mit 2000 vermutlich in Richtung Irak schippernden Marines an Bord, zusammen mit der USS Bonhomme Richard aus Guam, setzte an die 13000 Mann in Aceh an Land, was bei einer ganzen Menge Leuten in der indonesischen Regierung und dem indonesischen Militär die Alarmlichter angehen ließ. Die indonesische Regierung stimmte zwar schließlich zu, verlangte aber, daß die USA bis Ende März wieder abzögen und keinen Brückenkopf in Aceh errichten würden. Kein Geringerer als Vizeverteidigungsminister und Irak-Chefstratege Paul Wolfowitz, früherer US-Botschafter in Inodnesien, machte sich alsbald zu einer "fact-finding"-Tour in der Region auf die Socken. ExxonMobil betreibt eine große LNG-Produktionsanlage [LNG = liquefied natural gas = Flüssigerdgas] in Aceh, die China und Japan mit Energie versorgt.
.....
Komplett...

Dazu passend nochmals* das hier:

*erstmals am 19.04.04 in den NEWS reingestellt


(Klick)
Und noch ein ganz interessanter Text dazu:
.....
Lenken wir nun unseren Blick auf die geographische Karte des Nahen Ostens.

Zunächst einmal finden wir dort eine alte internationale Öl-Pipeline (IPC) von Kirkuk im Irak über Haditha (Irak) und Palmyra (Syrien) nach Homs in Syrien mit Abzweigungen zu syrischen und libanesischen Häfen.

Die Pipeline der Iraq Petroleum Company (IPC) wurde 1934 geöffnet [2] und ging vom wichtigen Erdölfeld bei Kirkuk zuerst nach Tripoli und ab 1952 zu der großen syrischen Öl-Exportanlage, dem Hafen von Banias [3],[3a],[3b].

Damit die USA das irakische Erdöl handeln können benötigen sie eine freundlich gesinnte Regierung in Syrien, die den US-Interessen keine Probleme bereitet. Laut Herald Sun vom 21. April 2003 planen die USA ständige Basen im Irak, eine davon „in der westlichen Wüste entlang einer Erdöl-Pipeline“ [4]. Ich gehe davon aus, dies wird auch in Syrien erfolgen. [Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt !]

(Dasselbe würde gelten für die in diesen Tagen diskutierte Idee einer Öl-Pipeline von Mossul im Irak zum Hafen von Haifa in Israel wegen der Nähe der syrischen Grenze und den durch die israelische Besetzung der Golan-Höhen verursachten Probleme sowie der durch Syrien und Iran unterstützten Hisbollah und ihren militärischen Aktivitäten gegen Israel.)
....
Komplett...  (auch ansonsten lesenswert)


Und, zum zweiten, ein weiterer, ergänzender, kurzer Forenbeitrag. Obiges Bildchen ist dort auch zu sehen.

Hariri-Mord sollte Weg für US Militärbasis im Nordlibanon öffnen


 
# 11.03.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !! (BfA-Sauerei?)
 
Systemkrise: General Motors bald auf "Ramsch"-Status?

Etwa 90% der 300 Mrd. Dollar Schulden des Konzerns General Motors (GM) entfallen auf dessen Finanzunternehmen General Motors Acceptance Corporation (GMAC), dessen Kreditgeschäfte viel mehr mit Immobilien als mit der Automobilindustrie zu tun haben. Diese 300 Mrd. Dollar Schulden sind mehr als die irgendeines anderen US-Unternehmens, außer der Hypothekenbank Fannie Mae, und höher als die fast aller "aufstrebenden Märkte". GM, aber auch Ford, drohen 2006 immense Umschuldungsprobleme. Aber der Einbruch im US-Automobilsektor kann auch schon in diesem Jahr für Probleme sorgen - auch bei der deutschen GM-Tochter Opel, deren Arbeitnehmer in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern sich vielleicht zu früh über ihren "Erfolg" gefreut haben, denn die massive Schieflage von GM könnte sich für die Opelaner schnell als Pyrrhussieg herausstellen.

Aufgrund der exorbitanten Schuldenlage bei GM gilt es als fast sicher, daß die Ratingagenturen den Konzern von BBB auf "Ramsch"-Status herabstufen werden, nachdem die Autoverkäufe im Januar und Februar um 10% einbrachen. Die Financial Times titelte "Erneute Sorgen über Kreditwürdigkeit von GM" und schloß mit der Warnung: "Anleihehändler sind über die grundsätzlichen Aussichten des Unternehmens besorgt." GM muß jetzt auf seine Anleihen Zinsen von 3-4% über denen der US-Schatzanleihen zahlen. Das Bankhaus Crédit Suisse erwartet "einbrechende Einnahmen und Gewinne im zweiten Quartal für den Automobilbauer wie für seine großen Zulieferer". GM gibt jetzt bei jedem Autoverkauf einen Rabatt von durchschnittlich 3814 Dollar, den höchsten in der Branche. Praktisch alle Zulieferer für GM und Ford - u.a. Delphi, der größte Teilelieferer für GM - stehen bereits auf "Ramsch"-Status, was bedeutet, daß sie nirgends mehr Kredit erhalten außer bei GMAC oder dessen Gegenstück bei Ford, um im Geschäft zu bleiben. Delphis Finanzchef mußte am 4. März seinen Hut nehmen, und auch der Stuhl des Vorstandschefs wackelt. Delphi und Fords größter Zulieferer Visteon fordern von der Automobilarbeiter-Gewerkschaft UAW "Rückzahlungen" nach dem Vorbild der US-Luftfahrtgesellschaften.

Eine weitere Gefahr kommt noch hinzu: Der Rentenfonds von GM ist mit 17 Mrd. Dollar unterfinanziert, und die Regierung Bush will mit einem neuen Gesetz Unternehmen mit unterfinanzierten Rentenkassen hohe Geldstrafen auferlegen. Dies würde bedeuten, daß GM der Pension Benefit Guarantee Corp. doppelt so viel für jeden Arbeitnehmer zahlen muß wie bisher. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wäre GM ebenso pleite wie vorher schon USAir und United Airlines oder die US-Stahlkonzerne.

Die Neue Zürcher Zeitung ging am 26. Februar in ihrem Wirtschaftsteil unter der Überschrift "Gewitter über Detroit" auf die Verschuldung von GM und Ford ein und prognostizierte, die Automobilkrise werde 2006 einen kritischen Höhepunkt erreichen, wenn GM 44,7 Mrd. Dollar Schuldendienst zahlen muß. Ford muß 37,1 Mrd. Dollar (bei 174 Mrd. Dollar Gesamtschuld) zahlen. Mit einem Nettogewinn von 2 Mrd. Dollar jährlich bräuchte GM also 150 Jahre, um seine Schulden abzuzahlen, merkt die Zeitung an. 

http://www.bueso.de/seiten/aktuell/an.htm#3

Zum zitierten Artikel "Gewitterwolken über Detroit" der Neuen Zürcher Zeitung gehts...

.....
Darüber hinaus ächzen die US-Autobauer unter einem Berg von Pensions- und Gesundheitskosten für gegenwärtige und frühere Mitarbeiter. GM wies per Ende 2004 laut der Rating-Agentur Standard & Poor's ungedeckte Pensions- und Gesundheitsverpflichtungen von 53,8 Mrd. $ auf, bei Ford waren es 31,6 Mrd. $.
.....

...hier lang!

Ui ui ui !! Too big to fail ????

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Bis es so weit ist, sollten Verbraucher Kredite nur zurückhaltend und erst nach sorgfältiger Rechnung aufnehmen sowie auf jeden Fall die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.
.....
Das aber nannte Künast als feste Regel: Schulden sollten auf keinen Fall mit neuen Schulden beglichen werden.(>>
 

Marktmäßige Kreditaufnahme des Bundes 2004 (Mrd.€)
 
brutto netto
+228,122 +44,389

Tja Fr. Künast, da frage ich mich doch, warum bei dem Nettowert kein Minus vor der Zahl steht??? Offensichtlich beherzigt "ihre eigene" Regierung diesen tollen Ratschlag nicht. Dazu muß ich einfach nochmals diesen Link setzen:

Die ARD-Sendung "PANORAMA" brachte am 23.10.2003 eine Befragung der Politiker nach der Schuldenhöhe der Republik. Offensichtlich ein Stolperstein für die Politiker. hier zunächst mal Auszüge der Befragung...

Interviewerin: „Wie hoch ist denn die Gesamtverschuldung in Deutschland?“
Dr. Margit Spielmann: (SPD-Abgeordnete) „Haben wir gerade im Ausschuss besprochen. 41 Milliarden?“

Komplett...

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Historische Fundstücke !! Thema Zins/Steuern

Die Ellricher Gipsbrenner hatten ihre meist mit Ziegeleien kombinierten Gipsbrennereien in Eigenbesitz und konnten schon deshalb preiswerter liefern als Wetzel, der pro Brand 2 Reichstaler und 16 ggr. Röstzins an den Fiskusabführen mußte. Die wiederholten Wetzelschen Beschwerden wurden jedoch von der Kammer am 8. August 1836 als unbegründet zurückgewiesen.

http://www.karstwanderweg.de/publika/harz_zei/9495/reinboth/107-127/

1649 Die Obrigkeit wertet die Berner Währung auf, die Preise sinken weiter. Viele Bauern können nicht mehr zinsen.

http://www.morgeten.ch/pages/geschichte.htm

(14. Jahrhundert) Ausdrücklich wurde laut Kaufbrief den Krämern gestattet, an ihrem Neubau nach Belieben vorn sowohl als hinten «phenster und gesicht» 5 anzubringen. Andererseits verpflichtete die Übernahme der Liegenschaft, die vom Domstift zu Erbe ging, die Zunft zur jährlichen Lieferung einer Ohm roten Baselweins an die Domherren auf Burg, sowie zur Zahlung eines Geldzinses im Betrag von einem Pfund und fünf Schillingen neuer Basler Münze an die «armen lüt», d.h. an das Spital.

http://www.safranzunft.ch/koelner_chronik/Teil_1/Zunfthaus.htm

(1487) Als Grundherr des Dorfes Otterstadt besaß das St. Guidostift auch das Weisungsrecht über die Allmende. Ohne seine Zustimmung durfte nichts davon verkauft oder verliehen werden. Schon die Absicht hierzu wurde den Otterstadtern übel vermerkt. Sie hatten einem armen Hirten eine Hofstatt zugesagt. Dafür sollte er einen Bodenzins an die Kirche entrichten.

http://www.stickelspitzer.de/service/ortsgeschichte/schreiner/buch/zerwuerfnisse.htm

Bräuurbars-Zinns
Dem Anton Frommelt von Vaduz wurde laut amtlichen Protokoll von 7ten und ratificato 4ten April 1810 bis auf amtlichen Wiederruf gestattet, Bier im kleinen zu bräuen, vovon er von jedem Gebräu von beiläufigen dreissig Viertln, oder 240 Maass, vierzig Kreuzer Zinnss, und von dem im kleinen ausschänkenden Quanto das gewöhnliche Umgeld zu entrichten hat.

http://www.mauren.li/archiv/literaturbilder/1975/1975_380.jpg

Obiges Zitat (Bräuurbars-Zinns) stammt von der Seite "Lichtenstein/Mauren: Die Landesbeschreibung des Landvogts Josef Schuppler aus dem Jahre 1815" (>>). Da lohnt sich durchaus mal einen Blick reinzuwerfen.
Man o man, was die damals schon für Steuern, ähh Entschuldigung, an Zinnssen zu zahlen hatten..., nicht schlecht!!! Wir sehen, es hat sich überhaupt nichts geändert.

Der Untertan führt Abgaben an die Macht (Kirche, Vögte usw.) ab. Komischerweise hießen diese Abgaben vor hunderten von Jahren u.a. Zins. Die Abgabe/Steuern sind historisch also gleichbedeutend mit dem Zins. Neuzeitlich übetragen frage ich deshalb nochmals:

Steuern (und alles andere) dürfen AUSSCHLIEßLICH mit dem vom Staat festgelegtem GESETZLICHEM Zahlungsmittel (GZ) bestritten werden.

Angenommen, du hast das MONOPOL, und damit als einziger das Recht und die Pflicht, auf die Ausgabe dieses GZ auferlegt bekommen (Geschäftsbanken + Zentralbank).

a) In was/wovon bezahlst du selbst in dieser Situation deine Steuern?
b) Von was/wovon lebst du ?
c) Was passiert aufgrund von a) + b) bei denen (incl. Staat, siehe Punkt Beamtenbesoldungsgesetzweiter unten), die sich bei dir dieses GZ abholen müssen ?
==> Macht, Steuern, Zinsentstehung (die Anfänge) - "Fischer Schmidt" und "die Rüstung"

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Sinkende Steuerbelastung von Unternehmens- und Vermögenseinkommen
.....
Es zeigt sich also, dass vor allem große international tätige Unternehmen streng nach gelten dem deut schen Steuerrecht in der Lage und aus Konkurrenzgründen aber auch gezwungen sind, ihre Steuerzahlungen in Deutschland auch bei gutem Ertrag für die Anteilseigner immer stärker zurückzu fahren. Die Finanzvorstände müssten ihren Hut nehmen, wenn sie die von der Politik geschaffenen oder zumindest nicht verwehrten gesetzlichen Möglichkeiten nicht optimal zu gunsten ihres Unternehmens anzuwenden wüssten.
.....
Komplett...

Das scheint mir der "jumping Point*" zu sein. "Bäckerei Weiß" und "Eisenwarenladen Euteneuer" werden obige Ausführungen sicherlich anders sehen. Wir reden nämlich hauptsächlich hierüber:

.....
Ende 1996 waren von den insgesamt schätzungsweise 3 Millionen (umsatzsteuerpflichtigen) Unternehmen in Deutschland nur rund 3 900 Aktiengesellschaften. Allerdings betrug der Anteil der Aktiengesellschaften am Umsatz aller Unternehmen etwa 20 %; vor allem große Firmen werden also in dieser Rechtsform geführt.
.....
http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/1997/199701mba_aktieals.pdf
Wenn da mal nicht die "oberen Zehntausend" paktieren. Beispiele dafür gibt es genug!! Denke ich dann noch an Basel II...
.....
Unwahrscheinlich ist dagegen, daß man plötzlich doch noch über die Auswirkungen von Basel II auf den Mittelstand nachzudenken begonnen hat. Während das neue Kreditrating nämlich die Darlehen für Großunternehmen mit guter Bonität billiger macht, verteuert es sie für Kleinunternehmen und Freiberufler - oder schneidet diese gleich von der Geldversorgung ab. Mit Kredit ist es nämlich wie mit Sex: wer am meisten braucht, bekommt am wenigsten...
.....
http://www.bwl-bote.de/20021116.htm
...komme ich nicht umhin, dem ganzen Vorsatz zu unterstellen!!

*scheiß Anglizismen 

!! P O L I T I K !!
 
Bundesanstalt für Angestellte
.
Die BfA, von deren Seite wir bisher die aktuellen Daten über die Lage der Rentenkassen bekommen konnten, hat ihre Homepage neu gestaltet. Das an sich wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn nicht ein winziges Detail auffallen würde. 

Bei all den dutzenden von Seiten, die sie geschafft haben neu zu erstellen, fehlt ausgerechnet die "Zahlen und Fakten" Seite, in der die laufenden, aktuellen Daten z.B. der "Schwankungsreserve" und der "verfügbaren liquiden Mittel" dargestellt waren.

Ist das nicht seltsam? Warum fehlt ausgerechnet diese Seite? Ist das irgendwie besonders schwer, die alten Daten zu übernehmen? Wohl kaum!! Immerhin habe ich das auch geschafft, und die Anzahl, der dort schon neu erstellten Seiten, spricht ebenfalls dagegen,
Vielmehr könnte schlicht zu viel Wahrheit in den Daten stecken. Wahrheit, die sie, nett wie sie sind, uns nicht aufbürden wollen??

Noch will ich nicht ausschließen, daß die fehlende Seite tatsächlich mit der Neugestaltung der Homepage zu tun hat. Ist immerhin möglich. Nichtsdestotrotz sollten wir dem Totschweigen des Desasters zuvorkommen. Ich habe diesbezüglich eine Anfrage an die BfA gerichtet. Und ich denke, je mehr Leute dies tun, um so eher kommen sie in Zugzwang. Deshalb stelle ich mal die Mailadresse der BfA hier rein, bei der ihr mal ganz zwanglos nachfragen solltet, was mit der Seite "Zahlen und Fakten" passiert ist: Pressestelle@bfa.de

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Die deutsche Akten-Demokratie - Zuviel Gesetze und zuwenig Vertrauen

Den Text fand ich nicht schlecht, denn er stammt von 1966 !!! Wobei mir die Grundtendenz eine Nuance zu wenig kritisch mit dem Staat zu sein scheint. Wobei an der Aussage "Unsere Gesetze spiegeln nur wider, was der Staatsbürger heute von seinem Staat verlangt. Je fester er glaubt, daß sich das Leben der Staatsbürger untereinander ausschließlich durch Rechtsvorschriften regeln ließe, um so mehr Gesetze braucht er." durchaus etwas dran ist. Ich erinnere nur daran, daß gewisse Pfälzer durch Versprechen "von blühenden Landschaften" und "unsere Renddee ist sischä" wieder gewählt wurden. Lesenswert auch deshalb...

Hier lang...

... weil mir dazu zwei Sachen einfallen:

1.)
.....
Die Macht muss ihrerseits vor dem Kapital und vor der Vollstreckung von Kontrakten existieren, da Kapital sonst Nicht-Kapital wäre und Kontrakte nicht erst eingegangen würden also ebenfalls Nicht-Kontrakte wären. Daher steht ein solches System, das über Mittel zur Ermöglichung von rechtsfestem Kapital und zur Ermöglichung von Vollstreckung vor der Vollstreckung bereits verfügen und diese ergo vorfinanziert haben muss, vor einem unlösbaren Problem: Es müssten Leistungen, in welcher Form auch immer, an die Machthalter erfolgen (dort Einnahmen), die Leistungen der Nicht-Machthalter bedingen (dort Ausgaben) noch bevor diese selbst mit Hilfe von gesichertem Eigentum und vollstreckbaren Kontrakten wirtschaften können, da die Nicht-Machthalter selbst noch nicht über Möglichkeiten zur Erwirtschaftung mit anschließender Weitergabe bzw. Verausgabung von in Frage kommender Leistungen verfügen.
.....
Heerscharen von Philosophen, Historikern, Soziologen und Ökonomen haben sich mit dem Phänomen des „Aufstiegs und Niedergangs“ beschäftigt, ohne auf den Kern des Problems zu stoßen, nämlich seine prinzipielle Unlösbarkeit. Sämtliche Versuche, die von Platons Ideal des „klugen Herrschers“ über das Konstrukt eines Gesellschaftsvertrages im Sinne von Hobbes oder Rousseau bis zur aktuellen Forderung nach einem „minimalist government“ reichen (Roth 2002) sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Sie können die Zeitdauer eines konkret ausgeformten Machtsystems zwar strecken, seinen Untergang jedoch nicht verhindern, woraufhin sich – auch unter der Möglichkeit eines langanhaltenden stagnativen Zustands („dark ages“) - andere Machtsysteme entwickeln, auf die jedoch zwangsläufig ein gleiches Schicksal wartet, vgl. u.a. van Creveld (1999, 457 ff.), der ausnahmsweise auch auf die Bedeutung des Abgabenmonopols als Machtbasis verweist (169 ff.), auch wenn er den stets gleichen Fehler wiederholt, nach dem sich Abgaben erst entwickeln können, nachdem es so etwas wie „wirtschaftliche Tätigkeit“ gegeben hat.
.....
(>>)

[Bundesbesoldungsgesetz(BBesG);..... § 3 Anspruch auf Besoldung;.....(5) Die Dienstbezüge nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 6 werden monatlich im voraus gezahlt.....] 

FDP: Deutschland hat sieben Billionen Euro Schulden

2.) Beim im Artikel zitierten "Bundesgesetzblatt" sind wir mittlerweile bei mind. 4272 Seiten (>>). 

Derzeit gelten in Deutschland rund 2.150 Bundesgesetze und rund 3.130 Rechtsverordnungen. Hinzukommen für jeden Bundesbürger mehrere hundert Landesgesetze und –Verordnungen sowie kommunale Satzungen. Das geltende Recht der Europäischen Union umfasst allein 105.000 Seiten. (>>)

Zur Zeit sind etwa 2400 «Verordnungen» und 1300 «Richtlinien» des Ministerrats sowie 3800 «Verordnungen» und 400 «Richtlinien» der Europäischen Komission in Kraft. (Jahr 2000, >>)

Gerade im Bezug auf die EU geht der ganze Wust eindeutig von der Politik (und/oder Hintermännern?) aus. DAS ist ganz klar die "Aktion" der Administrationen. Uns bleibt hier nur die "Reaktion".

 
# 08.03.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (Jan. 05)

Vorab 1: Der Staat machts !!!

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":

.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 

56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 

57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.

58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 

59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (auch EURO-Gebiet)

Zuerst mal die Graphik:


(Zur Erklärung auf die Graphik klicken !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Gar nicht mal so übel!!! Wie zu sehen, eine Steigerung zum Vormonat (Dez. 04) um 35,37 Mrd.€., oder 0,97%. ALLERDINGS.... (bitte weiter lesen)
 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen)

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Hier kann ich leider nur sagen: Wie üblich, mal wieder ein Rückgang. Und zwar um 7,13 Mrd.€, oder 0,32%. Die Tendenz der letzten Jahre setzt sich fort. Nichts neues unter der deutschen Sonne.

In diesem Statistikblatt ist aber was anderes ganz interessant. Nämlich "die Kredite an die öffentlichen Haushalte". Hier zeigt sich ein Zuwachs von Dez.04 auf Jan. 05 von 9,86 Mrd.€ (kurz + langfristige Kredite). Und dies ist der erste "ALLERDINGS-Punkt" von oben. Oben wird nicht nach Kreditnehmern differenziert. Die Kredite der öffentlichen Haushalte fließen dort mit ein. Wenn man so will, die schönen 35,37 Mrd.€ an zusätzlichen Kredite relativieren sich entsprechend. Zusätzliche Staatsverschuldung wird uns im Endeffekt nicht aus der Krise führen. 
 

Noch kurz die...

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 + 2005 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,5;Nov. 04 = 8626,3;  Dez. ' 04 = 8681,5;  Jan. '05 =  8739,7

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

a.) Differenz von Dez. '04 auf Jan. '05 = 58,2 Mrd.€, oder 1,00%  (Vormonat:  Nov. '04 auf Dez. 04 = +55,2 Mrd. €, oder +0,64 %. 

Teile ich die +58,2 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,85 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem sehen wir ziemlich deutlich, daß im Rest Europas noch Verschuldungswillige/Verschuldungsfähige vorhanden sind.

b.) Wobei ich diesmal auch die "öffentlichen Haushalte" erwähnen will. Diese verschuldeten sich zusätzlich um 49,6 Mrd.€, oder 2,18%. 

Ich liste dies aus folgendem Grund mit auf. Ein Teil (wie groß der Teil ist, konnte nicht näher eruiert werden) der zusätzlichen Kredite von a.) + b.) fließen nämlich ebenfalls in 1.) (Kredite an Nichtbanken) mit ein! Das ist der zweite "ALLERDINGS-Punkt" von oben. Auch hierdurch werden die 35,37 Mrd.€ nochmals "geschmälert".

Will sagen, für die BRD sieht die Statistik weiterhin düster aus, was auch folgende Graphik zeigt:

In der gesamt BRD findet eine Neuverschuldung seit ca. drei Jahren, mehr oder weniger, nur noch durch den Staat statt. In 2004 sogar komplett!! Diesbezüglich haben wir also momentan historische Zustände. Wie unter 3.) ersichtlich, ist dies so im restlichen Euro-Raum mitnichten der Fall. Ob nun die Privaten bei uns nicht mehr können, oder nicht mehr wollen, sei mal dahingestellt. Fakt scheint mir jedenfalls, daß dies in dieser Form nicht mehr lange gut gehen kann. Wobei, wie immer, dieses "nicht mehr lange" kaum vorhersagbar ist.

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Künast kritisiert Werbung für Kredite

"Institute mitverantwortlich für Überschuldung" / Markt nur schwer durchschaubar
.....
Schuld sei die massive Werbung für Kredite, sagte Künast am Dienstag in Berlin. Diese erwecke bei den Kunden den Eindruck, "dass sich viele Wünsche problemlos über Kredite sofort und unkompliziert erfüllen lassen".
.....
Komplett...

1.) Vielleicht sollte man diejenigenwelche alle für unmündig erklären, dann wäre ruhe im Karton. Nein, mal ehrlich, niemand anderes als die Kreditnehmer selbst tragen die Verantwortung für ihre Schulden. Vor allem Künasts Begründung ist ja wohl der Hammer. Natürlich versuchen die Banken ihr Geschäft anzukuberln. Genau wie jede andere Firma, die Werbung macht auch. Und wer tatsächlich darauf reinfällt, ist selbst schuld. Da eine Hauptgrund für ÜBERschuldung allerdings Arbeitslosigkeit ist, sollte Fr. Künast lieber mal nach der Politik ihrer eigenen Regierung fragen, und ganz grundsätzlich nach der Rolle des Staates bei diesem Problem (Beispiel). 

2.) So pervers das klingt, Fr. Künast sollte sich lieber mal diese Graphik anschauen. Bricht jetzt auch noch die Kreditvergabe an die "wirtschaftlich unselbstständigen und sonstigen Privatpersonen" (rote Linie) weg, geht's noch schneller bergab. Vielleicht sollte sie mal jemand fragen, was der Kreditgeldstandard ist!!!

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Sorry Leute, mehr ging für heute nicht !!! Mußte mich bevorzugt um die Beschaffung des gesetzlichen Zahlungsmittels kümmern !!!


 
# 04.03.05 #

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Geldentstehung / Pfandbriefe / Umfang der an die Bundesbank verpfändeten Sicherheiten usw.!!!!!!!

Worum geht es? Darum:

Geschäft im Rahmen der Offenmarktpolitik des ESZB. Werden auf Initiative der EZB von den nationalen Zentralbanken (z.B. Deutsche Bundesbank) durchgeführt, indem Kreditinstitute gegen Verpfändung Liquidität zur Verfügung gestellt bekommen.

Komplett...

Die Geschäftsbanken (z.B. Commerzbank) müssen für den Erhalt von Liquidität* Pfänder (Einzahl=Pfand) bei der Zentralbank hinterlegen. Nur so kommen sie, platt gesagt, an Kohle. Von den Geschäftsbanken können dann wir, die Kunden, z.B. Bargeld abheben. Diese Pfänder dienen der Zentralbank dann als Sicherheit für das von ihr, an die Geschäftbanken, ausgegebene Geld. Ohne Pfand keine Penunse !!!!!!!
* Zur gesamtwirtschaftlichen Liquiditätsausstattung der Kreditinstitute gehören daher lediglich ihre aktuellen Bestände an Zentralbankguthaben und Kassenmitteln (Bargeld) sowie gegebenenfalls freie Kreditlinien bei der Notenbank.
http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_b.php#bankenliquiditaet
Schauen wir uns nun den "Pool", der bei der Deutschen Bundesbank (Zentralbank) hinterlegten Sicherheiten (Pfänder) der deutschen Geschäftsbanken (Kreditinstitute), genauer an:
Umfang der an die Bundesbank verpfändeten Sicherheiten

2003

Bei rund 42% der an die Bundesbank verpfändeten Sicherheiten handelte es sich um gedeckte Bankschuldverschreibungen (Pfandbriefe). Je ein Viertel entfiel auf Staatsanleihen und ungedeckte Bankschuldverschreibungen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Verschiebung zu Gunsten der ungedeckten Bankschuldverschreibungen und zu Lasten der Pfandbriefe. Weniger als ein Zehntel machten insgesamt die sonstigen marktfähigen Sicherheiten sowie die Wirtschaftskredite (rd. 10 500 Wechsel und gut 4 500 Kreditforderungen mit zusammen 6,2 Mrd.€) aus.

http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/jahresberichte/2003gb_bbk.pdf

Hierzu nun ein paar wichtige Details:

Pfandbriefe usw.

Diesbezüglich sah das im Jahr 2003 so aus:

Absatz festverzinslicher Wertpapiere 2003; Nominalwert Bruttoabsatz in Mrd. € 

Pfandbriefe insgesamt 211,414

Hypothekenpfandbriefe = 59,724
Öffentliche Pfandbriefe = 151,690

http://www.hypverband.de/hypverband/attachments/verband_publ_jb_2003_rentenmarkt.pdf

Das bedeutet nichts anderes, als das beinahe 3/4 (71,75%) aller in 2003 ausgegebenen Pfandbriefe in 2003 von der öffentlichen Hand stammen. 

Ich denke, wir können diese Zahl, ohne Verzerrungen und mit gutem Gewissen, auf obige hinterlegte Sicherheiten bei der ZB (BuBa) übertragen. Sprich, MINDESTENS 3/4 dieser 42 % sind als Sicherheiten hinterlegte ÖFFENTLICHE Papiere!!!! Wahrscheinlich eher mehr, da "ihr Ausfallrisiko gegen Null tendiert (>>)" (sic!! Argentineien läßt grüßen)und sie somit "gerne gesehen" sind.

Hinzu kommen nun noch 25% Staatsanleihen und, vermutlich, noch ein kleiner Anteil der "ungedeckten Bankschuldverschreibungen". 

Grob gesagt stammen in der Summe also nicht ganz 2/3 aller hinterlegten Sicherheiten vom Staat. Zwar von den Geschäftsbanken bei der ZB deponiert, aber im Ursprung eben vom Staat. 

Ein Großteil der Liquiditätsausstattung des Bankensystems -und damit des Wirtschaftsystems- basiert demnach auf der Verschuldung des Staates. 

Das ganze wird besonders pikant, betrachten wir uns folgende Entwicklung: "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" (bitte kurz durchlesen!!!!!!).

Oder auch hier, um nochmals zu oben angesprochenen Pfandbriefen zurück zu kommen:

Öffentliche Pfandbriefe mit Laufzeiten von über 4 Jahren

1998 (Peak seit 1992) = 147,59 Mrd. €
2004 = 48,25 Mrd. €

BuBa Monatsbericht 02/05, Seite 49

Die Laufzeiten der vom Staat ausgegebenen Papiere ist ständig im Sinken begriffen. Erklärend ein Zitat:
Auf der Grundlage des Pfand-Pools können somit alle Sicherheiten während ihrer Laufzeit jeweils voll zur Besicherung eingesetzt werden.

http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/1998/199811mba_geldpoleszb.pdf

"...während ihrer Laufzeiten..." !! Wie wir gesehen haben, schmieren die Laufzeiten der bisherigen Ausgabebasis (Papiere des Staates) immer mehr ab. Deshalb läßt sich vermuten (!!), daß hinter dem Satz "...Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Verschiebung zu Gunsten der ungedeckten Bankschuldverschreibungen** und zu Lasten der Pfandbriefe....", quasi zwangsweise, ein Switch hin zu mehr Sicherheiten auf Basis von privaten Teilnehmern vollzogen hat. Nur wollen/können die ja aber auch nicht mehr so richtig....(>>)!!!
**Unter Bankschuldverschreibungen versteht man Anleihen von Kreditinstituten. Dabei unterscheidet man „gedeckte“ von „ungedeckten“ Papieren. „Gedeckte“ Papiere wie Pfandbriefe und Kommunalobligationen (= öffentliche Pfandbriefe) werden von Hypotheken- und Landesbanken begeben. Diese Titel sind durch Grundpfandrechte bzw. Kredite an öffentliche Schuldner besichert. Ihr Ausfallrisiko tendiert somit gegen Null. „Ungedeckte“ Papiere werden neben den eben genannten Instituten auch von privaten Banken, Sparkassen, genossenschaftlichen Kreditinstituten und Bausparkassen begeben. Durch die fehlende Besicherung korrespondiert hier das Ausfallrisiko mit der Kreditwürdigkeit des Emittenten.

http://www.aktieninvestmentberatung.de/n2001-05-01.html

Das alles hört sich nach theoretischen Gehirnquallen an, hat aber ganz praktische Auswirkungen. Zur Verdeutlichung noch ein paar Zahlen:
BRD-Umlauf festverzinslicher Wertpapiere 2003 in Mrd.€

Umlauf insgesamt = 2941,842
Davon staatliche (öffentliche Pfandbriefe und Anleihen) = 1744,29

http://www.hypverband.de/hypverband/attachments/verband_publ_jb_2003_rentenmarkt.pdf

Verhältnis öffentliche/insgesamt = 59,3 %

Knapp 60% aller umlaufenden festverzinslichen Wertpapiere in der BRD stammen vom Staat!!!!!! Man stelle sich vor, der Staat fängt wirklich an "zu sparen". Der gesamten Volkswirtschaft würde der Boden unter den Füßen weggezogen!! 
Von wegen "der Staat kann nur die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft herstellen", er IST die Wirtschaft (etwas überspitzt vormuliert).
Andererseits brauchen wir über die Folgen weiter steigender Staatsverschuldung nicht zu diskutieren. Alles in allem, die Alarmzeichen mehren sich. 
Ist es schon...
???
"Lang" hin kanns jedenfalls nicht mehr sein 

!! P O L I T I K !!
 
Nicht angekündigte US-Manöver vor der venezuelanischen Küste - Steht ein Putsch unmittelbar bevor?
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Eine Anzahl von US-Kriegsschiffen, die speziell für Landungsoperationen ausgerüstet sind, waren am Montag (28.2.05) nur etwa 50 km vor der venezuelanischen Küste gesichtet worden.
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Die Anwesenheit der Kriegsschiffe seinen Teil von Routine-Manövern, die schon öfter stattgefunden hätten. Offensichtlich will die venezuelanische Regierung die Bevölkerung beruhigen und auch die Spannung mit den USA verringern.

Sie mußte nämlich zugeben, daß bei früheren Manövern die USA immer die Regierungen der in der Nähe liegenden Länder vorher benachrichtigt hatten, diesmal aber nicht!
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Komplett...

Zu dem im Artikel erwähnten Gary Webb, der nun leider tod ist: "Tod eines Journalisten"

Dazu kann ich nur empfehlen sich "Zensor USA" zu besorgen. Dort hat er -Webb- auch einen Artikel zum Besten gegeben (nicht von mir reingestellt). Ich bin in der Tat sprachlos!!!!!!

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"EU soll voll interventionsfähig werden"
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„Verteidigung“ ist auch in der EU mittlerweile zum Orwell’schen Begriff geworden. Es geht nicht mehr um Verteidigung, sondern um militärischen Interventionismus. Es ist ziemlich einmalig, dass Staaten nun durch die EU-Verfassung verpflichtet werden, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Dazu wird eine „Europäische Verteidigungsagentur“ eingerichtet, die für die Entwicklung der „Verteidigungs“fähigkeiten, für Forschung, Beschaffung und Rüstung zuständig ist. Sie soll die Rüstungspläne der Mitgliedstaaten harmonisieren, damit die EU voll interventionsfähig wird. 

In diese Richtung der Aufrüstung weisen auch nüchterne Zahlen: Im österreichischen Bundesheer wurde bereits 2001 ein Nachholbedarf von 10,9 Milliarden Euro festgestellt. Die deutsche Bundeswehr hat ihrerseits bis zum Jahr 2014 Projekte von 70 Milliarden Euro in der Schublade. Eine Graphik der EADS prognostiziert mit Hilfe von NATO-Daten, dass die Rüstungsausgaben der EU und der USA im Jahr 2010 um 50 Prozent höher sein werden als zu Hochzeiten des Kalten Krieges. Dies sind enorme Entwicklungen, die auch auf unsere Sozialbudgets zukommen. 
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Auch ein Zitat aus der Webpage des Bundesministeriums für Landesverteidigung verdeutlicht dies: „Für Österreich ist die Teilnahme an EU-Einsätzen mit großem Nutzen verbunden (...) Als wesentliche Zielsetzung der europäischen Sicherheitspolitik nennt Prof. DDr. Erich Reiter, Beauftragter für Strategische Studien des BMLV: (...) Kooperation mit den USA und mit Japan zum globalen Management von Konflikten und zwecks Zugangs zu strategischen Rohstoffen, der Aufrechterhaltung freien Handels und der Schiffahrt“. Hier stellt sich die Frage, welches Sicherheits- oder vielmehr Unsicherheitskonzept dahinter steckt, wenn westliche Armeen u.a. dafür zuständig sein sollen, den Rohstofffluss vom Süden in den Norden aufrechtzuerhalten.
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Komplett...

Da sage noch einer, daß unsere Herren/Damen Politiker nicht fähig sind Prioritäten zu setzen.

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»Die Trilaterale Kommission entscheidet alles«

»Weltregierung im Wartestand« legt die Richtlinien der Politik fest. Ihr Ziel: »Global Governance« – Weltherrschaft ohne Regierungen.
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Vielleicht müssen wir mit der Trilateralen Kommission beginnen. Sie wurde 1973 gegründet und ist nichts anderes als eine Weltregierung im Wartestand.
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Komplett...
Schön zu wissen, das wir unser Leben selbst in der Hand haben  ?????? 


 
# 22.02.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
 
Eine auf Schulden gebaute Nation

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Aber die Kehrseite dieses Wettbewerbs um die Energie-Ressourcen der Erde ist die bevorstehende Krise in Amerikas Rücklagen für die Altersvorsorge. Amerikas politische Entscheidungsträger finden gerade heraus, dass die vom Staat unterstützte Altersversorgung schlicht nicht aufrecht zu erhalten ist. Alan Greenspan hat es gestern in vorbereiteten Bemerkungen gegenüber dem "Senate Banking Committee" ausgesprochen. Der Vorsitzende tendiert zu privaten Altersvorsorgekonten. Er erzählte den Senatoren, dass "die bestehende Struktur nicht funktioniert" und dass private Konten "auf lange Sicht eine gute Sache sind".

Worum es eigentlich geht, ist, dass es in der nahen Zukunft zu wenig Arbeiter geben wird, die für zu viele Ruheständler zu viel Geld bezahlen müssten. Oder, falls Sie die Sprache der Zentralbank vorziehen: "Die Versicherungsleistungen, die der wachsenden Bevölkerungsschicht im rentenfähigen Alter im Rahmen von obligatorischen Anspruchsprogrammen zugesagt wurden, hier insbesondere Sozialhilfe und die Alterskrankenversicherung Medicare, drohen in den folgenden Jahren die Kapazitäten der Bevölkerungsschicht im arbeitsfähigen Alter zu überlasten. Die demographischen Daten sind unerbittlich und rufen zum Handeln auf!

Greenspan warnte auch, dass, wenn das Problem nicht jetzt angegangen würde, dies die Zinserträge langfristiger Anleihen in die Höhe treiben könnte. Kurzfristige Zinsen sind angestiegen, langfristige aber nicht, sogar nachdem Amerika ein $600-Milliarden-Handelsdefizit erzielte. Selbst Greenspan ist verwirrt. "Im Moment bleibt das allgemein unerwartete Verhalten des weltweiten Anleihenmarktes ein Rätsel. Anleihenkursbewegungen mögen eine kurzfristige Abweichung darstellen, aber es wird noch eine Weile vergehen, bevor wir die Kräfte, die den jüngsten Erfahrungen zugrunde liegen, bewerten können."

In alarmierendem Ausmaße ist es noch nicht einmal die Sozialhilfe, die die schlimmsten Probleme bereiten wird. Es ist die Alterskrankenversicherung. Eine aktuelle Studie aus Harvard berichtet, dass seit 1990 die Ausgaben für medizinische Leistungen in Amerika von 696 Milliarden Dollar auf 1,7 Billionen Dollar angestiegen sind, beziehungsweise auf 15 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Beihilfen der Bush-Regierung zu verschreibungspflichtigen Medikamenten werden der Belastung von Medicare innerhalb der nächsten 10 Jahren noch eine weitere Billion hinzufügen.

Medicare wird die Sozialhilfe nicht nur in Sachen öffentliche Ausgaben in den Schatten stellen, Medicare wird auch schneller in Konkurs gehen. Die Studie aus Harvard sagt genau das voraus für den Fall, dass der Medicare-Treuhandfond 2019, noch deutlich vor den öffentlichen Mitteln für Sozialhilfe, ausläuft.
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Invetors Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

Anscheinend sind die Probleme überall gleich!! Rot/Grün kann nichts dafür . Laßt Gnade walten !! 
Zu den Renten aus unserer Sicht

Im Jahr 2002 betrugen die "Leistungen an die Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten" 72,9 Mrd. €.
(Quelle: BMF, Bericht über den Abschluss des Bundeshaushalts 2002).

Im Jahr 2003 betrugen die "Leistungen an die Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten" des Bundes bereits 77,3 Mrd. €. Dies entspricht 30,11 % der Ausgaben (256,7 Mrd. €). Von 1972-'92 (20 Jahre) ergibt sich ein Zuwachs des Rentenkostenanteils von gerade mal 2,5 %. In den nächsten 20 Jahren ('92-'02) lag der schon bei 14,2 %. Und nun in nur einem Jahr 1 % Zuwachs ! Es geht schnellen Schrittes voran ! 
(Datenquelle: BMF, Bericht über den Abschluss des Bundeshaushalts 2003).

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Die unersättlichen "Staatsdiener" - Die Reform der Beamtenbesoldung könnte eine neue Kostenlawine auslösen
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Wohin die Reise aber wirklich geht, verrät eine Äußerung des DBB-Chefs: "Wir sind der Meinung, dass wir Überdurchschnittliches leisten." Das Signal an die Amtsstuben-Bewohner ist also klar: Fürchtet Euch nicht, so lautet die Botschaft. Keiner muss damit rechnen, demnächst nur noch 90 Prozent der Besoldung zu erhalten. Eine Reform à la Schily und Heesen könnte den deutschen Steuerzahler also teuer zu stehen kommen, weil die vermeintlich überdurchschnittlich fleißigen Beamten gern 110 Prozent kassieren würden. Höfer wörtlich: "Kritiker vermuten, dass die Beamten mit der neuen Leistungsbesoldung insgeheim eine saftige zehnprozentige Lohnerhöhung einplanen und das jetzige mangelhafte Leistungsniveau einfrieren.(...)Schilys Besoldungsreform ist, wenn es schlecht kommt, ein Gehaltssprung für die Beamtenschaft ohne Mehrleistung, wenn es gut kommt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein."

Beamte – so die Einschätzung von Experten – sorgen nicht für mehr Effizienz, sondern für mehr Bürokratie. GELDidee bringt mehrere Beispiele: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beschäftigt knapp 100.000 Bedienstete, von denen lediglich zehn Prozent in der eigentlichen Kernaufgabe, nämlich der Arbeitsvermittlung tätig sind. Zwei Jahre verzögerte sich die Einführung der Maut für LKW, weil die Technik streikte. Das Verkehrsministerium hatte allerdings vorauseilend schon 2003 rund 1.000 neue Stellen für die Mautüberwachung geschaffen. Beamte entwickeln auch Schnüfflerqualitäten: Um die Steuerzahler besser überwachen zu können, hat Finanzminister Eichel eine neue Behörde namens BaFin geschaffen, die jede Kontobewegung überprüfen darf. 1.500 vom Steuerzahler alimentierte Staatsdiener können sich dort austoben. Die Liste ließe sich mühelos fortsetzen. Höfer nennt noch andere Kuriositäten: Deutschland leistet sich eine "Bundesanstalt für Milchforschung", beschäftigt Lehrer – anders als im Ausland – als unkündbare Beamte, unterhält eine "Bundesstelle für Büroorganisation und Bürotechnik" und hat ein Bundessprachenamt mit 3.500 Beschäftigten.
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Komplett...

Also, dazu MUSS ich einfach nochmals verlinken: "Verhältnis Steuereinnahmen Bund zu Ausgaben für Rentenkasse, Pensionen usw."

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Fool's Paradise

Interest rates are low and America is awash in money. But what will happen when Fed Chairman Alan Greenspan turns off the tap?
 
Profit Pushers Percent of total U.S. corporate earnings that come from financial companies.
Nice, for Now 
Percent of net income these companies earned from their financing units in the third quarter. 
Ford: 157%¹ 
General Motors: 125% 
General Electric: 55% 
Deere: 25%² 
Caterpillar: 21% 
Harley-Davidson: 14%³
¹Pretax income. ²Fourth quarter ended Oct. 31, 2004. ³Income before interest and taxes. Source: Company reports.
.....
The potential hit to earnings caused by a rise in short-term rates could be more than a blip. Financial companies account for 30% of U.S. corporate profits now, up from 18% a decade ago, according to a Commerce Department report. There's no way to know how much of that financial-sector profit comes from the spread between short-term and long-term rates; indeed, sometimes the companies themselves seem not to know how much of a rate bet is built into their bottom lines. (Witness the accounting mess at Fannie Mae.) The circumstantial evidence, though, is that yield spreads are crucial to corporate profitability. 

"We've never seen U.S. companies so dependent on the steepness of the yield curve," says Leo M. Tilman, chief institutional strategist at Bear Stearns. "If short rates rise fast, I doubt many companies will be able to deliver the level of earnings investors are expecting."

Manufacturers with big financial subsidiaries are also vulnerable to rate rises. Caterpillar got 21% of its net income from its financial unit in the third quarter. The financing units of Deere & Co. and General Electric contributed 22% and 44%, respectively, to their earnings last year. Ford wouldn't have made any money pretax for the two years through 2003 if not for its financing arm.
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Komplett...

Sieht so aus, als ob immer mehr nur noch mit Geld, Geld verdient werden kann, und nicht mehr mit Produkten so richtig zum anfassen. Irgendwas läuft da schief!

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Globale Ungleichgewichte bleiben mittelfristig ein Risikofaktor

Leider ist das Dokument kopiergeschützt, so daß ich die interessantesten Passagen abtippen müßte. Deshalb sei hier nur mal der Link gesetzt. Jedenfalls finde ich, daß, dafür daß das vom Bundesverband deutscher Banken stammt, z.T. recht deutliche Worte gefunden werden. Zudem sollte nicht vergessen werden, daß die Mitglieder dieses Verbandes offensichtlich an angeborenem Opptimismus "leiden". (Siehe HIER: Frage 7: Wie wird sich, Ihrer Einschätzung nach, in Ihrem Hause die Nachfrage nach Krediten seitens der Unternehmen (inklusive Kreditlinien) in den nächsten drei Monaten entwickeln)

Komplett...

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Aktualisiert !!!

BRD: Arten und Gläubiger der öffentlichen Verschuldung


(Klick!)

Hat sich an sich nicht viel verändert, abgesehen von der Schuldenhöhe selbst. Interessant ist das Thema trotzdem. Gerade die "Gläubiger"!.

Schauen wir uns die Bietergruppe Bundesemissionen in der Reihenfolge nach den 2004 übernommenen gewichteten Zuteilungsbeträgen an:

1.) Deutsche Bank AG
2.) Goldman, Sachs & Co. oHG
3.) ABN AMRO Bank (Deuschland) AG
4.) Dresdner Bank AG
5.) Morgan Stanley Bank AG
usw.
Komplett...
Bei den Bundesemissionen (Anleihen usw.) ging es 2004 immerhin um 219 Mrd.€ insg. und um ca. 36 Mrd.€ an Zinsen, die es zu verteilen gilt (gesamtstaatlich sogar ca. 67 Mrd.€ an Zinsen). 

Bei der Deutschen Bank -ständig an Nr. 1 bei den Zuteilungsbeträgen- stellt sich das, als Folge dessen, so dar:

Deutsche Bank, Geschäftsbericht 2003

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Mio € 31.12.2003

Von öffentlichen Emittenten:  87.982

Allein die Deutsche Bank hat demnach 87,982 Mrd.€ an Schulden von öffentlichen Emittenten in ihren Büchern stehen. Leider konnte ich nichts dazu finden, wie viel davon aus Deutschland. Egal, die Abhängigkeit der öffentlichen Haushalte von den Banken wird auch so deutlich. Das zeigt ja auch obige Graphik. 39 % der Gläubiger sind von vornherein schon mal Kreditinstitute, und in dem Posten "Ausland" wird sicher auch noch die ein oder andere Bank "versteckt" sein. Jedenfalls legen das z.B. Nr. 2 und Nr. 5 der Bietergruppe nahe. Grundsätzlich wären hierzu detailierte Statistiken von Interesse. Warum wohl gibt es die nicht?

Bezeichnend ist auch, wieder Beispiel Geschäftsbericht Deutsche Bank (Seite 156), das eine Risikovorsorge im Kreditgeschäft bei öffentlichen Haushalten schlicht nicht vorhanden ist. Offensichtlich läßt es sich mit der Verschuldung des Staates recht ruhig leben und bei 67 Mrd.€ an auszuteilenden Zinsen auch noch ganz gut. 

Den Banken kann doch nichts Besseres passieren, als daß sich der Staat weiter verschuldet --> erst mal "sichere" Einnahmen (der Staat kann ja nicht Pleite gehen usw., aber wehe wenn...). Vielleicht entlassen die Banken deswegen unentwegt Leute? Der Staat wiederum ist darauf angewiesen, daß die Banken die Emissionen aufkaufen. Die alte wechselseitige Abhängigkeit der Macht und seiner Finanziers. Würde da der eine dem anderen wirklich weh tun wollen oder dürfen? Darüber sollte mal bei "Christiansen & Co." diskutiert werden!!

P.S.: Vordergründig profitieren natürlich auch Nichtbanken von der Verschuldung des Staates. In beinahe jedem Portfolio (Lebensversicherungen usw) liegen Staatsanleihen. Dummerweise muß der Staat zur "Begleichung" seiner steigenden Schulden, mehr oder weniger regelmäßig, die Steuern erhöhen (oder eben die Schulden). Du bekommst es also in die rechte Tasche reingeschoben und aus der linken Tasche wieder rausgenommen. Es sei denn, du schaffst es, deine Steuerschuld so gering wie möglich zu halten, oder bist Großabnehmer. Dann müssen die anderen für dich Löhnen.

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BRD-Kreditvergabe an die Privaten

Nur so: Graphik aktualisiert (Dez. '04)!!!

!! P O L I T I K !!
 
Medien - schuldig der Täuschung
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Die Richter klagten zudem die westlichen Konzernmedien an, Information gefiltert und unterdrückt zu haben. Unabhängige Journalisten seien marginalisiert und in Gefahr gebracht worden. Im Irak starben in 14 Monaten mehr Journalisten als im ganzen Vietnamkrieg. Das Tribunal stellte bezüglich der Berichterstattung der Mainstream-Medien zum Thema Irak einen Verstoß gegen Artikel 6 des Statuts des Internationalen Militärgerichtshofs von Nürnberg fest (Rechtsgrundlage zur Verurteilung der Nazi-Verbrechen bei den Nürnberger Prozessen). In Artikel 6 steht:

“Anführer, Organisatoren, Anstifter und Helfershelfer, die an der Fassung oder Ausführung eines gemeinsamen Planes oder einer gemeinsamen Verschwörung zur Begehung eines der vorgenannten Verbrechen2 teilgenommen haben, sind für alle Handlungen verantwortlich, die von irgendwelchen Personen in Ausführung eines solchen Plans begangen worden sind”. 
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Komplett... (auch dem dortigen untenstehenden Link folgen)

Dazu auch dieser:
 
Angriff auf Iran im Juni?
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Wirklich bemerkenswert wurde die Veranstaltung allerdings mit dem Auftritt Ritters, ließ dieser doch gleich zwei Bomben platzen.

So sagte er unter Berufung auf "informierte Quellen", daß die "Wahlen" im Irak von den USA manipuliert worden seien. Einer der an den Manipulationen beteiligten Beamten habe Ritter gegenüber bestätigt, daß der Stimmenanteil der "Vereinigten Irakischen Allianz" von 56 auf 48 Prozent gesenkt worden sei. Dies werde in Kürze auch von einem Journalisten, der bereits den Pulitzer-Preis gewonnen hat - offenbar ein Hinweis auf den für den New Yorker schreibenden Seymour M. Hersh - berichtet werden.

Die zweite von ihm genannte Information hätte, wenn sie zutreffen sollte, zweifellos noch weitaus schwerwiegendere Auswirkungen.

Demnach sind dem US-Präsidenten George W. Bush bereits Befehle für die Bombardierung des Irans im kommenden Juni vorgelegt und von ihm auch unterzeichnet worden. Offiziell solle dies mit der Zerstörung des vorgeblichen iranischen Atomwaffenprogramms begründet werden, tatsächlich würden neokonservative Mitglieder der Regierung aber auch erwarten, daß durch diese Angriffe eine Entwicklung in Gang gesetzt würde, die letztlich zu einem Sturz der bisherigen Regierung führen würde, was Ritter allerdings bezweifelt.

Komplett...

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Vorsicht, bissiger Hund!

von Uri Avnery

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In dieser Woche wurde der muslimische Führer Fariq al-Hariri, der sich vor kurzem der Opposition anschloss, in Beirut ermordet. Noch weiß man nicht, wer es tat. Die große amerikanische Propagandamaschine, die die israelischen Medien einschließt, wies auf die Syrer hin. Wenn sie tatsächlich schuldig sein sollten, war dieser Akt eine ganz große Dummheit, da es offensichtlich den Amerikanern helfen würde, eine libanesische Opposition aufzubauen und einen Sturm antisyrischer Gefühle zu wecken. Es geschah exakt im richtigen Augenblick für jemanden, der daran interessiert ist, eine Kampagne gegen Syrien zu beginnen, und zwar unter dem Slogan: „Schluss mit der syrischen Besatzung!“
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Komplett...

Ja, Uri Avnery ist in der Tat immer wieder lesenswert. Zusammenhänge (auch und gerade historische) leicht gemacht!

# 18.02.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !! 

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Nochmal zu Regionalwährungen

Zur Erinnerung, am 11.02.05 schrieb ich:

Es ist vorgesorgt. Der Staat läßt sich sein Monopol nicht nehmen. In was sollte er auch sonst "seine" Steuern eintreiben? 
Deutsche Bundesbank Gesetz über die Deutsche Bundesbank (Bundesbank Act)

§ 35 Unbefugte Ausgabe und Verwendung von Geldzeichen

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,

1. wer unbefugt Geldzeichen (Marken, Münzen, Scheine oder andere Urkunden, die geeignet sind, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzlich zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden) oder unverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen ausgibt, auch wenn ihre Wertbezeichnung nicht auf Euro lautet;

2. wer unbefugt ausgegebene Gegenstände der in Nummer 1 genannten Art zu Zahlungen verwendet.
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Solange die "Regios" bloß gegen Euro ein- und wieder rückgetauscht werden, ist das aus Staates Sicht völlig wurscht. Jeder Beteiligte muß zum Zeitpunkt X seine Steuern in Euro begleichen. Was zwischendurch passiert, ficht Hr. Eichel nicht an. Außer einem müden Lächeln wird da nichts kommen. Ich habe keine Ahnung wo die Grenze definiert liegt, ab der irgendein "Regio" geeignet ist, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzliche zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden. Aber eins ist mal sicher, sollte diese Grenze überschritten werden, ist es ratz-fatz aus mit der jeweiligen Regionalwährung. Alles andere ist Wunschdenken!!! 
Was nicht heißen soll, daß ich, obwohl ich nichts davon halte, grundsätzlich dagegen bin. Niemand wird gezwungen mitzumachen, also was solls? Soll jeder selbst entscheiden, ob sinnvoll oder nicht. Zumal Initiativen solcher Art ja auch durchaus dazu geeignet sein können, mal ein bißchen Druck auf aufzubauen. Das kann ja schonmal nicht schaden. Aber so wie oben siehts nun mal aus. Sobald das "Steuer/Geldmonopol" ernsthaft angegriffen werden würde, wäre auch schon wieder Sense!!
Ein Vertreter der Regios ist "Der Chiemgauer". Das hier können wir in Meldungen zu ihm lesen:
.....
Das Finanzamt Rosenheim habe mittlerweile sogar offiziell bestätigt, dass der Chiemgauer als Zahlungsmittel gleichwertig zum Euro eingesetzt werden kann.
.....
http://www.chiemseeagenda.de/inhalt/presse/050211_w.php
Und jetzt kommt DER ENTSCHEIDENDE PUNKT dazu!!! Bezugnehmend auf eben zitierten Textausschnitt, die Frage aus einem Forum: "Werden Chiemgauer vom Finanzamt akzeptiert?"
...nicht zur Bezahlung von Steuerschulden!!!! Diese Aussage betrifft die Umsatzsteuerpflicht.

Also das Finanzamt sagt: "Gleichwertiges Zahlungsmittel" daraus folgt dann volle Umsatzsteuer auf den Kassenbetrag. Die Begleichung von Steuerschulden wird aber ausschliesslich in Euro akzeptiert.

Habe gerade beim Finanzamt angerufen, weil das hätte mich dann doch gewundert wenn Eichel Chimgauer akzeptiert hätte.

http://www.f27.parsimony.net/forum67659/messages/7768.htm

So ist es, so war es immer, und so wird es immer bleiben!! Wie ich schrieb: "Solange die "Regios" bloß gegen Euro ein- und wieder rückgetauscht werden, ist das aus Staates Sicht völlig wurscht. Jeder Beteiligte muß zum Zeitpunkt X seine Steuern in Euro begleichen. Was zwischendurch passiert, ficht Hr. Eichel nicht an. Außer einem müden Lächeln wird da nichts kommen. "
Heißt: Ohne Steuern (allgemeine und ZB-Steuer ex staatlichem Abgaben- und Geldmonopol) entfällt Geld als GZ und demnach als "Zahlungsmittel". Geld ist demnach Macht-Derivat und hat mit privaten Interaktionen nichts zu tun (wiewohl derzeit die gesetzliche [!] Verpflichtung, da Geld = GZ, besteht, auch private Interaktionen mit seiner Hilfe (tägliche Fälligkeit, also wieder GZ mit Termin Null) zu regulieren.

Verschwindet das GZ-Monopol können die Privaten, falls sie Interaktionen wollen, jeweils interaktiv (einer mit einem anderen) Ware und Leistung gegen Gegenware und Gegenleistung vollziehen - oder es bleiben lassen.

Ein "allgemein" gültiges (= geltendes, d.h. zu konstantem Kurs in sich) Geld ist dann nicht mehr vorstellbar. "Noten" (= Notierungen wie Kerbhölzer) können in eng begrenzten Arealen vorkommen. Auf welchen "Standard" sie sich dann beziehen, müsste ermittelt werden. Da ein macht-basiertes GZ fehlt, das einen Standard liefert, liefe es auf minimalen Tauschverkehr, sich wiederum auf Stcükkäufe zurückentwckelnd hinaus.

Am Ende stünde wieder die Eigen-, Familien- oder Stammeswirtschaft. "Tauschringe" versuchen dies zu simulieren. Je größer der Tauschring, desto stärker die Notwendigkeit wieder mit Termin, Zwang, Sanktion usw. zu arbeiten.

Die Vorstellung, es könne jemals ein "für alle" (wie viele auch immer) geltendes Geld ohne Macht geben ist irrig und die Suche danach zwecklos. Und sobald mit privatem Eigentum und privaten Kontrakten gearbeitet wird, stellt sich wieder die Besicherungs- bzw. Vollstreckungsproblematik, d.h. die Machtfrage erscheint erneut.

Aus:DEBITISMUS (Macht, Staat, Zins, Wirtschaften, Geld, uvm.), Gesammelte Beiträge von Dr. Paul C. Martin (Heute besteuertes Steuerzahlungsmittel. Als Antwort auf: Was ist Geld ?)

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BRD-Verschuldunggesamtrechnung (kurz gefasst und vereinfacht)

Habe das mal aktualisiert:
 
Schuldenhöhe [Mrd. €] Schuldenhöhe [Mrd.€]
Pro Haushalt [€]
Pro Haushalt [€]
Pro Einwohner [€]
Pro Einwohner [€]
.....
.....
.....
.....
.....
.....
.....
 
2003
2004
 2003
 2004
 2003
 2004
GESAMTSUMME:
3.954,04
3.970,84
101.561,41
101.816,25
47.960,44
48.113,40
             
Schulden/BIP [%]
185,79
182,30
       
Schulden/Haushaltseinkommen [%]    
327,61
317,38
   

HIER gehts zur kompletten Tabelle!

Auch dort ist zu sehen, daß die Privaten einfach nicht mehr wollen/können. Genauer, die Unternehmen und Selbstständigen wollen/können nicht mehr. Die unselbständigen und sonstigen Privatpersonen legten dagegen nochmal ein Schippchen drauf. Interpretationen überlasse ich euch .

Ein Punkt möchte ich aber nochmals deutlich machen. Bei Statistiken, die irgendwie in Bezug zum BIP gesetzt werden, dürfen wir NIE die unterlegte Hedonik vergessen. Beispiel aus früheren News:

.....
Nach Schätzungen in der Bundesbank wäre das reale BIP-Wachstum in Deutschland im Durchschnitt der Jahre 1996 bis 1999 um knapp 0,2 Prozentpunkte höher ausgewiesen worden, wenn hier zu Lande die hedonische Preismessung bei EDV-Gütern und ein dem amerikanischen Deflationierungskonzept recht nahe kommender methodischer Ansatz (sog. verketteter Laspeyres-Mengenindex) ange- wandt worden wären.
.....
Überträgt man die amerikanischen Methoden und Rechenansätze auf Deutschland, fällt der Wachstumsunterschied zwischen den beiden Ländern in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre um durchschnittlich rund 0,4 Prozentpunkte pro Jahr geringer aus. Bei einer analogen Anpassung der entsprechenden USAggregate auf der Basis der in Deutschland verwendeten Methoden und Rechenansätze flacht sich das Wachstumsgefälle sogar noch etwas stärker ab.
.....
Aus BuBa Monatsbericht 2001. Wobei die Betonung auf 2001 (!) liegt. Denn wir wissen ja, daß seit 2002 auch bei uns vermehrt hedonisch berechnet wird. Damals wurden also + 0,2 % zusätzlich fürs BIP geschätzt. Seit dem hat sich ja einiges getan. Z.B. auch noch dieses:
.....
Ein sehr wichtiges Element der konzeptionellen Neuregelung ist, dass das Entgelt für die Bankdienstleistung – anders als bisher – auf die Verwender aufgeteilt wird. Diese Aufteilung der FISIM2 wirkt sich vor allem auf die Höhe der Bruttowertschöpfung, des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und des Bruttonationaleinkommens (BNE) in merklichem Umfang aus. Nach ersten Testrechnungen wird sich das Bruttoinlandsprodukt durch die FISIM-Neuregelung um rund 1,5 % erhöhen.
.....

Genaueres HIER !

Es wird geschraubt und gedreht, wo und wie es nur geht. Allein durch diese beiden Änderungen ergibt sich ein zusätzliches BIP von 1,7 %, gegenüber der alten Berchnungsmethode ! Sagenhaft ! Einfach so 1,7 % mehr BIP !
Ich weiß, daß ich mich des öfteren wiederhole. Aber das ist wichtig! Vor allem, wenn wir mal wieder eine offizielle Statistik vorgesetzt bekommen. Z.B. ist dies nach meiner Ansicht mit ein Grund dafür, daß selbst bei relativ hohen Wachstumsraten die Arbeitslosenzahlen nicht sinken. Wenn rechnerisch, durch Hedonik, aus einem Euro zwei* gemacht werden, dann hat das nicht zwangsläufig auch real eine Auswirkung. Zudem werden laufend zusätzlich Teilkomponenten hedonisch erfasst.

* nur zur Verdeutlichung, ist eine fiktive Zahl

P.S.: Diese verfluchte Datenaufbereiterei ist immens Zeitaufwendig. Deshalb gibts heute eben nur das, was ihr seht. Mehr ging nicht!!

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DER SCHULDENBERG DER HAUPTSTADT

Die Schulden des Landes Berlin lagen Ende 2004 bei 56,1 Milliarden Euro. Pro Kopf der Bevölkerung sind das über 16 500 Euro. Im bundesweiten Vergleich liegt allerdings Bremen mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 17 900 Euro vor der Hauptstadt. Für Berlin ist das ein schwacher Trost. Selbst wenn das Bundesverfassungsgericht die extreme Haushaltsnotlage der Hauptstadt anerkennt und der Bund anschließend bereit wäre, vom Schuldenberg 35 Milliarden Euro abzutragen, wäre Berlin immer noch schlechter dran als die am höchsten verschuldeten Flächenländer Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Komplett...

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Statistik der Bundesschuld

Statistik der Bundesschuld
Schulden und Gewährleistungen des Bundes und seiner Sondervermögen -soweit von der Bundeswertpapierverwaltung verwaltet- nach dem Stand vom 31.12.2003

A. ZUSAMMENFASSUNG NACH SCHULDNERN UND SCHULDENGRUPPEN

STAND (EUR) 31.12.2003

11. DEUTSCHE TELEKOM AG (Ehem Deutsche Bundespost) 

11.1. Finanzierungskredite 11.173.645.563

http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage29784/Schuldenbericht-2003.pdf

Das nur als kleines Beispiel, wer, wenigstens zum Teil (immerhin sind das 11,174 Mrd. €), für die Finanzierung der Telekom aufkommt/aufkam. Wieder mal der Steuerzahler an sich, und nicht der Telekom Kunde. Der Vollständigkeithalber sei noch ergänzt, daß der Bund mit rund 43 Prozent Großaktionär der Telekom ist. Wenn das mal keine wechselseitigen Abhängigkeiten sind...

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!! P O L I T I K !!
 
Initiative Nachrichtenaufklärung

Von dieser Seite stammen Nachrichten und Themen (hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum), die in den Medien nicht genügend berücksichtigt wurden. 

Ein paar Beispiele:

2001: Staatsverschuldung: Deutschlands unbekannte Gläubiger

Es läge im Interesse aller Steuerzahler, Klarheit darüber zu schaffen, bei wem ihr Land und damit sie selber verschuldet sind und welche Rolle Großbanken, Versicherungen, IWF und Weltbank im Verschuldungskarussell spielen. Öffentliche Informationen dazu sind unübersichtlich und unbefriedigend. Genaue Daten gibt lediglich die Weltbank auf einer CD-ROM, die allerdings 275 $ kostet.

2002: Druckmittel UN-Finanzen

Die USA üben auf die UNO finanziellen Druck aus. Mitgliedsbeiträge werden über Jahre zurückgehalten. Gezahlt wird nur, wenn politische Zugeständnisse zu erwarten sind. Dieses Instrument haben die USA vor dem Afghanistan-Krieg, aber auch 2003 wieder eingesetzt. Das US-Repräsentantenhaus bewilligte unter Verweis auf die "Nützlichkeit" eine Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe für die Vereinten Nationen. Ziel ist es diesmal, die UNO im Kampf gegen Saddam Hussein gefügig zu machen. Trotz der umfangreichen Berichterstattung über den Irak-Konflikt spielt dieses Thema keine Rolle. 

2003: Abgestufte UN-Resolutionen

Die Resolutionen der Vereinten Nationen ziehen unterschiedliche Konsequenzen nach sich. Resolutionen nach Kapitel VI der UN-Charta sehen eine friedliche Beilegung von Konflikten durch Verhandlungen vor. Resolutionen nach Kapitel VII der UN-Charta hingegen erlauben auch wirtschaftliche und militärische Sanktionen. In der Vergangenheit bezogen sich beispielsweise die Irak-Resolutionen meist auf Kapitel VII, während die Israel-Resolutionen auf Basis von Kapitel VI ausdrücklich keine Sanktionsmöglichkeiten vorsehen. Dieser wichtige Unterschied wird von den Medien in der Regel nicht erklärt.

Laut Auswärtigem Amt gibt es 229 Resolutionen, die sich mit Israel beschäftigen. Sie wurden ignoriert oder zurückgewiesen. Bislang hat Israel nur Resolution 425 vom 19. März 1978 umgesetzt, was allerdings von arabischer Seite umstritten ist. Das liegt an der Art der Resolutionen. Sie gelten als so genannte Kapitel-VI-Resolutionen, bei denen der Sicherheitsrat lediglich Empfehlungen aussprechen kann. Die Staaten müssen sich nicht daran halten.
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2004: Gesundheitsreform bedroht Privatsphäre

Die Patientendaten von 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten sollen nach einem Plan des Bundesgesundheitsministeriums ab 2007 zentral gespeichert werden. Aus diesen Daten wird die Lebenserwartung jedes Versicherten individuell berechnet: der so genannte Morbiditätsfaktor. Dieser soll künftig als Grundlage für einen neuen finanziellen Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen dienen. Datenschützer warnen vor dem „gläsernen Patienten“.

Der Morbiditätsfaktor wird individuell für jeden Versicherten errechnet. Alle Versicherten einer Krankenkasse werden in einem Gesamt-Morbiditätsfaktor zusammengefasst. Danach errechnet sich dann der Risiko-Strukturausgleich. Reichten bisher allgemeine Angaben zu Versicherten wie etwa Alter und Geschlecht aus, sollen nun alle möglichen Daten erfasst und zentral gespeichert werden – zum Beispiel Angaben zu (chronischen) Krankheiten, Krankenhausaufenthalte, Medikamente. Zwar sollen diese Daten „pseudonymisiert“, also verschlüsselt werden, doch gibt es Ausnahmen, die zur Einsicht der Klartextdaten berechtigen.
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Und vieles, vieles mehr!!! Schaut euch einfach mal um!! HIER direkt zu den Nachrichten.

 
# 15.02.05 #

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Verdeckte Schulden

In den Vereinigten Staaten, genauso wie in anderen Industrieländern, summiert sich der Gegenwartswert der ausstehenden Pensionen auf 100 bis 250 % der gesamten Wirtschaftsleistung. Das sind "verdeckte Schulden", die die offiziellen öffentlichen Schulden bei weitem übertreffen.
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Davon ausgehend, dass die gegenwärtige Politik unverändert bleibt, wird der Anteil der sozialen Sicherungssysteme an der gesamten Wirtschaftsleistung von aktuell 4,2 % auf 6,6 % im Jahr 2030 steigen – was einem Zuwachs von 57 % entspricht. Wenn diese 2,4 % Zuwachs ab 2001 zahlbar gewesen wären, dann würde sich eine Summe von 235 Milliarden US$ pro Jahr ergeben, oder mehr, als sich aus einer Erhöhung der Einkommenssteuer um 25 % ergeben würde.
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Die USA zwingen dem Irak genmanipuliertes Saatgut auf
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Bremer erliess Anordnung Nummer 81 über «Patente, Industriedesign, nicht offenbarte Informationen, integrierte Schaltkreise und Pflanzenarten». Diese Verordnung Nummer 81 hat den Charakter bindenden Rechts. Das US-Marionettenregime des handverlesenen früheren CIA-Mitarbeiters Allawi hat weder gegen dieses Gesetz noch gegen irgendein anderes der 100 Gesetze Einspruch erhoben. Welche Folgen wird die Anordnung Nummer 81 haben?
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Verordnung Nummer 81 ist ein raffiniert verfasstes Gesetz mit dem trügerischen Titel «Schutz neuer Pflanzenarten». Es gehört zu jenen Rechten am geistigen Eigentum, welche Washington und andere G7-Länder im WTO-Regelsystem verankerten, wobei der Irak nicht einmal Mitglied der WTO ist. Die besagte Verordnung gibt Monsanto und anderen Saatgut-Giganten Patentrechte über Saatgut, von dem sie behaupten, es «entdeckt» zu haben. Das Patent gilt normalerweise für eine kleine biotechnologische Veränderung der DNA oder Genreihe eines Saatgutes oder einer Pflanze, wie etwa Sojabohnen, Baumwolle, Reis oder Kartoffeln. Um diese Veränderungen vorzunehmen, bedienen sich Monsanto und andere Firmen selbstverständlich der Produkte erfolgreicher Zucht und Entwicklung irakischer Landwirte, selbstverständlich, ohne dafür zu bezahlen. Es besteht der dringende Verdacht, dass Monsanto und die anderen Giganten für genetisch verändertes Saatgut heimlich die irakische Saatgut-Datenbank angezapft haben. Diese wurde von der Consultative Group on International Agricultural Research (CGIAR) während der vergangenen Jahre treuhänderisch für Landwirte in deren Zentrum in Syrien verwaltet. CGIAR wurde mit Geldern der Rockefeller-Stiftung und der Weltbank gegründet, um die Verwendung von genetisch verändertem Saatgut in den Entwicklungsländern zu verbreiten.
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Komplett...

Es gibt Sachen, bei denen jeder weiterer Kommentar überflüßig ist. DAS ist so eine Sache!! Unfaßbar!!!!

Apropos "unfaßbar":

Bush & Monsanto (18 Mar 2001*)

Follow the Monsanto connection to George Bush's presidency. This brief will be more convincing than Grisham's Pelican Brief.

FIRST AND MOST IMPORTANT
Monsanto's lawyer was appointed to the Supreme Court by George Bush, Sr. The deciding swing voter gave the election to George, Jr. That justice: Clarence Thomas, Esq.

SECOND
Donald Rumsfeld, Secretary of Defense, was president of Searle Pharmaceuticals, purchased by Monsanto.

THIRD
Ann Veneman, Secretary of Agriculture, was on the board of directors of Calgene Pharmaceuticals, purchased by Monsanto.

FOURTH
Tommy Thompson, Secretary of Health, was a supporter of Monsanto in Wisconsin. He received $50,000 from biotech firms is his election run, and used state funds to set up a $317 million biotech zone in Wisconsin.

FIFTH
Mitch Daniels, Director of the Office of Management and Budget, was the vice president of corporate strategy at Eli Lilly Pharmaceutical Company. Eli Lilly and Monsanto developed the genetically engineered bovine growth hormone. Lilly "owns" the European "franchise." Daniels' presence insures that the bovine growth hormone will one day be approved for use in Europe.

SIXTH
The House of Representatives Agriculture Committee Chairman, Larry Combest (R-TX), named Richard Pombo to head Agriculture's dairy, livestock, and poultry sub-committee. Pombo will have enormous power in chairing this committee. In 1994, the Dairy Committee considered a bill that would label milk and milk products containing the genetically engineered hormone. The Dairy Committee stalled the proposed bill until the 1994 elections. When the 1994 session of Congress expired, the bill died. It was never even voted upon. A subsequent investigation of Pombo revealed that he accepted money directly from Monsanto while voting on a bill that impacted Monsanto's future, and the future of biotechnology.

SEVENTH
Last, but not least. John Ashcroft, Attorney General. The one man out of 535 members of the House of Representatives and the Senate receiving the greatest amount of financial support from Monsanto. He received five times the amount of money as the congressman finishing second. 

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*das wird heute so nicht mehr sein, sagt aber trotzdem alles!!



 
Die Plünderer kommen
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Auszehrung der vorhandenen produktiven und finanziellen Substanz in kurzer Frist - das ist das Geheimnis der Finanzinvestoren, die systematische Plünderung betreiben. Mögen Politiker wie Schröder noch so oft von wichtigen Investitionen für den Standort Deutschland reden und die Arbeitsplätze beschwören, die dadurch geschaffen werden - die Wirklichkeit sieht anders aus. "Die Statistik trügt", stellt das Handelsblatt fest. "Der steile Anstieg der Investitionen ist durch Fusionen und Firmenübernahmen geprägt. Und die haben unterm Strich mehr Arbeitsplätze vernichtet als neue geschaffen." Dies hindert dieselbe Zeitung ebenso wenig wie die Bundesregierung, die zielstrebigen Jongleure der Wall Street willkommen zu heißen, die man in den USA einfach "Raider", Plünderer, nennt. Völlig falsch - sagt der Bundeskanzler. Diese Firmen haben "Mut, Prinzipien und Visionen". 

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Wobei wir uns, meiner Meinung nach, trotz dieses Artikels davor hüten sollten, z.B. Arbeitszeitverlängerungen generell zu verdammen! Nur weil Geier & Co. dererlei Instrumente anwenden, heißt das nicht im Umkehrschluß, daß das grundsätzlich falsch ist! 
Ansonsten: DER MENSCH zählt einfach nicht!! Auch er ist Ware. Das zieht sich zwar wie ein roter Faden durch die Menscheitsgeschichte, macht es aber trotzdem nicht besser. Irgendwas ist bei "uns" ("uns" Mensch) fehlkonstruiert!! 



 
Pflichtarbeit als Lückenbüßer
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1-Euro-Jobs ersetzen öffentliche Regelaufgaben und ruinieren das soziale Hilfesystem

Die flächendeckende Einführung der Pflichtarbeit ohne Lohn setzt nicht nur Erwerbslose unter Druck oder bedroht reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Die 1-Euro-Arbeitsgelegenheiten ersetzen auch öffentliche Regelaufgaben und unterminieren die Trägerstrukturen des sozialen Hilfesystems. Doch die Gegenwehr steckt noch in den Anfängen - auch bei den Gewerkschaften.

Komplett...
Es fängt also langsam an. Das war selbstverständlich nicht vorhersehbar  ! Aus den News:

23.08.04
Zusatzjobs für Empfänger von Arbeitslosengeld II
.....Die Arbeiten im Rahmen eines Zusatzjobs müssen gemeinnützig und zusätzlich sein.
(Beispiel: soziale Betreuungsarbeiten in der Altenpflege und bei der Kinderbetreuung. Diese sind gemeinnützig, da sie der Gesellschaft zugute kommen und sie sind zusätzlich, wenn sie ergänzend zu den Aufgaben erbracht werden, die Altenpflegekräfte und Erzieherinnen üblicherweise leisten. .....
Ich verwette meinen Ars... darauf, daß wir in ein, zwei Jahren diese Schlagzeile lesen dürfen: "Zusatzjobs verdrängen zunehmend reguläre Tätigkeiten !!". Die "Versuchung" wird einfach zu groß sein. In der Praxis wird früher oder später die "Zusätzlichkeit" in  "oh, 'ne billige Arbeitskraft..." wechseln. Hundertprozentig !!

 05.07.04

Hartz-IV-Gesetz  (Beispiel Essen)
.....Zugleich kommt ab Januar 2005 ein gewaltiger Verschiebebahnhof in Gang. Ein Jahr lang stehen Arbeitslose auf der Zahlungsliste der Agentur für Arbeit (früher Arbeitsamt). Danach können sie zu gemeinnützigen Tätigkeiten von der Stadt eingesetzt werden - für 1,25 Euro pro Stunde nebst Grundsicherung. Für arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren ist Beschäftigung dann sogar zwingend vorgesehen - was 3000 Personen betreffen wird......
Wer will bei Zahlungen von 1,25 € / h schon wirklich irgendjemanden vermitteln ? Ich meine, billigere Arbeitkräfte gibt es doch wohl nicht, oder ? So wirds kommen: Die Zwangsverpflichteten werden mind. z.T. den Job von "normalen" Arbeitnehmern übernehmen. Ob als "Ersatz" für private oder öffentliche sei mal dahingestellt. Dadurch werden garantiert, zumindest ein Teil dieser "normalen" Arbeiternehmer "freigesetzt", da gegenüber den 1,25 € viel zu teuer. Diese dürfen sich dann bei der BA melden und -weil nicht vermittelbar- nach Ablauf des einen Jahres für 1,25 € / h Parks säubern. Der Kreis schließt sich !
Andererseits, eine gewisse Intelligenz unterstellend, haben "sie" es ja vielleicht vorhergesehen...

!! P O L I T I K !!
 
Parteienfinanzierung!!

Lese gerade "Das System - Die Machenschaften der Macht" von Hans Herbert von Arnim. Ich bin zwar erst zur Hälfte durch, aber ein Detail daraus will ich mal kurz aufgreifen. Und zwar ein Detail zur Parteienfinanzierung:
"Die Parteisteuer"!
Nicht aus dem Buch, sondern aus dem Netz, aber auch von H.H. von Arnim:

c) "Parteisteuern"

Drittens zweigen die Parteien Teile der Einkommen von Abgeordneten, Regierungsmitgliedern und anderen Amtsträgern ab („Parteisteuern“), insgesamt etwa 35 Millionen Euro im Jahr. Diese müssen die Abgeordneten – zusätzlich zu ihren normalen Mitgliedsbeiträgen – an ihre Partei abführen. Die Sonderbeiträge machen bei Abgeordneten der Union und erst recht bei Abgeordneten der SPD oft 1.000 Mark und mehr im Monat aus und sollten deshalb nach dem Willen der Schatzmeister unbedingt an der Steuervergünstigung teilhaben; bei den Grünen und der PDS sind die Parteisteuern regelmäßig noch höher. Solche Sonderbeiträge sind aber ihrerseits hoch problematisch; sie werden den Abgeordneten mit der Drohung, dass sie sonst nicht wieder aufgestellt würden, aus ihren Diäten förmlich abgepresst, obwohl diese ja eigentlich die Unabhängigkeit der Volksvertreter sichern sollen, und sind eine Art Staatsfinanzierung der Parteien durch die Hintertür. Diese Belastung der Amtseinkommen bleibt natürlich nicht unberücksichtigt, wenn Politiker die Höhe ihrer Einkommen in eigener Sache festlegen. Parteisteuern werden deshalb von vielen wissenschaftlichen Kommentatoren als verfassungswidrig angesehen (Verstoß gegen das Verbot mittelbarer staatlicher Parteienfinanzierung und gegen den Grundsatz des freien Mandats).[40] Gleichwohl werden auch sie weiterhin, also auch nach der Neuregelung, doppelt bezuschusst: Der Staat nimmt dem Amtsträger die Hälfte der Belastung durch Steuerbegünstigung ab, und die Partei erhält auf die Zuwendung künftig noch einmal einen Zuschlag von (nominal) 38 Prozent. Hier haben wir also die groteske Situation, dass sogar verfassungswidrige (oder jedenfalls hochproblematische) Leistungen von staatlicher Seite noch zweifach prämiert werden. Ja, die Begünstigung der Parteisteuern war sogar das eigentliche Motiv für die überzogene steuerliche Subventionierung von Zuwendungen an Parteien. Der Wunsch, die Finanz- quelle Parteisteuern ungeschmälert beizubehalten, war in den Augen der Schatzmeister das entscheidende Argument für die Schaffung der viel zu hohen steuerlichen Spendenbegünstigung (und damit auch der direkten staatlichen Subventionsgewährung), beides ohne Rücksicht auf die verfassungsrechtlichen Grenzen.[41] 

Mal abgesehen von allem anderen, das ist schon eine Hammer! Etwas zur Erläuterung:
Zweitens werden die Parteien durch hohe Steuervergünstigungen auf Beiträge und Spenden  indirekt begünstigt; so konnte ein zusammenveranlagter Verheirateter bisher jährlich bis zu 12.000 Mark steuerbegünstigt an eine Partei spenden; nach dem neuen Gesetz wird dieser Betrag auf 6.600 Euro (= 7,6 Prozent) erhöht (§§ 10b, 34g Einkommen- steuergesetz n.F.). Damit finanzieren der Staat und damit die Steuerzahler solche Spenden (und auch die in gleicher Weise steuerbegünstigten Beiträge) etwa zur Hälfte mit.
.....
Will jemand für die Partei seiner Sympathie aus Eigenmitteln 1.000 Euro aufbringen, so nimmt das Finanzamt ihm die Hälfte der Zuwendung durch Steuerentlastung ab. Er kann der Partei somit 2000 Euro zuwenden. Und darauf gibt der Staat der Partei zukünftig dann noch einmal einen Zuschuss von (nominal) weiteren 760 Euro (bisher 1.000 Euro). Mit einer Eigenbelastung von 1.000 Euro wird der Spender (oder der Beitragszahler) die Partei also um 2.760 Euro Mark reicher machen.
Alsoooo, umgesetzt heißt das: Da können die von Steuergeldern bezahlten Amtsträger ihre, quasi erzwungenen, Parteisteuern als "Spende an Parteien" auch noch von der Steuer absetzen. Über die "normale" Parteienfinanzierung (ff), bekommt die Partei dann für jeden Euro dieser "Spenden" zusätzlich nochmals 38 Cent aus Steuergeldern dazu. Das aus Steuergeldern bezahlte Gehalt (besser, ein Teil davon), das den Amtsinhabern zur Ausübung "der Vertretung des Willen des Volkes" gegeben wird (und theoretisch für nichts anderes), wird somit ohne Umwege direkt in die Kassen der Parteien umgeleitet
Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, von wegen Demokratie und so, gilt:
Kommunale Wählergemeinschaften werden an der Staatsfinanzierung der Parteien überhaupt nicht beteiligt, auch nicht in eingeschränktem Umfang, obwohl sie mit den Parteien auf kommunaler Ebene im politischen Wettbewerb stehen.
.....
Das neue Gesetz enthält eine Verschärfung der Voraussetzungen, die kleinere Parteien erfüllen müssen, um an wesentlichen Teilen der staatlichen Parteienfinanzierung beteiligt zu werden. Nach der neu eingeführten, ab dem Jahr 2005 geltenden "Drei-Länder-Grenze" muss eine Partei (die bei Bundestags- oder Europawahlen nicht mindestens 0,5 Prozent der Zweitstimmen erlangt), bei den letzten Landtagswahlen in mindestens drei Ländern 1 Prozent der Stimmen oder in einem Land mindestens 5 Prozent der Stimmen erreicht haben, um die 38 Cent Staatszuschuss auf jeden Zuwendungseuro zu erhalten (§ 18 Abs. 4 Satz 3 PartG n.F.). Bisher reichte 1 Prozent bei den letzten Landtagswahlen in einem  Bundesland. 
Tut mir leid, ich komme mir reichlich verarscht vor. Vor allem, wenn ich den ganzen Rest noch mit einbeziehe. Solltet ihr euch wirklich durchlesen:
Die neue Parteienfinanzierung

Die Novelle zum Parteiengesetz verbessert die Regelungen der Parteienfinanzierung in zahlreichen Einzelfragen. Den großen Durchbruch, den man nach der CDU-Parteispendenaffäre erhofft hatte, stellt das Gesetz aber nicht dar. Einige zentrale, zum Teil verfassungswidrige, Problempunkte werden nicht entschärft, und sogar noch neue hinzugefügt.
.....
Doch damit nicht genug: Hinzu kommen hohe staatliche Zahlungen an Parlamentsfraktionen, Parteistiftungen, Abgeordnetenmitarbeiter etc. Diese Einrichtungen werden zu fast hundert Prozent vom Staat alimentiert, allein die politischen „Stiftungen“ der Parteien – eine beschönigende, höchst irreführende Bezeichnung, denn sie sind weder Stiftungen im Rechtssinne noch finanzieren sie sich aus einem gestifteten Vermögen – erhalten derzeit rund 600 Millionen Mark Staatsmittel im Jahr.
.....

Für die, die den Hals nicht vollkriegen , nachstehend noch der Link zu dem Rest von H.H. von Arnim. Ohne das ich das jetzt alles gelesen habe (ist viel zu viel , außerdem habe ich ja das Buch), gehe ich mal davon aus, daß die Textinhalte in etwa denen des Buches entsprechen. Von daher kann ich nur jedem empfehlen, zwei, drei, fünf Blicke da rein zu werfen!!!!!

H.H. von Arnim: Veröffentlichungen seit dem Jahr 2000

Zusätzlich muß ich zu diesen Themen natürlich nochmals auf die SPD und ihr Medienimperium von weiter unten hinweisen. Luft werden die da nicht einnehmen !

Annähernd passt auch dieses hier dazu:

Nieten in Nadelstreifen - Anklage im Berliner Bankenskandal

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Auslöser der Krise: Der Kreditskandal um das Plattenbauimperium AUBIS. Es gehört zwei Berliner CDU-Politikern. Christian Neuling ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Und in der Berliner CDU-Fraktion hat er im Abgeordnetenhaus jahrelang neben Landowsky gesessen. Klaus-Hermann Wienhold ist ein Ex-Polizist, aber auch er hat als CDU-Politiker lange an der Seite Landowskys gekämpft. Die Unternehmer sind Teil eines mächtigen Berliner Netzwerkes gemeinsamer Interessen – und sie sind damit erfolgreich.

Obwohl sie kaum Erfahrung haben gelingt es ihnen, sich ein Plattenbauimperium zusammenzukaufen. 16.000 Wohnungen. Für rund eine halbe Milliarde Mark. Sie träumen vom ganz großen Geld. Ihren Aufstieg ermöglicht nahezu vollständig diese Bank: Die BerlinHyp, geführt von ihrem alten Parteifreund Klaus-Rüdiger Landowsky.
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# 11.02.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!


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Insolvenzen in Europa Jahr 2004/05
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In Deutschland wurde das Verbraucherinsolvenzverfahren 1999 eingeführt und 2001 reformiert. Seitdem steigt die Zahl der Privatpersoneninsolvenzen nachhaltig an: Meldeten 1999 noch 7.250 vor allem Verbraucher und ehemals selbstständig Tätige ihren wirtschaftlichen Zusammenbruch bei Gericht, sind es nun mehr als zehnmal so viele (76.100; Vorjahr: 60.880). Dass diese Entwicklung kein rein deutsches Phänomen ist, zeigt sich beim Blick auf die Privatpersoneninsolvenzen der übrigen europäischen Staaten und den USA.
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Vor allem Österreich hat mit der steigenden Zahl von Privatpersonenkonkursen zu kämpfen: 25,9 Prozent oder 1.155 Insolvenzen mehr als noch 2003 werden gemeldet. In Österreich trat der als Privatkonkurs bezeichnete Teil der Konkursordnung 1995 in Kraft, mittlerweile gehen Schätzungen davon aus, dass 400.000 Menschen in Österreich gravierende Liquiditätsprobleme haben, von denen 5.613 2004 einen Privatkonkurs angestrengt haben (2003: 4.458).
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Insgesamt stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in Westeuropa um 22,5 Prozent auf fast 140.000 betroffene Personen. Dass es sich bei dieser Zahl nur um die Spitze des Eisberges handelt, wird deutlich beim Blick auf die Überschuldungssituation ausgewählter Länder der Europäischen Union. Bis zu neun Prozent der Bevölkerung in Deutschland gelten als überschuldet. In Großbritannien sind es immerhin sieben Prozent, in Finnland dagegen nur zwei.
.....
Zählt man die Unternehmensinsolvenzen und die – soweit vorhanden – Privatpersoneninsolvenzen der westeuropäischen EU-17 Länder zusammen, kommt man auf fast 300.000 Gesamtinsolvenzen (296.234) für das Jahr 2004. Im Jahr zuvor wurden noch 268.945 Gesamtinsolvenzen gezählt – 10,1 Prozent weniger als die aktuelle Zahl.
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Die Schäden, die diese Insolvenzen der Volkswirtschaft zufügen, belaufen sich für das Jahr 2004 auf 39,4 Milliarden Euro. Der Öffentlichen Hand fehlen 11,9 Milliarden Euro, private Gläubiger bleiben auf insgesamt 27,5 Milliarden Euro sitzen. Die Zahl der von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffenen Arbeitnehmer beträgt für das Jahr 2004 605.000 und ist damit erstmals seit dem Jahr 2000 wieder rückläufig (minus 1,3 Prozent). Ob dies 2005 so bleibt, darf angesichts der Insolvenz der Walter-Bau AG mit 4.500 betroffenen Arbeitsplätzen – sowie weiteren Betroffenen bei Subunternehmen – bezweifelt werden.
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1.) Zusammenfassung


 
Wieviel Schulden Städte und Kommunen haben

 
.....
Im vergangen Jahr lag das Gesamtdefizit bei 4,1 Milliarden Euro - halb so viel wie prognostiziert. Städtetag-Präsidentin Roth betonte, Entwarnung könne nicht gegeben werden. Für 2005 werde mit einer Finanzierungslücke von 7,1 Milliarden Euro gerechnet. Von einem Ende der größten kommunale Finanzkrise der Nachkriegszeit könne nicht gesprochen werden.
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Die Investitionen der Kommunen sind den Angaben zufolge seit 1992 um 13,5 Milliarden auf rund 20 Milliarden Euro gesunken. Das entspricht einem Minus von 40 Prozent. Nur mit Mühe könnten die Städte dieses Jahr das Niveau von 2004 halten. Die Überbrückungskredite aller Kommunen beliefen sich Ende September 2004 auf 19,3 Milliarden Euro. "Das waren zwölf Milliarden Euro mehr als vier Jahre zuvor." Statt mit den Krediten finanzielle Engpässe kurzfristig zu überwinden, verwendeten die Kommunen das Geld für dauerhaft laufende Ausgaben, beispielsweise für Gehälter der öffentlich Angestellten.
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(Graphik stammt nicht aus dem Bericht, passt aber zum Vergleichen sehr schön)




 
Regionalwährungen

Es ist vorgesorgt. Der Staat läßt sich sein Monopol nicht nehmen. In was sollte er auch sonst "seine" Steuern eintreiben? 

Deutsche Bundesbank Gesetz über die Deutsche Bundesbank (Bundesbank Act)

§ 35 Unbefugte Ausgabe und Verwendung von Geldzeichen

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,

1. wer unbefugt Geldzeichen (Marken, Münzen, Scheine oder andere Urkunden, die geeignet sind, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzlich zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden) oder unverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen ausgibt, auch wenn ihre Wertbezeichnung nicht auf Euro lautet;

2. wer unbefugt ausgegebene Gegenstände der in Nummer 1 genannten Art zu Zahlungen verwendet.
.....

Solange die "Regios" bloß gegen Euro ein- und wieder rückgetauscht werden, ist das aus Staates Sicht völlig wurscht. Jeder Beteiligte muß zum Zeitpunkt X seine Steuern in Euro begleichen. Was zwischendurch passiert, ficht Hr. Eichel nicht an. Außer einem müden Lächeln wird da nichts kommen. Ich habe keine Ahnung wo die Grenze definiert liegt, ab der irgendein "Regio" geeignet ist, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzliche zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden. Aber eins ist mal sicher, sollte diese Grenze überschritten werden, ist es ratz-fatz aus mit der jeweiligen Regionalwährung. Alles andere ist Wunschdenken!!! 
Was nicht heißen soll, daß ich, obwohl ich nichts davon halte, grundsätzlich dagegen bin. Niemand wird gezwungen mitzumachen, also was solls? Soll jeder selbst entscheiden, ob sinnvoll oder nicht. Zumal Initiativen solcher Art ja auch durchaus dazu geeignet sein können, mal ein bißchen Druck auf aufzubauen. Das kann ja schonmal nicht schaden. Aber so wie oben siehts nun mal aus. Sobald das "Steuer/Geldmonopol" ernsthaft angegriffen werden würde, wäre auch schon wieder Sense!!



 
Angeblich 300 Milliarden Euro Not leidende Kredite

Deutsche Banken sitzen nach Berechnungen einer Unternehmensberatung derzeit auf faulen Krediten im Volumen von 270 bis 300 Milliarden Euro. Wie das Wirtschaftsmagazin «Capital» am Mittwoch in Köln vorab weiter berichtete, bedeutet das, dass etwa fünf Prozent des gesamten Kreditvolumens Not leidend ist.

Die wegen der faulen Kredite erforderlichen Aufräumarbeiten in den Bilanzen entfachen nach dem «Capital»-Bericht neue Fusionsfantasie in der Branche. Uwe Foullong, Mitglied des Bundesvorstands der Gewerkschaft Ver.di, sagte: «Wir müssen jederzeit damit rechnen, dass deutsche Banken mitteilen, sie beabsichtigen zu fusionieren.» Banken mit bereinigten Bilanzen würden wegen der langfristig besseren Ergebnisse dank niedrigerer Risikovorsorge auch für Übernahmen attraktiver.

Mittwoch 2. Februar 2005: http://de.news.yahoo.com/050202/12/4ec75.html



 
Aktualisiert ! (muß ja auch mal sein)


(Klick!)

und 


(Klick!)



 
Nur Link!!!

Spekulationsblasen gefährden Wirtschaft

!! P O L I T I K !!

Vortsetzung der Serie, die ich weiter unten gezeigt habe (04.02.05). Nach wie vor äußerst lesenswert!
 
Von Clearstream bis Yukos

Teil VII: Westliche Welt leidet an Gedächtnisverlust Geopolitische Ziele der USA massiv gefährdet
.....
Der Tod von Stephen Curtis fiel keinem weiter auf

Wenige Tage zuvor soll Curtis sich dem britischen „National Criminal Intelligence Service“ (NCIS) anvertraut und angeblich angeboten haben, über illegale russische Geschäftsaktivitäten in Großbritannien auszupacken, nachdem er zuvor mehrfach telefonische Morddrohungen erhalten hätte. Mit diesem Gerücht wurde zumindest versucht, den Eindruck zu erwecken, dass Russen hinter dem mysteriösem Hubschrauber-Absturz gestanden haben könnten. Überzeugende Indizien dafür gibt es jedoch bis heute nicht, so dass die Frage, wem der Tod von Stephen Curtis eigentlich genützt hat, erneut gestellt werden müsste, nachdem jetzt die Verwicklungen westlicher Geheimdienste in die Yukos-Affäre bekannt geworden sind.

Dass der mysteriöse Hubschrauber-Absturz und der Tod des britischen Rechtsanwalts Stephen Curtis, dem eigentlichen Architekten der kriminellen Finanzstrukturen von Yukos und Menatep, so gut wie keine Aufmerksamkeit in deutschen Medien fanden, Journalisten seine Bedeutung schlicht entging und somit marginalisiert werden konnte, bestätigt John Pilgers Einschätzung über die Manipulation in den (gelenkten) Medien, die sich im Dienst der Macht allzu oft instrumentalisieren lassen und damit den „verdeckten Zielen von Regierungen, Konzernen und Bürokratien“ dienen, zu deren „Entmystifizierung und Kontrolle“ sie eigentlich beitragen sollten.

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Teil VIII: War Deutschland der Schwachpunkt im Big Deal? Mit sicherem Gespür zwischen allen Stühlen
.....
3. Schröder wusste von Anfang an, dass die Chodorkovsky belastenden Dokumente im BND-Dossier von den Amerikanern geliefert worden sind, während Deutschland für Komplettierung gesorgt hat (Clearstream). Dann hat es sich um eine amerikanisch-deutsche Joint-Venture-Operation gehandelt, die es Schröder bei öffentlichem Bekanntwerden der Herkunft des Dossiers (BND) immer noch erlaubt haben würde, sich gegenüber Putin als aufrichtiger Freund darstellen. Erst wenn die Involvierung der USA Putin zur Kenntnis gelangen würde, sähe Schröder alt aus. Doch konnte niemand damit rechnen, dass das SAAR-ECHO eine Serie veröffentlichen würde, in der auf diese sehr wahrscheinliche Verbindung hingewiesen wird (deutsch-amerikanische Joint-Venture-Operation).
.....
Nach Lage der Dinge ist das unter Punkt 3 beschriebene Szenario aus Sicht des SAAR-ECHO das wahrscheinlichste.

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Damits nicht in Vergessenheit gerät!!!
 
Das Öl, der Dollar, die USA und der Iran

.....
Im vergangenen Jahr hat der Iran begonnen, die Bezahlung von - in US-Dollar ausgestellten - Rechnungen für Öllieferungen in Euro zu fordern. Zuvor hatte das Land bereits den überwiegenden Teil seiner Währungsreserven in Euro umgestellt, eine Entwicklung, die auch in Rußland begonnen hat.

Der schwerste Schlag für den US-Dollar und damit die USA steht allerdings noch bevor. Im kommenden Jahr oder spätestens 2006 soll im Iran eine eigene Börse für den Ölhandel auf Basis des Euro eröffnet werden.

Allein der Handel des iranischen Öls - das auf 10 Prozent der weltweiten Vorräte geschätzt wird - über diese Börse dürfte sie ausreichend interessant machen, so daß weitere Länder ihre Geschäfte dort abwickeln. Hierdurch könnte eine Kettenreaktion ausgelöst werden, die zu einer fast vollständigen Abwendung vom US-Dollar für den Ölhandel führen könnte.
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Bush-Plan erregt heftige Kritik - Psychotests als Hilfe für Pharmariesen

.....
Strafdrohung für Eltern

In den USA können Eltern bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie die Verabreichung von Psychopharmaka an ihre Kinder ablehnen. Ein Bericht vom 7. Juni in ABC wies darauf hin, dass Eltern "des Kindesmissbrauches, der Vernachlässigung oder verschiedener anderer Verbrechen in Bezug auf das Kind" angeklagt werden können, sollten sie wollen, dass ihr Kind ohne Psychopharmaka aufwächst.
Typischerweise hat die pharmazeutische Industrie enge Bindungen zu vielen jener, die den Bush-Plan ausgearbeitet haben.
Die Industrie spielte auch eine wichtige Rolle bei der Finanzierung eines Vorläufers, des Texas Medication Algorithm Projects (TMAP). TMAP begann 1995, als Bush Gouverneur von Texas war, als Gemeinschaftsprojekt von Leuten aus der Pharmaindustrie, der Universität von Texas und der staatlichen Abteilung für geistige Gesundheit.
Am 19. Juni berichtete das "BMJ", "die gleiche politisch-pharmazeutische Allianz, die das Texas Project hervorbrachte", stünde hinter den Empfehlungen der Neue-Freiheit-Kommission. Diese Allianz stünde "Gewehr bei Fuß", um die Anstrengungen des TMAP-Projektes in eine umfassende nationale Politik zu verbreitern, bei der Geisteskrankheiten mit teuren, patentierten Medikamenten von fragwürdigem Nutzen und tödlichen Nebeneffekten" zum Einsatz kämen.
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Noch was dazu:

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Eines der vom Texas Projekt empfohlenen Arzneimittel ist Olanzapin, ein neues antipsychotisches Mittel, über dessen potenzielle Nebenwirkungen schon eine Weile diskutiert wird (vgl. Clozapin/Olanzapin und Diabetes. Es ist hundert Mal teurer als der herkömmlich verabreichte Wikstoff Haloperidol und in der Wirkung nicht überlegen (vgl.  Effectiveness and Cost of Olanzapine and Haloperidol in the Treatment of Schizophrenia.

Olanzipin ist unter dem Markennamen Zyprexa der neue Verkaufsschlager der Pharmafirma Eli Lilly, die auch das Antidepressivum Prozac herstellt. In den USA werden die Kosten für 70 Prozent des verschriebenen Zyprexa von der öffentlichen Hand, sprich Medicare und Medicaid übernommen. George W. Bush hat als Präsident dafür gesorgt, dass die Kosten für Psychopharmaka von Medicaid erstattet werden.

Die Pharmaindustrie unterstützt den Kandidaten Bush im aktuellen Wahlkampf intensiv, er bekam von den Pillenherstellern dreimal mehr als John Kerry. Lilly hat darüber hinaus noch ganz persönliche Beziehungen zum Bush-Clan. George Bush senior war Mitglied des Board of Directors der Firma und sein Sohn wurde in seinem letzten Wahlkampf von den Zyprexa-Produzenten großzügig bedacht (vgl. Eli Lilly, Zyprexa and the Bush family).

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Weißrußland: Umsturz, neue Folge


 
# 08.02.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!


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Bank Lending Survey des Eurosystems

Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) im Euroraum, die von den nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgeführt wird.

Ergebnisse für Deutschland

Zur Abrundung des Gesamtbildes sehr interessant ! Schaun mer mal !!

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Zur Erklärung für die Tabellen:

* Für angebotsbezogene Fragen: Differenz zwischen der Summe der Angaben unter "deutlich verschärft" und "leicht verschärft" und der Summe der Angaben unter "etwas gelockert" und "deutlich gelockert" (in % der Antworten). [platt gesagt: große, positive Zahlen = schlecht; kleine, oder negative Zahlen = gut]

** Für nachfragebezogene Fragen: Differenz zwischen der Summe der Angaben unter "deutlich gestiegen" und "leicht gestiegen" und der Summe der Angaben unter "leicht gesunken" und "deutlich gesunken" (in % der Antworten). [platt gesagt: große, positive Zahlen = gut; kleine, oder negative Zahlen = schlecht]

-------------------------------------------------------------------------

Frage 1: Wie haben sich die Kreditrichtlinien (credit standards) Ihres Hauses für die Gewährung 
von Krediten an Unternehmen (inklusive Kreditlinien) in den letzten drei Monaten verändert?
 
2003
2004
2005
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
Saldowert*
Saldowert*
Saldowert*
* Gesamt
56
31
13
25
19
31
6
6
6
* Kredite an kleine und mittlere Unternehmen
63
13
19
19
25
25
0
0
0
* Kredite an große Unternehmen
60
40
7
20
13
20
7
7
13
* Kurzfristige Kredite
44
25
0
19
13
31
13
13
0
* Langfristige Kredite
50
25
6
19
13
31
6
6
6

Leider geht die Datenreihe erst im Jan. '03 los, der "jetzige" Einbruch fing aber schon 1999/2000 an.


(Klick!)

Von daher ist eine Interpretation hinsichtlich Aktion/Reaktion etwas gewagt. Ich versuch's trotzdem mal ausschnittsweise, d.h. nur einen Teil der "Unternehmensfragen".

Wir können wohl davon ausgehen, daß die Banken die Schleusen zur damaligen Boomzeit nicht freiwillig dicht gemacht haben. Schleißlich verdienen sie daran.

So betrachtet, können die Werte der Tabelle (vor allem Januar '03 als erste Zahl), als eine Reaktion, auf die sowieso schon schlechte Nachfrage, angesehen werden. Erst mal Rückzug blasen und aus sicherer Deckung die Lage peilen. Allerdings habe die Banken dann ganze Arbeit geleistet. Schneckenhaus läßt grüßen!!

Zwei Punkte noch:

1.) Aktuell (Juli '04-Jan. '05) stagnieren die Verschärfungen der Kreditrichtlinien mehr oder weniger. Es wird also kaum noch schlimmer. Zwar auf höherem Niveau, aber immerhin kaum noch schlimmer.

2.) Überraschend finde ich, daß, und das ist das "kaum" von 1.), sich die trotzdem nach wie vor vorhandene Verschärfung der Kreditrichtlinien, ausschließlich im Bereich der Kredite an Großunternehmen ansiedelt (Jan. '05=13). Wo es doch immer heißt, daß die kleinen und mittleren nicht mehr an Kredite kommen.

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Frage 4: Wie hat sich die Nachfrage nach Krediten an Unternehmen (inklusive Kreditlinien)
in Ihrem Haus in den letzten drei Monaten verändert (abgesehen von den üblichen saisonalen Schwankungen)?
 
2003
2004
2005
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
Saldowert**
Saldowert**
Saldowert**
* Gesamt
-50
-38
-38
-19
19
-25
-13
-38
-31
* Kredite an kleine und mittlere Unternehmen
-44
0
-25
-13
25
-13
0
-19
-31
* Kredite an große Unternehmen
-40
-47
-33
-27
0
0
-13
-27
-20
* Kurzfristige Kredite
-44
-6
0
0
13
-19
-13
-6
-13
* Langfristige Kredite
-50
-19
-44
-13
6
-25
-13
-50
-44

Obige "Unterstellung" (So betrachtet, können die Werte der Tabelle (vor allem Januar '03), als eine Reaktion, auf die sowieso schon schlechte Nachfrage, angesehen werden...usw...) wird meiner Ansicht nach bestätigt. Die Pferde wollen einfach nicht saufen! Die Nachfrage ist schlicht nicht vorhanden, oder zumindest stark rückläufig. Und da sich die Werte als Veränderung gegenüber dem Vorquartal darstellen, ist das um so erschreckender. Die eh schon schwachen Vorgängerwerte werden nochmals unterboten. 

Das verheißt nichts gutes!!!

------------------------------------------------------------------------------------

Und das sind die Gründe dafür:

Frage 5: Wie haben sich die folgenden Faktoren in den letzten drei Monaten
auf die Nachfrage nach Krediten an Unternehmen (inklusive Kreditlinien)
insgesamt ausgewirkt (wie in Frage 4 in der Spalte "Gesamt" beschrieben)?
 
2003
2004
2005
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
Saldowert**
Saldowert**
Saldowert**
A) Finanzierungsbedarf
* Anlageinvestitionen
-80
-67
-47
-60
-13
-13
-13
-44
-38
* Lagerhaltung und Betriebsmittel
-23
-23
-38
-14
7
14
0
-7
-6
* Fusionen/Übernahmen und Unternehmensumstrukturierung
-38
-8
8
-8
8
17
17
6
-6
* Umschuldungen
27
60
33
27
20
14
7
6
13
B) Andere Finanzierungsquellen
* Innenfinanzierung
13
7
7
13
-7
0
-27
-19
-13
* Kredite von anderen Banken
69
44
25
0
31
0
-6
-6
-13
* Kredite von Nichtbanken
0
-8
0
-15
0
-8
0
-14
0
* Begebung von Schuldverschreibungen
-10
-9
18
0
-18
0
0
0
7
* Emission von Aktien
-11
0
0
0
-10
0
0
0
0

Ins Auge fallen sofort die Anlageinvestitionen: komplett am abschmieren. Wenn überhaupt nachgefragt, werden die Kredite zur Umschuldung verwendet. Wie soll so ein Aufschwung "generiert" werden.

Deutlich wird auch, das aktuell die "anderen Finanzierungsquellen" zusehends immer weniger eine Rolle spielen. Zuerst wurde noch die "Innenfinanzierung" (Eigenkapital) herangezogen. Das scheint aufgebraucht. Kein gutes Zeichen -es geht an die Substanz.

Kredite von anderen Banken werden auch nicht mehr nachgefragt. Auch das "begeben von Schuldverschreibungen" (z.B. Anleihen?) reißt's nicht raus, schauen wir uns die Reihe insg. an. Aktien sind ganz draußen.
 
Alles in allem, bestätigt die Befragung meiner Meinung nach das miese Bild. Auch wenn das "nur" die Sicht der Banken ist. Die Unternehmen wollen nicht (interessant wäre eine ähnliche Befragung, warum nicht?), die Banken reagieren und wollen auch nicht mehr, wodurch immer mehr Unternehmen nicht mehr können, usw. usf. Ein Teufelskreis mit den bekannten Folgen! 

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Eins noch:

Frage 7: Wie wird sich, Ihrer Einschätzung nach, in Ihrem Hause die 
Nachfrage nach Krediten seitens der Unternehmen (inklusive Kreditlinien)
in den nächsten drei Monaten entwickeln (abgesehen von den üblichen saisonalen Schwankungen)?
 
2003
2004
2005
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
April
Juli
Oktober
Januar
Saldowert**
Saldowert**
Saldowert**
* Gesamt
-13
-6
-6
38
56
38
19
25
13
* Kredite an kleine und mittlere Unternehmen
6
19
6
44
44
38
38
31
44
* Kredite an große Unternehmen
-40
-27
-27
33
40
20
13
27
7
* Kurzfristige Kredite
13
13
0
44
44
25
31
25
44
* Langfristige Kredite
-13
-19
6
31
38
25
6
6
6

Die Erwartungen der Banken sind seit Okt. '03 durchweg positiv, was sich aber auch überhaupt nicht mit der tatsächlichen Nachfrage (Frage 4) in Einklang bringen läßt. Und selbst die kleinen Minuszahlen vorher, passen mitnichten zu denen der Frage 4, die dort deutlich größer sind.

Wie kann das sein? Machen die standardmäßig Kurse in "Wie verleugne ich die Realität"? Worauf wird dieser Optimismus begründet, wenn sie doch seit Beginn der Statistik schlicht falsch liegen? Bänker...(kopfschüttel)

Den kompletten Ergebnisbericht (incl. der Ergebnisse für die Privaten) findet ihr HIER.



 
Bushs Budgetpläne – ein Affront gegen die Realität!

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst Bremer Landesbank

Bevor wir diese Pläne analysieren, verweise ich noch einmal darauf, dass die Defizitdaten, die die Bush-Regierung verwendet, nicht der Verfassung der USA entsprechen. Die verfassungskonformen Daten werden von der Treasury im Web auf der Seite www.publicdebt.treas.gov/bpd/bpdhome.htm veröffentlicht. Die Divergenz der offiziellen Daten der Bush-Administration gegenüber den Daten der Treasury sind markant. So wurde für das Fiskaljahr 2004 (01.10.2003 – 30.09.2004) von Seiten der Bush Administration ein Defizit von 412 Mrd. USD angegeben. Laut der Treasury stellte sich das Defizit jedoch verfassungskonform auf 596 Mrd. USD (Entsprechend die Anhebungen der offiziellen US-Schuldenlimite!). Für das laufende Fiskaljahr 2005 (01.10.2004 – 30.09.2005) erwartet die Bush-Administration ein Defizit von 427 Mrd. USD. Extrapoliert man die aktuell per 4.2.2005 erhältlichen Daten der US-Treasury ergibt sich ein Defizit in der Größenordnung von circa 700 Mrd. USD. Alleine diese Daten signalisieren, dass von Konsolidierung im Budgetbereich aktuell nicht gesprochen werden kann.

Umso mehr interessiert die weitere Planung von 2006 bis 2008. Präsident Bush liefert die Halbierung der Budgetde fizite im Jahr 2008, indem die Kriegskosten im Irak und Afghanistan als auch Sozialkosten neben einigen anderen Positionen aus dem Budget ausgeklammert werden. Die New York Times schreibt dazu treffend: Das Budget sei bemerkenswert, indem es Ausgabenlimite, die voraussichtlich nicht umgesetzt werden berücksichtigt und Ausgaben ignoriert, die mit Sicherheit eintreten werden! Die jüngste Vergangenheit liefert dazu Beispiele. Im letzten Fiskaljahr tönte Herr Bush in seiner Budgetplanung damit, dass 65 Ausgabenprogramme in einem Volumen von 4,8 Mrd. USD gekürzt werden. Tatsächlich hat der Kongress Kürzungen in der Größenordnung von 200 Mio. USD zugestimmt. In der jetzigen Planung will Bush 150 Programme mit einem Volumen von 15 Mrd. USD kürzen. Schauen wir, was dabei heraus kommt. Unterstellen wir, dass die 15 Mrd. realisiert werden. Sie stehen in einem krassen Missverhältnis zu 427 offiziellen oder voraussichtlich 700 realen Mrd. USD Neuverschuldung, die im laufenden Fiskaljahr anfallen werden. Noch deutlicher wird die labile Finanzlage, wenn man bedenkt, dass Bush gerade 81 Mrd. USD zusätzliche Mittel für den Irakkrieg einfordert. 15 Mrd. Einsparungen, die mit G-7 Getöse dem Markt als Ei des Kolumbus verkauft werden, stehen dazu in einem unglaublichen Missverhältnis. Noch skurriler ist die Tatsache, dass Kriegskosten und Sozialkosten in der Budgetberechnung Bushs ignoriert werden. In der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts werden diese Folgen der Defizite jedoch aktiviert.* Diese Vorgehensweise darf man als massive kreative Buchführung bezeichnen. Sie ist darüber hinaus ein Affront gegen die Realität! Wir sind gespannt, wie G-7 mit einer derartigen Vorgehensweise der US-Budgetplanung umgeht. Die US-Budgetplanungspolitik bietet aktuell Facetten, die an die Fernsehsendung „Wünsch Dir was!“ erinnern. Eine nachhaltige Budgetsanierung stellt diese Planung nicht dar.
.....
Komplett...

Hellmeyer ist wirklich immer lesenswert. Hätten wir mehr von solchem Kaliber, wäre es vielleicht nie so weit gekommen.

* Denn u.a. die Neuerschuldung des Staates geht als eine Komponente über dessen "Konsumausgaben" voll in die Berechnung des BIP ein.

.....
Eine andere Möglichkeit, das BIP zu errechnen, setzt an der Nachfrageseite an. Im Rahmen der Verwendungsrechnung (Ausgabenansatz) werden die Ausgaben für die Endverwendung von Waren und Dienstleistungen ermittelt, d.h. private und staatliche Konsumausgaben, Investitionen sowie Außenbeitrag (= Exportüberschuss = Exporte minus Importe).
.....
http://www.destatis.de/presse/deutsch/abisz/bip.htm
Das ist recht clever. Denn dadurch, nur diese eine Teilkomponente betrachtend, kann die Verschuldung steigen, ohne daß dies eine Auswirkung auf das Masstricht-Kriterium hat (3%-Grenze). Denn das BIP steigt entsprechend der Neuverschuldung. Und trotzdem kriegen sie es nicht hin!

!! P O L I T I K !!
 
Nebenjobs in der Politik

.....
Mich bewegt eine andere Frage: Ist es mit einem politischen Mandat überhaupt vereinbar, dass ein Politiker neben seinem Mandat im Aufsichtsrat, im Vorstand oder im Verwaltungsrat eines Unternehmens sitzt? Ist es mit dem politischen Mandat vereinbar, dass Politiker Postitionen in Kapitalgesellschaften haben?

Denkt man ernsthaft darüber nach, muss man zu der Erkenntnis kommen: Nein, das ist nicht miteinander vereinbar.
.....
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Ganz meine Meinung. So gesehen bekommt folgender Artikel des deutschen Grundgesetzes eine ganz neue Bedeutung:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

III. Der Bundestag (Art. 38 - 49)

Artikel 46

(1) Ein Abgeordneter darf zu keiner Zeit wegen seiner Abstimmung oder wegen einer Äußerung, die er im Bundestage oder in einem seiner Ausschüsse getan hat, gerichtlich oder dienstlich verfolgt oder sonst außerhalb des Bundestages zur Verantwortung gezogen werden. Dies gilt nicht für verleumderische Beleidigungen. 
.....
http://dejure.org/gesetze/GG/46.html

Im Sinne der freien Meinungsäußerung usw. ist das Gesetz ja in Ordnung. In Bezug auf u.a. obige Vorkommnisse, kann man das allerdings auch einen "Persil-Schein" nennen. Andererseits verstoßen die Parteien sowieso regelmäßig gegen das Grundgesetz:
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

III. Der Bundestag (Art. 38 - 49)

Artikel 38

(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen
.....
http://dejure.org/gesetze/GG/38.html

Wie wir HIER sehen, gibt es jedoch einen Fraktionszwang (sonst müßte er ja nicht aufgehoben werden). Wie ein "Zwang" mit dem "eigenen Gewissen" automatisch vereinbar ist, muß mir mal jemand erklären. Wir werden demnach von notorischen Grundgesetzbrechern regiert. Das ist zwar schon so normal geworden, daß sich darüber keine Mensch mehr aufregt. Aber überlegt euch mal, was das wirklich bedeutet!!



 
Exxon Mobil !

Irgendwas paßt hier nicht zusammen !!
 
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Exxon ignoriert Menschenrechte

ExxonMobil kollaboriert weltweit mit korrupten und diktatorischen Staaten, die Menschenrechte mit Füßen treten. Für lukrative Erdölgeschäfte werden weltweit Menschen von den Regierungen mit Gewalt vertrieben, ihre Häuser abgebrannt, und das Land der oft am Existenzminimum Lebenden wird verseucht. Menschen erkranken oder sterben sogar an den Folgen der vermeidbaren Umweltverschmutzungen. Kritiker der Erdölprojekte werden oft eingeschüchtert, verhaftet oder einfach umgebracht. Sofern die Opfer überhaupt Entschädigungszahlungen erhalten, sind diese oft viel zu gering, um sich eine neue Existenz aufbauen zu können. Statt seine Macht für die Einhaltung der Menschenrechte zu nutzen, beruft sich der Konzern auf seine politische Neutralität.

In Indonesien ließ ExxonMobil seine Anlagen von einer Einheit des indonesischen Militärs schützen, leistete Zahlungen und logistische Hilfe, obwohl aus internationalen Berichterstattungen sowie aus Jahresberichten von Amnesty International bekannt war, dass das indonesische Militär in Aceh fortlaufend schwerste Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Mord und andere Grausamkeiten an Zivilisten in der Provinz Aceh begeht. 2001 reichte die in Washington ansässige Nichtregierungsorganisation "International Labor Rights Fund" in den USA im Namen von elf Indonesiern Klage gegen ExxonMobil ein. Dem Konzern wird die Mitverantwortung an Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. So soll sogar das örtliche Militär beim Ausheben von Massengräbern Bagger von ExxonMobil verwendet haben und bei Folterungen von Regimegegnern und Zivilisten Gebäude des Unternehmens als Folterzentren benutzt haben.

In Angola, für Exxon eines der künftigen Hauptfördergebiete, wird mit dem Erdöl ein brutaler Bürgerkrieg finanziert. Die angolanische Regierung gibt täglich eine Millionen US-Dollar für den Krieg aus, während über 70 Prozent der Bevölkerung in absoluter Armut leben. Im Tschad und in Kamerun leitet ExxonMobil das Konsortium eines großen Pipelineprojektes. Auch im Rahmen dieses Projektes kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen. Im künftigen Fördergebiet, dem Doba-Ölfeld, kam es 1998 nach Angaben der Nichtregierungsorganisation "Gesellschaft für bedrohte Völker" zu einem bis heute nicht aufgeklärten Massaker, dass das tschadische Militär an rund 200 Zivilisten verübte. Kritiker des Erdölprojektes wurden eingeschüchtert und inhaftiert.

In Kolumbien betreibt eine 100prozentige Tochter von ExxonMobil, die Firma Intercor, das größte Kohlebergwerk Südamerikas - das Cerrejon Norte. In der Vergangenheit kam es nach Angaben der Nichtregierungsorganisation "Mines and Communities Action Organisation" immer wieder zu Zwangsumsiedlungen der ansässigen Bevölkerung. Intercor selbst drohte den Einwohnern von Tabacco mit Zwangsumsiedlung, falls sie sich nicht freiwillig mit den viel zu geringen Entschädigungszahlungen zufrieden geben und ihr Land verlassen. Intercor soll sogar die Kirche in Tabacco gekauft haben, in der die Bewohner oft Zuflucht suchten. Kürzlich verkaufte ExxonMobil seine Tochter, wahrscheinlich weil der Konzern befürchtete, dass deren Machenschaften in Kolumbien aufgedeckt werden. 
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Bei der Stadt Lhokseumawe etwa werden vom US-Konzern Exxon-Mobil reiche Erdgasfelder ausgebeutet, die dem indonesischen Staat jährlich (Stand 2002/2003) etwa eine Milliarde Dollar Jahreseinkommen verschaffen.

Während sich das indonesische Militär die Bewachung der US-Anlagen jährlich mit etwa 6 Millionen Dollar honorieren lässt (zusätzlich zu Profiten aus der Rodung der reichen Regenwaldvorkommen), gelangt nur ein Teil der Einkünfte auch in die Provinz.
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http://www.globaldefence.net/deutsch/asien/indonesien/dossier.htm


42,5 Milliarden US-Dollar

42,5 Milliarden US-Dollar - nach heutigem Wechselkurs 32,65 Milliarden Euro - sind eine beeindruckende Summe, umso mehr, wenn man sie vollständig ausschreibt: 42.500.000.000 US-Dollar.

Dieser Betrag übersteigt noch deutlich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Staates Nepal, das für das Jahr 2003 auf 38,29 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Die Summe ist sogar das Dreifache des BIPs von Albanien (16,13 Milliarden US-Dollar), die Hälfte des BIPs Neuseelands, das 2003 bei 85,34 Milliarden US-Dollar lag und beträgt immerhin noch fast ein Fünftel des BIPs Österreichs.

Ein Blick nach Afrika verdeutlicht noch weiter die Höhe dieses Betrags. So übersteigen 42,5 Milliarden US-Dollar noch die zusammengenommenen Bruttoinlandsprodukte von Ruanda (10,11 Milliarden US-Dollar), Lesotho (5,583), Somalia (4,361), Liberia (3,261), Zambia (8,596), Burundi (3,78), Eritrea (3,3) und Gambia (2,56), da diese zusammen nur 41,551 Milliarden US-Dollar betragen.

Bei den genannten 42,5 Milliarden US-Dollar handelt es sich aber nicht um das Bruttoinlandsprodukt eines bisher ungenannten Landes und auch nicht die Militärausgaben Frankreichs, sondern um die zusammengezogenen Gewinne nur zweier Unternehmen im vergangenen Jahr.

So berichtete die britische BBC am vergangenen Sonntag, daß die britische Mineralölgesellschaft Shell in dieser Woche einen Gewinn von 17,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2004 bekanntgeben wird.

Am Montag nun meldete der britische Guardian, daß die US-Mineralölgesellschaft ExxonMobil erklärte, daß das Unternehmen im letzten Jahr einen Gewinn von 25 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet hat.

http://www.freace.de/artikel/200502/010205b.html
 
 
 
 
 

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Cut Zahara berichtete von der systematischen Misshandlung der Anwohner einer riesigen ExxonMobil-Erdgasförderanlage in Aceh. „Soldaten töten Zivilisten, vergewaltigen Frauen und plündern Dörfer“, lautet ihr Vorwurf. „Es geschieht um die Exxon-Anlage herum und unter dem Vorwand, sie zu schützen.“

Derzeit klagen mit Hilfe des „International Labor Rights Fund“ auch elf Betroffene aus Aceh gegen ExxonMobil. Der Konzern, so ihr Vorwurf, unternehme nichts gegen die brutalen Übergriffe der Schutztruppe, die in der Region als „Exxon-Armee“ bekannt ist. Doch ob das Washingtoner Bundesgericht Licht in die Verwicklungen bringen wird, ist fraglich, denn kürzlich bekam der Konzern einflussreichen Beistand: Das US-Außenministerium drängte den zuständigen Richter in einem Brief, die Klage abzuweisen. „Ein Prozess könnte die Bemühungen der Vereinigten Staaten stören, die Kooperation Indonesiens im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zu sichern“, heißt es dort ganz ungeniert.

http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=93

Leider ist das, wie eigentlich fast immer im Leben, nicht ganz so einfach. Mal ganz provokativ: Seit ihr sicher, daß ihr nicht auch davon provitiert? Wo bekommt z.B. eure Lebensversicherung, eure Berufsunfähigkeitsvers., usw, die Performance her? Vielleicht hierdurch?

# 04.02.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !! (MÜSST ihr lesen!!!!!!)
 
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (Dez. 04)

Vorab 1: Mies !!!

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":

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55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 

56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 

57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden. 

58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 

59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
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1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein)

Zuerst mal die Graphik:


(Zur Erklärung auf die Graphik klicken !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Meine Fresse !! Das war wohl nichts. -0,97 % (-35,75 Mrd.€) auf Monatsbasis, ist der drittgrößte Einbruch, den es überhaupt, seit Statistikbeginn, gegeben hat. Verursacht auch noch ausschließlich durch die Buchkredite (Nov '04 = 3043,12; Dez '04 = 3005,91; ==> -37,21 Mrd.€).

Auf Jahresbasis fällt immerhin noch ein kleines Plus von 1,66 % an (Dez '03 = 3571,98, Dez '04 = 3631,21; ==> +59,23 Mrd.€). Es siecht dahin !!
 

2.) Kredite an inländische Nichbanken

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Letzes mal schreib ich:

Tja, alles in allem wirklich nicht so übel. Geht doch  !! Einzig eine Sache ist mir noch aufgefallen, nämlich das der November in der Zeitreihe schon immer ein eher guter Monat war. Hier zu sehen. 

Im Verhältnis zu den Vorjahren ist das zwar immer noch recht dürftig, aber man wird ja bescheiden. Zumindest gehört der November somit zu den besseren Monaten in diesem Jahr. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß damit die Trendwende eingeleitet ist. Dafür sind die Zahlen nun doch zu mickrig. Schaun 'mer mal !!

Offensichtlich hatte ich damit leider recht. Auch hier auf Monatsbasis ein deftiges Minus von 0,444 %; oder -9,91 Mr.€. Und ebenso wie oben, geht das Minus komplett auf die Kappe der Buchkredite.

Auf Jahresbasis ergibt sich ein Minus von 0,82 %, oder -18,23 Mrd.€. Zusammengefasst: Mies !!

Ein Punkt sollte noch Erwähnung finden, sozusagen als grundsätzliche Überlegung:

Die Finanzierung der Unternehmen durch Anleihen usw., welche nicht in obigen Zahlen enthalten ist. Für 2004 habe ich nichts gefunden, aber dafür für 2003. So sah es aus:

Umlaufvolumen von Unternehmensanleihen im Jahr 2003* in 
Mrd EUR   |  in % des BIP

Frankreich  306  |  19,6
Deutschland  96  |  4,5
Niederlande  52  |  11,3
Italien  38  |  2,9
Belgien  3  |  12,8
Österreich  19  |  8,5
Finnland  17  |  11,8
Portugal  16  |  12,1
Spanien  16  |  2,1
Griechenland  1  |   0,4
Euroraum  1 594  |  8,2
USA   1.992  |  25,9
Japan   578  |  19,2
Vereinigtes Königreich   268  |  21,3

Das relativiert die schlechten Zahlen von oben natürlich ein wenig. Aber nur ein wenig, denn schaue ich mir den Anteil der Finanzierung durch Anleihen, gegenüber dem durch Kredite, an, dann relativiert sich die Relativierung wieder . Die Unternehmen in der BRD finanzieren sich lediglich zu 2,3 % durch Anleihen.
Struktur der Außenfinanzierung des Unternehmenssektors im Jahr 2003*
in % der Außenfinanzierung

Anleihen  |  Kredite  |  Aktien und sonstige Anteilswerte  |   Sonstige

Belgien  3,8  |  24,3  |  49,4  |  22,5
Deutschland   2,3  |  43,2  |  48,0  |  6,5
Spanien  1,1  |  28,3  |  24,3  |  46,3
Frankreich  7,3  |  24,3  |  38,8  |  29,7
Italien  2,3  |  32,1  |  55,6  |  10,0
Niederlande  5,5  |  46,4  |  37,6  |  10,4
Österreich  7,1  |  63,6  |  26,6  |  2,8
Portugal  5,6  |  36,4  |  53,0  |  5,0
Finnland  5,1  |  30,8  |  32,0  |  32,1
Euroraum  4,1  |  33,1  |  48,2  |  14,7

*Quelle: http://www.oenb.at/de/img/gewi_2004_4_analysen_3_tcm14-23521.pdf

Weiterhin stellt sich auch die Frage, wie groß die Zahl der knapp 3 Millionen Unternehmen in Deutschland ist, die sich durch durch Anleihen oder Aktien finanzieren können. 
1998:
Gut 4.000 Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) gibt es in Deutschland. Aber denken Sie bloß nicht, daß alle Aktien dieser AG’s automatisch auch an den offiziellen Börsen Deutschlands gehandelt werden! Das gilt nur für 741 AGs. Der Rest ist vielleicht gar nicht für den öffentlichen Handel gedacht, sondern ruht zum Beispiel in den Schubladen von Familienmitgliedern, die so ihre Eigentumsanteile an einer ererbten Firma aufbewahren.
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http://www.alinehense.de/archiv/boersenhandel.htm
Nicht gerade die Mehrheit. Und selbst wenn, durch den zwischenzeitlichen Boom bedingt, diese Zahl stimmen sollte...
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im Internet habe ich tatsächlich keine gescheiten Zahlen gefunden. Zum Glück habe ich einen guten Freund, der sich mit Börse etc. auskennt, und er bestätigte mir die ca. 15.000 Aktiengesellschaften und zwischen 900 bis 980/1000 deutschen Unternehmen, die auch an der Börse gehandelt werden.
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http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=1895
...ist das im Verhältnis zu der Anzahl von 3 Millionen Unternehmen insg., immer noch nur ein kleiner Bruchteil. Für das Zustandekommen der 48% Aktien und sonstige Anteilswerte, bekommen wir hier einen Hinweis:
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Allerdings betrug der Anteil der Aktiengesellschaften am Umsatz aller Unternehmen etwa 20 %; vor allem große Firmen werden also in dieser Rechtsform geführt.
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http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/1997/199701mba_aktieals.pdf
Das ist zwar schon von 1996, aber grundsätzlich wird das immer noch so sein, wahrscheinlich eher höher.

Wenn auch gewisse Details nicht erfasst sind: "Kreditparadies für Deutsche - Die Tiroler Banker reiben sich die Hände. Immer mehr mittlere Betriebe aus dem deutschen Grenzraum wollen von ihnen Kredite", summa summarum, und darauf wollte ich letztlich hinaus, können wir wohl feststellen, daß obige Graphiken und Daten die "Großwetterlage" schon recht deutlich wiedergeben. 

Noch kurz die...

"Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,5;Nov. 04 = 8626,3;  Dez. ' 04 = 8681,5

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

Differenz von Nov. '04 auf Dez. 04 = +55,2 Mrd. €, oder +0,64 %. (Vormonat: Okt. '04 auf Nov. '04 = 81,8 Mrd.€, oder +0,96 %)

Teile ich die +55,3 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,61 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem sehen wir ziemlich deutlich, daß im Rest Europas noch Verschuldungswillige vorhanden sind.

Das ist zwar gut so, bleibt aber natürlich nicht ohne Auswirkungen:

Und weils so schön ist, nochmals was zu den USA:
Quelle der Graphiken: http://www.marubeni.co.jp/research/eindex/0407/#ch6-1

!! P O L I T I K !!

Eigentlich hätte ich noch ein paar mehr Sachen zum Reinstellen (z.B. zum "Big Brother"), aber die folgende Textreihe ist recht umfangreich, und ich kann nur sagen, es lohnt sich das komplett zu lesen - deshalb laß ich's für heute damit gut sein. Diese Arbeit sagt, meiner Meinung nach, mehr über die momentanen Zustände aus, als alles was ich sonst noch bringen könnte. Vorab kurz noch zwei Sachen:

1.) Bitte auch unbedingt den Links unter dem verlinkten Text folgen. Mein Link geht auf Teil III, weil dort alles schön zusammengefasst ist, der Rest sollte aber auf keinen Fall ignoriert werden.

2.) Es gibt das Verursacherprinzip, mit dieser (Beispiel deutsches StGB) strafrechtlichen Folge:

Strafgesetzbuch
Allgemeiner Teil (§§ 1 - 79b)
2. Abschnitt - Die Tat (§§ 13 - 37)
4. Titel - Notwehr und Notstand (§§ 32 - 35)

§ 32
Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. 

http://dejure.org/gesetze/StGB/32.html

War Yukos wirklich heiße und kalte Kriege wert? Das US-Großkapital machte Rechnung ohne Wirt

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Das Drehbuch für diesen internationalen Wirtschaftskrimi war bereits zu Chodorkovskys Zeiten geschrieben worden. Nicht nur das. Er selbst hatte es blauäugig und auf die Honorigkeit seiner vermeintlichen amerikanischen und israelischen Freunde vertrauend, eigenhändig unterschrieben: einen Vertrag nämlich, nach dem er seine Kontrollrechte an 59,5 Prozent der in Gibraltar sitzenden Menatep-Holding, die wiederum formeller Mehrheitseigner von Yukos ist, im Falle seiner Entführung, einer Haftstrafe oder eines Verlusts von Yukos-Teilbetrieben abgeben müsse. Damit war das Schicksal von Chodorkovsky faktisch besiegelt.

Mit der Festnahme des Oligarchen im Oktober 2003 und der Eröffnung eines Gerichtsverfahrens gegen ihn durch den russischen Generalstaatsanwalt war eine Haftstrafe für Chodorkovsky vorprogrammiert. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann sie verhängt werden würde. Dann aber würde Chodorkovsky seine Anteile an Yukos automatisch verlieren. Sie würden formaljuristisch völlig legal an das pro-amerikanische Yukos-Management und seine Komplizen übergehen können.
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# 01.02.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
 
BRD: "Verwaltungskosten" in der Summe über alles 242,8 Mrd. € !!

Zum Thema vom Vortag habe ich doch glatt vergessen was aufzuschreiben. Und zwar:

Besonders interessant wird diese Zahl im Verhältnis zu den Steuereinnahmen. Im Jahr 2003 betrugen diese, für die Gebietskörperschaften insg., 442,2 Mrd. €. (Quelle: BuBa-Monatsbericht 01.05)
D.h., daß knapp 55 % der Steuereinnahmen direkt* für den Wasserkopf "draufgehen". 

*Folgekosten, wie Steuerberater und dergleichen (z.B. Zeitaufwand für die Zufriedenstellung des Wasserkopfes), müßten noch extra betrachtet werden. Wäre wirklich mal interessant.


Zudem die Betrachtung der "Geldflüße" insg.. Incl. allem, also Sozialversicherungen, Steuern usw., laufen hier in der Summe ca. 50% des BIP erst mal durch die Taschen des Staates, bevor sie von dort wieder, an wen auch immer, verteilt werden. Und das bei mittlerweile teilhedonischem  BIP. (Quelle: BuBa-Monatsbericht 01.05+eigene Umrechnungen)

Da kann man nun von halten was man will, wenn aber 50% aller in der BRD erwirtschafteten Gelder zuerst mal über den Staat laufen, kann dies wohl kaum als Neoliberal, oder als freie Marktwirtschaft im eigentlichen Sinne, bezeichnet werden.



 
TRENDS OF JAPAN'S DEBT SERVICE COSTS, FY2003

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The chart below plots the history of Japan's total debt service costs (i.e., interest payments + bond redemption + administrative costs) as a percentage of the central government's retained tax revenue (=tax and stamp revenue - local tax transfers).  National debt service costs have risen to almost 70% of retained tax revenue, and are becoming a major burden to the Japanese financial system.


http://www.japanreview.net/trends_interest_payment_government_bonds.htm

Irgendwie sind alle diese Indikatoren, in allen möglichen Ländern, auf, oder in der Nähe vom, all time high. Selbst mir als notorischen Optimisten , braucht niemand zu sagen, daß das nicht ohne Auswirkungen bleiben wird.


Wenn auch nicht wirklich Neues, so doch lesenswert!
 
Zeitbombe Dollar

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Das Leistungsbilanzdefizit, also der Unterschied zwischen Importen und Exporten, erreichte allein im Jahr 2004 über 600 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 5,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Ein erschreckend hoher Anteil. Der Internationale Währungsfonds (IWF), nicht zuletzt dazu geschaffen, um seinen Mitgliedern bei der Überwindung von Zahlungsbilanzproblemen zu helfen, tritt bei Schwellenländern in Südamerika, Afrika und Asien bereits bei einem Anteil von üblicherweise fünf Prozent auf den Plan und ermahnt die Regierungen zur Mässigung. Wer sich den Appell nicht zu Herzen nimmt, muss bei einer weiteren Verschlechterung der Leistungsbilanz damit rechnen, dass der IWF das nächste Mal mit einem Sanierungsplan in der Tasche anklopft. Die USA dagegen betrachten sich als Sonderfall, gelten sie doch als treibende Kraft in dieser internationalen Organisation. Allerdings dürfte, wenn Washington nicht rasch auf die Bremse tritt und sich bei den Ausgaben Zurückhaltung auferlegt, das Leistungsbilanzdefizit in diesem Jahr auf gegen sieben Prozent des Bruttoinlandprodukts steigen. Dann könnten auch die Kontrolleure beim IWF nicht mehr beide Augen zudrücken.
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Wer bis unters Dach verschuldet ist, muss als Risikoprämie höhere Zinsen bezahlen. Bereits haben die wachsenden Defizite die Bonität des Schuldners USA in Frage gestellt. Das «Wall Street Journal» warf die Frage auf, ob das AAA-Rating, das der US-Staat seit 1917 geniesst, noch gerechtfertigt sei. Einzelne Ratingagenturen, etwa die kleine, aber feine Egan-Jones, haben die USA bereits auf AA herabgestuft. Ein Double-A haben heute etwa Portugal oder Italien – nicht unbedingt die führenden Volkswirtschaften der Welt.
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"Die Erde ist eine Scheibe"

Die Erde ist eine Scheibe. Wer nicht daran glaubte, wurde vor fünfhundert Jahren in den Kerker geworfen. Die Mächtigen haben nicht immer recht, trotzdem ist die Gewohnheit, den Mächtigen zu glauben, nicht auszurotten, nicht zuletzt weil dies unser Weltbild ins Schwanken bringen würde. In einer wissenschaftsgläubigen Welt haben die Experten die Macht erreicht, welche früher die Kirche inne hatte und was Experten predigen, wird gerne für bare Münze genommen, dabei lohnt es sich aber, immer zu fragen, qui bono – wem nützt es.

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Nur kurz !

KfW will Kredite an alle Studenten vergeben

Aus "geldtechnischer" Sicht ist das wirklich geschickt, denn, und ich möchte ein weiteres mal zitieren, weil er es so "schön" auf den Punkt gebracht hat:

Quote from Robert Hemphill (Credit Manager of Federal Reserve Bank, Atlanta, Ga.)

"This is a staggering thought. We are completely dependent on the commercial Banks. Someone has to borrow every dollar we have in circulation, cash or credit. If the Banks create ample synthetic money we are prosperous; if not, we starve. We are absolutely without a permanent money system. When one gets a complete grasp of the picture, the tragic absurdity of our hopeless position is almost incredible, but there it is. It is the most important subject intelligent persons can investigate and reflect upon. It is so important that our present civilization may collapse unless it becomes widely understood and the defects remedied very soon." 

http://quotes.liberty-tree.ca/quotes.nsf/quotes/dde730786fd6c0fd8525687a0077ca66

Übersetzung (nebenbei, nicht von mir)

Zitat von Robert Hemphill (Credit Manager of Federal Reserve Bank, Atlanta, Ga.)

Ein entsetzlicher Gedanke. Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden.

Wobei nicht das Geld aus dem Nichts erzeugt wird, sondern der Kredit. Mit diesem (als Pfänder bei der Zentralbank hinterlegt) können die Geschäftsbanken dann Geld "generieren.

!! P O L I T I K !!

Diesmal hat er () wirklich gewonnen, denn er hat ja, ganz objektiv betrachtet, die Mehrzahl der Stimmen erreicht!
 
US-WAHL !!

Die Diebold Diktatur (USA)

20 Erstaunliche Tatsachen über die US-Wahlen 2004

Nach dem Original von Bob Rowe (Dezember 2004)

1. 80 Prozent aller Stimmen in Amerika werden von nur zwei Firmen gezählt: Diebold und ES&S.

2. Es gibt kein Bundesamt oder eine Aufsichtsbehörde, welche die US Wahlmaschinen-Industrie kontrolliert.

3. Der Vizepräsident von Diebold und der Präsident von ES&S sind Brüder.

4. Der Vorsitzende und der CEO von Diebold ist einer der größten Organisatoren und Spender der Bush-Kampagne. 2003 schrieb er, daß er im folgenden Jahr schon für die nötigen Stimmen für Bush sorgen werde.

5. Der republikanische Senator Chuck Hagel besitzt 35 Prozent von ES&S. Die Stimmen seiner Wahl zum Senator wurden von  ES&S- Maschinen gezählt.

6. Senator Chuck Hagel, ein langjähriger Freund der Bush-Familie, wurde vor dem Ethik-Ausschuss des Senats bezüglich der Besitzverhältnisse bei ES&S der Lüge überführt.

7. Senator Chuck Hagel gehörte unter den Bewerbern für das Vizepräsidentenamt zur engeren Wahl von George W. Bush.

8. ES&S ist der größte Wahlmaschinen-Hersteller in den USA und zählt fast 60 Prozent aller US Stimmen.

9. Diebolds Touchscreen-Maschinen haben keinen Papierausdruck. Das heißt, es gibt keine Möglichkeit, zu überprüfen, ob die gezählten Daten auch mit den Eingaben der Wähler übereinstimmen.

10. Diebold baut auch Geldautomaten, Barcodeleser und ähnliches, all diese Maschinen können Papierausdrucke erzeugen. .

11. Diebold sitzt in Ohio.

12. Diebold setzt fünf verurteilte Straftäter als Entwickler ein. Dies sind die Leute, die die Programme für die Wahlmaschinen schreiben.

13. Diebold's Senior-Vizepräsident, Jeff Dekan, wurde 23 Mal wegen strafbaren Diebstahls ersten Grades verurteilt.

14. Diebolds Senior-Vizepräsident, Jeff Dekan, wurde wegen der Installation von Backdoors in seine Software verurteilt. Die Backdoors waren so ausgeklügelt, daß sie über zwei Jahre hinweg nicht entdeckt wurden.

15. Keiner der internationalen Wahlbeobachter wurden bei den Abstimmungen in Ohio zugelassen.

16. Kalifornien verbot den Gebrauch der Diebold Maschinen, weil die Sicherheit so schlecht war. Entgegen Diebold's Behauptung, daß die Revisionsaufzeichnungen nicht gehackt werden könnten, war ein Schimpanse in der Lage, genau dies zu tun! (siehe http://blackboxvoting.org/baxter/baxterVPR.mov.)

17. 30 Prozent aller US-Stimmen werden auf Touchscreen-Wahlmaschinen ohne Papierausdruck gezählt.

18. Bush's "Help America Vote Act" von 2002 hat zum Ziel, alle Wahlmaschinen durch Touchscreen-Wahlmaschinen ohne Papierausdruck zu ersetzen.

19. Alle bei Wahlmaschinen ermittelten und berichteten Fehler gingen zugunsten Bushs oder der republikanischen Kandidaten.

20. Alle anderen Unregelmäßigkeiten während der Wahl gingen wiederum NUR zugunsten von Bush. Was an ein statistisches Wunder grenzt, wie Mathematiker berechneten.

Und weiter:

Amerikaner können sich nicht erinnern, Bush gewählt zu haben

Auf der Spur der Wahlfälscher

"Amerika hat gewählt - und kein Wahlbetrug, keine Konspiration ist in Sicht. (...) Die US-Wahlen sind gelaufen, der Präsident steht fest - buchstäblich. Solide verankert in einem eindeutigen Wahlerfolg geht Georg W. Bush in die nächste Amtszeit. Die Zahlen sprechen für sich und eine eindeutige Sprache." Spiegel Online 11.11.04

(5.11.04, gw) Ist das nicht merkwürdig? Wenn die Leute in einigen US-Bundesstaaten wählen gingen, konnten sie sich hinterher partout nicht mehr dran erinnern, WEN sie gewählt hatten. Vor allem konnten sie sich nicht erinnern, Bush gewählt zu haben.

In New Hampshire zum Beispiel meinten etwa 58 Prozent, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur etwa 50 Prozent. Nur rund 41 Prozent wollten sich erinnern, ihr Kreuzchen bei Bush gemacht zu haben, laut Ergebnis waren es dann plötzlich etwa 48 Prozent.

In Florida meinten rund 52 Prozent, sich ganz deutlich zu erinnern, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur rund 47 Prozent. Daran, Bush gewählt zu haben, konnten sich nur rund 48 Prozent erinnern, laut Wahlergebnis waren es aber plötzlich etwa 52 Prozent.

In New Mexico meinten 50 Prozent, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur 48 Prozent. Bush dagegen brachte es auf 50 Prozent, obwohl sich nur 48 Prozent erinnern konnten, ihn gewählt zu haben. 

Das sind die Ergebnisse der sogenannten "exit polls" der Nachrichtenagentur Associated Press. Dabei werden die Wähler beim Verlassen des Wahllokals gefragt, welchen Kandidaten sie gewählt haben. Und normalerweise sind die exit polls sehr genau. Sie weichen in der Regel nur etwa ein Prozent vom tatsächlichen Endergebnis ab. Bei der Präsidentenwahl 2004 sind die Abweichungen jedoch viel krasser. Und das Interessanteste: Die Abweichungen sind da besonders groß, wo elektronische Wahlmaschinen eingesetzt wurden.

Quelle bis hierhin: http://ourworld.compuserve.com/Homepages/G_Wisnewski/news.htm

Zu den "exit polls" zwei Beispiele:
 
http://www.ceiberweiber.at/2004/us-wahl3.htm

Und HIER komplett !


 
# 28.01.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!



 
ZITAT !!
"Es gibt keine staatliche Verschwörung zum Bösen, es gibt Kunden und Anbieter." Jeremy Rifkin
Mindestens für Teilaspekte, nicht ganz von der Hand zu weisen. 


! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!  (Presse/SPD)
 
Studie: Deutschland droht Explosion der Staatsschulden

Wird das deutsche Sozialwesen nicht umfassend reformiert, droht ein Auswuchern der Staatsschuld bis 2050 auf 200 Prozent des BIP, warnen Wirtschaftsforscher.
.....
Ihr Fazit: Ändern sich die Ausgaben der Renten- und Krankenversicherungen nicht, steigen spätestens ab 2015 die Sozialausgaben rasant an, belasten den Staatshaushalt über Maßen und führen bei Eintritt aller Befürchtungen zur eingangs angeführten Horror-Verschuldung.
.....
Komplett...

1.) Ich glaube kaum, daß dies bis 2015/2050 dauert. Bitte nochmals UNTEN schauen.
2.) Nicht das "dort" nicht die Luft brennen würde, aber es gibt da durchaus noch einen anderen Aspekt, der Erwähnung finden sollte. Guckst du im Weiteren:
 
 
3 % mehr Versorgungsempfänger von Bund, Ländern und Gemeinden im Januar 2001

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten nach den vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik im Januar 2001 knapp 800 000 ehemalige Beamte, Richter und Berufssoldaten der Gebietskörperschaften bzw. deren Hinterbliebene Altersbezüge in Form von Pensionen, Witwen-/ Witwer- oder Waisengeld. Das waren rund 25 000 Versorgungsempfänger (+ 3 %) mehr als Anfang 2000. 

Die Zahl der Pensionäre (533 000) hat sich um 5 % erhöht, während die Zahl der Hinterbliebenen mit 263 000 nahezu unverändert blieb. Der Bund versorgte 156 000 (+ 2 %), die Länder 536 000 (+ 4 %) und die Kommunen unverändert 105 000 ehemalige Bedienstete (einschl. Hinterbliebene). Hierfür zahlten die öffentlichen Haushalte im Jahr 2000 rund 41 Mrd. DM. Im ersten Versorgungsbericht der Bundesregierung von 1996 waren im Bereich der Gebietskörperschaften 802 000 Versorgungsempfänger im Januar 2001 und Versorgungsausgaben in Höhe von rund 42 Mrd. DM im Jahr 2000 prognostiziert worden.

Im Jahr 2000 sind 43 000 Beamte, Richter bzw. Berufssoldaten der Gebietskörperschaften in den Ruhestand getreten (1999: 34 000). Im Landesdienst waren es 34 000 (+ 7 000 oder + 28 %), beim Bund und den Kommunen jeweils 4 500 (+ 900 oder + 24 %). Beim Bund hat die Soldatenversorgung stark zugenommen. Bei den neuen Versorgungsempfängern im Jahr 2000 erfolgte die Pensionierung in 20 000 Fällen auf Grund von Dienstunfähigkeit, das ist ein Plus von 26 % (4 000 Fällen) gegenüber 1999. Der Anteil durch Dienstunfähigkeit ausgeschiedener Pensionsempfänger blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert (47 %). 22 000 Versorgungsempfänger (+ 5 000 oder + 28 %) erreichten im Jahr 2000 die Altersgrenze. 1 000 Pensionierungen erfolgten aus sonstigen Gründen.

Außerdem wurden im Januar 2001 270 000 ehemalige Beamte (einschl. Hinterbliebene) der drei Postunternehmen, 243 000 der Bahn, 68 000 des Deutschen Reiches und 20 000 von Einrichtungen des mittelbaren öffentlichen Dienstes (z.B. Bundesanstalt für Arbeit, Deutsche Bundesbank, Sozialversicherungsträger) versorgt. Insgesamt erhielten damit Anfang 2001 1,4 Mill. Versorgungsempfänger ihre Altersbezüge aus öffentlichen Kassen. 

Dafür mussten im Jahr 2000 knapp 62 Mrd. DM* aufgewendet werden. 

http://www.innovations-report.de/html/
berichte/statistiken/bericht-3701.html

*62 Mrd. DM = 31,7 Mrd. €

Beamtenpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit weiter rückläufig

Nach vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik erhielten im Januar 2003 rund 834 000 ehemalige Beamte, Richter und Berufssoldaten der Gebietskörperschaften bzw. deren Hinterbliebene Altersbezüge in Form von Pensionen, Witwen-/ Witwer- oder Waisengeld. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 16 000 Versorgungsempfänger (+ 2%) mehr als Anfang 2002. 

Die Zahl der Pensionäre (572 000) hat sich gegenüber Januar 2002 um 3% erhöht, die der Hinterbliebenen war mit 262 000 nahezu unverändert. Der Bund versorgte 158 000 (+ 1%), die Länder 569 000 (+ 3%) und die Gemeinden 106 000 (– 1%) ehemalige Bedienstete (einschl. Hinterbliebene). Für die Versorgungsbezüge stellten Bund, Länder und Kommunen in ihren Haushalten im Jahr 2002 rund 24 Mrd. Euro bereit (+ 3% gegenüber 2001).

Im Jahr 2002 sind knapp 35 000 Beamte, Richter bzw. Berufssoldaten in den Ruhestand getreten, rund 3 500 weniger als im Vorjahr. Von diesen Neupensionären kamen rund 27 000 aus dem Landesdienst und jeweils 4 000 aus dem Bundesdienst und dem kommunalen Bereich.

Die Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit sind auch im Jahr 2002 weiter zurückgegangen: Nach knapp 21 000 Fällen im Jahr 2000 und 15 000 im Vorjahr beendeten nur noch gut 10 000 Beamte (einschl. Richter und Berufssoldaten) ihren aktiven Dienst aufgrund von Dienstunfähigkeit. Innerhalb von zwei Jahren ist damit der Anteil der Dienstunfähigkeit an den Pensionierungen von 49% auf 30% zurückgegangen. Eine Altersgrenze erreichten knapp 23 000 Beamte (+ 1 000 gegenüber 2001). Hierbei gab es bei den Pensionierungen nach der Regelaltersgrenze mit 18% einen starken Anstieg. Dies dürfte im wesentlichen auf die Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ausscheiden, aber auch auf die wachsende Zahl von Beamten in Altersteilzeit zurückzuführen sein.

Zusätzlich zu den Versorgungsempfängern der Gebietskörperschaften wurden im Januar 2003 274 000 ehemalige Beamte (einschl. Hinterbliebene) der drei Postunternehmen, 234 000 der Bahn, 56 000 des Deutschen Reiches und 21 000 von Einrichtungen des mittelbaren öffentlichen Dienstes (z.B. Bundesanstalt für Arbeit, Deutsche Bundesbank, Sozialversicherungsträger) versorgt.

Insgesamt erhielten damit Anfang 2003 rund 1,4 Mill. Versorgungsempfänger ihre Altersbezüge aus öffentlichen Kassen. 

Dafür mussten im Jahr 2002 knapp 34 Mrd. Euro aufgewendet werden.

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p2530061.htm

Die absoluten Zahlen sind schon recht beeindruckend, wie ich finde. Und in nur zwei Jahren eine Steigerung um 2,3 Mrd. € (von 31,7 in 2001 auf 34 in 2003), ist auch nicht zu verachten.
Soll keiner sagen, daß wir in Deutschland kein Wachstum hinbekommen
Ich verweise zu diesem Thema zudem hierauf: "Verhältnis Steuereinnahmen Bund zu Ausgaben für Rentenkasse, Pensionen usw."

Damit nicht genug (ab hier alle Angaben in Mrd. €):

Personalausgaben Länder (inklusive Versorgung) 2003 = 124,2561
Personalausgaben Bund (inklusive Versorgung) 2003 = 27,22
Macht zusammen:
Personalkosten der Gebietskörperschaften insg. (Bund+Länder+Gemeinden)= 174,03
174 Mrd. € gesamtstaatliche Personalkosten, mit, allein durch die Versorgungsleistungen, steigender Tendenz. Unglaublich !!

Aber selbst hier ist noch nicht Schluß.

Laufender Sachaufwand* der Gebietskörperschaften insg. 2003 = 68,83

*Laufender Sachaufwand = Sächliche Verwaltungsaufgaben, Militärische Beschaffungen, Sonstiger laufender Sachaufwand (Quelle für diese Auflistung: Monatsbericht des BMF, Dezember 2004)

Damit haben wir an reinen "Verwaltungskosten" in der Summe über alles 242,8 Mrd. € !!

Zurücklehnen und "Genießen". Das nenn ich mal eine adäquates "Preis/Leistungsverhältnis". Unfassbar !!  Leute, Leute, da kommen wir nicht ungeschoren raus. Irgendjemand wird da die kommenden Jahre mächtig Federn lassen müßen. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß dies nicht dieser Kollege sein wird:

---------------------------
Quellen:
1Monatsbericht des BMF Februar 2004
2BMF-Bericht über den Abschluss des Bundeshaushalts 2003
3Bundesbank, Monatbericht 01.05.
 
Nur Link !

Buchungsrtrick - Eichel erhöht sich Kreditrahmen

!! P O L I T I K !!

Sollte man zumindest mal was von gehört haben ! Verarsche ohne Ende !!

Wer wir sind

Aufgabe der "deutsche(n) druck- und verlagsgesellschaft mbh" (dd_vg.) ist professionelles Beteiligungsmanagement für ihre Eigentümerin, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Das Ziel ist, die Beteiligungen wirtschaftlich zu führen, die Substanz zu mehren - und damit zugleich einen finanziellen Beitrag zur Arbeit der SPD zu leisten.

Der Schwerpunkt des Beteiligungsportfolios im Bereich der regionalen Tageszeitungen sowie der Druckereien ist das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung. Die dd_vg. öffnet sich aber auch für andere Engagements, sofern sie eine solide wirtschaftliche Perspektive haben und eine attraktive Rendite erwarten lassen. Beispiele hierfür sind Investitionen in Zeitschriften, in das Tourismusgeschäft oder in Handelsgeschäfte.

Unsere Beteiligungen

Ist doch wunderbar, erst finanzieren wir den ganzen Apparat über die Parteienfinanzierung*, und dann bekommen wir auch noch "deren" "objektive" Berichterstattung vorgesetzt.

Und jetzt kommt's !! In der Rubrk "Behauptet wird/Wahr ist" finden wir unter dem Stichpunkt "Behauptet wird: Die SPD besitze ein Medien-Imperium" diese "Klarstellung": "Zur Bedeutung der SPD-Beteiligungen im Zeitungsmarkt"

Dort können wir lesen:

.....
Bei der Addition zur Gesamtauflage einer Verlagsgruppe werden die Auflagen von Beteiligungsunternehmen anteilig berücksichtigt, d.h. ein Auflagenanteil in der Höhe der Kapitalbeteiligung wird angerechnet.
.....
Wir schauen uns die entsprechenden Tabellen an:

Tageszeitungen mit Beteiligung der dd_vg.
 
Tageszeitungen
Anteil in Prozent
Verkaufte Auflage
Anteilige Auflage
Neue Westfälische, Bielefeld
57,5
160.200
92.115
Cuxhavener Nachrichten
50
13.300
6.650
Morgenpost für Sachsen, Dresden
40
104.900
41.960
Sächsische Zeitung, Dresden
40
329.700
131.880
Nordbayerischer Kurier, Bayreuth
31,5
41.700
13.136
Freies Wort und stz Südthüringer Zeitung
30
109.800
32.940
Vogtland-Anzeiger/Vogtlandpost, Plauen
30
11.512
3.454
Neue Presse, Coburg
30
29.833
8.950
Frankenpost, Hof
30
57.574
17.272
Aller Zeitung/Wolfsburger Allgemeine
20,389
35.100
9.126
Peiner Allgemeine Zeitung
20,389
22.400
5.824
Neue Presse Hannover
20,389
65.700
17.082
Hannoversche Allgemeine Zeitung
20,389
162.300
42.198
Göttinger Tageblatt
20,2
48.200
12.387
Gesamtauflage
1.192.219
434.974

Führende Verlagsgruppen im Zeitungsmarkt nach Gesamtauflagen
 
Verlagsgruppe
anteilige Auflage in 1000
Marktanteil in %
1. Axel Springer-Verlag AG
5.425.497
23,4
2. Verlagsgruppe WAZ, Essen
1.404.902
6,1
3. Verlagsgruppe Stuttgarter Zeitung/
Die Rheinpfalz/Südwest Presse, Ulm
1.146.645
5
4. Verlagsgruppe DuMont-Schauberg, Köln
965.857
4
5. Verlagsgruppe Ippen
877.120
4
Marktanteil der fünf größten Verlagsgruppen
42
.
6. Verlagsgruppe Holtzbrinck, Stuttgart
780.989
3
7. Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung
682.500
3
8. Verlagsgruppe Gruner + Jahr, Hamburg
644.660
3
9. Verlagsgruppe Süddeutsche Zeitung, München
596.845
3
10. Verlagsgruppe Madsack, Hannover
517.451
2
Marktanteil der zehn größten Verlagsgruppen
56
.
11. Verlagsgruppe dd_vg.
434.974
2
12. Verlagsgruppe Rheinische Post, Düsseldorf
365.900
2
13. Verlagsgruppe Augsburger Allgemeine
332.300
1
14. Verlagsgruppe Bauer/ Volksstimme, Magdeburg
256.500
1
15. Verlagsgruppe Ruhr Nachrichten, Dortmund
252.800
1

Das Zwischenfazit lautet dort:

.....
Die dd_vg. kommt als Verlagsgruppe mit den ihr zuzurechnenden Tageszeitungen auf eine anteilige Gesamtauflage von rund 435.000 Exemplaren und einen Marktanteil am bundesdeutschen Tageszeitungsmarkt in Höhe von 1,9 %. Die dd_vg. nimmt damit Rang elf ein.
.....
Ungeachtet dessen, daß die Tabellen an sich recht interessant sind (Stichwort Medienmacht/konzentration), mal ganz im Ernst, was ist das denn für eine Rechnung? Wenn ich, nur als Beispiel, 30 % Beteiligung an etwas habe, dann ist dies gleichzusetzen mit 30 % Einfluß auf eben diese Beteiligung ? Der Einfluß bezieht sich also nur auf ein drittel der Auflage, der Rest bleibt unbeeinflußt ? So'en Quark !! Was ist, wenn der Rest der Beteiligungen nicht über z.B. 5 % pro "Halter" liegt ?

Die 435.000, respektive 1,9 %, sind nichts anderes als verharmlosende Schönrechnerei ! Interessant auch, das alle folgenden Zeitungen aus der ersten Tabelle,...

Aller Zeitung/Wolfsburger Allgemeine
Peiner Allgemeine Zeitung
Neue Presse Hannover*
Hannoversche Allgemeine Zeitung*
Göttinger Tageblatt
...zur "Verlagsgruppe Madsack, Hannover" gehören, welche in der zweiten Tabelle extra aufgeführt ist. Alles fest in SPD-Hand, da oben !

Solange wir keine genaueren Informationen über die tatsächlichen Beteiligungsverhältnisse haben, können wir die 435.000 (1,9 %) getrost in die Tonne stopfen. Ich persönlich denke, daß wir tatsächlich die kompletten 1.192.219 ansetzen müssen. Somit springt die SPD, mit ihren Beteiligungen, flux auf Platz 3 in Deutschland !! Selbst wenn wir nicht die 1.192.219 in Gänze betrachten, empfinde ich den Fakt der Parteienbeteiligungen an der "vierten Gewalt" im Lande, als äußerst bedenklich. Denn:

Niedersächsisches Pressegesetz

§ 3 Öffentliche Aufgabe der Presse
Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.
http://www.vnzv.de/nds-presse.htm#3

Wobei die Betonung hierbei eindeutig auf öffentlich liegt, also du und ich !! Wie passt das zusammen ? Ist das wirklich noch gewährleistet ? 
Andererseits handelt die SPD streng nach dem Grundgesetz 
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland; Artikel 21, Parteien

(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit...
.....
http://www.bpb.de/wissen/79EZ8N,0,0,Artikel_21:_Parteien.html

Ja worüber rege ich mich hier eigentlich auf ? Ist doch alles bestens !!?? Alles bestens, wie hier zu lesen ist...

Das „System Volkswagen“

...von dieser Seite !
 
 

----------------
*Staatsfinanzierung der Parteien
Die staatliche Finanzierung der Parteien beschränkt sich nicht allein auf die im Parteiengesetz ausgewiesenen direkten Zuschüsse von 133 Millionen Euro im Jahr. Zudem werden die Steuerzahler auch auf indirektem Wege – über die Steuerbegünstigung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden und über die sogenannten Parteisteuern – zur Kasse gebeten. Insgesamt werden die öffentlichen Haushalte so mit etwa 260 Millionen Euro pro Jahr belastet. Zieht man den Kreis noch etwas weiter und rechnet die Steuermittel hinzu, die den Parteien auf Umwegen über die Finanzierung von Fraktionen, parteinahen Stiftungen und Abgeordnetenmitarbeitern zugute kommen, beläuft sich die Staatsfinanzierung der Parteien auf rund 850 Millionen Euro pro Jahr. Gegenüber dem Jahr 1970 ist dieser Betrag um 854 Prozent angestiegen. Zum Vergleich: Der Preisindex für die private Lebenshaltung ist im selben Zeitraum um 164 Prozent gestiegen.
http://www.steuerzahler.de/inhalt/static.phtml?link=steuerpolitik/politikfina.htm&SZ=fa131035ad576e1eceee259fdec4f3e5

Das System der staatsmonopolistischen Parteienfinanzierung


# 04.02.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !! (MÜSST ihr lesen!!!!!!)
 
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (Dez. 04)

Vorab 1: Mies !!!

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":

.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 

56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 

57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden. 

58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 

59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein)

Zuerst mal die Graphik:


(Zur Erklärung auf die Graphik klicken !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Meine Fresse !! Das war wohl nichts. -0,97 % (-35,75 Mrd.€) auf Monatsbasis, ist der drittgrößte Einbruch, den es überhaupt, seit Statistikbeginn, gegeben hat. Verursacht auch noch ausschließlich durch die Buchkredite (Nov '04 = 3043,12; Dez '04 = 3005,91; ==> -37,21 Mrd.€).

Auf Jahresbasis fällt immerhin noch ein kleines Plus von 1,66 % an (Dez '03 = 3571,98, Dez '04 = 3631,21; ==> +59,23 Mrd.€). Es siecht dahin !!
 

2.) Kredite an inländische Nichbanken

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Letzes mal schreib ich:

Tja, alles in allem wirklich nicht so übel. Geht doch  !! Einzig eine Sache ist mir noch aufgefallen, nämlich das der November in der Zeitreihe schon immer ein eher guter Monat war. Hier zu sehen. 

Im Verhältnis zu den Vorjahren ist das zwar immer noch recht dürftig, aber man wird ja bescheiden. Zumindest gehört der November somit zu den besseren Monaten in diesem Jahr. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß damit die Trendwende eingeleitet ist. Dafür sind die Zahlen nun doch zu mickrig. Schaun 'mer mal !!

Offensichtlich hatte ich damit leider recht. Auch hier auf Monatsbasis ein deftiges Minus von 0,444 %; oder -9,91 Mr.€. Und ebenso wie oben, geht das Minus komplett auf die Kappe der Buchkredite.

Auf Jahresbasis ergibt sich ein Minus von 0,82 %, oder -18,23 Mrd.€. Zusammengefasst: Mies !!

Ein Punkt sollte noch Erwähnung finden, sozusagen als grundsätzliche Überlegung:

Die Finanzierung der Unternehmen durch Anleihen usw., welche nicht in obigen Zahlen enthalten ist. Für 2004 habe ich nichts gefunden, aber dafür für 2003. So sah es aus:

Umlaufvolumen von Unternehmensanleihen im Jahr 2003* in 
Mrd EUR   |  in % des BIP

Frankreich  306  |  19,6
Deutschland  96  |  4,5
Niederlande  52  |  11,3
Italien  38  |  2,9
Belgien  3  |  12,8
Österreich  19  |  8,5
Finnland  17  |  11,8
Portugal  16  |  12,1
Spanien  16  |  2,1
Griechenland  1  |   0,4
Euroraum  1 594  |  8,2
USA   1.992  |  25,9
Japan   578  |  19,2
Vereinigtes Königreich   268  |  21,3

Das relativiert die schlechten Zahlen von oben natürlich ein wenig. Aber nur ein wenig, denn schaue ich mir den Anteil der Finanzierung durch Anleihen, gegenüber dem durch Kredite, an, dann relativiert sich die Relativierung wieder . Die Unternehmen in der BRD finanzieren sich lediglich zu 2,3 % durch Anleihen.
Struktur der Außenfinanzierung des Unternehmenssektors im Jahr 2003*
in % der Außenfinanzierung

Anleihen  |  Kredite  |  Aktien und sonstige Anteilswerte  |   Sonstige

Belgien  3,8  |  24,3  |  49,4  |  22,5
Deutschland   2,3  |  43,2  |  48,0  |  6,5
Spanien  1,1  |  28,3  |  24,3  |  46,3
Frankreich  7,3  |  24,3  |  38,8  |  29,7
Italien  2,3  |  32,1  |  55,6  |  10,0
Niederlande  5,5  |  46,4  |  37,6  |  10,4
Österreich  7,1  |  63,6  |  26,6  |  2,8
Portugal  5,6  |  36,4  |  53,0  |  5,0
Finnland  5,1  |  30,8  |  32,0  |  32,1
Euroraum  4,1  |  33,1  |  48,2  |  14,7

*Quelle: http://www.oenb.at/de/img/gewi_2004_4_analysen_3_tcm14-23521.pdf

Weiterhin stellt sich auch die Frage, wie groß die Zahl der knapp 3 Millionen Unternehmen in Deutschland ist, die sich durch durch Anleihen oder Aktien finanzieren können. 
1998:
Gut 4.000 Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) gibt es in Deutschland. Aber denken Sie bloß nicht, daß alle Aktien dieser AG’s automatisch auch an den offiziellen Börsen Deutschlands gehandelt werden! Das gilt nur für 741 AGs. Der Rest ist vielleicht gar nicht für den öffentlichen Handel gedacht, sondern ruht zum Beispiel in den Schubladen von Familienmitgliedern, die so ihre Eigentumsanteile an einer ererbten Firma aufbewahren.
.....
http://www.alinehense.de/archiv/boersenhandel.htm
Nicht gerade die Mehrheit. Und selbst wenn, durch den zwischenzeitlichen Boom bedingt, diese Zahl stimmen sollte...
.....
im Internet habe ich tatsächlich keine gescheiten Zahlen gefunden. Zum Glück habe ich einen guten Freund, der sich mit Börse etc. auskennt, und er bestätigte mir die ca. 15.000 Aktiengesellschaften und zwischen 900 bis 980/1000 deutschen Unternehmen, die auch an der Börse gehandelt werden.
.....
http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=1895
...ist das im Verhältnis zu der Anzahl von 3 Millionen Unternehmen insg., immer noch nur ein kleiner Bruchteil. Für das Zustandekommen der 48% Aktien und sonstige Anteilswerte, bekommen wir hier einen Hinweis:
.....
Allerdings betrug der Anteil der Aktiengesellschaften am Umsatz aller Unternehmen etwa 20 %; vor allem große Firmen werden also in dieser Rechtsform geführt.
.....
http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/1997/199701mba_aktieals.pdf
Das ist zwar schon von 1996, aber grundsätzlich wird das immer noch so sein, wahrscheinlich eher höher.

Wenn auch gewisse Details nicht erfasst sind: "Kreditparadies für Deutsche - Die Tiroler Banker reiben sich die Hände. Immer mehr mittlere Betriebe aus dem deutschen Grenzraum wollen von ihnen Kredite", summa summarum, und darauf wollte ich letztlich hinaus, können wir wohl feststellen, daß obige Graphiken und Daten die "Großwetterlage" schon recht deutlich wiedergeben. 

Noch kurz die...

"Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,5;Nov. 04 = 8626,3;  Dez. ' 04 = 8681,5

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

Differenz von Nov. '04 auf Dez. 04 = +55,2 Mrd. €, oder +0,64 %. (Vormonat: Okt. '04 auf Nov. '04 = 81,8 Mrd.€, oder +0,96 %)

Teile ich die +55,3 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,61 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem sehen wir ziemlich deutlich, daß im Rest Europas noch Verschuldungswillige vorhanden sind.

Das ist zwar gut so, bleibt aber natürlich nicht ohne Auswirkungen:

Und weils so schön ist, nochmals was zu den USA:
Quelle der Graphiken: http://www.marubeni.co.jp/research/eindex/0407/#ch6-1

!! P O L I T I K !!

Eigentlich hätte ich noch ein paar mehr Sachen zum Reinstellen (z.B. zum "Big Brother"), aber die folgende Textreihe ist recht umfangreich, und ich kann nur sagen, es lohnt sich das komplett zu lesen - deshalb laß ich's für heute damit gut sein. Diese Arbeit sagt, meiner Meinung nach, mehr über die momentanen Zustände aus, als alles was ich sonst noch bringen könnte. Vorab kurz noch zwei Sachen:

1.) Bitte auch unbedingt den Links unter dem verlinkten Text folgen. Mein Link geht auf Teil III, weil dort alles schön zusammengefasst ist, der Rest sollte aber auf keinen Fall ignoriert werden.

2.) Es gibt das Verursacherprinzip, mit dieser (Beispiel deutsches StGB) strafrechtlichen Folge:

Strafgesetzbuch
Allgemeiner Teil (§§ 1 - 79b)
2. Abschnitt - Die Tat (§§ 13 - 37)
4. Titel - Notwehr und Notstand (§§ 32 - 35)

§ 32
Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. 

http://dejure.org/gesetze/StGB/32.html

War Yukos wirklich heiße und kalte Kriege wert? Das US-Großkapital machte Rechnung ohne Wirt

.....
Das Drehbuch für diesen internationalen Wirtschaftskrimi war bereits zu Chodorkovskys Zeiten geschrieben worden. Nicht nur das. Er selbst hatte es blauäugig und auf die Honorigkeit seiner vermeintlichen amerikanischen und israelischen Freunde vertrauend, eigenhändig unterschrieben: einen Vertrag nämlich, nach dem er seine Kontrollrechte an 59,5 Prozent der in Gibraltar sitzenden Menatep-Holding, die wiederum formeller Mehrheitseigner von Yukos ist, im Falle seiner Entführung, einer Haftstrafe oder eines Verlusts von Yukos-Teilbetrieben abgeben müsse. Damit war das Schicksal von Chodorkovsky faktisch besiegelt.

Mit der Festnahme des Oligarchen im Oktober 2003 und der Eröffnung eines Gerichtsverfahrens gegen ihn durch den russischen Generalstaatsanwalt war eine Haftstrafe für Chodorkovsky vorprogrammiert. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann sie verhängt werden würde. Dann aber würde Chodorkovsky seine Anteile an Yukos automatisch verlieren. Sie würden formaljuristisch völlig legal an das pro-amerikanische Yukos-Management und seine Komplizen übergehen können.
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Komplett...


 
# 01.02.05 #

! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
 
BRD: "Verwaltungskosten" in der Summe über alles 242,8 Mrd. € !!

Zum Thema vom Vortag habe ich doch glatt vergessen was aufzuschreiben. Und zwar:

Besonders interessant wird diese Zahl im Verhältnis zu den Steuereinnahmen. Im Jahr 2003 betrugen diese, für die Gebietskörperschaften insg., 442,2 Mrd. €. (Quelle: BuBa-Monatsbericht 01.05)
D.h., daß knapp 55 % der Steuereinnahmen direkt* für den Wasserkopf "draufgehen". 

*Folgekosten, wie Steuerberater und dergleichen (z.B. Zeitaufwand für die Zufriedenstellung des Wasserkopfes), müßten noch extra betrachtet werden. Wäre wirklich mal interessant.


Zudem die Betrachtung der "Geldflüße" insg.. Incl. allem, also Sozialversicherungen, Steuern usw., laufen hier in der Summe ca. 50% des BIP erst mal durch die Taschen des Staates, bevor sie von dort wieder, an wen auch immer, verteilt werden. Und das bei mittlerweile teilhedonischem  BIP. (Quelle: BuBa-Monatsbericht 01.05+eigene Umrechnungen)

Da kann man nun von halten was man will, wenn aber 50% aller in der BRD erwirtschafteten Gelder zuerst mal über den Staat laufen, kann dies wohl kaum als Neoliberal, oder als freie Marktwirtschaft im eigentlichen Sinne, bezeichnet werden.



 
TRENDS OF JAPAN'S DEBT SERVICE COSTS, FY2003

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The chart below plots the history of Japan's total debt service costs (i.e., interest payments + bond redemption + administrative costs) as a percentage of the central government's retained tax revenue (=tax and stamp revenue - local tax transfers).  National debt service costs have risen to almost 70% of retained tax revenue, and are becoming a major burden to the Japanese financial system.


http://www.japanreview.net/trends_interest_payment_government_bonds.htm

Irgendwie sind alle diese Indikatoren, in allen möglichen Ländern, auf, oder in der Nähe vom, all time high. Selbst mir als notorischen Optimisten , braucht niemand zu sagen, daß das nicht ohne Auswirkungen bleiben wird.


Wenn auch nicht wirklich Neues, so doch lesenswert!
 
Zeitbombe Dollar

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Das Leistungsbilanzdefizit, also der Unterschied zwischen Importen und Exporten, erreichte allein im Jahr 2004 über 600 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 5,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Ein erschreckend hoher Anteil. Der Internationale Währungsfonds (IWF), nicht zuletzt dazu geschaffen, um seinen Mitgliedern bei der Überwindung von Zahlungsbilanzproblemen zu helfen, tritt bei Schwellenländern in Südamerika, Afrika und Asien bereits bei einem Anteil von üblicherweise fünf Prozent auf den Plan und ermahnt die Regierungen zur Mässigung. Wer sich den Appell nicht zu Herzen nimmt, muss bei einer weiteren Verschlechterung der Leistungsbilanz damit rechnen, dass der IWF das nächste Mal mit einem Sanierungsplan in der Tasche anklopft. Die USA dagegen betrachten sich als Sonderfall, gelten sie doch als treibende Kraft in dieser internationalen Organisation. Allerdings dürfte, wenn Washington nicht rasch auf die Bremse tritt und sich bei den Ausgaben Zurückhaltung auferlegt, das Leistungsbilanzdefizit in diesem Jahr auf gegen sieben Prozent des Bruttoinlandprodukts steigen. Dann könnten auch die Kontrolleure beim IWF nicht mehr beide Augen zudrücken.
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Wer bis unters Dach verschuldet ist, muss als Risikoprämie höhere Zinsen bezahlen. Bereits haben die wachsenden Defizite die Bonität des Schuldners USA in Frage gestellt. Das «Wall Street Journal» warf die Frage auf, ob das AAA-Rating, das der US-Staat seit 1917 geniesst, noch gerechtfertigt sei. Einzelne Ratingagenturen, etwa die kleine, aber feine Egan-Jones, haben die USA bereits auf AA herabgestuft. Ein Double-A haben heute etwa Portugal oder Italien – nicht unbedingt die führenden Volkswirtschaften der Welt.
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"Die Erde ist eine Scheibe"

Die Erde ist eine Scheibe. Wer nicht daran glaubte, wurde vor fünfhundert Jahren in den Kerker geworfen. Die Mächtigen haben nicht immer recht, trotzdem ist die Gewohnheit, den Mächtigen zu glauben, nicht auszurotten, nicht zuletzt weil dies unser Weltbild ins Schwanken bringen würde. In einer wissenschaftsgläubigen Welt haben die Experten die Macht erreicht, welche früher die Kirche inne hatte und was Experten predigen, wird gerne für bare Münze genommen, dabei lohnt es sich aber, immer zu fragen, qui bono – wem nützt es.

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Nur kurz !

KfW will Kredite an alle Studenten vergeben

Aus "geldtechnischer" Sicht ist das wirklich geschickt, denn, und ich möchte ein weiteres mal zitieren, weil er es so "schön" auf den Punkt gebracht hat:

Quote from Robert Hemphill (Credit Manager of Federal Reserve Bank, Atlanta, Ga.)

"This is a staggering thought. We are completely dependent on the commercial Banks. Someone has to borrow every dollar we have in circulation, cash or credit. If the Banks create ample synthetic money we are prosperous; if not, we starve. We are absolutely without a permanent money system. When one gets a complete grasp of the picture, the tragic absurdity of our hopeless position is almost incredible, but there it is. It is the most important subject intelligent persons can investigate and reflect upon. It is so important that our present civilization may collapse unless it becomes widely understood and the defects remedied very soon." 

http://quotes.liberty-tree.ca/quotes.nsf/quotes/dde730786fd6c0fd8525687a0077ca66

Übersetzung (nebenbei, nicht von mir)

Zitat von Robert Hemphill (Credit Manager of Federal Reserve Bank, Atlanta, Ga.)

Ein entsetzlicher Gedanke. Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden.

Wobei nicht das Geld aus dem Nichts erzeugt wird, sondern der Kredit. Mit diesem (als Pfänder bei der Zentralbank hinterlegt) können die Geschäftsbanken dann Geld "generieren.

!! P O L I T I K !!

Diesmal hat er () wirklich gewonnen, denn er hat ja, ganz objektiv betrachtet, die Mehrzahl der Stimmen erreicht!
 
US-WAHL !!

Die Diebold Diktatur (USA)

20 Erstaunliche Tatsachen über die US-Wahlen 2004

Nach dem Original von Bob Rowe (Dezember 2004)

1. 80 Prozent aller Stimmen in Amerika werden von nur zwei Firmen gezählt: Diebold und ES&S.

2. Es gibt kein Bundesamt oder eine Aufsichtsbehörde, welche die US Wahlmaschinen-Industrie kontrolliert.

3. Der Vizepräsident von Diebold und der Präsident von ES&S sind Brüder.

4. Der Vorsitzende und der CEO von Diebold ist einer der größten Organisatoren und Spender der Bush-Kampagne. 2003 schrieb er, daß er im folgenden Jahr schon für die nötigen Stimmen für Bush sorgen werde.

5. Der republikanische Senator Chuck Hagel besitzt 35 Prozent von ES&S. Die Stimmen seiner Wahl zum Senator wurden von  ES&S- Maschinen gezählt.

6. Senator Chuck Hagel, ein langjähriger Freund der Bush-Familie, wurde vor dem Ethik-Ausschuss des Senats bezüglich der Besitzverhältnisse bei ES&S der Lüge überführt.

7. Senator Chuck Hagel gehörte unter den Bewerbern für das Vizepräsidentenamt zur engeren Wahl von George W. Bush.

8. ES&S ist der größte Wahlmaschinen-Hersteller in den USA und zählt fast 60 Prozent aller US Stimmen.

9. Diebolds Touchscreen-Maschinen haben keinen Papierausdruck. Das heißt, es gibt keine Möglichkeit, zu überprüfen, ob die gezählten Daten auch mit den Eingaben der Wähler übereinstimmen.

10. Diebold baut auch Geldautomaten, Barcodeleser und ähnliches, all diese Maschinen können Papierausdrucke erzeugen. .

11. Diebold sitzt in Ohio.

12. Diebold setzt fünf verurteilte Straftäter als Entwickler ein. Dies sind die Leute, die die Programme für die Wahlmaschinen schreiben.

13. Diebold's Senior-Vizepräsident, Jeff Dekan, wurde 23 Mal wegen strafbaren Diebstahls ersten Grades verurteilt.

14. Diebolds Senior-Vizepräsident, Jeff Dekan, wurde wegen der Installation von Backdoors in seine Software verurteilt. Die Backdoors waren so ausgeklügelt, daß sie über zwei Jahre hinweg nicht entdeckt wurden.

15. Keiner der internationalen Wahlbeobachter wurden bei den Abstimmungen in Ohio zugelassen.

16. Kalifornien verbot den Gebrauch der Diebold Maschinen, weil die Sicherheit so schlecht war. Entgegen Diebold's Behauptung, daß die Revisionsaufzeichnungen nicht gehackt werden könnten, war ein Schimpanse in der Lage, genau dies zu tun! (siehe http://blackboxvoting.org/baxter/baxterVPR.mov.)

17. 30 Prozent aller US-Stimmen werden auf Touchscreen-Wahlmaschinen ohne Papierausdruck gezählt.

18. Bush's "Help America Vote Act" von 2002 hat zum Ziel, alle Wahlmaschinen durch Touchscreen-Wahlmaschinen ohne Papierausdruck zu ersetzen.

19. Alle bei Wahlmaschinen ermittelten und berichteten Fehler gingen zugunsten Bushs oder der republikanischen Kandidaten.

20. Alle anderen Unregelmäßigkeiten während der Wahl gingen wiederum NUR zugunsten von Bush. Was an ein statistisches Wunder grenzt, wie Mathematiker berechneten.

Und weiter:

Amerikaner können sich nicht erinnern, Bush gewählt zu haben

Auf der Spur der Wahlfälscher

"Amerika hat gewählt - und kein Wahlbetrug, keine Konspiration ist in Sicht. (...) Die US-Wahlen sind gelaufen, der Präsident steht fest - buchstäblich. Solide verankert in einem eindeutigen Wahlerfolg geht Georg W. Bush in die nächste Amtszeit. Die Zahlen sprechen für sich und eine eindeutige Sprache." Spiegel Online 11.11.04

(5.11.04, gw) Ist das nicht merkwürdig? Wenn die Leute in einigen US-Bundesstaaten wählen gingen, konnten sie sich hinterher partout nicht mehr dran erinnern, WEN sie gewählt hatten. Vor allem konnten sie sich nicht erinnern, Bush gewählt zu haben.

In New Hampshire zum Beispiel meinten etwa 58 Prozent, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur etwa 50 Prozent. Nur rund 41 Prozent wollten sich erinnern, ihr Kreuzchen bei Bush gemacht zu haben, laut Ergebnis waren es dann plötzlich etwa 48 Prozent.

In Florida meinten rund 52 Prozent, sich ganz deutlich zu erinnern, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur rund 47 Prozent. Daran, Bush gewählt zu haben, konnten sich nur rund 48 Prozent erinnern, laut Wahlergebnis waren es aber plötzlich etwa 52 Prozent.

In New Mexico meinten 50 Prozent, Kerry gewählt zu haben, laut Wahlergebnis waren es aber nur 48 Prozent. Bush dagegen brachte es auf 50 Prozent, obwohl sich nur 48 Prozent erinnern konnten, ihn gewählt zu haben. 

Das sind die Ergebnisse der sogenannten "exit polls" der Nachrichtenagentur Associated Press. Dabei werden die Wähler beim Verlassen des Wahllokals gefragt, welchen Kandidaten sie gewählt haben. Und normalerweise sind die exit polls sehr genau. Sie weichen in der Regel nur etwa ein Prozent vom tatsächlichen Endergebnis ab. Bei der Präsidentenwahl 2004 sind die Abweichungen jedoch viel krasser. Und das Interessanteste: Die Abweichungen sind da besonders groß, wo elektronische Wahlmaschinen eingesetzt wurden.

Quelle bis hierhin: http://ourworld.compuserve.com/Homepages/G_Wisnewski/news.htm

Zu den "exit polls" zwei Beispiele:
 
http://www.ceiberweiber.at/2004/us-wahl3.htm

Und HIER komplett !


 
# 28.01.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!



 
ZITAT !!
"Es gibt keine staatliche Verschwörung zum Bösen, es gibt Kunden und Anbieter." Jeremy Rifkin
Mindestens für Teilaspekte, nicht ganz von der Hand zu weisen. 


! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!  (Presse/SPD)
 
Studie: Deutschland droht Explosion der Staatsschulden

Wird das deutsche Sozialwesen nicht umfassend reformiert, droht ein Auswuchern der Staatsschuld bis 2050 auf 200 Prozent des BIP, warnen Wirtschaftsforscher.
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Ihr Fazit: Ändern sich die Ausgaben der Renten- und Krankenversicherungen nicht, steigen spätestens ab 2015 die Sozialausgaben rasant an, belasten den Staatshaushalt über Maßen und führen bei Eintritt aller Befürchtungen zur eingangs angeführten Horror-Verschuldung.
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Komplett...

1.) Ich glaube kaum, daß dies bis 2015/2050 dauert. Bitte nochmals UNTEN schauen.
2.) Nicht das "dort" nicht die Luft brennen würde, aber es gibt da durchaus noch einen anderen Aspekt, der Erwähnung finden sollte. Guckst du im Weiteren:
 
 
3 % mehr Versorgungsempfänger von Bund, Ländern und Gemeinden im Januar 2001

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten nach den vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik im Januar 2001 knapp 800 000 ehemalige Beamte, Richter und Berufssoldaten der Gebietskörperschaften bzw. deren Hinterbliebene Altersbezüge in Form von Pensionen, Witwen-/ Witwer- oder Waisengeld. Das waren rund 25 000 Versorgungsempfänger (+ 3 %) mehr als Anfang 2000. 

Die Zahl der Pensionäre (533 000) hat sich um 5 % erhöht, während die Zahl der Hinterbliebenen mit 263 000 nahezu unverändert blieb. Der Bund versorgte 156 000 (+ 2 %), die Länder 536 000 (+ 4 %) und die Kommunen unverändert 105 000 ehemalige Bedienstete (einschl. Hinterbliebene). Hierfür zahlten die öffentlichen Haushalte im Jahr 2000 rund 41 Mrd. DM. Im ersten Versorgungsbericht der Bundesregierung von 1996 waren im Bereich der Gebietskörperschaften 802 000 Versorgungsempfänger im Januar 2001 und Versorgungsausgaben in Höhe von rund 42 Mrd. DM im Jahr 2000 prognostiziert worden.

Im Jahr 2000 sind 43 000 Beamte, Richter bzw. Berufssoldaten der Gebietskörperschaften in den Ruhestand getreten (1999: 34 000). Im Landesdienst waren es 34 000 (+ 7 000 oder + 28 %), beim Bund und den Kommunen jeweils 4 500 (+ 900 oder + 24 %). Beim Bund hat die Soldatenversorgung stark zugenommen. Bei den neuen Versorgungsempfängern im Jahr 2000 erfolgte die Pensionierung in 20 000 Fällen auf Grund von Dienstunfähigkeit, das ist ein Plus von 26 % (4 000 Fällen) gegenüber 1999. Der Anteil durch Dienstunfähigkeit ausgeschiedener Pensionsempfänger blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert (47 %). 22 000 Versorgungsempfänger (+ 5 000 oder + 28 %) erreichten im Jahr 2000 die Altersgrenze. 1 000 Pensionierungen erfolgten aus sonstigen Gründen.

Außerdem wurden im Januar 2001 270 000 ehemalige Beamte (einschl. Hinterbliebene) der drei Postunternehmen, 243 000 der Bahn, 68 000 des Deutschen Reiches und 20 000 von Einrichtungen des mittelbaren öffentlichen Dienstes (z.B. Bundesanstalt für Arbeit, Deutsche Bundesbank, Sozialversicherungsträger) versorgt. Insgesamt erhielten damit Anfang 2001 1,4 Mill. Versorgungsempfänger ihre Altersbezüge aus öffentlichen Kassen. 

Dafür mussten im Jahr 2000 knapp 62 Mrd. DM* aufgewendet werden. 

http://www.innovations-report.de/html/
berichte/statistiken/bericht-3701.html

*62 Mrd. DM = 31,7 Mrd. €

Beamtenpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit weiter rückläufig

Nach vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik erhielten im Januar 2003 rund 834 000 ehemalige Beamte, Richter und Berufssoldaten der Gebietskörperschaften bzw. deren Hinterbliebene Altersbezüge in Form von Pensionen, Witwen-/ Witwer- oder Waisengeld. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 16 000 Versorgungsempfänger (+ 2%) mehr als Anfang 2002. 

Die Zahl der Pensionäre (572 000) hat sich gegenüber Januar 2002 um 3% erhöht, die der Hinterbliebenen war mit 262 000 nahezu unverändert. Der Bund versorgte 158 000 (+ 1%), die Länder 569 000 (+ 3%) und die Gemeinden 106 000 (– 1%) ehemalige Bedienstete (einschl. Hinterbliebene). Für die Versorgungsbezüge stellten Bund, Länder und Kommunen in ihren Haushalten im Jahr 2002 rund 24 Mrd. Euro bereit (+ 3% gegenüber 2001).

Im Jahr 2002 sind knapp 35 000 Beamte, Richter bzw. Berufssoldaten in den Ruhestand getreten, rund 3 500 weniger als im Vorjahr. Von diesen Neupensionären kamen rund 27 000 aus dem Landesdienst und jeweils 4 000 aus dem Bundesdienst und dem kommunalen Bereich.

Die Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit sind auch im Jahr 2002 weiter zurückgegangen: Nach knapp 21 000 Fällen im Jahr 2000 und 15 000 im Vorjahr beendeten nur noch gut 10 000 Beamte (einschl. Richter und Berufssoldaten) ihren aktiven Dienst aufgrund von Dienstunfähigkeit. Innerhalb von zwei Jahren ist damit der Anteil der Dienstunfähigkeit an den Pensionierungen von 49% auf 30% zurückgegangen. Eine Altersgrenze erreichten knapp 23 000 Beamte (+ 1 000 gegenüber 2001). Hierbei gab es bei den Pensionierungen nach der Regelaltersgrenze mit 18% einen starken Anstieg. Dies dürfte im wesentlichen auf die Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ausscheiden, aber auch auf die wachsende Zahl von Beamten in Altersteilzeit zurückzuführen sein.

Zusätzlich zu den Versorgungsempfängern der Gebietskörperschaften wurden im Januar 2003 274 000 ehemalige Beamte (einschl. Hinterbliebene) der drei Postunternehmen, 234 000 der Bahn, 56 000 des Deutschen Reiches und 21 000 von Einrichtungen des mittelbaren öffentlichen Dienstes (z.B. Bundesanstalt für Arbeit, Deutsche Bundesbank, Sozialversicherungsträger) versorgt.

Insgesamt erhielten damit Anfang 2003 rund 1,4 Mill. Versorgungsempfänger ihre Altersbezüge aus öffentlichen Kassen. 

Dafür mussten im Jahr 2002 knapp 34 Mrd. Euro aufgewendet werden.

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p2530061.htm

Die absoluten Zahlen sind schon recht beeindruckend, wie ich finde. Und in nur zwei Jahren eine Steigerung um 2,3 Mrd. € (von 31,7 in 2001 auf 34 in 2003), ist auch nicht zu verachten.
Soll keiner sagen, daß wir in Deutschland kein Wachstum hinbekommen
Ich verweise zu diesem Thema zudem hierauf: "Verhältnis Steuereinnahmen Bund zu Ausgaben für Rentenkasse, Pensionen usw."

Damit nicht genug (ab hier alle Angaben in Mrd. €):

Personalausgaben Länder (inklusive Versorgung) 2003 = 124,2561
Personalausgaben Bund (inklusive Versorgung) 2003 = 27,22
Macht zusammen:
Personalkosten der Gebietskörperschaften insg. (Bund+Länder+Gemeinden)= 174,03
174 Mrd. € gesamtstaatliche Personalkosten, mit, allein durch die Versorgungsleistungen, steigender Tendenz. Unglaublich !!

Aber selbst hier ist noch nicht Schluß.

Laufender Sachaufwand* der Gebietskörperschaften insg. 2003 = 68,83

*Laufender Sachaufwand = Sächliche Verwaltungsaufgaben, Militärische Beschaffungen, Sonstiger laufender Sachaufwand (Quelle für diese Auflistung: Monatsbericht des BMF, Dezember 2004)

Damit haben wir an reinen "Verwaltungskosten" in der Summe über alles 242,8 Mrd. € !!

Zurücklehnen und "Genießen". Das nenn ich mal eine adäquates "Preis/Leistungsverhältnis". Unfassbar !!  Leute, Leute, da kommen wir nicht ungeschoren raus. Irgendjemand wird da die kommenden Jahre mächtig Federn lassen müßen. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß dies nicht dieser Kollege sein wird:

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Quellen:
1Monatsbericht des BMF Februar 2004
2BMF-Bericht über den Abschluss des Bundeshaushalts 2003
3Bundesbank, Monatbericht 01.05.
 
Nur Link !

Buchungsrtrick - Eichel erhöht sich Kreditrahmen

!! P O L I T I K !!

Sollte man zumindest mal was von gehört haben ! Verarsche ohne Ende !!

Wer wir sind

Aufgabe der "deutsche(n) druck- und verlagsgesellschaft mbh" (dd_vg.) ist professionelles Beteiligungsmanagement für ihre Eigentümerin, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Das Ziel ist, die Beteiligungen wirtschaftlich zu führen, die Substanz zu mehren - und damit zugleich einen finanziellen Beitrag zur Arbeit der SPD zu leisten.

Der Schwerpunkt des Beteiligungsportfolios im Bereich der regionalen Tageszeitungen sowie der Druckereien ist das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung. Die dd_vg. öffnet sich aber auch für andere Engagements, sofern sie eine solide wirtschaftliche Perspektive haben und eine attraktive Rendite erwarten lassen. Beispiele hierfür sind Investitionen in Zeitschriften, in das Tourismusgeschäft oder in Handelsgeschäfte.

Unsere Beteiligungen

Ist doch wunderbar, erst finanzieren wir den ganzen Apparat über die Parteienfinanzierung*, und dann bekommen wir auch noch "deren" "objektive" Berichterstattung vorgesetzt.

Und jetzt kommt's !! In der Rubrk "Behauptet wird/Wahr ist" finden wir unter dem Stichpunkt "Behauptet wird: Die SPD besitze ein Medien-Imperium" diese "Klarstellung": "Zur Bedeutung der SPD-Beteiligungen im Zeitungsmarkt"

Dort können wir lesen:

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Bei der Addition zur Gesamtauflage einer Verlagsgruppe werden die Auflagen von Beteiligungsunternehmen anteilig berücksichtigt, d.h. ein Auflagenanteil in der Höhe der Kapitalbeteiligung wird angerechnet.
.....
Wir schauen uns die entsprechenden Tabellen an:

Tageszeitungen mit Beteiligung der dd_vg.
 
Tageszeitungen
Anteil in Prozent
Verkaufte Auflage
Anteilige Auflage
Neue Westfälische, Bielefeld
57,5
160.200
92.115
Cuxhavener Nachrichten
50
13.300
6.650
Morgenpost für Sachsen, Dresden
40
104.900
41.960
Sächsische Zeitung, Dresden
40
329.700
131.880
Nordbayerischer Kurier, Bayreuth
31,5
41.700
13.136
Freies Wort und stz Südthüringer Zeitung
30
109.800
32.940
Vogtland-Anzeiger/Vogtlandpost, Plauen
30
11.512
3.454
Neue Presse, Coburg
30
29.833
8.950
Frankenpost, Hof
30
57.574
17.272
Aller Zeitung/Wolfsburger Allgemeine
20,389
35.100
9.126
Peiner Allgemeine Zeitung
20,389
22.400
5.824
Neue Presse Hannover
20,389
65.700
17.082
Hannoversche Allgemeine Zeitung
20,389
162.300
42.198
Göttinger Tageblatt
20,2
48.200
12.387
Gesamtauflage
1.192.219
434.974

Führende Verlagsgruppen im Zeitungsmarkt nach Gesamtauflagen
 
Verlagsgruppe
anteilige Auflage in 1000
Marktanteil in %
1. Axel Springer-Verlag AG
5.425.497
23,4
2. Verlagsgruppe WAZ, Essen
1.404.902
6,1
3. Verlagsgruppe Stuttgarter Zeitung/
Die Rheinpfalz/Südwest Presse, Ulm
1.146.645
5
4. Verlagsgruppe DuMont-Schauberg, Köln
965.857
4
5. Verlagsgruppe Ippen
877.120
4
Marktanteil der fünf größten Verlagsgruppen
42
.
6. Verlagsgruppe Holtzbrinck, Stuttgart
780.989
3
7. Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung
682.500
3
8. Verlagsgruppe Gruner + Jahr, Hamburg
644.660
3
9. Verlagsgruppe Süddeutsche Zeitung, München
596.845
3
10. Verlagsgruppe Madsack, Hannover
517.451
2
Marktanteil der zehn größten Verlagsgruppen
56
.
11. Verlagsgruppe dd_vg.
434.974
2
12. Verlagsgruppe Rheinische Post, Düsseldorf
365.900
2
13. Verlagsgruppe Augsburger Allgemeine
332.300
1
14. Verlagsgruppe Bauer/ Volksstimme, Magdeburg
256.500
1
15. Verlagsgruppe Ruhr Nachrichten, Dortmund
252.800
1

Das Zwischenfazit lautet dort:

.....
Die dd_vg. kommt als Verlagsgruppe mit den ihr zuzurechnenden Tageszeitungen auf eine anteilige Gesamtauflage von rund 435.000 Exemplaren und einen Marktanteil am bundesdeutschen Tageszeitungsmarkt in Höhe von 1,9 %. Die dd_vg. nimmt damit Rang elf ein.
.....
Ungeachtet dessen, daß die Tabellen an sich recht interessant sind (Stichwort Medienmacht/konzentration), mal ganz im Ernst, was ist das denn für eine Rechnung? Wenn ich, nur als Beispiel, 30 % Beteiligung an etwas habe, dann ist dies gleichzusetzen mit 30 % Einfluß auf eben diese Beteiligung ? Der Einfluß bezieht sich also nur auf ein drittel der Auflage, der Rest bleibt unbeeinflußt ? So'en Quark !! Was ist, wenn der Rest der Beteiligungen nicht über z.B. 5 % pro "Halter" liegt ?

Die 435.000, respektive 1,9 %, sind nichts anderes als verharmlosende Schönrechnerei ! Interessant auch, das alle folgenden Zeitungen aus der ersten Tabelle,...

Aller Zeitung/Wolfsburger Allgemeine
Peiner Allgemeine Zeitung
Neue Presse Hannover*
Hannoversche Allgemeine Zeitung*
Göttinger Tageblatt
...zur "Verlagsgruppe Madsack, Hannover" gehören, welche in der zweiten Tabelle extra aufgeführt ist. Alles fest in SPD-Hand, da oben !

Solange wir keine genaueren Informationen über die tatsächlichen Beteiligungsverhältnisse haben, können wir die 435.000 (1,9 %) getrost in die Tonne stopfen. Ich persönlich denke, daß wir tatsächlich die kompletten 1.192.219 ansetzen müssen. Somit springt die SPD, mit ihren Beteiligungen, flux auf Platz 3 in Deutschland !! Selbst wenn wir nicht die 1.192.219 in Gänze betrachten, empfinde ich den Fakt der Parteienbeteiligungen an der "vierten Gewalt" im Lande, als äußerst bedenklich. Denn:

Niedersächsisches Pressegesetz

§ 3 Öffentliche Aufgabe der Presse
Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.
http://www.vnzv.de/nds-presse.htm#3

Wobei die Betonung hierbei eindeutig auf öffentlich liegt, also du und ich !! Wie passt das zusammen ? Ist das wirklich noch gewährleistet ? 
Andererseits handelt die SPD streng nach dem Grundgesetz 
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland; Artikel 21, Parteien

(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit...
.....
http://www.bpb.de/wissen/79EZ8N,0,0,Artikel_21:_Parteien.html

Ja worüber rege ich mich hier eigentlich auf ? Ist doch alles bestens !!?? Alles bestens, wie hier zu lesen ist...

Das „System Volkswagen“

...von dieser Seite !
 
 

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*Staatsfinanzierung der Parteien
Die staatliche Finanzierung der Parteien beschränkt sich nicht allein auf die im Parteiengesetz ausgewiesenen direkten Zuschüsse von 133 Millionen Euro im Jahr. Zudem werden die Steuerzahler auch auf indirektem Wege – über die Steuerbegünstigung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden und über die sogenannten Parteisteuern – zur Kasse gebeten. Insgesamt werden die öffentlichen Haushalte so mit etwa 260 Millionen Euro pro Jahr belastet. Zieht man den Kreis noch etwas weiter und rechnet die Steuermittel hinzu, die den Parteien auf Umwegen über die Finanzierung von Fraktionen, parteinahen Stiftungen und Abgeordnetenmitarbeitern zugute kommen, beläuft sich die Staatsfinanzierung der Parteien auf rund 850 Millionen Euro pro Jahr. Gegenüber dem Jahr 1970 ist dieser Betrag um 854 Prozent angestiegen. Zum Vergleich: Der Preisindex für die private Lebenshaltung ist im selben Zeitraum um 164 Prozent gestiegen.
http://www.steuerzahler.de/inhalt/static.phtml?link=steuerpolitik/politikfina.htm&SZ=fa131035ad576e1eceee259fdec4f3e5

Das System der staatsmonopolistischen Parteienfinanzierung

# 25.01.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!
 
General Motors

GM steckt in der Schuldenfalle - Bei dem Autobauer türmen sich die Verbindlichkeiten

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Der Autoriese, der weltweit mehr Fahrzeuge als jeder andere Hersteller produziert, steckt in der Krise. Mehr als 278 Milliarden Dollar Schulden hat der Konzern in seinen Büchern stehen.
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Komplett...

Und noch ein anderer Bericht zu GM. Komischerweise mit einer etwas anderen Zahl. Aber selbst "nur" die 278 Mrd. sind ja schon nicht schlecht.

Die Bombe General Motors

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Vor gar nicht allzu langer Zeit schrieb ich einst, dass man schon sehr viel Optimismus benötigt, um den Aktien von Gerneral Motors einen zweistelligen Kurs zuzumuten. Mit 37 US-Dollar je Aktie und 20 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung sowie rund 400 Milliarden US-Dollar Schulden ist es schon ein ziemlich gewagtes Spiel, was hier praktiziert wird.
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Meine Meinung ist, dass die US-amerikanische Noenbank FED eine 400 Milliarden US-Dollar BOMBE niemals platzen lassen wird, schließlich bekam die FED bereits beim Hedgefonds Long Term Capital Management selbst bei nur 100 Milliarden US-Dollar "Muffensausen".
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Und noch 'ne Bombe:
 
Canada / Bank flags consumer debt 'time bomb'

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In fact, economist Benjamin Tal of CIBC World Markets Inc. warned in a report yesterday that Canadian consumers are already sitting on a potential financial time bomb. Lured by a combination of low interest rates, easy credit and rising real estate values, they are being lulled into a false sense of security about how much debt they can handle. This has dramatically reduced their ability to cope with economic shocks down the road.
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During the first nine months of last year, for instance, personal disposable income rose by just 3 per cent, while household borrowing climbed by 7.5 per cent. By the end of the third quarter, consumer and mortgage borrowing totalled about $835.2-billion, up from $760.2-billion a year earlier, according to figures provided by CIBC.
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Personal lines of credit, about half of which are now linked to home equity, have soared with rising house prices over the past four years, just as they have in the United States.

The total value of these personal credit lines grew by 30 per cent last year alone, Mr. Tal's report says. Other figures provided by CIBC show they had climbed to a total of $90.82-billion by last November, up from $40.08-billion at the beginning of 2001.
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Sachsen-Anhalt / 100 Millionen Euro Mietschulden im Land

Etwa 100 Millionen Euro Mietschulden sind in Sachsen-Anhalt bis Ende 2004 aufgelaufen. Dies ergab eine dpa-Umfrage unter den Wohnungsverbänden des Landes, denen fast 250 kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen angehören.
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Kurze Rechnung:
Sachsen-Anhalt hat ca. 2,5 Mill. Einwohner. Bei 100 Mill. Mietschulden, ergibt das, hochgerechnet auf das ganze Bundesgebiet (82 Mill. Einwohner), einen Betrag von 3,28 Mrd. € an Mietrückständen. Schon klar, ist eine nicht zulässige Rechnung. Jedenfalls nicht so. Aber selbst wenn es nur die Hälfte ausmacht, wäre das ein nicht zu vernachläßigender Betrag.



 
Markets At A Glance - Road To Ruin

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Indeed, if we were to make a “Top Ten” list of reasons to be bearish we would have difficulty choosing only ten. One thing for certain, however, near the top of our list would be the atrocious deterioration in US government finances witnessed over the past three years. We’re not just talking about the reported budget deficit, which at $412 billion and climbing is disturbing in and of itself. Rather, we’re talking about the real deficit of $11 trillion that was incurred by the US government in fiscal 2004. No, this in not a typo. Nor does this number come from our own in-house calculations. Believe it or not, this budgetary monstrosity comes straight from the US government itself, courtesy of the Treasury Department, in a recently released report titled “2004 Financial Report of the United States Government”. We urge our readers to see this mindboggling report for themselves at www.fms.treas.gov.

In the article we wrote back in October, titled “The Long Nose of Government”, we already alluded to the 2003 version of this report. In that report, which uses the accrual method of accounting or GAAP, the present value of the US government’s liabilities (including Social Security and Medicare) exceeded the present value of its assets by $35 trillion in 2003. This net liability was an increase of $3.7 trillion over the prior year. This, in our opinion, is the “real” deficit that the US government incurred in fiscal 2003. GAAP, or Generally Accepted Accounting Principles, is the same method of accounting that corporations use to report their financial statements, and is a fairer and more accurate representation of an entity’s finances than the cash basis of accounting that governments traditionally use. Unlike cash accounting, GAAP accrues for future expenditures and commitments.
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Steuer-Last: Was Bürger im Alltag zahlen müssen

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Alles in allem zahlt Berti W. gut 22 Euro Steuern an einem einzigen Tag - das macht pro Monat fast 700 Euro aus. Eine Belastung, die ihr so nicht bewusst war: "Ich bin total erstaunt, mit so einer hohen Summe hätte ich nie gerechnet. Ich habe mir dazu noch nie Gedanken gemacht, aber wo man doch sowie so schon so viel Lohn- und Einkommenssteuer bezahlt, ist das schon enorm, was man noch nebenbei bezahlen muss."
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Nur Link !!

Arbeitsamt kann Frauen zur Prostitution zwingen.

EU-Kommission will mehr Wasserliberalisierung - Gegner schreien auf 

!! P O L I T I K !!
 
Krieg und Besatzung töteten hundert- bis zweihunderttausend Menschen im Irak

Mindestens 100.000 Iraker sind innerhalb von 18 Monaten nach Beginn der US-geführten Invasion an den Folgen von Krieg und Besatzung gestorben. Dies ergab eine Studie unabhängiger US-amerikanischer und irakischer Wissenschaftler, die am 29.10.2004 im medizinischen Fachjournal THE LANCET unter dem Titel Mortality before and after the 2003 invasion of Iraq veröffentlicht und von den meisten Medien aufgegriffen wurde.[1] Die meisten Todesfälle sind laut Studie auf Gewalteinwirkung zurückzuführen, in erster Linie durch Angriffe der US-Luftstreitkräfte und durch Artilleriefeuer der Besatzungstruppen. "Die meisten Menschen, die von Koalitionstruppen getötet wurden, waren Frauen und Kinder".
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Laßt uns ihrer Gedenken und eine Schweigeminute einlegen ! Wie? Nicht vorgesehen? Warum denn das?

Außerdem möchte ich in Bezug auf den letzten Absatz mal wieder auf hierzu passenden Artikel aufmerksam machen:

IRAK – Chronik eines gewollten Krieges von Hans von Sponeck | Andreas Zumach

Untersuchungsberichte von UN- und anderen Hilfsorganisationen über die Auswirkungen des Embargos

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Auch hierfür sind keine Schweige- oder Gedenkminuten angesetzt, obwohl dort von 1915 bis 1917 ".....anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen und der mit der Liquidation sämtlichen armenischen Eigentums auf türkischem Boden und der Zerstörung von mehr als 1500 Klöstern und Kirchen einherging[en]......"
Dafür darf darüber aber nichts in den Schulen gelehrt werden (Völkermord an Armeniern vom Lehrplan genommen), denn ".....Die Türkei weigert sich bis heute, die Verantwortung für den Armeniergenozid zu übernehmen.....". Und wir wollen es uns doch nicht mit dem zukünftigen EU-Mitglied verscherzen, oder ?



 
"Vollmer Erlaß" / Visa Vergabe

Zu der ganzen Geschichte viel mir wieder ein Bericht ein. Ich zitiere aus "Mzoudi, Schily und der Tanz der Schlapphüte":

Kiew
In diesem Zusammenhang ist erkennbar, dass unter aktiver Mitwirkung des Auswärtigen Amts z.B. in der Form, dass Visaerlangung gezielt erleichtert wurde, Kriminelle, Prostituierte und auch mutmaßliche Terroristen ab 2000 nach Deutschland geschleust wurden. Die Botschaft in Kiew ließ z.B. im Jahre 2001 ca 150.000 „Touristen“ mehr einreisen als sonst pro Jahr üblich war. Obwohl der zugrundeliegende Erlaß Volmers für alle Botschaften galt, fand der Visaboom nur in Kiew statt. Und die Ukraine grenzt halt an den Kaukasus, wo in Afghanistan ausgebildete „tschetschenische“ Freiheitshelden operieren. In unseren Medien gilt ein Tschetschene per se als kaukasischer „Wilhelm Tell“ – eine Sichtweise, die bezweifelbar ist. Mittlerweile laufen gegen mindestens drei Mitarbeiter des AA Strafanzeigen. Denn es ist aktenkundig, dass zumindest zwei mutmaßliche Terroristen, die für das Drama im Moskauer Musical-Theater im Jahr 2002 verantwortlich waren, trotz einer Warnung des russischen FSB mit den Hunderttausenden „Touristen“ mit einreisten. Auch war das BKA schon im Jahr 2000 in der Botschaft in Kiew tätig und untersuchte die verdächtige Schwemme. Oberster Chef des BKA ist Schily. Und die BKA-Aktivitäten verliefen im Sande. MdB von Klaeden schrieb in seiner Pressemitteilung vom 8.März 2004: „Wirksame Gegenreaktionen blieben aus oder erfolgten in deutlicher zeitlicher Verzögerung. Nach bisherigen Erkenntnissen hat Bundesinnenminister Schily dies geduldet.“  (Das Muster des ausgebremsten BKA wiederholte sich in den Folgejahren, s.u., und die Parallele zur Kürzung der Gelder für die Terrorbekämpfung beim FBI drängt sich auf http://www.newsday.com. Die CDU/CSU-Fraktion stellte unter 50 Fragen auch folgende Frage Nr. 27 an die Regierung: "Warum ist dieser Erlass nicht umgehend nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und der seitdem bestehenden Terrorbedrohung entsprechend Sinn und Zweck des Ausländerrechts (im Zweifel für die Sicherheit) aufgehoben oder geändert worden?"
Die Regierungsantwort (durch Frau Kerstin Müller) ist, wenn auch ausweichend formuliert, eben darin wieder aussagekräftig: „In allen derartigen Fällen muss der Antrag auf ein Schengenvisum grundsätzlich abgelehnt werden, wenn bei irgendeinem der notwendigen Prüfschritte ein „rotes Licht“ aufleuchtet.“
http://dip.bundestag.de
Alle diese Sätze nach dem Radio Eriwan-Verfahren („im Prinzip ist und war alles bestens geregelt“) erklären nicht, dass auch nach dem (von Frau Müller argumentativ bemühten) Erlaß des „Gesetzes zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus“ vom 9. Januar 2002 noch im selben Jahr 2002 etwa 100.000 Visa MEHR ausgestellt wurden als z.B. 1999 oder 2003. Legt man eine Grobrechnung an (200 Arbeitstage pro Jahr mit je 8 Stunden á 60 Minuten = 96.000 Minuten), kommt man bei 314.000 Anträgen im Jahr 2001 und 2002 265.000 auf einen Mittelwert pro Antrag von 20 Sekunden Bearbeitungszeit. Im 20-Sekundentakt soll an der Botschaft über Terrorverdächtigkeit entschieden worden sein?

Nehmen wir an, über Kiew wäre das „Fußvolk“, also der „Bodensatz“ von Kleinkriminellen, sowie Drogen und Prostituierte für die Geldbeschaffung für terroristische Aktivitäten in verschiedenen Ländern Europas geschleust worden, und Geheimdienste hätten diesen Strom aus Afghanistan sanft genutzt, überwacht und gelenkt (Fax BfV an CIA: „Marwan kommt nach Hamburg“ ) vgl.  http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=511535&nv=hp_rt_al
, dann  wäre ein Zusammenhang zwischen dem 11.9., dem Balkan-Terrorismus und den Diensten mittels eines „zufällig“ entstandenen Touristenstroms gut verdeckbar.
"Längst hat eine regierungsinterne Untersuchungsgruppe die Umstände um fragwürdig ausgestellte Visa in der deutschen Botschaft im albanischen Tirana untersuchen müssen - ein Ergebnis wurde bisher nicht veröffentlicht." schreibt die Welt am 7.9.04.

De facto kommt keine Antwort der Regierung auf die Frage nach dem „Warum“ des Volmer-Erlasses. Es gibt andererseits auch (noch) nicht einen einzigen handfesten Beleg für einen Zusammenhang zwischen den Hamburger Vorgängen und der Kiewer Schleusung. Es gibt nur Parallelen im Muster der Vorgänge. So war in den USA ab Ende der 90er Jahre eine Schwemme an arabischen Flugschülern zu verzeichnen, basierend u.a. auf einer „laxen“ Visa-Genehmigungspraxis in der US-Botschaft von Dschiddah, Saudi-Arabien.
Gegen eine direkte Verbindung Hamburg-Kiew spricht zunächst auch, dass die „Hamburger“ sich nicht per Bus durch die Ukraine über Tage hinweg nach Deutschland quälten, sondern entspannt flogen. Nur klärt das alles nicht das Verhalten von Schilys BMI und Fischers AA, denn „ein durchaus bemerkenswerter Vorgang, der auch von Sicherheitsbehörden mehrmals und massiv gerügt wurde“ („Spiegel-online“,10.3.2004), der Hunderttausende von Menschen betrifft, wird nicht vollzogen aus reiner Menschenfreundlichkeit oder um die CDU in Zuwanderungsfragen zu ärgern oder ihr Munition für Wahlkämpfe zu liefern. Angesichts des Verhaltens der Bundesregierung zum Terrorismus in der Balkanfrage (Unterstützung der Terror-UCK) sowie der Warnungen aus dem BKA bleibt bis zur Lieferung einer überzeugenden anderweitigen Begründung eine Recherchenotwendigkeit in Richtung Geheimdienstoperation auf dem Tisch. Das ist der Zwischenstand mit einer Garantie für weitere Nachrichten. 


 
# 21.01.05 #
 
Neues (ganz kurzes) vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |    !! P O L I T I K !!     |    !! S O N S T I G E S !! ("Der Staat", Zitat)
 
Bankruptcy Filings Down in Fiscal Year 2004
Bankruptcy cases fell 2.6 percent in fiscal year 2004 (the 12-month period ending September 30, 2004) according to the Administrative Office of the U.S. Courts. 

During the 12-month period ending September 30, 2004, 1,618,987 bankruptcies were filed, down from the 1,661,996 bankruptcy cases filed in fiscal year 2003. Despite the drop in filings, bankruptcies remain at historic highs, well above the 1.5 million record first set in 2002.

Business bankruptcies fell 3.8 percent to 34,817 in FY 2004, down from 36,183 in FY 2003. Non-business or personal bankruptcies fell 2.6 percent in the same 12-month period, totaling


1,584,170 in FY 2004 and 1,625,813 in FY 2003.

Business and Non-business Filings
(Years Ended September 30, 2000-2004)
Year
Total
Non-Business
Business
2004
1,618,987
1,584,170
34,817 
2003
1,661,996
1,625,813
36,183
2002
1,547,669
1,508,578
39,091 
2001
1,437,354
1,398,864
38,490 
2000
1,262,102
1,226,037
36,065
http://www.bankruptcyaction.com/USbankstats.htm

Zum Vergleich noch eine ältere Graphik:

Verharren auf hohem Niveau, möchte ich sagen. Und das bei der momentanen Zinshöhe. Dazu ein Zitat aus: "Die Immobilienblase sucht ihre Nadel"

.....
Die zuerst von Platzen der Blase Betroffenen sind die Hausbesitzer mit variablen Hypothekenzinsen. Ein düsteres Omen: In den letzten drei Jahren hat sich deren Anzahl auf 59% von Gesamt erhöht (man hoffte auf immer weiter fallende Zinssätze). Steigende Zinsen wirken hier wie ein Axtschlag. Aber selbst die Schuldner mit festen Zinssätzen würden wegen der einbrechenden Konjunktur und dem Unvermögen weitere Kredite und damit wie bisher üblich, Bargeld zwecks Konsum aus der Immobilie zu ziehen, erheblich zu leiden haben.
.....


 
Nur mal so gefragt !!

1.) Bundesbesoldungsgesetz (BBesG);  § 3 Anspruch auf Besoldung
.....(5) Die Dienstbezüge nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 6 werden monatlich im Voraus gezahlt..... http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bbesg/__3.html

2.) Steuern (und alles andere) dürfen AUSSCHLIEßLICH mit dem vom Staat festgelegtem GESETZLICHEM Zahlungsmittel (GZ) bestritten werden.

Frage:
Angenommen, du hast das MONOPOL, und damit als einziger das Recht und die Pflicht, auf die Ausgabe dieses GZ auferlegt bekommen.

a) In was/wovon bezahlst du selbst in dieser Situation deine Steuern?
b) Von was/wovon lebst du ?
c) Was passiert aufgrund von a) + b) bei denen (incl. Staat, siehe Punkt 1.), die sich bei dir dieses GZ abholen müssen ?


 
WHO OWNS THE FEDERAL RESERVE?

In my last essay entitled ‘T’ Minus Ten hyperlinked here, I had a list of what I was led to believe were the stockholders in the Federal Reserve. Here is the list that was in this essay...

        Rothschild Banks of London and Berlin
        Lazard Brothers Bank of Paris
        Israel Moses Sieff Banks of Italy
        Warburg Bank of Hamburg and Amsterdam
        Lehman Brothers Bank of New York
        Kuhn Loeb Bank of New York
        Chase Manhattan Bank of New York
        Goldman Sachs Bank of New York

I considered my source on this to be impeccable, and I had seen this list several times on the Internet over the last few years, and had a copy of it on my hard drive for the last six months as well. Plus, if you do a Google search, the first three or four items on this subject will show this set of names.

However, a kind reader suggested that this list was far from being correct. After numerous e-mail exchanges, and some incredible research work on his part, a different set of names has emerged. The source of these names is directly from the Federal Reserve Bank of New York itself…so it’s a little hard to dispute them.
.....
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Also immer schön vorsichtig, wenn ihr sowas mal wieder lest. Wie HIER z.B. Es stimmt nicht !

!! P O L I T I K !!
 
Israel / USA / U-Boote !!

Diese Meldung...

Protest vor Köhler-Besuch: "Kein Deutsch in der Knesset!"

Einige israelische Abgeordnete haben dagegen protestiert, dass Bundespräsident Horst Köhler bei seinem Israel-Besuch in zwei Wochen in der Knesset eine Rede in deutscher Sprache hält. Gesundheitsminister Dani Naveh kündigte sogar an, er wolle die Feier zum 40-jährigen Bestehen diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland boykottieren.
.....
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... finde ich -gellinde gesagt- etwas befremdlich. Denn von der selben Knesset -oder dessen Mitgliedern- hören wir solches,...
.....
Ariel Scharon hatte Ende Dezember die EU scharf kritisiert, da sie sich seiner Ansicht nach im Nahost-Konflikt nicht ausgewogen verhalte. Er appellierte dafür, dass sich die Union auf ihre Rolle als Geldgeber beschränke, aber auf politische Einflussnahme verzichte.
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http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=e&ressort=eo&id=460305
...und auch, ist sich die selbe Knesset -oder dessen Mitglieder- nicht zu schade, U-Boote aus Deutschland, mehr oder weniger, geschenkt zu bekommen.
.....
Die drei Dolphin-U-Boote erhielt Israel von der Bundesrepublik weitgehend als Geschenk. Die Bundesregierung übernahm offiziell mit 880 Mio. DM die Kosten für den Bau der ersten beiden U-Boote vollständig und mit 220 Mio. DM für das dritte U-Boot zur Hälfte. Israel sollte die andere Hälfte tragen, wahrscheinlich in Form von Zulieferungen für die Bundeswehr, vor allem für die neuen U-Boote der Klasse 212A.[ 22 ] Die Bundesregierung gibt den Ausfuhrwert der drei U-Boote mit 1,28 Mrd DM an, von denen der deutsche Steuerzahler 1,1 Mrd. DM trug. Der Israelische Beitrag hatte einen Gegenwert von maximal 180 Mio. DM. 
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Quelle: Deutsche Nuklearwaffenträger für Israel? - Die Dolphin-U-Boote

(Den Artikel solltet ihr komplett lesen. Lohnt sich !)

Vertiefen und aktualisieren wir die Thematik U-Boote an diesem Punkt noch etwas ! Eine Meldung vom 24.Dez. 2004:
Berlin liefert U-Boote - Bundesregierung schweigt

.....
Wie es in der Internet-Ausgabe vom Donnerstag weiter heißt, habe die Bundesregierung auch ihren Widerstand gegen eine mögliche Umrüstung der Boote für den Abschuss von Nuklearraketen aufgegeben. Die Zeitung, die keine Quellen für ihren Bericht nennt, führt dafür zwei Gründe an: Zum einen wolle Berlin künftig eine aggressivere Rüstungsexportpolitik verfolgen. Zum anderen gehe Berlin davon aus, dass die Versuche der Europäischen Union, Iran von seinem Nuklearwaffenprogramm abzuhalten, wahrscheinlich keinen Erfolg haben würden.
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Besonders erwähnenswert weil...
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Der Aufkauf der Howaldtswerke Deutsche-Werft (HDW) durch die US-amerikanische Aktiengesellschaft One Equity Partners (OEP) eine Übernahme mit weitreichenden Konsequenzen ist.
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Quelle:Spekulationen über U-Boot-Exporte nach Taiwan - US-Konzern kauft HDW
...und dies wiederum in Hinsicht auf die aktuellen "Geschehnisse" um den Iran...
Auf dem Kriegspfad gegen den Iran

Das Pentagon prüft verschiedene Optionen für einen Angriff auf den Iran. Er soll, so wollen es die Falken, in Bushs neuer Amtszeit Wirklichkeit werden
.....
Tatsächlich haben die USA laut Hershs Bericht auch die geheimdienstliche Zusammenarbeit mit Israel verstärkt. Nachdem die israelische Luftwaffe 1981 den irakischen Atomreaktor bei Osirak kurz vor der Fertigstellung bombardiert hatte, hatte Iran seine Nuklearanlagen verlegt, um außerhalb der Reichweite der israelischen F-16-Bomber zu gelangen. Inzwischen allerdings verfügt Israel über Möglichkeiten, die Flugzeuge in der Luft aufzutanken, und über U-Boote, von denen aus Marschflugkörper gestartet werden können.
.....
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..."sehr schön" ins Bild passt !!!

Und nun mal ganz blöd gefragt: 
Ihr seid Iranischer Entscheidungsträger und habt diese, und selbstverständlich noch viele mehr, z.B. diese: Israels Massenvernichtungswaffen - Aufstieg zur fünftstärksten Nuklearmacht der Welt, Informationen vorliegen, was würdet ihr machen/versuchen ?

"Herausragend" finde ich auch, daß sich ausgerechnet der, der für die Lieferungen der U-Boote an Israel mitverantwortlich ist, nun mit den Folgen "herumschlägt".
Das alles ist einfach nur noch zum  !!!!



!! S O N S T I G E S !!

Damit es euch nicht langweilig wird, ein "klitzekleiner" Text. Lächerliche 69 Seiten .
 
"Der Staat"von Franz Oppenheimer (1929)

Alter Text, aber hat man sich erst mal ein wenig an die Sprache gewöhnt, ist er durchaus lesenswert. Ich selbst habe mich bis jetzt auch erst bis auf etwa die Hälfte "durchgekämpft". Ich finde aber schon, daß sich einige schöne Beschreibungen und Erklärungen finden (angefangen bei den Jägern und Hirten und die "Urstaatenbildung"), warum einiges so ist wie es ist. Vor allem "in Verbindung" mit diesem hier: "Macht, der Staat und die Institution des Eigentums". Auch ist die Geschichte "des Staates" mehr oder weniger überall gleich. Egal wohin und zu welcher Zeit wir schauen. Scheint irgendwie am Menschen an sich zu liegen. Na ja, wie gesagt, langer Text. Wollte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Vielleicht findet sich ja der ein oder andere Leser.

.....
Ältere staatsphilosophische Systeme haben den Versuch einer solchen umfassenden Abstraktion gemacht und sind zu dem noch heute vielfach gelehrten Ergebnis gelangt, daß das Wesen des Staates das einer Schutzanstalt sei: der Grenzschutz nach außen, der Rechtsschutz nach innen sei seine ratio fiendi et essendi. So sagt Grotius: »Der Staat ist eine vollkommene Verbindung freier Menschen, welche sich des Rechtsschutzes und des Nutzens wegen zusammengetan haben.« 

Und in der Tat hat die Anschauung einen richtigen Kern: aber sie ist nicht vollständig. Sie hat einen wichtigen, allen Staaten gemeinsamen Charakterzug übersehen: jeder Staat der Vergangenheit und Geschichte, dem dieser Name unbestritten zukommt, jeder Staat vor allem, der in seiner Entwicklung zu höheren Stufen der Macht, der Größe und des Reichtums weltgeschichtlich bedeutsam geworden ist, war oder ist ein Klassenstaat, d. h. eine Hierarchie von einander über- und untergeordneten Schichten oder Klassen mit verschiedenem Recht und verschiedenem Einkommen. 
.....
Das ist »das Gesetz, nach dem er angetreten«, und das ist der Staat geblieben. Er ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger. 
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Zitat !

Leider weiß ich nicht mehr von wem, oder wo und wann ich das gehört habe. Auch ist es nur sinngemäß wiedergegeben. Ich fand es aber ganz gut.

Unzufriedenheit ist die Voraussetzung für Veränderungen.
Nur durch Veränderungen kann negatives in positives wechseln.
So gesehen gibt es noch Hoffnung für Deutschland. Bei dem Gejammer, welches -so meine ich- schon als ein Zeichen der Unzufriedenheit gedeutet werden darf .

 
# 17.01.05 #

Schon mal Entschuldigung !! Ist absolut dünn heute !! Irgendwie kaum was nennenswertes gefunden !



 
Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
Schuldenuhr/Status Quo

Also, mit meinen vormals unterstellten ca. 80 Mrd. € gesamtstaatlicher Neuverschuldung lag ich wohl nicht ganz falsch. Denn:

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Der Staatssektor wies im Jahr 2004 nach noch vorläufigen Berechnungen ein Finanzierungsdefizit von 84,5 Mrd. Euro auf; bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen sind dies 3,9%. Der Referenzwert nach dem Maastrichtvertrag liegt bei 3%.
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http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2005/p0190121.htm
Den Rest könnt ihr HIER nachschauen !



 
Historisches !!!

KLUGE: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (De Gruyter Verlag)

FINANZEN
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von mittellateinisch finare »Bezahlen«; zu lateinisch finis »Ende, Grenzet«; später auch »Abgabe« (Lehnbedeutung zu griechisch télos »Ende, Abgabe«
Schon seltsam, daß beinahe jeder Begriff, der was mit Geld usw. zu tun hat, als Entstehung entweder die Abgabe (Steuer) hat, oder sich auf die, diese "Einkunftsart" einziehende, Institution bezieht. Mehr dazu gibt's hier im Anhang !!



 
Nur Link

Ende der Hauspreis-Rallye in UK in Sicht

!! P O L I T I K !!
 
Der andere Tsunami - der menschgemachte

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Die Summe, die George Bushs Amtseinführungsparty kosten wird, würde weitgehend ausreichen, die Küste Sri Lankas instandzusetzen.
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Der “großzügige” Beitrag der Regierung Blair ist nur ein Sechzehntel jener 800 Millionen Pfund, die die Bombardierung des Irak (vor Beginn der Invasion) kostete und kaum ein Zwanzigstel jenes Milliardengeschenks an das indonesische Militär (bekannt als “sanfter Kredit”) zum Erwerb von ‘Hawk’-Kampfbombern. Am 24. November - nur einen Monat vor dem Tsunami - hatte die Blair-Regierung eine Rüstungsmesse in Jakarta unterstützt, “um den (indonesischen) Streitkräften die dringend benötigte Möglichkeit zur Eruierung ihrer Verteidigungskapazitäten zu geben”, so die Jakarta Post.
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Noch nie seit Menschengedenken - bei all den großen humanitären Krisen - wurde ein Land derart geschunden bzw. wurde einem Land sowenig Hilfe gewährt wie Afghanistan. Lediglich 3 Prozent der internationalen Hilfen für das Land flossen in den Wiederaufbau. 84 Prozent gingen an die militärische “Koalition” unter Führung der USA. Die restlichen Krumen flossen in die Notfallhilfe. Häufig wird als Wiederaufbauhilfe deklariert, was eigentlich private Investition ist - wie jene 35 Millionen zur Finanzierung eines geplanten Fünf-Sterne-Hotels, vorwiegend für Ausländer. Ein Berater des Ministers für ländliche Angelegenheiten in Kabul sagte mir, seine Regierung habe bislang weniger als 20 Prozent der dem Lande versprochenen Hilfsgelder erhalten. “Wir haben nicht einmal genug Geld, um die Löhne auszuzahlen, geschweige denn den Wiederaufbau zu planen”, so der Berater. Der Grund hierfür liegt in der - selbstverständlich verschwiegenen - Tatsache, daß die Afghanen die unwürdigsten aller Opfer sind. Als amerikanische Helikopter-Kampfflugzeuge ein abgelegenes afghanisches Bauerndorf wiederholt mit Maschinengewehrfeuer angriffen - 93 Zivilpersonen starben - fühlte sich ein Pentagon-Offizieller zu der Aussage bemüßigt: “Die Leute dort sind tot, weil wir wollten, daß sie tot sind”.
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Interessant !!!
 
Philip D. Zelikow...

...is Executive Director of the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States, otherwise known as the 9-11 Commission.

There's a raft of evidence to suggest that Zelikow has personal, professional and political reasons not to see the commission hold Rice and other Bush officials accountable for pre-9/11 failings, and may be the de facto swing vote for Republicans on the panel.[1] (http://antiwar.com/sperry/?articleid=2209) Here are just a few of them:

The two associated again when Zelikow directed the Aspen Strategy Group [2] (http://www.aspeninstitute.org), a foreign-policy strategy body co-chaired by Rice's mentor Scowcroft. Rice, along with Dick Cheney and Paul Wolfowitz, were members.

Zelikow also directed the Markle Foundation's Task Force on National Security in the Information Age [3] (http://www.markletaskforce.org)under co-chairman James Barksdale, a Bush adviser and major Bush-Cheney donor. A 9/11 commissioner, Republican Sen. Slade Gorton, also served with Zelikow on the task force. (Interestingly, the pair serves together on yet another panel - The National Commission on Federal Election Reform - with Gorton acting as vice-chairman and Zelikow as executive director.)

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Das nenn ich mal einen objektiven Errmittler. Ohhhhh man.... 


 
# 13.01.05 #
 
Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
Rentenkasse /Nachhaltigkeitsrücklage

"Nachhaltigkeitsrücklage" ? Ich lach mich schlapp !! Bitte HIER nachschauen !
Diese "Nachhaltigkeitsrücklage" hieß früher mal schlicht "Schwankungsreserve" !! Mann-o-mann, was für ein Schwachsinn !! Da war wieder irgend so ein bescheuerter PR-Typ am Werk. Die haben doch einen an der Waffel !! Schwankungsreserve klang wohl zu wahrheitsgemäß, und somit zu verräterisch. 

HIER könnt ihr euch noch ein paar Details zur Schwankungsreserve (und mehr) anschauen. Das wird nichts mehr !! Zum ersten mal, in der Geschichte der Rentenkassen, haben Teilwerte letztes Jahr einen negativen Wert "erreicht". 
Nicht daß das überraschend kommt:

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Nach den "Teegesprächen 1950–1954“ bemerkte Adenauer am 20. Oktober 1953 zu diesem „sehr ernsten Thema“ auf die entsprechende Frage eines Journalisten: 
„Die Bevölkerungsbilanz des deutschen Volkes ist erschreckend, die Überalterung, und es kommt, wenn nichts Durchgreifendes geschieht, dazu, daß einfach die Arbeitenden die Nichtarbeitenden nicht mehr unterhalten können. 
Das Verhältnis wird sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte völlig umkehren.“
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http://www.kas.de/db_files/dokumente/7_dokument_dok_pdf_3277_1.pdf
Allerdings, es gehören immer zwei dazu, die, die "bestechen" (Staat, Politiker usw.), und die, die sich "bestechen" lassen (wir, das Volk). Es lebte sich bis dato einfach zu gut damit. Wer "blühende Landschaften" verspricht, wird gewählt !!! Ist das wirklich ausschließlich den verantwortlichen Politikern vorzuwerfen ? Wie war das mit der eigenen Nase ?

Zurück zur Gegenwart/Zukunft. Hört, was der Vorstandsvorsitzende der BfA zu sagen hat (Fettungen durch mich). Wobei für mich zwei Punkte auffällig, bzw. zu bedenken sind:

1.) Wie diese unten erwähnten 0,28 Monatsausgaben zum Jahresende erreicht werden sollen, ist mir, ob der in den obigen Links gezeigten Zahlen, völlig schleierhaft. Es sei denn, die ziehen den Schnitt über alle 12 Monate ran. Dann gehts vielleicht. 

2.) Immer dran denken, wer das von sich gibt. Solche "Leute" sagen zu schwarz und weiß, öffentlich nicht schwarz und weiß, sondern "zusammen ergibt das grau" !! So gesehen, finde ich die Aussagen schon ziemlich deutlich !
 

Bericht des Vorsitzenden des Vorstandes [der BfA] Dr. Hartmann Kleiner; (10.01.05)

.....
Dennoch ist nach den Ergebnissen der jüngsten Finanzschätzung zu erwarten, dass die Schwankungsreserve zum Jahresende bei rd. 0,28 Monatsausgaben liegen wird und damit den gesetzlich vorgegebenen Mindestwert von 0,2 Monatsausgaben sogar überschreitet [siehe 1.) oben]. Dies ist allerdings im Wesentlichen – und dies möchte ich besonders hervorheben – darauf zurückzuführen, dass wir Ende September die Veräußerung der von der BfA gehaltenen Anteile an der GAGFAH endgültig abschließen konnten. Der dabei letztlich erzielte Verkaufserlös lag deutlich höher als der Buchwert, mit dem unsere Anteile an der GAGFAH bis dahin in der Schwankungsreserve bewertet worden sind. Durch die Veräußerung der GAGFAH-Anteile konnte daher ein außerordentlicher und einmaliger Ertrag von rd. 500 Mio. EUR erzielt werden. [Wie lange langt das "Tafelsilber" noch?]
.....
Danach geht die Bundesregierung für das Jahr 2005 von einem Zuwachs der Bruttolohn- und Gehaltssumme – als Ergebnis der erwarteten Entgeltsteigerung pro Kopf einerseits und der Zahl der Beschäftigten andererseits – um 1,6 % aus. Ich möchte schon an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieser Wert um immerhin 0,3 Prozentpunkte höher liegt als die praktisch zeitgleich vorgelegte Prognose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute. Der Sozialbeirat hat die Annahmen der Bundesregierung zur mittelfristigen Lohnentwicklung inzwischen als „sehr ambitioniert“ bezeichnet und angeregt, den Berechnungen geringere Lohnzuwachsraten zugrunde zu legen. Hier liegen also offensichtlich Risiken für die finanzielle Situation der Rentenversicherung im kommenden Jahr.

Auf Basis der Annahmen der Bundesregierung zur wirtschaftlichen Entwicklung errechnen sich in der aktuellen Finanzschätzung für das kommende Jahr ein Beitragssatz von 19,5 % und eine Schwankungsreserve, die zum Jahresende fast exakt der Mindestrücklage von 0,2 Monatsausgaben entspricht. Unterjährig sind damit Liquiditätsengpässe praktisch unvermeidlich. Nach unseren derzeitigen Berechnungen dürften etwa ab Mai 2005 die liquiden Mittel nicht mehr zur Durchführung des Risikostrukturausgleichs ausreichen, den die BfA für die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung durchführt. Ab diesem Zeitpunkt wäre grundsätzlich ein Vorziehen von Teilbeträgen des Bundeszuschusses erforderlich.

Im Oktober und November 2005 schließlich reichen nach der aktuellen Finanzschätzung auf Basis der Annahmen der Bundesregierung die liquiden Mittel dann auch zur vollständigen Zahlung der laufenden Renten nicht mehr aus.Auch hierzu müssten dann Mittel aus dem Bundeszuschuss vorgezogen werden.
.....
Angesichts der Tatsache, dass wegen der auf nur noch 0,2 Monatsausgaben zum Jahresende abgesenkten Mindestschwankungsreserve unvorhergesehene Mindereinnahmen für die gesetzliche Rentenversicherung mit erheblich größeren finanziellen Risiken verbunden sind als früher, haben wir neben der Finanzschätzung auf Basis der Annahmen der Bundesregierung Alternativrechnungen durchgeführt.
......
Unter diesen Bedingungen ergäbe sich bei sonst gleichen Annahmen – vor allem zu den Ausgaben für Rente und Rehabilitation und zum Bundeszuschuss – zum Ende des Jahres 2005 nur noch eine Schwankungsreserve von rd. 0,17 Monatsausgaben. Der gesetzlich vorgegebene Mindestwert der Schwankungsreserve wäre dann nicht mehr realisiert. Auf Basis derartiger Annahmen zur Wirtschaftsentwicklung hätte deshalb der Beitragssatz für das Jahr 2005 auf 19,6 % angehoben werden müssen.
.....
http://www.bfa.de/ger/ger_aktuelles.9/ger_news.91/ger_91_rede_kleiner_10121.pdf



 
US-Haushalte/Häuser usw.

Ich hatte das Thema letztens ja schon mal. HIER. Ergänzend dazu folgendes:

.....
To see how much households have leveraged themselves, look at Chart 6. It shows that in the third quarter, household debt as a percent of the value of total household assets - tangible as well as financial - increased to 17.4%, just shy of the post-WWII high of 17.5% set back in the first quarter of 2003. Mind you, households' debt-to-asset ratio went up despite the fact that the value of their houses rose by a record amount.
.....

Hieraus: Flow-Of-Funds Stocking Stuffers (u.a. mit mehr interessanten Grahiken)

WENN, z.B aufgrund diesem hier,...

...die Zinsen weiter steigen sollten, dann KÖNNTE...

... aus dem Einbruch rechts (schwarze und graue Linie) evtl. ein echter Trend nach unten werden. Und DAS WÄRE überhaupt nicht schön, denn das würde den Hauspreisen sicherlich nicht gut tun. 
......
Relative to our after-tax income, the value of houses, and the ground under them, reached a new record high at 192% in the third quarter (see Chart 1).
.....


Wieder hieraus: Flow-Of-Funds Stocking Stuffers

Und wenn die Hauspreise abschmieren, fällt ein dicker Brocken für weitere (zusätzliche) Kredite weg (von wegen Sicherheit zur Beleihung und so). Das hätte sicherlich weitreichende, negative, Folgen. Nachstehender Link schlägt u.a. in eben diese Kerbe:

..Die Immobilienblase sucht ihre Nadel
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Auch die größte Automobilfirma der Welt, General Motors, generierte zuletzt unglaublicherweise etwa 84% des ausgewiesenen Gewinns aus dem Hypotheken-Business, während Produktion und Absatz von Autos im wesentlichen nur rote Zahlen im Gefolge hatte.Man muss sich wirklich fragen, wieweit derartige ökonomische Perversionen noch gehen können. Autobauer leben vom Immobilienboom und bieten auf ihre Produkte Null Anzahlung, Null Zinsen und obendrein enorme Rabatte, um ihre Halden nicht ins Uferlose wachsen zu lassen.
.....
Komplett...

Wobei ich mir bei seinem Fazit bzgl. Gold und Silber ganz und gar nicht sicher bin. Warum sollten, im unterstellten Szenario, ausgerechnet Edelmetalle nicht zur Liquiditätsbeschaffung herangezogen werden. Im Falle des Falles wird alles verkauft, was nicht Niet- und Nagelfest ist. Das heißt natürlich nicht, daß das ein oder andere Münzchen vielleicht nicht doch sinnvoll wäre .

Wir können wirklich nur hoffen, daß sich der Autor in allen Punkten irrt. 



 
Firmenpleiten (Nachbarn)

Creditreform: 2004 höchster je gemessener Stand an Firmenpleiten (Schweiz) 

Das Jahr 2004 hat in Bezug auf Konkurse alle Rekorde geschlagen: 4'955 Firmen gingen pleite, womit der bisherige Höchststand von 1997 klar zurückgelassen wurde.

Komplett...

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Knapp 12.000 Pleiten erschütterten Österreich 2004

Die Zahl der Firmenpleiten und Privatkonkurse in Österreich ist im Jahr 2004 laut Alpenländischen Kreditorenverband um knapp 18 Prozent auf 11.955 Fälle explodiert. Damit steht ein neuer Rekord. Rund 53 Prozent entfallen auf Firmenpleiten und 47 Prozent auf Privatkonkurse. Besorgniserregend sei der Anstieg der mangels Masse abgewiesenen Konkursanträge um 25,5 Prozent, so der AKV am Donnerstag.

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!! P O L I T I K !!
 
US-Armee in der BRD / Kosten !!!

Weil ich zufällig wieder drüber "gestolpert" bin. 

.....
Since September 11, 2001, German federal and local governments have allocated considerable resources to enhance force protection for U.S. military personnel and dependents. Bundeswehr troops have been deployed to protect U.S. military facilities and additional support provided by local police. Germany contributed over $861 million in 2001 to offset the costs of maintaining U.S. military forces on its soil, representing about 21 percent of U.S. non-personnel stationing costs in Germany. Almost all cost sharing was in the form of indirect contributions (i.e., waived taxes, rents and other forgone revenues).  Finally, Germany works diligently to assure that its airspace is available for both U.S. and NATO training needs, and has granted a blanket clearance for U.S. military aircraft transiting its territory.
.....
http://www.defenselink.mil/pubs/allied_contrib2003/Allied2003_Chap_2.html
Zu den "waived [verzichten] Taxes" dieses Dokument des Bundesfinanzministerium.
Liste der amtlichen Beschaffungsstellen und Organisationen der ausländischen Streitkräfte, die zur Erteilung von Aufträgen auf abgabenbegünstigte Leistungen berechtigt sind
Mal abgesehen davon, daß ich das grundsätzlich für einen Witz halte, finden wir dort auch noch das hier:
III. Sonstige amtliche Beschaffungsstellen

.....
e) Central Texas College
f) City Colleges of Chicago
.....
h) University of Maryland
i) Troy State University
j) University of Oklahoma
.....

Anmerkung:
Die vorgenannten sonstigen amtlichen Beschaffungsstellen sind nur berechtigt, Aufträge zu erteilen und nach Artikel 67 Abs. 3 NATO-ZAbk steuerbefreite Lieferungen und sonstige Leistungen in Empfang zu nehmen, soweit dies zur Erfüllung ihrer eigenen Aufgaben erforderlich ist.

Da dürfen also stinknormale amerikanische Universitäten steuerbefreite Lieferungen in Empfang nehmen. Na Hr. Eichel, wenn das mal nicht Einsparpotential beinhaltet.

Und nur zur Info noch ein Bildchen, was sich die Vasallen den "Schutz" der US-Truppen im eigenen Land kosten lassen/lassen müssen (nicht absolut, sondern als Anteil der Gesamtkosten der US-Stationierung im jeweiligen Land) !


http://www.defenselink.mil/pubs/allied_contrib2003/chart_II-5.html



 
Freace.de - ein paar Artikel (immer wieder lesenswert)

Betroffenheitsklappen

.....
Auch die Tatsache, daß Millionen Menschen jährlich verhungern konnte von ihm dadurch erfolgreich vergessen werden. Ihm ist es sogar gelungen, einen Kommentar des UN-Koordinators für Hilfsaktionen, Jan Egeland, zu übersehen.

Dieser mahnte am Freitag, daß allein im Osten des afrikanischen Landes Kongo in einem Jahr mindestens ebensoviele Todesopfer gäbe, wie durch den Tsunami in den betroffenen Ländern. Täglich sterben dort seinen Angaben zufolge etwa 1.000 Menschen, meistenteils direkt oder indirekt durch gravierende Unterversorgung verursacht.

Würde die Welt - und eben auch Annan - bei diesen anderen aktuellen Katastrophen ebenso betroffen reagieren wäre dies zweifellos mehr als wünschenswert. Dies ist allerdings nicht im geringsten der Fall. Offenbar ist nicht nur Annans Blickwinkel eingeschränkt.

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Ungefähr das wollte ich mit meiner "Auflistung" vom Vortag ausdrücken !


Der gekaufte Glaube

Ein USA Today-Bericht vom Freitag belegt, wie massiv die Medien der USA von der US-Regierung manipuliert werden.
.....
Aber auch die Tatsache, daß weiterführende Schulen aufgrund des Gesetzes Anwerbern des US-Militärs nicht nur Zugang zu den Schulen sondern auch Kontaktinformationen zu allen Schülern zur Verfügung stellen müssen, um nicht sämtliche Fördermittel zu verlieren, wird scharf kritisiert.

Es kann also kaum verwundern, daß das Bildungsministerium es für notwendig erachtete, die Medien "freundlich zu stimmen".

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Todesschwadrone im Irak

Was hier bereits im April des vergangenen Jahres anläßlich der Ernennung John Negropontes zum "US-Botschafter im Irak" vermutet worden war, wurde nun durch einen Newsweek-Artikel vom Samstag endgültig bestätigt. Demnach denkt das Pentagon darüber nach, Todesschwadrone im Irak und angrenzenden Ländern wie Syrien einzusetzen.

Komplett...
 


 
# 10.01.05 #

Kurz was in eigener Sache. 

Und zwar geht es um die Schuldenuhr auf meiner Seite. Dort hatte ich ja ursprünglich einen IFRAME auf die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler gesetzt. Vielleicht erinnert ihr euch noch. Das wurde mir seitens des Steuerzahlerbundes anwältlich untersagt. Dabei lese ich auf deren Homepage, daß sie ...überparteilich, unabhängig und gemeinnützig... sind.

Wenn ich was Gemeinnütziges betreiben würde, dann wäre mein Interesse dahingehend, daß mein Anliegen so schnell und so weit wie möglich verbreitet wird. Hätte ich also ein Interesse daran, auf die deutsche Staatsverschuldung aufmerksam zu machen, wäre ich froh um jeden, der -in diesem Falle- meine Schuldenuhr einsetzten würde.

Das ist natürlich nur meine Interpretation von Gemeinnützigkeit. Andere Interpretationen erscheinen mir persönlich aber recht befremdlich. 

Denke sich jeder seinen Teil !!



 
Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
NEUES VON DER KREDITFRONT ! (Nov. 04)

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein)

Zuerst mal die Graphik:


(Klick !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Eine schöne Steigerung um 18,19 Mrd. € (Okt. 04 = 3648,77; Nov. 04 = 3666,96), oder entsprechend +0,5 % gegenüber dem Vormonat. Und diesmal auch hauptsächlich durch die Buchkredite (Okt. 04 = 3025,04; Nov. 04 = 3042,74). Allein hier ein plus von 17,7 Mrd. €.

2.) Kredite an inländische Nichbanken

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

Nicht schlecht !! Eine Erhöhung um 7,05 Mrd.€ (Okt 04 = 2227,42; Nov 04 = 2234,47), oder +0,317 %. Und auch hier fast ausschließlich über die Buchkredite. 

Tja, alles in allem wirklich nicht so übel. Geht doch  !! Einzig eine Sache ist mir noch aufgefallen, nämlich das der November in der Zeitreihe schon immer ein eher guter Monat war. Hier zu sehen. 

Im Verhältnis zu den Vorjahren ist das zwar immer noch recht dürftig, aber man wird ja bescheiden. Zumindest gehört der November somit zu den besseren Monaten in diesem Jahr. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, daß damit die Trendwende eingeleitet ist. Dafür sind die Zahlen nun doch zu mickrig. Schaun 'mer mal !!

Und noch kurz die...

"Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,5;   Nov. 04 = 8621,8

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

Differenz von Okt. '04 auf Nov. 04 = 77,3 Mrd. €, oder 0,90 %. (Vormonat: Sept. '04 auf Okt. '04 = 54,4 Mrd. €, oder +0,64 %)

Teile ich die +77,3 Mrd. € auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +6,44 Mrd. €. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem, passt ja ganz gut ins Bild, welches sich durchaus ganz positiv darstellt.

Es soll jedoch auch nicht unerwähnt bleiben, daß das alles gleichzeitig nartürlich eine Zunahme des Schuldenberges bedeutet. 
 
Insolvenzen in Deutschland
Gegenstand der Nachweisung
September

2004

Veränderung

gegenüber

September 2003 in %

Januar bis September 

2004

Veränderung

gegenüber

Vorjahreszeit-raum in %

Insgesamt
10 203
+ 17,8
87 185
+ 16,1
Unternehmen
3 241
- 0,8
29 730
- 0,3
Übrige Schuldner
6 962
+ 29,1
57 455
+ 26,9
davon
- Verbraucher
4 471
+ 49,1
34 915
+ 43,2
- natürliche Personen

  als Gesellschafter

320
- 1,5
3 286
+ 21,0
- ehemals selbstständig

  Tätige 

1 967
+ 5,9
17 379
+ 6,6
- Nachlässe
204
- 3,3
1 875
+ 0,9
 
http://www.adf-inkasso.de/news/041207.htm

Möglicherweise geht auch den Amis grade die Luft aus ? Obwohl, die haben 'nen langen Atem.

US-Konsumkredite: Plötzlicher Rückgang

Das Volumen der Konsumkredite in den USA ist im November überraschend zurückgegangen. Dies meldete die Federal Reserve Bank. Demnach fand erstmals in diesem Jahr ein Rückgang statt, der sich auf 8,7 Milliarden Dollar belief. Das Gesamtkreditvolumen lag damit noch bei anualisierten bei 2,085 Billionen Dollar. Ökonomen hatten hingegen mit einer Zunahme um 6,5 Milliarden Dollar gerechnet.

Besonders stark fiel die Zurückhaltung bei revolvierenden Krediten (Kreditkarten etc.) aus. Hier war ein Rückgang um 11 Prozent oder 7,2 Milliarden Dollar zu verzeichnen. Die nicht-revolvierenden Kredite (Ratenkredite) verringerten sich um 1,4 Prozent oder 1,5 Milliarden Dollar. 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2005-01/artikel-4278830.asp

Hier zur Originalseite der Fed ! Und weils so schön ist, nochmals die "lange" Graphik:


http://www.markt-daten.de/Kalender/Indikatoren/cons-credit.htm#chart


Überraschung ?
 
EZB-Verlust überschreitet Milliarden-Grenze

Frankfurt/Main (AFP) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr einen Verlust in der Größenordnung von mindestens einer Milliarde Euro gemacht. Das ergebe sich aus den Kursbewegungen an den Devisen- und Wertpapiermärkten und dem niedrigen Zinsniveau, berichtet das "Handelsblatt". Damit droht der Deutschen Bundesbank, die an dem EZB-Verlust beteiligt ist, eine zusätzliche Belastung von 200 bis 270 Millionen Euro.

Das Bundesbankergebnis dürfte dadurch endgültig in die roten Zahlen rutschen. Die deutsche Notenbank hatte bereits vergangene Woche bestätigt, dass sie im abgelaufenen Jahr nicht den von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) erwarteten Gewinn geschrieben hat.

Im Bundeshaushalt kalkuliert Eichel offiziell noch mit einem Bundesbankgewinn von zwei Milliarden Euro. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums lehnte eine Stellungnahme ab: "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen", sagte er der Zeitung. Die Bundesbank könne ihr Ergebnis nur selbst berechnen. Sie will es am 18. März vorlegen. Auch die EZB lehnte demnach eine Stellungnahme ab. Sie wird ihren genauen Fehlbetrag für 2004 voraussichtlich am Donnerstag bekanntgeben.

Allein die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar dürfte Abschreibungen von rund 1,6 Milliarden Euro auf Dollarpositionen erfordern, berichtet das "Handelsblatt". Der EZB-Rat könne daher auch eine Kapitalerhöhung beschließen. Die Entscheidung werde am 17. März erwartet.

http://de.news.yahoo.com/050110/286/4d86y.html

In dem Zusammenhang vielleicht ganz interessant. Aus: Gesetz über die Deutsche Bundesbank

§ 2 Rechtsform, Grundkapital und Sitz
Die Deutsche Bundesbank ist eine bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts. Ihr Grundkapital im Betrage von 2,5 Milliarden Euro steht dem Bund zu. Die Bank hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

§ 27 Gewinnverteilung
Der Reingewinn ist in nachstehender Reihenfolge zu verwenden: 
1. zwanzig vom Hundert des Gewinns, jedoch mindestens zweihundertfünfzig Millionen Euro, sind einer gesetzlichen Rücklage, soweit sie den Betrag von 2,5 Milliarden Euro unterschreitet, bis zu ihrer Auffüllung zuzuführen; die gesetzliche Rücklage darf nur zum Ausgleich von Wertminderungen und zur Deckung anderer Verluste verwendet werden; 2. der Restbetrag ist an den Bund abzuführen.


Nur kurz:
 
"Laßt euch nicht verarschen..." (Media Markt) und "Geiz ist geil" (Saturn).....

.....kommen im übrigen aus dem selben Haus, der Metro AG.

Hier schön zu sehen:

MGB METRO Group Buying GmbH: Einkaufsanschlussbetriebe

Laßt euch also in der Tat nicht verarschen !!! Da ist nix mit Konkurrenz !!!!



!! P O L I T I K !!
 
Der "alltägliche" Wahnsinn...

...sollte nicht vergessen werden. Ich bezweifel allerdings, daß wir diesbzgl. auch nur eine 24h Sondersendung, oder eine paar Gedenkminuten usw. usf. erleben werden.

Nur ein paar Beispiele:

Die Lagerstätten befinden sich hauptsächlich in Zentral- und Südsudan. Die christlich-animistischen Rebellen des Sudanese People Liberation Movement (SPLM/A) im Süden kämpfen seit über 20 Jahren für die Abspaltung von der moslemischen Bevölkerungsmehrheit im Zentrum und im Norden. In dem auf beiden Seiten grausam geführten Bürgerkrieg starben 1,5 Millionen Menschen. "Hintergrund dieses Abnutzungskrieges war der Versuch der Vereinigten Staaten, Sudan ... zu isolieren und ›einzukreisen‹. Mit fast schon religiösem Eifer wurden die Rebellen im Südsudan unterstützt, die sich großer Sympathie in konservativen christlichen Kreisen Amerikas erfreuten", heißt es in einer weiteren FAZ-Expertise von Anfang August. [Quelle]

Die satte Welt sieht tatenlos zu

"Mehr als [hier fehlt was, wahrscheinlich zehn, wenn die folgenden sieben 2/3 sind] Millionen Kinder sterben jährlich, bevor sie fünf Jahre alt werden. 99 Prozent von ihnen leben in Armut, der Hauptursache von Unterernährung und Krankheit. Etwa zwei Drittel der Kinder - rund sieben Millionen - könnten mit Nahrungsmitteln und Medikamenten gegen Durchfall, Malaria oder Lungenentzündung für relativ wenig Geld gerettet werden.

Diese Daten präsentieren 25 führende Wissenschaftler von Universitäten, der UN, der Weltbank und Hilfsorganisationen in einem aufrüttelndem Schwerpunkt, den das Fachjournal „The Lancet“ (Bd. 361) druckt. Sie rufen die Regierungen und UN-Hilfsorganisationen dazu auf, das Überleben der Kinder auf ihrer Prioritätenliste weit nach oben zu setzen.
„Die größten Kinderkiller von heute sind Durchfall, Lungenentzündung und Malaria. Genau wie 1980“, schreibt die so genannte Belagio-Gruppe. [...] Zu den größten Bedrohungen der Kinder gehören verseuchtes Trinkwasser und fehlende Muttermilch. Schmutziges Trinkwasser und schlechte Hygiene führten besonders häufig zu Durchfall.
[...] Hinzu kommen mit Insektengiften präparierte Moskitonetze, um die Verbreitung von Malaria einzudämmen. „Wir brauchen nicht auf neue Impfstoffe zu warten, nicht auf neue Wirkstoffe oder neue Technologien“, betont Gareth Jones vom United Nations Children Fund in New York. Es komme schlichtweg darauf an, Nahrungsmittel und die bereits vorhandenen Medikamente zu den Betroffenen zu bringen.
Die Forscher bezifferten die jährlichen Kosten auf rund 1 Milliarde Dollar für Impfungen, 4 Milliarden Dollar zur Behandlung von Kinderkrankheiten sowie 2,5 Milliarden Dollar für die Malaria-Bekämpfung. [...] Viel Geld, doch relativiere sich das, da z.B 14,7 Milliarden Euro in den USA und Europa in jedem Jahr für das Haustierfutter ausgegeben werden."Vom 27.6.2003 aus der RZ von Thilo Resenhoeft (DPA)
 [Quelle]
 

Sterben im Sekundentakt: Wie viele Katastrophen vertragen wir?

"Eine Zahl , die Schaudern macht, nicht obwohl, sondern weil sie so furchtbar banal klingt: 3000 Kinder sterben in Afrika täglich an Malaria. Gestern, heute, morgen ..., alle 30 Sekunden eines. Mehrere Millionen Menschen sind es jährlich insgesamt auf dem schwarzen Kontinent. Die meisten von uns werden in dem Moment wegschalten, in dem in ihrem Kopf aus diesen Zahlen ein Bild entsteht. Nachvollziehbar, denn hier versagt der Verstand. Oder denkt, was nicht gedacht werden darf, was ungeheuer ehrlich klingt, was nicht verglichen werden darf.
Etwa dies: 3000 tote Kinder täglich, die uns meist in den Medien keine Meldung wert sind, und wenn sie doch erwähnt werden, keine Beachtung. Warum? Wenn 3000 Menschen bei einem furchtbaren Terroranschlag sterben, ist die Welt doch zu Recht erschüttert. Leider nehmen wir Tragisches manchmal nur wahr, wenn es spektakulär ist. Andere, selbst gefährlich nahe Katasrophen können wir ganz gut ausblenden. 7000 Verkehrstote jährlich auf deutschen Straßen lassen uns kaum mit den Schultern zucken. Betroffenheit fängt erst an der eigenen Haustür an. Ja, wenn es das eigene Kind wäre ...
Oder dies: 3000 tote Kinder pro Tag, weil lächerliche ein bis drei Dollar für die Malariabehandlung fehlen. Warum zieht niemand für diese Kinder in einen "gerechten Krieg"? Nicht mal Waffen sind nötig. Nur ein paar Millionen Dollar, der Gegenwert einer Handvoll Cruise Missiles. Auch fast jeder von uns könnte drei Euro entbehren. Wer sammelt sie? Sind das nur naive Fragen?
Oder das: Kalkulieren wir reichen Länder etwa schrecklich mit den humanitären Katastrophen der Dritten und Vierten Welt Haben wir Angst, dass eines Tages all die, die jetzt sterben, leben könnten, ihre enger werdenen Grenzen sprengen, aus Afrika und sonstwoher aufbrechen und fordernd an unsere Tür pochen?
Undenkbares, Unvergleichliches, Ungeheuerliches. Und doch: 3000 tote Kinder täglich. Was wütest du auf diesem Globus, Mensch!" Quelle: Kommentar aus der RZ von Peter Geburek (26.4.2003)
 [Quelle]
 

An Masern erkranken nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit noch immer 14 Millionen Kinder im Jahr. 700 000 der Fälle führen zum Tod, 400 000 von ihnen in Afrika südlich der Sahara. [Quelle]
 

GESUNDHEIT: MALARIA IN AFRIKA AUF DEM VORMARSCH - Eine Million Tote pro Jahr

Harare, 27. April (IPS) - In Afrika breitet sich die Malaria trotz aller Anstrengungen zu ihrer Bekämpfung weiter aus. Mindestens eine Million Tote durch die parasitäre Erkrankung zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Jahr für Jahr. Die wirtschaftlichen Verluste gehen in die Milliarden.

Nach Berechnungen der WHO kostet Malaria die Staaten Afrikas jährlich etwa 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum. Daraus lässt sich errechnen, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Kontinents im letzten Jahr um 32 Prozent höher gelegen hätte, wenn es vor 35 Jahren gelungen wäre, die Malaria zu besiegen.

Wie der WHO-Afrika-Direktor Ebrahim Samba am Mittwoch (25. April) bei einem Besuch in Simbabwe vorrechnete, würde diese Differenz in absoluten Zahlen ausgedrückt im letzten Jahr ein Plus von rund 100 Milliarden Dollar ausgemacht haben. Dies sei drei Mal mehr Geld als jährlich an Entwicklungshilfe nach Afrika fließe. "Die kurzfristigen positiven Effekte einer Malariabekämpfung können vorsichtig mit drei bis zwölf Milliarden Dollar pro Jahr angesetzt werden."

Von den etwa eine Million Toten in Afrika seien 700.000 Kinder, betonte Samba. Die Zahl der Toten lasse sich aber leicht reduzieren. "Großflächige Feldversuche mit Moskitonetzen über dem Bett, die mit Insekten-tötenden Pyrethroiden behandelt sind, haben gezeigt, dass sich die Zahl der Todesfälle aus dem Stand um 30 Prozent senken lässt." Bislang seien aber nur zwei Prozent aller afrikanischen Kinder durch diese Maßnahme geschützt.

Letzte Zahlen der WHO reihen Malaria unter die fünf schlimmsten Killerkrankheiten auf dem afrikanischen Kontinent ein. Der von der Anopheles-Mücke übertragene Parasit ist die Ursache für 20 Prozent aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren. Ein Zehntel der gesamten Krankheitslast Afrikas geht auf das Konto von Malaria, 30 bis 50 Prozent aller Krankenhauseinweisungen haben als Ursache Malaria, und 40 Prozent aller Gesundheitsausgaben richten sich gegen Malaria.

Laut Samba breitet sich die Krankheit zudem weiter aus. Immer neue Gebiete, die zuvor als Malaria-frei galten, werden jetzt zu Erkrankungszonen. Die Ursachen sind laut Samba unkontrollierte wirtschaftliche Entwicklung, Erschließung immer neuer Gebiete für die Städte und wachsende Migrationsbewegungen aufgrund von Hunger und Krieg.

Das von der WHO ins Leben gerufene globale Programm 'Roll Back Malaria' soll zwar innerhalb der nächsten zehn Jahre die Zahl der Malaria-Toten halbieren. Auf Seiten vieler afrikanischer Regierungen bleibe jedoch noch viel zu tun, was den politischen Willen betreffe, kritisierte Samba. Dennoch gewinne die Kampagne auch in Afrika insgesamt an Durchschlagskraft.

Geradezu flächendeckend betroffen sind inzwischen eine ganze Reihe von Ländern. So laufen in Äthiopien rund 40 Millionen der 62 Millionen Menschen zählenden Bevölkerung Gefahr, mit Malaria infiziert zu werden. In Malawi ist die Parasitenerkrankung die Hauptursache für alle Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren.

"Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria", erklärte auch die Exekutivdirektorin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Carol Bellamy. Angesichts der Tatsache, dass es preiswerte und verfügbare Schutzmechanismen gebe, sei dies "absolut unannehmbar". Dass Insektizid-getränkte Malarianetze noch immer nicht weiter verbreitet seien, nannte Bellamy unglaublich.

Die WHO meldet zudem einen Fortschritt bei der medikamentösen Behandlung der Malaria. Experten haben das Medikament 'Artesunate' entwickelt, das als Hauptbestandteil den Wirkstoff einer Pflanze aus der chinesischen Naturheilkunde enthält. Das Mittel unterbricht den Fieberanfall und erlaubt es, Schwerkranke zur nächsten Klinik zu transportieren, wo dann eine vollständige Behandlung einsetzen kann. Tests mit Artesunate in Malawi, Ghana, Südafrika und Thailand haben außerordentlich positive Resultate erbracht. (Ende/IPS) [Quelle]
 

Nicht gesund, sondern kränker werden im Krankenhaus – das ist leider in Deutschland traurige Realität. Jährlich infizieren sich bundesweit 700.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern. 40.000 Menschen bezahlen das mit ihrem Leben. Experten glauben, dass ein Drittel dieser Infektionen könnten vermieden werden, wenn besser auf die Hygiene im Krankenhaus geachtet werden würde. [Quelle]

Weltweit werden 900 Milliarden Dollar jährlich für Waffen ausgegeben, aber nur 50 oder 60 Milliarden für Entwicklungshilfe.[Quelle]

 
# 21.12.04 #

! W I R T S C H A F T !!

Nur ganz kurz zum...
 
... Bundesbankgold !!!

Am 25.11. schrieb ich zum Thema "Bundesbankpleite ?!":

Wir (oder zumindest ich) folgern:

...daß die Diskussionen über die Goldreserven der BuBa (Höherbewertung? Verkauf: Ja/Nein ? etc.) "demnächst" wieder losgehen werden. Außerdem...

Kaum gesagt, schon passiert. Die Streitereien sind in vollem Gange. Dazu bitte auch am 29.11. vorbei schauen !

!! S O N S T I G E S !!
 
MEDIEN- und andere Konzentrationen !!

Die Wahrheit à la «Fox News»

«Clear Channel», mit 1200 Radiostationen und 100 Millionen Zuhörern der grösste Rundfunkbetreiber der USA, hat entschieden, die Produktion seiner Nachrichtensendungen auszulagern. Er wird auf seinen verschiedenen Kanälen stündlich einen Fünfminuten-Flash und jeden Abend ein Nachrichtenjournal ausstrahlen. Beides wird in Zukunft von «Fox News» produziert.

«Clear Channel» gehört dem Milliardär Steven Hicks, einem Grossspender für die Wahlkampagne von Präsident George W. Bush. Auch sein Bruder, Tom Hicks, ist ein Mäzen des Präsidenten. Er kaufte Bush die Belegschaft der Texas Rangers zu einem absolut überzogenen Preis ab. Ab Mitte 2005 wird «Fox News» die Hauptinformationsquelle der US-Amerikaner sein.

http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_124b/T06.HTM

Und Fox News ? Wem gehören die ? Guckst du hier (auch zum generellen Überblick):

(Klick !!)
Aha, News Corporation also. Da gibt es doch einen gewissen Rupert Murdoch. Hier exemplarisch zwei Links zur Person:

Murdochs Verständnis über Politiker: " I'll put him there and I'll put him out"

Rupert Murdoch

Bleiben wir in Deutschland. Die Bertelsmann AG...


(Klick !!)
...die u.a. Gruner und Jahr besitzt. Schaut euch mal dort um (Unternehmensbereiche, Beteiligungen usw.); wenn das mal keine Konzentration ist !!

Dann noch zum Axel Springer Verlag (nicht in obiger Graphik). HIER könnt ihr euch in dessen Angebot umschauen. Medienkonentration?. Damit hätten wir für Deutschland wahrscheinlich 80 % des Marktes abgedeckt. Interessant auch, wer da so im Aufsichtsrat sitzt (bitte den folgenden Links folgen):

Dr. Giuseppe Vita; Vorsitzender

Dr. Gerhard Cromme

Und noch der abermalige Hinweis auf die fünf Grundsätze des ASV. Besonders Nr. 3 ist interessant. Vor allem, wenn ich nachstehendes Lesen muß:

.....
In den vergangenen Jahren war H&F am deutschen Medien-Markt besonders aktiv und hat gleich zweimal zugeschlagen. Bei durchschnittlich vier Deals im Jahr ein wahres Bekenntnis zum deutschen Medienmarkt. Im August 2003 gehörte der amerikanische Finanzier dem Konsortium an, das einen 36-prozentigen Anteil am deutschen Fernsehkonzern ProSiebenSat1 erwarb. Wenig später folgte dann der überraschende Einstieg bei Axel Springer, Europas größtem Zeitungskonzern. Dort kaufte H&F im Alleingang für 350 Millionen Euro 19,4 Prozent der Anteile von der Deutschen Bank, die selbst einen Gewinn von 40 Mio. Euro realisieren konnte.

.....
Quelle: "Monopoly in der Medienbranche"

Das wichtige hierbei ist H&F. Das steht für die Private-Equity-Firma Hellman & Friedman. Zuerst mal ein kleines Detail:
Frank Zarb Joins Hellman & Friedman
.....
Prior to his tenure at Nasdaq, Mr. Zarb was chairman, chief executive officer and president of insurance brokerage firm Alexander & Alexander Services, Inc. Previously, he was a vice chairman and group chief executive of The travelers, Inc. and chairman and chief executive officer of Smith Barney. Before joining Smith Barney, he served as a senior partner of Lazard Freres & Co. Mr. Zarb began his career with Goodbody and Co. in 1962.

In addition to an extensive career in financial services, Frank Zarb has a distinguished record in public service. He has served in various capacities in the Nixon, Ford, Reagan, Bush and Clinton administrations, including appointments as executive director of the Cabinet-level Energy Resources Council, assistant to the president for energy affairs and administrator of the Federal Energy Administration. He also served as the associate director of the Office of Management and Budget, as assistant secretary of labor, and as an advisor to Congress.

A member of the Board of trustees of the Gerald R. Ford Foundation, Mr. Zarb also is a former board member of Credit Suisse First Boston. He was chairman of the board of Hofstra University, where he earned his B.S. and M.B.A. degrees in business, and was awarded an honorary Doctor of Law degree and the Outstanding Scholar Award.
.....

Irgendwelche Verquickungen zu vermuten ? Aber der große Zampano bei H&F ist ein wohl gewisser Warren Hellman. Zu ihm dies:
GOVERNOR SCHWARZENEGGER ESTABLISHES COUNCIL OF ECONOMIC ADVISORS
.....
Warren Hellman is the Chairman and co-founder of San Francisco-based Hellman & Friedman,
.....
http://www.schwarzenegger.com/en/news/uptotheminute/news_upto_en_EconCouncil.asp?sec=news&subsec=uptotheminute
Und jetzt kommt der Oberhammer:
List of Governor-Elect Swartzenegger's Transition Team

Warren Hellman

As the co-founder and Chairman, Hellman & Friedman, Mr. Hellman also serves as Director of The NASDAQ Stock Market, Inc., DN&E Walter & Co., Levi Strauss & Co. and WPP Group PLC.

http://www.caeaa.org/List%20of%20transition%20team%20members.htm

Board of directors (2001)

WPP:
.....Sir Christopher Lewinton and Warren Hellman resigned in January 2003 when they respectively held 21,745 and 1,202,045 shares......

Quelle:WPP - Annual Reports & SEC filings 2003

WPP ? Das habe ich doch schon mal gehört !! Ach ja...
Informationskrieger: PR-Agenturen im Dienst von multinationalen Konzernen und Lobbyverbänden, von Regierungen, Militär und Geheimdiensten.
.....
VI) PR-Multis oder "wer das Geld hat, hat die Macht ..." 

PR-Unternehmen prägen nicht nur an herausragender Stelle das Image und die Kommunikationsstrategien der wichtigsten multinationalen Konzerne, sondern auf Grund des globalen Fusions- und Konzentrationsdruck verschmelzen sie selbst zu einflussreichen "global players." Bereits in den frühen achtziger Jahren formulierte J. Walter Thompson, damals Inhaber des gleichnamigen weltweit agierenden Werbe- und PR-Multis zu dem auch Hill & Knowlton gehörte: "Wir halten in unseren Händen die größte Konzentration an Mitteln zur Erziehung und Überzeugung der Massen, die die Welt je gesehen hat – nämlich alle Kommunikatonskanäle der Werbung. Wir haben Macht. Warum sollten wir sie nicht nutzen."(46)

Wie gesagt, dies war Anfang der achtziger Jahre, bevor J. Walter Thompson 1987 von der WPP Group aufgekauft wurde. Neben Hill & Knowlton gehört seit dem Jahr 2000 auch Burson-Marsteller zur WPP-Group, die heute über 80 Unternehmen mit insgesamt 55.000 Angestellten in 92 Ländern ihr eigen nennt. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Großbritannien betreibt alleine 18 weltweit agierende Public Relations-Firmen. Martin Sorell, Gründer und Direktor von WPP, ist sich der Macht seiner Unternehmensgruppe bewusst. Ohne zu übertreiben, stellt "der Machiavelli der Madison Ave."(47), so das Time Magazin über Sorell, klar: "WPP ist eine potentielle Machtzentrale, eine gigantische Propaganda-Maschine."(48)

Bereits 1968 beschrieben Oskar Negt und Alexander Kluge wie eine klassisch-bürgerliche Öffentlichkeit durch sogenannte industrialisierte Produktionsöffentlichkeiten überlagert wird. Die Formen klassischer Öffentlichkeit (Zeitungen, Parlamente, Parteien) beruhten auf einer quasi handwerklichen Produktionsweise, die zusehends mit einer höher organisierten Produktionsstufe von Öffentlichkeit konfrontiert werden (Computer, Massenmedien, kombinierte Öffentlichkeits- und Rechtsabteilungen der Konzerne und Verbände). Das Aufeinandertreffen dieser verschiedenen Stufen von Öffentlichkeit veranschaulichten Negt/Kluge folgendermaßen: 

Noch irgendwelche Fragen ?

Im Zuge der "Sucherrei" sind mir noch einige Verbindungen mehr unter die Augen gekommen. Aber das hier auch nur ansatzweise etwas ausführlicher zu bringen, ist schlicht unmöglich. Da wirklich tiefer einzudringen, bräuchte Wochen. Wer kann da noch den Überblick bewahren ?  Ich jedenfalls nicht mehr !! Geht also selbst ein bißchen auf Suche  !

Zu guter letzt bitte ich nochmals darum, den kleinen Artikel über das "Aspen Institut" zu lesen (ihr habt ja Zeit ). Da paßt schon einiges ins Bild !!


Zu den in der Überschrift erwähnten "anderen Konzentrationen" nur diesen Link. Hatte ich zwar schon mal, ist aber immer wieder einen Blick wert:

Oligopoly, Inc. Concentration in Corporate Power: 2003

* PHARMA: The top 10 companies control an estimated 53% market share of the world's leading 118 drug firms, p. 3.

* BIOTECH & GENOMICS: The top 10 firms account for 54% of the biotech sectors' $42,000 million ($42 billion) revenues, p. 3. (All currency in US$ dollars.)

* ANIMAL PHARMA: The top 10 companies control 62% of the $13,400 million world market, p. 5.

* SEEDS: The top 10 companies control one-third of the $23,300 million commercial seed market, p. 6.

* PESTICIDES: The top 10 firms control 80% of the $27,800 million global pesticide market, p. 9.

* FOOD RETAIL: The top 10 control 57% of the total sales of the world's leading 30 food retailers, p. 9.

* FOOD & BEVERAGE PROCESSING: The top 10 companies account for 37% of the revenues earned by the world's top 100 food and beverage companies; the top 20 account for 53% of the top 100's total, p. 10.

* NANOTECH: Public & private sector investment in nanotechnology is an estimated $5,000-$6,000 million per annum, p. 10.

Mehr bekomme ich nicht mehr hin ! Zu viel gefeiert  !! Deshalb weise ich hiermit auf den "aktuellen Hinweis" hin  !!

# 16.12.04 #
 
Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!

Passend zum Vortag "USA - Growth of total Dept Outstanding", die neuesten Zahlen zur Schuldensituation der Haushalte in den USA.
Household Debt Service and Financial Obligations Ratios

The household debt service ratio (DSR) is an estimate of the ratio of debt payments to disposable personal income. Debt payments consist of the estimated required payments on outstanding mortgage and consumer debt.

The financial obligations ratio (FOR) adds automobile lease payments, rental payments on tenant-occupied property, homeowners' insurance, and property tax payments to the debt sevice ratio.

Homeowner and renter FORs are calculated by applying homeowner and renter shares of payments and income derived from the Survey of Consumer Finances and Current Population Survey to the numerator and denominator of the FOR.

The homeowner mortgage FOR includes payments on mortgage debt, homeowners' insurance, and property taxes, while the homeowner consumer FOR includes payments on consumer debt and automobile leases.
 
Household debt service payments and financial obligations as a percentage of disposable personal income; seasonally adjusted
Quarter DSR FOR
Total Renter Homeowner
Total Mortgage Consumer
80q1 11.14 15.90 24.66 13.76 8.15 5.61
80q2 11.17 16.02 24.61 13.90 8.40 5.50
80q3 10.89 15.73 23.99 13.67 8.41 5.26
80q4 10.60 15.39 23.70 13.34 8.32
5.02
.....
.....
.....
.....
.....
.....
.....
00q1 12.33 17.70 29.22 15.32 9.11 6.20
00q2 12.53 17.88 29.60 15.48 9.22 6.27
00q3 12.63 17.95 29.88 15.53 9.23 6.31
00q4 12.85 18.21 30.55 15.73 9.33 6.41
01q1 12.95 18.32 30.66 15.83 9.35 6.48
01q2 13.12 18.54 31.04 16.01 9.46 6.55
01q3 12.91 18.25 31.12 15.70 9.31 6.39
01q4 13.32 18.80 31.79 16.19 9.57 6.62
02q1 13.17 18.60 31.83 15.97 9.45 6.52
02q2 13.19 18.62 31.93 15.98 9.51 6.47
02q3 13.32 18.78 32.15 16.14 9.68 6.46
02q4 13.37 18.85 32.15 16.23 9.80 6.42
03q1 13.35 18.78 32.15 16.18 9.83 6.35
03q2 13.30 18.67 32.12 16.08 9.82 6.26
03q3 13.14 18.37 31.93 15.81 9.68 6.13
03q4 13.17 18.35 32.22 15.76 9.69 6.07
04q1 13.18 18.27 31.83 15.74 9.72 6.01
04q2 13.15 18.16 31.48 15.67 9.74 5.93
04q3 13.32 18.31 31.55 15.83 9.86 5.97
http://www.federalreserve.gov/releases/housedebt/default.htm

DSR (Household debt service ratio)

FOR-Total

Alles nahe der Höchststände, obwohl die Zinsen "am Boden" liegen !

http://www.thestreet.com/markets/databank/695143.html
In der Folgenden Graphik ist sehr schön zu sehen (vor allem ganz rechts), das die Zinssenkungen nicht gänzlich beim Konsumenten ankamen (schön für die Banken, die leben von der Zinsdifferenz). Nichtsdestotrotz sind auch sie (blaue Linie, Hypothekenzinsen) historisch niedrig.
.....
Of interest in early 2002 is the wide differential between the mortgage [Hypotheken] rate and the discount rate. A series of discount rate reductions for monetary policy purposes lowered the discount rate sharply in 2001. In contrast, the mortgage rate remained fairly stable during the period.


http://www.frbsf.org/education/activities/drecon/2002/0206.html

Es läßt sich wohl festhalten, das trotz der historisch niedrigen Zinsen, die Konsumenten mit ihrem Schuldendienst nahe der Höchststände liegen. So schnell konnten die die Zinsen gar nicht senken, wie sich die Konsumenten zusätzlich verschuldet haben (siehe nachstehenede Graphik: Households Credit Market Dept Outstanding).
Für weitere Zinserhöhungen verspricht das gar nichts gutes !!!
Die Folgen könnten dann in etwa so aussehen, und das dann dauerhaft:
USA: Baubeginne brechen ein

Laut dem US-Handelsministerium haben sich in den USA im November die Baubeginne gegenüber dem Vormonat um 13,1 Prozent auf 1,77 Millionen stark reduziert. Dies stellt den stärksten Einbruch seit mehr als einem Jahrzehnt dar. Volkswirte hatten mit einer wesentlich geringeren Abschwächung auf 1,98 Millionen gerechnet. 
http://www.godmode-trader.de/news.php?ida=196786&idc=2

Ich hoffe daß die letzten Daten keine Trendwende sind. Noch ein paar Jährchen zur Vorbereitung wären nicht schlecht.
 
            Latest Observations:
. Date
2003-07-01 
2003-10-01 
2004-01-01 
2004-04-01 
2004-07-01 
. Value
9068.27 
9246.53 
9509.77 
9712.40 
9949.18 
Quelle der Graphiken (soweit nicht extra angegeben): http://research.stlouisfed.org/fred2/categories/97


 
Defizit nach Belieben - Neue EU-Mitglieder dürfen Statistik offiziell schönen

.....
Um ihre Eurofähigkeit unter Beweis zu stellen, greifen seit 1. Dezember neben der Slowakei auch Ungarn, Polen. Lettland, Litauen, aber auch Dänemark auf eine Sonderregelung zurück, die ihnen eine nachhaltige Verschönerung der Defizitzahlen erlaubt. So können die Staaten bis einschließlich 2007 die Einzahlungen in die private Rentenkasse auf ihr Bruttoinlandsprodukt anrechnen. Die dadurch erzielten Mehreinnahmen drücken die offizielle Verschuldung. Nach Berechnungen der „Budapester Zeitung“ sinkt das Defizit Ungarns auf diese Weise im laufenden Jahr von 5,3 auf 4,5 Prozent, im Jahre 2005 von geschätzten 4,7 auf wohl 3,8 Prozent. Entsprechend stolz legte denn auch Finanzminister Tibor Draskovics vor zwei Wochen seinen Haushalt vor. 
.....
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Na, das kennen wir doch aus den USA ! Tarnen, tricksen, täuschen, offensichtlich ist anders keine Staat mehr zu machen. Alles wird guuuuuuut !!



 
U.S. Municipalities [Gemeinden] Moving Toward a Finance Crackup

New Jersey is headed toward a public finance crackup. It's just a matter of time. The state isn't alone.
.....
In New York, for example, the Metropolitan Transportation Authority finds itself under fire for asking for new taxes and higher fares, just years after it concluded a massive, $14 billion refinancing.

In Pennsylvania, Northumberland County borrowed and spent its way toward a bankruptcy narrowly averted.

Those aren't the only municipalities where taxpayers are now wondering about what their political leadership did, and incidentally about the quality of advice they got from their underwriters and financial advisers.

A crackup is defined as a collapse or failure, a breakdown. In the municipal market, it's marked by that moment when ``stop the music'' is called. 

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KLUGE: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (De Gruyter Verlag)
Zinshahn

»Hahn als Abgabe« (17. Jh.). Bei der Abgabe von Hühnern wurden von den Bauern nicht die besten ausgesucht (vergl. die schwäbische Redensart fett wie eine Zinshenne »spinndeldürr«). Deshalb gab es Vorschriften wie die Zinshähne und -hühner auszusehen hätten (z.B. mit rotem, d.h. gut durchblutetem Kamm). Dieses Merkmal konnte auch durch künstliche Erregung erreicht werden; daher erhitzt wie ein Zinshahn bei Lessing u.a.

Es gibt Sachen, die ändern sich nie  !
Pacht

(16. Jh.) frühneuhochdeutsch pacht(en), packt. Mitteldeutsche Form von üblicherem phaht(e) »Vertrag, Steuer, Zins«, früh (schon vor der hochdeutschen Lautverschiebung) entlenht aus spätlateinisch pacta »Vertrag, Steuer«
.....
Eine erneute Entlehung desselben lateinischen Wortes ergibt im 15. Jh. Pakt.

!! P O L I T I K !!
 
Warum Tschetschenien?

Der Terrorakt in Beslan und die Destabilisierung der Region

.....

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Griff nach dem Ölhahn

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gewannen die USA die Oberhand sowohl im ölreichen Aserbaidschan als auch im Durchgangsland Georgien. Beide, zusammen mit der Türkei, dem engsten US-Verbündeten im Nahen Osten neben Israel und Saudi-Arabien, standen als Länderkette bereit für den Abfluß des kaspischen Öls unter westlicher Kontrolle. Baker Botts, die texanische Anwaltskanzlei unter Leitung des ehemaligen Außenministers James A. Baker III, handelte die Verträge zwischen den beteiligten Ländern und Firmen für den Bau der BTC-Pipeline aus. Eine Tochter der US-dominierten Weltbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung steuerten Kredite bei, Kredite also zum einen zu Lasten der Bürger der beteiligten Länder: Auch die öffentliche deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau ist indirekt beteiligt. Zum anderen und viel wichtiger: Öffentliche Kredite zwingen die externen Länderregierungen, also vor allem die USA und Großbritannien, aber auch Deutschland, zur Sicherung der Kredite – bis hin zum militärischen Eingreifen.

Krisen wie die tschetschenisch-russische, die auf Dagestan und Inguschetien und nach Südossetien im Norden Georgiens übergreift, und russische Aktivitäten im sezessionsbedrohten georgischen Landesteil Abchasien gefährden also nicht nur die privaten, sondern auch die öffentlichen Investitionen. Westliche Firmenleitungen und Länderregierungen sitzen in einem Boot.
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John Laughland, Bevollmächtigter der British Helsinki Human Rights Group, berichtet im Guardian von einer US-amerikanischen Organisation, die sich demonstrativ für die tschetschenische Seite einsetzt: das American Committee for Peace in Chechnya (ACPC). Ihm gehören rabiate Bush-Unterstützer an, vom früheren Rumsfeld-Assistenten Kenneth Adelman über die neokonservativen Scharfmacher und Likudniks Robert Kagan, Michael Ledeen und Richard Perle, über Reagans Außenminister Alexander Haig und Reagans Verteidigungsminister Caspar Weinberger bis zu James Woolsey, dem früheren CIA-Chef. Alle fauchen sie gegen den Islamismus und den Al-Qaida-Terror, wo er auf den US-Imperialismus zielt. Hier schlagen sie sich schützend auf die Seite der Terroristen. Wie reimt sich das zusammen?
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. Die Blaupause für Europas Kriege der Zukunft: Das European Defence Paper

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Die Zukunft europäischer Kriege: Das European Defence Paper

Unter dem vollen Titel “Europäische Verteidigung: Ein Vorschlag für ein Weißbuch”,2 veröffentlicht vom Institute for Security Studies (ISS), dem wichtigsten EU-eigenen Think Tank, präsentierte eine hochrangig besetzte Expertengruppe verschiedene militärische Einsatzoptionen, zu denen die EU ab 2010 in der Lage sein soll. Dieser Horrorkatalog wird allenthalben als Blaupause für die weitere Entwicklung der europäischen Militärpolitik betrachtet und verdient deshalb größte Aufmerksamkeit.

Mehrere Aspekte sind an dem Dokument bemerkenswert. Vor allem zu nennen sind hierbei die Offenheit mit der der Zusammenhang zwischen europäischen Interessen und aus ihnen abgeleiteten militärischen Einsatzoptionen benannt wird; das Interesse an einer militärischen Absicherung der neoliberalen Weltwirtschaftsordnung; Präventivkriege die nicht einmal vor nuklearen Einsatzoptionen halt machen; die starke Betonung militärisch für die Absicherung von Handels- und Rohstoffströmen sorgen zu müssen; sowie das konkurrenzielle Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. Für diese Interessenskomplexe entwirft das Defence Paper schließlich konkrete Einsatzszenarien verbunden mit einer Analyse, welche Kapazitäten derzeit noch fehlen, um diese Kriege künftig “erfolgreich” führen zu können.
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Interessant und wesentlich ist, dass der Zusammenhang zwischen neoliberaler Globalisierung, Verarmung weiter Teile der Welt und daraus resultierender Konflikte explizit anerkannt wird. Umso vielsagender ist es, dass man ausschließlich besorgt ist, militärisch den Dampfkessel dieser Armutskonflikte unter Kontrolle zu halten, anstatt diese Ausbeutungspolitik zu beenden: “Die Globalisierung schafft auch Spannungen und Konflikte. Ökonomische Krisen, versagende Regierungen, ethnische Gewalt und religiöse Feindschaften werden durch den Graben zwischen den Besitzenden und den Habenichtsen verstärkt. Diese Trennlinien kreuzen das alte geopolitische System, das auf Territorien und Souveränität basiert.” (S. 16) Eigentlich kann aus dieser Feststellung nur ein Schluss gezogen werden: Dass die Beendigung der neoliberalen Ausbeutungspolitik die beste und einzig vernünftige Sicherheitsstrategie darstellt. Da Europas Herrschende hierzu aus offensichtlichen Gründen nicht bereit sind, werden militärische “Missionen” künftig alltäglich werden, um Armutskonflikte, die diese Weltwirtschaftsordnung gefährden könnten wortwörtlich zu bekämpfen.4
.....
Europas Imperium

Im Defence Paper findet sich auch eine offensichtlichen Anspielung auf die Schriften Robert Coopers, Javier Solanas rechter Hand. Genauso wie Cooper, der Europas regelbasierten Postmodernismus feiert, frägt sich auch das ISS-Papier, ob “der Postmodernismus in einer Region wirklich funktionieren kann” (S. 21) und kommt natürlich zu dem Schluss, man könne es sich nicht leisten, dass Staaten sich außerhalb der Spielregeln der neoliberalen Weltwirtschaftsordnung bewegen. Länder, die es an Demokratie und freien Märkten vermissen lassen, würden automatisch zu “fehlgeschlagenen Staaten, was den Terrorismus, Proliferation und manchmal beides befördert.” (S. 26)
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Öl und Handel als vitale Interessen

Spätestens, wenn in einem europäischen Dokument der Begriff des “vitalen Interesses” (S. 13.) auftaucht, der wie in amerikanischen Strategiepapieren anzeigt, dass bei deren Bedrohung militärische Einsätze selbstverständlich sind, sollten die Alarmglocken läuten. Als ein solches “vitales Interesse” benennt das Defence Paper die “ökonomische Überlebensfähigkeit”. Die hierfür erforderliche “Mission” sei der “Stabilitätsexport zum Schutz von Handelsrouten und dem Fluss von Rohstoffen.” (S. 13)

(Tabelle 2: Nur in PDF-Datei)

Da man keinesfalls auf die militärische Wahrung seiner vitalen Interessen verzichten möchte, visiert auch das Defence Paper eine Präventivkriegsstrategie an.
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4. Heimatschutz
Europäisches Militär soll zur Verteidigung vor terroristischen Angriffen innerhalb des EU-Gebietes eingesetzt werden können. (S. 93-98) Dies soll wohl auch die Option eröffnen innereuropäischen Unruhen, wie sie von Seiten des Militärs vor allem hinsichtlich der massiven Verarmung der neuen EU-Mitglieder in Osteuropa befürchtet werden, gegebenenfalls militärisch zu begegnen.15
.....
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Juschtschenkos Gegner fordern Informationen

Auskunft über Herkunft der Finanzen

Wie konnte die ukrainische Opposition ihren Wahlkampf und ihren tagelangen Protest auf der Strasse finanzieren? Das wollen die politischen Gegner von Oppositionsführer Juschtschenko wissen. Sie fordern eine parlamentarische Untersuchungskommission.

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# 13.12.04 #

Kurze Erklärung:
Leider mußte ich bei einer bestimmten Uhr aus "markenrechtlichen" Gründen erstmal rumbasteln, so daß mir deshalb Zeit flöten gegangen ist. Aufgrund dessen ist es heute ein bißchen "schmal". 


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
USA - Growth of total Dept Outstanding

Ergibt in der Summe über alles (Total + Domestic financial sector + Foreign):
 
Jahr/Quartal
Summe [Bill. $]
Zuwachs [%]
2001
29173,5
+ 7,25
2002
31331,5
+ 7,39
2003
34011,5
+ 8,55
     
2004 - Q1
34703,4
+ 2,03
2004 - Q2
35303,9
+ 1,73
2004 - Q3*
35935,4
+ 1,79
* Veröffentlicht am 09.12.04

In der Tat Wachstum pur ! Das erinnert mich immer an die "Geschichte" mit dem Teich und dem Wachstum der Teichrosenblätter. Jeden Tag verdoppelt sich die Zahl der Blätter, bis der Teich komplett zugewachsen ist. Normalerweise wird dann gefragt, wann der Teich vollständig bedeckt ist. In "unserem" Zusammenhang ist aber eine andere Frage viel sinnvoller:

Wann tritt der zahlenmäßig größte Zuwachs auf ?
Richtig !! Am letzten Tag !! Nichts wächst auf dieser Welt ewig weiter. Auch Schulden nicht !!!

Und nur zur Einordnung obiger Zahlen, hier nochmals das langfristigere Bild:



 
HÄUSLEBAUER IN NOT - Boom bei Zwangsversteigerungen

Mehr als 92.000 Immobilien sind 2004 versteigert worden, weil ihren Besitzern das Geld ausgegangen ist - so viele wie noch nie. Unübersehbar ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei den Zwangsversteigerungen. 

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Nur zur Info !

!! P O L I T I K !!
 
Dioxin. Wirklich?

.....
Selbstverständlich kann nicht ausgeschlossen werden, daß es sich tatsächlich um einen Anschlag auf Yushchenkos Leben gehandelt hat, in diesem Fall würde sich allerdings die Frage stellen, warum der oder die Täter offenbar Interesse daran hatten, daß dieses als eben solches entdeckt wird.

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Genau das habe ich mich auch gefragt ! 

Erste Anzeichen der Krankheit wurden am 6. September 2004 festgestellt, als Juschtschenko ins Krankenhaus eingeliefert wurde. DREI Monate später weiß "man" auf einmal, daß er das Zeugs durch die Nahrung aufgenommen haben müsse. Woher ? Warum DREI Monate später ?! Wie kann ein Arzt das jetzt auf einmal feststellen ? Zudem scheint der KGB ansonsten keinerlei Probleme damit zu haben, bei "Bedarf" jemanden per Gift zu liquidieren. Jedenfalls laut dieser Quelle. Sehr undurchsichtig, das alles. Aber zumindest würde ich solche Fragen auch gerne in den Medien hören. Ich finde schon, daß sie gerechtfertigt sind. Denn:

"Rußland hat die Wahl gewonnen, aber der Westen will die Ukraine" - Moskauer Politologe Nikonow warnt EU und USA

Letztlich werden wir wohl mal wieder erst in ein paar Jahren erfahren, was genau passiert ist ! Aber wir wurden, auch und gerade in letzter Zeit, schon so oft belogen, hinters Licht geführt, manipuliert etc., das ich persönlich mir einfach nicht vorstellen kann, daß es genau so wie in den "Mainstreammedien" dargestellt wird, abgelaufen sein soll.


 
Nur Link:

Salford-Studie: Hirnschäden bei Ratten durch Handystrahlung - Kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache von V. Schorpp

Es wird einem aber auch alles vergällt. Das ist einfach nur noch zum Würgen. Da bleibt einem ja nur noch das Eremitendasein.


 
# 09.12.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
!! Kurzes neues vom "Big Brother" !!



 
Historisches !!!

KLUGE: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (De Gruyter Verlag)

Evtl. werde ich immer mal wieder, ganz zwanglos, den ein oder anderen Begriff reinstellen. Mal sehen?! Wenn, werden die zwar zu 99 % nichts mit den üblichen Themen zu tun haben, ist aber vielleicht dennoch ganz informativ. 

Für heute jedenfalls, habe ich absolut passende Wörter gefunden !!

GELD
.....
in gotisch gild »Steuer«; altnordisch gjald »Bezahlung, Gabe, Tribut«
.....

STEUER
.....
althochdeutsch stiura »Stütze, Unterstützung«; altsächsisch heristiuria »Sold«
.....

»Sold« wiederum:
SOLD
.....
italienisch soldo (französisch sou) »Münze«; auch »Entlöhnung« aus lateinisch (nummus) solidus »Goldmünze«
.....

Hinweis: Die im Original verwendeten Abkürzungen, habe ich hier, zum besseren Verständnis, ausgeschrieben.

Zu GELD noch eine andere Quelle:
Geld

 ...gotisch gild (“Steuer, Zins”),...

Na, wenn das mal nicht ins Bild passt !! 

1.) Das Wort GELD hat im Ursprung also eine "Steuer", einen "Tribut", oder einen "Zins" beschrieben. 
Steuer, Tribut und Zins an wen ? 

2.) Und besagte STEUER (das Wort) enstand u.a. aus der Bezeichnung für "Sold". 
Sold an wen, von wem ? 

3.) SOLD seinerseits stammt von "Münze (Goldmünze)" ab ! Womit wir ganz klar wieder bei 1.) sind !!

Wer, oder was, ist das verbindende, fehlende Teil ? 
Jepp, die Macht (König, Papst, Kaiser usw.), der Staat, oder wie immer ihr es bezeichnen wollt.

Ultrakurz gesagt: Die Macht setzt fest was Geld ist, um Steuern (Tribut) erheben zu können. Zur Machtsicherung muß Sold an die Befehlsempfänger bezahlt werden. Steuern werden fällig. Die Steuern -nun ausschließlich mit dem von der Macht festgelegten Geld zu begleichen- sind der Zins. 

.....
Wie wir sehen werden, ist die Abgabe (Steuer) der eigentliche Zins (census).
.....
Erst die Steuern schaffen die materielle Grundlage (!) für das Gewaltmonopol, das wiederum das Abgabenmonopol garantiert, so daß der Staat auf beide Schlüsselmonopole angewiesen ist.“
.....
Der Zins ist die zum Termin zu leistende Abgabe selbst.
.....
Wir sehen deutlich: Der Eigentumstheorie von Zins und Geld und damit dem Wirtschaften muss eine Machttheorie vorgeschaltet werden. Die Macht besichert Eigentum und Einsatz vom betitelten Eigentum, die Macht fordert die Abgabe in Form des Abgabentilgungsmittels Geld.
.....
Macht funktioniert nur durch Machteinsatz, weshalb wir zunächst auf den, Machteinsatz
definierenden, bewaffneten Zwang und die daraus folgende Abgabe in Form von Tribut und
Steuer abheben müssen.
.....
usw.

Hieraus: "Macht, der Staat und die Institution des Eigentums"

Und laienhafter: "Fischer Schmidt und die Rüstung"



 
Derivatkatastrophe im Weltfinanzsystem?

Am 3. Dezember leitete das Handelsministerium von Singapur strafrechtliche Ermittlungen gegen das Unternehmen China Aviation Oil (CAO) ein, nachdem gemeldet worden war, CAO habe bei Erdöl-Derivatgeschäften 550 Mio. Dollar Verluste eingefahren. CAO war bisher Chinas wichtigster Lieferant für Flugbenzin. Offenbar hatte CAO auf einen sinkenden Ölpreis im Oktober gewettet, doch tatsächlich stieg dieser weiter steil an. Wenn sich die Zahl bestätigt, ist der Einbruch von CAO der größte im Derivatgeschäft seit dem Bankrott der Barings Bank 1995. Gegenparteien der Ölderivatgeschäfte von CAO sind u.a. Goldman Sachs, Fortis Bank, Barclays, Standard Bank und Sumitomo Mitsui Banking.

Ein erfahrener Analyst der Londoner City sagte im Gespräch mit EIR, eine Derivatkatastrophe von systembedrohenden Ausmaßen sei nicht auszuschließen. Die Verluste von CAO "sind vielleicht nicht das einzige Problem, es könnte noch etwas anderes geben, das sogar noch größer ist", sagte er und verwies auf "umfangreiche Notverkäufe" von Ölfutures. Doch schon CAO sei eine sehr ernste Angelegenheit, fuhr er fort, der Vergleich mit Barings sei nicht übertrieben: "Wir haben kein klares Bild aller Gegenparteien von CAOs Derivatgeschäften, wir kennen die finanzielle Lage der Gegenparteien nicht... Insbesondere wissen wir nicht, ob CAO vielleicht nur ein kleiner Aspekt in etwas viel Größerem ist, und das hängt mit der Frage zusammen, warum der Ölpreis letzte Woche so steil gefallen ist. Daß Meldungen über unerwartet hohe amerikanische Öllagerbestände den Ölpreis derart drücken sollen, ergibt keinen Sinn. Es laufen Notverkäufe von Ölfutures in ziemlich großem Umfang. Es gibt Gerüchte, ein sehr großer Player, viel größer als CAO, stecke ebenfalls in ernsten Derivatnöten. Mit Sicherheit wissen wir, daß einer der Großen in Not geraten ist und große Notverkäufe tätigt. In der City gibt es Gerüchte, einer der größten Ölkonzerne der Welt - sie alle handeln mit Ölderivaten - habe mit Derivatgeschäften Schiffbruch erlitten." 

http://www.bueso.de/seiten/aktuell/an.htm#1

Etwas weniger dramatisch: "Zusammenbruch von China Aviation Oil"



 
US-Konsumkredite zunehmend ausser Kontrolle

Studie - Mittlerweile hat der Gesamtumfang der Konsumkredite der US-Haushalte mit 2,1 Billionen US-Dollar bedrohliche Ausmasse angenommen. Der Anstieg beträgt alleine im Oktober 4,4 Prozentpunkte, was einem jährlichen Anstieg um 7,7 Milliarden US-Dollar entspricht. Es war der elften Monatsanstieg in Folge. Der Anstieg im September wurde von 9,8 auf 13,6 Milliarden US-Dollar nach oben korrigiert. Das Volumen revolvierender (wiedererneuerbarer) Kredite (wie z.B. bei Kreditkarten) wuchs im 1,2 Milliarden Dollar und die Ratenkredite stiegen um 6,5 Milliarden Dollar an.

http://www.newsbyte.ch/start.cfm?gruppe=NEWS&rubrik=alle&startid=64708&action=1

Was Neueres habe ich nicht gefunden. Zum "Überblick" reicht es jedoch (denke ich) !

Neulich habe ich irgendwo gelesen (finde den Artikel leider nicht mehr, verdammicht), daß die US-Konsumenten ihre Schulden zu ca. Dreiviertel mit flexiblen Zinssätzen aufgenommen haben. Das macht sie reichlich anfällig für Zinserhöhungen. Zumindest trägt es nicht gerade zu einer Entspannung bei. 
Egal, noch ist offensichtlich nicht die Luft raus (im Gegensatz zur Lage bei uns). Auf die Amis ist eben Verlaß  !



 
Staatlicher Rettungsplan für Daiei, Schuldenerlass und Personalabbau

Für die Rettung des angeschlagenen japanischen Handelskonzerns Daiei (Nachrichten) zeichnet sich nach Finanzkreisen derzeit eine Schuldenerlass ab. Die staatliche Revitalization Corp. of Japan (IRCJ), die seit Oktober die Kontrolle über den Supermarktbetreiber übernommen hat, sieht demnach den Erlass von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 410 Mrd. Yen (3,99 Mrd. Dollar) vor.

Presseberichten zufolge sollen zusätzlich 53 der 263 Geschäfte geschlossen werden. Dies geht nach Angaben der"Asahi Shimbun" mit einem Personalabbau von 2.000 Stellen einher. Daneben sollen zwar das Kreditkartengeschäft und die Beteiligung an der Supermarktkette Maruetsu Inc. behalten werden. Die Steakrestaurantkette Volks Inc. soll dagegen verkauft werden. Dies berichtet die "Nihon Keizai Shimbun".

Hauptschuldner von Daiei ist die UFJ Holdings Inc. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 10 Mrd. Dollar. Diese sind seit den 80er Jahren angefallen, nachdem die eingeleitete, kapitalintensive Expansion nicht durch steigende Umsätze kompensiert werden konnte. Ingesamt haben rund 10 Investorengruppen die IRCJ zur Restrukturierung des Daiei-Konzerns aufgefordert.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2004-12/artikel-4172407.asp

"Schönes" Beispiel für...

1.) ...die "Gesundung" Japans und
2.) ...den "Lender of last Resort", nämlich den Staat. Böswillig könnten wir das auch "Verstaatlichung" nennen. 



 
Einnahmen der Rentenversicherung brechen ein

Extremer Rückgang im November - Union: Regierung setzt finanzielle Eigenständigkeit der Rentenkasse aufs Spiel

Komplett...

Wie immer kommt das völlig überraschend, und niemnd konnte voraussehen, daß die ursprünglich angesetzten "Berechnungen" wiedermal nicht hinhauen 

Hi hi hi, "...das Vertrauen der Bevölkerung in die Stabilität der Rentenversicherung..."; auf welchem Planet leben die ? 



 
Nur Link:

Wunder Wachstum - Bislang tun Deutschlands Experten so, als wüssten sie, wie eine Wirtschaft aus der Krise zu holen ist. Dabei haben Ökonomen davon im Grunde keine Ahnung, wie einige jetzt einräumen.

!! P O L I T I K !!
 
Die Balkan-Skandale des BND

Der deutsche Geheimdienst und die Zerstörung Jugoslawiens (I): Die Abspaltung Kroatiens. Eine Bilanz nach den Enthüllungen um die deutsche Kosovo-Connection

Ohne massive Unterstützung des Bundesnachrichtendienstes (BND) hätte Jugoslawien zu Beginn der neunziger Jahre nicht zerschlagen werden können.

Komplett...
 

Dazu auch ein Ausschnitt aus: KOSOVO`S "FREIHEITSKÄMPFER" WERDEN VOM ORGANISIERTEN VERBRECHEN FINANZIERT

von Michel Chossudovsky
.....
Seit den frühen 90er Jahren arbeiten Deutschland und die USA Hand in Hand bei der Etablierung ihrer jeweiligen Einflusssphären auf dem Balkan. Diese Zusammenarbeit gab es auch bei den Geheimdiensten. Laut Geheimdienst-Analytiker John Whitley wurde die verdeckte Unterstützung der Kosovo Befreiungsarmee als gemeinsame Operation der CIA und des Bundesnachrichtendienstes, BND, durchgeführt (letzterer spielte eine Schlüsselrolle bei der Installierung der rechtsradikalen nationalistischen Regierung unter Franjo Tudjman in Kroatien). (9). Die Aufgabe, die UCK zu schaffen und zu finanzieren, wurde ursprünglich Deutschland übertragen: "Sie benutzten deutsche Uniformen, ostdeutsche Waffen und wurden teilweise durch Drogengeld finanziert" (10).
Laut Whitley, war danach die CIA an der Ausbildung und Ausrüstung der UCK in Albanien beteiligt (11).

Die verdeckten Aktionen des BND stimmten mit der Absicht Bonns überein, seinen "Lebensraum" auf den Balkan auszudehnen. Vor Beginn des Bürgerkrieges in Bosnien, spielten Deutschland und sein Aussenminister Hans Dietrich Genscher eine aktive Rolle bei dessen Abspaltung; "das Tempo der internationalen Diplomatie" wurde durch Deutschland verschärft und es übte Druck auf seine westlichen Verbündeten aus, Slowenien und Kroatien anzürkennen. Der Organisation Geopolitical Drug Watch zu Folge favorisierten sowohl Deutschland als auch die USA (obwohl nicht offiziell) die Schaffung eines "Grossalbanien", bestehend aus Albanien, Kosovo und Teilen Mazedoniens (12). Laut Sean Gervasi, ersuchte Deutschland bei seinen Alliierten um freie Hand, um "ökonomische Dominanz in Gesamtmitteleuropa zu erlangen" (13).
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Besatzer wechseln ihren Namen - Aus SFOR wird EUFOR in Bosnien-Herzegowina 



 
Arentz geht wieder arbeiten

Der profilierte CDU-Sozialpolitiker Arentz tritt wegen seiner Gehaltsaffäre zurück. Jetzt blühen die Spekulationen um die Hintergründe des Abgangs - für die einen führt die Spur zu Merkel nach Berlin, die anderen vermuten die Intriganten in NRW 
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Arentz hatte einräumen müssen, ohne eine erkennbare Arbeitsleistung jährlich 60.000 Euro plus Gratisstrom von dem Energieunternehmen RWE Power bezogen zu haben.
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Komplett...

Mein spontaner Gedanke dazu:
Genau, RWE bezahlt einfach so, jahrelang 60.000 Euro + Strom an jemanden, ohne irgendwas dafür zu verlangen/bekommen. Wer's glaubt wird seelig ! Entweder RWE ist total bescheuert, oder es steckt mal wieder mehr dahinter, als gemeinhin gesagt wird.



 
Nur Link:

Pkw-Maut ab 2006 möglich (ich erspare euch einen Kommentar meinerseits)

Mehr schaffe ich nicht ! So long !!


 
# 06.12.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
 
NEUES VON DER KREDITFRONT !

Für heute erst mal ein schneller Überblick. Feinheiten/Details kann ich mir erst morgen anschauen ! 

1.) Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (kann auch EURO-Gebiet sein)

Zuerst mal die Graphik:


(Klick !!)
http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12021.PDF

Trotz "gut aussehender" ca. 8 Mrd. € (0,23 %) Zuwachs folgendes:

Rückgang der Buchkredite von 3027,23 auf 3025,04 Mrd. €.

Steigerung der Kredite der "Wertpapiere von Nichtbanken" um 9,44 Mrd. € (!!, so viel zu dem "gut aussehend"), von 594,25 auf 603,69 Mrd. € !!

2.) Kredite an inländische Nichbanken

Zuerst mal die Graphik:


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S131ATB12627.PDF

-0,121 % ! Das können wir wohl getrost einen Rückschlag nennen ! 

Ansonsten fällt noch auf (nicht in der Graphik, aber in dem Statistikblatt selbst), daß sich die "kurzfristigen Kredite an die öffentlichen Haushalte" um 8,897, von 37,87 auf 46,77 Mrd. €  erhöht haben. Das ist zwar nicht die größte Steigerung, aber durchaus recht heftig. Die "Feuerwehrkredite" mußten wieder ran ! Nicht gerade ein Zeichen der Entspannung !

Alles in allem: eher Mau !

# 07.12.04 # Ergänzung:

Habe mir obiges nochmal genauer angeschaut. Die wichtigsten Punkte sind im Grunde aber schon erledigt. Ansonsten ist mir nichts wirklich nennenswertes aufgefallen. Fehlt noch folgendes:

 "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen"

2004 (Mrd. €)
Jan. = 8168,7;  Febr. = 8206,9;  März = 8254,7;  April = 8337,8;  Mai = 8372,7;  Juni = 8425,5;  Juli = 8452,7 ;  August = 8436,7; September = 8490,5;  Okt. '04 = 8544,9

http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S101ATIB01013.PDF

Differenz von Sept. '04 auf Okt. '04 = 54,4 Mrd. €, oder 0,64 %. (Vormonat: August '04 zu September '04 = +53,8 Mrd. €, oder +0,64 %)

Teile ich die +54,4 Mrd. € auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,53 Mrd. €. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagekräftig. Trotzdem, sieht besser aus als bei uns.
Die Schattenseite davon ist natürlich nachstehende Meldung (Ösis). Nicht das dies bei uns anders wäre. Na ja, jeder Kettenbrief reißt irgendwann. Die Frage ist wann, in welcher Geschwindigkeit und aus welcher "Ecke" der Riß kommt ! Ich glaube kaum, daß das irgendjemand konkret beantworten kann. Time will tell us !


Auch die "Ösis" könnens !
 
Firmen- und Privatschulden explodieren

450.000 überschuldete Haushalte. Pleitenrekord erwartet.

Der Schuldenberg österreichischer Unternehmer und Privater ist im vergangenen Jahr explodiert und wird auch heuer weiter wachsen. Im Schnitt steht jeder Haushalt bereits mit 70.000 Euro in der Kreide.

So kletterte die vom österreichischen Inkassoverband bearbeitete Gesamtsumme aller offenen Aufträge inklusive der Klagsfälle im Vorjahr um 62 Prozent auf 2,048 Mrd. Euro, gab Verbandspräsident Manfred Ratz am Donnerstag bekannt.
.....
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Aha ! Da haben wir's ja !!
 
Eurokurs könnte Bundesbank-Gewinn drücken

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Milliardenschwerer Abschreibungsbedarf

Im laufenden Jahr könnte der Wechselkurs beim Bundesbank-Gewinn zu massiven Korrekturen führen, befürchten Experten. Jeder Cent, um den der Euro über den Jahresabschlusskurs von 2003 von 1,26 Dollar steige, führe zu einem Abschreibungsbedarf von knapp 250 Millionen Euro, zitierte die Zeitung eine Analystin der WestLB. Der Minister habe möglicherweise einen Anstieg der Gemeinschaftswährung auf 1,28 Dollar bis November bereits einkalkuliert. Unterstelle man nur einen Kurs von 1,32 Dollar bis zum Bilanzstichtag Ende Dezember, so beliefen sich die zusätzlichen Abschreibungen bereits auf eine Milliarde Euro, fügte die Ökonomin hinzu. 

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Ich erinnere an den BuBa-Gewinn von schlappen 248 Mill. € im Jahr 2003. Bei jedem Cent über 1,26 also 250 Mill. € Abschreibungsbedarf. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie die BuBa (Wechselkurs etwa gleichbleibend vorausgesetzt) da ohne Verluste rauskommen will. Die Zinsen sind auch unten. Obwohl bei der EZB ja schon "laut" über eine Zinserhöhung nachgedacht wird. Ein Schelm, wer da irgendwelche Zusammenhänge sieht . Andererseits werden wir unter Garantie noch die ein oder andere "Finte" miterleben dürfen. Lassen wir uns also überraschen !



 
Banken vergolden ihre faulen Kredite

Die deutschen Institute trennen sich von Problem-Darlehen. US-Investoren freuen sich auf milliardenschwere Geschäfte
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Schön für die Bankenbilanzen. In Luft haben sich die Kredite dennoch nicht aufgelöst. Irgendwo im System wanken die noch rum. Und irgendwann, so fürchte ich, werden sie fallen.

!! P O L I T I K !!
 
Interview: „Rußland sollte sich endlich gegen die aggressive Penetration durch den Westen zur Wehr setzen.“

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Natürlich nimmt der Westen massiven Einfluß auf die Entwicklungen in der Ukraine. Offiziellen Angaben zufolge erhielt Juschtschenko 105 Millionen Dollar aus den USA zur Finanzierung seines Wahlkampfes. Man kann davon ausgehen, daß der tatsächlich an die Oppositionsbewegung geflossene Betrag etwa bei dem Dreifachen dieser Summe liegt. Jedermann kann sehen, daß die Proteste sehr gut finanziert sind. Es gibt Laser-Licht-Shows, große Bühnenaufbauten, eine gigantische Videoleinwand, die auf dem Unabhängigkeitsplatz die Redner zeigt, ein Rockkonzert hat stattgefunden und auch der Transport der vielen Menschen wird offensichtlich organisiert und bezahlt. Ich denke, alle diese Proteste sind bereits vor der zweiten Wahlrunde sorgfältig geplant worden.
.....
Tatsächlich gibt es nur verschwindend wenige echte NROs auf diesem Gebiet. Um ehrlich zu sein, ist mir keine außer unserer eigenen Organisation bekannt. Die große Mehrheit dieser sogenannten „Nichtregierungsorganisationen“ wird in Wahrheit von westlichen Regierungen finanziert. Beispielsweise trafen wir in Kiew auf das „Komitee der ukrainischen Wähler“. Im Büro des Vorsitzenden dieser Organisation hängt ein großes Bild, das ihn zusammen mit der ehemaligen US-amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright zeigt, die derzeit dem „National Endowment for Democracy“ vorsteht. Dies ist eine zu 100 Prozent von der amerikanischen Regierung finanzierte Institution. Auf unsere Nachfragen stellte sich heraus, daß die tatsächlichen ukrainischen Wähler nicht eine einzige Kopeke für das „Komitee der ukrainischen Wähler“ aufgebracht hatten. Stattdessen wird das Komitee komplett vom „National Endownment for Democracy“, der „Open Society Foundation“ und anderen westlichen Organisationen finanziert. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu unglaublich, daß die Befragung dieser sogenannten Nichtregierungsorganisation zum Ausgang der zweiten Runde der Präsidentenwahlen in der Ukraine als wesentlich verläßlicher hingestellt wird als die Ergebnisse der offiziellen Wahlleitung.
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Ich bitte zum Folgenden, dringend auch noch weiter unten nachzuschauen (Konferenz für Sicherheitspoltik) !! Nicht daß das "verschütt" geht !!!!
 
Rüstungsexporte - "Deutsche Rüstungsexporte im Wert von deutlich über sieben Milliarden Euro"

"Im Unterschied zu einer Reihe anderer Staaten" sei die Rüstungsexportpolitik für die deutsche Bundesregierung "kein Instrument ihrer Außenpolitik", schrieb das Bundeswirtschaftsministerium. Wenige Sätze zuvor wird der Export von Kriegsschiffen nach Südafrika und Malaysia außen- und handelspolitisch begründet: "Im Einzelfall können auch sicherheitspolitische Erwägungen für einen Export sprechen. So liegt die Sicherung der vielbefahrenen Seewege vor Südafrika und Malaysia nicht nur im Interesse Deutschlands, sondern bedeutet ebenso einen Sicherheitsgewinn für die internationale Gemeinschaft."
.....
Für Peter Strutynski von der "AG Friedensforschung an der Universität Kassel" ist es ein "Skandal", dass sich Länder wie Kolumbien, Kambodscha, Kasachstan, Namibia oder Pakistan unter den Empfängern deutscher Waffen befänden. "Völlig ins Zwielicht gerät die Exportpraxis indessen, wenn man sieht, dass es kaum ein Land im Nahen Osten gibt, das nicht beliefert würde", so Strutynski. "Genehmigt werden regelmäßig Exporte nach Ägypten, Iran, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Länder dieser Kriegs- und Krisenregion." Damit verstoße die Bundesregierung gegen ihre eigenen Exportrichtlinien vom 19. Januar 2000, wonach "Exporte in Spannungsgebiete" nicht erlaubt seien.
.....
Die "Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsgegner (DFG-VK)" wies darauf hin, dass die reale Zahl der genehmigten Rüstungsexporte nicht bei den in den Medien allseits genannten 4,9 Milliarden, sondern "deutlich über 7 Milliarden Euro" liege.

So müssten neben den Einzelgenehmigungen auch die Sammelausfuhren sowie Dual-Use-Güter berücksichtigt werden. Die 11 958 Einzelgenehmigungen summieren sich laut Rüstungsexportbericht 2003 auf 4,864 Milliarden Euro. Hinzu kommen "Sammelausfuhrgenehmigungen" im Gesamtwert von etwa 1,3 Milliarden Euro. Die im Rüstungsexportbericht ausgewiesenen Genehmigungen summieren sich demnach auf etwa 6,1 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung von "Dual-Use-Gütern" ergibt sich für die DFG-VK ein Gesamtvolumen von deutlich über 7 Milliarden Euro. 
.....
Komplett...

Für Interessierte: Der "Rüstungsexportbericht 2003"

Nun muß ich natürlich zusätzlich noch ein klein bißchen rumstänkern. Etwas mehr zu Malaysia: 
 

Lieferung von ...Kriegsschiffen nach [...] Malaysia...also !

Ich zitiere das AUSWÄRTIGE AMT der Regierung, der selben Regierung die obiges zu verantworten hat:

Aufgaben der deutschen Außenpolitik

SÜDOSTASIEN SOWIE AUSTRALIEN, NEUSEELAND UND PAZIFISCHE INSELN am Beginn des 21. Jahrhunderts (Berlin, Mai 2002)

.....
Zu befürchten ist allerdings, dass die konventionelle Aufrüstung, die schon vor der Asienkrise zu beobachten war, sich bei verbesserter Haushaltslage in manchen Staaten wieder beschleunigen wird, ohne dass bislang parallel konkrete, kooperative Sicherheitsstrukturen im Rahmen von ASEAN aufgebaut werden.

Erhebliche Risiken stellen vielmehr zahlreiche religiös und ethnisch motivierte Spannungen, Unabhängigkeitsbestrebungen und soziale Konflikte im Inneren der Staaten dar, ebenso Wanderungs- und Flüchtlingsbewegungen, sowie Streitigkeiten um die Nutzung von Ressourcen (Irrigationswasser, Fischgründe, Bodenschätze)
.....
http://www.bundeskanzler.de/Anlage484558/Anlage484558.

Na, da Brat mir doch einer 'nen Storch. Es ist also zu befürchten usw.... Na klar ist es zu "befürchten", wenn sie selber, ein halbes Jahr später, genau dafür sorgen !! Sind die noch ganz sauber, oder was ????

Außerdem: 

Selbstredend hat das nichts damit zu tun , aber einfach mal zwei Karten der Ölfelder Malaysias:

Wie es so schön heißt, alle "offshore" !! Auf "hoher See", könnten wir auch sagen. Was sich ganz gut mit KriegsSCHIFFEN "verträgt".

Letzlich habe ich natürlich keine Ahnung, was im Detail "dahinter steckt". Wahrscheinlich "nur" Moneten.

Aber, vorsichtig formuliert, scheint mir folgendes nicht ganz unverdächtig (bezugnehmend auf den letzten Absatz aus obigem Artikel, Krauss-Maffei usw..). Ich bitte darum, auch den enthaltenen Links zu folgen !!

Teilnehmerliste der XXXVI. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik (2000)

.....
Bode, Dr. Manfred Geschäftsführender Vorstand, Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, München
Brzezinski, Zbigniew Berater, Zentrum für Internationale und Strategische Studien, ehem. Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Washington, DC
Bahr, Prof. Egon Bundesminister a.D., Bonn
Bischoff, Dr. Manfred Vorsitzender des Vorstandes, DaimlerChrysler Aerospace AG (DASA), München
Cohen, William S. Minister für Verteidigung, Vereinigte Staaten von Amerika
Fischer, Joschka MdB, Bundesminister des Auswärtigen, Bundesrepublik Deutschland
Gedmin, Dr. Jeffrey Forschungsmitglied, American Enterprise Institute; Geschäftsführender Direktor, The New Atlantic Initiative, Washington, DC
Hagel, Chuck Senator (Republikaner), Nebraska
Joffe, Dr. Josef
[Link1][Link2]
Leiter des Ressorts Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung, München
Kennedy, Robert Direktor, George C. Marshall Center, Garmisch-Partenkirchen
Perle, Richard Botschafter a.D., Forschungsmitglied, American Enterprise Institute for Public Policy Research, Washington, DC
Pflüger, Dr. Friedbert MdB, Vorsitzender des Europa-Ausschusses, Deutscher Bundestag, Berlin
Polenz, Ruprecht MdB, Präsident, Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V., Bonn
Scharping, Rudolf MdB, Bundesminister der Verteidigung, Bundesrepublik Deutschland
Schäuble, Dr. Wolfgang MdB, Bundesminister a.D., Vorsitzender, CDU Deutschland und CDU/CSU-Fraktion, Bundesrepublik Deutschland
Shea, Dr. Jamie* 1. NATO-Sprecher, NATO, Brüssel
Teltschik, Dr. h.c. Horst Mitglied des Vorstands, BMW AG; Vorsitzender des Vorstands, Herbert Quandt Stiftung, München
Wolfowitz, Prof. Dr. Paul** Dekan, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies (SAIS), The Johns Hopkins University, Washington, DC
Zoellick, Robert B. Forschungsbeauftragter, Belfer Center, Science and International Affairs, Washington, DC
.....

* ...so erklärte NATO-Sprecher Jamie Shea Journalisten bereits zu Soldaten:
"Kosovo war der erste Medienkrieg. (...) Die Journalisten waren gleichsam Soldaten in dem Sinne, dass sie der Öffentlichkeit erklären mussten, warum dieser Krieg wichtig war. Es gehörte zu meinen Aufgaben, sie zu munitionieren, die Lauterkeit unserer Kriegsmotive und unserer Aktionen zu zeigen."(4)..... (Quelle:Propaganda und Krieg)

** Zu dem brauche ich wohl keinen Link mehr zu setzen, oder ?

Den Rest der Teilnehmer könnt ihr euch HIER anschauen ! 

Ist es nicht erfrischend zu sehen, was für Konsorten sich -selbstverständlich völlig selbstlos- um unsere Sicherheit kümmern ?!?! Immer und immer wieder die selben Namen !!! 
Und DIE sollen und wollen wirklich für eine friedlichere Welt sorgen ? Wir haben ja mitbekommen, wie das geklappt hat.

Und HIER die für 2004 ! Das selbe Gesocks ! Schöne Aussichten !!! Gib einem Pyromanen ein Feuerzeug und einen Feuerlöscher in die Hände, was wird er wohl benutzen ?


 
# 25.11.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
Bundesbankpleite ?!

Klingt unmöglich ? Na denn, schaun 'mer mal !

Aus dem BuBa-Abschluß für 2003:

....
Unter Einbeziehung aller aktivischen und passivischen US-Dollar-Posten in der Bilanz beträgt die Nettoposition in US-Dollar zu Marktpreisen 36 818 Mio US-$.
.....
Die Bewertung der Fremdwährungsbestände erfolgt jeweils zum Marktkurs am Jahresende; dieser beträgt für die US-Dollar-Position 1 € = 1,263 US-$ (im Vorjahr: 1 € = 1,0487 US-$).
.....
Weiter heißt es dort:
Jahresüberschuss: 248 Mill. € (Vorjahr 5324 Mill. €)
Also, rechnen wir mal nach:

Bei Dollar-Posten von 36 818 Mill. $ und "ihrem" Marktpreis von 1,263 $ ergab sich ein Überschuß von 248 Mill. €. 

Der Euro steht mittlerweile bei über 1,30 Dollar. Rechnen wir der Einfachheithalber mit 1,30.

((1,3 * 100 / 1,263) - 100) = 2,9295 % Kursverluste.

Die 2,9295 % ensprechen -von den ursprünglichen 36 818 Mill. $ ausgehend- einer Summe von 1 078,58 Mill. $. Diese wiederum ergeben 829,67 Mill. € (wieder mit 1,30 als Kurs, somit 1 $ = 0,769 €)

Die Bilanzsumme verringert sich demnach um 829,67 Mill. €. 

Daraus folgt: 248 Mill. € - 829,67 Mill. € = - 581,67 Mill. €, VERLUSTE
Wir (oder zumindest ich) folgern:
Sollte sich beim Dollar/Euro-Verhältnis nichts tun, wird die BuBa dieses Jahr VERLUSTE machen. Es sei denn...

... die Verluste können durch eine Höherbewertung der Goldreserven evtl. ausgeglichen werden. Das jedoch...

... werden einige gar nicht gerne hören, wollen sie doch ständig eben jenes Gold verhökern (Bildungsinvestitionen usw.). Ginge natürlich trotzdem, ...

... nur würde dann der Einbuchungswert der Goldreserven verringert. Und das dauerhaft ! Würde der Dollar dann weiter abschmieren...usw. usf.  Wir können uns also darauf einstellen,...

...daß die Diskussionen über die Goldreserven der BuBa (Höherbewertung? Verkauf: Ja/Nein ? etc.) "demnächst" wieder losgehen werden. Außerdem...

...wirft dies ein ganz neues Licht auf etwaig angedachte Leitzinssenkungen. Die kann sich die BuBa nämlich schlicht nicht leisten !

Fragt mich jetzt bloß nicht, was das konkret heißen würde, wenn die BuBa technisch gesehen pleite geht. Z.B. Personalaufwand 1000 Mill. €. Was würde dann mit dem Personal passieren? Immerhin 14 029 Mitarbeiter/innen. Keine Ahnung ! Ich befürchte jedoch, daß wir es noch miterleben "dürfen"  ! Vielleicht noch nicht direkt nächstes Jahr, aber der Kelch wird wahrscheinlich nicht an uns vorbei gehen. Nun ja, wir werden's sehen !

P.S.: Ich hoffe ich habe mich nicht irgendwo verrechnet ! Ist selbstverständlich nicht auszuschließen. Im Falle das dem so ist, bitte ich um Entschuldigung !

Und halbwegs passend:

Schulden, Schulden, Schulden,


# 29.11.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 
Nochmal kurz zum Thema "Bundesbankpleite ?!" vom Vortag !

Ganz so einfach, wie von mir dargestellt, ist das mit der mal-eben-so "Höherbewertung" der Goldpositionen (Aktiva) wohl nicht. Denn auf der Passivseite gibt es den Rückstellungsposten, der die nicht realisierten Bewertungsgewinne ausgleicht (Seite 199, BuBa-Abschluß für 2003). Damit bliebe alles beim alten !! 

D.h., würde die BuBa die Goldreserven auf der Aktivseite einfach höher bewerten, zieht auf der Passivseite dieser Rückstellungsposten, bei dem eben jene Differenz (nicht realisierte Bewertungsgewinne) ausgeglichen würden.

Macht auch Sinn, denn sonst würde in der Tat "Geld" aus dem Nichts Geschaffen. Einfach so, per Deklaration ! 

Außerdem: Aus dem "Gesetz über die Deutsche Bundesbank"

§ 19 Geschäfte mit Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern

Die Deutsche Bundesbank darf mit Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern unbeschadet des Kapitels IV der Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank (BGBl. 1992 II S. 1251, 1297) folgende Geschäfte betreiben:

.....
6. auf eine andere Währung als Euro lautende Zahlungsmittel einschlieûlich Wechsel und Schecks, Forderungen und Wertpapiere sowie Gold, Silber und Platin kaufen und verkaufen;
.....

Das wiederum heißt, das die BuBa das Gold gar nicht gegen Euro verkaufen darf. Die würden, wie alle anderen rückfließenden Euro, schlicht verschwinden. Womit wir wieder beim Dollar wären. Die einzige Möglichkeit, das Gold "sinnvoll loszuwerden", wäre durch Verkauf z.B. gegen Dollar. Ab hier sind wir dann wieder im unten beschriebenen Teufelskreis ! Sowohl für die BuBa selbst, als auch für Gevatter Eichel ("Gewinn"ausschüttung usw.)



 
Economic `Armageddon' predicted

.....
Stephen Roach, the chief economist at investment banking giant Morgan Stanley, has a public reputation for being bearish. 
.....
In a nutshell, Roach's argument is that America's record trade deficit means the dollar will keep falling. To keep foreigners buying T-bills and prevent a resulting rise in inflation, Federal Reserve Chairman Alan Greenspan will be forced to raise interest rates further and faster than he wants. 
.....
His prediction: America has no better than a 10 percent chance of avoiding economic ``armageddon.'' 
.....
Roach marshalled alarming facts to support his argument.
To finance its current account deficit with the rest of the world, he said, America has to import $2.6 billion in cash. Every working day. 
.....
Twenty years ago the total debt of U.S. households was equal to half the size of the economy.
Today the figure is 85 percent.
Nearly half of new mortgage borrowing is at flexible interest rates, leaving borrowers much more vulnerable to rate hikes. 
.....
Komplett...



 
Japan: Verschuldung, Anleihen...


(Klick !)

Offensichtlich "zieht" die wachsende Staatsverschuldung nicht mehr. Die Verschuldung wächst immer schneller (rechtes Drittel), und trotzdem dümpelt das BIP vor sich hin (rote Linie). Auch langfristig gesehen "zog" das immer nur kurzfristig (unten: "Tax Revenues" [Steuereinnahmen]).
Das kommt mir bekannt vor... 



 
Keine wirklichen Kapitalisten!

von unserem Korrespondenten Bill Bonner

Sowohl in Amerika als auch in Japan wandelte sich der "Laissez-faire-Kapitalismus" des 19. Jahrhunderts in einen kollektivierten Kapitalismus des 20. Jahrhunderts, mit massiver staatlicher Einmischung und Massenpartizipation von Leuten, die eine Bilanz nicht von einem Nachttopf unterscheiden konnten. Die sehr reichen Vorstandsvorsitzenden waren keine echten Kapitalisten. Ihre extravagant hohe Bezahlung war nicht das Sinnbild für den Sieg des freien Kapitalismus, sondern das Sinnbild für dessen Niederlage. Wirkliche Kapitalisten würden es niemals zulassen, dass so viel Geld in die Hände der Manager fließen würde – die ja Angestellte der Unternehmen sind.

Wenn es noch wirkliche Kapitalisten gab, dann müssen sie geschlafen haben. Denn sie ließen es zu, dass ihre Manager ihnen praktisch ihre Unternehmen wegstahlen, und ihre Investments ruinierten. Die Schulden der Unternehmen stiegen in den 1990ern um 382 %, mehr als 30 % schneller als das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes. Und die Schulden wurden auch nicht für Investitionen genutzt, die den Kapitalisten vielleicht mehr Gewinne gebracht hätten. Nein, der größte Teil des geliehenen Geldes wurde für Übernahmen und Aktienrückkaufpläne verwendet. Diese Manöver waren weniger darauf ausgerichtet, die wirklichen Kapitalisten reich zu machen, als vielmehr darauf, den Aktienkurs steigen zu lassen, indem die neue Klasse der Bürger-Aktionäre – die Kleinanleger – beeindruckt wurde.

Und von steigenden Aktienkursen profitierten die Manager über ihre Aktienoptionspläne. Welcher wirkliche Kapitalist hätte so großzügige Aktienoptionspläne zugelassen – für angestellte Vorstandsvorsitzende, die so gemästet wurden (und werden!) wie Weihnachtsgänse?

Invetors Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

Nicht von der Hand zu weisen !



 
EU-Stabilitätspakt !

.....
Eichel kündigte an, bei der anstehenden Reform des Europäischen Stabilitätspaktes darauf zu dringen, dass die Brüsseler Kommission bei ihrer Bewertung in Zukunft 0,5 Prozent vom deutschen Staatsdefizit abzieht. In diesem Umfang leiste Deutschland Zahlungen an Europa.
.....
http://www.clickmall.de/news/cm_news_1679894.html

.....
In einem Brief an den amtierenden EU-Ratspräsidenten Jan Peter Balkenende hatte Berlusconi Neuverhandlungen über den Stabilitätspakt gefordert. Unter anderem regte er an, Ausgaben für Militär und Sicherheit, Infrastrukturen, Technologie und Forschung aus der Defizitberechnung auszuklammern.
.....
http://www.ftd.de/pw/eu/1100940006069.html

Ähhh, bleibt da noch was übrig ?  Egal was der Einzelne nun davon halten mag, faktisch können wir mit dem Ding das Zimmer tapezieren. Im Politik-Deutsch heißt das dann "Flexibilisieren" !



 
Faule Kredite wachsen rasant

29.11.2004 Wie soeben eine der vier quasi-bankrotten Staatsbanken berichtet hat, ist mehr als die Hälfte aller an Privatkunden gegebenen Darlehen zum Autokauf nicht mehr einbringbar.

Schuld seien u.a. die immer schneller fallenden Autopreise, die die Käufer veranlassen, ihre teureren Kredite nicht mehr zu bezahlen. Kredite für Autos machen 2/3 aller Konsumentenkredite aus, abgesehen von Hypotheken.
Die Tatsache, daß man Kredite zurückzahlen muß, ist den chinesischen Konsumenten bislang eine sehr fremde Vorstellung.

http://www.chinaintern.de/article/Wirtschaft_Hintergrundberichte/1101717859.html



 
Nur Link:

»Banken verweigern ganzen Branchen Kredite« 

Schwäbische Kleinstadt ist praktisch bankrott - Pro-Kopf-Verschuldung bei 4.200 Euro

!! P O L I T I K !!
 
Zur UKRAINE die 2. !

Die medialisierte Revolution

Die Sicht der westlichen Medien auf die Ukraine-Wahlen ist hoffnungslos voreingenommen
.....
Die Blindheit erstreckt sich sogar auf die Poster, die die "prodemokratische" Organisation Pora überall in der Ukraine verbreitete, auf denen ein Käfer von einem Springerstiefel zerdrückt wird, eine Allegorie auf das, was Pora mit ihren Opponenten machen will.

Eine solche Enthumanisierung des des Feindes hat wohlbekannte geschichtliche Vorläufer, nicht nur in der Nazi-besetzten Ukraine, als ein Präventivkrieg gegen die "Rote Pest aus Moskau" gefordert wurde, mit der Ausnahme das die heutigen Poster unbeschriftet sind. [Mediale Anonymisierung des Gegners ist ebenfalls ein effektives und verbreitetes Propagandamittel - Anm. des Übersetzers]. Pora will weiterhin als harmlose Studentenorganisation gelten, trotz der Tatsache, dass sie wie ihre Schwesterorganisationen in Serbien und Georgien, Otpor und Kmara, von Washington gegründet und finanziert werden.
.....
Komplett...

Noch einer aus dem "Guardian":

US campaign behind the turmoil in Kiev

.....
The Democratic party's National Democratic Institute, the Republican party's International Republican Institute, the US state department and USAid are the main agencies involved in these grassroots campaigns as well as the Freedom House NGO and billionaire George Soros's open society institute.
.....
Officially, the US government spent $41m (£21.7m) organising and funding the year-long operation to get rid of Milosevic from October 1999. In Ukraine, the figure is said to be around $14m.
.....
There are professional outside election monitors from bodies such as the Organisation for Security and Cooperation in Europe, but the Ukrainian poll, like its predecessors, also featured thousands of local election monitors trained and paid by western groups.

Freedom House and the Democratic party's NDI helped fund and organise the "largest civil regional election monitoring effort" in Ukraine, involving more than 1,000 trained observers. They also organised exit polls. On Sunday night those polls gave Mr Yushchenko an 11-point lead and set the agenda for much of what has followed. 
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If the events in Kiev vindicate the US in its strategies for helping other people win elections and take power from anti-democratic regimes, it is certain to try to repeat the exercise elsewhere in the post-Soviet world.

The places to watch are Moldova and the authoritarian countries of central Asia.

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"Profit oder Ethik" von Hansruedi Ramsauer

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Wenn wir unserer Entrüstung im gleichen Masse Taten folgen liessen, sähe die Welt nach unseren Vorstellungen aus. Zur Zeit driften aber das eine und das andere arg auseinander. Das schöne daran ist, wir können dies jederzeit ändern, die Gesellschaft verhält sich aber wie der Ochse, der nicht weiss, dass er viel stärker ist als der Bauer, der ihn an der Nase herumführt. Wie das Beispiel von Linde zeigt, ist die Schlachtbank wieder ein Stückchen näher gerückt.
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Ja, da ist was dran! Leider ist die Umsetzung so verdammt schwer. Immer diese konsequente Inkonsequenz.... (mich ausdrücklich einschließend ).



 
Die Bauern im großen Schachspiel !

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As of Tuesday, 20,802 troops have been treated at Landstuhl from injuries received in Operations Iraqi Freedom and Enduring Freedom.
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http://www.stripes.com/article.asp?section=104&article=24783&archive=true

Fast 21000 Verletzte der US-Truppen ! Und das sind nur die, die in Landstuhl behandelt wurden. Wofür ? Hierfür !

# 25.11.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
Bundesbankpleite ?!

Klingt unmöglich ? Na denn, schaun 'mer mal !

Aus dem BuBa-Abschluß für 2003:

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Unter Einbeziehung aller aktivischen und passivischen US-Dollar-Posten in der Bilanz beträgt die Nettoposition in US-Dollar zu Marktpreisen 36 818 Mio US-$.
.....
Die Bewertung der Fremdwährungsbestände erfolgt jeweils zum Marktkurs am Jahresende; dieser beträgt für die US-Dollar-Position 1 € = 1,263 US-$ (im Vorjahr: 1 € = 1,0487 US-$).
.....
Weiter heißt es dort:
Jahresüberschuss: 248 Mill. € (Vorjahr 5324 Mill. €)
Also, rechnen wir mal nach:

Bei Dollar-Posten von 36 818 Mill. $ und "ihrem" Marktpreis von 1,263 $ ergab sich ein Überschuß von 248 Mill. €. 

Der Euro steht mittlerweile bei über 1,30 Dollar. Rechnen wir der Einfachheithalber mit 1,30.

((1,3 * 100 / 1,263) - 100) = 2,9295 % Kursverluste.

Die 2,9295 % ensprechen -von den ursprünglichen 36 818 Mill. $ ausgehend- einer Summe von 1 078,58 Mill. $. Diese wiederum ergeben 829,67 Mill. € (wieder mit 1,30 als Kurs, somit 1 $ = 0,769 €)

Die Bilanzsumme verringert sich demnach um 829,67 Mill. €. 

Daraus folgt: 248 Mill. € - 829,67 Mill. € = - 581,67 Mill. €, VERLUSTE
Wir (oder zumindest ich) folgern:
Sollte sich beim Dollar/Euro-Verhältnis nichts tun, wird die BuBa dieses Jahr VERLUSTE machen. Es sei denn...

... die Verluste können durch eine Höherbewertung der Goldreserven evtl. ausgeglichen werden. Das jedoch...

... werden einige gar nicht gerne hören, wollen sie doch ständig eben jenes Gold verhökern (Bildungsinvestitionen usw.). Ginge natürlich trotzdem, ...

... nur würde dann der Einbuchungswert der Goldreserven verringert. Und das dauerhaft ! Würde der Dollar dann weiter abschmieren...usw. usf.  Wir können uns also darauf einstellen,...

...daß die Diskussionen über die Goldreserven der BuBa (Höherbewertung? Verkauf: Ja/Nein ? etc.) "demnächst" wieder losgehen werden. Außerdem...

...wirft dies ein ganz neues Licht auf etwaig angedachte Leitzinssenkungen. Die kann sich die BuBa nämlich schlicht nicht leisten !

Fragt mich jetzt bloß nicht, was das konkret heißen würde, wenn die BuBa technisch gesehen pleite geht. Z.B. Personalaufwand 1000 Mill. €. Was würde dann mit dem Personal passieren? Immerhin 14 029 Mitarbeiter/innen. Keine Ahnung ! Ich befürchte jedoch, daß wir es noch miterleben "dürfen"  ! Vielleicht noch nicht direkt nächstes Jahr, aber der Kelch wird wahrscheinlich nicht an uns vorbei gehen. Nun ja, wir werden's sehen !

P.S.: Ich hoffe ich habe mich nicht irgendwo verrechnet ! Ist selbstverständlich nicht auszuschließen. Im Falle das dem so ist, bitte ich um Entschuldigung !

Und halbwegs passend:

Schulden, Schulden, Schulden



 
Neues von der Kreditfront

Diesmal: Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen


http://www.bundesbank.de/stat/download/bankenstatistik/S11CATIB13435.PDF

Tendenziell mal wieder nichts neues ! 
Die "Unternehmen und Selbstständigen" halten sich "vornehm" zurück. Positiv ausgedrückt ! Denn immerhin ist die Kreditaufnahme um 8,56 Mrd. € (0,7 %) zurückgegangen (Juni '04 = 1235,16; Sept. '04 = 1226,60). 

Hingegen die "unselbstständig & sonstigen Privaten", haben offenbar noch genug Mut. Eine Steigerung um  8,69 Mrd. € (Juni '04 = 981,21; Sept. '04 = 989,90), oder 0,88 %. 

Wobei -und dies völlig ohne Wertung-  es sich bei der Ausweitung der Kredite dieser Gruppe, fast zur Gänze (8,53 Mrd. €) um "Kredite für den Wohnungsbau" handelt (Juni '04 = 749,24; Sept. '04 = 757,77). 

Sieht so aus, als ob das eigene Häuschen als Altersvorsoge immer noch zieht.

In der Summe hat sich demnach nicht viel getan. Sollte den "unselbstständig & sonstigen Privaten" -aus welchen Gründen auch immer (z.B. Demographie?; auslaufender "Vorziehungseffekt" wegen Abschaffung Eigenheimzulage?)- mal einfallen, weniger Kredite aufnehmen zu wollen, dann würde es in der Tat finster aussehen. Es sei denn, z.B. Indien, China, oder Rußland kommen noch als "weiße Ritter" daher. Wir werden sehen !



 
Länderhaushalte

Länder tricksen bei Finanzen

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) wirft den Ländern vor, in großem Umfang Haushaltslöcher zu verschleiern. Besonders Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hessen bedienten sich zahlreicher Tricks, um ihre Finanzen schön zu rechnen. Zu den häufigsten Methoden zählten Scheinprivatisierungen, Schattenhaushalte, Forderungsverkäufe, verdeckte Rücklagen und überhöhte Steuerschätzungen. Ähnliche Vorwürfe hatte der Verband bereits mit Blick auf den Bundeshaushalt erhoben. Zu Beginn der Haushaltswoche kündigten die Union und die FDP im Bundestag Verfassungsklage gegen den Etat 2005 an.

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und

Kreative Buchführung - Landesregierungen schönen ihre Haushaltsplanungen.

Kontrollen und Sanktionen reichen nicht aus. Fünf Beispiele

Die Verschleierung von Finanzdefiziten nimmt laut Bund der Steuerzahler (BdSt) immer stärker zu. "Die Haushalte der letzten drei, vier Jahre sind auf tönernen Füßen gebaut worden", sagte der Haushaltsexperte vom BdSt Andreas Schmidt der Berliner Zeitung. Weil es aber zu wenige Kontrollmechanismen gebe, gelange der tatsächliche Umfang der finanziellen Engpässe erst viel zu spät an die Öffentlichkeit, beispielsweise wenn das Parlament einem Nachtragshaushalt zustimmen müsse. 

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Home equity hike - Outstanding debt for home equity lines of credit increases 11 percent in the third quarter.

The amount of outstanding debt for home equity lines of credit, or HELOCs, was nearly $460 billion at the end of the third quarter, a 46 percent increase from the same time in 2003.

"Homeowners have been pretty aggressive in tapping their home equity," said Richard A. Brown, chief economist for the FDIC in an interview with CNN/Money last month. In 2003 alone, they tapped more than $300 billion of home equity via lines of credit and cash out refinancing, he said, or about 4 percent of personal income. "That's a big number." 


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!! P O L I T I K !!
 
Das Öl, der Dollar, die USA und der Iran

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Der schwerste Schlag für den US-Dollar und damit die USA steht allerdings noch bevor. Im kommenden Jahr oder spätestens 2006 soll im Iran eine eigene Börse für den Ölhandel auf Basis des Euro eröffnet werden. 
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"Die sind wild entschlossen, da genauso wie im Irak vorzugehen, und machen auch kein Hehl daraus, dass sie es für sinnlos halten, darüber mit den Europäern überhaupt nur zu reden", so Schruoffeneger.
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Zur UKRAINE

Ganz koscher sind die da alle nicht, und ich gehe schon davon aus, daß es tatsächlich Wahlmanipulationen gegeben hat, aber auf beiden Seiten!!. Dennnoch steckt meines Erachtens mehr dahinter. Laßt es mich mal so ausdrücken: 

Kennt ihr "Tullius Destructivus" aus Asterix ? Genau so einer/so "etwas" wird dort sicherlich zugange sein. 
Der Boden für "solcherlei Aktivitäten" wird fruchtbar sein. Das glaube ich schon. Sprich, die Grundstimmung wird vorhanden sein. Trotzdem, es wäre nicht das erste mal, daß "jemand" Chaos säht, intrigiert und Aggressionen schürt. Siehe beispielhaft HIER (und da war doch auch letztens was mit Haiti?!?!). Gewisse Verbindungen gibt es jedenfalls eindeutig: "Marshall Center Hosts U.S. - Ukraine Strategic War Game".

Nebenbei möchte ich (ich glaube zum dritten mal, aber egal...) auf ein Detail der Quelle hinweisen: "Marshall-Center: WEISUNG des US-Verteidigungsministeriums"

Zudem möchte ich ebenfall ein weiteres mal hierauf aufmerksam machen: "Die "Osterweiterung" im Lichte der Pipelinepolitik". Vor allem auf die Landkarte !!!

Na, und da haben wir's ja auch schon:

Einmischung des Westens in die Ukraine-Wahlen

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Ausgerechnet Westukraine unterstützt frenetisch den Mann, den die Amerikaner energisch als Präsident des Landes vorantreiben: den ehemaligen Premier Viktor Juš?enko [Wiktor Juschtschenko]. An einem verregneten Montagmorgen traf ich in Kiev auf eine Gruppe junger Juš?enko-Unterstützer, bekiffte Skinheads aus Lviv, zu deutsch Lemberg. Sie waren Mitglieder der Jugendorganisation "Pora", die Unterstützung aus dem Westen genießt, und zugleich der Ukrainischen Nationalen Selbstverteidigung (UNSO), einer militanten Bewegung, deren Teilnehmer es lieben, mit Gewehren, in Camouflage-Uniformen und mit Strickmützen vor den Kameras zu posieren. Wenn vergleichbare Psychopathen in jedem anderen Land politische Aktivität betrieben, würde durch amerikanische und britische Medien ein Sturm der Empörung gehen. Nicht jedoch, wenn es um ehemalige Sowjet-Republiken geht: dieser Operetten-Nationalismus und jede Demonstration anti-russischer Positionierung gelten im Westen als demokratische Stimmungen.
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Ukrainische Krise: Wiederbelebung der Stereotypen des Kalten Krieges
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"Ich werde alles nur Mögliche unternehmen, damit zumindest die Ukraine auf unserer Seite bleibt...", erklärte die Kommissarin der Europäischen Kommission für Außenbeziehungen noch vor den ukrainischen Wahlen.
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Es sei daran erinnert, dass diese Art "Tauziehen" im postsowjetischen Raum nicht mit der Ukraine begonnen hat und nicht von Moskau provoziert worden ist. Die heutige "Kastanienrevolution", die sich auf dem Hauptplatz von Kiew entfaltet, ist ein Clon der "Rosenrevolution", die in Georgien vor genau einem Jahr vollzogen worden ist. Sowohl dort als auch hier trat die radikale Jugend als Triebkraft der Ereignisse auf. Die ukrainische Jugendorganisation "Pora", die das Kernstück der Kiewer Demonstranten bildet, ahmt fleißig die Struktur und die Methoden der georgischen Studentenorganisation "Kmara" nach. Dabei ist allgemein bekannt, dass die Aktivisten der "Pora" und der "Kmara" von erfahrenen Theoretikern verfassungswidriger Umstürze aus der serbischen Bewegung "Otpor" ausgebildet worden sind. Der Bewegung, die seinerzeit beim Sturz des Präsidenten Slobodan Milosevic die Hand im Spiel gehabt hat. 
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Ukraine – schon wieder Putin?

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Faktisch wurde die Ukraine zum Armenhaus, zum Frontstaat, zum Aufmarschgebiet zwischen Russland und der „einzig verbliebenen Weltmacht“ USA, die seit dem Rückzug der Sowjetunion aus Afghanistan systematisch daran arbeiten, Russland auf einen Kernbestand zu reduzieren, um die öl-haltigen „Filetstücke“, die Gas- und sonstigen Ressourcen Euroasiens neu verteilen zu können. Wer es nicht glaubt, lese Zbigniew Brzezinksis „Einzige Weltmacht“ und vergleichbare Äußerungen von konservativen US-Strategen, die gerade die Abspaltung der Ukraine aus dem ehemaligen russischen Verband als besonders dringlich bezeichnen. Die EU-Strategen, weniger offen, aber nicht weniger begehrlich, sprechen verschämt von der „strategischen Ellipse“, die Objekt einer gezielten europäischen Sicherheitspolitik sein müsse. Diese „Ellipse“ ziehen sie von Saudi-Arabien, dem Iran, Afghanistan über die kaspische Region, den Kaukasus bis nach Nord-Russland. Die Ukraine ist Teil davon.
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Nicht, das "wir" nicht auch unsere Hände im "Spiel" hätten: "Die durch Berlin unterstützte ukrainische Opposition versucht einen Staatsstreich..."

Und den Satz muß ich einfach noch bringen:

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Die USA werden laut Außenminister Colin Powell das Wahlergebnis in der Ukraine nicht anerkennen.
Die Wahl habe keinen internationalen Standards entsprochen, sagte Powell in Washington.
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http://www.news.de/50/03ieren_nicht_das_Wahlergebnis_in_der_Ukraine.php
Natürlich, das sagt ausgerechnet einer, der nur durch Wahlbetrug an die Macht gekommen ist ! Unverfrorener geht es nicht mehr !


Höchst interessant !!
 
Der andere van Gogh

Die Ermordung des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh hat in den Niederlanden, aber auch bereits in Deutschland als Katalysator für Fremdenfeindlichkeit und beiderseitige Abneigungen zwischen Muslimen und der restlichen Bevölkerung geführt. Dies wiederum hat anscheinend - so die Hintergründe nicht tatsächlich andere sein sollten - zu mehreren in Brand gesteckten Moscheen, Koranschulen aber auch Kirchen geführt.
.....
Noch interessanter ist allerdings die Tatsache, daß van Gogh zum Zeitpunkt seiner Ermordung mit den Abschlußarbeiten an seinem Film "06-05 de film" beschäftigt war. In diesem Film wollte er die Hintergründe der Ermordung des "rechtspopulistischen" - was sicherlich auch noch als Verharmlosung bezeichnet werden mag - Politikers Pim Fortuyn beleuchten. 

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Nur mal so !!
 
Alte Kameraden und kalte Krieger - Ex-Nazis zwischen Ost und West

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In den ersten Nachkriegsjahren stammte ein Großteil der amerikanischen Informationen über den Ostblock aus Gehlens Quellen. Dieser stand bald fest auf der amerikanischen Gehaltsliste und begann für die neu gegründete "Organisation Gehlen", kurz "Org" genannt, mit der Rekrutierung von Mitarbeitern, unter denen sich auch zahlreiche Veteranen von SS, SD und Gestapo befanden. Einige dieser Leute wurden als Kriegsverbrecher gesucht und erhielten nun von der Org neue Identitäten und Papiere. So lange die Amerikaner weiter mit gutem Material versorgt wurden, stellten sie keine Fragen, die nur für sie selbst kompromittierend hätten ausfallen können. Mit seinen alten Gehilfen und amerikanischem Geld wurde Gehlen schließlich so einflußreich, daß die spätere deutsche Regierung seine gesamte Organisation als nationalen Nachrichtendienst übernehmen mußte. 
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Felfe führte jetzt alle Agenten der inzwischen in BND umbenannten Org im Ostblock und entwickelte sich zu Gehlens Meisterspion.
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Nur Link:

Von Spitzeln, Terroristen und dem schweren Geschäft der Aufklärung

Ts, ts, ts, überall Pleiten, Pech und Pannen. Kommt euch das nicht seeehr bekannt vor? 

# 22.11.04 #

OK, weiter gehts !! Zum "Wiedereinstieg" noch ein wenig dürftig. Es müssen ja aber auch nicht immer "tonnenweise" Texte sein. 



 
!! Neues vom "Big Brother" !!


! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!

Nicht wirklich neu, trotzdem immer wieder beachtenswert. Zudem ich ja davon ausgehe, daß hier ab und zu auch mal jemand "neues" vorbei schaut  !
 
Im Würgegriff der Schulden

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Die Enthüllungen des Paul O’Neill
Als der damalige US-Finanzminister Paul O’Neill im Frühjahr 2002 die Erhöhung des „Debt Ceiling“ um 0,75 Bio. auf 6,7 Bio. US-$ mit der Zusicherung verlangte, diese neue Debit-Marke würde bis Ende Fiskaljahr 2004 (!) reichen, bewilligte der Kongreß in seiner dekadenten Scheinheiligkeit, endlich sparen zu wollen, nur eine „schlanke“ Erhöhung um 0,45 Bio. US-$ auf 6,4 Bio. US-$; zwei weitere „Anpassungen“ bis 7,38 Bio. US-$ verursachten später kaum noch Aufregung. Damals ließ O’Neill die Bombe platzen, die ihn später sein Amt kosten sollte: Er stellte in „A Message from the Secretary of the Treasury“ seines „Financial Report 2001 of the United States Government“ fest, daß für das Fiskaljahr 2000/2001 nicht ein für die Öffentlichkeit fabrizierter Überschuß von 127 Mrd. US-$ resultierte, sondern ein Defizit von 515 Mrd. US-$2. Als Paul O’Neill die haarsträubende Diskrepanz zwischen offizieller Leseart und brutaler Tatsache feststellte, veranlaßte er eine ausführliche Studie zum Thema „Generational Accounting“ mit der Gesamtheit der „verdeckten“ US-Verpflichtungen.
[siehe hierzu auch HIER]
.....
Totale US-Verschuldung: 110 Bio. US-$ !!! 
Die von O’Neill beauftragten Jagadeesh Gokhale, früherer ökonomischer Berater, und Kent Smetters, Professor der „Wharton School of the University of Pennsylvania“, stellten 2002 fest, daß in der nationalen Buchhaltung Verpflichtungen von 44,2 Bio. US-$ fehlen. Weil die einst überschüssigen Einnahmen für die „Social Security“ und für „Medicare“ (entspricht unseren Sozial- und Krankenkassen) in den Staatshaushalt geflossen und dort verjubelt worden sind, fehlen diese nun bei der demographischen Wende mit den Babyboomers. Der IWF beziffert diesen „Mountain of Financial Imbalances“ auf 47 Bio. US-$; Laurence Kotlikoff, Economics Chairman der Boston University, sieht das Loch bei 51 Bio. US-$; noch höher greift der konservative Think Tank „Brookings Institution“ mit 60 Bio. US-$; und die neueste Berechnung des „Social Security Board of Trustees“ hat soeben 72 Bio. US-$ ergeben (10 Bio. US-$ fehlen in der Social Security und 62 Bio. US-$ bei Medicare). Die Summe von bilanzierten US-Schulden (37 Bio. US-$) und unverbuchten Verpflichtungen (72 Bio. US-$) ergibt einen Berg von ca. 110 Bio. US-$ – rund 1.000 % des Sozialprodukts!
.....

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Ein Nachsatz noch aus dem Text:

Das Mehren und Wahren des Besitzstandes ist weitherum zum Primat geworden, gestützt mit kostbaren Opfergaben: individuelle Freiheiten, kritisches Nachdenken, eigenständige und unabhängige Entfaltung des Wissens und Erkennens. Die mediale Macht und das Infotainment unserer Tage kommen diesem Fehlverhalten entgegen bzw. nutzen dieses für eigene Zwecke.

Zum erwähnten "Infotainment" lohnt es sich einen Blicke hierauf zu werfen:

Google Zeitgeist - Suchmuster, Suchtrends und Überraschungen bei Google



 
Pensionsfonds

Wirklich schade für die Pensionäre. "Leichte" Unterfinanzierungen sind durchaus erkennbar. Es klemmt eben überall !


Kurzes zum Thema "dazu lernen":
 
Die guten alten Zeiten

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Letzte Woche lag die Marktkapitalisierung von EBAY, Google, Yahoo, Yahoo Japan und Amazon bei insgesamt über 230 Milliarden Dollar. EBAY hat ein KGV von fast 100; Yahoo eins von 126. Selbst bei Amazon liegt dieser Wert bei 43,7. Erstaunlich daran ist die Tatsache, dass sich bei Amazon überhaupt ein KGV – also ein Kurs-Gewinn-Verhältnis – errechnen lässt, denn dazu braucht es Gewinne. Dieses Unternehmen hatte zwar viele Umsätze, aber überhaupt keine Gewinne. Das ist neu. Aber Google übertrifft sie alle, mit einem KGV von 222. Diese Internet-Suchmaschine ist damit inzwischen mehr wert als der Autoriese General Motors.
.....
Invetors Daily; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/



 
Nur Link:

Schulden-Kompass 2004

"Wie aus der Keks-Dose" - Der Schuldenberg der USA wächst und wächst - das macht die Finanzmärkte zunehmend nervös

!! P O L I T I K !!

Interessante Aussagen/Sichtweise !!
 
Spielball der Mächtigen - Über die Flüchtlingskatastrophe in der sudanesischen Region Darfur wird einseitig und mit Halbwahrheiten berichtet

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Dennoch muss erlaubt sein, Zweifel an den von Politikern und deren Beratern kolportierten Behauptungen systematisch eingesetzter Massenvergewaltigungen und Massenerschießungen zu haben.
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Bei manchen Fernsehaufnahmen vorgeblich niedergebrannter Dörfer scheint es sich in Wirklichkeit um Keramikbrennplätze zu handeln, andere ähneln in Friedenszeiten verlassenen Siedlungen. Und oft erfolgt der Schnitt oder schwenkt die Kamera, sobald die in den Hilfslagern gefilmten Frauen zu lachen beginnen. Geflüsterte Kommentare in BBC-Reportagen mögen dramatisch wirken, erhöhen aber nicht deren Wahrheitsgehalt. Und bei tief empfundenem Mitgefühl mit den Kindern, Frauen und Männern, denen schweres Leid zugefügt wurde, darf nicht übersehen werden, dass so manche Zeugenaussage etwa wegen Stammesrivalitäten oder gar Gegenleistungen gefärbt sein kann.
.....
Wem nützt der Darfur-Konflikt? Der afrikanische Kontinent wurde wie kein anderer jeher als Spielball internationaler Wirtschaftsinteressen und Machtpolitik missbraucht. Im Februar 2005 läuft der Vertrag aus, der den Vereinigten Staaten seit 50 Jahren das Erdölmonopol in Saudi-Arabien sicherte und kaum in dieser Form verlängert werden wird. [!! Na da schau her !! Das war mir neu, passt aber "bestens" ins Bild !!] Über die außerhalb der Arabischen Halbinsel liegenden US-amerikanischen Geschäftsbedingungen im Nahen Osten braucht man keine Worte mehr zu verlieren.
.....
So erfordert es wenig Fantasie nachzuvollziehen, dass sich gerade die jetzige Regierung der USA ihre Claims an den neuen Erdölpfründen sichern und hierfür strategisch in Afrika etablieren will. Dazu braucht sie kooperative oder schwache Regierungen, belanglos ob gewählt oder nicht, Anlässe für zunehmende Einflussnahme und Vorwände für eventuelle militärische Interventionen.
......

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Könnte im Grunde auch unter "Wirtschaft" stehen. Immerhin werden verzweifelt Einsparmöglichkeiten gesucht. Da dieses "verzweifelt suchen" und, vor allem, nicht finden, aber eindeutig politischer Natur ist, lasse ich das mal hier stehen.
 
Milliarden-Subventionen des Staates an die Kirchen

Verzicht auf Einnahmen
 
Absetzbarkeit der Kirchensteuer 3,50 Mrd. Euro
Befreiung von Zinsabschlags- und Kapitalertragssteuer 1,40 Mrd. Euro
Befreiung von der Umsatzsteuer 1,20 Mrd. Euro
Sonstige Befreiungen 0,15 Mrd. Euro
Verzicht auf Einnahmen insgesamt ca. 6,25 Mrd. Euro

Direkte Subventionen (unvollständig)
 
Konfessioneller Religionsunterricht 2,45 Mrd. Euro
Ausbildung der Theologen 0,62 Mrd. Euro
Ersparnis durch staatl. Einzug der Kirchensteuer 1,00 Mrd. Euro
Denkmalpflege 0,04 Mrd. Euro
Militärseelsorge 0,03 Mrd. Euro
Zahlungen der Bundesländer 0,72 Mrd. Euro
Zahlungen der Kommunen (geschätzt) (v.a. Baubereich, Geschenke, Kultur)  2,50 Mrd. Euro
Baulast-Verpflichtungen 0,05 Mrd. Euro
Zuschüsse an Missionswerke u.a. 0,19 Mrd. Euro
Sonstiges z.B. Orden, Medien, Kirchentage 0,30 Mrd. Euro
Direkte Subventionen  ca. 7,9 Mrd. Euro
.
Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt
14,15 Mrd. Euro

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Fürstliche Gehälter auf Steuerzahlers Kosten

Beginnen wir mit einer ganz einfachen Frage: Was verdienen Sie im Monat? Weniger als 7.000 Euro im Monat? Dann gehören Sie zu der großen Schar von Steuerzahlern, die gemeinsam dafür bezahlen „dürfen“, dass wenigstens die kath. Bischöfe und die ev. Landesbischöfe in unserem Land ein „angemessenes fürstliches“ Salär bekommen.

Die Gehälter von Bischöfen und Landesbischöfen zahlt nämlich nicht etwa die Kirche – die zahlt in den meisten Bundesländern der Staat! Erzbischöfe oder Kardinäle bekommen bis zu 11.000 Euro monatlich. Und das, obwohl sie mietfrei wohnen und über Dienstkarossen mit Chauffeur verfügen. Die Eminenzen fahren S-Klasse – der sie unterhaltende Steuerzahler fährt S-Bahn.

Eine äußerst Unterhalt-same Angelegenheit - zumindest für die Kirchen ...

Und Jesus von Nazareth war ein einfacher Zimmermann, der von seiner Hände Arbeit lebte ...

Alles Hieraus...


 
Seifenmanagement - neulich auf der Dienstreise ...

Im Folgenden eine wahre Begebenheit: Schriftwechsel zwischen den Mitarbeitern eines Londoner Hotels und einem seiner Gäste. Das betroffene Hotel überließ diese Korrespondenz der Sunday Times. Es wurden selbstverständlich bei der Veröffentlichung keine Namen genannt.

Hier lang...

# 11.11.04 #

! W I R T S C H A F T !!     |   !! P O L I T I K !!
 

Heute bißchen viel in der "Rubrik" Politik. Nun ja, egal, wie es eben gerade kommt, so wirds gezeigt.



 
Historisches !

Einen hab' ich noch ! 
Thema: "Macht, Steuern, Zinsentstehung (die Anfänge)". Das sollte dann vorerst aber auch mal langen. Ich denke es ist klar geworden.

Lexikon des Althochdeutschen ( 8. Jahrhundert )

cins (lat. census)
census. cins. substantie[1,113]. ehdi. diuicie. uuelaki. facultatis. folehdic. (Gl I: 92, 16)

Parallelüberlieferung: Hs. Pa: cens

Nom. Sg. st. M. zins 'Steuer, Abgabe'.Nebeneinander von e und i. Zugrunde liegt die Glossengruppe lat. census : substantiae, divitiae vel facultates (Abba-Glossar) 'Abgaben : Mittel, Reichtum oder Vermögen'.

cins (lat. censum)
stipendia stiura. munera. meta. lucrum. kistriuni. uel censum. edho cins. (Gl I: 252, 8)

Nom. Sg. st. M. zins 'Abgabe, Steuer.

http://www.cis.uni-muenchen.de/cgi-bin/ahdeutsch/lex.pl?lemma=zins

.....
Von den zahlreichen Steuerschätzungen (census) in den römischen Provinzen [54-68 n.Chr.] – für die Provincialverwaltung Routine - sind nur die wenigsten historisch überliefert.
.....
http://www.uni-tuebingen.de/limes-museum/sqhm/krippe01/Framerechts.htm

Bei den Römern (in diesem Beispiel 54-68 n.Chr.) also "census". Und im 8.Jahrhundert -abgeleitet von census- hieß bei uns die Steuer dann "cins". Geht's noch deutlicher ? DAS ist die Herkunft unseres Wortes "Zins". Der "cins" (über "Zinnß" im Mittelalter, zum heitigen Wort "Zins"), war und ist nichts anderes, als die Steuern selbst. Historisch gewachsen und darum heutzutage kaum noch zu erkennen.



 
Statistiktricks !

Mit Scheinzulassungen tunen Hersteller zum Jahresende die offizielle Statistik

.....
Das geht so: Der Markenhändler läßt - meist auf Anraten des Herstellers - einen Teil seiner Lagerwagen für einen Tag zu, kassiert eine Zulassungsprämie vom Hersteller, meldet das Auto wieder ab.
......
http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=1222
 

Kurzzulassungen im Jahr 2003


(Klick !)

Kein Wunder das Opel auf keinen grünen Zweig kommt . Alles in allem, schon nennenswert !



 
Die Schulden-Republik

Die Schuldenuhr des Steuerzahlerbundes.  Am 31. Oktober, kurz vor 18 Uhr, war es so weit: Die Schuldenuhr des Steuerzahlerbundes, die penibel das Ausmaß der öffentlichen Finanzmisere dokumentiert, übersprang die Marke von 1.400.000.000.000 Euro. Bund, Länder und Gemeinden haben Verbindlichkeiten in Höhe von 1,4 Billionen Euro angehäuft. Ein gewaltiger Schuldenberg und jede Sekunde kommen knapp 2700 Euro hinzu.

Was in der Öffentlichkeit dagegen weit weniger bekannt ist: Das Volk steht den Regierenden beim Schulden machen in nichts nach.

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Allein sind "wir" damit nicht, auch wenn sich die Meldung nur auf Peking bezieht. Aber immerhin ist das eines DER Zentren in China.

Pro Kopf-Verschuldung der Haushalte übertrifft die in den USA

Zum ersten Mal ist laut offiziellen Zahlen die Verschuldung der privaten Haushalte in der Hauptstadt Peking im Vergleich zum verfügbaren Einkommen auf 122 % gestiegen. Damit übersteigt die Rate die der US-Bürger im Jahre 2003, die mit 115 % angegeben wurde. 

http://www.chinaintern.de/article/Wirtschaft_Hintergrundberichte/1099385672.html



 
Rentenkasse

.....
Weitere geplante Änderungen ab dem Jahr 2005 Im Rahmen eines RV-Nachhaltigkeitsgesetzes plant die Bundesregierung weitere Maßnahmen. Nach dem in der parlamentarischen Beratung befindlichen Gesetzentwurf sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

— Wegfall der Berücksichtigung von Ausbildungszeiten,
.....

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Na klasse. Eingezahlt wird weiter, aber nichts mehr dafür bekommen...


Kurzes Zitat !
 
Testimony of Chairman Alan Greenspan

July 24, 1998
.....
where central banks stand ready to lease gold in increasing quantities should the price rise.
.....
http://www.federalreserve.gov/boarddocs/testimony/1998/19980724.htm

Scheinbar hat "man" was gegen steigende Goldpreise ! Guckst du hier: "Die Goldpreismanipulation"

Nun ja, ein klein bißchen was an Münzchen in der Schatulle, wird sicherlich nicht schaden . Man kann ja nie wissen !

!! P O L I T I K !!

SEHR INTRESSANT !
 
"Das Böse ist immer und überall"- Warum wir eine Zunahme der Kriminalität sehen, wo keine ist

Dazu auch noch dies:

.....
6. Nachrichten und Gewalt

Nach Kunczik (1996, 205) werden bei der Themenauswahl der tagesaktuellen Medien vor allem kurzfristige Nachrichten berücksichtigt, die für die entsprechenden Rezipienten von Belang sind und zeitlich möglichst kurz zurückliegen. Langfristige soziale Veränderungen und Probleme werden vernachlässigt. Da negative Ereignisse eher überraschend und unvermittelt eintreten, da sie mehr Schlagkraft besitzen und da nach ihnen mehr unverzüglicher Handlungsbedarf besteht (im Gegensatz zu positiven Nachrichten), werden sie eher selektiert und zu Nachrichten gemacht als positive Ereignisse. In Chicago liegt beispielsweise der Mordanteil bei 0,2 % der kriminellen Vergehen, während der Anteil der Morde in der Berichterstattung der Medien bei 26% liegt (Quelle: Doris Graber, 1979 in: Kunczik 1996).
.....
http://members.yline.com/~pc_prof/gewalt/mmwirkung.htm

Ich behaupte einfach mal frech, daß das, nur mal als willkürliches Beispiel. , Hr. Schilly recht gerne sieht !!



 
ZWEIFEL AM US-WAHLERGEBNIS - Der Bezirk mit 139 Prozent Wahlbeteiligung

Phantom-Wähler, verschwundene Stimmen, Zählcomputer, die subtrahierten statt addierten: Während in der Wahlnacht kaum über Probleme beim Urnengang berichtet wurde, mehren sich inzwischen Informationen über Unregelmäßigkeiten. Erste Kongressabgeordnete fordern eine Untersuchung.

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Einfach auch nochmlas weiter unten nachschauen ! Und diesen Link habe ich auch noch:

US-Politiker will Beweise für Wahlbetrug vorlegen



 
Thema Arafat !

Aus aktuellem Anlaß, und weil ich mir gerade im Fernsehen wieder den Dünnsch... von irgend so einem "Experten" anhören mußte, möchte ich erneut Uri Avnery zitieren:

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3. „Arafat ließ den Camp David Gipfel platzen“

Am Vorabend seines Abfluges zum Gipfel, verkündigte Barak fünf „rote Linien“, die er unter keinen Umständen überschreiten wolle. Unter diesen waren die israelische Herrschaft über ganz Jerusalem, keine Rückkehr zu den 1967er Grenzen, 80% der Siedler sollten dableiben, wo sie sind; keine Rückkehr eines einzigen Flüchtlings nach Israel !!! Danach hat er einige dieser Standpunkte etwas korrigiert, aber nicht so, um in die Nähe einer Übereinkunft zu kommen. 

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Es ist sogar noch schlimmer: auf der den Palästinensern vorgelegten Karte sind die Prozentteile des Landes von Osten nach Westen und vom Norden zum Süden zerschnitten, sodass der palästinensische Staat aus einer Gruppe von Inseln besteht, die jede von israelischen Siedlern und Soldaten umgeben ist.
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Hieraus: Zwölf konventionelle Lügen von Uri Avnery

Zudem die neueste Stellungnahme von ihm:

Ein Mann und sein Volk

Arafats (und unsere) Tragödie bestand darin, dass, sobald er sich einer friedlichen Lösung näherte, die israelische Regierung sich davon zurückzog. Seine Mindestforderungen waren klar und blieben seit 1974 unverändert dieselben
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Zum Sterben verurteilt? - Keine Kostenübernahme bei Blutwäsche 

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Bei schwerstkranken Patienten wie Henry Schlacht ist die Expertin sicher: Einzig die Blutwäsche kann sein Leben retten. Doch der Ausschussvorsitzende beharrt auf seiner Forderung nach weiteren Studien: "Weil wir Richtlinien gemacht haben, die die evidenzbasierte Medizin anwenden und die zu dem Ergebnis kommen, dass die Leistung nicht evidenzbasiert ist."

Ohne Medikamente geht es nicht mehr. 

Frontal21 fragt noch ein mal: "Aber verstehen Sie denn das Problem gar nicht? Bei dieser geringen Zahl - selbst wenn sie kein medizinischer Fachmann sind...." Hess bricht das Interview ab: "Ich höre jetzt auf. Sie können mich hier doch nicht zum Narren halten." Für Henry Schlacht bleibt nur noch der Klageweg. Doch der kostet Zeit, die er nicht hat. Weil er arm ist, so fürchtet er, muss er früher sterben.

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Mehr Kommentar erspar ich mir. Doch, das hier noch. Den Satz müßt ihr euch auf der Zunge zergehen lassen: "... Seine Kasse will ihm helfen und weiter die Blutwäsche bezahlen. Allein nach der Entscheidung des Bundesausschusses darf sie das nicht mehr...". So "langsam" geht es los ? Nachrichten, wie die folgende, werden wir in Zukunft vermutlich öfter zu hören bekommen:

Baden-Württemberg: Selbstmord-Anschlag auf Arbeitsagentur

Ein Mann (51) ist in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg) mit seinem Auto offenbar in Selbstmordabsicht gegen den Haupteingang der Arbeitsagentur gefahren. Er hatte eine Gasflasche auf dem Beifahrersitz deponiert. Bei dem Aufprall und der anschließenden Explosion kam der Arbeitslose ums Leben.

Der gelernte Fernmeldehandwerker verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. Motiv für die Tat könnten Unstimmigkeiten wegen des Arbeitslosengeldes sein, so die Polizei. Die Zahlungen waren Ende Oktober eingestellt worden.

Quelle:Bild Newsticker



 
EON - "Brückenkopf" Ungarn (und mehr)
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Expansion flankieren
Die Eon AG hat ihren Stammsitz im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, einer traditionellen Hochburg der Sozialdemokraten, auf deren tatkräftige Unterstützung der Konzern aufgrund enger Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik zählen kann. Die rot-grüne Bundesregierung hatte bereits im Oktober 2001 versprochen: ,,Das Engagement deutscher Energieunternehmen im Ausland wird künftig verstärkt durch die Politik flankiert werden."8) Vor knapp zwei Jahren ermöglichte eine politische Sondergenehmigung Eon die Übernahme der Ruhrgas AG und damit den Aufstieg des Unternehmens zum größten privaten Energiekonzern der westlichen Welt.9) Erteilt hatte die umstrittene Ministererlaubnis der beamtete Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Alfred Tacke - im Auftrag des damaligen Wirtschaftsministers Werner Müller, der selbst wegen seiner früheren Tätigkeit bei der Eon-Vorgängergesellschaft Veba in der Angelegenheit als befangen galt.

Personelle Verflechtung
Ex-Wirtschaftsminister Müller ist inzwischen Vorstandschef beim Essener Energie- und Chemiekonzern RAG, dessen größter Aktionär der Eon-Konzern ist. Anfang 2005 soll ihm Staatssekretär Tacke folgen und Vorstandsvorsitzender des RAG-Tochterunternehmens Steag AG werden.10) Mit Manfred Overhaus, Ex-Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, ist ein weiterer ehemaliger hoher Minsterialbeamter als Berater für die RAG tätig.11) Auch der kleinere Koalitionspartner war an den Postenwechseln beteiligt: Bereits im Jahr 2000 fand die frühere Parteivorsitzende der Grünen, Gunda Röstel, nach ihrem Ausscheiden aus der Politik eine neue Beschäftigung als Managerin beim Wasserversorger Gelsenwasser. Eon war dort Großaktionär.12)
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So viel zum "Neoliberalismus", der überall kritisiert wird. Die Kritik an den "Symptonen" ist ja meistens berechtigt, nur hat das allermeiste nichts mit "Neoliberalismus" zu tun, wie dieses Beispiel schön zeigt.

Und dann war da noch dies hier:

ANZEIGE - AUCH WIR SIND DAS VOLK
Technisch gesehen wohl schon. Schaue ich mir jedoch ein paar von denen an (wenn vorhanden, bitte den Links folgen), kommen mir doch erhebliche Zweifel ! Freilich keinesfalls zum "gemeinen", wie es so schön heißt.
Unterzeichner:
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Dr. Werner Müller (siehe gerade oben)
Roland Berger
Dr. Martin Kohlhaussen
Bernd Schiphorst
Jürgen Weber
Dr. Hans-Peter Keitel
Dr. Michael Rogowski
Prof. Dr. Peter Glotz
Dr. Dieter Hundt
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usw., etc. 
Verdammt, jetzt gerade erst dazu gefunden. Egal, ich laß obiges trotzdem mal stehen:
Hundt, Rogowski und anderes Volk
Wobei es mir persönlich gar nicht mal so sehr um die Höhe der Bezüge geht, wenn auch darüber durchaus gestritten werden kann. Was mich aber wirklich anstinkt, sind die Unmengen an gegenseitigen Verbindungen / Verknüpfungen / Beziehungen. DAS ist, meiner Meinung nach, das eigentliche Problem. "Eine Krähe hackt der anderen keine Auge aus"

Wiederholung vom 07.10.04:

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Dass diese Abfolge keine geradlinige Sequenz sein konnte, sondern "krisenhaft" verlief, versteht sich von selbst, da Macht, Gewalt und Zwang zwar eine Konstante in sich darstellen, aber in ihren jeweiligen konkreten Ausformungen höchst schwankend abliefen, worüber die Machtgeschichte (Kriege, "Staatsformen", Revolutionen, usw.) höchst beredt Auskunft gibt.

Machtkrisen sind letztlich immer Machtmonopol-, d.h. Abgabenkrisen, die ihrerseits dann über "Geldkrisen" automatisch in "Wirtschaftskrisen" und von dort aus wiederum in weitere Staats- und Machtkrisen münden.

Eine Stabilisierung des Prozesses ist heute weniger denn je in Sicht. Eine Machtbeseitigung ist nicht vorstellbar, Machtwechsel sind es durchaus, die indes nach kurzer Zeit jedoch wieder in dem selben um die Machtkonstante herum schwankenden Prozess münden.
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Mal wieder Hieraus...(Seite 31)

Ein schönes englisches Sprichwort sagt: »Wenn ich dir zehn Pfund schulde, habe ich ein Problem. Wenn ich dir tausend Pfund schulde, hast du das Problem.«

Ich füge hinzu: »Wenn der eine dem anderen 100000 Pfund schuldet, haben beide ein Problem.«

Besser kann man die wechselseitige Abhängigkeit der "Machtklumpen" kaum beschreiben. "Macht 1", die Geldgeber (primär Banken und Großkonzerne, Großkonzerne über den Umweg der Masse der Arbeitnehmer als Steuerzahler), und "Macht 2", dem Geldnehmer, dem Staat. "Macht 1" & "Macht 2" versuchen gerade, die allseits zu sehenden Probleme zu lösen. Böswillig wie ich bin, vermute ich mal, daß dies, so lange wie irgend möglich, nicht mit Machtverlust einher gehen wird/soll. Diesbzgl. haben wir noch einige Winkelzüge zu erwarten !! Wie heißt es doch so treffend: "Erwartet das unerwartete !"

Damals bezogen auf das historische Beispiel "Fugger": "Die hohen Ausgaben Karls und das Finanzgenie Jacobs sorgen jedoch dafür, dass beide über Schuldscheine und gegenseitige Verträge eng zusammen geschweißt werden." ("Jacob Fugger der Reiche")

Schon immer so gewesen ! Trotzdem nicht akzeptabel !