# 27.09.05 #

Neues vom "Big Brother"

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!! WIRTSCHAFT !!

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MR. Jones

Kleine Statistik zu den US-Haushalten:

For the lowest quintile or lowest 20%
Income before taxes $8,201
Average annual expenditures      $18,492
Income Shortfall1 $10,291 or ~125%
Tax Owed $820
Tax Bracket 10%
Effective tax Rate 10%
For the second quintile or 2nd 20%
Income before taxes $21,478
Average annual expenditures $26,729
Income Shortfall1 $5, 251 or ~24%
Tax Owed $2,699
Tax Bracket 15%
Effective tax Rate 12.57%
For the third quintile or 3rd 20%
Income before taxes $37,542
Average annual expenditures $36,213
Income Surplus $1, 239 or ~3%
Tax Owed $5,109
Tax Bracket 15%
Effective tax Rate 13.61%
For the fourth quintile or 4th 20%
Income before taxes $61,132
Average annual expenditures $50,468
Income Surplus $10,664 or ~17%
Tax Owed $10,780
Tax Bracket 25%
Effective tax Rate 17.63%
For the fifth quintile or 5th 20%
Income before taxes $127,146
Average annual expenditures $81,731
Income Surplus $45,415 or ~36%
Tax Owed $28,014
Tax Bracket 28%
Effective tax Rate 22.03%
1Shortfall=Fehlbetrag, Verlust

It is important to note that until we reach the top 20% of CU's ['Consumer Units'] reported for 2003, surplus income does not exceed the Tax owed.

Of serious consideration is bottom 40% of the Consumer Units reported to be deeply underwater with respect to income versus expenditures, the 'Great Society' is ensnared in its own trap, the predominant Welfare State.

Komplett...

Kurz gesagt bedeutet das:

40% der US-Haushalte -20%-Quintile "lowest" und "2nd"- geben von vornherein mehr aus (
expenditures), als ihnen zur Verfügung steht, und das VOR Steuern!!

NACH Steuern betrifft dies sogar alle Quintile, bis auf das oberste ("5th")!! Das entspricht 80% der Haushalte (auch wenn dies beim Quintil "4th" nur knapp überschritten wird).


Das Ergebnis sind Schulden ohne Ende und das Thema vom Vortag: "gefälschte US-Sparraten"

P.S.: "Gefälschte Sparraten": Falls sich das jemand abspeichern will (oder sonst was damit vor hat), findet er es als *pdf HIER. Ganz allgemein liegt es zukünftig HIER, mit Datum 24.09.05!


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BRD-Rentenkasse, Schwankungsreserve (August '05)

Die aktuellen Zahlen:

2005
Am Ende des Monats Schwankungsreserve in Monatsausgaben 2005
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
0,41
0,17
0,31
       
Januar
0,48
-0,01
0,28
Februar
0,37
-0,08
0,18
März
0,31
-0,12
0,13
April
0,25
-0,15
0,09
Mai
0,17
-0,09
0,07
Juni
0,16
-0,10
0,06
Juli
0,14
0,07
0,05
August
0,11
0,10
0,03
September
0,00
0,00
0,00
Oktober
0,00
0,00
0,00
November
0,00
0,00
0,00
Dezember
0,00
0,00
0,00

2005
Am Ende des Monats Verfügbare liquide Mittel 2005 [Mill. €]
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
3.935,0
1.048,8
4.938,8
       
Januar
3.910,9
580,4
4.491,3
Februar
2.963,9
278,4
3.242,3
März
2.092,7
339,1
2.431,8
April
1.513,3
394,5
1.907,8
Mai
1.081,0
259,5
1.340,5
Juni
692,4
327,0
1.019,4
Juli
578,7
302,3
881,0
August
210,4
120,7
331,1
September
0,00
0,00
0,00
Oktober
0,00
0,00
0,00
November
0,00
0,00
0,00
Dezember
0,00
0,00
0,00

Die absoluten Beträge an sich, sind schon erschreckend genug. Die ungeheure Geschwindigkeit des "Niedergangs" aber, ist das eigentliche Schreckensszenario. Und das trotz "Ökosteuer", die ja angeblich in die Rentenkassen fließen soll, und allermöglichen anderer Klimmzüge (Nachhaltigkeitsfaktor z.B.), um die Kassen nicht absaufen zu lassen.
Anfang 2000 betrugen die "liquiden MIttel" noch
10.917,9 Mio. Euro., fünf Jahre und acht Monate später nur noch 331,1 Mio. Euro. Ein Rückgang um 96,72% !!

Etwas ausführlicher, wie immer HIER!! Das Original HIER!!

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Gewinne Deutscher Banken 2004 (nach Steuern)

Fand ich mal eine Erwähnung wert. Aus dem BuBa-Monatsbericht 09/05 (ab Seite 15):

Alle Bankengruppen; Jahresüberschuss (+) bzw. fehlbetrag (–) nach Steuern: +4,811 Mrd.€

Nun wissen wir, daß alleine die Deutsche Bank einen Gewinn nach Steuern für 2004 von 2,5 Mrd.€ ausgewiesen hat. D.h., alle anderen Banken -und das sind in dieser Statistik immerhin 2054 Stück- teilten sich den Restgewinn, nach Steuern, von 2,311 Mrd.€. Reichlich ungleich verteilt, wie ich meine. Wobei dabei auch noch Fehlbeträge angefallen sind. Nämlich -für mich durchaus überraschend- bei den Kreditbanken (-1,143 Mrd.) und den Großbanken (-1,849 Mrd.€), und das trotz der Deutschen Bank.

Dagegen stehen die öffentlich-rechtlichen Sparkassen mit einem Plus von 2,316 Mrd.€ recht gut da. Was allerdings auch keine Wunder ist, wie gesagt, öffentlich-rechtlich: Bislang gelten für die öffentlich-rechtliche Säule Sonderregelungen in der Haftungsfrage, mit denen Kostenvorteile verbunden sindDies wird sich mit der für Mitte 2005 anstehenden Umgestaltung der Rahmenbedingungen ändern. Sparkassen und Landesbanken sind zur Bewältigung der damit verbundenen Aufgaben unterschiedlich gut positioniert. (>>)


Interessant vielleicht auch noch dies:
Der Überschuß aus zinsabhängigem und zinsunabhägigem Geschäft betrug insg. 110,357 Mrd.€, der Personalaufwand 41,24 Mrd.€. Somit machten die Personalkosten immerhin 37,37% des gesamten Überschußes aus. Nicht gerade unerheblich.
Das die Deutsche Bank, trotz ihrer 2,5 Mrd.€ Gewinn, mit Massenentlassungen "glänzt", ist zwar reichlich zum Kot..., daß ansonsten aber, nach wie vor, einiges im Argen zu liegen scheint, ist, denke ich, durchaus erkennbar.

Keine Ahnung wie das für 2005 bisher aussieht. Für 2004 jedenfalls, ist das Bild äußerst differenziert zu betrachten. Werft selbst mal einen Blick rein!

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Wahrgenommene Inflation mehr als vier­mal so hoch wie amtliche Inflationsrate

Interessant!! Und das von offizieller Seite! Respekt!



Komplett...



!! P O L I T I K !!  

Verfassungsgesicherter Raub...

Ok, ok, die Überschrift ist allzu reißerich. Ganz ohne ist folgender Satz, aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27.09.05, unter Umständen aber nicht.

Die Sanierung der Staatsfinanzen ist eine übergreifende und legitime Aufgabe des Gesetzgebers zugunsten des Staatsganzen. (>>)

Dieser Satz stammt aus einem Urteil, in dem es konkret um die Kürzung der Versorgungsbezüge von Beamten geht. Von daher -da möglicherweise auschließlich sachbezogen- kann er nicht so ohne weiteres auf andere Sachverhalte übertragen werden und dementsprechend auch völlig bedeutungslos sein. Aber laßt uns mal ein wenig weiterspinnen:

Die von mir oben erwähnten "unter Umständen",  sind nichts anderes als der Weg zur Staatspleite -oder vielmehr die möglichen Auswirkungen auf dem Weg dorthin. Wenn nämlich die Sanierung der Staatsfinanzen zugunsten des Staatsganzen  verfassungsmäßig legitimiert ist, dann spricht auch nichts dagegen, sich mal die Konten der Bürger genauer anzusehen (siehe HIER, der Anfang ist gemacht?) und, da ja zugunsten des Staatsganzen, diese, zum Beispiel, mit einer Zwangsabgabe zu belegen (oder schlimmerem: Pfändung?). Was ist mit Lebensversicherungen? Hypothekenzwangsabgabe? Alles zum Wohle des Staatsganzen!!!

Und DANN soll mal jemand versuchen gerichtlich dagegen vorzugehen, angesichts dieses Urteils des Bundesverfassungsgerichts....

Wie gesagt, das ist einfach mal weiter gesponnen, kann aber auch nichts schaden!! Jedes Indiz kann wichtig sein, um die zukünftige Entwicklung zu erfassen.

Noch ein Wort zu diesem undefinierbarem "Staatsganzen": Andere nennen das auch »Der todkranke Patient „Soziale Marktwirtschaft“«. Durchaus Wert mal reinzuschauen!!

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The End of Cheap Energy

Nochmal was zu "Peak Oil"!

“A Whole New Saudi Arabia every couple of years”

''You look at the globe and ask, 'Where are the big increments?' and there's hardly anything but Saudi Arabia,'' he said. ''The kingdom and Ghawar field1 are not the problem. That misses the whole point. The problem is that you go from 79 million barrels a day in 2002 to 82.5 in 2003 to 84.5 in 2004. You're leaping by two million to three million a year, and if you have to cover declines, that's another four to five million.'' In other words, if demand and depletion patterns continue, every year the world will need to open enough fields or wells to pump an additional six to eight million barrels a day -- at least two million new barrels a day to meet the rising demand and at least four million to compensate for the declining production of existing fields. ''That's like a whole new Saudi Arabia every couple of years,'' Husseini said. ''It can't be done indefinitely. It's not sustainable.''

1Ghawar, the World’s largest oilfield, was discovered in 1948

- Peak production rate of 5.7 Mmbbls/d in 1981

- Current production rate of 4.5 Mmbbls/d


Komplett...

# 22.09.05 #

Neues vom "Big Brother"

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!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
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( »Ulla Schmidt und die Kommunisten & CDU-Schmiergelder..!!«  |  »Katrina / Bush-nahe Firmen räumen auf«)


USA-Debt Outstanding by Sector & US-Sparrate gefälscht (HAMMER!!!) !!

Die Zahlen fürs zweite Quartal 2005:

In der Summe über alles (Total + Domestic financial sector + Foreign):
Jahr
Summe [Bill. $*]
Zuwachs [%]
1997
21.165,6
+ 7,01
1998
23.256,8
+ 9,88
1999
25.353,7
+ 9,02
2000
27.047,6
+ 6,68
2001
29.003,9
+ 7,23
2002
31.165,6
+ 7,45
2003
34.864,9
+ 11,86
2004
36.674,8
+ 5,19
Q1 2005 37.422,1 + 2,04
Q2 2005 38.264,9 +2,25
*deutsche Mrd. $ (ergibt also z.B. 38,2649 deutsche Billionen)

Ein wenig detailierter HIER!

Die verschulden sich, nach wie vor, als wenn es kein morgen mehr geben würde! Klar, daß das nicht ohne Auswirkungen bleibt! Womit ich beim Punkt bin, die Auswirkung auf die Sparrate der US-Konsumenten. Die sieht aktuell nämlich so aus:



Für den Langfristchart bitte HIER klicken.



NEGATIV!! Es wird also auf Teufel komm raus das Geld "rausgeschmissen"!

Aber jetzt kommt der EIGENTLICHE HAMMER !!
Vergleicht mal die beiden Charts!!! Oben der ist aktuell, unten der stammt aus Anfang 2000.



Im aktuellen Chart liegt die Sparrate für 2000 bei ca. 2,0%. Im Chart aus Anfang 2000 liegt sie bei nahe Null!! Also um etwa zwei Prozent niedriger!! Und der ist schon gefälscht. Denn, wie wir in folgendem Chart aus dem Jahre 1999 sehen, lag die Sparrate damals schon unter Null!!



Der selbe Chart, HEUTE erstellt:



Da brat mir doch einer 'nen Storch!!! Von 1999 bis heute, hat sich die Sparrate demnach um circa 4% (von ungefähr -1,5 auf ca. 2,5%) nachträglich "verbessert"! Was für ein Beschiss!!!  Nicht zu glauben!! Es sieht also noch um einiges schlimmer aus, als der erste Chart sowieso schon zeigt!!
Lug und Trug allenthalben!! Das kann nicht gutgehen!!!

Dazu auch noch was von "Markt-Daten.de". Sie drückt sich allerdings etwas gemäßigter aus :

Die Sparquote bewegt sich seit Jahren schon auf ein Niveau zu, das zuletzt in der Depression der 30iger Jahre gesehen wurde. Nun, ohne die jährlichen Revisionen, wäre sie längst in dem Bereich angekommen und würde negative Vorzeichen auch über das ganze Jahr aufweisen. Die "Korrektur" nur des letzten Jahres ist im folgenden Chart abgebildet; ein Urteil kann sich jeder selbst bilden:



P.S.: Quelle der älteren Charts HIER, die neuen HIER


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Umverteilung durch den Staat!!

Zu meinem "Versuch" die "Umverteilung durch den Staat" herauszuarbeiten (bitte lesen!!!), habe ich noch ein paar Ergänzungen gefunden.

In einem Heft (
„Politik und Unterricht“, 1999) der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg habe ich folgende Graphik gefunden:

Verteilung der Kapitaleinkommen

Kaum etwas ist so ungleich verteilt wie die Zins- und DIvidendeneinnahmen.

Nicht sonderlich überraschend, die Zinsen und Dividenden fielen 1996 zu 80,5% dem reichsten Fünftel zu. Der Teufel sche... eben immer auf den größten Haufen. Ähnlich wird das heute auch noch sein.

Was spielt der Staat dabei für eine Rolle? Abgesehen von meiner, oben verlinkten, Ausarbeitung, habe ich noch etwas anderes an Land ziehen können. Leider nur für Österreich! Ich denke jedoch, das dies durchaus mit den hiesigen Verhältnissen vergleichbar ist. Aber selbst wenn nur teilweise, gibt es doch die "Marschrichtung" vor. Und wenn überhaupt gar nicht, wissen wir zumindest, wie es in Österreicht ist.

Unter der Überschrift "Zahlungsbilanz im ersten Halbjahr 2003" finden wir im Unterpunkt "Einkommen" folgende Zitate:

Eine sektorale Betrachtung des Nettovermögenseinkommens zeigt den Staat als Nettozahler und die anderen Sektoren (OeNB, Banken, sonstiger Sektor) als Nettoempfänger......Die Erträge aus langfristigen festverzinslichen Wertpapieren bestimmen das Ergebnis auf beiden Seiten der Bilanz zu 90%.....Auf der Ausgangsseite erfolgten Zinszahlungen durch den Staat (56%) sowie durch die Banken (34%). In einer Nettobetrachtung sind der österreichische Staat sowie die Banken Nettozahler, der sonstige Sektor, mehrheitlich institutionelle Anleger, Nettoempfänger.

56% der gesamten Zinszahlungen wurden demnach vom Ösie-Staat geleistet (so ich das richtig verstanden habe). Nicht schlecht, Herr Specht! Und das in Verbindung zu der Graphik: Umverteilung?

Um es mir einfach zu machen, zitiere ich nochmals aus "Umverteilung durch den Staat":

Die Staatsverschuldung ist deshalb so bedrohlich, weil kein Ende abzusehen ist. Die kreditfinanzierten Staatsausgaben fließen meist nicht in investive, sondern in konsumtive Zwecke; mit ihnen werden Umverteilungswünsche bedient.

Die Ostdeutsche Bevölkerung hat uns vor der Wiedervereinigung gelehrt: „Das Volk sind wir". Das heißt, die öffentliche Verschuldung ist die Schuld jedes einzelnen Bürgers, die Ihre und die meine, unser aller..... Von Ihrem Jahreseinkommen nimmt Ihnen der Staat rund die Hälfte über die unterschiedlichsten Steuern. Von dem verbleibenden Rest bestreiten Sie Ihren Lebensunterhalt und legen etwas auf die hohe Kante. Dieses Geld leiht sich der Staat von Ihnen. Da Sie das Volk sind, leihen Sie sich also Ihr eigenes Geld. Möchten Sie nun für Ihr Darlehen Zinsen haben, erhöht der Staat die Steuern damit er das Geld für die Zinszahlungen zur Verfügung hat oder Sie leihen ihm weiteres Geld, aus dem er Ihre Zinsansprüche befriedigt. Je mehr sich der Staat verschuldet, um so mehr hat er für die Zinszahlungen aufzubringen.
.....
Steuerzahler und Zinsempfänger sind ein und dieselbe Person. Diese Aussage muß berichtigt werden, wenn man beachtet, daß Steuerzahler alle Bürger des Staates sind. Geld zum Verleihen haben in der Regel nur die Bessergestellten und die bekommen dann auch die Zinszahlungen des Staates. In diesem Sinne bewirkt die Staatsverschuldung eine Umverteilung von Arm zu Reich.
(>>)



!! P O L I T I K !!  

Ulla Schmidt und die Kommunisten & CDU-Schmiergelder..!!

Ja genau, DIE Ulla Schmidt, unser aller Gesundheitsministerin. Wie ich finde ein paar recht interessante Details, die da zu lesen sind. Bei Wikipedia finden wir unter dem Stichwort "Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW)" den Eintrag:

"...die spätere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt kandidierte für den KBW bei der Bundestagswahl 1976."

Und immerhin hatte sich der KBW folgendes auf die Fahnen geschrieben:

Aus dem "Programm und Statut des Kommunistischen Bundes Westdeutschland" 6. Auflage, Mai 1975, S. 16: Solange die Bourgeoisie über bewaffnete Formationen zur Verteidigung des kapitalistischen Eigentums verfügt, wird das Proletariat die politische Macht mit Waffengewalt erkämpfen müssen.

Auch andere bekannte Namen tauchen dort als damalige MItglieder auf. U.a. Reinhard Bütikhofer und Krista Sager  (beide bei den Grünen).

Eine durchaus pikante Note erlangt diese Vergangenheit durch einen Auszug aus dem Verfassungsbericht 2004, von Ullas Parteikumpel Schilys Bundesministerium des Inneren. Dort steht auf Seite 146, bezugnehmend auf die PDS, unter der Überschrift "Extremistische Strukturen in der Partei" folgendes Zitat:

Offen extremistische Gruppierungen sind weiterhin in wichtigen Gremien der Partei vertreten,.....Im Rahmen der Partei wirken insbesondere..... die Organisationen des „Forum Kommunistischer Arbeitsgemeinschaften“ (ehemals „Bund Westdeutscher Kommunisten“).....

Das entbehrt nicht einer gewissen Komik. Der Verfassungsbericht aus dem Hause "Terrier Schily", führt also genau die Strukturen auf, in denen die Parteinachberin Schmidt MItglied war. Das hat was!

Ok, auch ich habe früher einiges getan, auf daß ich mittlerweile nur noch mit Grausen zurückblicken kann. Trotzdem, ich persönlich denke, daß man das nicht als "Jugendsünde" abtun kann, denn immerhin war Fr. Schmidt 1976 schon 27 Jahre alt, und das wir uns, ob dieses ideologischen Hintergrundes, über so einige Sachen wirklich nicht mehr wundern müssen. Aber das zu Beurteilen bleibt letztlich natürlich jedem selbst überlassen.

Genau an diesem Punkt aber, steigt mir die Zornesröte ins Gesicht!! Denn um das -wie auch immer- beurteilen zu können, muß man darüber überhaupt erstmal bescheid wissen. Da könnt ich aus der Bux springen, denn in keiner der offiziellen Lebensläufe der ollen Ulla, finden wir auch nur ein einziges Wort darüber. Schaut selbst:

Lebenslauf auf der Bundestagseite  |  Von ihrer eigenen Homepage  |  Bundesministerium für Gesundheit und Soziales

Nichts! Nullinger!! Das kann einfach nicht sein!! DAS ist es, was ich eigentlich an dieser Sache zu kritisieren habe.

Es spielt dabei absolut keine Rolle, wie man im Endeffekt dazu steht, aber die gute Frau REGIERT uns mit!! Das Mindeste was ich diesbezüglich erwarten kann, ist, das ich die Wahrheit zu den jeweiligen volksvertetenden Personen erfahre (ansonsten wähle ich die Katze im Sack!!). Und das nicht über 'zig Ecken, sondern, auch und gerade, in den offiziellen Quellen. Wenn da so "weltbewegende" Dinge, wie die MItgliedschaft im Arbeiter-Samariter-Bund, aufgeführt werden, na dann gehört die ex Mitgliedschaft im KBW ja wohl allemal mit hinein.

Das ist mal wieder ein "schönes" Beispiel dafür, wie wir an jeder Ecke verarscht werden. Selbiges gilt im Übrigen auch für Reinhard Bütikhofer und Krista Sager!!

Apropos verarschen und um "die anderen" nicht zu kurz kommen zu lassen, möchte ich noch auf nachstehende Artikelserie hinweisen. Wer genügend Sitzfleisch und Augenhornhaut besitz, sollte sich das antun!!

Von der Schreiber-Gang und einem Justiz-Betverein-Wie in Deutschland die Aufklärung von Kapital-Verbrechen verhindert wird / Hochfinanz, Hochpolitik - und Hochverrat?

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Katrina / Bush-nahe Firmen räumen auf

Also, wenn ich es nicht besser wüßte, könnte ich tatsächlich argwöhnen wollen, daß Bush & Co. die Hurricanes selbst initiiert haben. Obwohl, man weiß ja nie...

Klienten des Wahlkampfmanagers

Kellogg Brown & Root ist zudem ein Klient des ehemaligen Wahlkampfmanagers von Bush und jetzigen Lobbyisten Joe Allbaugh. Und auch ein weiterer seiner Kunden habe Aufträge im Gefolge von "Katrina" erhalten, so die Zeitung: Shaw Group Inc. meldete Aufträge im Wert von rund 200 Mio. Dollar (162 Mio. Euro) von der Katastrophenschutzbehörde FEMA und der Ingenieurstruppe der US-Armee.

Komplett...

# 07.09.05 #

!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)

Neues von der Kreditfront (Juli '05)

Vorab 1: Von der Hand in den Mund...

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":
.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....
Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.


1.)
Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum))



(>>)

BRD-Tilgung Wertpapiere in Mrd.€
Nov 04 81,8
Dez 04 82,8
Jan 05 84,6
Feb 05 70,0
März 05 68,8
April 05 44,3
Mai 05 72,7
Juni 05 85,4
Juli 05 68,8
(>>, Emissionsstatistiken)
Für den Juli 05 ergab sich also ein Plus von 8,68 Mrd.€, oder 0,24%. Nicht gerade überwältigend.

Ein Blick auf die Tabelle der Wertpapiertilgungen läßt dabei nur einen Schluß zu: Die Veränderungen korrelieren, mehr oder weniger, mit den Tilgungen der Wertpapiere. Grob gesagt, fällt diese etwas kleiner aus, geht der Wert der zusätzlichen Kreditaufnahme hoch und umgekehrt. Die vermalledeite zusätzliche Neuverschuldung besitzt seit geraumer Zeit einfach keine echte Eigendynamik! Nicht die Nachfrage nach neuen Krediten läßt den Wert wirklich nennenswert ansteigen (obwohl die 8,68 Mrd. fast ausschließlich den Buchkrediten zuzuschreiben sind), sondern eher die Rückzahlungsrate der Alten (siehe April). Das ist einfach zu dürftig, um eine echte Trendwende herbeizuführen.


Zumal wir für den August wohl von weniger guten Zahlen ausgehen müssen. Wie wir HIER sehen, ist der August für Wertpapiere, in Sachen NETTO-Absatz, im Allgemeinen ein mieser Monat. Sollte sich dies auch in diesem Jahr wiederholen, so prognostiziere ich in der nächsten "Runde" ein Minus.


Für das Gesamtjahr ergibt sich dadurch -bis jetzt- immerhin noch ein Zuwachs von 56,8 Mrd.€, oder 1,56% (Dez 04 = 3630,81; Juli 05 = 3687,61 Mrd.€). Eher bescheiden, im Verhätltnis zu den letzten Jahrzehnten. 

2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)


(>>)

Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
(INKLUSIVE Wertpapiere)
. Mrd.€ Veränderung in %
1999 2265,40 6,94
2000 2387,01 5,37
2001 2425,99 1,63
2002 2411,07 -0,62
2003 2409,93 -0,05
2004 2397,64 -0,51
Jan 05 2396,81 -0,04
Feb 05 2394,91 -0,08
März 05 2395,58 0,03
April 05 2433,30 1,58
Mai 05 2416,41 -0,70
Juni 05 2398,33 -0,75
Juli 05 2404,36 0,25
Nur die Buchkredite betrachtend (Graphik), hat sich im Grunde, wie schon seit ca. 2-3 Jahren, mal wieder nichts getan.

Ein Miniplus von 1,59 Mrd.€, oder 0,07%. MAU!!! Um mich nicht schon wieder zu wiederholen, sage ich diesmal nicht, daß das selbstredend völlig unzureichend ist und wir so keinen Blumentopf gewinnen können !!


Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle) zeigt sich für den Juli allerdings ein kleines Plus von 6,03 Mrd.€, oder 0,25%. Aber, selbstverständlich gelten auch an dieser Stelle, meine oben gemachten Aussagen, zu den Wertpapieren und ihren Tilgungen. 

Seit Anfang des Jahres, liegen wir (inklusive Wertpapiere) mit kaum nennenswerten 6,72 Mrd.€,  oder 0,28% im positiven Bereich. Bei den Buchkrediten sieht es noch schlimmer aus.

Alles in allem befinden wir uns in Deutschland nach wie vor in einem kredittechnischen "von-der-Hand-in-den-Mund" Zustand, der zur Zeit einfach keine Phantasie zum Besseren zuläßt.


Kurz noch die...

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005 (Mrd. €)

Feb. '05 = 8784,9;  März '05 = 8844,2;  April '05 = 8954,3; Mai '05 = 9023,4;  Juni '05 = 9142,2;  Juli '05 = 9200,8  (>>)

Differenz von Juli 05 auf Juni 05 = 58,6 Mrd.€, oder 0,64% (Vormonat Juni auf Mai '05 = 118,8 Mrd.€, oder 1,32%). Teile ich die +58,6 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +4,88 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig. Für dieses Mal zeigt sich nichtsdestotrotz eine deutliche Verlangsamung der Kreditvergabe. Ausnahmsweise passen die Werte mal zu denen der BRD, zumindest was die Höhe betrifft. Denn im Gegensatz zu den hiesigen Unternehmen und Privatpersonen (siehe 2.), fand die Neuverschuldung der Europäischen komplett durch Buchkredite statt. Ich interpretiere das einfach mal positiv; "Lieschen Müller" wird sich kaum in Wertpapieren verschulden. Die zusätzliche Kreditaufnahme findet demnach wohl wirklich an der "Basis" statt, bei den PrivatPERSONEN. Das kann so schlecht nicht sein.


Woran liegt es, daß in Deutschland die benötigten "new Credits" nicht zustande kommen?

Wie immer, wird auch hier eine Antwort aus mehreren Aspekten bestehen müssen. Einer davon scheint mir jedenfalls mal folgender zu sein: "Wir" sind, verschuldungstechnisch gesehen, schlicht ein paar Stufen höher einzuordnen, als der Großteil des Restes Europas. Nachstehende Tabelle legt diese Vermutung zumindest nahe:


Land Anteil überschuldeter Privathaushalte (geschätzt)
Belgien 1-4%
Finnland 2002: 2%
Frankreich Schätzung der Französischen Regierung (2003): 700.000 Haushalte (ca. 3%)
Schätzung der Bank von Frankreich (2003): 500.000 Haushalte (ca. 2%)
Großbritannien 2001: 1,715 Mio. (7%)
Niederlande 250.000 Haushalte (ca. 4%)
Schweden 2003: 140.000 (ca. 3%)
USA 3/2004: 1,67%, wenn nur die für „bankrupt“ erklärten Schuldner (1.618.062 U.S. Bürger) berücksichtigt werden. Zieht man die offizielle Armutsrate heran, da Statusarmut und prozedural Armut (Ausschluss vom „ersten Kreditmarkt“) zumindest das Risiko einer Überschuldung signifikant erhöhen, konnten 2002 12,1% der U.S.-Bürger (34,6 Mio.) als vermutlich überschuldet gelten. Die Berufung auf die Armutsrate ist insofern sogar noch lückenhaft, als das ca. 10,5% der US-Bürger keine Bankverbindung haben und damit nicht einmal mehr verschuldet sind.
Deutschland 1999: 2,77 Mio.94 (ca. 7%)
2004: 3,13 Mio. (8,1 Prozent) (>>)
http://www.schulden-kompass.de/downloads/sk04_int_vergleich.pdf

Auch wenn das alles schwer vergleichbar ist, so können wir allemal feststellen, daß "wir" auf jeden Fall mal mit an der Spitze liegen. Möglicherweise ist "unserer" Kreditzyklus tatsächlich einfach schon weiter "ausgelutscht", als der vieler anderer Länder. Beispiel Tschechien: "Verschuldung tschechischer Haushalte steigt jährlich 30 bis 35 Prozent". Die stehen, sozusagen, noch am Sockel der Verschuldungstreppe. Von niedrigem Niveau aus, lassen sich natürlich hohe Steigerungsraten erreichen.

Eine Aussage eines Freundes von mir, werde ich diesbezüglich nie vergessen. Nachdem ich ihm grob erklärt habe, daß nur eine ständige NEUverschuldung den Laden am laufen hält, sagte er: "Auf mich braucht jedenfalls keiner mehr zu hoffen, ich bin bis zur Halskrause voll!!"

In diesem Sinne, mal sehen was die Politik daraus macht. Das ist ein weiterer Aspekt, der mit in die Antwort einfließen müßte. Und wenn ich mir die, momentan inflationär auftretenden, Diskussionsrunden so anschaue, schwant mir nichts Gutes. In keiner, in nicht einer einzigen, nicht mal ansatzweise, wurde, in irgendeiner Art und Weise, das Thema "Geldsystem" (im weitesten Sinne) angesprochen. All der Krempel, den ich hier ständig versuche, halbwegs sinnvoll darzustellen...mit keinem Wort auch nur angeschnitten. Das heißt nicht, daß alles vollkommener Müll ist (das Meiste allerdings schon ), was da so von sich gegeben wird. Aber, um es gutwillig auszudrücken, mein eh nur rudimentär vorhandenes Vertrauen in die "Führungskaste", wird dadurch jedenfalls nicht gerade gestärkt.

# 25.08.05 #

Neues vom "Big Brother"

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!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)


Geld/Staat/Macht

Eine ultrakurze Zusammenfassung, die jedoch alle wichtigen Bestandteile enthält. Jedenfalls meiner Meinung nach.

Es gibt kein Geld, dass nicht für Steuer/Abgabenzahlungen verwendet wird. Warum ist die Reichsmark kein Geld mehr? Weil der Staat sie nicht mehr als Steuerzahlungsmittel akzeptiert. Warum ist die DM noch Geld? Weil der Staat (Notenbank) sie noch gegen Euro umtauscht. Soviele Münzen und Noten waren früher mal Geld und sind es jetzt nicht mehr. Warum? Weil der Staat es nicht mehr akzeptiert (oder der Staat untergegangen ist). Was aus den bunten Scheinchen Geld macht, ist deren Fähigkeit, Schulden zu tilgen. Die Kaufkraft gewinnen die Scheinchen daraus, dass es immer Schuldner gibt, die Geld brauchen. Denn das sind von Beginn an die Steuerzahler/Abgabenschuldigen (private Kontrakte über Geld kommen geschichtlich erst viel später ins Spiel) .

Wann akzeptiert ein Eingeborener im Urwald meine Dollarnoten nicht als Zahlungsmittel? Wenn er keine Steuern zahlen muss und auch keinen kennt, der das muss. DANN ist der Schein für ihn nämlich nur ein buntes Stück Papier und kein Geld, weil er den Dollar an niemanden weitergeben kann, der ihn braucht. Im Urwald hat der Dollar nämlich keine Nachfrage :-). Wieder das Beispiel Somalia. Kein Staat, keine Steuern = Geldwert sinkt auf Materialwert/Herstellungskosten. Woher bekommt Geld seinen Wert? Warum wird es akzeptiert? Wann ist Geld "gültig"?

Gold ist dann Geld, wenn es als staatliches, gesetzliches Zahlungsmittel von einem Staat anerkannt wird. Sonst hat es nur seinen "normalen" Kurs, aber der ist flexibel. Ein Dollar ist immer ein Dollar. Geld ist der Maßstab. Wer setzt den Maßstab? Der Staat.
Ohne Staat kein Geld, Staat schafft Schuldner durch Steuern, Geld ist wertvoll, weil es Schuldner gibt, die sonst sanktioniert werden. Der "Drive" des Kapitalismus bekommt seine Urkraft aus der Abgabe (und damit wieder aus dem "Zinnß" [und hier: Anhang]). Ohne Abgabensystem wären wir immer noch kleine Stämme, die als Jäger-Sammler durch die Gegend ziehen und in den Tag hineinleben...wie im Paradies.

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/329782.htm

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Diese sehr fragwürdigen amerikanischen Beschäftigungszuwächse

.....
Ich habe zuvor betont, dass die amerikanische Wirtschaftsexpansion nicht durch Investitionen, Industrieproduktion und Beschäftigungszuwächse angetrieben wird, sonder nur durch real steigende Immobilienpreise, die den Haushalten erlauben Geld, durch Erhöhung und Refinanzierung ihrer Hypotheken, aus ihren Häusern zu ziehen. Ich denke, dass die oben genannte Statistik, die den Rückgang beim realen Einkommen und eine Verschlechterung bei der Qualität der Beschäftigung zeigt, indem hochbezahlte Jobs durch Niedrigbezahlte ersetzt werden, diese Sichtweise bestätigt.

Außerdem ist ein Sektor, in dem die Beschäftigung stark wächst und in welchem die wöchentlichen Einkommen hoch sind, der Bausektorsektor. Im Juni wuchs der Bausektorsektor um 18.000 Jobs und die wöchentlichen Einkommen stiegen laut Bill King von 751,16 auf 757,37 USD im Juni. Aber da die Jobs im Bausektor mit der größten Immobilienblase in der modernen Geschichte in Zusammenhang stehen, kann man sich nur vorstellen, was mit diesen relativ hochbezahlten Jobs passieren wird, wenn die Immobilienblase platzt ...

Ich bin immer kritisch gegenüber Analysten, aber einige Male analysiert jemand etwas wirklich tief und detailliert und bringt Licht in die Lügen, welche die Regierung, im Auftrag, Dinge rosig erscheinen zu lassen, verbreitet. Bill King ist einer dieser bemerkenswerten Personen. Erst vor ein paar Tagen nahm er sich auch den CPI (=Konsumentenpreisindex der USA) vor und zeigte, dass die Inflation unmöglich so niedrig sein konnte wie die Regierung behauptet.

Was es bedeutet, wenn der CPI in der Tat höher ist als die Regierung vorgibt, ist dass das reale BIP (nominales BIP-Wachstum minus Inflationsrate) kaum wächst!

Komplett...

Nicht wirklich neu; nichtsdestoweniger nicht zu vernachlässigen!

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BRD-Staatsdefizit!!

Um auf dem Laufenden zu bleiben (gehört ab und an einfach dazu):

Trotz der Meldung vom Statistischen Bundesamt, daß das Staatsdefizit (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung) im ersten Halbjahr 2005 ca. 39 Mrd.€ beträgt, halte ich mich für die Verschuldungszahlen an die Monatsberichte der Bundesbank.

Der neueste (08/05) weist für das erste halbe Jahr '05 eine "Nettokreditaufnahme der Gebietskörperschaften" von 34,2 Mrd.€ (Vorjahr 53,7 Mrd€) aus. Dementsprechend habe ich die Schuldenuhr angepasst.

Sieht ja erstmal halbwegs positiv aus. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang jedoch noch, daß der Bund im Jahr 2005 insg. ca. 17 Mrd.€ an "Tafelsilber" privatisieren will, und auch schon einen Teil im ersten halben Jahr hat! Dazu eine Textstelle aus oben verlinktem BuBa-Monatsbericht:

Mittelfristige Finanzplanung mit großer Finanzierungslücke

Die geplanten außerordentlich hohen Vermögensveräußerungen dürften zur Folge haben, dass das leicht verwertbare Finanzvermögen des Bundes im kommenden Jahr weitgehend aufgezehrt sein wird. Solche Einnahmen stehen dann in den Folgejahren nicht mehr zur Verfügung, um die Finanzierungslücke von insgesamt annähernd 50 Mrd € jährlich zu schließen. Hiervon dürfen nach den Verfassungsregeln maximal rund 20 Mrd € (der Umfang der investiven Ausgaben) durch Kredite gedeckt werden. Die neue mittelfristige Finanzplanung des Bundes sieht eine moderate Rückführung der Nettokreditaufnahme gegenüber dem Jahr 2006 auf 16 Mrd € bis zum Ende der Planungsperiode im Jahr 2009 vor. Zwar wird damit die Neuverschuldung durchgehend unter der verfassungsmäßigen Obergrenze gehalten. Doch weist die Finanzplanung ab 2007 einen jährlichen Handlungsbedarf von 25 Mrd € aus, für dessen Umsetzung keine konkreten Vorschläge gemacht werden. Neben den Steuerausfällen gegenüber dem letztjährigen Finanzplan, die bis zu 13 Mrd € ausmachen, spiegeln sich darin offenbar auch Mindereinnahmen im Zusammenhang mit den bis dahin erfolgten umfangreichen Vermögensverwertungen (mit Rückwirkung auf die Vermögenseinkommen) wider. Darüber hinaus schlagen auch Mehrausgaben zu Buche, die vor allem im Zusammenhang mit der Hartz-IV-Reform stehen dürften.

Was also, wenn nichts mehr zum verkaufen da ist? Abgesehen davon, müssen wir uns über gar nichts wundern..., wenn ich sowas lese:

Für gute Unterhaltung soll auch ein neuer Sportkomplex mit Fußballstadion in Halle sorgen. Der Landtag von Sachsen-Anhalt stellte dafür neun Millionen Euro bereit. "Man kann über einzelne Projekte streiten", erklärt dazu der Finanzminister des Landes, Karl-Heinz Paqué (FDP), gegenüber Frontal21. Auf die Frage, wie die geplante Investition mit den angekündigten Sparanstrengungen zusammenpasse, sagt Paqué: "Da ist, das gebe ich gerne zu, gerade auf kommunaler Ebene manches noch zu verbessern."
   
Neues Stadion in Magdeburg
Auch die Stadt Magdeburg hat sich trotz der angespannten Finanzsituation für ein neues Sportstadion entschieden. Im Juni wurde der Grundstein für den rund 31 Millionen Euro teuren Prestigebau gelegt. Der Viertligist FC Magdeburg soll dort zu neuen Ehren kommen. Die Stadt beteiligt sich mit rund 15 Millionen an dem Neubau und bürgt außerdem mit mehr als 16 Millionen Euro für den Investor, den Baukonzern Hochtief, falls das Projekt scheitert. Als rechtswidrig, risikohaft und unwirtschaftlich bezeichnet der Landesrechnungshof in einem Prüfbericht den Stadionbau. (>>)

Nicht das es solche Bürgschaften nicht auch im Westen gäbe. Das Beispiel Borrussia Dortmund sei hier nochmals kurz aufgeführt:

Längst ist Borussia Dortmund auch Thema im NRW-Landtag. Am 14. Oktober tagte hier in einer streng geheimen Sitzung der Haushaltsausschuß. Brisantes Thema: Drei Landesbürgschaften für den Stadionausbau. Das Land steht aktuell mit knapp 38 Millionen Euro in der Verantwortung....Und an die Leverkusener Finanzberater von DFM
sind über einen längeren Zeitraum 58 000 Euro im Monat geflossen. Besonders pikant: Für DFM soll der CDU-Politiker und Niebaum-Freund Friedhelm Ost arbeiten. (>>)

Panem et circenses!!!

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BRD-Kreditvergabe

Der Vollständigkeit halber:
Die in meiner Rubrik "Neues von der Kreditfront" aufgeführte Summe der "Kreditvergabe an inländische Unternehmen und Privatpersonen"  ist hier nochmals in "Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen" und "wirtschaftlich unselbständige Privatpersonen" unterteilt.




Neue Erkenntnisse können wir hieraus kaum ableiten. Die getroffenen Auswertung (insg. ziemlich tote Hose, bitte weiter unten nachschauen) der Summe des Ganzen hat Bestand. Die Zahlen sind vielleicht trotzdem ganz interessant, da sie halt eben sektoral differenziert sind. Jedenfalls wollte ich sie euch nicht vorenthalten!

# 16.08.05 #

!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
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( »IRAN  & hammerharte Gerüchte«)
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( »In eigener Sache«)


"Geld" und Girageld!!

Eine wirklich recht aufschlussreiche Definition habe ich im Glossar der Bundesbank gefunden:

Zahlungsmittel

Teil des Finanzvermögens mit der Eigenschaft, im Wirtschaftsverkehr zur Tilgung von Geldschulden und in der Regel auch als allgemeines Tauschmittel akzeptiert zu werden (perfekte Zahlungsmittel). Die Zahlungsmitteleigenschaft können bestimmte Finanzaktiva gewohnheitsmäßig oder kraft Gesetzes erlangen. Im letzten Fall spricht man von gesetzlichen Zahlungsmitteln. In Deutschland sind die vom Eurosystem in Umlauf gebrachten Banknoten und Münzen gesetzliche bzw. beschränkt gesetzliche Zahlungsmittel. Zu den perfekten Zahlungsmitteln zählt heute auch das Girageld, da es in der Regel kraft Treu und Glaubens im Zahlungsverkehr angenommen werden muss. In Zeiten zerrütteter Währungsverhältnisse - wie etwa in Deutschland nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg - kann es zu einer Trennung der Zahlungsmittel- und Tauschmitteleigenschaft des staatlichen Geldes kommen.

Hiermit -durch die BuBa indirekt bestätigt- wird klar,Girageld  ist zwar ein "perfektes Zahlungsmittel", das "gewohnheitsmäßig" und "
kraft Treu und Glaubens" die "Zahlungsmitteleigenschaften erlangt"; es ist aber mitnichten ein Zahlungsmittel, daß "kraft Gesetzes" diese Eigenschaften erlangt. Es ist KEIN gesetzliches Zahlungsmittel, im eigentlichen Sinne!!

Das mag wie die berühmte Spalterei der Haare klingen, ist aber nicht ganz unerheblich, denn offensichtlich ist es NICHT das Selbe!! Wenn Girageld und das gesetzliche Zahlungsmittel (Banknoten) aber nicht das Selbe sind, wo liegt dann der Unterschied?

Zur Verdeutlichung zwei Links (ich denke das ist einfacher als wenn ich hier nochmals alles selbst aufdrösel):

Geld ist nur GZ (gesetzliches Zahlungsmittel), nur GZ ist Geld. GZ ist das, was die ZB auf der Passivaseite ihrer Bilanz unter "umlaufenden" Banknoten verbucht hat. Banknoten sind Bargeld, nur Bargeld ist Geld.

Bargeld (GZ) und das Versprechen darauf

Insofern (ich hoffe ihr habt die Links durchgelesen ) ist Girageld im Grunde also nur das Versprechen, ein Anspruch, auf "Geld". Wie viel da mittlerweile "versprochen" wird, will ich mal schnell an zwei Zahlen für die BRD klar machen:

Die "Kredite an inländische Nichtbanken (Private + öffentliche Haushalte), ausschließlich Buchkredite (sie sind unzweifelhaft Girageld)", lagen im Mai '05 bei 2.639,84 Mrd. Euro (>>), der "Bargeldumlauf" betrug 130,7 Mrd. Euro (>>).

Wie die BuBa eben in ihrem Glossar darstellt: "...
kraft Treu und Glaubens...". Wehe wenn dieser Glauben -aus welchen Gründen auch immer- erschüttert wird. Ein Zitat aus einem Artikel von Bloomberg (30.Juli 2002, URL ist mir verlustig gegangen):

"Es sei unmöglich, die Bankenkrise zu bewältigen, wenn die Bürger ihre Sparbücher weiter plündern", mahnte [argentiniens] Wirtschaftsminister Roberto Lavagna. "Sie schwächen das Finanzsystem."

P.S.: Vielen Dank an Mike!!!

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Vertrauen!! Vertrauen ist überhaupt DAS Ding!! Um es zu erhalten, wird getrickst und getäuscht, daß die Schwarte kracht...

Bedenken Sie das folgende: Viele Unternehmen haben die Berichte über ihre Einnahmen notorisch verbessert – nicht nur Enron. Sie können ganz legal und mit dem Segen der Buchhaltungsindustrie, viele große Ausgaben aus ihren Geschäftsberichten streichen und dafür Einnahmen auf die Liste setzen, die eigentlich nicht dort hin gehören sollten. Ausschlüsse, wie die Aktienoptionen für die Angestellten, können riesig sein. Gleichzeitig sind die geschätzten Einkünfte aus zukünftigen Anlagen in Rentenpläne nur Schätzungen, und können nicht als verlässlich bezeichnet werden. Standard & Poor's haben eine Methode entwickelt, mit der man die Werte so anpassen kann, dass sie die Grundeinnahmen der Firmen angeben.

Das sind die Einnahmen aus dem Hauptgeschäft der Firma und alles was berichtet wird, sollte dort wiedererscheinen. Die Anpassungen fallen nicht zu knapp aus. So hat z.B. E.I. du Pont de Nemours (DuPont) für 2002 Einnahmen von mehr als fünf Milliarden Dollar bekannt gegeben, basierend auf den Berichten der Rechnungsprüfung und unter Einhaltung der Regeln. Aber als die Anpassungen gemacht wurden um die Grundeinnahmen zu ermitteln, kam man auf einen Verlust von 347 Millionen Dollar. So mussten die Grundeinnahmen um 5,5 Milliarden Dollar korrigiert werden.

Das ist eine große Veränderung. Andere große und negative Anpassungen betrafen in diesem Jahr IBM (5,7 Milliarden Dollar angegebener Profite im Vergleich zu 2,87 Millionen Dollar Grundeinnahmen.) und General Motors (11,2 Milliarden Dollar angegebener Profite im Vergleich zu einem Verlust von 2,4 Milliarden Dollar bei den Grundeinnahmen). Die umfangreichsten Anpassungen betrafen in diesem Jahr Citicorp (13,7 Milliarden Dollar) und General Electric (11,2 Milliarden Dollar Anpassung).

Und hier kommt die Frage nach dem realistischen Nettowert ins Spiel: Bei der Buchführung muss jede Anpassung bei den Verdiensten an andere Stelle einen Ausgleich haben. Wenn also Citicorp die eigenen Profite um 13,7 Milliarden Dollar über dem wahren Wert angibt, dann bedeutet das, dass sie ihre Verpflichtungen im gleichen Maße unterbewertet haben – das sollte den Aktionären tatsächlich große Probleme bereiten. Einer der größten Posten bei den Anpassungen der Grundeinnahmen sind die Verpflichtungen gegenüber den Rentnern die nicht aus Fonds stammen. United Airlines hat z.B. 2004 bekannt gegeben, dass man die Rentenbeiträge nicht weiterhin anlegen wolle. Nachdem man 2002 die Insolvenz angemeldet hatte wurden die ungedeckten Verpflichtungen auf 6,4 Milliarden Dollar geschätzt.

Aber damit kratze ich nur an der Oberfläche. Wenn wir erfahren, dass eine Firma die Ausgaben für Aktienoptionen der Angestellten im Wert von einer Milliarde Dollar nicht angegeben hat, dann heißt das auch, dass der Nettowert der Firma um den gleichen Wert zu hoch eingeschätzt wurde – und der Buchwert der Firma ist auch überbewertet. Damit sind alle die Zahlen, auf die sich die Anleger verlassen, falsch.

Investors Daily, 15.08.05; Newsletter: http://www.investor-verlag.de/

... und somit, sozusagen, eine Vertrauensblase erzeugt. Auch diese wird platzen! Je länger aufgepumpt, um so lauter!!

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Geldpolitik - EZB verhindert unerlaubten Kredit der Banca d'Italia

Die italienische Regierung hat versucht, sich einen Kredit an den Libanon verbotenerweise von der italienischen Notenbank finanzieren zu lassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte schon im Februar Einspruch eingelegt, wie aus der jetzt veröffentlichten Stellungnahme der EZB hervorgeht. Es ist das erste Mal, daß die EZB ein Gesetzesvorhaben klar ablehnte, weil es gegen das Verbot der monetären Finanzierung von Staatsausgaben verstößt.

Komplett...

Der Staat versucht DIREKT bei der ZB zu "Geld" zu kommen? Der erste Schritt zum Hubschraubergeld?
Nochmals Grundsätzliches zu diesem Punkt:

Technisch gesehen gäbe es einen Ausweg aus der weltweiten Insolvenz, nämlich die Herausgabe von Notenbankgeld ohne (!) gleichzeitige Hereinnahme von bereits existierenden Schuldtiteln (nicht mal von Staatspapieren).

Probleme dann:

1. Es müssten alle Notenbankgesetze geändert werden (vor allem bei der EZB extrem schwierig, da EZB-Recht = Völkerrecht). Dies machen "harte" Notenbanken wie die Bundesbank NIEMALS mit!

2. Das dann "netto" ausgegebene Notenbankgeld müsste "irgendwie" verteilt werden. Ein Verfahren dafür ist nicht vorstellbar.

Da nur Banken "Geschäftspartner" der Notenbanken sind, müssten sie das Nettogeld irgendwie erhalten. Welche Bank erhält wieviel? Windhundverfahren, Losverfahren, First come, first serve?

3. Ginge das neue Nettogeld an die Staaten (das Phänomen "Kassenkredite" wurde gerade erst abgeschafft), dürfte der Vorgang auch keinerlei Rückzahlungsklausel enthalten, und einen "Zinssatz" schon gar nicht.
Selbst wenn: An wen sollte der Staat das Geld verteilen?
Jeweils an die Firma, deren Schulden gerade notleidend geworden sind? Dann würden alle Schuldner sich sofort als illiquide erklären, um an das Kostnix-Geld vom Staat zu kommen. Firma X bleibt einfach die Zahlung (Rückzahlung) schuldig und darf sich beim Staat anstellen, um Nettogeld zu kriegen - noch dazu ohne Rückzahlungsverpflichtung?

4. Dann stehen sehr schnell sämtliche Schuldner beim Staat auf der Matte. Und wenn Firma X das darf (und alle anderen Firmen und Banken auch), dann stehen auch alle Verbraucher auf der Matte, die ihr Konto überzogen haben.
Und wer noch keins überzogen hat, überzieht schnell eins. Denn er kriegt ja Kostnix-Geld vom Staat, mit dem er seine Minussalden ausgleichen kann. Und so weiter.

5. Es könnte Nettogeld auch flächendeckend abgeworfen werden. Was ist mit den Schuldnern, die gerade im Ausland Urlaub machen? Wer berechnet die Windrichtung? Was ist mit Geld, das im Wald verschwindet? In den Bodensee flattert? Müssten nicht ganz viele Hubschrauber mehr Kostnixgeld direkt über der Swissair-Zentrale abwerfen als überm Jungfrau-Joch?
Es gibt keinerlei Logistik, die hier Präzision schaffen könnte, also das Geld genau dem Schuldner zukommen
ließe, der es braucht, weil er gerade Liquiditätsprobleme hat, bzw. dem, der überhaupt Schulden hat.

Aus "SEHR WICHTIGE Erklärung des "Systems": Schulden, Notenbank, Liquidität, Gold" (Seite 45, ff)

Es scheint in der Tat immer enger zu werden!!

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US-Konsumentenkredite

Nur kurz zur Info: Die von mir weiter unten gemutmaßten "Ermüdungerscheinungen" der US-Konsumenten, bezüglich der weiteren Kreditaufnahme, war in der Tat ein Griff ins Klo. Der "Consumer Credit" stieg im Juni um 8,2%, auf 2.145,8 Mrd$, an (siehe HIER). Allerdings habe ich auch geschrieben ...die sind ja nicht klein zu kriegen.... Was lernen wir daraus? Immer ein Hintertürchen offen lassen !!
Den Rest der damaligen Aussagen (debt-ratio usw.) berührt das jedoch nicht. Auch auf die Gefahr hin euch zu langweilen...; ich bin gerade zufällig auf der Seite hängen geblieben, ich stell's also mal rein:

Clearly, you and we have heard it said a million times that nominal debt levels in the current environment can naturally be higher than what we have experienced in the past given the low nominal interest rate environment we experience.  It sounds good on face value, but to be honest, that argument just doesn't hold water at all when looking at the real world.  Directly from the Fed is the household debt service ratio updated through 1Q 2005.  At a new record high, just where's the big benefit of low nominal interest rates?  As is absolutely clear, during the current cycle, and completely unlike prior cycle experience, households have done absolutely nothing to reconcile either their balance sheets or income statements.  In our eyes, it's simply one of the fallout consequences of a wildly stimulative monetary and credit culture environment fostered by none other than the Fed themselves.  During and after every recession, except the most recent, of the last quarter century at least, households have acted to reduce their aggregate debt service obligations.  Our present experience has been to uncharacteristically crank these ongoing obligations up a notch and to achieve all time new highs in the household debt service ratio.  


(Klick)



!! P O L I T I K !!  

IRAN

Recht passende Artikel zum Iran! Z.B. der hier...

Erinnerung an unsere Foltervergangenheit im Iran

Die von GlobalSecurity erwähnte ‘Geheimdienstorganisation’, war nichts anderes als der SAVAK. Trainiert durch die CIA bzw. mit Hilfe der CIA “folterte und exekutierte” der SAVAK über 30 Jahre lang “politische Gefangene, (er) unterdrückte Dissens und entfremdete die religiösen Massen”. Für GlobalSecurity eine Sache der nationalen Sicherheit - etwas weiter unten allerdings schreibt Global Security dann doch: “Amerika stärkte die eigene Position als Beschützerin und Unterstützerin des Schah und säte dabei die Saat des Antiamerikanismus, die sich später in einer Revolution gegen die Monarchie manifestieren sollte”. Später - das war 1979.

...oder auch der...

Auf der "Achse des Bösen" - Wenn die USA Iran angreifen: Ist ein transatlantischer “Krieg der Kulturen” nicht mehr fern?

Schaut euch mal um: "Iran"


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In diesem Zusammenhang: (!!) "RUMORS" (!!) (Gerüchte?!)

Staats-Anschlag verhindert

Es gibt eine wahrhaft unglaubliche Nachricht aus dem englischsprachigen Raum, die seit gestern vorliegt, ich aber vorerst sehen wollte, ob sie sich bestätigt. Und es sieht so aus, als wenn sie tatsächlich zutreffend ist:

Wie Sie wissen, war aus Geheimdienstkreisen durchgesickert, die Bush-Administration - und zwar Cheney - würden einen Anschlag a la 11.9. planen und diesen dann als Vorwand nehmen, um den Iran zu überfallen, also man dann nach bekannter Verfahrensweise hierbei vielleicht einige iranische Pässe findet.

Eine solche Aktion ist offenbar für Chikago geplant gewesen und war auch bereits angelaufen, indem einige Tonnen Sprengstoff mit einem LKW dorthin in Bewegung gesetzt worden waren. Eine solche Aktion gegen das eigene Volk, die man - so alles so zutrifft - nur als Staatsterrorismus bezeichnen kann, war nun offenbar bestimmten Militärkreisen zuviel und sie sollen diesen LKW mit einer F16-Maschine angegriffen und vernichtet haben. Dies beschreibt der nachstehende Artikel, der z.Z. leider nur in Englisch vorliegt ich Ihnen aber wegen der Brisanz als Beleg dennoch übermittle. In diesem Zusammenhang habe es bereits in diesen oberen Kreisen einige Tote gegeben.

Recht ungesichert erscheint mir, Bush habe das Weite gesucht und sich nach Saudi-Arabien abgesetzt. Nun, wenn es denn so ist, wird man das nicht sehr lange geheimhalten können, warten wir also ab.

Weiterhin gibt es Informationen, daß es bei den Militärs nun zwei Fronten gäbe, diese hier, die dem Bush-Treiben Einhalt gebieten will, und eine regierungstreue, die wohl gegen die erstere vorgehen will.

Sollte das alles zutreffen, könnte das in den USA eine völlig neue Entwicklung geben, die für den gesamten Erdball nur von Vorteil wäre.

Komplett...

Natürlich habe ich keinen blassen Dunst, ob da wirklich was dran ist (deshalb nochmal: RUMORS!!). Möglich, daß das der letzte Schwachsinn ist. Möglich auch, daß das gezielt getreut wurde, um von den eigentlichen Vorbereitungen abzulenken und etwaige Kritiker und "Verschwörungstheoretiker" ins Lächerliche zu ziehen. Wäre allemal nichts Neues (09/11 läßt grüßen). Den Artikel lesen lohnt, denke ich, trotzdem, auch wenn sich herausstellen sollte, daß das nur "verbale Diarrhoe" war !! Kann ja nicht schaden! (Origanaladresse des Originalartikels, inkl. Links: http://www.whatdoesitmean.com/index798.htm). 

So ganz aus der Luft gegriffen scheint das alles aber wohl doch nicht, zumindest was das "Endziel" (Iran) angeht. Irgendwas brodelt da jedenfalls: "
Ex-CIA-Agent: Washington bereitet nuklearen Erstschlag gegen Iran vor"

Google Zeitgeist
Meist durchgeführte Suchanfragen Monat Juni 2005
1.
wikipedia
2.
chat
3.
aldi
4.
star wars
5.
last minute
6.
firefox
7.
michael jackson
8.
icq
9.
preisvergleich
10.
confederations cup
Da bekommt man echt einen Knoten ins Hirn. Kann das wirklich alles stimmen, wenn es schon so "öffentlich" ist?

Andererseits, wie viel Prozent der Öffentlichkeit, der Masse, kümmern sich schon um den ganzen Schei... Schaue ich mir die "meist durchgeführten Suchanfragen" bei Google an (Tabelle Links), schwant mir nichts Gutes (wobei wikipedia natürlich schon "Sinn" macht)! Noch "besser" ist ein Blick ins Archiv: da finden wir, als Dauergast unter den Top 10, so was Weltbewegendes wie die Gute "Paris Hilton". BILD als auflagenstärkste Zeitung in Deutschland stimmt mich auch nicht positiv. Von der Seite kommen journalistische Meisterleistungen, wie dieser Artikel zu den Londoner Bombenanschlägen. Vom Fernsehprogramm will ich erst gar nicht reden ("Big Brother", Anwälte "Hinz & Kunz", "Dübel dir einen", oder so..., "Let's TALK about the dirt under my nails ", oder wie heißen die?, "9Live" in Gänze, usw. usf. etc.pp....). Den ganzen Müll gibt es doch überhaupt nur, weil ihn genügend Menschen verkonsumieren!!1

Macht einen einfachen Test und fragt eure Freunde und Bekannte nach der "Brutkastenlüge". Mal sehen, wer irgend etwas darüber weis. Immerhin war das DER "Initialzünder" für den ersten Irak-Krieg der USA (Bush Sen.).

Entschuldigt, mußte mal raus, auch wenn das nicht mal in der Nähe einer präzisen Analyse liegt!

Waren die Fakten nicht auch schon vor dem zweiten Irak-Krieg zugänglich? Was hat BILD darüber berichtet? Was habe die anderen "Mainstreammedien" im VORFELD darüber berichtet? Das gleiche zum 09/11!!! Mittlerweile habe sich viele Dinge, die damals als "Verschwörungskram" denunziert wurden, als richtig und wahr erwiesen. Apropos 09/11, nicht von der BILD: »Whisky statt Allah. - „Al-Qaeda, a Secret Service Operation?“«


Nichtsdestotrotz gab es weltweit Demonstrationen gegen den Krieg. Hat dieser Umstand irgendeinen der relevanten Entscheidungsträger intressiert? Nicht die Bohne!! Blair, Bush & Co. haben nachweislich gelogen! Gab es, auch nur irgendwie geartete, Konsequenzen? Null!!

Lange Rede kurzer Sinn, alles und nichts ist möglich. Und davon kriege ich einen Knoten ins Hirn!

P.S.: Ich lege mich jetzt einfach mal fest: innerhalb eines Jahres wird was "Größeres" passieren. Ich sehe nicht, warum die eingeschlagene "Strategie" verändert werden sollte. Bis dato hat sie, aus Sicht der Initiatoren, bestens funktioniert! Es wird also weitergehen!! Zumal, wenn ich das desaströse Finanzsystem im Hinterkopf habe. Da macht sich ein Krieg doch immer gut. Dadurch können sich die "Weltenlenker" selbst die Absolution erteilen. Schließlich war der Krieg dran schuld, und sonst nichts, oder besser, niemand!!

1Nicht falsch verstehen, ich will auf keinen Fall die Daseinsberechtigung solcher "Sendungen" in Abrede stellen. Auch so etwas muß es geben. Das mittlerweile erreichte Ausmaß, spricht jedoch Bände!!



!! SONSTIGES !!
 


!!!  Ich HOFFE INSTÄNDIG, daß ihr nicht DAS HIER über meine Seite denkt !!!


# 11.08.05 #

Neues vom "Big Brother"

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!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
!! POLITIK !! «Klick

( »Wahlmanifest der WASG!!«  |  »Zwangsanleihe, IG-BAU«)


Bank Lending Survey des Euroraum (Juli '05)

Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) im Euroraum, die von den nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgeführt wird.

Ergebnisse für Deutschland

Ich habe mal die, meiner Meinung nach, wichtigsten Fragen herausgezogen und ein paar kurze Kommentare dazu abgegeben. Finde ich sehr interessant, weil es die Sicht der Bänker wiedergibt.

Alles in allem, sieht es zur Zeit nicht nach einer echten Trendwende aus. Hier und da ein paar leichtere Lockerungen, oder kleinere Nachfragesteigerungen. Nichts jedoch, daß wirklich auf einen echten Schub nach vorne schließen ließe. Aber immerhin, es hätte auch schlechter ausfallen können!!

Hier lang...

*******************************************************************************

Rentenkasse, Schwankungsreserve (Juni '05)

2005

Am Ende des Monats Schwankungsreserve in Monatsausgaben 2005
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
0,41
0,17
0,31
       
Januar
0,48
-0,01
0,28
Februar
0,37
-0,08
0,18
März
0,31
-0,12
0,13
April
0,25
-0,15
0,09
Mai
0,17
-0,09
0,06
Juni
0,16
-0,10
0,06
Juli
"Rentenkassen - Erneuter Einnahmeeinbruch"
August
0,00
0,00
0,00
September
0,00
0,00
0,00
Oktober
0,00
0,00
0,00
November
0,00
0,00
0,00
Dezember
0,00
0,00
0,00

Bitte nicht wundern, daß, für den Mai und den Juni, beide Werte 0,06 betragen. Die sind gerundet. Für den Mai waren das genau 0,064 für den Juni 0,056 (= 889,0 Mill. Euro). Durchaus also eine Verringerung!!

2005
Am Ende des Monats Verfügbare liquide Mittel 2005 [Mill. €]
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
3.935,0
1.048,8
4.938,8
       
Januar
3.910,9
580,4
4.491,3
Februar
2.963,9
278,4
3.242,3
März
2.092,7
339,1
2.431,8
April
1.513,3
394,5
1.907,8
Mai
1.081,0
259,5
1.340,5
Juni
692,4
327,0
1.019,4
Juli
0,00
0,00
0,00
August
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September
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Oktober
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November
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Dezember
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Etwas ausführlicher, wie immer HIER!! Das Original HIER!!

Ich stelle auch nochmals folgenden Link rein: "Rentenkassen-Ausplünderung".
Ich will aber festhalten, daß es sich der Autor, meiner Meinung nach, doch ein wenig zu einfach gemacht hat. Denn was als "versicherungsfremde Leistungen" definiert ist, wird nicht erwähnt. Prinzipiell hat er ja recht, aber ein wenig mehr Details wären schon angebracht. Eine der dort genannten Quellen, "Versicherungsfremde Leistungen - sachgerecht finanzieren!" , gibt einen ganz guten Überblick. Gaaanz so einfach ist die Sache denn doch nicht.

Unser Rentensystem ist letztlich eben doch ein staatliches System. Es sollte also niemanden ernsthaft wundern, daß der Staat sich bei Bedarf (und den hat er ständig) daraus bedient. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum fast alle Politiker an dem bestehenden System festhalten wollen. Staatliche Systeme sind immer dazu angehalten, die eigene Macht zu sichern.
1.) Die zusätzlichen "Bedarfseinnahmen" aus den Rentenkassen kommen da nur gerade recht.
2.) Sollte das System großflächig privatisiert werden, fehlt der "Zugriff" auf die davon abhängigen Empfänger.

Das im Laufe der Zeit die Grenzen, zwischen Staat und staatlichen Rentenkassen, immer fleißender werden, ist nur logisch. Der Staat macht die Gesetze!!! Wer also "versicherungsfremde Leistungen" kritisiert (völlig zu Recht), muß das System grundsätzlich in Frage stellen (was ich persönlich auch mache).

Aber abgesehen von all dem, offensichtlich war der Finanzbedarf des Staates da (das Grundübel). Irgendwoher mußte die Kohle demnach kommen. Ansonsten wäre er wahrscheinlich jetzt schon pleite. Steuererhöhungen wären natürlich sinnvoller gewesen, als die Rentenkassen zu belasten. Machterhalt bedeutet jedoch Stimmenkauf!! Mit offensichtlichen Steuererhöhungen ist das ungleich schwieriger. Es ist überall das Gleiche, hat der Staat als Wirtschaftsteilnehmer seine Finger mit drin, funktioniert's nicht.

Obwohl, vielleicht steckt auch die Versicherungsindustrie dahinter, von wegen private Zwangsrente usw.!! Ein Blick in den Bundestag läßt tief blicken:

ALLIANZ (7 Treffer)
BARMENIA (7 Treffer)
AXA (3 Treffer)
IDUNA (4 Treffer)
????

Ihr könnt ja selbst weiter suchen. Einige sitzen sogar gleich in mehreren Versicherungsgremien. Beispiel "Dr. Wolfgang Gerhardt"
Andererseits sollten durchaus nicht nur Beamten- und Parteiköppe im Bundestag sitzen. DAS ist aber der echte Pferdefuß bei der ganzen Sache: ohne Partei läuft gar nichts! Offiziell gibt es drei Fraktionslose. Der erste ist Martin Hohmann (ex CDU'ler), die anderen Beiden sind Möllemann (Tod) und Gesine Lötzsch. Im Grunde also NIEMAND!!! Ich will das jetzt nicht breittreten, aber wenn sich Machtstrukturen (Parteien) in anderen Machtstrukturen (z.B. Versicherungsindustrie) breit machen (oder umgekehrt), dann....

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Nur Link!!

Sparen bleibt "Out" (USA: "Virtuell" reich sein, prima!)



!! P O L I T I K !!  

Wahlmanifest der WASG

Es gibt da schon ein paar Punkte (ein paar wenige), denen ich sogar zustimmen kann, aber was soll ich von folgendem halten? Wir lesen:

»Wären die Steuereinnahmen noch auf dem Niveau des Jahres 2000, würde der Staat jährlich 60 Mrd € mehr einnehmen.«

Steuereinnahmen Gebietekörperschaften
[Mrd. €]
1991 338,43
... ...
1997 407,59
1998 425,93
1999 453,07
2000 467,25
2001 446,25
2002 441,70
2003 442,24
2004 442,97
Wie bitte?!? Jährlich 60 Mrd.€ mehr?? Mehr als wann?? Wie, zum Teufel, kommen die auf diese Zahl?? Und das auch noch jährlich!! Die Tabelle links (aus BuBa-Monatsberichten) zeigt die Steuereinnahmen der letzten Jahre. Es fallen sofort zwei Sachen auf:

1.) Das von der WASG gewählte "Referenzjahr" 2000, ist durchaus geschickt gewählt, ist es doch das Jahr, mit den höchsten Steuereinnahmen überhaupt.
Keine Rede davon, daß die Steuereinnahmen nur drei Jahre vorher (1997) ca. 60 Mrd.€, oder knapp 15%, weniger betrugen (Meinten die DAS mit den 60 Mrd. jährlich mehr, im Vergleich zu 1997??). Neun Jahre zuvor (1991), lagen diese sogar um 128,82 Mrd.€, oder ca. 38%, niedriger (Warum schreiben sie nicht, daß es jährlich sogar 128 Mrd.€ mehr sein könnten? Im Vergleich zu 1991 passt das doch?!)
Oder anders herum: der Staat hat seine Steuereinnahmen in neun Jahren um 38% gesteigert, und es langt trotzdem nicht? Wäre das nicht eine Erwähnung wert???

2.) Die Differenz von 2000 zu 2001 beträgt -21 Mrd.€ !! Das ist sicherlich ein ordentlicher Batzen, keine Frage. Von den 60 Mrd.€ der WASG, sind sie allerdings meilenweit entfernt. Und immerhin liegen die 442,97 Mrd.€ Steuereinnahmen für 2004, immer noch um 16 Mrd.€ über denen von 1998, gerade mal sechs Jahre zuvor.


Entweder ich kapier da was nicht, oder die WASG hantiert wissentlich mit falschen Zahlen. In diesem Falle sagt das so einiges über die Glaubwürdigkeit der WASG aus. Aber wer überprüft so was schon? 60 Mrd.€ jährliche Mehreinnahmen klingt auf jeden Fall mal gut. Wo die Zahl herkommt, spielt keine Rolle!!

Weiter im Text:

»Öffentliche und öffentlich geförderte Beschäftigung müssen ausgebaut und die aktive Arbeitsmarktpolitik wieder aufgestockt werden.«

Die werden's nie kapieren. Woher bekommt der Staat seine Steuereinnahmen (die der WASG ja offensichtlich zu klein sind, siehe oben)? Nur von den "Privaten" (Unternehmen und Privatpersonen)!!! Das aber wiederum nur dann, wenn diese sich Verschulden. Wie soll das aber in ausreichendem Maße geschehen, wenn der Staatsanteil weiter hochgeschraubt wird? Wer verschuldet sich schon freiwillig, wenn die Krake Staat unmittelbar zuschlägt? Ich kann mich nur wiederholen:
»Kredit = lateinisch "credere": Vertrauen schenken, glauben«  Der psychologische Effekt sollte niemals unterschätzt werden (eine "Alternative" liegt natürlich im Zwang für die Privaten, siehe unten: Zwangsanleihe).

Genauso wenig der "technische" Effekt. Knapp 50% Staatsquote (bei hedonischem BIP) sind also nicht genug? Nebenbei, wie man dabei von »Neoliberalismus« reden kann, werde ich nie verstehen. Wer oder was soll dann noch besteuert werden, wenn alles, oder dann zumindest mehr und mehr, fest in staatlicher Hand ist? 55% der Steuereinnahmen gehen direkt und ausschließlich für den "laufenden Betrieb" des Staates "drauf" (>>). Möglicherweise sollte hierüber mal nachgedacht werden!! Vor allem, wenn ich an die zukünftigen Kosten denke: "Dritter Versorgungsbericht der Bundesregierung" . Die würden dann ja noch schlimmer ausfallen.

Die WASG hat, meiner Meinung nach, ja sogar recht, wenn sie schreibt, daß »...die Steuerschlupflöcher für Unternehmen und Bezieher hoher Einkommen gestopft werden müssen...« . Nur, erstens, kann das nicht für sich alleine geschehen, sondern innerhalb einer echten Steuerreform, und zweitens, kann der gleichzeitige Ausbau des öffentlichen Sektors nicht die Konsequenz aus diesen bestehenden "Unzulänglichkeiten" sein.

»Gegen die Arbeitslosigkeit brauchen wir deutliche Arbeitszeitverkürzungen. Dazu gehört auf gesetzlicher Ebene als erster Schritt eine wirksame Begrenzung der Arbeitszeiten.«

Na dann, warum nicht auf 10 Stunden / Woche runterdrehen? Nach obiger Logik hätten wir dann Vollbeschäftigung. Zudem, mit oder ohne Lohnausgleich? Das ist doch pillepalle. Es gibt keinen definiert großen Arbeitskuchen, der nur gleichmäßig verteilt werden muß. Schaue ich mir die größten BIP-Zuwachsraten an (50'er-70'er Jahre, >>) und vergleiche ich diese mit den langfristigen, durchschnittlichen, tariflichen Wochenarbeitszeiten (von 47,5h in den 50'er, bis 40h Ende der 70'er, >>), gehe dazu nochmal zurück zur Staatsquote, so komme ich nicht umhin, starke Zweifel an dem WASG'schen Vorhaben zu hegen. Das heißt nicht, daß Arbeitszeitverkürzungen grundsätzlich quatsch sind. Wo es passt, sollen diejenigen Betriebe das tun. Wo es aber nicht passt, kann daß nicht gesetzlich vorgeschrieben sein!!

So viel von mir dazu, in aller Kürze. Vorsichtig ausgedrückt: äußerst fragwürdig, das alles. Letzlich muß jeder selbst entscheiden. Ich (!!) jedenfalls, habe kein Bock auf Sozialismus. Darauf liefe es wohl, grob gesagt, hinaus. Schon gar nicht, wenn der auch noch mit falschen Zahlen erreicht werden soll. Wer selbst einen Blick in das Manifest werfen will: HIER.

P.S.: Ich will hier nicht Partei ergreifen
!! Über die anderen Parteien bin ich ja auch schon oft genug hergezogen. Heute war halt mal die WASG dran. Verdient haben es alle !! Und wäre mir nicht die Sache mit den 60 Mrd.€ ins Auge gesprungen, hätte mich das auch nicht weiter interessiert.

--------------------

Weil ich gerade von "Sozialismus" sprach. 

Die ZWANGSanleihe wird spruchreif!!!

Bezüglich der "Zukunftsanleihe" (Zwangsanleihe) des Hr. Wiesehügel von der IG-BAU (siehe kurz Vortag), habe ich die IG-BAU mal kontaktiert und ein paar Fragen gestellt. Ich weiß nicht, ob meine Fragen der Weisheit letzter Schluß sind, aber die Antworten sind recht aufschlußreich. Wollte ich euch nicht vorenthalten.


1.) Diese "Zukunftsanleihe", wie Sie es, rethorisch hübsch aufpoliert, nennen, ist meiner Auslegung nach, nichts anderes als eine Zwangsanleihe. Jedenfalls impliziert das die Textstelle "erhoben wird" recht eindeutig.
Ist meine Interpretation dahingehend korrekt?

Antwort zu 1:
Die IG BAU spricht sich für einen Zeichnungszwang der Zukunftsanleihe aus, da das Prinzip der Freiwilligkeit kaum zu nennenswerten zusätzlichen Finanzmitteln für die Kommunen führen würde.

1a) Wenn ja (!!), stellt sich mir unwillkürlich die Frage, in was für einem Staat wir dann leben würden, wenn er, NOCH mehr als momentan sowieso schon, regelmäßig das Geld aus seinen Bürgern herauspresst. Ein Staatsanteil von 50% des -hedonisch aufgemotzten- BIP's, ist immer noch nicht genug?

Antwort zu 1a:
Ihr Hinweis auf den bereits gegenwärtig hohen Staatsanteil ist insofern nicht hilfreich, als es gleichzeitig nachweislich ein dramatisches Investitionsdefizit insbesondere der Kommunen gibt.

2a) Die von Ihnen genannten 30 Mrd.€, wären demnach nichts anderes, als zusätzliche Staatsverschuldung. Der Umlauf von "Anleihen der öffentlichen Hand" betrug im Mai '05 ca. 1,04 Billionen Euro!! Wie sollen "Ihre" Anleihen das Problem lösen, wenn das Ausmaß der bisherigen Anleihen eines DER Probleme IST??? Wo liegt der Unterschied zu den bisherigen Staatsschulden dieser Art?

Antwort zu 2a:
Richtig ist, dass die Mittel der Zukunftsanleihe eine zusätzliche Staatsverschuldung bedeuten. Der von Ihnen erfragte Unterschied zu den bisherigen Staatsschulden lässt sich wie folgt beantworten:

Die rechtlichen Verschuldungsmöglichkeiten der Kommunen sind um ein Vielfaches enger gesteckt als die von Bund und Ländern. Gerade aus diesem Grunde ist es vielen Kommunen, die z. B. massive Einbrüche der Gewerbesteuer zu verzeichnen hatten, nicht mehr möglich, auch nur den Infrastrukturbestand wie beispielsweise Straßen und Gehwege zu erhalten. Genau aus diesem Grunde sind zinsgünstige oder zinsfreie Kredite eines der wenigen Instrumente, die nach Auffassung von Experten das kommunale Infrastrukturdefizit zumindest eindämmen würden.

2b) Nach Ihrem Vorschlag (...die bei den Beziehern höherer Einkommen und Kapitalgesellschaften erhoben wird...) sind zukünftig also höhere Einkommen und KG die Empfänger der zu leistenden Zinszahlungen. Und NUR diese, wenn ich Sie richtig verstanden habe. Die zu zahlenden Zinsen fließen also direkt von den Steuerzahlern, in die Taschen der "höheren Einkommen" und der "KG".
Wie ist dieser Umstand dazu angetan, die bestehenden Probleme zu lösen?

Antwort zu 2b:
Ihr Rückschluss, dass die Bezieher höherer Einkommen und Kapitalgesellschaften die Empfänger der zu leistenden Zinszahlungen seien und von daher eine Umverteilung von Arm zu Reich stattfinde ist falsch, da aus Gründen der Anreizwirkung für die kommunale Investitionstätigkeit die Zukunftsanleihe ohne Zinszahlungen zu zeichnen ist.

Zusätzliche Info:

Alle Steuerpflichtigen, mit einem zu versteuernden Einkommen von über 55000 Euro sowie Kapitalgesellschaften, haben eine Anleihe in Höhe von einem Prozent ihrer Einkünfte oder Gewinne zu zeichnen.....Bei der langen Laufzeit der Anleihe
– die Rückzahlung erfolgt nach 25 Jahren.....(>>)

Die IG-Bau sollte wenigstens den Anstand besitzen, das Kind beim Namen zu nennen: "partielle" Steuererhöhungen!!! Nun gut, es wird eng und enger, und dererlei Vorschläge -inkl. noch weitergehender- werden wir noch häufiger vorgesetzt bekommen. Der Staat selbst, ist diesbezüglich immer ganz weit vorne:

Neues Insolvenzrecht soll Finanzämter bevorzugen - Auch Sozialversicherungen bekommen Vorrang vor anderen Schuldnern - Scharfe Kritik von Insolvenzverwaltern

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Nur Link!!

Gute Laune in D.C. und Corporate America (Bush und seine Kumpel der Energie-Wirtschaft)

# 04.08.05 #


!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
!! POLITIK !! «Klick

( »Pentagonstrike«)


Neues von der Kreditfront (Juni '05)

Vorab 1:

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":
.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....
Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.


1.)
Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum))



(>>)

Tilgung Wertpapiere in Mrd.€
Nov 04 81,8
Dez 04 82,8
Jan 05 84,6
Feb 05 70,0
März 05 68,8
April 05 44,3
Mai 05 72,7
Juni 05 85,4
(>>, Emissionsstatistiken)
Wie ich die letzten beiden Male schrieb...

Offensichtlich liegt der enorme Anstieg der Verschuldung über die "Wertpapiere" [und damit der kompletten Neuverschuldung] an der unterdurchschnittlichen Tilgung im April '05.

.....
Augenscheinlich ist der April als "Einmaleffekt" anzusehen, mindestens aber als -im positiven Sinne- eher außergewöhnlich. Solche Tilgungszahlen kamen zwar immer mal wieder vor (>>), sind aber, wenigstens in der jüngeren Vergangenheit, doch eher die Ausnahme, denn die Regel. Ich gehe deshalb davon aus, daß sich das in dieser Art und Weise nicht fortsetzen wird. Bei zukünftigen "normalen" Tilgungswerten, können wir uns in den nächsten Monaten vermutlich auf einige Rückschläge einstellen.
.....


...kommt die dringend benötigte, zusätzliche Neuverschuldung einfach nicht zustande, wenn die Tilgungszahlen der Wertpapiere (Anleihen usw.) im "normalen" Bereich liegen (siehe Tabelle links). Eine grundsätzliche Verschuldungsbereitschaft ist einfach nicht zu erkennen.

Ein Minus von insg. 41,36 Mrd.€, oder 1,11% !! Das ist wirklich heftig. Erst recht, wenn wir den -auch schon recht kräftigen- vormaligen Rückgang von -0,79 % mit einbeziehen. Somit ist von dem schönen Anstieg im April nicht mehr viel übrig geblieben. Wobei der Juni-Abtaucher nicht nur den Wertpapieren zuzurechnen ist. Bei diesen ging es zwar um ca. 26 Mrd.€ runter, aber auch die Buchkredite hat es diesmal, mit einem Minus von ca. 14 Mrd.€, "erwischt".

Für das Gesamtjahr ergibt sich dadurch -bis jetzt- immerhin noch ein Zuwachs von 48,12 Mrd.€, oder 1,33% (Dez 04 = 3630,81; Juni 05 = 3678,93 Mrd.€). Das reicht mal eben zum "Rumwurschteln", aber nicht zum "den-Karren-aus-dem-Dreck-ziehen".


2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)


(>>)

Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen
(INKLUSIVE Wertpapiere)
. Mrd.€ Veränderung in %
1999 2265,40 6,94
2000 2387,01 5,37
2001 2425,99 1,63
2002 2411,07 -0,62
2003 2409,93 -0,05
2004 2397,64 -0,51
Jan 05 2396,81 -0,04
Feb 05 2394,91 -0,08
März 05 2395,58 0,03
April 05 2433,30 1,58
Mai 05 2416,41 -0,70
Juni 05 2398,33 -0,75
Nur die Buchkredite betrachtend (Graphik), hat sich, wie schon seit ca. 2-3 Jahren, mal wieder nichts getan.

Ein Miniplus von 1,94 Mrd.€, oder 0,09%. Ich kann nichts dafür, ich kann mich da nur wiederholen: das ist schlicht zu Mager, um "von innen" heraus Impulse zu setzen.


Vor allem, wenn wir uns die Statistik inklusive der Wertpapiere anschauen. Nebenstehende Tabelle zeigt für den Juni ein Minus von satten 18,08 Mrd.€, oder 0,75%. Auch hier ist, zusammen mit den -0,70% aus dem Mai, beinahe nichts mehr vom April-Zuwachs übrig.

Seit Anfang des Jahres, liegen wir (inklusive Wertpapiere) mit nicht nennenswerten 0,69 Mrd.€,  oder 0,029 % im posotiven Bereich. Bei den Buchkrediten sieht es im Grunde gleich aus.

Das alles schaut wahrlich nicht gut aus, und hat selbstverständlich Folgen: "Unternehmensinsolvenzen rückläufig – Privatinsolvenzen nehmen kräftig zu"

In diesem Zusammenhang ist vielleicht die Definition der Bundesbank zu den, in der Kreditvergabe-Statistik genannten, "Privatpersonen" ganz interessant. Nur mal so zur Info:

Dieser Sektor umfasst

a) wirtschaftlich Selbständige, das sind Einzelkaufleute, Gewerbetreibende, freiberuflich Tätige, Landwirte, ferner Privatpersonen, deren Einkommen überwiegend aus Vermögen stammt,

b) wirtschaftlich Unselbständige (auch Arbeitslose), das sind Arbeiter, Angestellte, Beamte, Rentner und Pensionäre,

c) sonstige Privatpersonen (Hausfrauen, Kinder, Schüler, Studenten, in Ausbildung befindliche Personen, Personen ohne Berufsangabe), die auch nicht auf Grund anderer Unterlagen den beiden vorgenannten Gruppen zugeordnet werden können.

Zu den Privatpersonen zählen auch Mehrheiten von natürlichen Personen (zum Beispiel Erbengemeinschaften). Falls nach den Untersektoren a) bis c) gegliedert wird, sind solche Personengemeinschaften nach dem ersten Verfügungsberechtigten einzuordnen. Wohnungseigentümergemeinschaften nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sind den wirtschaftlich unselbständigen Privatpersonen zuzurechnen. (>>)

Kurz noch die...

3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005 (Mrd. €)

Feb. '05 = 8784,9;  März '05 = 8844,2;  April '05 = 8954,3; Mai '05 = 9026,2;  Juni '05 = 9139,3  (>>)

Differenz von Juni auf Mai '05 = 110,1 Mrd.€, oder 1,25% (Vormonat Mai '05 auf April '05 = 71,9 Mrd.€, oder 0,80%). Teile ich die +110,1 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +9,18 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig. Trotzdem, recht ansehnlich, wie ich meine! Zumal die deutschen Ergebnisse ja auch enthalten sind. Im Rest Europas läuft es eigentlich ganz gut (zumindest mit diesen Zahlen als Grundlage).


Damit läßt sich auch ein Detail, des bereits weiter oben verlinkten Artikels, zu den "Unternehmensinsolvenzen", erklären. Das Gros der Pleiten in der BRD, trifft nämlich Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von 1-5 Personen (
"Eher kleinere Betriebe betroffen"). Diese Unternehmen haben, meines Erachtens, einfach keinen, oder zumindest kaum, Zugang zu den "Geldern" aus dem Ausland. Hauptprofiteure sind größere bis große Unternehmen, die Exportieren können. Dort bleibt der "Geldfluß" aus dem Ausland, sozusagen, hängen (z.B. auch Aktien?!). "Malermeister Schmidt" lebt aber hauptsächlich von "new Credits", die in Deutschland generiert werden - und da kommt eben einfach nichts nach.

"Gesund" ist das alles nicht. Stichworte Markmacht-->Monopole (zumindest aber starke Konzentrationen)-->steigender Einfluß auf alles (inklusive Politik) usw, usf.

Es geht kein Weg daran vorbei: verfallen die deutschen "Unternehmen und Privatpersonen" nicht bald einem Verschuldungsrausch, bricht weiterhin mehr und mehr die Basis weg - auch und gerade die Steuerbasis.

So weit mal meine Interpretationen!

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Die ZWANGSanleihe wird spruchreif!!!

Folgendes Zitat, von IG BAU Chef Klaus Wiesehügel, solltet ihr wirklich mehrfach lesen:

 Die notwendigen Mittel will die IG BAU den Kommunen mit einer Zukunftsanleihe bereitstellen, die bei den Beziehern höherer Einkommen und Kapitalgesellschaften erhoben wird. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhielten hiermit die Kommunen insgesamt 30 Milliarden Euro. (>>)

Das "erhoben wird" kann ich gar nicht genug hervorheben, bedeutet es doch nichts anderes, als daß damit ZWANGSanleihen gemeint sind.

Aber wahrscheinlich freuen sich die "Bezieher höherer Einkommen und Kapitalgesellschaften" sogar darüber . Anleihen -Zwang hin oder her- haben die Eigenschaft, daß sie, zzgl. Zinsen, an den Besitzer zurückbezahlt werden müssen. D.h., das noch mehr Steuereinnahmen, über den Umweg Staatsanleihen, an "die Reichen usw." umgeleitet werden. Sogar ausschließlich an diese, denn andere werden ja "verschont"!

Und es ist ja nicht so, daß der Staat nicht schon genug Anleihen begeben hat. DAS IST nämlich die Verschuldung, die dem Staat das Wasser bis zum Hals stehen läßt. Wiesenhügel schlägt also genau das vor, was seit Jahrzehnten eh schon läuft, nur dann eben unter Zwang . Es sei denn, er beabsichtigt die Anleihen so zu gestalten, daß der Staat sie nicht begleichen muß. Das wäre dann schlicht und ergreifend "Zwangsenteignung". Diesen Punkt verfolge ich aber lieber nicht weiter, sonst werde ich noch ausfällig!!

Von was will der gute Hr. Wiesehügel die zusätzlichen 30 Mrd.€ Staatsverschuldung zurück bezahlen (Zwangsenteignung mal außen vor)? Irgendjemand muß sich dafür zusätzlich verschulden (sonst abrutschen in Deflation)! Entweder der Staat selbst (tolle, weitsichtige Lösung Hr. Wiesehügel), oder die Steuerzahler. Angesichts des Raubrittertums werden die sich das aber 'zig-mal überlegen. Wer noch was hat, wird rasiert!! Äußerst vertrauensbildend. So wird das nichts!!! Es lebe der Sozialismus!!

Natürlich ist der Mann kein "Offizeiller", und es steht in den Sternen, ob so etwas (oder Vergleichbares) wirklich kommt. Neu in der Geschichte wäre es jedenfalls nicht (siehe unten, was ich so auf die Schnelle gefunden habe).
Jedoch, die Saat ist gesät. Ich bin mir ziemlich sicher, daß wir von solcherlei Dingen in Zukunft verstärkt zu hören bekommen. Wie sich Geschichte doch wiederholt...


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Schließlich zerbricht die florentinische Oligarchie des frühen 15. Jahrhunderts an der andauernden außenpolitischen Krise und dem daraus resultierenden innenpolitischen Unfrieden der zwanziger und beginnenden dreißiger Jahre. Der ständige Kriegszustand gegen Mailand und Lucca belastet die finanzielle Situation der Stadt außerordentlich. Um die militärischen Ausgaben zu decken werden Lebensmittel und Rohstoffe hoch besteuert, außerdem bedient sich die Kommune in großem Umfang der Zwangsanleihen. Die Besteuerung der Bürger begründete sich auf die Schätzung ihres Vermögens durch ihre Nachbarn - was ständigen Streit und große Unzufriedenheit unter der Bevölkerung hervorruf.
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/k10/5906.html

Spanien wurde der Mittelpunkt einer mit großartigen Machtmitteln ins Werk gesetzten katholischen Reaktionspolitik, welche den Sieg des römischen Papismus ( zugleich über Türken und Ketzer erstreiten wollte. Zu diesem Zweck unterdrückte Philipp II.1556-98) den Rest der politischen Freiheiten und unterwarf alle Stände einem unumschränkten Despotismus. Die unaufhörlichen Kriege zehrten nicht nur die reichen Einkünfte der Kolonien auf, sondern zwangen den König, auf immer neue Mittel zu sinnen, seine Einnahmen zu mehren: Jedes Eigentum (außer dem der Kirche) und jedes Gewerbe wurde mit drückendsten Steuern belegt, Schulden aller Art aufgenommen, aber nicht bedient, die Münze verschlechtert, Ehren und Ämter käuflich gemacht und schließlich so genannte Donativen, Zwangsanleihen, den Einwohnern abgefordert. Doch die spanische Reaktionspolitik erzielte dabei keine wesentlichen Erfolge. Der Versuch, England wieder der katholischen Kirche zu unterwerfen, scheiterte 1588 mit dem Untergang der großen Armada.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Spaniens

Um den Reparationsforderungen, insbesondere unter dem Druck Frankreichs, dennoch nachzukommen, sah sich die Reichsregierung unter Reichspräsident Friedrich Ebert 1922 veranlasst als „ultima ratio“ eine Zwangsanleihe aufzulegen, da alle Möglichkeiten einer freiwilligen Kreditbeschaffung aufgrund der durch die Inflation zerrütteten Währung ausgeschöpft waren. Die Zwangsanleihe wurde von Juli 1922 bis März 1923 emittiert auf Grundlage des Gesetzes über die Zwangsanleihe vom 20.7.1922. Praktisch war die Auflage dieser Anleihe eine Vermögensteuerabgabe.
http://www.nonvaleurs.de/boerselaub/zwangsanleihe/body_zwangsanleihe.html

Den Schlüssel sucht der Autor in der Konstellation des Jahres 1938: Damals erreichte die öffentliche Verschuldung aufgrund der forcierten Aufrüstung und der breitenwirksamen Steuer- und Sozialpolitik Rekordmarken; die Staatsfinanzen standen vor dem Bankrott. In dieser Situation verfielen die NS-Finanzexperten auf die Idee, sich des jüdischen Vermögens durch Umwandlung in staatliche Zwangsanleihen zu bemächtigen.
http://zeus.zeit.de/text/2005/11/P-Aly

Mit diesem Ziel regierte König Karl I. (1606 - 1649) mit absolutistischen Mitteln elf Jahre lang, von 1629 bis 1640, ohne auch nur ein einziges Mal das Parlament einzuberufen. Er führte ohne Zustimmung des Parlaments 1629 Zwangsanleihen ein, um die chronische Finanznot des Königshauses einzudämmen. ,,Wo sich Widerstand gegen die neue Abgabe erhob, antwortete der König mit Verhaftungen. Wo seine Gefängnisse dafür nicht Platz boten, ging er mit Zwangseinquartierung vor und ließ die Kosten für den Unterhalt seiner Soldaten von den Quartieropfern tragen."
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/pom/6139.html

Eine der ältesten öffentlichen Banken Europas, die 1408 durch den Zusammenschluss von Gläubigern des Stadtstaates Genua gegründet wurde. Durch die Kriege mit Venedig musste der Stadtstaat Zwangsanleihen bei reichen Bürgern aufnehmen, die von der Bank verwaltet wurden.
http://www.anumis.de/lexikon/c/pc032.html

Als Chlodwig im Jahr 500 den Burgunder-König Gundebald angriff, verriet Alarich zwar seine Neigung, diesem beizustehen und reizte dadurch den MEROWINGER noch mehr, die Westgoten anzugreifen, fand aber nicht den Mut zur Tat. Im Jahre 507 erklärte der katholische Chlodwig den arianischen Westgoten den Krieg. Alarich, obzwar er einen Angriff längst voraussehen mußte, war mangelhaft vorbereitet; er schaffte sich Geld durch Münzverschlechterung und durch Zwangsanleihen nötigte er auch die widerwilligen Römer zum Kriegsdienst.
http://www.mittelalter-genealogie.de/_voelkerwanderung/a/alarich_2_westgoten_koenig_507/alarich_2_westgoten_koenig_507.html



!! P O L I T I K !!  

Pentagonstrike

FLASHVIDEO

Wer es noch nicht gesehen hat... Bis auf die, für meinen Geschmack, zu reißerische Musik, mindestens einen Blick wert!!!

# 01.08.05 #

Neues vom "Big Brother"

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Ansonsten: viele Bildchen heute!!

!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
!! POLITIK !! «Klick

( »NEUE GESCHICHTSPOLITIK AN FRANKREICHS SCHULEN«  |  »Folgen der Genmanipulation - Gen springt auf andere Pflanzenarten über«)  |  
»Peak Oil - Das Ende des billigen Erdöls«


USA / Schuldendienst der US-Konsumenten

Die Zahlen für das ertse Quartal 2005 sind da. Erstmal die Tabelle mit den Zahlen seit 2004:

Household debt service payments and financial obligations as a percentage of disposable personal income; seasonally adjusted (die komplette Tabelle HIER)

Quarter DSR FOR
Total Renter Homeowner
Total Mortgage Consumer
... ... ... ... ... ... ...
04q1 13.17 18.35 31.82 15.83 9.82 6.01
04q2 13.17 18.31 31.48 15.85 9.91 5.94
04q3 13.34 18.47 31.44 16.05 10.10 5.95
04q4 13.18 18.22 30.87 15.88 10.09 5.79
05q1 13.40 18.45 30.63 16.16 10.35 5.82

1.) The household debt service ratio (DSR) is an estimate of the ratio of debt payments to disposable personal income. Debt payments consist of the estimated required payments on outstanding mortgage and consumer debt.

2.) The financial obligations ratio (FOR) adds automobile lease payments, rental payments on tenant-occupied property, homeowners' insurance, and property tax payments to the debt service ratio.


1.) 13,4% beim DSR (debt servise ratio), das "nackte" Verhältnis von Schuldendienst zu persönlichem Einkommen, das ist HIGH SCORE!!!!! 

Der langfristige Vergleich für den Überblick. Der "High Score" ist zu erahnen.



Kurzfristig. Hier sehen wir jetzt sehr deutlich, daß die aktuellen 13,4% ein Allzeithoch sind (wenn auch vorerst wirklich nur minimal)!!!



Besonders sticht ins Auge (Tabelle), daß die Hypothekenzahlungen (Mortgages) stark angestiegen sind. Und weil das so ist, muß ich euch leider wieder etwas zu lesen vorsetzen. Ich hatte das vor längerer Zeit schonmal, aber es könnte eine Erklärung für den Anstieg sein (sicherlich neben den Zinserhöhungen). Deshalb wiederhole ich es nochmals. Gleichzeitig wirft es ein recht düsteres Bild auf die zukünftige Entwicklung. Lest selbst:

Das plötzlich aufflammende Interesse am Immobilienmarkt führte zu einem Phänomen, das die New York Times eine höchst gefährliche „Billionen-Dollar-Wette“ nennt. Zur Erklärung: Auf die neue Lust am Eigenheim reagierten die Hypothekenbanken mit kreativen Kredit-Modellen, über die viele Kunden Häuser finanzieren konnten, die weit außerhalb deren wirklicher finanzieller Reichweite lagen. Die Kunden waren dabei stets die letzten, die das beunruhigte, wie Eric Appelbaum von der Apple Mortgage Corporation in New York erklärt: „Viele Leute sagen uns, sie hätten sich ihr Haus nicht leisten können, gäbe es nicht die Nur-Zins-Modelle. Das ist eigentlich absurd.“

Absurd – und gefährlich. Denn Kreditnehmer übernehmen sich mit Hypotheken, deren Raten für „nur Zins“ sie sich leisten können. Das geht über zwei oder drei Jahre gut. Danach aber schlägt die Gläubigerbank die Abzahlung des Darlehens drauf, und die durchschnittliche Monatsrate für einen 300 000 Dollar schweren Kredit klettert von 1250 Dollar auf satte 2100 Dollar. Manche Familie dürfte mit diesem Aufschlag um fast 70 Prozent zu kämpfen haben.

Im vergangenen Jahr waren die Nur-Zins-Modelle die gefragtesten Hypotheken in Amerika. In diesem Jahr machen sie noch 40 Prozent aus, während ein neues Modell immer wichtiger wird, dessen Fachbezeichnung „option-ARM“ nur Experten erklären und sicherlich nicht alle Kreditnehmer verstehen können.

Beim „option-ARM“ sind die Zinszahlungen für die ersten fünf Jahre auf ein Minimum von 1,25 Prozent festgelegt. Das ist weniger als ein Viertel der zur Zeit marktüblichen 5,25 Prozent, die Kunden für einen 30-jährigen Kredit mit festgelegten Raten zahlen. Nach Ablauf der fünf Jahre allerdings steigt die monatliche Rate dramatisch an, der Kunde zahlt einen vorher nicht festgelegten Zinssatz, der sich am – bis dahin wohl weiter gestiegenen – Leitzins anlehnt.

Bis zu 40 Prozent aller Hypotheken über 360 000 Dollar sind in diesem Jahr „option-ARM“, hat die UBS berechnet. Die Analysten wissen auch, dass sich 70 Prozent der Kreditnehmer jeden Monat für die Rückzahlung des Mindestbetrages entscheiden, obwohl höhere Zahlungen erlaubt und langfristig günstiger sind. Robert Binette, Mortgagehändler bei Hamilton Mortgage im US-Bundesstaat Connecticut, hat die Folgen berechnet: Wer einen Kredit über 400 000 Dollar in den ersten fünf Jahren mit Mindestzahlungen abstottert, erhöht in dieser Zeit seine Schulden auf 427 000 Dollar. Dazu kommt, dass die monatliche Rate nach fünf Jahren von 1718 Dollar auf 2580 Dollar steigt. Auch dieser Sprung um mehr als 50 Prozent birgt Risiken für den Hausbesitzer.

Allgemein betrachtet liegen die Risiken im Übergang von einem günstiegen Einstiegstarif zu den langfristigen Monatsraten. Entsprechend der Bewegungen am Häsuermarkt sind in diesem Jahr Kredite im Wert von 80 Milliarden Dollar davon betroffen, wie die Deutsche Bank berechnet hat. Im nächsten Jahr werden es 300 Milliarden Dollar sein und 2007 – daher der Hinweis der New York Times auf die „Billionen-Dollar-Wette“ – wechseln Kredite im Wert von 1 Billion Dollar zu höheren Raten.

http://www.wsc.de/index.php?id=8759


Außerdem: 

.....
Die zuerst von Platzen der Blase Betroffenen sind die Hausbesitzer mit variablen Hypothekenzinsen. Ein düsteres Omen: In den letzten drei Jahren hat sich deren Anzahl auf 59% von Gesamt erhöht (man hoffte auf immer weiter fallende Zinssätze). Steigende Zinsen wirken hier wie ein Axtschlag. Aber selbst die Schuldner mit festen Zinssätzen würden wegen der einbrechenden Konjunktur und dem Unvermögen weitere Kredite und damit wie bisher üblich, Bargeld zwecks Konsum aus der Immobilie zu ziehen, erheblich zu leiden haben.
.....
Aus: "Die Immobilienblase sucht ihre Nadel"


Da droht eindeutig ungemach!!!!!!

2.) Inklusive "Auto Leasing/Kredit", "Miet(Eigentumswohnungen", "Versicherungen für Hausbesitzer" und "Vermögenssteuer auf Immobilien", der financial obligations ratio (FOR), ist die aktuelle Zahl zwar nicht auf Allzeithoch...



...-was nicht weiter verwundert, denke ich z.B. an die Nullzins-Verkaufspolitik der US-Automobilhersteller seit ein paar Jahren, was zwar gut für diese Statistik hier ist, schlecht dagegen für die Autohersteller- aber auf reichlich hohem Niveau allemal. Und all das, obwohl die Zinsen, trotz der Anhebungen der letzten Zeit, immer noch extrem niedrig sind:





Solange (!!) die Teilnehmer noch bereit, oder in der Lage sind, sich weiterhin zusätzllich zu verschulden, spielt das alles im Grunde keine Rolle. Allerdings, das abschließend, sehen wir, zumindest bei den "Consumer Credits" und für den Moment (weshalb das natürlich noch nicht allzuviel bedeutet, die sind ja nicht klein zu kriegen), leichte Ermüdungserscheinungen (bitte HIER selbst nachschauen). Mal sehen wie sich das alles weiterentwickelt.

Zusammenfassend wage ich die Behauptung, daß die US-Konsumenten immer weniger in der Lage sind, einen "Stress Test" zu bestehen (siehe folgend für Lebensversicherungen).

P.S.: Nicht ganz unwichtig!!

In addition to providing data for the first quarter of 2005, this release incorporates both newly received and revised historical data. The 2004:Q4 dips in the ratios partially reflect an increase in income due to the one-time Microsoft dividend payment. In the absence of the Microsoft dividend payment, the estimated values of the ratios in the fourth quarter would be: DSR, 13.32; FOR, 18.43; renter FOR, 30.98; homeowner FOR, 16.08; homeowner mortgage FOR, 10.22; homeowner consumer FOR, 5.86.


Einmaleffekt!!? Ich glaube kaum, daß das SO wiederholbar ist.

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Gar nicht mal so uninteressant.

Im Fitch Stress Test fallen 45 der 93 deutschen Lebensversicherer durch
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Bei einem Stress-Test wird die ausreichende Höhe und die Sicherheit der Kapitalanlagen bestimmt, in dem überprüft wird, ob der Marktwert der Kapitalanlagen (gebundenesVermögen) auch dann noch zur Bedeckung der Verpflichtungen ausreicht, wenn es zu einer vorher definierten Stresssituation an den Kapitalmärkten kommt.
.....
Zum 31. März 2004 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Kriterien für den Stress-Test der Branche gelockert.
.....
Die Änderungen begünstigen Lebensversicherer mit überdurchschnittlichen Aktienquoten in den Kapitalanlagen, da nun Absicherungsmaßnahmen wie z.B. Hedges in den Bilanzen berücksichtigt werden dürfen. Anstelle von zwei Stress-Szenarien sieht der neue Stess-Test drei Belastungsstufen vor. Das erste Szenario (R10) nimmt einen Marktwertverlust festverzinslicher Wert-papiere in Höhe von 10% an. Die zweiteStufe (A35) unterstellt einen Kursrutschder Aktienmärkte um 35%. Das dritte Szenario (RA25) sieht schließlich einenkombinierten Marktwertverlust von festverzinslichen Wertpapieren in Höhevon 5% und einen Rückgang der Aktienbewertungen um 20% vor.
.....
Fitch ist der Ansicht, dass es besser gewesen wäre, den alten Stress-Test mit Belastungsszenarien von -5% bzw. -10% für Rentenpapiere und -20% bzw. -35% für Aktien, Beteiligungen und Investmentanteilen beizubehalten. Die alten Stress-Test Annahmen sind trotz geringer Wahrscheinlichkeit von 0,1% bereits in der vollen finanziellen Belastungsintensität in der Realität eingetroffen, mit bekannten Folgen.
.....
Darüber hinaus berücksichtigt lediglich der Fitch Stress-Test Wertverluste bei Immobilien mit einem Abschlag von 15%. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Krise bei offenen Immobilienfonds erscheint eine Berücksichtigung von Verlusten auf Immobilien als angemessen.
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Daher werden bei den Stress-Tests von Fitch auch künftig mehr Lebensversicherer den Test nicht bestehen, als bei demjenigen der BaFin (Im Jahr 2004 schafften dennoch 12 Lebensversicherer den modifizierten Stress-Test der BaFin nicht).
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Insgesamt haben von 93 analysierten Unternehmen 48 den Stresstest bestanden, entsprechend 45 Versicherer nicht bestanden.
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Komplett...

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Die unheilige Allianz zwischen Politik und Finanzunternehmen am Beispiel deutscher Lebensversicherungen
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Zunächst liegt es im Interesse des politischen Systems, ein Thema selbst zu gestalten und staatlich zu regulieren. Auf diese Weise glaubt die Politik sich zu legitimieren, und sichert sich zugleich Einfluss.
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Der verschuldete Staat benötigt das Geld der Versicherungen, was der Branche die Möglichkeit gibt, auf die Politik einzuwirken.
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Komplett...

Nicht wirklich neu, trotzdem ein Blick wert!!

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Ein Personalchef packt aus - Wie Frühverrentungen zum Niedergang führen können
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Aber auch die Produktion als solche hatte nun Mängelrügen, Fehlchargen und andere kostspielige Ausfälle in einer weit höheren Anzahl als zuvor. Die vorher üblichen Maßnahmen, solche Ausfälle hereinzuarbeiten, klappten nicht mehr. Die Leistung der Arbeiter pro Stunde nahm ab statt zu. Andauernd standen Leute ohne Arbeit in den Hallen herum, weil technische Mängel aufgetreten waren. Die Meister, die vorher geschworen hatten, sie hätten alles im Griff, mußten nun zugeben, daß die erfahrenen Mitarbeiter, die oft wußten, was zu tun war, nicht so ohne weiteres ersetzt werden können. Viele Probleme hatten die Arbeiter und Vorarbeiter vorher selbst gelöst, ohne daß der Meister auch nur davon erfuhr. Nun waren die entscheidenden älteren und erfahrenen Vorarbeiter nicht mehr da.
.....
Komplett...

Wir rationalisieren uns zu Tode. Wenn Juristen und Betriebswirtschaftler einen Betrieb "übernehmen", was soll da schon anderes rauskommen? Ganz abgesehen von der unsäglichen Einführung der beinahe generellen Möglichkeit zur Frühverrentung 1972. Von Moral und Anstand will ich gar nicht reden. Das sind ja beinahe schon Schimpfwörter!



!! P O L I T I K !!  

NEUE GESCHICHTSPOLITIK AN FRANKREICHS SCHULEN

Die Geschichte der "französischen Präsenz auf anderen Kontinenten" soll in den Schulen vor allem "in ihrer positiven Rolle" dargestellt werden. So verlangt es ein neues französisches Gesetz.
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DIE Nation dankt den Frauen und Männern, die an dem Werk beteiligt waren, das Frankreich in den früheren französischen Departements in Algerien, in Marokko, in Tunesien und in Indochina sowie in den Territorien, die vorher unter französischer Souveränität standen, vollbracht hat " (Gesetz vom 23. Februar 2005, Artikel 1).
.....
Artikel 4 dieses Gesetzes: "Die universitäre Forschung räumt der Geschichte der französischen Präsenz auf anderen Kontinenten, vor allem in Nordafrika einen gebührenden Raum ein. Die Lehrpläne in den Schulen stellen vor allem die positive Rolle der französischen Präsenz auf anderen Kontinenten, insbesondere in Nordafrika, dar und räumen der Geschichte und den Opfern der Kämpfer der französischen Armee in diesen Gebieten den wichtigen Platz ein, der ihnen zusteht []."

Komplett...

Na wunderbar. Und in 20 Jahren hat es die Kolonialisierung nie gegeben. Dabei ist "sie", meiner Ansicht nach, nach wie vor einer der Hauptursachen für einen großen Teil der heutigen Problem.

1885 nehmen Vertreter von 14 europäischen Staaten und den USA an der internationalen Afrikakonferenz teil. Anhand einer riesigen Afrikakarte wird der Kontinent aufgeteilt. Die Grenzlinien werden willkürlich, oft mit einem Lineal, gesetzt und man entscheidet über das Schicksal vieler Völker. Afrika wird zum wirtschaftlichen Ergänzungsraum der Kolonialmächte. Es liefert große Mengen der wertvollen Rohstoffe. Die industrielle Entwicklung wird dabei weitgehend vernachlässigt. (>>)




Schauen wir uns die heutige Karte an, so wird das -die Grenzziehungen- noch deutlicher. Und wo ich gerade dabei bin:

Später erfuhren wir, dass die Grenzen von Jordanien eigens so gezogen wurden, dass die Pipeline auf jordanischem Gebiet verlief. (Aus: "Pipelinepolitik")




Müssen wir uns da ernsthaft über irgendwas wundern? Zumal sie -die Kolonialisierung- ja noch am Laufen ist (Tibet, Irak, Afghanistan, Afrika im Allgemeinen, usw usf). Nur oft ein wenig subtiler als früher. Ich will jetzt nicht wieder alles von vorne aufrollen, die Stichpunkte "Tantal" und "Sudan-Öl" sollen für heute genügen.

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Peak Oil - Das Ende des billigen Erdöls

Weil das beinahe zu obigem Thema passt und ich über diesen Artikel "gestolpert" bin: "Die Desinformation der Ölmultis", möchte ich nochmals auf den Punkt "Peak Oil" hinweisen. Möglicherweise ist das ja für den ein oder anderen neu:


(KLICK!!)

Ein weiterer, lesenswerter Artikel ist "China und die kommende Ölkrise"

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Folgen der Genmanipulation - Gen springt auf andere Pflanzenarten über
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Die Gensequenz einer genveränderten Rapssorte, die für deren Unempfindlichkeit gegen ein Unkrautvernichtungsmittel verantwortlich ist, ist demnach auf die von Landwirten als Unkraut angesehene Pflanzenart Ackersenf und auf eine Kohlsorte übergegangen. Der so veränderte Ackersenf war im Rahmen eines Feldversuchs in Großbritannien offenbar durch Pollen von dem Raps auf den Ackersenf übertragen worden. Wissenschaftler, die das Feld im Rahmen des Versuchs untersuchten, fanden die Pflanze, setzten sie dem - eigentlich - für sie tödlichen Unkrautvernichtungsmittel aus und stellten fest, daß es der Pflanze offenbar keinen Schaden zufügte.
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Komplett...

Macht nix!!! Das kurbelt die Wirtschaft an. So sind Monsanto, BASF & Co. leider "gezwungen", ein neuen Gentyp -inklusive des passenden Unkrautvernichtungsmittels- auf den Markt zu bringen. Das nennt sich dann "Wertschöpfungskette".

Apropos Wertschöpfungskette: im Irak wurde das erste Glied für diese Kette bereits geschmiedet: "USA veranlassen Gesetz zur Kontrolle von Saatgut und Ernte im Irak-Patente statt Bomben"


# 27.07.05 #

"Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist." 

In diesem Sinne: Bekomme einfach nicht mehr hin, bin zu beschäftigt !!


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Neues vom "Big Brother"

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!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
!! POLITIK !! «Klick

( »Reporter ohne Scham-Grenzen«  |  »Lenin und der Kassenarzt / Warum Geld das Gesundheitssystem steuern muß – und nicht der Staat«)


Laufzeiten !!!

"Motiviert" durch "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" (bitte lesen, kommt ihr leider nicht drum herum ), in dem ausschließlich die Situation der Wertpapiere (Anleihen u.ä.) des Bundes, hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten, betrachtet wurde, habe ich mir das Ganze mal für den Gesamtmarkt angeschaut. Also inklusive der Privaten!!! Grundsätzlich gelten die Aussagen des Links natürlich auch hierfür!!

Das ist das Ergebnis:



(Folgendes wurde am 25.07.05 geschrieben, mit damaligen aktuellen Zahlen vom April 05)
Natürlich ist auch hier die öffentliche Hand, eben auch der Bund, enthalten. Aber nur damit scheint mir die Verschiebung, hin zu immer kürzeren Laufzeiten, nicht erklärbar. Diese Tendenz ist tatsächlich wohl eher emittentübergreifend. Die letzte Zeit hat sich das zwar etwas "beruhigt", aber immerhin auf relativ hohem Niveau.

Diesbezüglich will ich nochmals ein Zitat vom Vortag ("Der Termin, die Knappheit des Geldes!!") wiedergeben:

Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetzt fälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig.

Wenn der Anteil der kurzen Laufzeiten immer größer wird, ist das durchaus als Indiz für diese Aussage zu werten. Wie gesagt, die letzten Monate/Jahre haben die längeren Laufzeiten wieder ein bißchen aufgeholt. Von einem echten Richtungswechsel kann aber keine Rede sein.

Andererseits, etwas "Entspannung", der drohenden "Knappheit", der späteren Fälligkeiten, ergibt sich schlicht durch die Steigerung, der absoluten Beträge, des Brutto-Absatzes der Wertpapiere. Der betrug 1990 nur 219,2 Mrd.€, 2004 schon 990,4 Mrd.€ . Also ca. das 4,5-fache. Etwas "Entspannung" deshalb, weil das Wachstum hauptsächlich im kurzen Bereich der Laufzeiten stattfand. Nicht nur prozentuall, wie in der Graphik, sondern auch betragsmäßig (für die "Freaks", HIER auf Seite 15).

Leider gibt es keine detailierte, längerfristige Statistik zu diesen Zahlen (ich habe jedenfalls nichts gefunden). Wäre wirklich interessant zu sehen, ob das nur ein "normaler" Zyklus ist, oder ob wir daraus wirklich eine "Laufzeitkrise" ableiten müssen. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Ein interessantes Detail ist es allemal. Und, passend zu den vielen anderen "Kleinigkeiten", die in diese Richtung zeigen, ein nicht allzu positives (für den Moment jedenfalls mal). Denn immerhin kommen die kurzen Laufzeiten von Null Prozent!!




!! P O L I T I K !!  

Reporter ohne Grenzen!!

Sehr interessant, das Ganze!!!

Reporter ohne Scham-Grenzen
 
In jeder Ausgabe der deutschsprachigen Monde diplomatique kommt die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ zu Wort, zuletzt in der Mai-Ausgabe der regelmäßigen Monatsbeilage der taz. Den deutschen Redakteuren zufolge berichte die Organisation über den Zustand der Presse- und Meinungsfreiheit in aller Welt.

Nicht wirklich, behauptete Diana Barahona, Mitglied der nordkalifornischen Journalisten-Gilde am 11. März 2005.  „Reporter ohne Grenzen“ werde von der französischen Regierung teilfinanziert. In deren Sinne habe „Reporter ohne Grenzen“ die falsche Berichterstattung über den Sturz des haitianischen Präsidenten Bertrand Aristide gedeckt. Die Organisation habe für die venezolanischen Privatsender und gegen Bruno Chávez berichtet. Um Mumia Abu Jamal, den in einer US-Todeszelle schuldlos schmachtenden Journalisten und  Ehrenbürger von Paris, habe sich die Pariser Gruppe von „Reporter ohne Grenzen“ nie gekümmert; die ganze Organisation dafür umso mehr um angebliche Einschränkungen der Pressefreiheit in Kuba. Womöglich werde  „Reporter ohne Grenzen“ auch von der US-Regierung bezahlt, und zwar über die Stiftung National Endowment for Democracy

National Endowment for Democracy hat früher antikommunistische US-Kampagnen in aller Welt finanziert, in jüngerer Zeit die neoliberale Opposition in Serbien und die orangene Bewegung in der Ukraine. Robert Ménard, langjähriger Leiter von „Reporter ohne Grenzen“, erklärte in seinem Meinungsforum beim Pariser Nouvel Observateur am 18. April 2005  zu den Vorwürfen: „Völlig richtig. Wir bekommen Geld vom National Endowment for Democracy. Wir haben damit überhaupt kein Problem.“ 

Vielleicht haben aber die Leser der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique ein Problem damit, regierungsfinanzierte Zeilen am Kiosk ein zweites Mal zu bezahlen – um dann einen „Welt“-Abklatsch zu lesen. Andere Teile des Monatsblatts enthalten verfälschte deutsche Übersetzungen französischer Artikel. Trotz klarer Beweise bestreiten das die Redakteure im Hause taz. Werden sie demnächst für „Reporter ohne Grenzen“ bestreiten, was ihr Leiter ganz normal findet? Oder haben sie mit Geld von der US-Regierung auch kein Problem? (>>)

Dazu noch ein recht objektiver Bericht von Telepolis: "Reporter ohne Grenzen im Dienste des US-Außenministeriums?"


"National Endowment for Democracy"???? Da war doch was!!! Auszug aus "Das Wesen der CIA-Intervention in Venezuela"

Gab es bedeutende Veränderungen bezüglich der CIA-Strategie, seit sie 1968 aus dem Geheimdienst ausschieden?

Ja, absolut. In den 1970ern gab es in ganz Südamerika - in Uruguay, Argentinien, Paraguay, Brasilien und natürlich in Chile mit Pinochet - brutale Militärdiktaturen. Diese wurden übrigens alle von der CIA unterstützt. Zu dieser Zeit setzte bei den Machern der US-Außenpolitik ein Umdenken ein, das zu dem Ergebnis kam, dass diese Militärdiktaturen mit ihrer Repression, dem Verschwinden von Menschen, den Todesschwadronen etc. vielleicht nicht der beste Weg seien, die US-Interessen in Lateinamerika und anderswo zu wahren. Das Umdenken beinhaltete, dass die Wahrung amerikanischer Interessen am besten durch die Wahl demokratischer Regierungen erreicht werden könnte, die von politischen Eliten gebildet würden, die sich mit der politischen Klasse der USA identifizierten. Damit meine ich nicht Volksbewegungen, sondern die traditionellen politischen Klassen in Lateinamerika, die "Oligarchien". Und so wurde das neue amerikanische Programm, das unter dem Namen "Projekt für Demokratie" bekannt wurde, übernommen und die US-Politik versuchte, freie, faire und transparente demokratische Wahlen zu fördern, allerdings so, dass diese sicher stellten, dass die Macht an die Eliten und nicht ans Volk ging.

Eine Stiftung namens “American Political Foundation” wurde 1979 unter Beteiligung der größten Gewerkschaft, der AFL-CIO, der US-Handelskammer, der Demokratischen und der Republikanischen Partei ins Leben gerufen, vier große Organisationen und die Finanzierung dieser Stiftung erfolgte sowohl durch die Regierung als auch durch private Quellen. Ihre Aufgabe war es zu untersuchen, wie die USA am besten das neue Denken zur Demokratieförderung umsetzen konnten. Die Lösung hieß National Endowment for Democracy (NED) und deren vier angegliederten Stiftungen: das International Republican Institute (IRI) der Republikaner, das National Democratic Institute (NDI) der Demokraten, das American Center of International Labor Solidarity (ACILS) der AFL-CIO und das Center for International Private Enterprise (CIPE) der US-Handelskammer. Bezüglich der AFL-CIO-Stiftung nahm man eine bestehende Organisation, die jahrelang Hand in Hand mit der CIA gearbeitet hatte, das American Institute for Free Labor Development (AIFLD), das man einfach umbenannte.

Wie arbeitet die NED genau mit der CIA zusammen?

Das lief folgendermaßen ab: Der Kongress stellte der NED mehrere Millionen Dollar zur Verfügung und diese leitete das Geld weiter an die vier "Kernstiftungen", die oben genannten angegliederten Stiftungen, die ihrerseits das Geld an ausländische Empfänger verteilten.

Man, man, man !! Da soll noch einer den Überblick bewahren. Na ja, zumindest versuchen müssen wirs!!!

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Lenin und der Kassenarzt / Warum Geld das Gesundheitssystem steuern muß – und nicht der Staat

Eine Ausarbeitung, der ich zum allergrößten Teil zustimme.

Aber nicht nur die Krankenkassen, auch die Kassenärztlichen Vereinigungen als grundsätzlich selbstverwaltete Zusammenschlüsse aller Kassenärzte sind Behörden. Über jedem Behandlungsgeschehen zwischen Arzt und Patient wölbt sich demgemäß eine Art verwaltungstechnischer Vergütungsabwicklungs-Überbau, der ausschließlich aus Behörden besteht. Und da Behörden nicht immer ohne weiteres über den bei der Vergütungsorganisation erforderlichen Sachverstand verfügen, hilft ihnen hierbei bisweilen der so bezeichnete Medizinische Dienst der Krankenkassen – eine weitere Behörde. Das Zusammenspiel dieser Behörden ist seinerseits nicht diffusen freien Kräften überlassen. Alle diese Behörden werden ihrerseits kontrolliert. Kontrollorgane sind diverse Aufsichtsbehörden auf Landes- und Bundesebene. Das, was Sozialministerien, Datenschützer, Medizinische Dienste, interne Wirtschaftlichkeitsprüfungen innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigungen etc. bislang noch nicht ausreichend geprüft haben oder prüfen konnten, soll nach derzeitigen Plänen demnächst von einer neuen „Stiftung Warentest im Gesundheitswesen“ kontrolliert werden. Es sollte keiner weiteren Erläuterung bedürfen, daß die Hoffnung trügerisch ist, die Probleme des Systems ließen sich wenn nicht mit den sämtlichen bereits bestehenden, so aber nun ausgerechnet mit einer solchen weiteren Behörde lösen. Die gesamte Konstruktion gleicht eher einem Brei, der selbst nach immer neuen Köchen ruft.
.....
Daß der soziale Zweck einer staatlichen Gesundheits-Sicherung in der praktizierten Weise nicht zu erreichen ist und also die Einschränkung von Freiheitsgrundrechten ungerechtfertigt ist, erweist sich nicht zuletzt aus folgender Erkenntnis: Dem bestehenden System gehörten bei seiner Gründung im Jahre 1883 nur rund 10% der deutschen Bevölkerung an. Es handelte sich um ersichtlich schutzbedürftige Menschen aus dem Niedrigstlohnsektor. Bis zum Jahr 2003 erweiterte sich der Kreis dieser Zwangsversicherten auf jetzt 90% der Bevölkerung. 

Aber lest selbst: Komplett...

# 19.07.05 #


!! WIRTSCHAFT !!

(siehe folgend)
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( »Suche nach präsentierbarem Täter - Jamaikaner, Chemiker, Sprengstoffe, Al Quaida  …..und?«  |  »Trinkwasser als Ware – die Kunden zahlen die Zeche«)

Der Termin, die Knappheit des Geldes!!

Folgend eine grundsätzliche, recht anschauliche Erklärung, warum ich meine Rubrik "Neues von der Kreditfront" für einigermaßen wichtig halte. Wobei ich mich jetzt mal hauptsächlich auf "den Termin" fokusieren will. Möglicherweise ist das für den ein oder anderen kalter Kaffee. Es kann jedoch nichts schaden, sich diesen fundamental wichtigen Aspekt immer mal wieder zu vergegenwärtigen (gilt auch und gerade für mich selbst). Zudem hilft es vielleicht "Neueinsteigern". Bitte erstmal lesen!!

Hi, für mich lassen sich Macht, Wert, Termin und Knappheit am besten im Rahmen eines bankingtheoretischen Modells schlüssig unterbringen:

Bankingtheorie (z.B. v. Bethmann, M. Innes) besagt: jede Geldforderung (mit Fälligkeitstermin) ist Geld, denn sie kann im Prinzip alle Geldfunktionen erfüllen: a) Wertaufbewahrungsmittel; b) Zahlungsmittel (kann an Zahlungs statt weitergereicht werden, wobei eine Forderung weitergereicht und eine vernichtet (erfüllt) wird - wie bei Zahlung einer Rechnung per Überweisung).

Vollstreckbarkeit (Staatsmacht) setze ich voraus. Ohne Vollstreckbarkeit keine Zirkulationsfähigkeit der Forderung. Erst die Sicherheit, die vom Schuldner versprochene Leistung auch erhalten und notfalls einklagen zu können, macht eine Forderung überhaupt zu einem „gegenwärtigen Vermögenswert“, der als Aktivum verbucht werden kann und den Dritte auch dann an Zahlungs statt akzeptieren, wenn sie den Schuldner der Forderung persönlich gar nicht kennen (DeSotos Thema: erst Vollstreckbarkeit, die dokumentierte Eigentumsverhältnisse, Zivilrecht und staatliche Instanzen voraussetzen, die legale Vollstreckbarkeit garantieren und wenn nötig auch durchführen, ermöglicht anonyme Finanztitel, bei denen der Halter/Gläubiger des Papiers den Schuldner nicht unbedingt persönlich kennen muß, um sicher zu sein, daß er die versprochene Leistung auch erhalten wird). In diesem Sinn: ohne Macht / Vollstreckbarkeit institutionelle Voraussetzung für „Wert“ einer Geldforderung – kann man so z.B. auch in Lehrbüchern zum Schuldrecht nachlesen.

Liquiditätsgrad/Zirkulationsfähigkeit hängt dabei vom Grad der Sicherung ab – von der Unterscheidung verschiedener Liquiditätsgrade sehe ich hier der Einfachheit halber zunächst mal ab und unterstelle, daß jede Geldforderung so gut gesichert ist, daß sie zu Zahlungszwecken weitergereicht werden kann und vom jeweiligen Gläubiger auch als Zahlungsmittel akzeptiert wird (in der Praxis: Zentralbankgeld = bestgesicherte Forderung, wenn ZB Noten gegen gute Sicherheiten emittiert).

Soweit zu Macht und Wert, jetzt zur Knappheit: Geldforderungen lauten „auf Geld“ --- d.h. sie müssen zum Fälligkeitstermin mit Geldforderungen späterer Fälligkeit bezahlt werden. Zahlungsvorgang: B bezahlt A´s fällige Forderung mit einer später fälligen Forderung gegen C. Eine Forderung („das Geld“) wurde weitergereicht eine zweite (die zur Zahlung fällige) vernichtet.

Wenn das so ist, ist die Summe aller Guthaben und Forderungen immer = 0. Wo kann da Geld knapp sein? Auf den ersten Blick nirgends. Denn Geld kann nur gegenüber einer Summe fälliger Geldforderungen knapp sein; „Knappheit als solche“, ohne konkreten Bezugspunkt: (knapp gegenüber was / im Vergleich wozu genau?) gibt es nicht (dottore). Zins ändert daran nichts, denn auch Zinsforderungen sind Geldforderungen und haben eine Guthaben- und eine Verbindlichkeitenseite, die sich zu 0 aufaddieren; also kann Zins Geld (in einem solchen bankingtheoretisch angelegten Modell) nicht knapphalten.

Geldknappheit gibt es aber in einer Krise: überdurchschnittlich viele Unternehmen werden zahlungsunfähig und melden Konkurs an. Jede Krisen-/Konjunkturtheorie muß diese Knappheit erklären können.

Wie also läßt sich Geldknappheit dennoch fassen? Auf den ersten Blick nur exogen: durch eine geldknapphaltende Autorität (Staat oder Zentralbank).

Alternativer Lösungsvorschlag (auf Anregung von dottores Hinweis auf die zentrale Bedeutung des Termins für die Knappheit: ): Fälligkeitstermine in Betrachtung einbeziehen und unterscheiden zwischen noch nicht fälligen und JETZT fälligen Forderungen. Noch nicht fällige Forderungen können dem Gläubiger alle 3 Geldfunktionen erfüllen (Wertaufbewahrung, Zahlungsmittel, Tauschmittel). Jetzt fällige Forderungen dagegen setzen voraus, daß in der Zwischenzeit (per Verschuldung) später fällige Forderungen entstanden sind, mit denen die früher fälligen bezahlt werden können.

Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetzt fälligen Forderungen knapp, z.B. weil der Verschuldungsprozess (Boom) ins Stocken geraten ist, Gläubiger (Halter später fälliger Forderungen) sich entschließen, diese bis zum Fälligkeitstermin zu halten statt damit einzukaufen (=früher fällige Forderungen zu erfüllen/vernichten) oder wenn plötzlich auf einen Schlag viele Forderungen fällig werden, werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig. Für sie ist „Geld knapp“ – gegenüber den jetzt fälligen Forderungen.

Anders gesagt: wenn wir den Termin - die Fälligkeit der Forderungen - in die Betrachtung einbeziehen, gewinnen wir durch die Unterscheidung "jetzt fällig vs. später fällig" auch im Rahmen eines bankingtheoretischen Geldbegriffs einen Bezugspunkt für die "Knappheit" von Geld -- trotz der Tatsache, daß die Summe aller Guthaben und Verbindlichkeiten immer =0 ist.

Wie macht diese Knappheit Geld „wertvoller“? Wenn Geld (wie in der Krise) knapp wird, wird es für die Unternehmen schwieriger, ihre Waren zu den kalkulierten Preisen abzusetzen. Die Geldknappheit erzeugt Preisdruck, die Unternehmen senken ihre Preise. Das sieht aus, als ob der Geldwert steigen würde (weil derselbe Geldbetrag jetzt eine größere Warenmenge kauft). Umgekehrter Prozess im Boom: später fällige Forderungen werden im Verhältnis zu aktuell fälligen überschüssig --- „Geldüberfluß“ mit Infla-Tendenz (Unternehmen erwarten höhere Gewinne + kalkulieren diese in die Preise ein, Ergebnis ist Preissteigerung, sieht wie Geldentwertung aus, da derselbe Geldbetrag zu den neuen Preisen jetzt eine kleinere Warenmenge kauft).

Dieser bankingtheoretische Lösungsansatz kommt ohne exogene Institution (Staat, Zentralbank) aus, die Geld willkürlich knapp hält. Geldknappheit (genauso wie relativer Geldüberschuß im Boom) ist hier Ergebnis der Entscheidungen der Marktteilnehmer, sich zu verschulden (und in welcher Höhe) oder eben nicht (dann irgendwann Geldknappheit+Krise).

Diese Lösung impliziert auch, daß nicht irgendein Zins für Geldknappheit verantwortlich ist und daher ein Zinsverbot die Möglichkeit der Geldknappheit nicht aus der Welt schaffen könnte. Auch ohne Zins gäbe es eine Konjunktur mit Boom+Krise.

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/325225.htm

Die entscheidenen Sätze habe ich zwar oben schon gefettet, aber ich will sie hier nochmals zitieren:

Jetzt fällige Forderungen dagegen setzen voraus, daß in der Zwischenzeit (per Verschuldung) später fällige Forderungen entstanden sind, mit denen die früher fälligen bezahlt werden können.
.....
Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetzt fälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig.

So einfach ist das !!! Eigentlich selbsterklärend. Trotzdem noch ein paar Kommentare:

DAS ist gemeint, wenn von den zwingend nötigen "new Credits" die Rede ist -die Neuverschuldung. Der »Termin« (die Fälligkeiten) der Kredite, macht das unabdingbar. Das Auslaufen, welches die Eigenschaft eines jeden Kredites ist, ist der entscheidende Punkt. Insofern ist Geld nicht an sich knapp, sondern immer nur zum Termin. Wichtig finde ich auch noch: der Termin selbst, wird nur durch die dahinterstehenden Sanktionen zum Termin (warum einhalten,wenn er nicht mit irgendeiner Sanktion/Strafe belegt ist?). Im Privaten kann das (die Sanktion/Strafe) meinentwegen z.B. der/die erboste Ehepartner/in sein, wenn mal wieder irgendein Date verschwitzt wurde . In Sachen Geld ist es eben die Gesetzgebung des Staates (wie im Text ja auch angerissen), oder auch der "schwarze Mann", wenn man den Kredithai nicht bezahlen kann . Der erste Kredit setzt demnach den Staat, als gesetzgebende Institution, schon voraus. Der Staat steht zeitlich also vor dem ersten Kredit ==> Wie finanziert er sich unter diesen Voraussetzungen? 


Wie gesagt, klingt alles banal, ist aber nichtsdestotrotz essentiell !! Nebenbei, banal klingt das nur dann, wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt. Fragt mal Freunde und Bekannte, in wie weit das für sie banal klingt.

Deshalb bleibe ich bei der Neuverschuldung ("Neues von der Kreditfront") so penetrant am Ball . Im Grunde ist das die graphische Umsetzung, das Ergebnis, von "jetzt" fällig gewordenen und "später" fälligen Krediten.

Und der Staat?
Der Staat springt regelmäßig für die Privaten in die Bresche, wenn bei diesen, aus welchen Gründen auch immer, die jetzt fälligen Kredite Überhand nehmen zu drohen, oder die später fälligen zumindest stark abnehmen. Er übernimmt die Generierung der benötigten später fälligen Kredite. Allerdings enstehen dabei natürlich auch zusätzliche Forderungen. Im Endeffekt zusätzliche Forderungen für die Privaten!! Entweder jetzt fällige Forderungen, in Form von Steuern, respektive Steuererhöhungen. Oder eben später fällige Forderungen, die.... tja, die letztlich auch über spätere, zusätzliche Steuern (o.ä. wie die Maut) beglichen werden müssen. Traut sich der Staat nicht an Steuererhöhungen ran, bleibt nur die weitere, zusätzliche Generierung von später fälligen Krediten, um die eigenen, vormals später fälligen, jetzt zu begleichen. Alles klar ? Das Ergebnis ist zu sehen.



!! P O L I T I K !!  


Super Artikel !!!!

Suche nach präsentierbarem Täter - Jamaikaner, Chemiker, Sprengstoffe, Al Quaida  …..und? 

.....
Man trifft bei den Terrorverdächtigen andauernd auf diese Tatsache: Geheimdienst oder Polizei wissen, wo sie sind, nehmen sie aber nicht fest.
.....
Also, wie weit sind wir jetzt? Man hat den vierten Mann identifiziert, aber er interessiert nicht, weil sowieso schon niemand mehr zuhört. Vom fünften Mann hat man zwar Videoaufnahmen, kann ihn aber nicht identifizieren. Den sechsten hat man unbehelligt aus London verschwinden lassen, obwohl er als Terrorverdächtiger und Al-Qaida bekannt war. Der siebte interessiert auch nicht mehr, weil er keinen Zusammenhang mit Al-Quaida hat. Stattdessen konzentriert man sich jetzt auf die Aufenthalte von zwei der ‚Jungs’ in Pakistan, dem Land ihrer Vorfahren. Man kann jetzt schon voraussehen, was dabei herauskommt: Nichts Konkretes.
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Komplett...

Am Ende findet ihr auch noch einen Link zu einem anderen Artikel. Solltet ihr nicht verpassen. Der hier:


Die vier britischen ‚Jungs’ und der große Unbekannte?
.....
Methode um einen terroristischen Anschlag zu verüben

1.) Engagiere eine Krisen-Management-Firma, die eine Übung veranstaltet, die parallel zu der Übung stattfindet, die du selbst ausführst. Laß ihre Übung an genau demselben Platz und zu genau derselben Zeit stattfinden. Falls zu irgendeinem Zeitpunkt des Vorgehens deine ‚Terroristen’ gefaßt werden sollten, sag ihnen, daß sie Teil einer Übung seien.

2.) Engagiere 4 Araber für einen Batzen Geld und sag ihnen, sie seien Teil einer wichtigen Übung, um London vor Terroristen-Attacken zu schützen. Rüste sie mit Rucksäcken gefüllt mit tödlichem Sprengstoff aus. Sag den Arabern, daß es sich dabei um Attrappen handle, die keiner Fliege was zu Leid tun könnten.

3.) Sag den vier Arabern, sie sollen sich in der Londoner U-Bahn treffen, dort verteilen, indem jeder eine andere U-Bahn Linie wählt. Stell sicher, daß sich die Araber an einem Ort treffen, wo man von ihnen gute Video-Aufnahmen machen kann, welche sich später endlos für die arglosen Fernsehzuschauer wiederholen lassen.

4.) Während die vier Araber in London sind, plaziere Sprengstoff in ihren Häusern in Leeds. Plaziere auch Sprengstoff in einem ihrer Autos in Luton, welches die Polizei später entdecken wird. 

5.) Bevor die Bomben losgehen, stelle sicher, daß Du Deine Verbündeten, die sich zu dieser Zeit in der Umgebung der Anschläge befinden, warnst. Falls dies der Presse bekannt wird, verleugne es einfach.
.....
Komplett...

Schöne Zusammenfassung des "status quo", wie ich meine. Und was kommt dabei heraus? Das hier :

Auf die Frage

Sollte die Videoüberwachung an öffentlichen Orten in Deutschland  ausgeweitet werden?
 
haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:

A: Ja

66%
B: Nein

34%
Abgegebene Stimmen: 2579
http://www.n-tv.de/555813.html?zeige_ergebnisse=1

"Es" scheint zu wirken!! Nebenbei, ein recht guter Artikel dazu: "Stichwort Videoüberwachung: Zweck verfehlt"

Da vergleichbares ja nun nicht gerade neu in der Geschichte ist1, wiederhole ich nochmals ein paar Zitate aus "erlauchten" Mündern (kann man gar nicht oft genug lesen):

Hierzu sei es abschließend erlaubt, auch aus Adolf Hitlers „Mein Kampf“ zu zitieren:

"Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jede Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der letzte unter einem solchen Worte das Gewollte sich vorzustellen vermag." 
.....
http://www.new-sense.net/wirtschaft/sonstiges/boerseninfo25.pdf

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.....
Ich habe an anderer Stelle die Rolle der Propaganda in der Manipulation der Massen und ihres Glaubens besprochen, aber ich möchte hier besprechen, was zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, Hitler und Mussolini, darüber geschrieben haben, wie man Massen bewegt. Ihnen zufolge müssen die Massen ohne Unterlass mit Propaganda bombardiert werden. Des weiteren würden die Massen mit ihrem primitiven Verstand viel eher Opfer einer "große Lüge" als einer "kleine Lüge", weil es für das Volk üblich sei, in kleinem Maßstab zu lügen, während der Durchschnittsmensch zu schüchtern für große Lügen sei. Deswegen würde die Masse niemals überhaupt in Betracht ziehen, daß jemand rücksichtslos genug sei, die Wahrheit in solch extremen Grade zu verdrehen. Überdies würden, wenn später die Wahrheit aufgedeckt würde, Zweifel daran bleiben.
.....
http://www.hackemesser.de/imzwielicht.html

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Zitat von Herrmann Göring; 18. April 1946; Abend im Gefängnis. Görings Zelle:

" ... Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg", sagte Göring achselzuckend. "Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. ... das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." (S. 270)
Aus: Nürnberger Tagebuch / von G.M. Gilbert. Ehemaliger Gerichts-Psychologe beim Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Aus dem Amerikanischen übertragen von Margaret Carroux ... - Fischer: Frankfurt a.M., 1962. - 455 S.

Zu dem ganzen Themenkomplex gehört natürlich auch der schon alltägliche "Big Brother-Aspekt". Ein paar neue Sächelchen gibt es auch dort zu vermelden: Hier lang...


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1Beispiel dazu:
Fundstück
aus "Die ersten Deutschen - über das rätselhafte Volk der Germanen", historisches Sachbuch von S. Fischer-Fabian:
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Im Jahre einhundertdreizehn vor Christus erreichten unheimliche Gerüchte die Stadt Rom.
.....
Dort oben im Norden, jenseits der Alpenpässe, sei ein Volk auf der Wanderschaft, so riesig an Zahl, wie man es noch nie gesehen. Eine Million Menschen, zusammengepfercht auf Planwagen, vor denen Ochsen gespannt, mit Kind und Hund, Frauen und Vieh, vagabundierten sie, fräßen das Land kahl wie die Heuschrecken. 300 000 Mann stark sei die Schar ihrer Krieger, furchterregende Gestalten, wahre Hünen, sechs Fuß groß die meisten von ihnen, tiefblond, blauäugig sie alle, die Kinder das Haar so weiß(-blond) wie Greise. Betagte Frauen, gekleidet in rauhes Leinen, zögen ihnen barfüßig voran, weissagten aus dem spritzenden Blut der den Göttern geopferten Gefangenen, von denen sie Tausende machten. Denn niemand, der sich ihnen entgegenstelle, habe eine Chance: So furchtbar seien sie im Kampf. Und furchtlos, ohne Todesangst. Gelte doch nur der Tod auf dem Schlachtfeld als ehrenvoll und nicht der Strohtod, das schmähliche Dahinsiechen auf der Bettstatt.
.....
Er verwies die Gesandten an den römischen Senat, und die Germanen hatten es tatsächlich ernst gemeint, so daß sie eine Abordnung nach Rom schickten.
......
Alles in allem hatten die Römer von den Herren Barbaren einen nicht ungünstigen Eindruck. Ihr Auftreten war würdevoll, ihre Rede gemessen, ihre Offenheit schien nicht Berechnung, sondern Naivität. Sie straften damit die amtliche Greuelpropaganda Lügen, die nicht zuletzt deshalb entfacht worden war, um die nötigen Truppenaushebungen vornehmen zu können.
.....
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Trinkwasser als Ware – die Kunden zahlen die Zeche

Erst mal zum Bericht von Panorama: Hier lang...

"Kitzliges" Thema, gar keine Frage!! Aber schließlich bin ich "dafür da", immer mal ein bißchen rumzunölen, wenn mir was auffällt. Also nöl' ich mal:

1.) Panorama zitiert:

 „Und da genau steckt das Risiko drin, dass eines Tages eben sich das rächt, das geht 10, 15 Jahre gut, weil unser Rohrnetz in einem einwandfreien Zustand war, als wir es übergeben haben und irgendwann ist es vielleicht nicht mehr der Fall.“

Einwandfreier Zustand also. Aha. Nun, ich weiß nicht ob das in Kiel tatsächlich so war/ist, grundsätzlich kann von einem "einwandfreien Zustand" jedenfalls mitnichten die Rede sein:
Täglich versickern Milliarden Liter Trinkwasser
28.04.2005 + Jeden Tag versickert in Deutschland so viel Trinkwasser durch defekte Rohre in das Erdreich wie mehr als elf Millionen Bundesbürger täglich verbrauchen. Darauf weist der Rohrleitungsbauverband (rbv) anlässlich seiner Jahrestagung in Magdeburg hin. 


Die 1,138 Milliarden Liter pro Tag entsprechen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts rund acht Prozent des gesamten Wasseraufkommens. Würde diese Wassermenge in Tetra-Paks à ein Liter abgefüllt, reichten die hochkant gestellten Behälter 3,4 mal um den Äquator. (>>)

------------
(aus 2003)
.....

Das mehr als 50 Jahre alte Kanalnetz in Deutschland ist sanierungsbedürftig und steht an einigen Stellen vor dem Zusammenbruch. Ständig versickert Abwasser aus Kanälen und stellt damit eine Gefahr für das Grundwasser dar. Auch die Versorgungsleitungen sind marode, und schätzungsweise acht Prozent des hergestellten Trinkwassers kommt nicht beim Empfänger an.
.....
Nach Einschätzung von Wolfgang Krah (Wirtschaftsvereinigung Bauindustrie NRW) seien bundesweit 45 Mrd. Euro notwendig, um dringendste (!!) Schäden zu beheben.
..... (>>)
Das klingt schon anders, oder?

2.) Wie blöd muß man eigentlich sein, einen solchen Vertrag einzugehen:

"Denn sogar für eventuelle Verluste der Wasserkonzerne kommt der Steuerzahler auf. Ein vertrauliches Papier zeigt das Kleingedruckte des Kaufvertrages: darin verpflichtet sich das Land Berlin, der BB-AG, gemeint sind die privaten Investoren, geringere Gewinne in vollem Umfang auszugleichen."

Selbst wenn das aus einer Position des "klamm-sein" heraus geschehen ist, so etwas darf schlicht nicht unterschrieben werden. Und wenn ich folgendes lese, fällt mir einfach nichts mehr ein:

„Es ist völlig untragbar. Dass die Inhalte der Verträge nicht öffentlich sind, zum Teil sogar nicht einmal von den Räten der Kommunen gelesen werden können, weil sie viel zu umfangreich sind, zum Teil gar nicht lesbar sind, dass sie Kurzfassungen bekommen zur Information, ist demokratierechtlich und rechtsstaatlich völlig untragbar. Ich halte ein solches Verfahren für einen klaren Verstoß gegen unsere Rechtsprinzipien.“

Ja gibt es denn keine Anwälte? Die machen für ein paar tausend Euro alles!! Sogar Verträge lesen. Es soll sogar welche geben, die sich auf Vertragsrecht spezialisiert haben. Davon habe ich schonmal gehört . Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind die wirklich so blöd, was schon so einiges über unser politisches System aussagt. Da muß uns wirklich gar nichts mehr wundern. Oder wir können Vorsatz unterstellen, was beinahe noch schlimmer ist. Bei Punkt 3 könnten wir jedenfalls fast in Versuchung kommen, in diese Richtung zu denken.

3.) Schauen wir uns nämlich mal die Aufsichtsräte an, überkommt einen schon ein komisches Gefühl.

Aufsichtsratsmitglieder EnBW. U.a. sind das:

Siegfried Tann, Meckenbeuren, Landrat des Bodenseekreises (Bodensee? War da nicht was?)
Peter Schneider, Andelfingen, Landrat des Landkreises Biberach; 
Willi Fischer, Meßstetten, Landrat des Zollernalbkreises
Gerhard Stratthaus, Brühl, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg
(>>)

Bei RWE ist das auch nicht viel besser. Aufsichtsratsmitglieder RWE:

Abgesehen von von so illustren Namen wie...

Bsirske (ver.di), Huber (IG Metall) und noch ein paar anderen üblichen Verdächtigen

...finden wir dort auch:

Heinz-Eberhard Holl, ehem. Oberkreisdirektor des Landkreises Osnabrück
Dr. Gerhard Langenmeyer, Oberbürgermeister Stadt Dortmund
Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeiterin Mühlheim/Ruhr
Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister Stadt Essen
(>>)


Mache sich jeder selbst seine Gedanken darüber!

4.) Etwas provokativ!
Der Fehler sind nicht die steigenden Wasserpreise, die anscheinend auch ohne Privatisierung steigen werden: "Kommunale Wasserversorgung - Preisexplosion bei Trinkwasser vor allem im Osten erwartet". Der Fehler ist der ausbleibende Ausgleich durch die öffentlichen Hände (z.B. durch Steuersenkungen), die ja durch die Privatisierungen Geld sparen. Vielmehr sollten sie das eigentlich! Siehe die Punkte zuvor.

5.)
Das Einzige, daß erreicht wurde, ist der Tausch von einem Monopolisten (Staat) zu einem Anderen (EnBW, RWE). Wenn ich mir die Art und Weise anschaue, wie das, zumindest in den genannten Beispielen, "über die Bühne" ging, bin ich mir ziemlich sicher, daß dies auch anders lösbar gewesen wäre. Besser lösbar!!


Alles in allem, das gebe ich gerne zu, dieses Thema ist durchaus diskussionswürdig. Gerade beim absolut lebenswichtigen Grundstoff Wasser, bin ich mir wirklich nicht sicher, auf welche "Seite" ich mich schlagen soll. Ich sags für den Moment mal so: wenn ich schon Subventionen zahlen soll, dann ist "Wasser" sicher nicht der schlechteste Empfänger.
Andererseits:
Um nicht alles noch mal schreiben zu müssen , kopiere ich einfach mal eine Stellungnahme meinerseits hier rein, die vom 11.05.05 stammt. Damals bezogen auf den Artikel: "Staatlicher Ausverkauf". Ich denke, das passt ganz gut hier her:

Hierbei möchte ich erstmal weniger über das Für und Wieder reden (siehe weiter unten*)...vielmehr über das Warum!!

.....
Um es klar zu sagen: Der Sozialismus (no property) ging gegen den Kapitalismus (maximum property) nicht etwa unter, weil er „unfrei“ war, sondern weil er nicht genügend Besteuerungsbasen finden konnte, die ihrerseits die Grundlage für arbeitsteiliges und demnach auf Schuldkontrakten beruhendes Wirtschaften war.

Oder noch einfacher: Je tiefer gestaffelt bzw. je stärker maximiert das private Eigentum, desto erfolgreicher sowohl die Machthalter als auch die Nichtmachthalter, deren Erfolg wiederum den Machthaltern eine immer weiter verbreitete Besteuerungsbasis und damit Chance zu andauerndem Machterhalt offeriert. Und da privates Eigentum zur Basis privater Verschuldung dient, heißt dies zugleich:


Je mehrstufiger Eigentum und die auf jeder Stufe erneut möglichen privaten Schulden sind, die ihrerseits (wie die Staatsschulden) immer nur Diskont auf sich aus diesem Eigentum ergebenden zeitlich späterem Eigentum („Einnahmen“) sein können und dies gegenüber öffentlich-rechtlichem Eigentum in einer Volkswirtschaft, das sich seinerseits nur auf einer Stufe diskontieren lässt - desto größer der wealth-maximizing-Prozess. Der Staat als Eigentümer der Macht kann nur Staatsschulden machen. Private Eigentümer können aber Grund und Boden beleihen, Automobile, Einrichtungsgegenstände (Ratenkredite), Urheberrechte, Wertpapiere, Forderungen, Geschäftsideen usw., und am Ende sogar ihre künftigen Einkünfte selbst (Dispo-Kredite), die im Nichtzahlungsfall dann der Lohnpfändung unterliegen. Dies berechtigt zweifellos die Forderung nach einer Eigentums-Maximierung und auch die nach der Schaffung von zusätzlichen property rights etwa im Bereich des „geistigen“ Eigentums.
.....
Existiert Steuerbelastung (Schuld des Publikums dem Staat gegenüber) kann diese gemindert werden, sobald das Publikum die Möglichkeit erhält, mit Hilfe von privatem Eigentum zu wirtschaften. Dieses entsteht, sobald die Macht gezwungen ist oder wird, Teile von ihren Eigentumsrechten abzutreten (nach Katastrophen, Revolutionen, durch Privilegierungen usw.), die sie sich entweder im Abgabenmittel bezahlen lässt oder in Ausübung ihrer Souveränität über das Areal, in dem sich das privaten Eigentum befindet, dieses weiterhin als Steuerbasis belässt.
.....
Aus: Macht, der Staat und die Institution des Eigentums

Platt gesagt, Staatseigentum läßt sich nicht besteuern. Also versucht der Staat zusätzliche, zukünftige, Steuereinnahmen zu generieren, in dem er "sein Eigentum" privatisiert (dann besteuerbar). Aber irgendwann ist auch das aller-aller-aller-allerletzte "Tafelsilber" weg...

* Ich persönlich denke, daß man darüber sehr wohl diskutieren kann. Nur hätte das Ganze im Grunde schon vor 'zig Jahren passieren müssen. Jetzt befindet sich der Staat in einer Zwangssituation. Aus einer solchen Position heraus, läßt sich nur schlecht besonnen und überlegt handeln. Das wiederum erhöht die Gefahr von "Fehlschüssen". Zumal das ganze System mittlerweile auf den Staat zugeschnitten ist. Es müßte gleichzeitig also auch vieles andere geändert werden (z.B. Beamtentum/recht, Rentenkassen, Eigentumsrecht, uvm.). Genau dies, wird jedoch nicht klappen. Und selbstverständlich muß eine flächendeckende Grundversorgung -z.B. mit Wasser- gewährleistet sein. Das aber ließe sich, meiner Ansicht nach, durchaus regeln. Nur, eben dadurch, das unser System so stark auf den Staat ausgerichtet ist, werden "punktuelle" Pivatisierungen zum jetzigen -zu späten- Zeitpunkt, des öfteren nicht mehr funktionieren. Trotzdem, wir sollten Privatisierungen nicht per sé (!!) als Teufelszeug verdammen. Wir sind nur dermaßen daran gewöhnt, daß der Staat das alles in der Hand hat, daß wir uns andere Lösungen gar nicht mehr vorstellen können.

# 12.07.05 #

Aus bekannten zeittechnischen Gründen, gibts heute nur mal ein bißchen was "politisches". U.a. die Jagd nach dem Steuerzahlungsmonopol "gesetzliches Zahlungsmittel", nimmt mich momentan recht heftig in Anspruch !!

!! POLITIK !! «Klick

( »VW-Schweinerei, Bilderberger und mehr!!«  |  »Robert Steinhäuser und Armageddon in der U-Bahn«)

!! P O L I T I K !!

VW-Schweinerei, Bilderberger und mehr!!

Nur ein paar Gedanke!

Es gibt da durchaus einen Aspekt, der nicht vernachläßigt werden sollte. "Warum gerade jetzt?" . Ein Artikel dazu: »„Ausgehartzt“ - Mit Peter Hartz geht eine Symbolfigur der Regierung«. Immerhin liegen die Vorkommnisse schon ein paar Jährchen zurück. Natürlich kann das alles auch nichts anderes als die "übliche, alltägliche" Sauerei sein. Sozusagen der "normale" Sumpf, der wirklich nur zufällig gerade jetzt an die Oberfläche blubbert. Vielleicht aber eben auch nicht ganz zufällig.

Grundsätzlich gibt es Entwicklungen, die gewissen Kreisen sicher nicht gefallen können. Das ganze Durcheinander wird hier recht anschaulich beschrieben: "Läuft Washington gegen die «BRIC-Wall»?". Zu diesen "Entwicklungen" könnte z.B. auch die geplante Ostsee-Pipeline gehören: "Deutsch-russische Pipeline soll ab 2010 Gas liefern".
Wie wir sehen (Bild unten, gepunktete Linie) verläuft diese Pipeline komplett an den schönen neuen NATO-Mitgliedern vorbei.
Als da wären: Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien.
Und das, obwohl "Washington" doch so eifrig bemüht ist, im "neuen Europa"  Fuß zu fassen: "Osteuropa steht fest zu den USA"   |   "USA weiten militärischen Einfluss nach Osteuropa aus"   |   "USA weiten militärische Präsenz weltweit aus"




Womit wir -wenn man so will- wieder in der "Verschwörungsecke" sind. Ich erinnere nochmals an die "Sache" mit den Bilderbergern von weiter unten. Wobei ich in diesem Zusammenhang noch auf eine zusätzliche Quelle hinweisen muß, in der einschränkend geschrieben steht:

"Gerhard Schröder und Joschka Fischer waren nicht eingeladen. Einigen patriotischen Internetseiten behaupten Schröder habe daran teilgenommen und ein Kurzreferat gehalten. Tatsächlich hatten Schröder(als Kanzler des gastgebenden Staates) und Stoiber (als Chef des gastgebenden Bundeslandes) nur einige ausländischen Gäste in der Vorhalle des Hotels begrüßt. Im Hinblick auf die nachweislich sehr kurz Anwesenheit Schröders in dem Hotel halten wir die Angabe er habe ein Kurzreferat gehalten, für unglaubwürdig. Schröder war auch in den letzten Jahren nicht zu den Bilderbergern eingeladen. Frau Merkel war erstmals eingeladen." ("Stürzten die Bilderberger Gerhard Schröder?")

Das würde, im Falle der Richtigkeit, natürlich richtig Sinn machen.

Wird da im Hintergrund, vielleicht doch gezielt, an den "richtigen", z.B. medialen, Fäden gezogen? Zumindest ist das nicht gänzlich von der Hand zu weisen!

Ich will nochmals auf den Einstieg eines amerikanischen Investors (Hellman&Friedman) beim Axel-Springer-Verlag hinweisen: "Axel Springer Verlag hat einen neuen Großaktionär". Ja genau, eben der Verlag, der u.a. die BILD verlegt. Und ebenfalls, ja genau, eben der Verlag, dessen Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner, bei besagtem Bilderberger-Treffen als Teilnehmer aufgeführt ist. Und, wer hätte es gedacht, ebenfalls taucht Döpfner als Aufsichtsratsmitglied bei der Pro7/Sat1-Media AG auf (>>), in dem im Übrigen auch zwei Typen von gerade aufgeführtem, amerikanischen Investor, Hellman&Friedman, sitzen. Zufälle gibts, die... usw.  Da nimmt es natürlich nicht wunder, wenn der derzeitige, ebenfalls amerikanisch (israelische) Großinvestor und Aufsichtsratsvorsitzender der Pro7/Sat1-Media AG, Haim Saban, großzügig wie er ist, den Weg frei machen könnte... "Als Käufer seiner Anteile wird der Springer-Konzern gehandelt" . Zumal er, Saban, bei der Übernahme wohl schon tatkräftige Unterstützung durch Hellman & Friedman erfahren durfte (>>)

Werden wir auf Linie gebracht? Da könnte man schon drauf kommen, denn es gibt da noch ein paar weitere, interessante Details:

# Der Chef von Hellman&Friedman, F. Warren Hellman, ist laut dieser Quelle Mitglied im "Council of Foreign Relations". Zudem war er bis 2003 -neben so einigem anderen- im Direktorium des "Werbegiganten" WPP (>>).


WPP Group: Wie gesagt, dies war Anfang der achtziger Jahre, bevor J. Walter Thompson 1987 von der WPP Group aufgekauft wurde. Neben Hill & Knowlton gehört seit dem Jahr 2000 auch Burson-Marsteller zur WPP-Group, die heute über 80 Unternehmen mit insgesamt 55.000 Angestellten in 92 Ländern ihr eigen nennt. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Großbritannien betreibt alleine 18 weltweit agierende Public Relations-Firmen. Martin Sorell, Gründer und Direktor von WPP, ist sich der Macht seiner Unternehmensgruppe bewusst. Ohne zu übertreiben, stellt "der Machiavelli der Madison Ave."(47), so das Time Magazin über Sorell, klar: "WPP ist eine potentielle Machtzentrale, eine gigantische Propaganda-Maschine." (>>)


# Haim Saban: "Die Bush-Regierung hat über ihre Berliner Botschaft im Interesse des früheren Clinton-Fans interveniert." (>>)


# Mathias Döpfner: Wurde beim "Young Leaders"-Programm der Atlantik-Brücke "entdeckt". (>>). Entdeckt? Oder vielleicht doch mehr herangezogen?


Gefällt da jemandem irgendwas nicht? Dem Eindruck kann man sich wirklich nur schwer erwehren. Beispiel: "Schlag gegen Achse Berlin–Moskau". Vielleicht müssen ja auch die von der SPD so plötzlich aufgebrachten "einfallenden Heuschrecken" in diesem Kontext gesehen werden? Jedenfalls, die aktuelle Regierung sieht auch nicht besonders gut dabei aus und der Weg ist frei, für die linientreue Mrs. Merkel & Co. So kann zumindest gemutmaßt werden.

Nicht daß da bei VW nicht tatsächlich die Kacke am Dampfen wäre (Hans-Joachim Selenz gibt dazu immer ganz "nette", recht passende, Kommentare ab [auf 2005, 2004 usw. klicken]). Die falschen scheint es, meiner Meinung nach, jedenfalls nicht zu treffen (wenn es sie denn überhaupt wirklich trifft), und Sauerei bleibt Sauerei!!

Aber die ganzen Umstände ("Warum gerade jetzt?" usw.) könnten uns durchaus als Aufhänger für die Frage dienen, die wir uns immer stellen sollten: »CUI BONO?« (Wem nützt es?)



P.S.: Der ganze Kladderadatsch ist -gelinde gesagt- in der Tat einigermaßen undurchsichtig, und ich habe im Endeffekt natürlich -leider- auch keine erschöpfenden Antworten. Aber selbst wenn der "Verschwörungs-Aspekt" mal außen vor bleibt, allein die Vielzahl der passender Querverbindungen betrachtet, ist schon kaum zu glauben. Und das, obwohl ic
h kaum mehr als einen Bruchteil der Beziehungen im Hintergrund angerissen haben werde. Tausend Fragen bleiben offen! Was z.B. spielt die Phönix-aus-der-Asche-rettet-die-Nation-WASG für eine Rolle. Spielt sie überhaupt eine? Wie auch immer, es bleibt spannend!!

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Ein Forenbeitrag. Fand ich ausnehmend gut!! Deshalb in voller Länge!!

Robert Steinhäuser und Armageddon in der U-Bahn

Hallo, überall heißts, islamistische Terroristen waren das.

Niemand hat sich angeblich bisher dazu bekannt, das eine sei ein Trittbrettheini gewesen.

Ah, ja !

Also, die IRA kanns nicht gewesen sein, weil die nicht im Iran sitzt.

Der MI5 auch nicht, weil der sowas niemals nie tut.

Gladio, die gab es doch niemals. P2 ? Alles Erfindungen....

Vielleicht wars ja der neue persische Präsident ? Nein ? Der hat ein Alibi ? Dumm.

Jedenfalls wurde Pearl Harbour, nein, äh, der Sender Gleiwitz, äh, nein, die Lousitania, nein, auch nicht, die Türme, der Reichstagsbrand, der Schnellbootzwischenfall vor Vietnams Küste, nein, äh, wo ist denn nur mein Zettel, ach ja, Falluja......REGIE ????

....(raschel...hall....knister...."weiter im Text"....Hall aus).....

Jedenfalls wurden die Anschläge in der U-Bahn zweifelsfrei einer iranischen Untergrundorganisation zugeordnet, die es nun zu bekämpfen gelte. Unbestätigten Angaben zufolge haben sich ein paar bärtige Iraner zum U-Bahn-Führer ausbilden lassen in einer U-Bahn-Fahrschule. Aber sie waren hundsmiserablige Fahrer, haben lieber Bier getrunken und sind mit Mädels rumgezogen. Die Terrororganistaion hat ihr Hauptquartier in der ehemaligen US-Botschaft in Teheran, und besteht aus Atomwissenschaftlern, Korangelehrten und Ölbohrarbeitern, und daß gerade letztere eine ganz tolle Truppe sind, die zu allem fähig sind, auch zum Unmöglichen, wissen wir seit dem Abfang des Kometen letzte Woche durch Bruce Willis und seine Armageddon-Raumfähre, die haben so was drauf, also können iranische Ölbohrer auch Bohrgänge im Londoner Untergrund durcheinanderbringen. Angeblich hat man eine abgestempelte Busfahrkarte aus Teheran und im U-Bahnschacht eine iranische Ölbohrkrone gefunden. Eindeutig ! Leider gibt es in London zu viele indischstämmige, die mit ihren Turbanen ein Untertauchen der bärtigen Teherantalibanbinladens ermöglichten. Deswegen gilt ab Morgen, 5.45., ein Turbanaufsetzverbot. Kopftücher bleiben hingegen erlaubt. Die setzt ja kein Attentäter auf, sonst kommt er als vermeintlicher Schwuler nicht ins Paradies, oder, wenn, dann in die Schwulenabteilung.....als Nichtschwuler wär das eher weniger paradiesisch....genial, gell ?

Stoiber hat härtere Anti-Terrorgesetze verlangt. Ja, der Mann ist gut ! Damit kann er das locker verhindern. Ein Gesetz, wieso kam noch keiner vor ihm drauf ?

Offenbar hat Stoiber streng geheime Informationen, wonach ein deutscher Schüler aus Erfurt an den Geschehnissen beteiligt sein soll. Daß er angeblich vor zwei Jahren ums Leben kam, stört nicht, wie man bei den angeblichen Flugzeugpiloten der Türme auch sehen kann.
Jetzt muß die Struckwehr natürlich auch mit ran. Nach Affghanistan.

Wolfgang Schäuble mit seiner geradezu gnomenhaft unbeweglichen, eiskalten, emotionslosen, reptiloiden Gesichtsmaske hätte die Vorlage für die Maskenbildnerin von Waran-Otto abgeben können, hätte er nicht gesprochen und wäre er nicht gestanden, man hätte Otto heute in den Nachrichten für Wolfi halten können, rein gesichtstechnisch - äh, biometrisch, meine ich. Null erkennbare Gemütsregung, eiskalte Abgeklärtheit. Planerische Sicherheit. Wissen ?

Oder heißt der laut Rammsfeld nicht neuerdings eh Adolf ? Wie auch immer.

Das Timing der pöhsen Buben war so gigantisch passend, wie das Loch in der Gefängnismauer in Celle, oder der bestellte und inszenierte Plutoniumschmuggel des BNDs vor den bayerischen Wahlen.

Nur, daß es diesmal Unschuldige das Leben kostete. Wie in Erfurt. Aber das war schon immer so, wenn es um große Ziele ging. Da brauchts keine öffentlichen, stimmigen Untersuchungsberichte, dazu reicht die Tagesschlagzeile. Im Irak übrigens gibts keine unschuldigen Opfer. Da sind das Kollateralschäden. Langsam wird das Timing mit Persien drängend, isn´t it ? Und die Unterstützung wird nicht gerade gewachsen sein dafür. Ach wie gut, daß niemand weiß, daß Menschenrechte sind nur Scheiß.

Wenn man sich die entrösteten Kommentare vom Merkel, vom Phischer und den anderen Dummschwätzern anhört, so sagen sie durchaus die Wahrheit, wenn man zwischen den Zeilen liest und die Adressaten auswechselt. DANN macht das auf einmal sehr viel Sinn. Sogar Spaßguidos Kommentar macht dann Sinn. Aber nur dann. Bezogen auf die unbekannten angeblichen Bärtigen ist es nur peinlich.

Zumal die Bärtigen Bösen von heute die Freunde und Kostgänger von vorhin sind. Denn wer sechzig Jahre lang Menschenrechte mit Füßen tritt und einen Hund, der auch bloß leben will, beständig prügelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn der irgendwann zurückbeißt. Wenn er beißt. Überhaupt. Und nicht alles nur als Vorwand dient, um beim Tierarzt keinen Ärger zu kriegen, wenn man seinen Kadaver vorbeibringt.....weil er eigenen Plänen im Wege war.

Aber natürlich wissen wir ja, daß Robert Steinhäuser ein Irrer war, der besser war als fünf SEKS zusammen. Und daß solche Greueltaten wie Anschläge immer nur die pöhsen Buben machen. So, wie damals im Münchner Bürgerbräukeller. Ach, nee, der war ja ein Guter, kein Böser. Hinterher jedenfalls. Vorher wars schon ein ganz Böser. Bis die Guten zu den Bösen wurden und die Bösen wieder Gut waren. Auch wenn ihre Taten nicht gut, sondern böse waren. Wie die von Begin. Oder Arafat. Macht nix. Datt hat auch nen Friedensnobelpreis gegeben. Später. Und später waren auch ein paar ganz böse wieder gut, weil sie die Raketen jetzt für die Sieger bauten, und gewendehalst das richtige Abzeichen aufm Käppi trugen.

Heute sind Bush und Blair die Guten. Sagen sie selber. Und wer könnte schon daran verzweifeln. Äh, zweifeln.
Ob das in zehn oder zwanzig Jahren auch noch so sein wird ?

Den heutigen Opfern kanns wurscht sein, die mußten die Zeche zahlen für ein mieses, dreckiges Spiel.
Wenigstens gab es für sie Krankenversorgung. In Falludja gibts die nicht......aber das ist ja auch kein Terror, sondern eine humanitäre Friedensmission.

Das schlimmste für mich sind die hohlen, austauschbaren Phrasen und Entrüstungswortblasen der selbsternannten PolitführerInnen. Heute sind wir alles Londoner, jawoll. Der Anschlag war ein Angriff auf die menschliche Zivilisation. So, so. Guantanamo ist es nicht, auch nicht die Verhaftung von Kindern im einstelligen Alter mit Fußketten. Nein, das ist schon gut so. Schön selektiv, schön tagesaktuell, und immer gutmenschlike. Immer schön PC-konform. Und immer an die Wähler denken. Und an das Herrchen, dessen Hand man nicht beißen soll....was für eine miese, real-existierende Welt.

Und da komme nochmal jemand und sage, unsere Großeltern waren schuldig, weil sie den Anfängen nicht wehrten und ihre Schnauze nicht aufrissen......

http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/324637.htm

# 07.07.05 #

Neues vom "Big Brother"

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(siehe folgend)
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( »Arme Länder sollen G7-Schuldenerlass selbst zahlen«)

Rentenkasse, Schwankungsreserve (Mai '05)

Tataaaaa!!! Ich komme auch dieses mal nicht umhin, einen neuen Negativrekord zu vermelden (nicht mit Freuden, nur mit Galgenhumor). Einen, in der Summe, negativen Wert der Schwankungsreserve gabs auch noch nie!!

2005
Am Ende des Monats Schwankungsreserve in Monatsausgaben 2005
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
0,41
0,17
0,31
       
Januar
0,48
-0,01
0,28
Februar
0,37
-0,08
0,18
März
0,31
-0,12
0,13
April
0,25
-0,15
0,09
Mai
0,17
-0,09
-0,06* (falsch)
0,06* (richitig)
Juni
0,00
0,00
0,00
Juli
0,00
0,00
0,00
August
0,00
0,00
0,00
September
0,00
0,00
0,00
Oktober
0,00
0,00
0,00
November
0,00
0,00
0,00
Dezember
0,00
0,00
0,00

*09.07.05, Richtigstellung:
Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Wie ich per Mail mitgeteilt bekommen habe (nochmals danke Ronald), ist der Wert +0,06, und nicht -0,06, wie ich versehentlich eingetragen habe!!! Das ändert zwar nichts an "dem Negativrekord", denn auch die +0,06 sind ein solcher, muß aber selbstverständlich von mir korrigiert werden. Ich bitte um Entschuldigung!! So was darf natürlich nicht passieren!! Aber, wie schon öfter erwähnt, ich hatte die letzten Tagen/Wochen beruflich reichlich Streß. Darunter hat dann wohl kurzfristig meine Konzentration etwas gelitten. Mehr kann ich zu meiner Entschuldigung nicht vorbringen. Werde mich bemühen, so etwas zukünftig nicht mehr vorkommen zu lassen. Wünsche noch ein schönes Wochenende zusammen!!


2005
Am Ende des Monats Verfügbare liquide Mittel 2005 [Mill. €]
AV ArV
Gesamt
Dezember Vorjahr (2004)
3.935,0
1.048,8
4.938,8
       
Januar
3.910,9
580,4
4.491,3
Februar
2.963,9
278,4
3.242,3
März
2.092,7
339,1
2.431,8
April
1.513,3
394,5
1.907,8
Mai
1.081,0
259,5
1.340,5
Juni
0,00
0,00
0,00
Juli
0,00
0,00
0,00
August
0,00
0,00
0,00
September
0,00
0,00
0,00
Oktober
0,00
0,00
0,00
November
0,00
0,00
0,00
Dezember
0,00
0,00
0,00

Etwas ausführlicher, wie immer HIER!!

Richtig heftig finde ich aber folgendes (aus BuBa-Monatsbericht 06/05):


Vermögen der Rentenversicherung1 [Mill. €]
. Insgesamt Einlagen Wertpapiere Darlehen und Hypotheken Grundstücke
2003
1.Vj. 8686 5649 1230 1685 122
2.Vj. 698 4906 980 1686 126
3.Vj. 6348 3822 727 1683 116
4.Vj. 7641 5017 816 1682 126
2004
1.Vj. 5879 3375 696 1681 127
2.Vj. 3752 1914 28 1682 128
3.Vj. 2561 731 22 1681 127
4.Vj. 5171 4984 19 41 127
2005
1.Vj. 2607 2432 16 41 118
1Entspricht im Wessentlichen der Nachhaltigkeitsrücklage.

Was für ein "Absacker" bei den Wertpapieren und Darlehen und Hypotheken. Auch die Einlagen machen keinen "gesunden" Eindruck mehr. Zumal ich die Entwicklung sehen möchte, wenn der Bund seine 17-18 Mrd.€ im Vierteljahr nicht "überweisen" würde. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber offensichtlich geht's langsam wirklich an die Substanz.

Andererseits sind die Überweisungen des Bundes an die Rentenkassen im Grunde völliger Schwachsinn, denn vorher hat er das Geld eben aus dieser rausgezogen. Und das nicht zu knapp (>>). Also, auf der einen Seite nimmt der Bund das Geld der Rentenkassen heraus und auf der anderen Seite steckt er es wieder rein!!! Kann mir mal irgend jemand den tieferen Sinn erklären?????

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Garantiezins kaum haltbar

Lebensversicherer für Abschlag
.....
Die Festsetzung des Garantiezinses ist keine Freistil-Übung, sondern folgt konkreten, vom Vorsichtsprinzip geleiteten Vorgaben. Die besagen, dass maximal versprochen werden darf, was 60 Prozent der Rendite entspricht, die Assekuranzen längerfristig rückblickend durch Engagements in europäischen Staatsanleihen erzielen konnten.
.....

Komplett...

Aha, da hamm' wir's wieder. ==> Staatsaneihen=Verschuldung Staat ==> Ohne Verschuldung Staat, läuft mittlerweile gar nichts mehr!! Der Staat als "sichere" Anlage!! Warum auch ein Risiko eingehen, wenn der Staat einem doch absolut sicher die Kohle überweist. Das das nicht ohne Folgen bleibt (z.B. Umverteilung), sollte niemanden wundern. Und da offensichtlich immer mehr diese sichere Anlage wählen, gehen die Zinsen in den Keller (siehe Graphik Umlaufrendite unten). Was die Halter von LV-Versicherungen -wie der Artikel darlegt- gar nicht freuen wird.
Man stelle sich vor, daß die CDU ihre "Drohung" wirklich wahr macht (Neuverschuldung erst in acht Jahren auf Null) und die Neuverschuldung tatsächlich runterfährt




Dazu passt auch folgender Artikel:

Asta Lavista Hedgefonds
.....
Es ist durchaus üblich, daß ungefähr einer von zehn Hedgefonds im Jahresverlauf sang- und klanglos untergeht und aufgelöst wird. Fast immer handelt es sich dabei um kleinere oder mittlere Fonds. Doch plötzlich, und erstmals seit dem LTCM-Drama im Herbst 1998, kommen auch die großen Hedgefonds unter die Räder. Neben den bereits gemeldeten Opfern mußten in den letzten Tagen die folgenden drei ihre Auflösung bekanntgeben:.....
.....
Auch das viel zitierte "Greenspan-Rätsel" kann nicht losgelöst von den genannten Ereignissen betrachtet werden. Bekanntlich hat der Vorsitzende der Federal Reserve in den letzten Wochen wiederholt den angeblich kaum erklärbaren und "beispiellosen" Umstand angesprochen, daß sich kurzfristige und langfristige Zinsraten seit geraumer Zeit in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Obwohl Alan Greenspan die kurzfristigen Zinsen bereits von 1,0 auf 3,0% angehoben hat, sind die Renditen für 10jährige Staatsanleihen weiter gefallen und nähern sich, nicht nur in den USA, historischen Tiefstständen. Es sei an der ganzen Angelegenheit nichts rätselhaftes. Die Investoren sehen, daß das US-Finanzsystem dem Zusammenbruch entgegensteuert und Europa, erst recht nach den Referenden in Frankreich und den Niederlanden, offensichtlich, noch nicht einmal kurzfristig, in die Bresche springen kann. In dieser Gesamtlage erscheinen langfristige Staatsanleihen als die einzig halbwegs sichere Form von Wertpapieren. Diese Investoren bemühen sich verzweifelt um Bestandssicherung; Renditen spielen da keine Rolle mehr.

Seit dem 21. Juni sind hier die Dinge weiter eskaliert. Weltweit ist eine regelrechte Kaufpanik bei Staatsanleihen ausgebrochen. Neben der Bestandssicherung ist dabei ein weiteres Symptom der Systemkrise von Bedeutung. Es wird nun erwartet, daß auch die kurzfristigen Zinsen der Zentralbanken aufgrund weltwirtschaftlicher und finanzieller Notlagen schon bald wieder abgesenkt werden müssen. Schweden machte bereits den Anfang und drückte am 21. Juni die Zinsen überraschend stark von 2,0 auf 1,5%. Die EZB und die Bank von England könnten demnächst folgen. Inzwischen befinden sich die Renditen 10jähriger Staatsanleihen Deutschlands auf dem niedrigsten Stand seit Bismarck: Je mehr Investoren sich um diese Papiere reißen, desto geringere Zinsen muß die Regierung anbieten. Insgesamt erlebten die Renditen europäischer Staatsanleihen in den beiden Tagen vom 21. bis 22. Juni den stärksten Rückgang seit dem 10. September 1998. Dies war genau der Zeitpunkt zwischen dem Zusammenbruch der GKO-Schuldenpyramide in Rußland und dem Untergang von LTCM.


Komplett...

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Pharma global - Der grosse Bluff
.....
Zweitens kann von freier Marktwirtschaft keine Rede sein. Big Pharma ist eine risikofreie, steuerbegünstigte Branche, die ihre Profite im Wesentlichen unter Patentschutz erwirtschaftet. Sowohl das Patentrecht wie die Praxis der Patentgewährung wurden seit 1980 immer wieder den Interessen der Pharmaindustrie angepasst. Diese unterhält beispielsweise in Washington 675 LobbyistInnen - mehr, als der Kongress Mitglieder hat. Innovative (und risikoreiche) Forschung betreiben in erster Linie öffentliche Institutionen mit Geldern der öffentlichen Hand; die Industrie erwirbt Rechte an den Forschungsresultaten zu Spottpreisen. So zahlen die KonsumentInnen zweimal: Zuerst finanzieren sie über die Steuern die zugrunde liegende Forschung, danach zahlen sie die überhöhten Preise. Dabei zahlen sie deutlich mehr an die Unternehmensgewinne und das Marketing als an Forschung und Entwicklung.
.....
Komplett...



!! P O L I T I K !!  

Arme Länder sollen G7-Schuldenerlass selbst zahlen

Trotz Schuldenstreichung keine zusätzlichen Mittel: Den Entwicklungsländern soll an Geld gestrichen werden, was ihnen zuvor erlassen wurde. So sollen die zukünftigen Zahlungen an die Entwicklungsländer reduziert werden – und zwar in der Höhe der beschlossenen Schuldendienstverminderung. Damit ist die Übereinkunft der Finanzminister für die Entwicklungsländer ein Nullsummenspiel.
.....
"Es ist ein Skandal, dass den verschuldeten Ländern der Schuldenerlass sofort wieder von der Entwicklungshilfe abgezogen wird. Darüber hinaus hat die von den G8 geplante Entschuldung noch weitere Haken: So sollen überhaupt nur 18 von über 50 hoch verschuldeten Ländern einen Schuldenerlass bekommen, der auch nur drei der insgesamt 19 multilateralen Institutionen betrifft."
.....
"Die drei Institutionen sind die einzigen Gewinner des 'historischen Schrittes': Sie können schwer einbringbare Forderungen aus ihren Büchern streichen und erhalten für ihr operatives Geschäft in voller Höhe Ausgleichszahlungen von den reichsten Ländern der Erde. Den eigentlichen Preis dafür zahlen jedoch die überschuldeten Länder."
.....

Komplett...  

Noch ausführlicher hier: "Analyse des G7-Kompromisses zum Schuldenerlass "

Die gelungene arglistige Täuschung und die überaus wirksame mediale Propaganda, muß uns schon ein paar...



...Wert sein!!!!

# 02.07.05 #


!! WIRTSCHAFT !!
(siehe folgend)
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( »Bilderberger und die aktuelle Situation in der BRD« )
!! SONSTIGES !!

( »Der gefälschte Glaube« )


Neues von der Kreditfront (Mai '05)

Vorab 1: "Dienst nach Vorschrift", mehr nicht !!

Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Ausszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)":
.....
55. Ein Kredit- bzw. Kreditgeldsystem scheitert unausweichlich, sobald die immer neue und immer zusätzliche Kreditvergabe und Kreditnahme stockt bzw. gar abnimmt. 
56. Wie hoch sich Kredite/Schulden bereits aufgetürmt haben, ist als solches zunächst unerheblich. 
57. Entscheidend bleibt immer, ob diese Kredite/Schulden durch zusätzliche Kredite/Schulden am Leben erhalten werden.
58. Kommt es wegen der bereits existenten Höhe der Kredit- bzw. Schuldensummen zu einer Stockung bzw. einem Rückgang bei der Schaffung neuer Kredit- bzw. Schuldverhältnisse, ist der kritische Punkt des gesamten Systems erreicht (sog. "Überschuldung"). 
59. Wird die Überschuldung allgemein, stürzen sämtliche bereits existenten Kredit- bzw. Schuldverhältnisse in sich zusammen. 
.....
Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.


1.)
Kredite deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T. auch Euro-Raum))



(>>)

Bevor ich zur aktuellen Situation komme, erst einmal ein kurzer Rückblick zur letzten Auswertung. Dort schrieb ich:

Offensichtlich liegt der enorme Anstieg der Verschuldung über die "Wertpapiere" [und damit der kompletten Neuverschuldung] an der unterdurchschnittlichen Tilgung im April '05.

.....
Augenscheinlich ist der April als "Einmaleffekt" anzusehen, mindestens aber als -im positiven Sinne- eher außergewöhnlich. Solche Tilgungszahlen kamen zwar immer mal wieder vor (>>), sind aber, wenigstens in der jüngeren Vergangenheit, doch eher die Ausnahme, denn die Regel. Ich gehe deshalb davon aus, daß sich das in dieser Art und Weise nicht fortsetzen wird. Bei zukünftigen "normalen" Tilgungswerten, können wir uns in den nächsten Monaten vermutlich auf einige Rückschläge einstellen.
.....


Obwohl auch die "Buchkredite" um sieben Mrd. Euro (April '05 = 3042,90; Mai '05 = 3035,90) zurückgegangen sind, ist der, für die -0,79% oder -29,46 Mrd.€, entscheidende Rückschlag, doch den "Wertpapieren" (Anleihen usw.) zuzuschreiben. In Zahlen bedeutet das ein Minus von 20,48 Mrd.€ (April '05 = 694,48; Mai '05 =  674,00).

Kaum "normalisiert" sich der Tilgungswert...


Tilgungen Wertpapiere in Mrd. Euro
Nov. 04 Dez. 04 Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05
81,8 82,8 84,6 70,0 68,6 44,3 72,7
(>>, Emissionsstatistiken)

...geht die benötigte Neuverschuldung in den Keller. Sieht für den Moment tatsächlich so aus, als ob der April ein positiver Ausreißer war. Wir werden sehen...

Allerdings, sozusagen als "Jahreszwischenfazit", durch den wirklich starken Anstieg im April und den sonstigen kleineren positiven Werten, liegt die Neuverschuldung seit Beginn des Jahres, bei einem Plus von 89,49 Mrd.€ oder 2,48%. Auch das ist nur eine Momentaufnahme, die zwar durchaus gefallen kann, die aber durch die nicht vorhandene Unterteilung in "Private" und "öffentliche Haushalte" etwas unsicher ist. Wir können leider nicht sagen, wer genau da wie und woher "zugeschlagen" hat. Drum der Blick auf die...


2.) Kredite an inländische Nichtbanken (Unternehmen und Privatpersonen, ohne Wertpapiere)


(>>)

Die "Buchkredite" (Graphik): Ein zufriedenstellender Anstieg von 3,21 Mrd.€ oder 0,14%.

Aber auch hier, wie oben, das selbe Bild bei den "Wertpapieren".  Ein Absacker um 20,08 Mrd.€ oder 10,32%. Somit ergibt sich für die "Unternehmen und Privatpersonen" für dieses mal, in der Summe (Buchkredite & Wertpapiere), ein sattes Minus von 16,89 Mrd.€ oder 0,70%. Grauselig!!

Das zugehörige "Jahreszwischenfazit" stellt sich wie folgt dar:
Nur die "Buchkredite" betrachtend, herrscht seit Jahresanfang quasi Stillstand, was aber im Grunde einen Rückschritt bedeutet, denn nur ein Zuwachs bringt Wachstum. Incl. der "Wertpapiere" ergibt sich jedoch ein Plus von 0,91% oder 21,9 Mrd.€ (Dez. '04 = 2394,54; Mai '05 = 2416,44).

Zusammenfassend läßt sich wohl festhalten, daß die Daten für die jüngere Vergangenheit -bis jetzt- sooooo schlecht nicht sind. Schauen wir allerdings weiter zurück, relativiert sich das jedoch ganz erheblich. Die zusätzliche Neuverschuldung reicht einfach nicht aus, um heimatlichen, hausgemachten Schwung in den Laden zu bringen. "Dienst nach Vorschrift", könnte man vielleicht sagen, mehr nicht.

Bevor es kurz in "Europa" weitergeht, einen "Seitenhieb" kann ich mir nicht verkneifen . Die "Nettokreditaufnahme der Gebietskörperschaften" lag im April '05 bei 39,9 Mrd.€ (nicht in obigen, verlinkten Statistikblättern ersichtlich, sondern HIER). Damit ist die Verschuldung der öffentlichen Hände seit Jahresbeginn um 2,8% angewachsen (Ende Dez. '04 = 1430,10 Mrd.€). Im Vergleich dazu, nehmen sich die 0,91% der "Privaten" geradezu mickrig aus.


3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)"

Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005 (Mrd. €)

Feb. '05 = 8784,9;  März '05 = 8844,2;  April '05 = 8956,4; Mai '05 = 9026,7  (>>)

Differenz von Mai '05 auf April '05 = 70,3 Mrd.€ oder 0,78% (Vormonat: April '05 auf März '05 = 112,2 Mrd.€, oder +1,27%). Teile ich die +70,3 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +5,86 Mrd.€. Das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb begrenzt aussagefähig. Trotzdem, das ist mal wieder mehr als bei uns, und allein 66,0 Mrd.€ davon entfallen auf die "Buchkredite". Noch scheint es im Rest Europas halbwegs zu funktionieren.


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Grundgesetz: Artikel 115 &  "Stabilitätspakt" & "Parkinsoches Gesetz"

Grundgesetz, Das Finanzwesen, Artikel 115:

So lautete die ursprüngliche Fassung des Artikels zur Währungsreform 1948:

«lm Wege des Kredits dürfen Geldmittel nur bei außerordentlichem Bedarf und in der Regel nur für Ausgaben zu werbenden Zwecken und nur auf Grund eines Bundesgesetzes beschafft werden. Kreditgewährungen und Sicherheitsleistungen zu Lasten des Bundes, deren Wirkung über ein Rechnungsjahr hinausgeht, dürfen nur auf Grund eines Bundesgesetzes erfolgen. In dem Gesetz muß die Höhe des Kredits und der Umfang der Verpflichtung, für die der Bund die Haftung übernimmt, bestimmt sein.»

Damit, so der Finanzwissenschaftler Roland Sturm, «stand der Ausgleich des Haushalts, das Nicht-Mehr-Ausgeben-Als-Man-Hat, im Vordergrund. Solide Haushaltsführung wurde an den Überschüssen gemessen, die der Staat erwirtschaften konnte. Staatsverschuldung galt eher als Eingeständnis für Politikversagen, »

Und das wurde daraus, lediglich 17 Jahre später. 1965 wurde er, in die noch heute gültige Version, geändert:

«Die Aufnahme von Krediten sowie die Übernahme von Bürgschaften, Garantien oder sonstigen Gewährleistungen, die zu Ausgaben in künftigen Rechnungsjahren führen können, bedürfen einer der Höhe nach bestimmten oder bestimmbaren Ermächtigung durch Bundesgesetz. Die Einnahmen aus Krediten dürfen die Summe der im Haushaltsplan veranschlagten Ausgaben für Investitionen nicht überschreiten; Ausnahmen sind nur zulässig zur Abwehr einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts. Das Nähere wird durch Bundesgesetz geregelt.»

Damit waren die Hürden gefallen, auch wenn das Grundgesetz die Neuverschuldung mit der Höhe der Investitionsausgaben eine Grenze setzte, die nur ausnahmsweise überschritten werden darf.

Beides aus "Die D-Mark" von Wolfram Bickerich

Schon faszinierend, ganze 17 Jahre hat der "Damm" gehalten. 17 Jahre, nachdem quasi von Null angefangen wurde.
Beim EU-Stabilitätspakt ging es sogar noch schneller. 1997 verabschiedet, wurden 2005 folgende Änderungen vereinbart (hatte ich zwar schonmal, passt aber gerade ganz gut hier her):

Aus dem BuBa-Monatsbericht 04/05, Seite 17. Ich ziehe nur mal den, meiner Meinung nach, aussagekräftigsten Teil heraus:
  
Position Geltende Regelungen Künftige Regelungen
. . .
Rechtfertigung einer Überschreitung des 3%-Referenzwertes
.
- Außergewöhnliche und Vorübergehende Einflüsse – Naturkatastrophen
– BIP-Rückgänge um mindestens 2%
– BIP-Rückgänge zwischen 0,75% und 2% im Jahr im Ratsermessen
– Naturkatastrophen
– Negative Wachstumsraten
– Wachstumsraten unter dem Potenzialwachstum mit erheblichen kumulativen Produktionsverlusten
- Sonstige Faktoren - Keine – Entwicklung des Wachstumspotenzials
– Herrschende Konjunkturlage
– Umsetzung der Lissabon-Strategie
– Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Innovation
– Frühere Haushaltskonsolidierung in „guten Zeiten“
– Tragfähigkeit des Schuldenstandes
– Öffentliche Investitionen
– Qualität der Öffentlichen Finanzen
– Belastungen aus Finanzbeiträgen zu Gunsten der internationalen Solidarität
– Belastungen aus Verwirklichung der Ziele der europäischen Politik, insbesondere dem europäischen Einigungsprozess
– Rentenreformen


Man könnte beinahe meinen, daß das alles einer gewissen Gesetzmäßigkeit folgt, den "Parkinsonschen Gesetzen" vielleicht .  Es 
besagt u.a., "daß der bürokratische Aufwand mit einer mathematisch errechenbaren Zuwachsrate wächst, unabhängig davon, ob die Aufgabe oder die Arbeit zunimmt, abnimmt oder völlig verschwindet. " (>>) Und HIER etwas ausführlicher. Seeeehr interessant!!! Z.B. das noch: "Demokratie bedeutet Aufblähung." Das passt doch, wie die berühmte Faust aufs Auge. Tja, ich sags ja, es gibt kein Entrinnen. Das wirklich schlimme daran ist aber, daß der Mensch offensichtlich nicht damit umgehen kann und noch nie konnte. Wenn es mal wieder "so weit" ist, fängt "irgendjemand" an, wie ein verletztes Tier um sich zu hauen. Meistens die gerade aktuelle Weltmacht (soweit ich das historisch überblicken kann).

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"Schöner" Artikel!!

Schulden ohne Sühne

15 Jahre Währungsunion: Wie sich westdeutsche Banken auf unsere Kosten an fiktiven DDR-Krediten bereicherten

Komplett...

Bank müßte ich sein. Dann würde ich ein paar wirklich wichtige Männer kennen, die mir das Geld vom Fußvolk in den Hintern blasen. Scheeen...



!! P O L I T I K !!  

Bildergerger und die aktuelle Situation in der BRD

VORSICHT, VERSCHWÖRUNG !!!

Erinnert ihr auch noch an den Bericht über die Bilderberger. Der hier: "
Die Bilderberger-Hinter den Kulissen der Macht"


Dort heißt es:

Bill Clinton war als Gouverneur von Arkansas Teilnehmer des Treffens von 1991 und wurde 1992 erstmals zum US-Präsidenten gewählt. Tony Blair wurde ein Jahr nach seiner Teilnahme am Bilderberger-Treffen 1993 in Griechenland Chef der Labour Party. 1997 erfolgte seine Wahl zum Premierminister. Romano Prodi war 1999 eingeladen und wurde noch im gleichen Jahr Chef der EU-Kommission. George Robertson nahm 1998 am Treffen in Schottland teil und wurde 1999 NATO-Generalsekretär. Diese Tatsache sorgte dafür, daß gerade das Jubiläumstreffen 2004 in Stresa (Italien) zum 50. Jahrestag der Gründung der Gruppe besonderes Interesse bei der Weltpresse erweckte. Auf dieser Tagung hielt nämlich der Senator des USBundesstaats North Carolina, John Edwards, eine vielbeachtete Rede. Nur einen Monat später berief ihn John F. Kerry zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten.
.....
Bei einigen wichtigen politischen und wirtschaftlichen Themen wird nämlich deutlich, daß die Bilderberger keineswegs nur auf historische Entwicklungen reagieren, sondern sie prägen und ausarbeiten, denn ihre Agenda läuft in diesen Fällen den äußeren Ereignissen voraus. Einige Beispiele haben wir schon im Artikel erwähnt, so etwa die europäische Einigung. Sie stand 1955 und 1956, also vor dem Abschluß der Römischen Verträge von 1957, auf der Tagesordnung. Aus deutscher Sicht ist auch die Tagung 1988 in Telfs-Buchen (Österreich) von großem Interesse. Zum ersten und einzigen Mal gehörte der langjährige Bundeskanzler Helmut Kohl zu den Teilnehmern, und zum ersten Mal seit den fünfziger Jahren wurde „die deutsche Frage wieder aufgegriffen“. Wohlgemerkt - 1988, nicht 1989, als die Berliner Mauer tatsächlich fiel! Was soll der äußere Anlaß gewesen sein, 1988 über „die deutsche Frage“ zu reden? Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun? Steffi Grafs zweiter Wimbledon-Sieg oder der sechste Europameistertitel für Katarina Witt? Nach einem Blick ins Geschichtsbuch würde man über 1988 eigentlich sagen: „Nothing important happened this year.“ Planten also die Bilderberger den Fall der Mauer?

So, und nun rufen wir uns die Ereignisse der letzten Wochen in Deutschland ins Gedächtnis. Insbesondere den gestrigen Tag im Bundestag. Und nun lesen wir das hier:

Schröder und Merkel bei den Bilderbergern-Der Wahlkampf hat begonnen

Nur zwei Wochen vor der überraschenden Ankündigung, im Herbst 2005 Neuwahlen zum Deutschen Bundestag abzuhalten, waren Bundeskanzler Gerhard Schröder und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel zu Gast bei der diesjährigen Konferenz der Bilderberger in Rottach-Egern. (>>)

Mal ganz im Ernst, wann innerhalb der letzten 60 Jahre Bundesrepublik, hat sich ein Bundeskanzler darum gekümmert, was der "Souverän" denkt? "In der Folge dessen wurde deutlich, dass es die sichtbar gewordenen Kräfteverhältnisse ohne eine neue Legitimation durch den Souverän, das deutsche Volk, nicht erlauben, meine Politik erfolgreich fortzusetzen." (>>). Bis dato hat sich da keine Politiker wirklich drum geschert!! Warum also plötzlich jetzt? Finde ich überaus seltsam!!!

Klar ist, daß innerhalb kürzester Zeit die CDU/CSU das Sagen haben könnte. Unterstellt, daß obiges der Wahrheit enspricht und wirklich bei den Bilderbergern Absprachen getroffen wurden, könnte dies das gewünschte Ziel sein. Aber warum?
Dazu fällt mir, ehrlich gesagt, nur ein Grund ein: "...Die Bush-Regierung entwirft einen Zeitplan für einen Raketenangriff (der Amerikaner oder der Israelis bzw. der Israelis mit Unterstützung der USA) gegen den Iran..." (>>). Mit der Dackelin Merkel wäre eine Unterstützung Deutschlands für solche, oder ähnliche Maßnahmen, sicherlich leichter durchzudrücken.

Keine Ahnung ob da wirklich was dran ist. Aber auch wenn das totaler Quark sein sollte, bleiben doch die überaus seltsamen Geschehnisse der letzten Tage/Wochen bei uns. Das Geblubber der relevanten Politiker reicht mir jedenfalls nicht als Erklärung.

Andererseits könnte diese ganze Neuwahlen-Szenario natürlich auch einfach in sich zusammenstürzen (Klagen vor dem BVG, Köhlers Entscheidung usw.). Dann wäre alles beim Alten. Vielleicht dachten "sie" aber trotzdem: "Ok, einen Versuch ist es Wert!".

Ihr seht schon, ich bin auch einigermaßen ratlos. Aber als interessante Info kann man den Besuch der Beiden bei den Bilderbergern auf jeden Fall mal verbuchen. Ist doch auch schon was !



!! S O N S T I G E S !!  

"Der gefälschte Glauben"

Ein Buch von Karlheinz Deschner!!

Worum geht es?
Um es hier kurz zu halten, erstens der Link zu den Rezensionen bei Amazon, und zweitens ein kleiner, erklärender Ausschnitt vom Klappentext:

"Karlheinz Deschner schildert die Entstehung der christlichen Glaubenslehre vor dem Hintergrund der allgemeinen historischen Entwicklung. Dabei zeigt er, daß alles, was den Gläubigen als angeblich geoffenbarte Wahrheit gepredigt wird, Ausfluß jenes »Mischmaschs von Irrtum und Gewalt« ist, wie Goethe die Kirchengeschichte einst charakterisierte."

Eine dieser "Wahrheiten", wollte ich mal zeigen. Das fand ich einfach zu gut, ist es doch ein hervorragendes Beispiel, weil es, historisch gesehen, eben erst passiert ist.

Die evangelische Kirche hat 1971, im Einvernehmen mit dem Verband der Evangelischen Bibelgesellschaften, u.a. die folgenden "Änderungen" an der gedruckten Bibel vorgenommen. Wobei es, auf diese geänderten Textstellen bezogen, seit dem ganz offiziell heißt: »Nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers«


Original Übersetzung Luthers
 
Durch die ev. Kirche 1971 geänderter Text
 (seit dem heißt es zu diesen Passagen »Nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers«)
»Aber das Volck drinnen, füret er eraus / und legt sie unter eisern segen und zacken / und eisern keile / und verbrand sie in Zigelöfen« »Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten«
»Aber das Volck drinnen führet er eraus / und teilet sie mit Segen / und eisern Hacken und Keilen« »Aber das Volk darin führte er heraus und ließ sie mit Sägen und eisernen Hacken und Äxten Frondienste leisten«
Luther schreibt von »funffzig tausend und siebenzig Man« die Gott umbring, weil sie die Bundeslade angeschaut haben. Die Bibel der EKD macht daraus bescheidene
»siebzig Mann
« 

Zur ersten Zeile (und verbrant sie in Zigelöfen) muß noch hervorgehoben werden, das
»diese Methode des "göttlichen David" wohl zu sehr an die Methoden Hitlers erinnerte« und es deshalb geändert wurde.

Deschner schließt diesen Abschnitt mit den Worten: "Eine systemische Fälschung. In der revidierten Fassung der Lutherbibel von 1975 gehen kaum noch zwei Drittel des Textes direkt auf Luther zurück. Mindestens jedes dritte Wort wurde geändert, teils nur geringfügig, teils schwerwiegend"

Mal abgesehen davon, daß, meines Wissens nach, Luther schon recht "großzügig" übersetzt hat, diese Fälschungen fanden erst vor ca. 30 Jahren statt (hat das überhaupt jemand mitbekommen?), da muß die Frage schon erlaubt sein, was, und das sogar ohne kriminelle Energien zu unterstellen, diesbezüglich in den letzen 1500-2000 Jahren alles passiert sein wird? Allein nur aus der Zeitdistanz heraus. 1500-2000 Jahre...das ist 'ne Menge Holz!! Da Kirche aber auch immer schon Macht bedeutete, können wir kriminelle Energien, mit gutem Gewissen, zumindest zeitweise als vorhanden annehmen. Was also bleibt "vom Buch der Bücher", als Glaubensgrundlage von Millionen Menschen, wenn, wie gezeigt, willkürlich geändert wird? Ich schließe mit einem weiteren Zitat aus dem Klappentext, der mein diesbezügliches, persönliches, völliges Unverständnis ganz gut zusammenfasst:

"Daß dieses zusammengeklaubte Sammelsurium religiöser Anschauungen zweitausend Jahre überdauern und eine ganze Kultur prägen konnte, ist das wirkliche Mysterium des Christentums!"

P.S.: Bin mit dem Buch selbst erst zu einem Viertel durch. Bis jetzt jedoch absolut empfehlenswert!
# 27.06.05 #

Ich bekomme das alles zeitlich mal wieder nicht so recht auf die Reihe. Deshalb ist der Umfang momentan ein bißchen eingeschränkt.

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!! WIRTSCHAFT !!
(siehe folgend)
!! POLITIK !! «Klick

( »Der "Diktator"  verlängert??« )


Was zahlen "die Reichen" an Einkommensteuer??

Vorab:

Die Daten stammen aus "Datensammlung zur Steuerpolitik; Ausgabe 2004"


Leider gibt es kostenfreie, detailierte Statistiken, nur für 1998. Jedenfalls habe ich keine neuere gefunden. Das ist von daher ein bißchen blöd, weil sich seit 1998 einiges getan hat (HIER zur ganz kurzen Info).  Wobei ein etwas gröber gefasster Teil schon aus 2004 stammt. Ich denke aber schon, daß ein paar grundsätzliche Aussagen möglich sind.

Also, schauen wir uns die Steuersituation "der Reichen" an.

3.5.1 Schichtung der Steuerpflichtigen nach Größenklassen des zu versteuernden Einkommens im Jahre 1998

- Grundtabelle -
Zu versteuerndes Einkommen
von... bis unter... EUR
Festgesetzte Einkommensteuer/Jahreslohnsteuer .
Steuerpflichtige
Grundtabelle
Festgesetzte
Einkommensteuer
.
Anzahl Anteil Volumen
in
Tsd. €
Anteil .
v.H. kumulativ
v.H.
v.H. kumulativ
v.H.
Durch-
schnittlicher
Steuersatz*
...... ...... ...... ...... ...... ...... ...... .
245.423 - 511.305 11.585 0,1 100 1.717.650 3,1 88,5 39,19
511.305 oder mehr 7.631 0,1 100 6.305.099 11,4 100 nicht berechenbarr
Summe* 19216 . . 8.022.749 14,5 . .
* eigene Ergänzung

- Splittingtabelle -
Zu versteuerndes Einkommen
von... bis unter... EUR
Festgesetzte Einkommensteuer/Jahreslohnsteuer .
Steuerpflichtige
Splittingtabelle
Festgesetzte
Einkommensteuer
.
Anzahl Anteil Volumen
in
Tsd. €
Anteil .
v.H. kumulativ
v.H.
v.H. kumulativ
v.H.
.Durch-
schnittlicher
Steuersatz
*
...... ...... ...... ...... ...... ...... ...... .
245.449 - 490.846 48.963 0,4 99,8