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# 22.05.06 #
...von Paul C. Martin, erschienen 1990, Ullstein Verlag GmbH. Fortsetzung und ENDE, weil DURCH! Auch auf die Gefahr hin, dem/der einen oder anderen auf den Senkel
zu gehen, so will ich es doch loswerden. Ansonsten brauch ich meinen vorherigen Kommentaren nichts hinzufügen! Ich wiederhole nochmals: • Es handelt sich um eine Zusammenfassung, die naturgemäß nicht alle Inhalte widergeben kann. Auch wenn ich bemüht bin, die Zusammenhänge nicht im Übermaß zu zerstückeln -was hoffentlich halbwegs gelungen ist- kann ich trotzdem nur die Empfehlung aussprechen, sich das Buch zu besorgen. • Ich betrachte die Ausführungen
als wirklich exzellente Erläuterungen der grundsätzlichen
Mechanismen und nicht, wie so mancher versucht sein wird anzunehmen,
als "Entschuldigung" für manche, laufende Fehlentwicklungen.
Denn trotz des Debitismus', einiges könnte (!!) besser
organisiert werden. Andererseits, das dies eben nicht geschieht,
spricht dann doch wieder für die Ausführungen des Autors. Auch
gibt es durchaus den ein oder anderen Punkt, dem auch ich nicht
vollumfänglich zustimmen möchte. Allerdings betrifft dies eher -aber
nicht nur- Abschnitte,
die ich nicht in diese Zusammenfassung aufgenommen habe. Für die,
die sich das Buch zulegen werden oder schon haben: Beispielsweise
die Erklärungen zum Oberbegriff "Monopolismus" kann ich
so nicht ganz nachvollziehen. • Ich weise nochmals auf das Erscheinungsdatum 1990 hin. Gerade in den Teilen dieser Fortsetzung wird deutlich, daß der Autor sich im Zeitablauf ein wenig "vertan" hat (Stichwort Globalisierung, dessen "Ausmaß" wohl unterschätzt wurde). Das ändert allerdings überhaupt nichts an den prinzipiellen Abläufen. Nun, lest selbst: [...] In einem Gemeinwesen, In dem der »Staat« als infallibler Schuldner zugelassen wurde, muß es definitionsgemäß zu Inflation, Deflation und Depression kommen. [...] NEU: Ab Seite 32, ab "Der große Irrtum von Truhen & Schätzen«" Ich glaube, das passt zu diesem Zeitpunkt schon hierher: Für die Vielleser unter euch möchte ich noch erwähnen, daß die Weiterentwicklung obiger Ausführungungen -sozusagen der letzte Schliff, die Abrundung, das letzte Mosaiksteinchen- in "Macht, der Staat und die Institution des Eigentums" mündete. P.S.: Bitte nicht wundern! Gegenüber dem letzten Mal habe ich die Zeilenabstände und Schriftgröße erhöht. Ist einfach besser lesbar! Der "erste Teil" ist also nicht "mehr" geworden, sondern nur ein wenig auseinander gezogen! |
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# 15.05.06 #
Kurze
Anmerkung:
...von Paul C. Martin, erschienen 1990, Ullstein Verlag GmbH. Die angekündigte Fortsetzung! Ich wiederhole nochmals: • Es handelt sich um eine Zusammenfassung, die naturgemäß nicht alle Inhalte widergeben kann. Auch wenn ich bemüht bin, die Zusammenhänge nicht im Übermaß zu zerstückeln -was hoffentlich halbwegs gelungen ist- kann ich trotzdem nur die Empfehlung aussprechen, sich das Buch zu besorgen. • Ich betrachte die Ausführungen
als wirklich exzellente Erläuterungen der grundsätzlichen
Mechanismen und nicht, wie so mancher versucht sein wird anzunehmen,
als "Entschuldigung" für manche, laufende Fehlentwicklungen.
Denn trotz des Debitismus', einiges könnte (!!) besser
organisiert werden. Andererseits, das dies eben nicht geschieht,
spricht dann doch wieder für die Ausführungen des Autors. Auch
gibt es durchaus den ein oder anderen Punkt, dem auch ich nicht
vollumfänglich zustimmen möchte. Allerdings betrifft dies eher -aber
nicht nur- Abschnitte,
die ich nicht in diese Zusammenfassung aufgenommen habe. Für die,
die sich das Buch zulegen werden oder schon haben: Beispielsweise
die Erklärungen zum Oberbegriff "Monopolismus" kann ich
so nicht ganz nachvollziehen. • Ich weise nochmals auf das Erscheinungsdatum 1990 hin. Gerade in den Teilen dieser Fortsetzung wird deutlich, daß der Autor sich im Zeitablauf ein wenig "vertan" hat (Stichwort Globalisierung, dessen "Ausmaß" wohl unterschätzt wurde). Das ändert allerdings überhaupt nichts an den prinzipiellen Abläufen. Nun, lest selbst: [...]
Die
freie, die kapitalistische, unter debitistischem Druck stehende Wirtschaft ist
tendenziell inflationär, weil die neu geschaffene Schuld, alias
Geld, alias Kaufkraft, alias Nachfrage auf das vorhandene Leistungs- bzw.
Produktionsvolumen trifft und ergo die gute alte Vorstellung greift, daß
»zuviel Geld« »zuwenig Waren« gegenübersteht, ergo die Preise dieser Waren
(ausgedrückt in diesem »Geld« eben) steigen müssen. Ein einfaches Beispiel:
Kurzum: Der Kapitalismus ist nichts als eine endlose Kette von Millionen kleiner Inflationen und Millionen kleiner Deflationen. Denn das Porsche/Skateboard-Beispiel ist jeden Tag auf jedem nur denkbaren Markt millionenfach zu sehen. Der Normalzustand der freien Wirtschaft ist daher das stabile Preisniveau. Denn die Inflationen und Deflationen heben sich letztlich gegenseitig auf. Und wie könnten auch die Preise dauerhaft steigen oder dauerhaft fallen? Denn die Schulden, die gemacht wurden, um an einem Markt Nachfrage zu entfalten, treiben dort die Preise hinauf und führen automatisch an einem anderen Markt zu fallenden Preisen, da dort wenig später die mit Hilfe der Schulden vorfinanzierte Produktion, also »mehr Menge« eintrifft. Insofern haben die Wirtschaftspolitiker absolut
recht, wenn sie als ihr Ideal das »stabile Preisniveau « bezeichnen. Ein so
eminent kluger Kopf, wie der ehemalige Mitherausgeber der »Frankfurter Allgemeinen
Zeitung« Jürgen
Eick hat diesen absolut
erstrebenswerten und einer freien Wirtschaft angemessenen Zustand einst als
»Nonflation« bezeichnet. Kapitalismus und Nonflation. Das ist es! Sobald ein Falschspieler am Tisch Platz nimmt, ist es aus. Dieser Falschspieler ist der Staat. Der Staat als infallibler Schuldner. Denn ein Schuldner, der zwar Schulden machen darf, der aber anschließend nicht zur Leistung zu zwingen ist, muß das Preisniveau infiationieren. Daher kann es in einer freien Wirtschaft immer nur eine Inflationsquelle geben: den Staat. Da der Staat die Schulden, mit deren Hilfe er inflationiert hat, nicht durch zusätzliche Leistung abgetragen hat bzw. durch seine Steuerzahler hat abtragen »lassen«, sind diese Schulden übriggeblieben. Daher endet auch jede Inflation nicht etwa mit einer allgemeinen »Entschuldung «, sondern damit,‘ daß die Schulden auf Höchststand liegen und anschließend die Schuldner reihenweise krachen. Vor allem die Vorstellung, daß sich der Staat durch Inflation »entschulden« könne, ist albern. Denn Inflation ist bekanntlich nur durch immer mehr und immer höhere Schulden möglich. Also müßte der Staat immer mehr Schulden machen, um (»Entschuldung durch Inflation«) schließlich immer weniger Schulden zu haben. [...] NEU: Ab Seite 15, ab "Der Mythos vom »Tauschmittel«" Ich glaube, das passt zu diesem Zeitpunkt schon hierher: Für die Vielleser unter euch möchte ich noch erwähnen, daß die Weiterentwicklung obiger Ausführungungen -sozusagen der letzte Schliff, die Abrundung, das letzte Mosaiksteinchen- in "Macht, der Staat und die Institution des Eigentums" mündete. P.S.: Bitte nicht wundern! Gegenüber dem letzten Mal habe ich die Zeilenabstände und Schriftgröße erhöht. Ist einfach besser lesbar! Der "erste Teil" ist also nicht "mehr" geworden, sondern nur ein wenig auseinander gezogen! |
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# 10.05.06 #
• Neues vom Big Brother!!
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : ..... Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Insgesamt stieg die zusätzliche Neuverschuldung um 2,60 Mrd.€, oder 0,07%! Wobei die Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1) sogar um 4,21 Mrd.€ zunahmen. Die Buchkredite gingen allerdings um ca. 1 Mrd.€ zurück. Der Rest des Rückgangs geht auf das Konto von Wechseln und Schatzwechseln. Emissionsstatistik für
Wertpapiere der Buba
(
>>): An dieser Stelle möchte ich mal eine "kredittechnische"
Lanze für die Banken brechen. Ich zitiere aus der aktuellen Statistik:
So oder so ähnlich lautet es in den Emissionsstatistiken häufig. Man kann "den Banken" oft genug und mit Recht äußerst kritisch gegenüber stehen. Was allerdings die "lebenswichtige" Neuverschuldung angeht, sind sie aber offenbar auch oft genug gut dabei. Will sagen: Aus diesem Blickwinkel würde es ohne die Banken vermutlich noch weitaus schlimmer aussehen. 0,07% an zusätzlicher Neuverschuldung ist selbstredend trotzdem
zu wenig. Um wirklich nennenswerte Auswirkungen zu spüren, müßte,
auf's Jahr hoch gerechnet, ein Plus von vielleicht irgendwas so
um die +5-6% herauskommen. Über den dicken Daumen entspricht das einem
nötigen Zuwachs von ca. 0,4-0,5% im Monat. Für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt bei einem Plus
von 55,59 Mrd.€, oder +1,50%. Zur Zeit liegen wir also noch
halbwegs im Soll. Geschuldet allerdings allein dem Januar, mit seinen
+1,80%. --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die
Buchkredite
betrachtend (Graphik), ging es für den März '06 bei den Unternehmen
und Privatpersonen wiedermal nur moderat nach oben!! Eine Zunahme der
Neukreditaufnahme von gerade mal 3,07 Mrd.€, oder 0,14%! Mau!! Für das Gesamtjahr liegen wir bei den Buchkrediten somit bis jetzt bei einem Plus von 33,00 Mrd.€, oder +1,47%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich ein positiver Wert von 45,21 Mrd.€, oder 1,87%.
Oben angesprochene ca. 0,4 bis 0,5% notwendige monatliches
Plusdaten, können wir auch hier durchaus erkennen. Wenn dies auch,
wie ebenfalls schon oben, hauptsächlich dem Januar zuzuschreiben
ist, so können wir bis jetzt doch recht zufrieden sein. Im Vorjahr
sah es um diese Zeit jedenfalls allemal schlechter aus (siehe Tabelle
rechts, ohne Wertpapiere). Ohne "Unkerei" kann ich aber natürlich nicht
...daß ich hiermit nochmals zu Bedenken geben möchte!
Kurz noch die... 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >>)
Differenz von März '06 auf Februar '06 = +118,7 Mrd.€, oder +1,21% (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +118,1 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +9,89 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig) Erwähnenswert ist vielleicht noch, das hierbei
die Buchkredite mit +74,8 Mrd.€ zunahmen, was als durchaus
positiv zu werten ist.
Ansonsten gibt's dem vormaligen Fazit nichts hinzuzufügen,
daß da lautete: Wo ich gerade bei Krediten bin. Eine Meldung als Link, in dem es um notleidende welche derselben Art geht: "Deutschlands Banken misten Kreditportfolios aus" ******************************************************************************
Die Zahlen vom Februar '06! Zuvor kurz, worum es eigentlich geht: Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetztfälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig. Aus: "Der Termin, die Knappheit des Geldes!!"
----------------------------------------
Abgesehen vom absoluten Wert (plus soundsoviel Prozent usw.) der zusätzlichen Neuverschuldung und wer der Kreditnehmer ist (Staat oder Private) spielt die Laufzeitenverteilung anscheinend eine gewisse Rolle. Damit lassen sich zwei, wie ich finde, wichtige Aussagen treffen:
1.)
Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen
sind richtig (?!?), eröffnen sich
bezüglich der Neuverschuldung ganz
neue Perspektiven-
nämlich ein grober Blick in die nähere
Zukunft
!!Das
wäre doch was!!!
Das
alles läßt die Möglichkeit zu, daß
wir, durch die Beobachtung der
Laufzeitenentwicklung,
tatsächlich
eine
Aussage über die nähere Zukunft der
wirtschaftlichen Entwicklung (BIP) treffen
können!!
Ansonsten: ich kann es euch leider nicht ersparen, im Bedarfsfall die Quellen dazu durchzulesen. Zuzüglich der Obigen, macht auch noch "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" absolut Sinn! Nun aber die Graphik:
Leichte Verschärfung,
möchte ich mal sagen. Zum Abgleich zeige ich unten nochmal die langfristige Entwicklung der Wertpapiere mit Laufzeiten bis einschließlich 4 Jahren (graue Linie in obiger Graphik!) zzgl. der Kreditvergabe an inländische Unternehmen und Privatpersonen.
Der Januar diesen Jahres fiel bei der Kreditvergabe wirklich excellent aus (siehe oben) und somit, zumindest im Moment, komplett aus dem Rahmen, wie der Februar und der März zeigen. Noch scheinen die Beobachtungen..... 1.) Ganz allgemein:
der Anteil der kurzen Laufzeiten (< 4 Jahre, fette rote Linie) lag
2004 immer noch in der Nähe des historischen Hochs von 2002, auch
wenn seit dem mit leicht fallender Tendenz. Apropos Tendenz: die
Tendenz ist, im Gegensatz zu der Kreditvergabe, über die letzten Jahrzehnte
gesehen, eher
steigend.
.....nicht ganz falsch zu sein. Ich übernehme deshalb die Aussagen vom Vormonat: Ich weiß, das ist alles sehr theoretisch und ein bißchen viel, wenn man sich nicht regelmäßig damit beschäftigt. Aber sollte (!!) tatsächlich was an meinen Beobachtungen dran sein, (wie gesagt, bitte lesen >>)... 1.) Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen sind richtig (?!?), eröffnen sich bezüglich der Neuverschuldung ganz neue Perspektiven- nämlich ein grober Blick in die nähere Zukunft !!Das wäre doch was!!! 2.) Dieser Blick zeigt nichts wirklich Gutes, denn die kurzfristigen Laufzeiten befinden sich nach wie vor auf recht hohem Niveau. Der "Druck" (="Tilgungsdruck") wird demnach auch die nächsten ein, zwei Jahre nicht nennenswert nachlassen!!
******************************************************************************
Linke Graphik: Aktualisierung
der Steuereinnahmen
nach Steuerarten mit dem Wert für 2005 (>>).
Immerhin eine Steigerung zum Vorjahr um 1,84% auf 450,99 Mrd.€! So viel dazu. Nur so als Info! !! P O L I T I K !!
Ich möchte auf eine Übersetzung des Briefes ins Deutsche aufmerksam machen.
(Falls ihr der Quelle nicht trauen solltet, gibt's hier die Originalveröffentlichung auf Englisch von LeMonde) Abgesehen von den religionsbezogenen Abhandlungen, mit denen ich grundsätzlich nichts anfangen kann1, kann ich dem Inhalt nur zustimmen. Und wenn ich in den einschlägigen Meldungen lesen darf, daß der Brief nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver sei, dann ist dies zwar nicht weiter verwunderlich, aber dafür umso idiotischer. Selbstverständlich haben die Aussagen was mit dem Thema "Atomprogramm" zu tun. Denn das Muster ist immer das gleiche: Feinbild aufbauen und dann Zuschlagen. An das, was vorher war (Unterstützung Husseins durch die USA z.B.), kann sich dann komischerweise kaum jemand erinnern. Diese vielfach "erprobte" Vorgehensweise anzuprangern hat sogar unbedingt mit dem Thema zu tun, können wir sie doch im Moment gerade wieder "bewundern": 1Obwohl das natürlich als eine "nette" Spitze auf Bush's eigene "Gottgesandtheit" zu verstehen sein könnte!! Zu angesprochenen "Thema" Israel möchte ich abermals auf zwei Artikel verweisen: • Pipelinepolitik Wobei ich dies als beispielhafte Erklärung für den Würgegriff, in dem sich Palästina seit Jahrzehnten befindet und die daraus erwachsende Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, die dann irgendwann zu solchen Handlungen (Selbstmordattentate usw.) führt, verstanden wissen will. Nicht als Rechtfertigung!! Insgesamt wäre es mir allerdings in der
Tat lieber, wenn ein solches Schriftstück mal von jemandem käme,
in dessen eigenen Land die aufgezählten Substantive - Freiheit und
Demokratie usw.- tatsächlich die oberste Maxime sind. Das würde
die Sache eindeutig glaubwürdiger machen. Wie wär's Fr. Merkel?
Unser Land ist doch der Inbegriff an Demokratie etc. Oder doch nicht? Jedenfalls
wäre das die richtige Reaktion eines Landesvertreters, in dem diese
Werte tatsächlich einen Wert haben. Nicht daß der Inhalt des Briefes
falsch wäre. Aber trotz der absolut kritikwürdigen, überdimensionierten
Dämonisierung des Irans, ein Musterland ist es diesbezüglich nun
auch nicht gerade. Apropos Feindbild aufbauen! Es funktioniert?!?!?! (auch wenn wir bei solchen Umfragen immer etwas Vorsicht walten lassen sollten). Umfrage bei n-tv (>>):
haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:
44% finden das also in Ordnung! Mein lieber Mann! In der Tat, es scheint wirklich immer wieder zu funktionieren (siehe auch bei "Big Brother"). Bedarf es noch eines Beweises dafür? Hier ist er: Umfrage bei n-tv (>>):
haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:
Na ja, irgend jemand muß ja die 3,8 Mio. Bild jeden Tag lesen! |
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# 05.05.06 #
Für diesmal nur ein kurzes "Zwischen-Update"!
Nochmals zu "Der Kapitalismus-Ein
System, das funktioniert" vom Vortag.
Zwei Zitate: »Das in der Form von Geldkapital vorgeschossene cirkulierende
Kapital von 500 £ ... sei das cirkulierende Gesamtkapital der Gesellschaft,
d. h. der Kapitalistenklasse. Der Mehrwert sei 100 £. Wie kann
nun die ganze Kapitalistenklasse beständig 600£ aus der Cirkulation
herausziehen, wenn sie beständig nur 500 £ hineinwirft? ...
(Der) zuschüssige Mehrwert von 100£ ist in Warenform in die Cirkulation
geworfen. Darüber besteht kein Zweifel. Aber durch dieselbe Operation
ist nicht das zuschüssige Geld für die Cirkulation dieses zuschüssigen
Warenwerts gegeben.« Ein paar Grundannahmen werden getroffen: • Die, für diese Betrachtung wichtigen Sätze, sind gefettet (bitte im Hinterkopf behalten).
• Die Überlegungen sind stark vereinfacht und stilisiert!
• Gehen wir mal -rein theoretisch- davon aus, daß es auschließlich die zwei Gruppen "Unternehmen" und "Arbeitnehmer" gibt. Ich weiß, daß dies real nicht möglich ist. Tun wir, der Einfachheit halber, aber für den Moment einfach mal so als ob, und nehmen diese Beiden als geschlossenens System an.
• Wir wissen, daß der Debitismus zwingend Neuverschuldung verlangt.
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START!! 1.) Der/die Erstschuldner muß/müssen logischerweise das Unternehmen / die Unternehmen sein. Wer sonst? Die Arbeitnehmer fallen zu diesem Zeitpunkt noch aus, da sie ja noch kein Einkommen erzielen können. Der Lohnzahler -das Unternehmen- hat ja gerade erst die Kredite aufgenommen. 2.) Es wird produziert (mit den aufgenommenen Schulden)!!! Die Schulden des einen Unternehmens, dienen nun als laufender Umsatz des anderen Unternehmens. 3.) Teile dieser Umsätze können erst jetzt -nachdem eine gewisse Zeit vergangen ist- als Gehälter an die Arbeitnehmer ausgezahlt werden. I.)
Bis hierhin können wir festhalten: 4.) Vorausgesetzt -und
das unterstellen wir- die Unternehmen sind bereit sich weiter zu
verschulden, wird weiterhin produziert. Mit dem Unterschied,
daß die Arbeitnehmer nun regelmäßige Einkommen beziehen. II.)
Wir halten fest: 5.) Die Unternehmen und die Arbeitnehmer sind nun in der Lage sich zusätzlich zu Verschulden. Beide Gruppen sorgen nun zusammen für eine steigende Nachfrage. Die Produktion läuft hoch. Selbst wenn einer der beiden Fraktionen anfängt zu Schwächeln, kann dies durch die jeweils andere abgefedert werden. III.) Resümee/Fazit (!!! unter Einbeziehung vorangestellter Grundannahmen !!!): Der Ablauf ist so: a) Es ist immer zu erst
ein Unternehmen -oder auch ein Unternehmer-, daß/der die zwingend
erforderliche "Erstverschuldung" übernimmt. Diese "Erstverschuldung"
ermöglicht erst das Zahlen von Löhnen!! Vor den Lohnzahlungen
steht somit stets die Verschuldungsbereitschaft irgendeines Unternehmens!!
Lohnempfänger sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, sind
abhängig davon, daß sich irgendwo jemand findet, der das Risiko
einer Verschuldung auf sich nimmt, um Löhne überhaupt zahlen
zu können. b) Erst dann
kann eine zusätzliche Verschuldung durch die Arbeitnehmer
starten!! Wir können also konstatieren, so meine ich jedenfalls, daß durchaus eine wechselseitige Abhängigkeit von Unternehmen und Arbeitnehmern gegeben ist. Letztlich kann der Eine nicht ohne den Anderen!! Es funktioniert einfach nicht!! Schert eine Seite komplett aus, geht's zusammen in den "Abgrund"! Schon rein aus "Selbsterhaltungstrieb" müssen demnach beide bestrebt sein, daß es dem jeweils Anderen "gut" geht! Obige Aussage "Was er rationellerweise auch tun sollte, um allfällige Arbeiterunruhen, Hunger-Revolten und natürlich auch die »große Revolution« zu vermeiden." kann insofern nur unterstrichen werden! So weit so gut!! Wie gesagt, dies alles unter Einbeziehung vorangestellter Grundannahmen !!! Denn das unterstellte, abgeschlossene System, nur mit Arbeitnehmern und Unternehmen, gibt es selbstverständlich nicht. Kann es nicht geben! IV.) Resümee/Fazit (!!! OHNE Einbeziehung vorangestellter Grundannahmen !!!): In der Realität, zu Beginn des Zyklus, bekommt das, zur "Erstverschuldung" willige, Unternehmen keinen Kredit, da es ja noch keinerlei Sicherheiten vorweisen kann, es noch kein Kreditvergabegesetz gibt (wie genau läuft die Vergabe, Sicherheit durch Klagemöglichkeiten bei Nichtzahlungen usw.) und es noch nichts gibt, in dem es sich überhaupt verschulden kann, sprich "Geld" an sich!! Es muß demnach, zeitlich noch vor diesem Unternehmen, jemanden geben, der die Rahmenbedingungen setzt und u.a. "Geld" erst definiert. ==> Der Staat!! Die unmittelbare Funktionsfähigkeit des Staates setzt aber eine
ebenso unmittelbar funktionierende Infrastruktur voraus. Beispielsweise müssen
ausführende Organe vorhanden sein. Die müssen bezahlt werden. Und
das, bevor seinerseits das Unternehmen loslegen kann.
Bevor also, nach allen Beschreibungen oben, die "eigentliche"
Neuverschuldung starten kann. Deshalb werden Beamte auch im Voraus bezahlt,
also am Anfang jeden Monats! (Gedanklich zurück zu III.).
Somit haben wir "plötzlich" eine "Art"
der zusätzlichen Nachfrage (Neuverschuldung, "Mehrwert"), die, schon im ersten
Schritt, völlig unabhängig von allen oben beschriebenen Mechanismen
ist. • Viele der Arbeitnehmer befinden sich von vornherein außerhalb des beschriebenen Systems. Nämlich die, die vom Staat ihr Gehalt beziehen. • Die Unternehmen, als "Erstschuldner", müssen selbst nicht mehr "volles Risiko" fahren. Ein Teil der Neuverschuldung wird schlicht vom Staat übernommen. • Infolgedessen "brauchen" die Unternehmen die Arbeitnehmer-Neuverschuldung nicht mehr in dem Maße, wie noch "zuvor". Dieser Vorgang findet natürlich nicht abrupt statt. Er kommt schleichend und mit Höhen und Tiefen daher! Aber die Tendenz ist, meiner Ansicht nach, durchaus gegeben. Als kleinen Beleg, möchte ich auf diese Graphik hinweisen. Wobei bitte die gestrichelten, linearen Trendlinien zu beachten sind. Wie zwingend der Staat auch notwendig ist, so gleichbedeutend ist seine unweigerliche Neuverschuldung als schleichender Keil zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer. Platt gesagt: Durch die Neuverschuldung des Staates werden "echte" Arbeitnehmer immer weniger wichtig und immer mehr verzichtbar! ------------------------ Ich wiederhole nochmal: "Die Überlegungen sind stark vereinfacht und stilisiert!".
Der ganze Komplex "Steuern" wird z.B. nicht angegangen,
obwohl selbstredend äußerst wichtig! |
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# 30.04.06 #
Ich lese gerade "Der Kapitalismus-Ein System, das funktioniert" (Erschienen 1990, Ullstein Verlag GmbH) von Paul C. Martin. Auszüge davon wollte ich euch nicht vorenthalten. Zuvor jedoch noch ein paar kurze Anmerkungen: • Bin selbst erst zu einem Viertel durch. Bis jetzt kann ich aber sagen, daß es -für mich persönlich- klasse geschrieben ist. Dem Ein oder Anderen, so könnte ich mir vorstellen, liegt möglicherweise der Schreibstil nicht. Gut, so etwas ist immer Geschmackssache. Ich finde den Stil gerade gut. Da wird nicht lange drumherum geredet, sondern klipp und klar gesagt, was Sache ist (wenn auch stellenweise etwas "aufreizend"). Und das auf -zumindest für mich- absolut verständliche Art und Weise. • Logischerweise kann ich nur Auszüge zeigen. Ich hoffe sie so ausgewählt zu haben, daß inhaltlich nicht zu große "Zerpflückungen" entstanden sind und der Zusammenhang noch sinnvoll erscheint. • Das Buch ist bereits 1990
erschienen! Hier und da wird deutlich, das sich der Autor in Bezug
auf den Zeitfaktor und die "Dehnbarkeit" des Systems (Stichwort
Globalisierung!) doch etwas geirrt hat. Auch lassen sich die ein
oder anderen Details durchaus kritisch sehen. Als Grundlagenerklärung1 jedoch,
finde ich es ausnehmend gut. 1Bitte nicht als Entschuldigung für diverse Sauereien mißverstehen. Das muß getrennt voneinander betrachtet werden. [...] Das Loch in der Mitte Jede zweite Nachricht, die wir heute
hören, hat etwas mit Wirtschaft zu tun. Und das Schlimmste dabei:
Zu jeder Nachricht gibt es meistens zwei Meinungen. »Alles ist richtig, nichts ist richtig. Das ist der Weisheit letzter Schluß.« [...] Auf den nächsten Seiten wird das
»Loch in der Mitte« aufgefüllt. Wir werden eine Theorie der
Wirtschaft entwickeln, die - endlich - stimmt. Die deshalb auch
mit den bisher gelehrten Wirtschafts-Theorien in einigen Punkten
übereinstimmt. Was an den alten Theorien nicht stimmt, wo sie
also ihr Loch haben, soll auch gezeigt werden. Es ist gar nicht
so schwer - vorausgesetzt, man hat das Loch erst einmal gefunden.
********************************************************************************
Ich mußte einfach mal ein paar Daten auf den neuesten Stand bringen (2005). Ich denke, so ganz uninteressant ist das auch für euch nicht; möglicherweise?!?! Als erstes mal, den Schuldenstand der öffentlichen Haushalte (Buba), inklusive Darstellung desselben in Bezug auf das BIP (Verschuldungsquote)!
Wie ihr seht, habe ich die Schuldenquote zweimal dargestellt!!
Einmal mit der Berechung
durch BIP-Daten nach ALTEM Zahlenmaterial, die ich bis
2004 noch abgespeichert habe ==> Die rote,
gestrichelte Linie!! Der Unterschied sieht in der Graphik nun nicht sonderlich "dramatisch" aus. Der Tabelle links könnt ihr jedoch entnehmen, daß die Differenz beim BIP, zwischen "neu" und "alt", schon einige 'zig Milliarden Euro ausmachen kann. Dadurch sinkt natürlich auch die Schuldenquote entsprechend. Und das immerhin zwischen 0,77-1,44 Prozentpunkten!! Auch wenn "wir" dadurch zur Zeit immer noch
weit von den -nach Maastricht- geforderten
60% entfernt sind, so wird doch deutlich, daß zumindest die
statistischen "Grundlagen" schon mal gelegt sind,
um den Damen und Herren Politikern das Erreichen des Wertes so leicht
wie möglich zu machen ******************** Weiter geht's mit... 2. FINALE Vom Wiener Baurat und
vereidigten
Gerichtssachverständigen Dipl.-Ing. (einem unbestechlichen
Naturwissenschaftler
also) Walter Lüftl stammt die Formel (hier in Worten, nicht in
Zahlen):
Nominaler BIP-Zuwachs 2005 (gegenüber Vorjahr): 29,85 Mrd € ******************** Uuund noch einer! Die Aufteilung der Neuverschuldung auf die öffentlichen Haushalte und die Privaten (Unternehmen und Privatpersonen, ohne Banken). Wie ihr seht, befinden wir uns immer noch in historischen Gefilden, auch wenn es sich etwas entspannt hat! Nach wie vor wurde das Gros -nämlich 75,74%- der Neuverschuldung für 2005 durch die öffentlichen Haushalte erledigt. Der private Sektor trug leider nur zu 24,26% dazu bei. Das ist und bleibt einfach "ungesund". Tja, wenn der Außenhandel nicht wäre, dann... ******************** Zu guter letzt, nur der Vollständigkeit halber, sei noch erwähnt,
daß ich die Schuldenuhr angepasst
habe (die läuft nach wie vor wie's Lottche, wie es so schön heißt !! P O L I T I K !!
Um auf dem Laufenden zu bleiben und als kleiner, persönlicher Service
-in Bezug auf den Artikel "Die iranische Ölbörse - der Todesstoß für den US-Dollar?"-
für Mike M. • Oil Stock Exchange to be set up in Iran next week Oil Minister Kazem Vaziri Hamaneh said on Wednesday that the establishment of Oil Stock Exchange is in its final stage and the bourse will be launched in Iran in the next week.Wir werden sehen was kommen wird. Der "diplomatische"
Druck auf den Irak...ähhh, Entschuldigung, Iran natürlich... wird
jedenfalls gerade hochgefahren. Auch das Suchen einer "internationalen
Allianz"
kommt mir irgendwie bekannt vor. Woher nur??? Hmm... • "Der Countdown läuft - Eskalationsschub: Deutschlands willfährige Handlangerdienste für einen neuen US-Feldzug" vom 10.03.06! • Die Pläne für den Iran (von Seymour M. Hersh, USA) Würde Präsident Bush einen Krieg beginnen, um zu verhindern, dass Teheran eine Atombombe entwickelt? In einem Artikel, der im Original am 17. April in der US-Zeitschrift «The New Yorker» erschien, berichtet der namhafte Journalist Seymour Hersh über die sehr konkreten Pläne der US-Regierung, nicht nur mit konventionellen, sondern auch mit atomaren Waffen den Iran anzugreifen. Hiergegen gibt es aber innerhalb des US-Militärs erheblichen Widerstand. Ich kann mich nur wiederholen: Hoffen wir, daß irgendwo doch noch ein Rest Vernunft schlummert und sich alle "Vorhersagen" als Blödsinn herausstellen! ********************************************************************************
Gespräch mit dem israelischen Kriegsdienstverweigerer David Zonshein
David Zonsheim verfaßte im Januar 2002 nach einem Einsatz im
Gazastreifen als damals 28jähriger Hauptmann der israelischen Armee den
"Brief der Frontkämpfer". Er rief damit die Bewegung "Seruv" (Mut zur
Verweigerung – im Internet: www.seruv.org.il) ins Leben. Als
"Refusenik" engagiert er sich gegen die anhaltende israelische
Besatzungspolitik.
Fand ich Wert verlinkt zu werden. Vielleicht gibt es ja tatsächlich noch Hoffnung! |
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# 24.04.06 #
• Mal wieder ein bißchen was zum Big Brother!!
Nochmals der Versuch einer Klärung der Nebelkerze "Geld=Tauschmittel"!! Laut höchst offizieller Verlautbarung des Glossars der Deutschen Bundesbank ist Geld "Das in einer Gesellschaft allgemein anerkannte Tausch- und Zahlungsmittel, das unterschiedliche Geldformen annehmen kann. (>>)" Schauen wir uns das Tausch-Dingens mal näher an! Allein schon ein Blick auf die Rechtslage, ist durchaus aufschlußreich. Tauschvertrag Der Vorgang des Tauschens wird demnach also als gegenseitige Eigentumsübertragung bestimmter Gegenstände/Sachen zweier Parteien definiert, bei dem kein Entgelt zu zahlen ist!! Wenn aber der Tausch, per Gesetz, ausschließlich mit Gegenständen und ohne Entgelt vollzogen wird, wie kann es dann überhaupt ein diesbezügliches Tauschmittel geben? Ganz egal wie der Name davon ist (Geld oder sonst wie), per Rechtsdefinition ist dies schon nicht möglich? Rollen wir die Sache noch von einer anderen Seite auf!!! Ich probier's mal: • In einem Lehrheft -"Ein Heft für die Schule, Sekundarstufe II" (>>) - der Buba, wird folgender Klimmzug vollzogen: "An die Stelle des einfachen Tausches „Ware gegen Ware“ trat der doppelte Tausch „Ware gegen Geld“ und „Geld gegen Ware“." ==> Person A besitzt eine Kiste Äpfel, hätte aber gerne Birnen.
Person B besitzt eine Kiste Birnen, hätte aber gerne Äpfel. ==> Nun betritt der schulheftmäßige"doppelte Tausch", mit samt seinem „Ware gegen Geld“ und „Geld gegen Ware“, die Bühne. Person A will nach wie vor seine Äpfel "tauschen". Person B hat nun aber nur 5 Euro Geld, anstelle der Kiste Birnen. A und B werden sich einig, schließen einen mündlichen Vertrag ab (sprich, sie quatschen sich aus und stimmen beide zu). A gibt B die Kiste Äpfel und B gibt A die 5 Euro Geld. Danach, nach Vollendung dieses Aktes, sind A und B ihrem Gegenüber nichts mehr schul... !!! STOP !!! Warum stop? Nun, ohne es zu ahnen, steht am Seitenrand auf einmal die -nicht mal eingeladene- fiktive Person C! Nämlich die Person, die sich für die 5 Euro vorher verschulden mußte!! Ohne im Einzelnen wieder alles aufzurollen, unser Geld ist im Grunde ein umläufig gemachter Schuldschein (im Bedarfsfall bitte HIER nachlesen). Das ändert sich auch nicht, nach der Übergabe der 5 Euro von B an A (oder wieder zurück und hin und her...). Nach wie vor ist C die 5 Euro schuldig. Zwar haben A und B ihren mündlichen Vertrag beglichen und halten sich gegenseitig schuldlos. Aber durch den Gebrauch des "Tauschmittels" Geld, ist automatisch und immer eine dritte Person mit im Boot, die sehr wohl noch etwas schuldig ist (die 5 Euro). Wenn aber immer eine offenen Position bestehen bleibt (auch hierbei ist die Anzahl der Personen völlig unerheblich), kann in keinster Weise mehr von einem Tausch die Rede sein -ob nun doppelt- oder Dreifachtausch genannt, oder sonst wie. Ein Tausch ist ein in sich abgeschlossener, dinglicher Vorgang! Handelt es sich aber um keinen Tausch mehr, kann auch es auch kein "Tauschmittel" geben. Geld ist kein Tauschmittel! Zahlungsmittel passt da schon eher!!! Denn Zahlung impliziert einen Kauf. Und genau das geschieht: Es wird gekauft, nicht getauscht!! Irgendwo Gedankenfehler? Zwar wird in oben erwähntem Lehrheft später der "Tauschbegriff"
("...Geld ist zunächst ein allgemein akzeptiertes Tauschmittel...")
relativiert (..."man spricht besser von
der Funktion des Geldes als Zahlungsmittel..."), aber
richtig Tacheles wird in offiziellen Schriftstücken im Grunde nie
geredet. Die Buba selbst (wie oben zitiert) spricht ja z.B. von einer
gleichzeitigen Funktion als Tausch- und Zahlungsmittel.
Das ist nichts anderes als der berühmte Brei, um den drumherum geredet
wird! Zu guter Letzt noch ein kleines Fundstück, welches das "verschwommene
Ungewisse" schön anschaulich macht.
Als Abgleich kann ich euch nicht ersparen, "JOHN LAW (1671-1729)- UND SEIN PAPIERGELD" zu lesen. Ausgerechnet John Law als Vertrauensbeweis für
Papiergeld heranzuziehen entbehrt nicht einer gewissen Chuzpe. Geld an sich ist völlig wertlos! Was soll an Papierfetzen und
digitalen Nullen und Einsen (Konto usw) schon einen "Wert"
haben? Alles Geld (egal um welche "Art" es sich handelt)
basiert auf Schuldkontrakten! Diese haben nun die vertraglich festgehaltene,
unangenehme Eigenschaft, zu einem vorher bestimmten Termin fällig
zu werden. Zum Zeitpunkt X muß beglichen werden! In diesem
MUSS steckt die "Werthaltigkeit".
Nur der Staat kann dafür sorge tragen, daß tatsächlich zum Zeitpunkt
X zurückgezahlt wird. Nämlich durch die Androhung von Strafen
bei Nichtzahlung zum vertragsbedingten Rückzahlungstermin.
Platt gesagt: Keine Rückzahlung zum Termin = Knast <=> Vertragssicherheit! Warum sonst sollte sich
irgend jemand an irgendeinen Termin halten? Weil er so ein guter
Mensch ist? Zahlen wir wirklich freiwillig Steuern, oder
doch vielmehr deshalb, weil andernfalls am nächsten Tag der Zoll vor der
Tür steht? Halten wir Geschäftstermine deshalb ein, weil uns das
angeboren ist, oder weil ansonsten -als Konsequenz daraus- möglicherweise
eine gutes Geschäft flöten geht? Bei all unserem Handeln,
ist die daraus vorstellbare Konsequenz der Richtungsgeber. Auch
beim Geld. Die staatlich
garantierte Konsequenz, bei einer etwaigen Zahlungsverweigerung
zum Termin (!!),
macht den "Wert" des Geldes aus. Würde sich niemand an
die vereinbarten Termine halten (warum auch immer), wäre Geld ********************************************************************************
Vorab: Die Datengrundlage für die Gesamtverschuldung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Z.B. fehlt die Verschuldung der "Organisationen ohne Erwerbszweck", die "Krankenhäuser" innerhalb der öffentlichen Haushalte, das Ausland und so weiter... Anders hätte ich aber keine Langfristreihe hinbekommen! Zudem liegen wir so ja auf der "sicheren" Seite, da die Gesamtverschuldung andernfalls nur noch größer ausgefallen wäre!
Was sehen wir: 1.) Die Gesamtverschuldung betrug 6626,4 Mrd.€ in 2005. Das nominale BIP 2245,5 Mrd.€. Will heißen, die Verschuldung betrug knapp das Dreifache des BIP! Hierzu eine kleine Tabelle, die dieses Verhältnis langfristig aufzeigt:
2.) Dazu schauen wir uns nun das Verhältnis des jährlichen Verschuldungsanstiegs
zu dem jährlichen BIP-Anstieg an (das Ganze in Euro; rote Linien).
a.) Bis Anfang der 70'er Jahre schwankte das Verhältnis immer
so um die eins, oder knapp darüber. Die Tendenz ist klar! Immer mehr Verschuldung ist von Nöten,
um überhaupt noch BIP zu generieren.
Wie das bei Kettenbrief-Systemen halt so ist (nichts anderes stellt unser Kreditgeldstandard dar), gen Ende müssen immer mehr "Deppen" gefunden werden, welche die zeitlich davor liegenden "Deppen" auslösen. Zum Schluß wird mit immer mehr, immer weniger erreicht! Und das alles, ich muß es erwähnen, bei eh schon "aufgemotztem"
BIP! ******************************************************************************** Hervorragender Artikel!! Details lassen sich immer bemängeln. Grundsätzlich aber wirklich erfrischend gut!!
[...]
Zusammenfassung Die ganze Welt führt sich derzeit selbst an der Nase herum und will
vom realen Zustand der Weltwirtschaft nichts wissen. Dabei sind die
Probleme offensichlich.
a) die Eliten wollen in ihren komfortablen Positionen möglichst
lange verbleiben, daher kommen sie auch nicht ihrer Informations- und
Korrekturpflicht nach.
Recht hat er!!! ==> Beispiel 1, 2, 3... !! P O L I T I K !!
Hier
geht es zu einer englische Seite mit aufgelisteten Menschenversuchen
in den USA!
1953 Der Pellagra-Vorfall. Nachdem Millionen Menschen im Lauf von zwei Jahrzehnten an Pellagra, einer Vitaminmangelkrankheit, gestorben sind, wird der U.S Public Health Service endlich aktiv, um die Krankheit zu bekämpfen. Der Direktor der Behörde gibt zu, dass man seit mindestens zwanzig Jahren weiß, dass Pellagra von einem Niacin-Mangel ausgelöst wird, man aber keinen Handlungsbedarf sah, da die Todesfälle hauptsächlich in der armen schwarzen Bevölkerung vorkommen. 1940 Vierhundert Insassen eines Gefängnisses in Chicago werden mit Malaria infiziert, um die Wirkung neuer und experimenteller Medikamente zur Bekämpfung der Krankheit zu erproben. Bei den Nürnberger Prozessen zitieren Nazi-Ärzte diese Studie später, um sich zu rechtfertigen. 1945 Das Projekt Paperclip wird ins Rollen gebracht. Das amerikanische Außenministerium, der militärische Geheimdienst und die CIA rekrutieren Nazi-Wissenschaftler und bieten ihnen Immunität und eine neue Identität im Austausch dafür, dass die Betreffenden an Geheimprojekten der Regierung mitarbeiten. 1947 Die CIA beginnt ihre Studie über den Einsatz von LSD als potenzielle Waffe. Menschliche Versuchspersonen (Zivilisten und Militärangehörige) werden teils mit, teils ohne ihr Wissen dafür benutzt.
1950
Bei einem Experiment, das feststellen soll, wie anfällig eine amerikanische Großstadt bei einem Angriff mit biologischen Waffen wäre, versprüht die US Navy von Schiffen aus eine Bakterienwolke über San Francisco. Viele Einwohner erkranken an Symptomen, die einer Lungenentzündung ähneln.
1956 Das US-Militär setzt mit Gelbfieber infizierte Mücken über Savannah, Georgia, und Avon Park, Florida, aus. Nach jedem Test untersuchen Vertreter der Armee, die sich als Gesundheitsbeamte ausgeben, die Opfer auf Auswirkungen. 1965 Gefangene des Holmesburg State Prison in Philadelphia werden Dioxin ausgesetzt, der hochtoxischen Komponente des in Vietnam verwendeten Agent Orange. Später untersucht man die Männer auf Krebs. 1966 Die amerikanische Army verteilt den Bacillus subtilis der Variation niger im ganzen New Yorker U-Bahn-System. Mehr als eine Million Zivilisten werden dem Bazillus ausgesetzt, den die Army-Wissenschaftler in Glühbirnen abgefüllt durch die Luftschächte werfen. 1990 Über 1500 sechs Monate alte schwarze und hispanische Babys in Los Angeles bekommen einen »experimentellen« Masern-Impfstoff, der niemals zum Gebrauch in den Vereinigten Staaten freigegeben wurde. Die Centers of Disease Control and Prevention geben später zu, dass man die Eltern nicht darüber informiert hat, dass sich der Impfstoff, den man ihren Kindern gespritzt hat, in der experimentellen Phase befand.
1994 Senator John D. Rockefeller veröffentlicht einen Bericht, der zeigt, dass das Verteidigungsministerium mindestens in den letzten fünfzig Jahren hunderttausende Militärangehörige für Menschenexperimente benutzt und absichtlich gefährlichen Substanzen ausgesetzt hat.
1995 Die US-Regierung gibt zu, japanischen Kriegsgefangenen und Wissenschaftlern, die medizinische Menschenversuche durchgeführt hatten, im Austausch für Daten zur biologischen Kriegsführung Lohn und Immunität vor der Strafverfolgung angeboten zu haben.
1995
Dr. Garth Nicolson legt Beweise vor, dass die biologischen Substanzen, die im Golfkrieg zum Einsatz kamen, in Houston, Texas, und Boca Raton, Florida, hergestellt und an Gefangenen im Strafvollzug von Texas getestet wurden.
1996 Das amerikanische Verteidigungsministerium gibt zu, dass Soldaten des Desert Storm gefährlichen chemischen Substanzen ausgesetzt waren. 1997 Achtundachtzig Kongressmitglieder unterschreiben einen Brief, in dem Ermittlungen über den Einsatz von Biowaffen und über das so genannte Golfkriegssyndrom gefordert werden. Zum Golfkriegssyndrom -und mehr- kann ich noch folgende Links anbieten:
• Uran-Munition -
halbe Wahrheiten und ganze Lügen Immer wieder die selbe Schei..: Staatlich legitimierter Terror
ist offensichtlich kein größeres Problem. Schon gar nicht bei den
"richtigen" Staaten, den Guten nämlich1! Passiert ja alles nur
um Freiheit und Demokratie zu verteidigen 1 Nachtrag: Da trügte mich wohl meine Erinnerung. Der Friedrich, der zweite, der war's »Welche Sprachexperimente machte Friedrich II. mit Kindern?« Apropos aus der Vergangenheit lernen...
Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, verfügt die Regierung der
Vereinigten Staaten über konkrete Pläne für Luftangriffe auf den Iran,
bei denen auch Atomwaffen eingesetzt werden könnten. Entsprechende
praktische Vorbereitungen sind bereits weit fortgeschritten. Angesichts
der zunehmend instabilen Weltlage stellt dies eine äußerst ernst zu
nehmende Gefahr dar. Lassen wir den sozialistischen Klassenkampf-Krempel mal beiseite,
ist der Artikel durchaus einen Blick wert. Hoffen wir trotzdem,
daß sich das im Nachhinein als Schwachsinn herausstellt! Wenn nicht,
und es um "Atom-Politik" geht, dann kommt auf die "Weltpolizei"
-und damit auch auf uns- noch so einiges zu • First US-Russian steps in early Middle East nuclear arms race ******************************************************************************** Nur mal so ein Link. Falls ihr ihn noch nicht kennt, solltet ihr mal reinschauen. Ist immer mal ganz interessant! |
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# 12.04.06 #
HINWEIS:
Eigentlich wollte ich vor Ostern noch ein bißchen umfangreicher
aktualisieren. Hat leider nicht geklappt
Jedenfalls wünsche ich allen schöne und ruhige Ostern!!!
P.S.: Nächste Aktualisierung wahrscheinlich erst Ende der 16. oder sogar erst in der 17 KW!!
Die Zahlen vom Januar '06! Zuvor kurz, worum es eigentlich geht: Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetztfälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig. Aus: "Der Termin, die Knappheit des Geldes!!"
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Abgesehen vom absoluten Wert (plus soundsoviel Prozent usw.) der zusätzlichen Neuverschuldung und wer der Kreditnehmer ist (Staat oder Private) spielt die Laufzeitenverteilung anscheinend eine gewisse Rolle. Damit lassen sich zwei, wie ich finde, wichtige Aussagen treffen:
1.)
Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen
sind richtig (?!?), eröffnen sich
bezüglich der Neuverschuldung ganz
neue Perspektiven-
nämlich ein grober Blick in die nähere
Zukunft
!!Das
wäre doch was!!!
Das
alles läßt die Möglichkeit zu, daß
wir, durch die Beobachtung der
Laufzeitenentwicklung,
tatsächlich
eine
Aussage über die nähere Zukunft der
wirtschaftlichen Entwicklung (BIP) treffen
können!!
Ansonsten: ich kann es euch leider nicht ersparen, im Bedarfsfall die Quellen dazu durchzulesen. Zuzüglich der Obigen, macht auch noch "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" absolut Sinn! Nun aber die Graphik:
Leichte Entspannung,
möchte ich mal sagen. Zum Abgleich zeige ich unten nochmal die langfristige Entwicklung der Wertpapiere mit Laufzeiten bis einschließlich 4 Jahren (graue Linie in obiger Graphik!) zzgl. der Kreditvergabe an inländische Unternehmen und Privatpersonen.
Auch wenn der Januar diesen Jahres bei der Kreditvergabe wirklich excellent war (siehe u.a. Vortag) und damit für den Moment etwas aus dem Rahmen fällt, so scheinen die Beobachtungen..... 1.) Ganz allgemein:
der Anteil der kurzen Laufzeiten (< 4 Jahre, fette rote Linie) lag
2004 immer noch in der Nähe des historischen Hochs von 2002, auch
wenn seit dem mit leicht fallender Tendenz. Apropos Tendenz: die
Tendenz ist, im Gegensatz zu der Kreditvergabe, über die letzten Jahrzehnte
gesehen, eher
steigend.
.....nicht ganz falsch zu sein. 2005 sind die "bis einschließlich 4-jährigen"-Laufzeiten
nicht weiter angestiegen, im Verhältnis zu 2003 und 2002 sogar zurückgegangen.
Und immerhin hat daraufhin die Kreditvergabe leicht -ganz
leicht- angezogen. Auf der anderen Seite sehen wir aber auch, daß
sich die Kurzläufer immer noch auf äußerst hohem Niveau befinden
und dementsprechend die Kreditvergabe (trotz des minimalen Anstiegs)
und das BIP auf äußerst niedrigem Niveau zu sehen sind. Ich weiß, das ist alles sehr theoretisch und ein bißchen viel, wenn man sich nicht regelmäßig damit beschäftigt. Aber sollte (!!) tatsächlich was an meinen Beobachtungen dran sein, (wie gesagt, bitte lesen >>)... 1.) Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen sind richtig (?!?), eröffnen sich bezüglich der Neuverschuldung ganz neue Perspektiven- nämlich ein grober Blick in die nähere Zukunft !!Das wäre doch was!!! 2.) Dieser Blick zeigt nichts wirklich Gutes, denn die kurzfristigen Laufzeiten befinden sich nach wie vor auf recht hohem Niveau. Der "Druck" (="Tilgungsdruck") wird demnach auch die nächsten ein, zwei Jahre nicht nennenswert nachlassen!!
!! P O L I T I K !!
Fand ich zumindest so interessant, um es mal aufzuarbeiten und hier zu zeigen! Der Link zum Beitrag: "Die Pharma-Lobby / Der Mut zur Überdosis Macht" Eine wesentliche Textstelle für mich ist folgende: Dabei bedürfte der Arzneimittelmarkt in ganz besonderer Form der Regulierung - denn er weist Besonderheiten auf, die entscheidende Marktmechanismen außer Kraft setzen und die Gegenmacht der Konsumenten drastisch schwächen: Die Entscheidung über den Kauf fällt nicht der Konsument (der darf über den Kassenbeitrag nur bezahlen), sondern der verordnende Arzt, der selbst in keiner Form negativ an hohen Preisen zu leiden hat (gelegentlich profitiert er sogar über besondere Vergünstigungen der Hersteller). So ist es! Immer wenn der Einzelne keine
Entscheidungsmöglichkeiten besitzt, läuft es früher oder später
aus dem Ruder. Dadurch fehlt es an der dringend gebotenen Kontrollinstanz
desjenigen, der für die Leistungen bezahlt. Andernfalls, und das
ist offenbar1 Status Quo, öffnet dies Tür und Tor für
Klüngeleien der Großkupferten. Nur ausgleichende Rahmenbedingungen könnten dieses Ungleichgewicht egalisieren. Das wiederum ist typisch! Da sollen, vom Gesetzgeber verursachte Fehlentwicklungen, durch weitere Gesetzgebungen korrigiert werden, die dann ein paar Jährchen später ihrerseits korrigiert werden müssen usw usf. Kein Wunder, daß die Kosten für diesen Verwaltungskram völlig aus dem Ruder laufen werden ==> Versorgungsempfänger Ich hatte den Link schonmal, aber weil er gut hier her passt und im Großen und Ganzen durchaus lesenswert ist, stelle ich ihn nochmal rein: "Lenin und der Kassenarzt / Warum Geld das Gesundheitssystem steuern muß – und nicht der Staat" 1ich bin mir wirklich nicht sicher, ob gesetzlich Versicherte die Möglichkeit haben, Arztrechnungen unmittelbar und direkt (wie überall sonst auch) einzusehen. Geht das?? Laut dieser Quelle jedenfalls nicht! Das aber beispielsweise, wäre eine gute Möglichkeit Druck auszuüben. Ich zumindest habe noch nie eine Rechnung von einem Arzt bekommen! Keinen blassen Dunst, was da abgerechnet wird. |
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# 05.04.06 #
HINWEIS: Ich hänge mal wieder mit der Beantwortung einiger Mails hinterher. Kann auch noch ein bißchen dauern! Ich werde mich aber bemühen, nichts zu vergessen!!
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : ..... Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Insgesamt fiel die zusätzliche Neuverschuldung um 13,59 Mrd.€, oder 0,36%! Wobei die Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1) lediglich um 1,89 Mrd.€, die Buchkredite allerdings um 9,09 Mrd.€ zurück gingen! Emissionsstatistik für
Wertpapiere der Buba
(
>>): Der Bund hat sogar soviel getilgt, daß sich ein Netto-Absatz von Staatspapieren von minus 7,9 Mrd.€ ergab. Nun ja, eher ein langweiliger kreditvergabetechnischer Monat. Zwar fiel die Neuverschuldung, aber das Ausmaß hält sich doch in überschaubaren Grenzen! Für das Gesamtjahr liegen wir somit bis jetzt bei einem Plus
von 52,99 Mrd.€, oder +1,42%. Der Vormonat war einfach zu gut, als
daß die aktuellen Zahlen das Gesamtjahr nennenswert runterreißen
könnten. --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die
Buchkredite
betrachtend (Graphik), ging es für den Februar '06 bei den Unternehmen
und Privatpersonen moderat nach oben!! Eine Zunahme der
Neukreditaufnahme von gerade mal 3,89 Mrd.€, oder 0,17%! Beinahe also ein "Non-Event", wie es so schön heißt. In Anbetracht des Vormonats allerdings, der ja wirklich ausnehmend gut ausfiel, können wir mit dieser "Reaktion" vielleicht sogar ganz zufrieden sein. Immerhin ging's nicht direkt wieder in den Keller. Für das Gesamtjahr liegen wir bei den Buchkrediten somit bis jetzt bei einem Plus von 29,33 Mrd.€, oder +1,31%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich ein positiver Wert von 38,47 Mrd.€, oder 1,59%. Damit läßt sich's für den Moment erstmal ganz gut leben, denke ich. Mehr gibt es im Grunde nicht zu sagen, außer noch kurz noch die...
3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >>)
Differenz von Februar '06 auf Januar '06 = +108,1 Mrd.€, oder +1,11% (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +108,1 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +9,00 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig) Erwähnenswert ist vielleicht noch, das hierbei die Buchkredite mit +78,5 Mrd.€ zunahmen, was als durchaus positiv zu werten ist. Allerdings nahmen auch die Aktien und sonstige Dividendenwerte um 17,5 Mrd.€ zu. Das macht immerhin 16,19% des gesamten Zuwachses aus. Wird da wieder wer unvorsichtig? Mal schauen!!
Alles in allem sind die europäischen Schuldner nach
wie vor kaum zu bremsen. Im Schnitt (nach nebenstehender
Tabelle) seit Januar '05 ein monatlicher Zuwachs
von 0,84%. Wie gesagt, das sind alles nur statistische
Mittel, die kaum nähere Aussagen zulassen; beispielsweise
wäre durchaus von Interesse wie sich das
im Einzelnen auf welche Länder aufteilt (wo
"brummt's" so richtig, wo nicht?).
******************************************************************************
Wie schon des öfteren dargestellt, müssen die Geschäftsbanken
(GB) bei der Zentralbank (ZB) Sicherheiten hinterlegen, um sich
bei dieser im Bedarfsfall (beispielsweise Abhebungen
von Bargeld am Geldautomaten) Zentralbankgeld (gesetzliches Zahlungsmittel
[GZ], Euroscheinchen) besorgen zu können. Um das Eurosystem gegen Verluste aus geldpolitischen Transaktionen abzusichern, die Gleichbehandlung der Geschäftspartner zu gewährleisten und die Geschäftsabwicklung zu erleichtern, müssen die notenbankfähigen Sicherheiten bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit sie für die geldpolitischen Operationen des Eurosystems geeignet sind. Daher wurde, im Wesentlichen für interne Zwecke des Eurosystems, zwischen zwei Gruppen von Sicherheiten unterschieden, die für die geldpolitischen Operationen des Eurosystems verwendet werden können. Sie werden als „Kategorie-1-“ bzw. „Kategorie- 2-Sicherheiten“ bezeichnet: • Zur Kategorie 1 zählen marktfähige Schuldtitel, die von der EZB festgelegte einheitliche und im gesamten Euro-Währungsgebiet geltende Zulassungskriterien erfüllen. • Zur Kategorie 2 zählen weitere marktfähige und nicht marktfähige Sicherheiten, die für die nationalen Finanzmärkte und Bankensysteme von besonderer Bedeutung sind und für die die nationalen Zentralbanken die Zulassungskriterien auf der Basis von EZB-Mindeststandards festlegen. Im Hinblick auf die Qualität der Sicherheiten und ihre Eignung für die verschiedenen Arten von geldpolitischen Operationen des Eurosystems gibt es zwischen den beiden Kategorien keine Unterschiede (abgesehen davon, dass das Eurosystem bei endgültigen Käufen bzw. Verkäufen üblicherweise keine Kategorie-2-Sicherheiten verwendet). Um es an dieser Stelle nicht zu ausschweifend werden zu lassen, empfehle ich für diesbezügliche Grundsätzlichkeiten einen Blick HIER rein. Zur Risikominimierung hat die EZB (und damit auch die Buba) "Für die den geldpolitischen Operationen des Eurosystems zugrunde liegenden Sicherheiten Maßnahmen zur Risikokontrolle vorgesehen, um das Eurosystem vor dem Risiko finanzieller Verluste für den Fall zu schützen, dass die hereingenommenen Sicherheiten aufgrund des Ausfalls eines Geschäftspartners verwertet werden müssen." Folgende Maßnahmen zur Risikokontrolle wendet das Eurosystem derzeit an: •
Bewertungsabschläge •
Schwankungsmargen (Marktpreisbewertung) Wir beschränken uns auf die Sicherheiten der Kategorie 1 und sehen, daß innerhalb dieser Kategorie eine weitere Unterteilung erfolgt:
Für die weiteren Betrachtungen ist hierbei die Kategorie I
und II wichtig (!!). Zu diesen Kategorien gehören nämlich
"Schuldtitel von Zentralstaaten"
und "Schuldtitel von Ländern und
Gemeinden" was nichts anderes darstellt, als z.B.
Anleihen, von dem, was wir gemein hin "den Staat" nennen.
Wir sehen, daß die Kategorie I -also die, mit den "Staatspapieren" von gerade oben- mit Abstand die geringsten Bewertungsabschläge aufweißt!!! Nun versetzen wir uns für einen Augenblick in die Haut der Geschäftsbanken!!! • Was ist nach obigen Ausführungen wohl die günstigste Variante,
um dieses "Geschäft" abzuschließen? Logisch!! Für Sicherheiten der Kategorie I !! Hier ist nunmal der Abschlag am kleinsten! Kurz gesagt, sie erhalten das meiste Geld von der Zentralbank, wenn sie Papiere des Staates als Sicherheiten hinterlegen!! Diese Überlegung nahm ich zum Anlass mir mal die Geschäftsberichte der, nach ihren Bilanzsummen, zehn größten Banken in Deutschland, aus 2004 und 2005, näher anzuschauen. Dort sind die refinanzierungsfähigen Sicherheiten ein Teil der Aktiva! Schauen wir uns das also mal an:
*Geldmarktpapiere
+ Anleihen und Schuldverschreibungen von öffentlichen Emittenten Das Ergebnis ist, nach obigen Überlegungen, nicht wirklich überraschend. Insgesammt knapp 80% der von diesen Geschäftsbanken gehaltenen Sicherheiten stammen "vom Staat"!! • Letztlich bedeutet dies, das die Verschuldung des Staates
und die ausgezeichnete Einstufung (Bonität/Rating) derselben durch die
ZB, es den Geschäftsbanken erlaubt, sich überaus günstig das
gesetzliche Zahlungsmittel bei der ZB zu besorgen ("Zins"
mal außer acht gelassen). Überspitzt gesagt, kann den Banken nichts besseres passieren,
als daß sich der Staat weiter verschuldet. Man stelle sich vor,
der Staat beginnt tatsächlich mit der vielbeschworenen "Sparerei":
Nicht auszudenken!! Zwei Abschlußbemerkungen noch: 1.) Theoretisch kann die EZB/Buba beinahe "alles und jeden" als refinanzierungsfähige Sicherheiten reinnehmen. Im "Notfall" würde es also grundsätzlich kaum an Sicherheiten, und somit an Liquidität, mangeln. Nur, die ZB werden sich hüten freiwillig Sicherheiten zu akzeptieren, die nicht den höchsten Bonitäten entsprechen. Und das sind nunmal hauptsächlich Staatspapiere, steht doch die geballte Steuereinzugsmacht des Staates dahinter: "Häufig gelten Staatsanleihen mit der höchsten Bonitätsstufe, also der geringsten Ausfallwahrscheinlichkeit, als Referenzanleihe." (>>). Sollte (!!) die ZB jedoch gezwungen sein, von diesen Vorgaben abzuweichen, dann wohl nur deshalb, weil Staatsanleihen eben nicht mehr diesen höchsten Bonitätsanforderungen entsprechen. Und das wäre dann in der Tat ein wirklich ernstzunehmendes, allgemeines Alarmsignal (siehe Vortag: Nonvaleurs). 2.) Obige Tabelle listet lediglich die, nach ihrer Bilanzsumme, zehn größten Banken in Deutschland auf. Von daher kann ich natürlich nicht garantieren, daß die restlichen Verhältnisse obigen Zahlen gleichkommen. Allerdings möchte ich hinzufügen, daß diese zehn Banken bereits 56,61% der gesamten Bilanzsumme der 100 größten Banken repräsentieren (>>). Deshalb, so meine ich, können wir zumindest halbwegs guten Gewissens davon ausgehen, daß sich die Werte nicht großartig ändern würden. Quelle der Graphiken und Zitate, soweit nicht extra angegeben: "EZB - DURCHFÜHRUNG DER GELDPOLITIK IM EURO-WÄHRUNGSGEBIET"
!! P O L I T I K !! Schon etwas älter, aber vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht gelesen!?
US-Ökonom Jeremy Rifkin: Deutschland führt Scheindiskussion Selbstverständlich kann ich nicht anders Einerseits: ...andererseits: 1.) Er schreibt: "Als ich dieses Buch
1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder
unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die
Entwicklung ist eindeutig." 2.) Er schreibt: "Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er
Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. usw..." 3.) Er schreibt: "Die Zahl der Jobs die in Deutschland verschwinden weil sie zum Beispiel
nach Osteuropa oder China verlagert wird, ist verschwindend gering. Sie macht gerade mal ein Prozent der abgebauten Stellen aus." 4.) Er schreibt: "Wenn Maschinen immer mehr Menschen ersetzen, warum sollte es in Zukunft
nicht genau so eine Maschinensteuer geben, wie es heute eine
Einkommenssteuer gibt?" 5.) Er schreibt: "Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen.
Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste." Wie einleitend gesagt, ich denke schon, daß an der These von
Hr. Rifkin was dran ist und einige Ideen sind zumindest nachdenkenswert
(daß mit der Besteuerung von Ressourcen z.B., finde ich überlegenswert).
Lesenswert ist der Artikel allemal! Die Argumantationen finde ich
z.T. allerdings nicht recht schlüssig. Da wird mir zu viel
ausgeblendet, zumindest was die aktuelle Lage betrifft. Wenn
ich mich im Alltag so umschaue, gäbe es Millionen Dinge die Menschen
tun könnten, trotz Automatisierung. Wenigstens so lange noch,
bis es dann wirklich den "künstlichen
Menschen" gibt. Das was im Moment passiert, würde
ich -etwas ketzerisch- eher als "natürlichen" Niveauausgleich
bezeichnen. Dabei gibt es selbstverständlich unendlich viel
Kritik zu üben, und er hat sicherlich recht wenn er sagt, daß "Dabei der Mensch aus dem Blickpunkt geraten
ist". Jedenfalls greift mir "Unser aller Problem richtig erklärt"
Allerdings, ein paar Jahrzehnte weiter gedacht, könnte er recht behalten. Deshalb finde ich seine Schlußworte wieder ganz passend: "Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können. Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen." P.S.: |
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# 28.03.06 #
Ein kurzer Blick in die Gewinn/Verlustrechnung der Buba, aus dem aktuellen Jahresabschluß für 2005 (Seite 126).
Der Gewinn belief sich 2005 auf 2,86 Mrd.€ (2004 = 0,676 Mrd.€). Das eigentlich Interessante hierbei ist nun folgendes: Der Gewinn aus der "fundamentalen" Tätigkeit der Buba -nämlich der Ausgabe des gesetzlichen Zahlungsmittels gegen "Zinsen"- der Nettozinsertrag, ist mit 3,833 Mrd.€ (Zinsertrag = 6,001; Zinsaufwendungen = -2,168) gerade mal um 0,672 Mrd.€ gegenüber dem grottenschlechten Jahr 2004 angestiegen. Die Abschreibungen auf Gold, Fremdwährungen und Wertpapiere hingegen, tragen mit einer geringeren Summe von -2,159 Mrd.€, gegenüber 2004, zum Gewinn bei. Oder anders gesagt: Die Steigerung der Nettoerträge (vor Abzug von Personalkosten, Notendruckkosten usw.) um 2,199 Mrd.€ (von 2,122Mrd.€ in 2004 auf 4,321 Mrd.€ für 2005) ist zum allergrößten Teil den geringeren Abschreibungen zuzuschreiben!! Dazu zwei Zitate aus dem Bericht: • Die Bewertung der Fremdwährungsbeständen erfolgt jeweils zum Marktkurs am Jahresende; dieser beträgt für die US-Dollar-Position 1 € =1,1797 US-$ (im Vorjahr: 1 € = 1,3621 US-$). • Im Gegensatz zum Vorjahr liegen bei den US-Dollar [...] Positionen die jeweiligen Marktwerte zum Jahresende über den entsprechenden Anschaffungswerten, so dass sich Neubewertungsgewinne von insgesamt 4 132 Mio € ergeben. Ohne jetzt weiter in die Details der Berechnungen zu gehen, läßt sich doch festhalten, daß... 1.)...das "alltägliche" Geschäft der Buba, die Bereitstellung/Versorgung mit Bargeld, nach wie vor nicht sonderlich gut läuft (warum auch immer). Zwar klar besser als im Vorjahr. Aber, zum Vergleich, im eher durchschnittlichen Jahr 1998 lag der Zinsüberschuß (Nettozinserträge) noch bei +6,77 Mrd.€ (>>), heute, wie gesagt, bei 3,833 Mrd.€. 2.)...die Ertragslage der Buba extrem abhängig von der Veränderung des Dollar/Euro Verhältnisses ist (vergleiche Graphiken unten). Und das ist nun nicht gerade beruhigend, wie ich meine! Natürlich kann der Dollar auch steigen. Alles bestens, alles in Butter!! Was aber wenn nicht? Was, wenn der Dollar -aus welchen Gründen auch immer- dauerhaft abschmiert (die rechte Graphik also wieder ansteigt)? Und dies vielleicht noch mit dem Hintergrund von 1.)!! Muß ja nicht so kommen, kann aber! Natürlich, auch die Buba hat Rückstellungen um solche Fälle erst mal aufzufangen. Trotzdem, aus Sicht der Buba DARF der Dollar gegenüber dem Euro nicht nennenswert und dauerhaft fallen. Das nun wieder -wir spekulieren ins Blaue- könnte evtl. durchaus Einfluß auf etwaige Zinsentscheide haben, die den sonstigen, wirtschaftlichen Nöten möglicherweise entgegenstehen! Nicht ganz belanglos!! Abgesehen von diesen Punkten, möchte ich, wo ich gerade so schön dabei bin, nochmals auf einen anderen Umstand aufmerksam machen. Wie wir oben sehen können, betrugen die Eigenkosten der Buba 1,461 Mrd.€ (1,446 Mrd.€ in 2004). Diesbezüglich erst mal zwei Fakten: •
Die
Deutsche Bundesbank darf mit Kreditinstituten und anderen Marktteilnehmern [...]
folgende Geschäfte
betreiben: Mit diesen zwei Prämissen im Hinterkopf (!!!), stelle ich nun einfach mal folgende zwei Fragen: 1.) Wie ist es der Buba möglich, die anfallenden Eigenkosten von 1,461Mrd.€ zu begleichen? 2.) Was hat die Antwort von 1.) mit "dem Zins" zu tun? Denkt mal drüber nach??? P.S.: Und immer dran denken, daß z.B. "Die Mitglieder des Vorstands in einem öffentlich-rechtlichen Amtsverhältnis stehen." und somit Beamte, sprich Angestellte des Staates, sind (>>)
******************************** Weil's schon irgendwie zu obigem Thema passt, möchte ich folgend noch einen Artikel von Hr. Niquet kommentieren, den mir jemand zugemailt hat (danke). Möglicherweise ja ganz allgemein von Interesse. Ich will zuvor allerdings ausdrücklich betonen, daß es sich logischerweise um meine ganz persönliche Meinung handelt.
• Falsche Überlegungen der Goldkäufer (>>) Die Geldmengen steigen weltweit deutlich an. Damit wird unser Papiergeld seinen Wert verlieren, behaupten Vertreter der Goldlobby und haben es tatsächlich geschafft, einen Lemming-Zug in Gang zu setzen, der sich historisch durchaus sehen lassen kann. Allein schon der Begriff Geld"MENGE" ist irreführend! Was ist die Menge Geld? Die Menge Geld als Anzahl der Scheine? Die GeldMENGE ist keine Menge, sondern eine Summe!! Und da wir im Kreditgeldstandard leben, handelt es sich letztlich um eine Kreditsumme!! Das hört sich vielleicht nach Haarspalterei an, meiner Meinung nach unterstützt diese Unterscheidung aber die gedankliche Vorstellung! Unter einer Geldsumme kann man sich eher etwas vorstellen, als unter einer Geldmenge! Das aber mehr so nebenbei und weniger auf Hr. Niquet gemünzt! Doch die Argumentation, dass ein „Mehr“ oder ein „Zuviel“ an Geld den Wert einer Währung ruiniert, ist falsch. Da nützt auch kein Blick in das Geschichtsbuch. Ja, natürlich, alle Währungszusammenbrüche waren stets von einer Geldmengenexplosion begleitet. BEGLEITET! Die URSACHE aller Währungskrisen lag jedoch ganz woanders. Er lag nicht in der Menge des umlaufenden Geldes, sondern in der mangelnden Qualität der Aktivseite der Notenbankbilanz. Meines Wissens, und das ist der entscheidende Punkt (auch für die folgenden Ausführungen), den Hr. Niquet mit keiner Silbe erwähnt, folgte jeder Währungszusammenbruch auf eine hemmungslose Kreditexpansion (Verschuldung) des Staates! Genaueres folgt im Weiteren!! Der Fehler des konventionellen Börsen-Feuilletons liegt darin, dass hier alle ausnahmslos den Friedmanschen Hubschrauber im Kopf haben. Wenn es plötzlich Geld vom Himmel regnen würde, dann wäre selbstverständlich „zu viel“ Geld da. Und der einzelne Geldschein würde an Wert verlieren. Doch dem ist nicht so. Geld regnet nicht von Himmel. Geld kommt dadurch in Umlauf, indem Marktakteure gute zinstragende Aktiva bei der Notenbank deponieren und dafür Geld bekommen. 1.) "Geld" ist nicht das Problem! Geld, im eigentlichen Sinne, ist ausschließlich das gesetzliche Zahlungsmittel der Buba. Sozusagen die wirklichen, stofflichen Papierscheinchen! Das Problem ist die ungehemmte Aufnahme von Krediten! Und, wie gesagt, das Wichtige dabei ist obige Feststellung, dass der Staat der verantwortliche Faktor war und sein wird (in Bezug auf die angesprochene Geld"mengen"explosion). 2.) Grundsätzlich hat Hr. Niquet ja sogar recht! So ist der MOMENTANE Mechanismus! Die Geschäftsbanken hinterlegen Pfänder bei der Buba und erhalten im Gegenzug Geld (Scheinchen, Bargeld als nur ein Teil der Geld"menge") für ihre Refinanzierungen und/oder um es -bei entsprechender Nachfrage- an das Publikum ausgeben zu können! Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht das "Geld", sondern die Aufnahme von Krediten! Alle, auch der Staat, müssen sich ihre Kredite am Markt besorgen. Dabei handelt es sich immer um eine Kreditgewährung! D.h., der Verschuldungwillige fragt einen Kredit an und bekommt ihn, im besten Falle, von den Geschäftsbanken gewährt. Bei oben erwähntem "Hubschrauber" wird dieser Mechanismus, der immerhin eine gewisse Selbstregulierung (einen Verschuldungdeckel, wenn man so will, auch für den Staat) beinhaltet, außer Kraft gesetzt. Und DAS kann nur der Staat!! Nur er kann den MOMENTANEN Zustand ändern (wie auch immer das im Detail aussieht) und seine Kredite nicht mehr am Markt besorgen, sondern dann direkt zur Zentralbank gehen (ohne den Umweg Geschäftsbanken) um sich aus deren Keller zu bedienen! Nur das wäre dann das berühmte "anwerfen der Druckerpresse" mit den bekannten Folgen: im schlimmsten denkbaren Fall Hyperinflation! Spielen wir daher einmal durch, was passieren würde, wenn europäische Staatsanleihen plötzlich drohen würden, notleidend zu werden. Die Goldgetreuen werden jetzt sagen: Dann kracht das System. Das Papiergeld wird wertlos. Ich hingegen sage: Das Papiergeld würde plötzlich wertvoller werden als jemals zuvor! Doch wie das? Da jede Geldemission einer guten Währung wie des Euros oder des Dollars sich den Marktmechanismen bedient, befinden sich im Portefeuille der Notenbank auch nur marktfähige Wertpapiere. Droht nun eine Krise, dann wird jeder Marktteilnehmer, der bei der Notenbank derartige Papiere hinterlegt hat, sofort versuchen, diese dort herauszuholen. Um sie auf dem freien Markt zu veräußern und wenigstens noch etwas dafür zu bekommen. In diesem Fall würde die Notenbank also überschwemmt werden mit eigenem Geld, welches an sie zurückfließt, um die notleidend zu werden drohenden Sicherheiten herauszulösen. Das Problem in diesem Moment heißt dann nicht zu viel Papiergeld sondern zu wenig. Wer dann Bargeld hat, der ist der König! Der kann kaufen, was er will! Die Goldbesitzer hingegen finden sich regungslos in ihrem Haufen eingeschlossen wie weiland König Midas. Hr. Niquet ist nicht ganz ungeschickt, muß ich schon sagen! Denn plötzlich schwenkt er in eine komplett andere Richtung! Was Hr. Niquet im Grunde beschreibt, ist der Ablauf bei Beibehaltung des momentanen Zustands. Die Folgen wären demnach irgendwann die Rückabwicklung der zuvor stattgefundenen Kreditexpansion, einen Rückgang der "Geldmengen"!! Hier beschreibt er die mögliche Entwicklung bei einer Deflation! In diesem Falle hätte er, so meine ich, durchaus recht! Mit folgender kleinen Einschränkungen: Zumindest so lange es die Währung noch gibt! Denn das von Hr. Niquet unterstellte Szenario der notleidenden Staatsanleihen ist beinahe schon das Worst-Case-Szenario! Denn wann werden Staatsanleihen notleidend? Doch nur dann, wenn der Staat dermaßen verschuldet ist, dass er sie nicht mehr bedienen kann! Sprich: totaler Staatsbankrott! Soweit ich das beurteilen kann, folgte auf diesen Umstand eigentlich immer, in irgendeiner Art und Weise, eine neue Währung. Und ob man dann mit Scheinchen unter'm Kopfkissen wirklich "der König" ist, kann zumindest stark in Frage gestellt werden! Das aber hat
absolut nichts mit den "Überlegungen
von Goldkäufern" zu tun!!! Denn diese gehen in der Tat von,
noch weiter oben von Hr. Niquet selbst dargestellten, Hubschrauber aus (unterstelle
ich einfach mal Jede gegen marktmäßige Sicherheiten emittierte Währung hat damit gleichsam einen Selbstschutz gegen Erodierungen ihrer Basis. Dummerweise ist der Oberschuldner Staat auch gleichzeitig der Gesetzgeber. Der "Selbstschutz" ist nichts anderes als eine Reihe von Gesetzen, die im "Notfall" eben auch geändert oder evtl. auch schlicht "umgangen" werden können. In wie weit das so ohne weiteres möglich ist, sei mal dahingestellt (für die EU z.B., halte ich dies für äußerst schwierig: Stichwort Stabilitätspakt usw.). Es aber quasi als unumstößliches Naturgesetzt hinzustellen, wie Hr. Niquet es meiner Meinung nach unterschwellig tut, ist fahrlässig und irreführend!! Mindestens sollte er diese Möglichkeit mal erwähnen!! Das ist spätestens seit 1845 klar als John Fullarton sein geniales „Law of reflux“ kreierte: Die Notenbank kann bei guten und marktmäßigen Sicherheiten den Geldumlauf um keine Einheit höher schrauben als die Marktpräferenz es wünscht. Dass derartige Geldeinsichten im Zeitablauf durch die Naivität eines Hubschraubers abgelöst wurden, spricht nicht unbedingt für unsere heutige Zeit. Auch hier stimme ich Hr. Niquet grundsätzlich zu. Die Ausgabe von Notenbankgeld (gesetzliches Zahlungsmittel [GZ], Scheinchen) durch die Notenbank ist letztlich nur die "Reaktion" auf eine "Aktion" der Geschäftsbanken (siehe nochmal oben). Nur: 1.) In diesem Kontext kann sein genannter "Geldumlauf" logischerweise ausschließlich auf Notenbankgeld (GZ) bezogen sein. Wie schon erwähnt, ist das aber "erstmal" (=> siehe 2.) gar nicht das Problem! Das Problem ist die Kreditexplosion! Oder besser, nicht mal die Kreditexplosion selbst, sondern die daraus irgendwann enstehenden Schwierigkeiten, nämlich die Rückzahlungen der Verschuldungen zu den anstehenden Terminen. Nicht zu vergessen die lebensnotwendigen Neukredite/Neuschuldner, die umso schwieriger zu finden sind, je höher die absolute Höhe der bereits "umlaufenden" Kreditsumme ist. 2.) Ich muß mich leider wiederholen, Hr. Niquet geht nach wie vor davon aus, daß die zur Zeit geltende Gesetzeslage für alle Zeit einzementiert ist. Darauf bezog sich obiges "erstmal", denn sollte der Staat sich bemüßigt fühlen diese Gesetzeslage aufzuweichen -oder gar gänzlich zu ändern- (in wie weit konkret möglich oder nicht usw. mal bei Seite gelassen) und er sich sodann unmittelbar bei der Zentralbank bedienen darf, dann wird aus dem "erstmal kein Problem" ratzfatz ein "riesenhaftes Problem"! Und ich für meinen Teil, schließe das mitnichten aus! Nun gab es in der Geschichte dennoch Währungskrisen, die sämtliches Papiergeld vernichtet haben. Das stimmt. Doch hier lag die Ursache darin, dass die Notenbank im Vorfeld Nonvaleurs angekauft hatte. Wenn auf der Aktivseite der Notenbankbilanz keine marktmäßig verwertbaren Titel stehen, deren Einlösung überdies niemand schuldig ist, dann kann das „Lax of reflux“ natürlich auch nicht funktionieren. Ich kann diese Aussage (Nonvaleurs...),
ehrlich gesagt, nicht beurteilen! Gehen wir mal davon aus, daß
das stimmt! Hierauf muss man also schauen. Und auf nichts anderes. Was steht auf der Aktivseite der Notenbankbilanz? Und wie viel ist davon auf Dauer angekauft und wie viel nur in Pension genommen? Und dann sollte man die Ohren zumachen. Und den Geldbeutel ebenfalls. Geiz ist geil, und Cash ist Trumpf. Gerade in einer möglichen Krise. "Cash ist Trumpf": Nur bei einer Art der möglichen Krisen. Eine durchaus realistische, ganz klar, aber gewiss nicht die einzig denkbare Variante. Es sei denn, man blendet die schöpferischen Fähigkeiten eines angeschlagenen Staates komplett aus, wie Hr. Niquet es tut. Ein bißchen mehr Phantasie tut Not, Hr. Niquet. Zusammenfassung Artikel Hr. Niquet: Für meinen Geschmack nicht sonderlich überzeugend, da am Thema vorbei! Ich kann nicht erkennen, was seine Ausführungen mit den "Überlegungen der Goldkäufer" zu tun hätten?! Seine dagestellte Sicht der Dinge finde ich reichlich engstirnig!! Allgemein: Zu Ende gedacht, sind aber alle angedachten
Szenarien, nichts anderes als Übergangsszenarien. Letztendlich geht
kein Weg an der Ausbuchung der Kredittürme vorbei, ganz egal,
ob nun vorher noch eine Hyperinflation, weiterhin eine "normale"
Inflation, oder sonst was kommt, oder nicht! Irgendwie und irgendwann
müßen die Kredite ausgebucht werden. Und angesichts der
Tatsache, daß das ganze System in einer noch nie dagewesenen
Aufblähung und weltweiten Verquickung daherkommt,
kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie dieses Ausbuchen,
auch nur ansatzweise, in geregelter Form von statten gehen soll.
Die Folge wäre das "End"szenario einer "Hyperdeflation",
möchte ich mal sagen!
Was, wann wie und wo (oder von wo aus) passieren wird? Null
Ahnung!!! Wenn ich das sicher sagen könnte, wäre mein Name
Nostradamus |
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# 16.03.06 #
Wie ich meine, weil kurz und knackig, eine schöne Erklärung der ganzen Misere. Jede Wirtschaftsform steht unter dem Gesetz des Debitismus, also muß auch jede Form irgendwann einmal scheitern, weil schlichtweg der Staat scheitert, der den Markt durch seine Machtmittel und den Vollstreckungszwang erst ermöglicht. Die Machtmittel aber müssen vorfinanziert werden, bevor überhaupt irgendwelche Steuern eingenommen werden. Von daher hat auch der beste Staat seinen Verschuldungszwang. Der Staat verpfändet nun seine zukünftigen Steuereinnahmen und tritt sie ab in der Form von Titeln. Durch Pensionsgeschäfte zwischen Geschäftsbanken und Zentralbanken wird gegen diese Staatstitel gesetzliches Zahlungsmittel herausgegeben. Der Kontrakt des Pensionsgeschäftes hat eine terminliche Fälligkeit, der einzelne Geldschein aber nicht. Die Banknote ist also selbst wieder ein Derivat. Im Grunde ist sie ein Mini-Long-Zertifikat, open end. Die Longposition besteht hinsichtlich des bei der Zentralbank eingelagerten Staatstitels. Die einzelne Banknote ist zwar ein Open-End-Zertifikat, hat aber wie alle Mini-Longs einen Knock-Out, der aber wird nicht bekannt gemacht. Der Knock-Out ergibt sich schlußweise aus der Einstufung der Staatstitel am Markt. Unser Geld und gesetzliches Zahlungsmittel ist also ein Derivat auf einen Steuer-Future. Die Erfüllung dieser Vorwärtsverkäufe von Steuereinnahmen kann aber jetzt nicht, wie bei Warentermingeschäften, durch Lieferung einer Ware grundsätzlich zum Erliegen kommen (Goldstandard), sondern die Kontrakterfüllung kann nur durch einen weiteren noch zukünftigeren Vorwärtsverkauf erfolgen. Aus diesem Geschäftszwang, der die notwendigen Abschreibungen unterbindet, ergibt sich, daß der Prozentsatz abgetretener Steuereinnahmen stetig steigt und damit auch der Anteil der Steuereinnahmen, die für Zinsen herhalten müssen. Das ist der Weg zum Knock-Out unseres Mini-Long-Zertifkates, das wir im Portemonnaie haben. Die Finanzierung neuer Schulden kann nur noch bei sinkenden Zinsen erfolgen (Disinflation als Vorstufe der Deflation). Einziger Ausweg wäre die Externalisierung dieser Schulden, wie es die USA tun, aber nur sie haben dieses Privileg. Wenn am Ende der Staat seine Vollstreckungsmittel nicht mehr finanzieren kann, ist das Ende erreicht. (>>) Da können wir uns drehen und wenden wie wir wollen, so war es und so wird es immer sein. Und dann fängt die ganze Choose wieder von vorne an. Die Frage ist nur, wie das Ende aussieht, oder besser, wie wir damit umgehen (Krieg?, Gesetzesverschärfungen?, usw.) und wann es "soweit" ist (Stichwort Globalisierung, die, trotz aller berechtigter Kreditpunkte, momentan noch für einen großen Teil der notwendigen Neuverschuldung verantwortlich scheint und damit das Gummiband noch etwas in die Länge zieht)! Zwei Kommentare noch: 1.) Um es ein wenig bildlicher zu machen, sei für die BRD "der Weg" bis heute kurz dargestellt:
So lautete die ursprüngliche Fassung des Artikels zur Währungsreform 1948:
Damit, so der Finanzwissenschaftler Roland Sturm, «stand der Ausgleich des Haushalts, das Nicht-Mehr-Ausgeben-Als-Man-Hat, im Vordergrund. Solide Haushaltsführung wurde an den Überschüssen gemessen, die der Staat erwirtschaften konnte. Staatsverschuldung galt eher als Eingeständnis für Politikversagen.» Und das wurde daraus, lediglich 17 Jahre später. 1965 wurde er, in die noch heute gültige Fassung, geändert:
Damit
waren die Hürden gefallen, auch wenn
das Grundgesetz die Neuverschuldung mit der Höhe der
Investitionsausgaben eine Grenze setzte, die nur ausnahmsweise
überschritten werden darf. Weitere 40 Jahre später regt sich nicht mal mehr jemand wirklich darüber auf, wenn unsere Damen und Herren "Volksvertreter", in ihrer eigenen Koalitionsvereinbarung, wissentlich gegen eben diesen Artikel 115 verstossen und somit Verfassungsbruch begehen: Angesichts der dramatischen Ausgangslage wird es [...] im nächsten Jahr nicht möglich sein, die Regelgrenze des Art. 115 GG [...] wieder einzuhalten... (>>) b.) Ein kleines Beispiel zur Vorfinanzierung aus dem Bundesbesoldungsgesetz:
2.) Zur angesprochenen Externalisierung
möchte ich auf einen recht interessanten Artikel verweisen
(Dank an Alex C. Das Ende der Dollar-Hegemonie [...] Heute gilt: "Derjenige, der das Geld druckt, setzt die Regeln, herrscht", zumindest vorläufig. ..sind die Ziele die gleichen geblieben: fremde Länder zur Produktion zwingen und das eigene Land mit militärischer Überlegenheit ausstatten und das Gelddrucken kontrollieren. Seitdem Geld zu drucken der Fälscherei gleichkommt, muss der Herausgeber der internationalen Leitwährung immer das Land mit dem militärischen Apparat sein, das die Kontrolle dieses Systems ausüben kann. Dieses großartige System scheint d a s System schlechthin zu sein, um fortwährend dem Land Wohlstand zu verschaffen, das die Weltleitwährung herausgibt. Wobei dies alles als nicht auf heute beschränkt zu betrachten ist. Vielmehr scheint es der rote Faden der Menscheit zu sein. "Der Fehler" (wenn man es überhaupt so bezeichnen kann) war die frühgeschichtliche Abkehr von der "eigenorganisierten Agrareinheit", hin zur "staats- und somit territorialorganisierten Wirtschaftseinheit". Aber auch das scheint ein roter Faden der Menscheit zu sein: Sobald die Waffe "erfunden" war, gab es auch immer welche die sie zu nutzen wußten und andere innerhalb eines Gebietes/Territoriums für sich arbeiten ließen. Und schon geht's wie eingangs beschrieben los! ==> Ich will an dieser Stelle nicht wieder alles aufrollen. Wer vieeeeeel Zeit und Lust hat, kann sich ja mal HIER durchkämpfen. Andererseits, ohne die Verschuldungsorgie der USA (+8,8%
für 2005) würden
so einige Exportländer ziemlich dumm aus der Wäsche gucken.
So viel müßen wir ihnen schon zugestehen !! P O L I T I K !!
In 1976, President Gerald R. Ford signed a directive that granted Iran the opportunity to purchase U.S. built reprocessing equipment and facilities designed to extract plutonium from nuclear reactor fuel. [...] What the current Bush Administration is asserting, particularly through its news agency Fox News, or as I like to call it, the Fascist Opinion X-change, is that it needs to prevent Iran from achieving the exact same nuclear capabilities that President Ford and his key appointees, Cheney, Rumsfeld, and Wolfowitz were encouraging Iran to accomplish 30 years ago. Iran, a party to the Nuclear Nonproliferation Treaty, is guaranteed the right to develop peaceful nuclear power programs – regardless of whether the United States approves or disapproves the politics or political leadership of that country; a point that Iran has repeated over and over again. For 30 years, Iran has proclaimed that it needs nuclear power since its oil and gas supplies are limited, just like the United States, and therefore has the legal right to produce and operate nuclear power plants. Thirty years ago, Dick Cheney and Donald Rumsfeld agreed. Today, Cheney and Rumsfeld appear to be crawling out of their skins with uncontrollable militarized lust for control of Iranian oil fields via a U.S. occupied, Iran. The NEO-CON war drumbeaters have already devised their plans for the liberation of the people again, this time Iranian people, and making things all better, just like they have done in Iraq. Scary stuff, but it is true. In preparation, the Bush Administration has primed the mainstream media so effectively that 8 out of 10 Americans believe Iran poises an immediate nuclear threat to the United States. The President’s recent and risky travel to regional nuclear powers, Pakistan and India, no doubt also served as a strategic warning to those countries to prepare for the certain public backlash to be expected once the U.S. or Israel begins to drop bombs on Iran. Saddam Hussein, die Taliban usw., alle selbst aufgebaut und unterstütz,
um dann ein paar Jahre später, gegen ihre eigenhändig erschaffenen
Monster, die Menscheit zu "retten" ----------------- 1 Ich denke dieser Link reicht aus, um die damaligen Beziehungen eines jener Monster (Schah Mohammed Reza Pahlevi) zu den USA zu dokumentieren: "Erinnerung an unsere Foltervergangenheit im Iran" Wo ich gerade beim Iran bin, die übliche Propagandamaschine läuft diesbezüglich in der Tat auf hochtouren. Das ist einfach nicht zu glauben!
[...] Greifen wir ein Beispiel heraus. tagesschau.de schreibt am 27.10.2005 über Irans Präsidenten: "Er zitierte den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini: 'Wie schon der Imam sagte, muss Israel von der Landkarte getilgt werden.'" Das ist eindeutig - und wir müssen befürchten bewußt - falsch wiedergegeben. Die beiden Stellen im Text des iranischen Präsidenten mit Bezug auf Ayatollah Khomeini lauten: "When our dear Imam said that the regime [Schah-Regime] must be removed, many of those who claimed to be politically well-informed said it was not possible." Und: "Our dear Imam said that the occupying regime must be wiped off the map and this was a very wise statement." In deutscher Übersetzung: "Als unser lieber Imam sagte, das [Schah-]Regime müsse beseitigt werden, sagten viele von denen, die sich für politisch gut informiert hielten, das das nicht möglich sei." Und: "Unser lieber Imam sagte, das Besatzungsregime müsse von der Karte gefegt werden. Und das war eine sehr weise Äußerung." Nirgends nehmen diese Äußerungen Bezug auf Israel. Und wenn es zulässig sein sollte, einen solchen Bezug hinein zu interpretieren, bleibt es eindeutig unzulässig zu suggerieren, die Äußerungen hätten sich nicht auf das 'Regime', das die Palästinenser-Gebiete besetzt hält, sondern auf die Existenz des Staates Israel bezogen. [...] So viel zu unseren ach so informierten Massenmedien und Massen! Passend dazu nochmal zwei Zitate aus Over the long term, Iran may well prove as large a threat to U.S. interests in the Gulf as Iraq has. And even should U.S.-Iranian relations improve, retaining forward-based forces in the region would still be an essential element in U.S. security strategy given the longstanding American interests in the region. We cannot allow North Korea, Iran, Iraq or similar states to undermine American leadership [...] Im Übrigen, ich will es, aus einem gewissen Grund, nur noch mal erwähnen, finden wir dort auch folgendes Zitat: Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor. Der "gewisse Grund" ist die aktuelle Aussage von John Bolton, mit er wiedermal den Bezug zu dem neuzeitlichen "Pearl Harbor" herstellt: Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, verglich die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm mit den Anschlägen vom 11. September 2001. "Genau wie am 11. September - nur dieses Mal mit Atomwaffen - darin besteht die Bedrohung", sagte Bolton am Mittwoch dem US-Sender ABC mit Blick auf die Islamische Republik. (>>) Und den deutschen Speichellecker, hier im Speziellen den hessischen, fällt nichts besseres ein, als Einbürgerungswilligen "rein zufällig" u.a. folgende Frage zu stellen: Wenn jemand den Holocaust als Mythos oder Märchen bezeichnet: Was sagen Sie dazu? Die sind wirklich nicht mehr ganz sauber. Schaut euch die Fragen mal an: HIER. " 1.) ¾ der deutschen Bevölkerung müßte nach Beantwortung
der Fragen wahrscheinlich ausgewiesen werden, weil das
Ergebnis völlig unzureichend ausfällt 2.) Bei 1.) wäre ich wohl auch mit dabei, bei den Antworten
[...] Was für ein Schwachsinn!! Weitere Kommentare erspare ich mir und euch. !! S O N S T I G E S !!
Unter untenstehendem Link kann eine DVD zum Themenkomplex 9/11 bestellt werden. Habe mir das Ding angesehen; kurz was dazu: 1.) Ein, zwei Punkte finde ich nicht allzu stichhaltig.
2.) Für diejenigen, die sich schon halbwegs ausführlich damit
beschäftigt haben, bringt sie nicht wahnsinnig viel Neues. Allerdings
ist es heutzutage einfacher, jemand 2 ½ Stunden vor den Fernseher
zu bekommen, als ihn/sie dazu zu bewegen, 10 Seiten zu lesen. Unter
dem Gesichtspunkt "Thema unter die Masse bringen" könnte
es also vielleicht trotzdem Sinn machen, sie sich zu bestellen und,
wie gesagt, eben unter die Leute zu bringen (kein Copyright,
kopieren ausdrücklich erwünscht)!! |
|
# 09.03.06 #
• Neues vom Big Brother!! ******************************************************************************
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : ..... Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Bevor
ich aktuell werde, zur Erinnerung nochmal ein kurzer Blick zurück
auf 2005: Diesbezüglich erinnere ich vorsichtshalber
Januar '06: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||