|
# 01.09.06 #
Kurze Anmerkung
vorab:
P.S.: Unter Umständen
bekomme ich ein paar kurze
Antworten auf noch austehende Mails hin! Habet
Geduld
_____________________________________
• Neues vom Big Brother!!
Zur auflockernden Einleitung erst mal dies:
******************************************************************************
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" :
.....
Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Zum dritten Mal in Folge ging im Juli die zusätzlichen Neuverschuldung zurück, nämlich um 1,08 Mrd.€, oder 0,03%! Die Abnahme ging - wie schon zuletzt - gänzlich auf das Konto der Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1), die allein um knapp 4,68 Mrd.€ fielen. Die Buchkredite dagegen stiegen um 2,65 Mrd.€.
Emissionsstatistik
für Wertpapiere (Buba
>>):
Es scheint so, als ob die Neuverschuldung
nach wie vor keine echte "Eigendynamik"
entwickelt. Einzig die anstehenden
Tilgungssummen bestimmen die Zahlen (wenn
nicht einzig, dann jedenfalls in
sehr großem Maße). Ich gehe davon aus,
daß bei höherer Tilgung, die Neuverschuldung
noch stärker zurückgegangen wäre. Für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt zwar immer noch bei einem Plus von 65,91 Mrd.€, oder +1,78%, aber im langfristigen Vergleich ist das ausnehmend dürftig und wird kaum für eine nennenswerte Trendwende sorgen können. Da oben auch die öffentliche Hand teilweise mit drin ist, schauen wir direkt bei den "Unternehmen und Privatpersonen" vorbei. --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die Buchkredite betrachtend, ging es für den Juli '06 bei den Unternehmen und Privatpersonen ebenfalls nach unten!! Eine Abnahme der Neukreditaufnahme um 4,32 Mrd.€, oder 0,19% ist zu notieren! Schon hier zeigen sich "Ermüdungserscheinungen". Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle) allerdings, betrug der Rückgang sogar 5,64 Mrd.€, oder 0,23%. Für das Gesamtjahr liegen wir demnach bei den Buchkrediten bis jetzt bei einem Plus von 35,09 Mrd.€, oder +1,57%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich zwar auch noch ein positiver Wert von 45,75 Mrd.€, oder +1,89%, die jahresanfängliche Dynamik läßt hierzulande jedoch weiter zunehmend nach. Umso abhängiger ist Deutschland vom Ausland. Das Saldo der Leistungsbilanz lag in den ersten sechs Monaten 2006 bei +47,5 Mrd.€. ( >>) Ohne diese extern generierten Einnahmen, die dort letztlich auch nichts anderes als eine zusätzliche Neuverschuldung darstellen, wäre das innerdeutsche Bild vermutlich beiweitem noch trüber, als ohnehin schon. Kurz noch eine Ergänzung dazu: • Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen, Wohnungsbaukredite (2. Quartal 2006) Die feinere Unterteilung der "üblichen" inländischen Kreditvergabe von gerade oben, in Unternehmen/Selbständige und unselbständige/sonstige Privatpersonen
Unternehmen/Selbständige:
Unselbständige/sonstige Privatpersonen: Alles in allem können wir folgendes festhalten: • Es sind wirklich wieder die Unternehmen, die sich vermehrt neuverschulden. Grundsätzlich keine üble Entwicklung, sind sie es doch, die - abgesehen vom Staat - die "Erstschuldner" darstellen.
• Die jahresanfängliche Dynamik läßt deutlich
nach, wie wir ja auch schon oben gesehen
haben. Zur besseren Einordnung dieses Wertes, zeige ich nochmal folgende Tabelle
»Wie wir sehen, der Anteil der Kredite für den Wohnungsbau an der Gesamtsumme der aufgenommenen Kredite liegt mittlerweile bei 77,29%. Noch 1980 lag dieser bei nur 33,7%.«
Tja, in Deutschland wird's also wieder "ruhiger". Gehen wir ins europäische Ausland: 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >> )
Differenz von Juli '06 auf Juni '06 = 89,5 Mrd.€, oder +0,88 (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +89,5 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +7,46 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig). Zu sagen wäre noch, daß allein die Buchkredite mit +72,7 Mrd.€ ausgewiesen sind. Daß spricht in der Tat für eine - aus kredittechnischer Sicht - nach wie vor "gesunde" Aufwärtsbewegung! Deutlich zu sehen, daß es im Rest Europas mal wieder besser lief als in Deutschland, was die Neuverschuldung der Privaten betrifft. Welche Gründe auch immer dafür verantwortlich sind, wir sollten uns wahrlich nicht darüber beschweren, ist es doch genau das, was dringend von Nöten ist, um die nächste Runde drehen zu können!
Nachstehend eine Tabelle, die die länderspezifische Entwicklung der EU zeigt. Zwar stimmt diese Statistik nicht exakt mit obiger überein (differierende Erfassungsmethoden- und subjekte), aber eine Tendenz können wir, so meine ich, doch deutlich ablesen.
Die BRD tanzt unübersehbar mal wieder aus der Reihe!! Ansonsten seht ihr es ja selbst...Luxemburg, Spanien, Österreich...Zuwächse wie in den guten, alten Zeiten bei uns. Aber das wird schon. Alles wird guuuuut, wie wir täglich befriedigt zur Kenntnis nehmen dürfen! ******************************************************************************
Eine weitere (siehe auch Vortag), kurze Ergänzung zum Thema. Es geht um den NAHB (Erläuterung unten). Erst mal die Graphik.
*NAHB: Der Index für den Immobilienmarkt ist dem Verbrauchervertrauen sehr ähnlich. Er bietet einen Sentiment-Massstab des Baugewerbes hinsichtlich der momentanen und zukünftigen Bedingungen. Ein Wert von 50 bedeutet grundsätzlich, dass die Anzahl der positiven bzw. "guten" Einschätzungen die der negativen oder "schlechten" Einschätzungen überwiegt. ( >>) ******************************************************************************
Ich dachte es wär einen Link wert. Vielleicht interessiert sich ja jemand dafür:
Besonders bemerkenswert fand ich dies hier: Der gesamte Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im Mai 2004 um 2 % höher als ein Jahr zuvor. Diese Preissteigerung war zu gut einem Drittel durch die oben beschriebenen staatlichen Maßnahmen im Gesundheitssektor verursacht. Wie würde das wohl mit allen staatlichen Maßnahmen aussehen? Einen kleinen, ersten Überblick bekommen wir in obiger Quelle selbst (Seite 46)....
..., könnte man denken - wenn man nicht tiefer gräbt (mehr dazu gleich). Aber selbst in obigem Bild ist schon zu erkennen, daß die Entwicklung der administrierten, sprich staatlichen, Preise, mit 16,0% wesentlich höher ausfällt, als der Gesamtindex mit nur 8,3%!
Nun zu "könnte man denken":
Berechnet auf der Grundlage des Verbraucherpreisindex, Basis 2000 = 100
Wie wir sehen, ist der Anteil, der
auschließlich durch staatliche Eingriffe
hervorgerufenen Preisteigerungen, in der Tat
enorm. Im Schnitt aller aufgeführten Jahre,
liegt er bei 36,0%. Lassen wir den
einmaligen Ausrutscher in 1998 weg -
keine Ahnung was da an Steuer/Abgabenkürzungen
lief -, dann ergibt sich sogar ein mittlerer
Wert von 43,3%. Wobei die Höchstwerte
beinahe schon an Verbrechen grenzen!! Tja, und
was in jüngster Zeit so abging, ist wohl
allseits
bekannt.
Ganz nebenbei, nur zur Info für die
hartgesottenen Vielleser und weil ich den
Platz füllen muß
Hedonische Methode der Qualitätsbereinigung Bei der Preismessung für Personalcomputer im Verbraucherpreisindex könnte der Preiserheber zum Beispiel unter anderem folgenden PC für die Stichprobe ausgewählt haben: Athlon XP 2400+ mit 2000 MHz Prozessorgeschwindigkeit, 256 MB Arbeitsspeicher und 40 GB Festplatte Nach einigen Monaten ist dieser Computer nicht mehr im Geschäft erhältlich, dafür kann man dort jetzt folgenden Nachfolger kaufen: Athlon XP 2800+ mit 2083 MHz Prozessorgeschwindigkeit, 512 MB Arbeitsspeicher und 80 GB Festplatte
In diesem Fall
tauscht der Preiserheber in seiner
Stichprobe den ursprünglich ausgewählten
PC gegen das Nachfolgemodell aus. Um beim
Austausch den Preis des alten Produktes
mit dem Preis des neuen Computers
vergleichen zu können, wird der so
genannte Geldwert des
Qualitätsunterschiedes berechnet. Der
Geldwert des Qualitätsunterschiedes ist
der Geldbetrag, den die Konsumenten im
Durchschnitt für den Qualitätsunterschied
zwischen dem neuen und dem alten PC zu
zahlen bereit sind. Er wird mit Hilfe der
Regressionsanalyse bestimmt. Um die
Regressionsanalyse durchführen zu können,
werden in der aktuellen Periode alle
Computer, die sich in der Preisbeobachtung
befinden, nach dem Preis und der
Produktqualität sortiert. Die
Produktqualität wird gemessen an der
Prozessorgeschwindigkeit, der
Arbeitsspeicherkapazität, der
Festplattengröße und so weiter.
Vereinfacht ist das im Diagramm unten
skizziert.
Die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten für den Qualitätsunterschied zwischen altem und neuem Computer ergibt sich dann aus dem Preisunterschied, der von der Regressionsfunktion für den betreffenden Qualitätsunterschied ausgewiesen wird. Dieser Preisunterschied wird als Geldwert des Qualitätsunterschiedes bezeichnet. Es handelt sich also um eine Qualitätsbewertung, die sich aus der gemessenen durchschnittlichen Zahlungsbereitschaft der Käufer ergibt. Die qualitätsbereinigte Preisänderung beim Modellwechsel in der Stichprobe berechnet sich dann, vereinfacht dargestellt, aus dem Unterschied im Ladenpreis zwischen altem und neuem Computer – abzüglich des Geldwertes des Qualitätsunterschiedes. Eine detaillierte Dokumentation der Anwendung hedonischer Methoden in der deutschen Preisstatistik findet sich im Internet unter www.destatis.de/hedonik
Alles klar
Zudem gibt "Preise in Deutschland" es selbst zu: Die Qualitätsbereinigung der Preisstatistik ist auch für die Messung des realen Bruttoinlandsproduktes wichtig. Wie bereits erwähnt, wird das nominale Bruttoinlandsprodukt mit Hilfe von Preisindizes in reale Größen umgerechnet. Die Umrechnung erfolgt im Prinzip so, dass die Nominalwerte durch die entsprechenden Preisindizes dividiert werden. Je niedriger die Preisentwicklung bei einer Produktkategorie ausfällt, desto höher sind die gemessenen realen Umsatzzuwächse dieser Branche. Sinkende oder weniger steigende Preise aufgrund eines verbesserten Qualitätsbereinigungsverfahrens der Preisstatistik finden daher auch ihren Niederschlag in der Messung des realen Wirtschaftswachstums. Außerdem sollte sich ein Blick hierher lohnen, wo ich das ganze mal graphisch und tabellarisch für die BRD aufgearbeitet habe!! !! P O L I T I K !!
[...] Deshalb nennen sie
es «Omnizid», was bedeutet, dass es alles
Lebende tötet – die Pflanzen, die Tiere, die
Bakterien. Alles.
Wiedermal ein "schönes" Beispiel für die
Taktik der Scheingefechte. Als Raucher - das
nur als ein Beispiel, weil mein
Aschenbecher gerade wieder überläuft -
werde ich in fünf Jahren ein
Schwerkrimineller sein, um DU kümmert sich
kein Schwein. Nicht daß ich kein Verständnis
für Maßnahmen bzgl. Rauchen in der
Öffentlichkeit usw. hätte. Da kann man
durchaus drüber diskutieren und agieren! Aber
in welchem Verhältnis steht die mediale
Aufmerksamkeit z.B. eben zum Rauchen, zu dem
über DU? In welcher "Tagesschau" kam mal eine
Meldung darüber? Schonmal irgendeine
Umfrage zu DU gesehen? Statements von
Politikern? ******************************************************************************
Und weil ich gerade im "Morgenmagazin" (ARD/ZDF) einen der "berühmten" Experten zum Thema Iran zu sehen bekomme, der wieder mal das übliche Gewäsch - ab Minute 5:40 - (zusätzlich noch ein Video vom 13.04.06) von sich läßt...
Nun, schauen wir uns also mal das oberste, "unabhängige" (??) Aufsichts- und Entscheidungsorgan der SWP etwas genauer an ( >>):
Präsidium:
Mitglieder:
Mein lieber man!! Man könnte viel über dieses
oberste Entscheidungsorgan sagen, mit
Sicherheit
jedoch nicht, das es
unabhängig ist!! Aber der Direktor
davon ist selbstredend völlig neutral und
objektiv
Auf die Frage: Wartet die internationale Gemeinschaft zu lange mit harten Sanktionen gegen Iran? haben die n-tv.de Nutzer folgendermaßen geantwortet:
"Aber alle Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg." (siehe "Big Brother") P.S.: Mit einem hat obiger Link ("Die Welt als Empfänger") allerdings wohl zweifelsohne recht: Der Zeitpunkt der Veröffentlichung dürfte allerdings kein Zufall sein. Das Schreiben ergibt für Ahmadinedschad nur dann Sinn, wenn sein Inhalt auch einer breiteren deutschen und internationalen Öffentlichkeit bekannt wird. Diese will er für sich gewinnen, nicht die Adressatin Angela Merkel, deren Bündnistreue zu den USA und Israel auch der iranischen Regierung bewusst sein wird. Dennoch hofft Irans Präsident vermutlich, er könne in einem für ihn kritischen Moment die deutsche Politik beeinflussen. Deshalb musste der Brief vor Ablauf des vom Weltsicherheitsrat gesetzten Ultimatums in der Atomfrage am 31. August erscheinen. Der Typ ist schließlich nicht blöd und weiß auch, wie er propagandistisch vorzugehen hat. Und ganz gewiss war der Brief nicht an Miss Mörkel, sondern an UNS, das "Fußvolk", adressiert. Da sollte man sich zwar drüber bewußt sein, nichtsdestotrotz tangiert das weniger die Aussagen an sich, als vielmehr die Durchsetzung der offiziellen Meinung. ****************************************************************************** Alles Folgende gehört eigentlich in die "Big Brother"-Kategorie. Da steht aber schon so viel, weshalb ich es einfach mal hierher gepackt habe!
Bei all diesen aus
dem Boden schießenden Forderungen drängt
sich der Verdacht, daß die vorgeblichen
"Anschlagspläne" von zahllosen Politikern
zumindest insgeheim eher als "Glücksfall"
angesehen werden. Wie bei einem
Pokerspieler, der in fünf
aufeinanderfolgenden Runden einen Royal
Flush erhält, stellt sich auch hier die
Frage, ob dem "Glück" möglicherweise
nachgeholfen wurde. Dies wäre auch in der
deutschen Geschichte keineswegs ein
einmaliger Vorgang, hier sei nur an den
unter dem Namen "Celler Loch"
bekanntgewordenen, von der
niedersächsischen Landesbehörde für
Verfassungsschutz fingierten
Bombenanschlag auf die
Justizvollzugsanstalt in Celle
erinnert. Dazu passt annähernd auch ein Bericht aus der taz: "Die Polizei als Laienspielschar: Bei der Terror-Razzia in Köln stellen Beamte eine Szene, damit Fotografen abdrücken können.". Zwar geht es nicht direkt um gefakte Beweise oder gar "Terroristen". Aber er zeigt doch recht anschaulich auf, worum es geht, nämlich um manipulierte Presseberichte! Dieser Fall selbst ist eher lächerlich, aber dafür mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs. Bemerkenswert ist aber in jedem Fall, daß dieser Vorfall von den Medien stillschweigend unter den Teppich gekehrt wird. Das Schaffen solcher Bilder wirft grundlegendste Fragen an der Glaubwürdigkeit von Polizei als auch Medien auf. Daß eben diese Medien nicht offensiv mit einem solchen Skandal umgehen, kann den Verdacht einer entsprechenden Komplizenschaft nur erhärten. Zu verlockend hätte die Veröffentlichung von Photos sein müssen, die Polizisten zeigen, wie sie die Kisten erst aus und dann wieder in das Haus trugen.( >>)
Es scheint der Mensch
des beginnenden 21.Jahrhunderts von der
Informationsflut der vielen Medien so
erschlagen zu sein, daß er, unfähig zur
differenzierten Unterscheidung, nur noch
das wahrnimmt, was er wahrnehmen möchte,
oder erst dann eine allgemeine Bedrohung
registriert, wenn er unmittelbar selbst
betroffen ist. In Anbetracht der
Bedrohung, die die freie Selbstbestimmung
und das Grundrecht auf Schutz der
Privatsphäre massiv angreift, wirkt der
moderne Mensch wie das sprichwörtliche
Kaninchen in Anbetracht der Schlange.
Warum geht in Anbetracht folgender
Meldungen, die Ende 2003 von mehreren
Zeitungen und Nachrichtenmagazinen
veröffentlicht wurden, nicht ein Aufschrei
der Entrüstung durch die Bevölkerung? Oh man, wird wirklich Zeit, daß ich in Urlaub gehe und mal für einen Moment den Kopf in den Sand stecken kann. Das ist ja nicht mehr auszuhalten. Beati pauperes spiritu = Selig sind die geistig Armen Bei genauerer Betrachtung, ist da aber auch rein gar nichts dran auszusetzen! Forrest, Forrest Gump... |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 25.08.06 #
Bin ein bißchen im Streß!! Mehr ging leider nicht!!
• Neues vom Big Brother!!
In Anlehnung an die "US-Immobilienstatistik" vom Vortag, folgend ein paar zusätzliche Infos und Links!
Weil der Wert
ihrer Häuser stieg, saß vielen Amerikanern
der Geldbeutel locker. Jetzt droht ein
Absturz am Immobilienmarkt - und damit die
Rezession.
[...] Was ist
passiert? – Der amerikanische
Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren
so steil gestiegen, und von vorneherein
als Blase bewertet worden, dass die
Baufirmen um die Wette zimmerten. Zwischen
New York und Kalifornien entstand Siedlung
neben Siedlung, Neubaugebiete schossen aus
dem Boden wie Krokusse im Frühling, Preise
kletterten landesweit drastisch und in
Gegenden wie Las Vegas oder Florida oft
binnen zweier Jahre auf das doppelte und
dreifache früherer Werte.
Noch interessanter im selben Artikel: Die Banken (Mortgage-Companies) können inzwischen die riskanten Kredite (Subprime-Loans) nicht mehr weiterverkaufen, sondern müssen sie wegen hoher Ausfälle sogar zurückkaufen. Das perfekte Rezept für einen Credit-Crunch. Übrigens, diese Kredite sind über den Anleiheweg auch in unseren Altersvorsorgen (Lebensversicherungen, etc.) gelandet. Wenn diese Kredite weltweit platzen, dann wird sich zeigen, dass das Finanzsystem eigentlich ein Kartenhaus ist (war), das primär auf dem überzogenen "Wert" von Immobilien aufgebaut war. Was diesbezüglich jedoch etwas hoffnungsgebend ist, ist die Tatsache, daß "der Crash" mittlerweile halbwegs1 "angekündigt" wird. Hat es jemals einen "angekündigten" Crash gegeben? Von daher also eigentlich "Entwarnung"!??! Ich glaube nicht! Andererseits sind die Dimensionen, um die es geht, überaus beachtlich. So etwas kann einfach nicht ohne heftige Auswirkungen bleiben. 1Allerdings habe ich, z.B. in N-TV, noch keinen wirklich "aufklärenden" Bericht gesehen. Als "Allgemeinwissen" würde ich es demnach also eher nicht bezeichnen. Lieschen Müller wird mal wieder keine Ahnung haben! Deshalb das einschränkende "halbwegs". ******************************************************************************
"Kurz"
Also, das wären dann in 14 Jahren
geforderte 40
Prozentpunkte, oder
57,15% absolut
, weniger!
1Da sowohl Deutschland, als auch Österreich, die Änderungen anwenden, hebt sich der Effekt im direkten Vergleich eventuell wieder auf, so daß wir wohl schon sagen können, daß Österreich" tatsächlich irgendwas richtig gemacht hat". Aber wer dringt schon durch das unendliche Labyrinth der Statistik"revisionen" vollständig durch?? Nichts genaues weiß man nicht!! ******************************************************************************
Vor dem Link möchte ich noch schnell etwas
ergänzen. Der Bezug wird dann beim Lesen
klar! SOLD: italienisch
soldo (französisch sou) »Münze«; auch
»Entlöhnung« aus lateinisch (nummus) solidus
»Goldmünze« ---------------------------------
!! P O L I T I K !!
Habe das Dingen aus einleitend genannten
Gründen nur kurz Querlesen können. Meine aber
schon, den Bericht trotzdem verlinken zu
können. Kommentare erübrigen sich im Grunde
auch!! ******************************************************************************´
Ich hatte weiter unten ja schon einen Link, in dem die "Beziehungen" zwischen dem Medienmogul und Blair & Co. hinsichtlich der (inszenierten?) "Terroranschläge" aufgezeigt werden. Als kleine Befestigung der Darstellungen sei folgender Artikel gezeigt: Am Samstag
veröffentlichte der britische Guardian einen
Artikel des Autors des Buches "The Spin
Doctor's Diary. Inside Number 10 with New
Labour", Lance Price, der keinen Zweifel an
dem Einfluß des "Medienmoguls" Rupert Murdoch
auf die britische - aber sicherlich nicht nur
diese - Politik läßt.
Schon interessant! Wenn der "Chairman and
Chief Executive Officer" (Murdoch) eines
der größten Medienimperien und die Führer der
Hauptvasallen der USA gemeinsame Sache machen,
dann ist propagandamäßig so ziemlich alles
möglich. ******************************************************************************´
E.on hat verkündet, die spanische Konkurrentin Endesa übernehmen zu wollen. Sie bietet dafür sogar einen völlig überhöhten Preis des vierfachen Buchwertes. Wenn solche Konzentrationspläne verkündet werden, steht etwas anderes dahinter als Rentabilität.
Tja Leute, da kann ich nur sagen: Kundig tun
und den
Anbieter WECHSELN!! Offensichtlich ist der
"Leidensdruck" der meisten Verbraucher noch
nicht groß genug, sonst würden es mehr
machen!! |
|
# 15.08.06 #
Two final charts. Probably the two most important variables when it comes to equities are price and volume. That's what makes the world go around. To be honest, maybe these are the two most important variables that drive any asset class price cycle. Well, what lies below are two little pictures of price and volume in the wonderful asset class called residential real estate. In the first chart we're looking at the number of US homes for sale multiplied by the median US home price as of now. Without sounding melodramatic, price and volume is telling us one large and very important story here. We've never seen anything like this.
Lastly, same data as above, but this time around it's average price. Same conceptual issue. To put it tactfully, we're off the charts here.
Can this current dollar volume "inventory" situation in residential real estate resolve itself without further ruffling a few price feathers? Although the final hard versus soft landing verdict on housing, and by extension the US economy, remains to be delivered, storm clouds have clearly gathered and continue to grow just a bit darker by the day. If we were you, we'd take a few steps back from the proverbial housing cycle landing pad...just in case. We're not so sure we want to be too close to this thing when it lands. ( >>)
Gesetz des Falles, ich habe das richtig
verstanden, dann setzen sich diese "hübschen"
Fahnenstangen aus dem Ergebnis
der Multiplikatoren Anzahl
und Preis (Meridian und
Durchschnitt) der verkauften Immobilien
zusammen.
Sollte sich das Bild diesbezüglich tatsächlich in stärkerem Maße eintrüben, wird es eher nicht lustig werden. Erste Indizien dafür, können wir jedenfalls schon ausmachen (bißchen runterscrollen). ******************************************************************************
Speziellen und herzlichen Dank an
Eddie für den Link
Zwei Artikel, die ich, trotz einiger Punkte, denen ich nicht vollumfänglich zustimmen kann, durchaus für sehr lesenswert halte. Wobei letzterer ziemlich starken Toback darstellt. Starker Toback deshalb, weil wir (zumindest tue ich das, auch wenn ich meine, daß einige Punkte etwas überzeichnet sind) befürchten müssen, daß er damit der Wahrheit recht nahe kommen wird. • Moderne Sklaven
[...] Der Frosch
wird langsam gekocht: Einen Absatz aus "Moderne Sklaven" möchte ich vorab schonmal herausstellen, da er bestens veranschaulicht, wer tatsächlich der Obereigentümer ist und wer die Untereigentümer sind. Und das gilt für alle auf Macht basierenden Zwangssysteme, egal wie die konkrete Ausformung aussieht! Man soll nicht vergessen, dass einem ein Haus mit Hypothek darauf nicht gehört. Die Besitz-Reihenfolge ist so:
1. der Staat kann
bei nichtbezahlten Steuern oder bei
Insolvenz die Immobilie
versteigern • Der Systemkollaps und seine Folgen
Verschiedene Autoren
warnen seit einigen Jahren, dass unser
derzeitiges, weltweites Papiergeldsystem
dem Kollaps nahe ist. In der Tat mehren
sich die Anzeichen, etwa mit dem
„Abverkauf“ der Emerging Markets.
Irgendwann wird die Krise das Zentrum des
Finanzsystems, die USA und den US-Dollar
erreichen. Dort sind die Ungleichgewichte
derzeit am grössten. Damit wird der Rest
der Welt auch angesteckt. Zum Aspekt "Peak Mensch" noch dieser elektronische Verweis :-): "Peak Mensch" (wobei ich persönlich die zweite Hälfte des Artikels, die sich nicht mehr direkt mit "Peak Mensch" befasst, für eher nicht so gelungen halte) Möge ein derartiger Kelch an uns vorbeigehen!!! P.S.: Beide Stücke stammen von HIER! ******************************************************************************
Nach längerer Zeit (Feb. '06) mal wieder der Blick zu der Entwicklung der Laufzeiten der Wertpapiere. Die Zahlen vom März '06 - Mai '06! Zuvor kurz, worum es eigentlich geht: Werden die später fälligen Forderungen gegenüber den jetzt fälligen Forderungen knapp.....werden die Schuldner der jetzt fälligen Forderungen zahlungsunfähig. Aus: " Der Termin, die Knappheit des Geldes!!"
----------------------------------------
Abgesehen vom absoluten Wert (plus soundsoviel Prozent usw.) der zusätzlichen Neuverschuldung und wer der Kreditnehmer ist (Staat oder Private) spielt die Laufzeitenverteilung anscheinend eine gewisse Rolle . Damit lassen sich zwei, wie ich finde, wichtige Aussagen treffen:
1.)
Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen
sind richtig (?!?), eröffnen sich
bezüglich der Neuverschuldung ganz
neue Perspektiven-
nämlich ein grober Blick in die
nähere Zukunft
!!
Das wäre doch was!!!
Das alles läßt die Möglichkeit zu,
daß wir, durch die Beobachtung der
Laufzeitenentwicklung,
tatsächlich
eine Aussage über die nähere Zukunft der
wirtschaftlichen Entwicklung (BIP) treffen
können!!
Ansonsten: ich kann es euch leider nicht ersparen, im Bedarfsfall die Quellen dazu durchzulesen. Zuzüglich der Obigen, macht auch noch "BRD/Bund - Bruttokreditaufnahmen nach Laufzeitklassen" absolut Sinn! Nun aber die Graphik:
Um es kurz
anzumelden: Keine Entspannung in
Sicht!! Zum Abgleich zeige ich unten nochmal die langfristige Entwicklung der Wertpapiere mit Laufzeiten 'bis einschließlich 4 Jahren' (graue Linie in obiger, rote in unterer Graphik!) zzgl. der Kreditvergabe an inländische Unternehmen und Privatpersonen.
Meine "Beobachtungen" als Grundlage verwendend, die da lauten....
1.) Ganz allgemein: der Anteil der kurzen
Laufzeiten (< 4 Jahre, fette rote
Linie) lag 2004 immer noch in der Nähe des
historischen Hochs von 2002, auch wenn
seit dem mit leicht fallender
Tendenz. Apropos Tendenz: die
Tendenz ist, im Gegensatz zu der
Kreditvergabe, über die letzten Jahrzehnte
gesehen, eher steigend. .....dann sieht es nach wie vor nicht sonderlich gut aus!! Ich weiß, das ist alles sehr theoretisch und ein bißchen viel, wenn man sich nicht regelmäßig damit beschäftigt. Aber sollte (!!) tatsächlich was an meinen "Beobachtungen" dran sein, (wie gesagt, bitte lesen >>)... 1.) Vorausgesetzt (!!) meine Beobachtungen sind richtig (?!?), eröffnen sich bezüglich der Neuverschuldung ganz neue Perspektiven- nämlich ein grober Blick in die nähere Zukunft !!Das wäre doch was!!! 2.) Dieser Blick zeigt nichts wirklich Gutes, denn die kurzfristigen Laufzeiten befinden sich nach wie vor auf recht hohem Niveau. Der "Druck" (="Tilgungsdruck") wird demnach auch die nächsten ein, zwei Jahre nicht nennenswert nachlassen!!
...dann wird die zusätzliche Kreditvergabe in Deutschland auch in näherer Zukunft nicht nennenswert aus dem Quark kommen!! ******************************************************************************´
•
Für digitale Goldtransfers ins
Gefängnis (Ein bißchen was zur
Machttheorie
!! P O L I T I K !!
Ich glaube aber, wenn die Bedingungen klar sind, dann werden die Kollegen auch zu bedenken haben, dass wir aufgrund unserer historischen Verantwortung gegenüber Israel gefordert sind mitzuhelfen, in der Region den Frieden ein bisschen wahrscheinlicher zu machen. ( >>)
Da schau her! Auch wenn ich dies die Tage im
Übermaß eingeflößt bekomme, so wird es für
mich dadurch doch nicht sinniger! Ich Depp
dachte nämlich immer, daß die
historische Verantwortung in der
jetzigen Achtung der Menschenrechte
liege, gänzlich unabhängig von Land und
Leuten. Und das stellt sich für mich schon als
ziemlicher Unterschied zu obiger Aussage dar.
Vor lauter historischer Verantwortung, wird
die ganz aktuelle vergessen!! Oder verdrängt?
Oder ganz bewußt bei Seite
hgelassen? Eins will ich als Zusatzinformationen allerdings noch voranstellen. Leider wird er dadurch nur noch einleuchtender: AFP berichtete jedoch am
Tage der Entführung: »Nach Angaben der
libanesischen Polizei wurden die zwei
israelischen Soldaten auf libanesischem
Territorium gefangen genommen, im Gebiet
von Aïta Al-Chaab, nahe der Grenze zu Israel,
wohin eine israelische Einheit am frühen
Morgen durchgedrungen war.« Das
französische Voltaire-Network wusste: »Israels
hat vorsätzlich ein Kommando in das
libanesische Hinterland bei Aïta Al-Chaab
geschickt. Dort wurde es von der Hisbollah
angegriffen. Israel hat (danach)
vorgetäuscht, dass es überfallen wurde, und
griff Libanon an«. Die italienische
Zeitung »La Repubblica« zitierte Quellen in
der Hisbollah, dass die Gefangennahme in der
Zone von Aïta Al-Chaab vor sich ging, »nicht
weit entfernt von der Ortschaft Zarit«, also
in Libanon. Wie beinahe immer bei "Theorien" dieser Gestalt, können wir alle nur hoffen, daß der Autor ganz und gar und meilenweit daneben liegt. Nun, wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln! ******************************************************************************´
Laut gut informierten
Quellen aus Großbritannien und aus anderen
Ländern inszenierte die durch eine Revolte
innerhalb der Labour-Partei gefährdete
Regierung Tony Blairs eine neue
Terror-Panikmache um die Aufmerksamkeit
der Bevölkerung von Blairs zunehmenden
politischen Problemen abzulenken.
Bei Durchsicht solcher Artikel frage sogar ich
mich häufig, ob das tatsächlich alles wahr
sein kann?!?! Ist es wirklich möglich, daß die
Täuschungen derartige Ausmaße annehmen
können? [...] Ich habe an anderer Stelle die Rolle der Propaganda in der Manipulation der Massen und ihres Glaubens besprochen, aber ich möchte hier besprechen, was zwei Diktatoren des 20. Jahrhunderts, Hitler und Mussolini, darüber geschrieben haben, wie man Massen bewegt. Ihnen zufolge müssen die Massen ohne Unterlass mit Propaganda bombardiert werden. Des weiteren würden die Massen mit ihrem primitiven Verstand viel eher Opfer einer "große Lüge" als einer "kleine Lüge", weil es für das Volk üblich sei, in kleinem Maßstab zu lügen, während der Durchschnittsmensch zu schüchtern für große Lügen sei. Deswegen würde die Masse niemals überhaupt in Betracht ziehen, daß jemand rücksichtslos genug sei, die Wahrheit in solch extremen Grade zu verdrehen. Überdies würden, wenn später die Wahrheit aufgedeckt würde, Zweifel daran bleiben.[...]( >>) Das bedeutet nun nicht, daß alles mögliche wahr sein muß!! Aber es bedeutet schon, da zumindest alles möglich ist!! ******************************************************************************´
[...] Der Sieg von Joseph Kabila sei "vorprogrammiert". Die Wahl diene lediglich dazu, ihm einen Schein von Legalität zu verschaffen. Die UDPS lehnt die EU-Mission ab und bezeichnet sie als "völkerrechtswidrige Intervention ausländischer Staaten". [...] Die Oberschicht ist damit beschäftigt, die gestohlenen Millionen außer Landes zu schaffen. Doch dies ist nur ein winziger Bruchteil der Milliarden, die von belgischen Banken, australischen Bergwerks- Konzernen, deutschen Coltan-Händlern, Diamanten-Gesellschaften wie de Beers, Kupfer-Firmen, Tropenholz-Exporteuren oder Goldschiebern mit mindestens ebenso wenig Skrupeln abgeschöpft werden. Sie schmieren die Elite des Landes mit Millionen, um Milliarden erbeuten zu können. Es wurde geschätzt, daß die Plünderung der Reichtümer des afrikanischen Landes jährlich rund 12 Milliarden US-Dollar Gewinn für die Nordhalbkugel abwirft. So wurde schon Mobutu reich, sein ermordeter Nachfolger Laurent Kabila und heute dessen Sohn Joseph. Unterstützt wird diese Sichtweise von Frontal 21, wo wir unter dem Titel "Wahl im Kongo - Kritik am Einsatz von UNO und EU" unter anderem folgendes zur Kenntnis nehmen müssen: Europas Geld finanziert die Regierungspolizei, europäische Instrukteure bilden sie aus, Kongos Machthaber lassen sie los. - Auf Demonstranten, die meinen, die Wahlen seien schlecht vorbereitet, man müsse noch mal reden.
O-Ton Joseph
Cibuabua, Krankenpfleger:
Der „Bursche“ ist
Kongos Übergangspräsident Kabila. Er habe,
heißt es hier, in vier Jahren Amt mehr
Bodenschätze an Europäer verschachert, als
alle seine Vorgänger. Deshalb sei er deren
Mann, ihr Wunschkandidat. Überaus treffend heißt es"Mit einem Computer
können wir Probleme lösen, die wir ohne ihn gar
nicht gehabt hätten!" The economist Lord (Peter) Bauer's apocryphal description of foreign aid [=Entwicklungshilfe] as "an excellent method of transferring money from poor people in rich countries to rich people in poor countries" seems sadly apt in the case of Africa. (Aus: " Aid can be an obstacle [Hindernis] to making poverty history ") |
|
# 07.08.06 #
• Neues vom Big Brother!!
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : .....
Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Bedauerlicherweise ging im Juni die zusätzlichen Neuverschuldung um 31,16 Mrd.€, oder 0,82% zurück! Die Abnahme ging gänzlich auf das Konto der Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken" siehe unten, 1), die allein um knapp 31,8 Mrd.€ fielen. Die Buchkredite gingen mit annähernd ± Null in die Statistik ein. Emissionsstatistik für
Wertpapiere (Buba
>>): Folgende Aussagen der letzten Male lasse ich einfach mal so stehen, passt sie doch auch heuer recht gut ins Bild: Ein bißchen spekulative Interpretation zur Tilgung: ~ In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle
ergaben sich für die zusätzliche Kreditvergabe recht kleine,
oder sogar negative Werte, wenn die Tilgung über, oder im Bereich
des Durchschnittswerts von 72,26 Mrd.€ lag. Es scheint so, als ob die Neuverschuldung nach wie vor keine echte "Eigendynamik" entwickelt. Einzig die anstehenden Tilgungssummen bestimmen die Zahlen (wenn nicht einzig, dann jedenfalls in sehr großem Maße). Für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt
zwar immer noch bei einem Plus
von 66,99 Mrd.€, oder +1,81%, aber im langfristigen Vergleich ist
das ausnehmend dürftig und wird kaum für eine nennenswerte
Trendwende sorgen können. --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die Buchkredite betrachtend, ging es für den Juni '06 bei den Unternehmen und Privatpersonen mikrikst nach oben!! Eine Zunahme der Neukreditaufnahme um 1,10 Mrd.€, oder 0,05%! Schon hier zeigen sich "Ermüdungserscheinungen". Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle) allerdings, betrug der Rückgang satte 43,09 Mrd.€, oder 0,93%. Für das Gesamtjahr liegen wir demnach bei den Buchkrediten bis jetzt bei einem Plus von 39,41 Mrd.€, oder +1,76%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich zwar auch noch ein positiver Wert von 51,39 Mrd.€, oder +2,13%, die jahresanfängliche Dynamik läßt hierzulande jedoch wieder zunehmend nach. Umso abhängiger ist Deutschland vom Ausland. Das Saldo der Leistungsbilanz lag in den ersten fünf Monaten 2006 bei +37,8 Mrd.€. (>>) Ohne diese extern generierten Einnahmen, die dort letztlich auch nichts anderes als eine zusätzliche Neuverschuldung darstellen, wäre das innerdeutsche Bild vermutlich beiweitem noch trüber, als ohnehin schon. Deshalb folgt nun der obligatorische Blick ins europäische Umfeld.
3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >>)
Differenz von Juni '06 auf Mai '06 = 44,3 Mrd.€, oder +0,44 (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +44,4 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +3,69 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig). Zu sagen wäre noch, und das sind hierbei die beiden entscheidenenden Posten, daß die Buchkredite mit +78,8 Mrd.€ ausgewiesen sind (durchaus gut), die Aktien und sonstige Dividendenwerte aber ein weiteres Mal kräftig abtauchten, nämlich um 39,3 Mrd.€. Deutlich zu sehen, daß es im Rest Europas mal wieder besser lief als in Deutschland, was die Neuverschuldung der Privaten betrifft. Welche Gründe auch immer dafür verantwortlich sind, wir sollten uns wahrlich nicht darüber beschweren, ist es doch genau das, was dringend von Nöten ist, um die nächste Runde drehen zu können! Kurz nebenbei: Auch den Staat wird's freuen, denn woraus sonst stammen letztenendes die Steuereinnahmen? Und wo ich gerade dabei bin, noch eine kleine Info zu den deutschen Kommunen: Unterdessen wird auch der Schuldenberg immer größer. Im Moment stehen die Kommunen mit fast 90 Milliarden Euro in der Kreide. Dazu kommen noch Kassenkredite, die fast 24 Milliarden Euro betragen. Diese Kredite sind eigentlich dazu gedacht, kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Inzwischen sind sie jedoch zu langfristigen Verschuldungsposten in fast allen kommunalen Haushalten geworden. Mit Hilfe der Kredite versuchen viele Kommunen, die Neuverschuldungsgrenze einzuhalten, die ihnen rechtlich auferlegt ist. «Viele Gemeinden bezahlen schon ihr Personal mit den Mitteln aus den Kassenkrediten, weil sie sich das anders gar nicht leisten können», sagt Landsberg. (DstGB, 05.08.06, >>) Zurück
zum eigentlichen Thema!
Auffallend ist, das, neben Deutschland, auch noch die Niederlande im Juni geschwächelt haben. Ansonsten allerdings lief es prächtig, mit Portugal an der Spitze. Bedanken wir uns also bei unseren "Nachbarn", die uns nicht gänzlich absaufen lassen. ******************************************************************************
...gibt's nichts neues unter der Sonne Politische und wirtschaftliche Organisationsformen zwischen 3500 und 1500 v.Chr. [...]
Die hierarchisch gegliederte
Verwaltung bestand aus schriftkundigen Fachleuten, die auf niedrigeren Ebenen oft
zugleich als Aufseher über Arbeitstrupps fungierten. Sie existierte mit
Sicherheit bereits in der frühesten Zeit der Stadtstaaten (etwa um 3500 v.Chr.)
und entwickelte sich immer weiter. [...] Mit zunehmendem Verwaltungsaufwand
wurde freilich auch die Abgabenlast immer größer,
die in der Regel durch Naturalien und Arbeitsdienste abgegolten
wurde. [...] Einen ersten Höhepunkt der staatlichen Verwaltung
erlebte Mesopotamien durch den im Süden gelegenen Regionalstaat
der sogenannten III. Dynastie von Ur1. Zu
dieser Zeit (im 21. vorchristlichen Jahrhundert) wurden weite
Bereiche der Wirtschaft praktisch zentralverwaltet, königlicher
Besitz, der an Vasallen verpachtet wurde, dominierte, viele
Arbeiten wurden von Arbeitstrupps gegen staatliche Zuteilungen
verrichtet. Auch Handwerk (das sich allerdings nie von der öffentlichen
Oberhoheit lösen konnte) und Handel waren praktisch Staatsmonopole.
[...] Ab etwa 2000 v.Chr. setzte eine (Re-)Individualisierung
der wirtschaftlichen Tätigkeiten ein. Privater Landbesitz
und privater Handel wurden wieder häufiger und viele privaten
Geschäfte sind aus dieser Zeit überliefert. Im Fernhandel
spielten für zwei Jahrhunderte die Assyrer eine tragende
Rolle, die Handelskolonien bis nach Anatolien gründeten.
Um die Zeit Hammurapis kommen diese Tendenzen zum Stillstand.
Massive private Verschuldung und die Tatsache, daß
nun wieder ein Großreich zu verwalten war, sind
dafür wohl die wichtigsten Ursachen. [...]
Da schau her!!! Abgaben in Form einer Steuer spielen - das »womöglich« lasse ich ganz bewußt weg - für den Silberumlauf also eine wichtige Rolle? Gibt's das? Warum denn dieses? Warum zum Teufel spielen Abgaben für den "Geldumlauf" eine wichtige Rolle? Gäbe es überhaupt einen "Geldumlauf", wenn es keine Steuern gäbe? Man denke mal ganz unbefangen darüber nach!!!! Ansonsten: Ich fand das ganz interessant, zumal "das Ende" anscheinend auch immer gleich ausfällt:
[...] The imposition of higher taxes undermined the economic stability and vitality of the Empire. Taxes were raised to pay for deficit government spending, to pay for food for all in society and to pay for government-sponsored activities of diversion, such as circuses and sports. Interestingly, as the time of the final collapse drew closer, greater emphasis was placed on sports, to divert the attention of the public from the distressing news of massive trouble within the Empire. [...] (>>) !! P O L I T I K !! An dem Thema kommt dieser Tage wohl niemand vorbei.
[...] Nach Aussagen führender Vertreter der zionistischen Bewegung gab es keinen Zweifel, was mit der einheimischen Bevölkerung geschehen sollte. Israel Zangwill stellte sich vor, "die eingesessenen Stämme entweder mit dem Schwert zu verjagen, wie das unsere Vorfahren getan haben, oder mit dem Problem zu kämpfen, das eine große, fremde Bevölkerung darstellt". Auch die Idee eines Transfers wurde bereits von Herzl in seinem Tagebuch vorgeschlagen. "Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jederlei Arbeit verweigern. Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muss - ebenso wie die Fortschaffung der Armen - mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen. Die Immobilienbesitzer sollen glauben, uns zu prellen, uns über den Wert zu verkaufen, aber zurück verkauft wird ihnen nichts." Dass die zionistische Bewegung nicht mit lauteren Motiven in Palästina siedeln wollte, zeigt schon im Jahre 1937 die Aussage David Ben Gurions, dem ersten Ministerpräsident Israels: "Das Land ist in unseren Augen nicht das Land seiner jetzigen Bewohner [...] Wenn man sagt, dass Eretz Israel das Land zweier Nationen sei, so verfälscht man die zionistische Wahrheit doppelt [...] Palästina muss und soll nicht die Fragen beider Völker lösen, sondern nur die Frage eines Volkes, des jüdischen Volkes in der Welt." Die Absicht des Zionismus zielte also von Beginn an nicht auf die Teilung des Landes mit der einheimischen Bevölkerung, sondern stellte die arabische Präsenz generell in Frage.[...] Auch wenn's einige möglicherweise langweilt, in diesem Zusammenhang drängen sich diese Links einfach auf und sollten auch gelesen werden:
Tja, Ursache und Wirkung...das Verursacherprinzip...als zweifellos geschundenes Opfer konnte man die Täterrolle dann viel besser kaschieren. Man, wie pervers!! Auch aktuell sollte die Frage nach dem Grund des Krieges anders gestellt werden, als gemeinhin veröffentlicht.
[...] The bombing of Lebanon is part of a carefully planned and coordinated military road map. The extension of the war into Syria and Iran has already been contemplated by US and Israeli military planners. This broader military agenda is intimately related to strategic oil and oil pipelines. It is supported by the Western oil giants which control the pipeline corridors. In the context of the war on Lebanon, it seeks Israeli territorial control over the East Mediterranean coastline. [...] Prior to the bombing of Lebanon, Israel and Turkey had announced the underwater pipeline routes, which bypassed Syria and Lebanon. These underwater pipeline routes do not overtly encroach on the territorial sovereignty of Lebanon and Syria. On the other hand, the development of alternative land based corridors (for oil and water) through Lebanon and Syria would require Israeli-Turkish territorial control over the Eastern Mediterranean coastline through Lebanon and Syria. The implementation of a land-based corridor, as opposed to the underwater pipeline project, would require the militarisation of the East Mediterranean coastline, extending from the port of Ceyhan across Syria and Lebanon to the Lebanese-Israeli border. Im Übrigen sieht diese Verknüpfung auch Uri Avnery:
Zudem hat er erstaunliche Parallelen zu 1982 aufzuzeigen, die, in der konsequenten Umsetzung, und dadurch "Das eigentliche Ziel" erreichend, passgenau zu "The War on Lebanon..." steht. DAS EIGENTLICHE Ziel ist es, das Regime im Libanon zu stürzen und eine Marionetten-Regierung einzusetzen. Wie immer bei solchen "Konflikten", alles sehr verwirrend!! In den letzten Jahren meine ich jedoch eines gelernt zu haben, nämlich daß die höchstoffiziellen, massenmedial wiedergegebenen Darstellungen zumeist in Frage zu stellen sind. Im Zweifelsfall sind die guten alten Verschwörungstheorien vorzuziehen, um wenigstens ein Grundmaß an Überblick zu be- bzw. erhalten!! Es ändert zwar nichts an der momentanen Situation, aber erwähnenswert ist es doch. Neu ist der Ablauf der Dinge wohl kaum. Im Gegenteil, er scheint die menschliche Normalität zu repräsentieren.
Und als diesmaligen Abschluß noch ein Zitat: "Jedes Volk und sogar jeder Mensch müsse, statt sich mit verlogen politischen 'Schuldfragen' in Schlummer zu wiegen, bei sich selber nachforschen, wie weit es selbst durch Fehler Versäumnisse und üble Gewohnheiten mit am Kriege und an allen andern Weltelend schuldig sei, das sei der einzige Weg, um den nächsten Krieg vielleicht zu vermeiden." Hermann Hesse "Der Steppenwolf" |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 27.07.06 #
Kurzinfo: Vielen Dank an alle Mailschreiber! Die Antworten können - notgedrungen - allerdings noch etwas auf sich warten lassen!!
Unter Umständen gehe ich mit dem nun Folgenden einigen von
euch mittelschwer auf den Geist. Das Risiko muß ich eingehen!!!
Zudem gibt mir eine Passage aus einem, am Ende gezeigten, Link durchaus
zu denken: "Warum ist dieser Versuch vergeblich? Weil diejenigen die seiner
Ansicht sind, schon überzeugt sind,..." Trotzdem, ich will das einfach nicht unkommentiert lassen. Worum
geht es? "hier ein schöner link http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/Hr. Creutz/geldsyndrom/" Der "schöne" Link führt zu "Das
Geldsyndrom" von Helmt Creutz. Nun hat selbstverständlich
jede/r das Recht, beinahe jeden Link weiterzugeben, wie es ihm/ihr
beliebt. Andererseits nehme ich mir dann das Recht heraus, darauf
zu reagieren. Das müssen sie sich dann schon gefallen lassen
... ich mich auf die *pdf-Version beziehe, ... ich mich größtenteils nur bis Seite 30 durchgekämpft habe (was aber ausreicht, um meine Sicht klar zu machen), ... ich mich - um die Sache nicht meterlang werden zu lassen - nur auf die gröbsten "Unstimmigkeiten" konzentriert habe, deren Grundsätzlichkeiten aber recht entscheidend sind, ...
ich versucht habe, weitestgehend (ganz ohne geht's nicht)
auf reinkopierte "Hilfstexte" zur Verdeutlichung zu
verzichten, das gilt insbesondere für Textauszüge
von PCM (Grüße an E.T. ... ich keinesfalls kategorisch ausschließen kann, einzelne Creutz'sche Aussagen falsch interpretiert/verstanden zu haben und dementsprechend meine Erwiderungen ins Leere laufen. Sollte dies jemandem auffallen, bitte ich konkret darauf einzugehen und mich zu kontaktieren (Mail-Link folgt innerhalb des Textes). ... Unterstreichungen und Fettungen innerhalb des Creutz'schen von mir stammen.
OK, mich also der mir gestellten Frage stellend... Meines Erachtens liefern auch andere Gedankenschulen wertvolle Ansätze. Warum sollten diese nicht diskutiert werden und gegenübergestellt werden? Was ist mit [...] Helmut Creutz,... ? ...diskutiere
ich also im Nachstehenden Helmut Creutz' "Das Geldsyndrom"
und stelle es meiner Ansicht gegenüber --------------------------------------------------- (Hr. Creutz, Seite 9) Der Wert des Geldes ging von dem verwendeten Metall aus? Das Metall ist es demnach das Wertvolle? Offensichtlich gilt das zumindest nicht in der verwendeten Pauschalität. Beispiel: ...The Indians in the region of Belen at the time of Columbus' discovery were very friendly; they wore plates of gold suspended around their necks and weighted their fishing nets with gold nuggets... (>>) Wenn panamaische Fischer Gold als Beschwerung
für ihre Netze verwendeten, scheint's mit dem "inneren"
Wert des Metalls nicht allzu weit her zu sein. Das Metall allein
und für sich genommen, kann es demnach nicht sein.
Zwei sich gegenüberstehende Büsten des Königspaares und vierfeldiger Wappenschild mit Leon, Kastilien, Aragonien und Sizilien ziert die Münze. Während der Herrschaft von Ferdinand und Isabella setzte - noch bevor das Gold aus dem eben entdeckten Amerika zu fliessen begann - eine umfangreiche Goldprägung ein. Die spanischen Goldmünzen dominieren im 16. Jahrhundert zusammen mit den französischen Écus d‘or den europäischen Geldverkehr. (>>) Es ist also so: Nicht das Metall gibt dem Geld den Wert, sondern das "Geldsein" gibt dem Metall den Wert! Ein kleiner, feiner, aber wichtiger Unterschied, der das Wesen des Geldes in eine völlig andere Richtung führt!! Denn das "Geldsein" des Goldes, war mitnichten die Idee von Fischern und Bauern, wie ich weiter unten bereits versucht habe zu zeigen. --------------------------------------------------- (Hr. Creutz, Seite 15) Begründen tut er diese seine Aussage dann unmittelbar folgend
mit: "Durch Veränderungen der Zahlungsgewohnheiten
von bar auf unbar kann also niemand seine Nachfrage vermehren."
Selbstverständlich wird die Nachfrage durch die Kreditaufnahme
bestimmt. Letztlich sogar nur und auschließlich dadurch!!
Ob im Endeffekt eine "Vermehrung der Nachfrage" dabei
herauskommt, hängt von der Gesamthöhe der zusätzlichen
Kreditaufnahme ab. --------------------------------------------------- (Hr. Creutz, Seite 16+17) Bis hierher liegt er durchaus richtig. Wie er dann aber, in eindeutigem Bezug zu gerade Festgestelltem, folgende Begründung aus dem Hut zaubert, ist mir gänzlich schleierhaft. Guthaben sind also weder die Voraussetzung für eine Schuld noch umgekehrt. Im Absatz zuvor schreibt er es doch selbst (nicht ich, oder Paul C. Martin, oder sonst wer, sondern »er« persönlich), daß beide (Guthaben und Schulden) immer gleichzeitig entstehen. Ja warum enstehen die beiden denn immer gleichzeitig? Doch wohl nur, weil eine Guthaben ohne eine Schuld nicht vorstellbar ist. Es ensteht schlicht kein Guthaben, ohne das jemand Schulden aufnimmt. Schulden sind sehr wohl die Voraussetzung für Guthaben!! Er widerspricht sich also selbst!!! Ergänzung: Zugegebenermaßen hat er, rein semantisch gesehen, möglicherweise sogar recht. Wenn beides gleichzeitig entsteht, kann das Eine nicht die Voraussetzung (=zeitlich vorangegangen) für das Andere sein. Deshalb sollten wir besser sagen, daß der Verschuldungsvorgang demnach sehr wohl die Voraussetzung für Guthaben ist! Allerdings (!!), in Anbetracht seiner folgenden Erläuterungen, unterstelle ich ihm da, glaube ich, eindeutig zu viel beabsichtigte Spitzfindigkeit. Wohl aber geht etwas anderes der Entstehung beider Phänomene voraus. Nämlich eine Ersparnis des Geldverleihers und seine Bereitschaft, das erübrigte Geld einem anderen zu überlassen. Da haben wir's wieder. Die Ersparnis geht also voraus!!
Und auch der Auflösung der Guthaben–Schulden–Beziehung geht etwas voraus. Nämlich eine Nachsparleistung des Kreditnehmers. Er muss bereit und fähig sein, aus seinem laufenden Einkommen den geliehenen Betrag für die Rückgabe abzuzweigen. Der Begriff Nachsparleistung läßt mich da von
vornherein
ein wenig im Trüben fischen. Was ist das, eine Nachsparleistung? Nach
was wird da gespart? Was bitte ist die Leistung im Kontext
des Sparens? Damit beantwortet sich auch die zweite Frage nach der Priorität von Geld oder Kredit: Was meint er mit damit? Womit zum Teufel?? Mit obigen Erläuterungen? Verleihen kann man immer nur etwas, was bereits da ist. Das gilt für das Verleihen eines Fahrrades oder eines Paketes Salz genauso wie für das Verleihen von Geld. Dass das Gros allen Geldes von den Notenbanken über die Geschäftsbanken in Umlauf gesetzt wird, ändert nichts an diesem Tatbestand. Auch die Notenbank muss das Geld erst drucken, bevor sie es der Bank per Kredit überlassen kann. Doch diese Notenbankkredite dienen nur der Geldversorgung. Die Kredite dagegen, die die Banken ihren Kunden gewähren, stammen nicht von den Notenbanken, sondern aus den Ersparnissen ihrer Kunden. Das zeigt sich auch daran, dass in der BRD die jährlichen Ausweitungen der Kredite durch die Banken rund zwanzigmal größer sind als die Ausweitung der Geldmenge durch die Bundesbank, und das mit zunehmender Tendenz. Ich kapier überhaupt nichts mehr! Kredite wiederum setzen Ersparnisse eines anderen voraus. Und nun - im Schnelldurchgang (wer Detailierteres wissen will, bitte ich, sich einfach auf der Homepage umzuschauen, ansonsten würde es an dieser Stelle zu langatmig werden) - wie es tatsächlich ist: Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken.
Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von
jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld1 aus dem Nichts erzeugen,
geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie
ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden
hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich,
aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente
Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig,
dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem
Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch
korrigiert werden. 1Richtiger sollte es heißen, das "Kredite" aus dem Nichts erzeugt werden, nicht Geld. Diesbezüglich hat sogar Hr. Creutz recht, wenn er schreibt, daß Geld nur und ausschließlich Bargeld ist. (Erläuterung) Ergänzend und Unterstützend: When the economy begins to slow and the quality of some booked loans deteriorates, as in the current cycle, loan standards belatedly tighten. New loan applications that earlier would have been judged creditworthy, especially since the applications are now being based on a more cautious economic outlook, are nonetheless rejected, when in retrospect it will doubtless be those loans that would have been the most profitable to the bank. Such policies are demonstrably not in the best interests of banks' shareholders or the economy. They lead to an unnecessary degree of cyclical volatility in earnings and, as such, to a reduced long-term capitalized value of the bank. More importantly, such policies contribute to increased economic instability. (>>) Soweit ich das richtig interpretiere, spricht Greenspan davon, daß...
... bei nachlassender Konjunktur die Kreditvergabe strenger gehandhabt wird. Kredite, die vormals noch als Kreditwürdig eingestuft wurden, werden jetzt, trotz eines nun zu Grunde liegenden, vorsichtigeren Ausblickes, abgelehnt. Eine solche Politik (dieser Umstand) fördert die wirschaftliche Instabilität Was heißt das? Im Grunde genommen - wir kennen Greenspans
sibyllische Ausdrucksweise - heißt das nichts anderes,
als daß das Einschränken der Neukreditvergabe
die Wirtschaft absacken läßt - mindestens lassen kann. Wiederum kurz abgehandelt: Nicht Ersparnisse sind die Voraussetzung
für Guthaben und Kredite, wie Hr. Creutz es ausführt,
sondern Kredite (Schulden) sind die Voraussetzung für Ersparnisse,
Guthaben und Geld!! --------------------------------------------------- Weiter im Creutz'schen Text, mit dem berühmt-berüchtigten "3.1 Das rätselhafte 5–Mark–Stück" (Hr. Creutz, Seite 18) 1.) Den entscheidende
Satz zur Lüftung dieses "Geheimnisses" - dieser verwirrenden
"Geschichte", wie er schreibt -, bringt tatsächlich Hr. Creutz
selbst. Allerdings zieht er daraufhin wieder mal die falschen Schlüsse!!
Er schreibt:
Also schon VOR dem
Eintreffen des 5-Mark-Stücks, bestand zwischen den Personen
-
in der Summe - keinerlei Schuldverhältnis!! Genausogut hätten sie alle ihre gegenseitigen Schulden/Guthaben
einfach streichen können. Der angeblich reihenweise vorhandene,
schuldentilgende Umlauf des Geldstückes kann keine Schulden
mehr tilgen, weil es schon zuvor keine gegeben hat!! Zum
Schluß hat der Clown in jedem der beiden Fälle (Umlaufen
& Streichen) 5-Mark mehr als vorher. Das Ganze ist nichts anderes
als eine Nebelkerze, dessen Aufklärungswert gleich Null ist.
2.) Und jetzt kommt
der, bereits oben angeführte, eigentliche Fehlschluß
des Hr. Creutz, indem er anfügt:
3.) Und noch etwas!!
"Selbst bei einem falschen 5–Mark–Stück
wären nach dem zweiten Umlauf die gesamten Schulden
verschwunden." teilt uns Hr. Creutz mit. Drehen wir die Sache mal um!!
Wenn also nach dem zweiten Umlauf die gesamten
Schulden verschwunden sind - alle stehen ab diesem Zeitpunkt
also mit einer Null in der Manege - was geschieht dann nach
dem dritten, vierten oder fünften Umlauf? Wird ab dem
zweiten dann ein Guthaben aufgebaut? Müssen die Zirkusleute
die fünf Mark nur oft genug umlaufen lassen, um dann irgendwann
alle als Millionäre dazustehen? Wenn ja, ist unser aller Zukunft
gesichert und wir haben es nur noch nicht gemerkt --------------------------------------------------- Ein letztes Beispiel zur Untermauerung möchte ich noch anführen. Hr. Creutz definiert... a)
Geld sind alleine die von der Notenbank herausgegebenen
Banknoten und Münzen,... (Seite
7) ...und schreibt... b) Die Probleme des kapitalistischen Wirtschaftssystems hängen mit dem Geldbereich zusammen, die Probleme im Geldbereich mit zwei Überentwicklungen: der Überentwicklung der Geldmenge, die zur Inflation führt,... ("Abschließenden Zusammenfassung") Jetzt tun sich jedoch ein paar Problemchen auf. Auf Seite 11 beschreibt er unter der Überschrift "Wie wird das umlaufende Geld ausgeweitet?": Außer über die Annahme von Wechseln (auf die sich der Diskontzinssatz bezieht) kann die Bundesbank die Banken auch über Lombardkredite mit neuem Geld versorgen, gegen Hinterlegung bestimmter Wertpapiere. Wenn nun die Banken erst
durch die Hinterlegung von Wertpapieren mit Geld versorgt
werden, wie sind sie dann in der Lage, vorher
schon Wertpapiere in ihren Besitz zu bringen, mit denen dann
die Geldversorgung läuft?? Offensichtlich können
die Banken aber Wertpapiere ohne Bundesbankgeld an sich bringen
- sprich ankaufen! Womit?? Wir wissen,
daß es letzlich - oder eigentlich ja zu Anfang - die Kredite sind, die aus dem Nichts erzeugt
werden (und erst dann u.U. Ersparnisse), mit dem die Banken
Wertpapiere kaufen. Und da dies - das Kaufen
mit Krediten - für alle Marktteilnehmer gilt, können
obige Aussagen des Hr. Creutz nicht stimmen. Ein weiterer Punkt ist mir diesbezüglich aufgefallen. Wenn die Creutz'sche Definition von Geldmenge (=Bargeld, siehe a)) und "deren" Inflation folgenden Verlauf aufweist (siehe zweite Linie von unten)...
Langfristige Entwicklung der Geldmengen in Prozent des BSP (Seite 72) ...wie kann es dann z.B. Anfang/Mitte der 70'er Jahre zu Inflationsraten von sechs, sieben Prozent kommen? Ich würde nun an dieser Stelle einen Blick auf die Linien oben drüber werfen (die mit dem "M"). Hr. Creutz' bietet auf Seite 58 jedoch folgende Erklärung an: Mit dem Begriff Inflation ist auch die Verantwortlichkeit geklärt: diejenigen, die an der Notenpresse sitzen und das Zuviel an Scheinen in Umlauf geben. Im Prinzip können
wir sogar zustimmen! Inflationsursache ist der Staat;
oder besser, dessen Verschuldung!!! Allerdings kann sich der "Verantwortliche"
(=der Staat) keineswegs direkt bei eben dieser Notenpresse bedienen
- zumindest im Moment noch nicht --------------------------------------------------- • RESÜMEE: So oder so ähnlich zieht sich der "Stil" durch
den gesamten Creutz'schen Text (zumindest bis Seite 30). Ich könnte
beinahe zu jedem Absatz etwas schreiben, daß den Argumentationen
von Hr. Creutz gegenüber steht. Aber immerhin kommt Creutz zum selben Schluß
wie ich und andere Und damit ihr nicht auf die Idee kommt, daß ich der einzige diesbezügliche Querulant bin, der solch einen Eindruck von Hr. Creutz' Ausarbeitungen hat, möchte ich abschließend noch ein paar Links zeigen, die ich, ich gebe euch mein Wort drauf, erst im Nachhinein gelesen habe:
Anmerkung: Auch innerhalb
dieser Links, finden ein paar "Kleinigkeiten"
nicht meine Zustimmung. Da diese Passagen die Creutz'schen Thesen
meistens aber nur streifen - die aber das ausschließliche
Thema hier sind - sehen wir da mal großzügig drüber
weg Als Schlußsatz möchte ich noch meine Verwunderung darüber zum Ausdruck bringen, daß Hr. Creutz ständig und immer wieder als "schöner" Link angepriesen wird. Ich für meinen Teil kann nur einem Zitat aus dem gefetteten Link folgen, das da sagt: "Seine [Creutz] Meinung wirkt damit gut begründet – und so auch glaubhaft. Eine nähere Überprüfung insbesondere der Interpretation der Daten kommt somit den meisten seiner Leser nicht in den Sinn." P.S.: Wie ich einleitend
bereits geschrieben habe, kann ich "keinesfalls kategorisch
ausschließen, einzelne Creutz'sche Aussagen falsch interpretiert/verstanden
zu haben und dementsprechend meine Erwiderungen ins Leere laufen
können." Wenn nun jemand der Meinung sein sollte,
daß mir genau das aber passiert ist und ich dem berühmten
"Griff ins Klo" nicht widerstehen konnte |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 20.07.06 #
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : ..... Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum) Wahnsinnig viel ist eigentlich nicht passiert. Aber dieses "Wenige" wollte ich euch doch nicht vorenthalten:
Der Mai watet mit einem Rückgang der zusätzlichen
Neuverschuldung von 8,02 Mrd.€, oder 0,21% auf! Wobei die
Wertpapierkredite an Nichtbanken ("Nichtbanken"
siehe unten, 1)
sogar um 7,07 Mrd.€ zulegten, die Buchkredite
jedoch gleichzeitig um 14,61 Mrd.€ abnahmen. Emissionsstatistik für
Wertpapiere der Buba
(
>>): Beim letzten Mal konntet ihr folgendes lesen: Ein bißchen spekulative Interpretation zur Tilgung: ~ In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle
ergaben sich für die zusätzliche Kreditvergabe recht kleine,
oder sogar negative Werte, wenn die Tilgung über, oder im Bereich
des Durchschnittswerts von 72,26 Mrd.€ lag. Angesichts dieser Auffälligkeiten, ist, bei einem Tilgungsbetrag
von mikrigen 46,1 Mrd.€, die zurückgehende Kreditvergabe
eher kein gutes Zeichen. Wobei wir für das Gesamtjahr bis jetzt
immer noch bei einem Plus
von 98,15 Mrd.€, oder +2,64% liegen!! Nach wie vor noch ok!! --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die
Buchkredite
betrachtend, ging es für den April '06 bei den Unternehmen
und Privatpersonen minimalst nach unten!! Eine Abnahme der
Neukreditaufnahme um 0,71 Mrd.€, oder 0,03%! Im Grunde
also Stillstand. Wie heißt es aber so "schön"?
Stillstand ist Rückschritt!! Amen Inklusive der Wertpapiere (nebenstehende Tabelle) allerdings, betrug der Rückgang durchaus erwähnenswerte 6,83 Mrd.€, oder 0,27%. Noch nicht dramatisch, aber immerhin der erste, kleinere Dämpfer in diesem Jahr. Für das Gesamtjahr liegen wir demnach bei den Buchkrediten bis jetzt bei einem Plus von 38,31 Mrd.€, oder +1,72%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich immer noch ein positiver Wert von 74,48 Mrd.€, oder +3,08%. Wie gesagt, noch nicht dramatisch, wiederholen sollte es sich nach Möglichkeit aber nicht! Ein Wort noch zu den Geldvermögen der privaten Haushalte. Die Buba schreibt in ihrem aktuellen Monatsbericht diese hier: Wie erwähnt, sind die Finanzaktiva der privaten Haushalte 2005 beträchtlich gewachsen, und zwar um gut 180 Mrd.€ auf 4,26 Billionen. Etwa ein Viertel dieses Anstiegs geht allerdings auf entsprechende Bewertungsänderungen bei den Wertpapieranlagen zurück. Ohne an dieser Stelle auf etwaige Verteilungsprobleme eingehen zu wollen, fand ich das doch recht bemerkenswert und habe selbst mal nachgerechnet (Tabelle auf Seite 27 des Monatsberichts). Rechnen wir die Zuwächse der Aktien, sonstigen Beteiligungen und Investmentzertifikate zusammen, kommt allein dadurch ein Anstieg von 96,0 Mrd.€ zusammen. Das entspricht 53,33 Prozent, der obigen 180 Mrd.€ als Gesamtgeldvermögenszuwachs. Das ist schon ein Wort. Wehe, wenn der Aktienmarkt absacken sollte!! Kurz noch die... 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >>)
Differenz von Mai '06 auf April '06 = 62,4 Mrd.€, oder +0,62% (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +62,4 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +5,2 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig). Zu sagen wäre noch, das hierbei die Buchkredite mit +63,4 Mrd.€ zunahmen (durchaus gut) und gleichzeitig die Aktien und sonstige Dividendenwerte um rund 10,0 Mrd.€ abnahmen. Angedenk des enormen Zuwachses des letzten Monats.... «Vormonatskommentar»: Allerdings nahmen gleichzeitig auch die Aktien und sonstige Dividendenwerte um 50,7 Mrd.€ zu!! Das macht immerhin 32,48% des gesamten Zuwachses aus. Wird da wieder wer unvorsichtig? Auf den Gedanken könnten wir schon kommen, schauen wir uns das hier an. Die +50,7 Mrd.€ ensprechen einer Steigerung von 6,52% gegenüber dem Vormonat. Das ist der viertgrößte Wert seit Statistikbeginn 09.1997 (>>). Und von den drei größeren Zahlen, stammen zwei aus Zeitpunkten, welche entweder am Anfang eines Crash's lagen (Sept. 98), oder ganz kurz davor (Apr. 2000) (>>). Muß wahrlich nichts heißen, fällt aber schon auf! ...relativiert sich das allerdings wieder ein wenig. Jedenfalls scheint hier die Luft etwas zu entweichen, was die Steigerung - im Gegensatz zu den Vormonaten- geringer ausfallen läßt. Nachstehend noch eine Tabelle (endlich was gefunden!), die die länderspezifische Entwicklung der EU zeigt. Zwar stimmt diese Statistik nicht exakt mit obiger überein (differierende Erfassungsmethoden- und subjekte), aber die Tendenz können wir doch ablesen (z.B. das Ergebnis der BRD passt ganz gut zu "2.) Kredite an inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und Privatpersonen")).
Im Grunde lief's im Mai - außer in Deutschland - überall sehr gut, mit Irland, Portugal, Belgien und Spanien an der Spitze. So lange sich Neuschuldner finden, geht's in die nächste Runde und alles ist gut. Nicht ohne Gefahren, selbstverständlich. Beispiele Spanien und Irland:: • Verschulden auf Lebenszeit in Spanien (Dank an H-A-L!!) Und für Irland: Private-sector indebtedness levels are at record highs as private sector credit as a percentage of GDP grew from 111.5% in 2002 to 115% in 2003 and to 134% by end year 2004. Private-sector indebtedness continues to increase and at an accelerating rate which largely reflects residential mortgage growth which accounts for approximately 80% of personal lending. Despite the increase in house prices and mortgage debt, mortgage repayment affordability has improved since the early 1990s on a national basis. In 2002, the mortgage outgoings of a typical household represented about 24% of their disposal income, compared to 22% in 1995 and 29% in the early 1990s on a national basis. In effect, house price inflation during the 1990s was balanced by a significant reduction in mortgage interest rates, rising disposable incomes and falling taxation levels. (>>) ******************************************************************************
Dergleichen gibt es selbstverständlich mehr. Beispielsweise
Managergehälter (für 2004 siehe Bild links). Zusammen
kamen die aufgelisteten Manager dieser DAX-Unternehmen auf
60,52 Mio. Euro. Für 2003 gibt der Vergleich derselben Firmenmanager einen Wert von 52,83 Mio.€ an. Eine lässige Steigerung um 13,67 Prozent. Allerdings sollten ein paar Dinge nicht unter den Tisch fallen: 1.) Der DAX ist in diesem Zeitraum recht heftig gestiegen, wovon zwar vermutlich auch die Manager profitiert haben werden, jedoch auch ein breiteres Publikum (wie oben gezeigt). 2.) Die jährlichen Sprünge der einzelnen Gehälter sind teilweise äußerst heftig, und das auch nach unten! Alles in allem ist das ein recht difizieles Thema, wie ich meine.
Wie viel ist zu viel? Wie "wenig" ist ausreichend
oder angemessen? Was sind die zu unterlegenden Kriterien? Aktienkurse,
Gewinn oder Mitarbeiterzahlen? Alles zusammen oder nichts davon?
Ganz schwer, finde ich!! Noch ein Wort zur Deutschen Bank; genauer zu ihrer
Mitarbeiterzahl (>>).
!! P O L I T I K !!
Ein Artikel aus der "Junge Welt": [...] Der israelische Gewaltexzeß im Libanon war jedoch von langer Hand geplant, wie die blitzschnellen, koordinierten Land-, Luft- und Seeoperationen gezeigt haben. Der erneute Krieg gegen Libanon, das Säbelrasseln gegen Syrien und die ominösen Drohungen gegen Iran sind kein Produkt israelischer Ratlosigkeit«, sondern Bausteine der Phase zwei einer Strategie, die führende amerikanische Neokonservative bereits 1996 in dem Dokument »A Clean Break« (Ein sauberer Bruch) dem damaligen israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorgeschlagen hatten. Verfassungstreue Bürger, die wir sind, wissen wir selbstverständlich
das die "Junge Welt" im Verfassungsschutzbericht
2005 aufgelistet wird. Dort werden wir gottlob In anbetracht der dubiosen Quelle
Syrien fordert Israel auf libanesischem Boden heraus. Ein wirksames Herangehen, und eines, das Amerika zusagen würde, wäre es, wenn Israel die strategische Initiative an der Nordgrenze ergreifen und die Hibollah, Syrien und den Iran angreifen würde, die aggressiven Hauptkräfte im Libanon.“ Aber das könne nur geschehen, wenn der Irak zuvor ausgeschaltet würde:
Nun, da Saddam aus dem Weg geräumt ist, entfaltet sich vor unseren Augen die zweite Phase von „A Clear Break" (>>)
Ich denke, daß reicht aus! Und schon scheinen gewisse Ereignisse gar nicht mehr so "sonderbar" zu sein... Da der Anschlag, bei dem neben al-Hariri 22 weitere Menschen getötet wurden, aufgrund der Schuldzuweisung an Syrien zum Abzug des syrischen Militärs aus dem Libanon führte, ist ein israelisches Motiv für diesen Anschlag sehr wohl gegeben. Das Auffliegen von "Moufajaat Fajr" und dessen Verbindungen zum israelischen Geheimdienst zeigen nun, daß Israel neben dem Motiv auch die Mittel zur Durchführung des Anschlags besaß. ("Auftragsmörder Israels - Libanese gesteht Bombenanschläge") .... wo wir doch oben zur Kenntnis nehmen durften, wie die Strategie aussieht: "...indem es Syrien schwächt, eindämmt oder sogar zurückdrängt...". Aber solch mögliche Zusammenhänge sind selbstverständlich keine Erwähnung wert:
Nach Bekanntgabe der Anschuldigungen hatte die libanesische Regierung angekündigt, den Fall vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bringen zu wollen. Dies ist - einerseits aufgrund der Intervention zahlreicher Abgesandter anderer Länder, unter anderem auch des US-Botschafters der USA im Libanon, Jeffrey Feltman - andererseits aber zweifellos auch infolge der schweren Angriffe Israels auf den Libanon bisher unterblieben. Am 18. Juni berichtete die israelische Haaretz unter Berufung auf die libanesische As-Safir, daß Feltman sogar "angedeutet" habe, die Angelegenheit könne die Beziehungen zwischen den USA und dem Libanon negativ beeinflussen. Von daher können wir die Überschrift dieses Artikels auch als rein rethorisch ansehen: "Glück gehabt? - Israel, der Mossad und der Krieg". Es würde mich nicht wundern, wenn sich letztlich, nach einem wie auch immer im Detail fortschreitenden und andauernden Prozesses, die Landkarte weiter rot färbt! Bis dahin wird gekuscht und geduckmäusert was das Zeug hält. Und damit meine ich zwar wahrlich auch, aber beileibe nicht nur, die Deutsche Regierung. Ein einzelner Toter ist eine Tragödie; eine Million Tote sind eine Statistik. Josef Stalin, 1879-1953 (>>) ******************************************************************************
Bush's Besuch war beindruckend, wirklich beeindruckend!!
»Ausgesuchtes« Publikum? Da braht mir doch einer 'nen Storch!! In einer sogenannten Demokratie darf also nur derjenige Fähnchen schwingen, der sein Fähnchen in den richtigen, den oktruierten Wind hängt? Unglaublich! Und da finden sich auch noch tatsächlich genügend viele Marjonetten! Nur ja keine Kritik zulassen:
Obwohl, das stimmt so ja nicht. Demonstrieren durften sie ja. Nichts darf aber des Majestät's Kokon gefährden: Ein Großaufgebot der Polizei sicherte die Versammlungsorte und kontrollierte die Demonstranten. Keiner der Teilnehmer gelangte in die Nähe des US-Präsidenten. (>>) Aber was red ich für einen Unsinn? Denn wenn ...sie fragen, wer bloß die knapp 20 Millionen Euro für den Einsatz bezahlen soll... (>>), dann kann ich nur antworten: wir sollten uns freuen, daß unsere Häuptlinge Prioritäten setzen können. Die falschen, aber immerhin Prioritäten! Und was sind schon 20 Mio. Euro? Sind wir doch mal ehrlich: Weniger als Peanuts!! Das muß uns das kaiserliche Luftschloß schon wert sein. Zudem, ...von den sechs kreisfreien Städten schafft nur Stralsund einen ausgeglichenen Haushalt... (>>). Stralsund hat's doch! Wer nun Mutmaßungen darüber anstellt, und einen Zusammenhang zwischen "ausgeglichenem Haushalt" und "Merkels Wahlkreis" zusammenbastelt, der ist an Paranoidität kaum noch zu überbieten. Das alles erinnert mich
doch sehr stark an die staatsorganisierten Paraden des ex Kommunismus'.
Das ausgerechnet «Miss Mörrrkel», ihreszeichen
in diesem System aufgewachsen, nun Artgleiches durchzieht, spricht
- milde ausgedrückt - nicht gerade für Glaubwürdigkeit!
Da muß einem doch der Hut hochgehen |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 29.06.06 #
Ein paar Ausschnitte aus einem, meiner Ansicht nach, recht interessanten Bericht über Indiens Schulden! Kurze Kommentare habe ich mir erlaubt einzuschieben.
[...] Die Budgetdefizite stiegen an, und im Haushaltsjahr 1999/2000 war mit einem Fehlbetrag von 9,5% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) der Rekordstand von 1990/91 wieder erreicht. Damit wurden die Konsolidierungserfolge der vorherigen Jahre zunichte gemacht. Die öffentliche Verschuldung stieg wieder auf über 70% des BIP. In den darauf folgenden Jahren lag das Haushaltsdefizit weiterhin im Bereich von 9-10% p.a., und das Niveau der öffentlichen Verschuldung überschritt die Marke von 80% des BIP. Na so was! Und das im Wachstumswunderland Indien? Oder umgekehrt? Gerade deshalb Wachstumswunderland? Jedenfalls kommt einem das irgendwie bekannt vor, oder nicht? Die Lage der öffentlichen Finanzen Indiens hat sich sogar noch stärker verschlechtert, als diese Kennzahlen allein vermuten lassen. Der gesamtwirtschaftliche Hintergrund von heute könnte nämlich kaum in größerem Gegensatz zu jenem von 1990/91 stehen: So hat sich das Wirtschaftswachstum 2005 auf 8% gg. Vj. beschleunigt, das Leistungsbilanzdefizit verringerte sich auf 1,6% des BIP und ist damit zurzeit nur noch halb so hoch wie 1990/91 – obwohl sich die Ölimportrechnung in den letzten zwei Jahren auf rund USD 40 Mrd. verdoppelt hat –, und schließlich sind Indiens Devisenreserven stark gestiegen und liegen derzeit bei mehr als USD 145 Mrd. Wo liegen die Ursachen für die
Verschlechterung der Haushaltssituation? Rapide steigende Ausgabenverpflichtungen? So, so. Offensichtlich scheint an dem vielfach erwähnten "Vorfinanzierungsproblem" (siehe Link unten: "Macht, der Staat...") der Macht etwas dran zu sein. Zudem auch noch derart, daß wir es möglicherweise, quasi als Axiom bezeichen können/müssen! Sporadische Konsolidierungsanstrengungen der Zentralregierung wurden häufig durch die Verschwendung öffentlicher Mittel auf Bundesstaatsebene zunichte gemacht. [...] Das Zwillingspärchen!! Es wird "regiert" = es wird verschwendet! Je größer die territoriale "Einheit", je größer die Verschwendung ==> EU läßt grüßen! Die fiskalische Schieflage der Bundesstaaten wurde erstmals 1998/1999 deutlich, als ihr gemeinsames Budgetdefizit innerhalb eines Jahres von 2,8% auf 4,2% des BIP anstieg. Der unmittelbare Grund für diese Verschlechterung war die Anhebung der Reallöhne im öffentlichen Dienst (und damit verbundene Rentenerhöhungen), die von der Fünften Tarifkommission beschlossen worden war. Die entscheidende Ursache waren jedoch weiterhin rückläufige staatliche Einnahmen. Steigende Ausgaben für Gehälter, Renten, Schuldendienst und Subventionen – die gegenwärtig knapp 90% der Einnahmen verzehren – haben dazu geführt, dass die Budgetdefizite der Bundesstaaten weiterhin auf einem Niveau von annähernd 4% des BIP liegen. Außerbudgetäre Belastungen, in erster Linie Zahlungsrückstände aus dem subventionierten Energiesektor, müssen nun bedient werden und haben 2003/2004 zu einer Erhöhung der Defizite der Bundesstaaten um 1% des BIP geführt. [...] Da soll noch einer sagen, daß der Staat nicht für seine Schäfchen sorgt. Zwar erst mal nur für einen Teil der Schäfchen - nämlich für die, die zum Machterhalt notwendig sind -, aber immerhin. Das die anderen Schäfchen dafür aufkommen müssen, ist auch nichts Neues ==> "Die hoffnungslose Lage treibt immer mehr indische Baumwollbauern in den Suizid" Indien ist immer noch ein armes Land, aber die Mittelschicht wächst (Schätzungen zufolge zählen nun ca. 300 Millionen Menschen dazu); dennoch zahlt weniger als 1% der Bevölkerung (38 Millionen Bürger) Einkommensteuer.[...] Der Agrar- und Dienstleistungssektor wird weitgehend nicht besteuert. [...] Ihrem Auftrag entsprechend hat die im Jahr 2002 gebildete Kelkar- Kommission weitreichende Steuerreformen vorgeschlagen. Diese zielten insbesondere darauf ab, das Steueraufkommen zu erweitern, Steuerbefreiungen abzuschaffen, die Besteuerung im Handelsbereich zu rationalisieren und landesweit eine Mehrwertsteuer einzuführen. [...] Wundervoll!! Ein geradezu klassisches Beispiel des staatlich
initiierten, debitistischen Prozesses. Von einem Tag auf den
Anderen, sind die Menschen Einkommensteuer schuldig (!!!).
Eine Schuld ex
nihilo!!!! Das kann in der Art nur der Staat (abgesehen
vielleicht von der Urschuld, aber dafür ist wohl was noch Höheres,
als der Staat, zuständig Die Verabschiedung von Haushaltskontrollgesetzen ist in den einzelnen Bundesstaaten nach wie vor sehr unterschiedlich weit gediehen. Nach Einschätzung der Zentralregierung war die Einführung der Mehrwertsteuer in 21 von 27 Bundesstaaten im April 2005 jedoch eine der wichtigsten Steuerreformen seit der Unabhängigkeit Indiens.[...] Das ist ja wie bei uns, Steuererhöhungen werden "Reform"
genannt Es dürfte sich kaum ein anderes großes Schwellenland mit einem ähnlich hohen öffentlichen Verschuldungsgrad wie Indien finden lassen, das in der letzten Zeit nicht mit einer Vertrauenskrise ausländischer Investoren konfrontiert war. Dass Indien momentan davon verschont bleibt, ist um so überraschender, wenn man die massive Verschlechterung der Bonitätskennzahlen der öffentlichen Hand seit 1990/91 in Betracht zieht: die Zinszahlungen sind von einem Viertel auf ein Drittel des Einnahmenvolumens gestiegen, und die Verschuldung hat sich in Relation zum Einnahmenvolumen von 375 auf 435% erhöht. [...] Kapitalverkehrsrestriktionen bestehen weiter. So unterliegen indische Banken und Finanzinstitute zahlreichen Regulierungsvorschriften und Portfolio-Anforderungen. Diese stellen sicher, dass ein großer Teil der privaten Ersparnisse in Staatspapiere fließt. Es überrascht daher nicht, dass im Vergleich zu anderen Entwicklungsländern indische Banken einen relativ hohen Anteil an Staatspapieren in Relation zu ihren Gesamtvermögenswerten halten[...] "Diese stellen sicher, dass ein großer Teil der privaten Ersparnisse in Staatspapiere fließt". Die Abtretung von Steuereinnahmen an private "Nichtmachthalter". Wohl dem, der in der Lage ist, nennenswerte Mengen an Staatspapieren zu halten. Daß es sich dabei um die - per Gesetz - frisch hinzukommenden Einkommensteuerzahler handelt, wage ich mal zu bezweifeln. Vielmehr scheint es genau umgekehrt zu sein: es müssen frische Steuerzahler hinzukommen, um die bereits vorhandenen Staatspapiere zu bedienen. Umverteilung? Als sich das Wirtschaftswachstum zwischen 1999/2000 und 2002/03 abschwächte, stieg so die Schuldenquote von 73% auf 85% des BIP. [...] Die indische Regierung scheint keine allzu großen Bedenken in Bezug auf die öffentliche Verschuldung des Landes zu haben. Die Tatsache, dass der Schuldenstand in Relation zum BIP kontinuierlich gestiegen ist, obwohl sich das Wirtschaftswachstum auf 7-8% beschleunigt hat, lässt jedoch klar erkennen, dass Indien seinem Schuldenproblem nicht einfach „entwachsen“ kann. Einige Analysten sprechen sogar davon, dass sich Indien in einer Schuldenfalle befindet. • Es könnte kaum passender sein: "Macht, der Staat und die Institution des Eigentums". Lesen und mit oben vergleichen! • Lassen wir meine unmaßgeblichen Kommentare mal beiseite, so fand ich den Artikel auch einfach als reine Informationsquelle ganz interessant. Das auch Indien solche Verschuldungszahlen vorweisen muß, hatte ich in dem Masse vorher nicht gedacht. Ein Auge in den kompletten Bericht zu werfen, sollte kein Fehler sein! ******************************************************************************
[...]
In der Zwischenzeit sind einige Dinge passiert:
a.) das französische Forschungsinstitut Europe 2020 hat seine neueste Crash-Warnung herausgegeben: "Global systemic crisis / Phase II". Man präzisiert die einzelnen Phasen der Beschleunigungsphase, die im Mai 2006 mit dem weltweiten Aktieneinbruch begonnen hat. Für die kommende "Impact-Phase" erwarten sie eine globale Systemkrise, die im Herbst 2006 beginnen soll b.) Der Goldpreis und die anderen Rohstoffpreise wurden brutal gedrückt, damit die USA Ende Juni 2006 die Zinsen nicht oder nur geringfügig erhöhen "müssen", denn bei ihnen brechen der Immobilienmarkt und andere kreditfinanzierte Branchen gerade massiv zusammen c.) Die Aktien- und Bondmärkte brechen überall stärker ein (ausser der Dow Jones Index, der durch das Plunge Protection Team aufrecht erhalten wird). Bezüglich des Goldes, bin ich mir nicht so sicher wie der Autor. Denn Deflation bedeutet nichts anderes als Rückabwicklung der Kreditpyramide und somit "knapp werdendes" Geld. Daß von dieser "Illiquidität" ausgerechnet Gold verschont bleibt, kann ich nicht so recht glauben. Zumindest nicht in der "Endphase"! Auch einen neuen Goldstandard halte ich für wesentlich weniger wahrscheinlich als der Autor. Aber erstens, nichts genaues weiß man nicht. Alles ist möglich und wir sollten nichts von vornherein ausschließen. Zweitens ist der Artikel trotzdem in jedem Fall lesenswert, und deshalb auch der Link! ******************************************************************************
Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) im Euroraum, die von den nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgeführt wird. Ergebnisse für Deutschland Ich habe mal die, meiner Meinung nach, wichtigsten Fragen herausgezogen und ein paar kurze Kommentare dazu abgegeben. Finde ich sehr interessant, weil es die Sicht der Bänker wiedergibt. Zusammenfassung: !! P O L I T I K !! Ein etwas anderer Blick auf die "über allen stehenden Eliten", die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Kann nicht schaden, auch so etwas mal zu lesen!
Im Internet und in der alternativen Finanzszene geistern Unmengen von Informationen über die „Erleuchteten“, auch Illuminati genannt, herum. Das sind diese „bösen“ internationalen Finanz und Politik-Eliten, die angeblich die Welt beherrschen. In der Realität ist das natürlich Einbildung oder es sind auch nur Gerüchte, wie dieser Artikel zeigen wird. Wenn es sie wirklich gibt, dann sind sie die Totengräber der westlichen Macht, also reine Papiertiger. Hat was!! Aus meiner Sicht, hauptsächlich aus folgendem
Grund: Erklärungskraft von VT Naja, aber es gibt sicher mehrere Theorien, die Sinn ergeben. DAS ist doch das Problem: welche Theorie ist richtig? Und da helfen unbelegte Gerüchte leider nicht wirklich weiter, zumal die VTen zum großen Teil inkompatibel miteinander sind. Letzlich bleibt es bei der Aussage, das man nicht alles so genau weiss (wie erstaunlich!), dass es eine Menge an geheimen Aktivitäten gibt (wer plaudert seine Pläne auch schon alle aus?) und die Behauptung, dass es EINE Gruppe gäbe, die alles unter Kontrolle hat. Gerade die letzte Behauptung würde ich aber stark bezweifeln wollen. Meine Vorstellung besteht dahin, dass es sicher immer wieder Koalitionen von einzelnen gibt, die sich zum gemeinsamen Nutzen verbünden, aber es genauso Gruppen von Bündnissen gibt, die gegeneinander konkurrieren. Früher die Könige, gestern die Nationalstaaten, heute die Konzerne. Es wollen alle gerne Herren der Welt sein, aber dieser Kampf wird nie endgültig entschieden, sondern dauert permanent an. Wenn man also den Kampf um Macht als primäres Ziel ansieht, dann ergibt tatsächlich einiges Sinn, was vorher nicht zusammenpasste. Es geht nicht um das größte Wohl der größten Zahl und nicht um Menschenrechte, sondern um das Erlangen und Erhalt von Machtpositionen. Passen Wohlstand und Machtstreben zusammen, ist alles prima. Widerspricht etwas dem Machtstreben, wird dagegen etwas unternommen (Homeland Security statt Social Security). Die in der amerikanischen Politik so wichtige "nationale Sicherheit" ist vor allem der Erhalt des Machtsystems und seiner Positionsinhaber, sprich des Status quo. Was also sicher passt, ist dies: Herrschaft erfordert Untertanen. Daher kann das Ziel des Spiels nicht darin bestehen, dass alle gleich viel Macht/Eigentum haben. Es ist auf jeden Fall ein Spiel der Wenigen gegen die Vielen, auch wenn sich die Zusammensetzung der Wenigen im Laufe der Geschichte ändert (wiewohl es einige Familien wohl geschafft haben, sich dauerhaft "oben" zu halten, aber es gibt wohl noch mehr "gefallene" Dynastien). Das ist auch das Problem, denn es ist das Muster des Spiels und nicht in erster Linie eine bestimmte Sorte Mensch, die für den Zustand verantwortlich ist (wenngleich es sicher eine interessante Frage ist, ob nicht eine bestimmte psychische Verfassung eher dazu neigt, die Herrscher-Position anzustreben). Kampf gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe bedeutet daher nicht, dass damit das Herrschaftssystem abgeschafft würde, was die Sowjetvölker ja leidlich erfahren durften, die unter dem Kommunismus vom Regen in die Traufe gerieten und denen es in der Masse jetzt auch nicht gut geht. Im Grossen ist es der Kampf des Westens gegen die Dritte Welt, der sich im Moment zu wandeln scheint (Indien, China). Im 19 und 20 JH hat der Westen mit seinen europäischen Imperien eine Machtposition inne gehabt, die es im ermöglichten, die anderen Länder entsprechend auszunehmen. Doch der eigene Erfolg scheint nun dazu zu führen, dass der Westen an seinen eigenen Problemen (Überschuldung, Überalterung, Dekadenz) zugrunde geht. Der extrem hohe Lebensstandard und dadurch bedingte Abhängigkeit von Rohstoffen stellen den Westen (vor allem die USA) vor riesige Probleme, denn gegen welche Waren soll er die Rohstoffe eintauschen, wenn diese Waren ebenfalls nicht mehr im Westen hergestellt werden? Die "frischen" Länder bekommen ihre Chance, vor allem, weil die Wirtschaft aufgrund der Globalisierung ihre Firmen sehr schnell verlagern kann. Man sieht also: alles sehr verwickelt und komplex und eben nicht durch eine einseitige Verschwörung zu erklären. Es gibt mit Sicherheit mehrere Gruppen, die sich im Kampf um Macht befinden und der Verlauf ist wie in einer Schachpartie nicht gut vorherzusehen. (>>) --------------------------- 1Als kurze Beispiele seien nur mal diese Auszüge gezeigt: Über
Gaius Julius Caesar (100 - 44 v. Christus) Beides aus: "Die ersten Deutschen - über das rätselhafte Volk der Germanen", historisches Sachbuch von S. Fischer-Fabian ******************************************************************************
Musab el Sarkawi (oder in anderer Schreibweise: Mussab al-Zarqawi) ist bereits seit April 2003 tot. In einer vor zwei Jahren von einer Widerstandsgruppe im Irak verbreiteten Erklärung wurde darauf hingewiesen, daß el Sarkawi im April 2003 bei US-Bombenangriffen im Sulaimaniyah-Gebirge getötet wurde. Er habe mit Widerstandsgruppen im Irak nichts zu tun gehabt. [...] Im Herbst 2005 wurde in den Massenmedien von Internet-Seiten berichtet, die von Islamisten eingerichtet worden seien und in denen Terror-Anschläge verherrlicht würden. Fachleute jedoch äußerten sich skeptisch, da auf diesen Internet-Seiten Merkwürdigkeiten auffielen. Beispielsweise bezogen sich einige dieser Seiten auf einen "Anführer" el Sarkawi, der jedoch bei Widerstandsgruppen im Irak keierlei Rolle spielte. Hackern gelang es bereits nach kurzer Zeit, festzustellen, daß einige dieser Internet-Seiten auf Servern (Computer, die im www als Speicher und Knotenpunkte dienen) in den USA abgelegt waren. Bei der nach dem 11. September äußerst rigiden Datenüberwachung in den USA darf ausgeschlossen werden, daß Islamisten irgend eine Chance hatten, sich Zugang zu Servern in den USA zu verschaffen. Der Verdacht liegt nahe, daß es sich um eine neue Form von CIA-Desinformation handelte. Ziel war dabei offenbar, das Phantom el Sarkawi im Gespräch zu halten. Propaganda ist eben alles. Die Leutchen müssen in Furcht gehalten werden. Was macht sich da besser, als eine konkrete Figur, der "sie" alles in die Schuhe schieben können. Für Afghanistan - damals dringend benötigt - war es Bin Laden. Für den Irak eben el Sarkawi. Der Nächste kommt bestimmt!!! Und damit "sie" auch was haben, was "sie" solchen "Monstern" in die Schuhe schieben können, wird unter Umständen eben ein bißchen nachgeholfen ==> "Terror Expert: London Bomber Was Working For MI5". Aber auch dies ist vermutlich nur wieder "Verschwörungstheorie" ******************************************************************************
Beide Gruppen streiten sich, doch die Verfassung werden sie gemeinsam durchfechten - gegen den Willen der Völker. [...] Sooft Ihr die Frage stellt, werdet Ihr die gleiche Antwort erhalten: Welchen Teil von "Nein" habt Ihr nicht verstanden? Jawoll ja!! Es lebe dir Demokratie!!!! |
|
# 23.06.06 #
Auch wenn ich nur ungern den Spielverderber mime und es im Moment sowieso niemanden die Bohne interessiert, so muß ich die bierschwangere Glücksseligkeit doch ein bißchen stören. Die Party wird mit einem schweren Kater zu Ende gehen!! Warum? Nun, wir schauen uns mal die bittere Realität an, abseits der verklärten Feierstimmung. • Beipiel 1: Leipzig Um diesen Betrag erhöht sich der geplante Schuldenstand, sodass dieser zum 31.12.2005 voraussichtlich ca. 923 Mio. € betragen wird. (>>) Das "voraussichtlich" kommt schon hin. Schuldendstand der Stadt Leipzig am 31.12.04 = 911,691 Mio.€ gesamt. Je Einwohner: 1837 Euro (>>). Aber wir lassen uns doch nicht lumpen, was sind schon ein paar Euro Schulden. Schließlich geht es um DIE WM!! Alles andere ist sche...egal. Sogar sowas von egal, daß sich die Stadt Leipzig auch nicht zu schade war, sich am Umbau des Stadions zu beteiligen ==> Finanzierung: 63,2 Mio. € Stadt (unter Einschluss Bund), 27,4 Mio. € EMKA GmbH (>>). Etwas genauer noch: "Die Stadt Leipzig legte im Oktober 1997 die Höchstgrenze ihres finanziellen Beitrages am Gesamtinvestitionsvolumen auf 60 Mio. DM fest. Im August 1998 sicherte die Bundesregierung eine Fördersumme von 100 Mio. DM zu. Damit sollten die Pläne des DFB zur Ausrichtung der WM 2006 nachhaltig unterstützt werden." (>>). Mal angenommen diese Daten
sind nach wie vor korrekt - wer weiß das letztlich schon so
genau -, dann hat sich die 923-Millionen-Euro-Schulden-habende-Stadt-Leipzig
also mit ca. 30 Mio. Euro an dem Umbau des Stadions beteiligt.
Zusätzlich läßt sich natürlich auch der Bund
nicht lumpen. Klar, der hat's ja. Wie gesagt, was sind schon ein paar Euro Schulden. Schließlich gibt es immer Mittel und Wege sich zu entschulden.
[...] Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft, kurz: LWB, mit ihren über 45 000 Wohnungen ist in dieser Situation viel wert. Die Stadt könnte sie verkaufen. Wie viel sie für die LWB bekommen würde, weiß zwar im Moment keiner so recht. Aber sicher ist: Es gibt Investoren, die gerne mehrere hundert Millionen Euro für die LWB ausgeben würden. [...] (>>) Ich will den Verkauf nicht mal werten, dafür weiß ich zu wenig darüber. Nur eins sollte ganz klar sein: Wenn (!!) sich doch jemand über den Verkauf beschweren sollte, sollte er - bildlich gesprochen - flugs das partymäßige Fahneschwenken einstellen. Es gibt eben nichts umsonst. Auch keine WM-Party!! Aber wer wird da schon von einem Zusammenhang reden wollen. Wir lassen uns doch die gute Laune nicht verderben. Jedenfalls im Moment nicht. Später werden dann die Deutschlandfahnen einfach in Gewerkschaftsfahnen umgetauscht. Hauptsache irgendeine Fahne wird geschwenkt! Hinterher läßt sich's auch viel einfacher darüber aufregen!! Aber Leipzig ist nicht allein. Oh nein, oh nein! Das können auch andere. • Beipiel 2: Königstein (Taunus) Seineszeichen Domizil der brasilianischen Nationalmanschaft! Ach ja, das schöne Königstein...! Schön vielleicht. Verschuldet ganz sicher: Schuldenstand 2004 = 18,1 Mio.€ gesamt; Schulden pro Einwohner = 1142 Euro (>>) Tut alles nichts zur Sache. Die Welt schaut auf uns!! Wer wird da schon so kleinlich sein...? Hochverschuldete Stadt zahlt 600.000 Euro Wie schön, wie schön! An dem Rollrasen werden sich noch ganze Generationen erfreuen dürfen. Allerdings anders, als vordergründig zu vermuten ==> An dieser Stelle bietet es sich an, einen Bogen zum großen, grundsätzlichen Bild zu spannen: [...] Wie alles in der Wirtschaft läuft auch die Inflation nach den strengen Regeln des Debitismus ab. Da gibt es kein Entrinnen, kein Vertun. Wir repetieren: a)
Inflation ist nur möglich, wenn Schulden nicht durch Leistung zum
Erlöschen gebracht werden, Beispiel: Nach
ein paar Jahren ist die Straße kaputt. Eine neue wird gebaut, die alte aber
steht noch voll als Guthaben in den Büchern der Bürger, die sich entsprechend
»reich« vorkommen, wiewohl der »Gegenwert« ihres Reichtums, die alte Straße
nämlich, längst unter einer neuen Straße verschwunden ist, die sie nun erneut
»finanzieren« dürfen, woraufhin ihre Guthaben weiter steigen und wieder per
Zinseszins hochgebucht werden und so weiter und so fort. Die Inflation ist spätestens dann tot, wenn die Kosten ihrer Fortsetzung durch die Erträge ihrer Fortsetzung nicht mehr gedeckt werden. Und die Kosten sind zunächst schon mal die gigantischen Zinsen, die sich aufhäufen, weil jede Inflation ja immer und überall nur bedeutet: immer schneller immer mehr Schulden machen. Am
Ende der Inflation stehen wir vor dem merkwürdigen Phänomen, daß die Staaten
zwar unglaubliche
Defizite haben, daß die Defizite
aber keinerlei »Push« mehr auslösen. Ganz einfach, weil diese Defizite zu einem
immer größeren Teil aus den aufgeschuldeten Zinsen aus den früher gemachten
Staatsschulden bestehen, »Push«-Effekt
(zusätzliche Nachfrage) aber nur möglich ist, wenn zusätzliche Kredite gegeben
werden. Das berühmte »fresh money« halt. Spätestens in dem Augenblick, wo - im
Rahmen einer allgemeinen »Sparpolitik« oder wie diese
Sprüche dann lauten - die Staatsdefizite nur noch aus hochgebuchten Zinsen aus
den alten Defiziten bestehen, ist der »Push« zu Ende. Die
ruckartig sich entwickelnde Talfahrt hat begonnen, an deren Ende Deflation,
Crash und Staatsbankrott stehen. [...] Das waren nur zwei Beispiele. Ich bin mir ziemlich sicher, daß bei weiterem Graben, noch so einiges Mehr zu finden wäre!! Nichtsdestotrotz könnte nun die allgemeine Gegenargumentation
in etwa so lauten: "Mag ja alles sein. Aber immerhin bringen
die ganzen Fans auch Geld ins Land. Das wird schon passen".
Selbst im günstigsten Fall liegt das durch die Ausgaben ausländischer WM-Besucher induzierte Zusatzeinkommen weit unter den erwarteten Investitionskosten der WM-Stadien. Auch wenn die Arbeit schon älter ist, und wir nicht wissen
können, ob die angegebenen Daten tatsächlich wie angenommen
"realisiert" wurden, so bekommen wir doch einen ganz guten
Einblick in die Thematik. Solltet ihr mal reinschauen!!! Ist aber alles egal. Macht gar nichts. Eine Nettokreditaufnahme
nur des Bundes von 20,2 Mrd.€ (Jan '06 - Mai '06) ist ja quasi
fast nichts. Und 59,5 Mrd.€ als geplantes Finanzierungssaldo
des öffentlichen Gesamthaushaltes für 2006 (>>)
lockt keinen Hund mehr vom Ofen hervor. Ist schon komisch, ich habe
noch nie eine Demonstration gegen die übermäßige
Verschuldung des Staates gesehen. Ihr?? Darauf ein kräftiges OLÈ!!!
P.S.: Bitte enschuldigt meinen Sarkasmus. Muß einfach manchmal raus!
P.P.S.: Unabhängig von
all dem, werden "wir" die Schweden selbstverständlich
gnadenlos vom Platz Fegen
P.P.P.S.:
Apropos bierschwanger... Einen äußerst gelungenen, kabaretistischen
Kommentar dazu, findet ihr HIER
!! P O L I T I K !!
1.)
Also, wenn hier irgendwas mit Füßen getreten wird, dann
ist es meine Intelligenz 2.)
Auf meinen Empfindungen wird tagtäglich bewusst
herumgetrampelt!!! Ich, als aktives Nichtmitglied einer wie
auch immer gearteten, religiösen Gemeinschaft, muß tagtäglich
mit ansehen, wie meine "normalen" Steuergelder - nicht
die Kirchensteuer, die bezahle ich ja nicht mehr - für sektenähnliche
"Vereine" - Kirchen genannt - ausgegeben werden1,
obwohl ich absolut nichts mehr damit am Hut habe. Das stört
zutiefst meine Empfindungen. 1Diesbezüglich
bitte ich bei Bedarf dringendst diesen Links zu folgen: 3.) Möglicherweise sollten mal diejenigen, die sich etwaig angesprochen und beleidigt fühlen, mit sich selbst Rücksprache halten und ihre monopolartige Arroganz in Frage stellen2. Nicht "Beleidigungen" sind das Problem, die sind oft genug nichts anderes als das, was wir gemeinhin Kritik nennen! Sei sie gerechtfertigt oder nicht, als Karikaturen oder Cartoonserie...; letztlich nur Kritik!! Die, die sich "beleidigt" fühlen, und das beleidigt fühlen an sich, sind das Problem! Als wenn sich irgend ein Gott, Mohammed, Buddha, oder sonst was/wer wirklich einen feuchten Kericht um solch kleingeistige, menschliche Eitelkeiten kümmern würde. Wer wirklich glaubt3, der steht über dererlei irdischen Angelegenheiten. Alles andere ist höchst menschlich, und hat mehr mit Macht & Geld, Geltungsbedürfnis, Missionierung, verletzten Eitelkeiten usw. zu tun, als mit dem Glauben selbst! Und warum sich selbst ad absurdum führende Individuen besonderen "Artenschutz" genießen sollten, vermag ich einfach nicht nachzuvollziehen. 2Gemeint ist absolut jeder und alles! Egal welche "Zugehörigkeit"!!! 3Ich betone ausdrücklich, daß ich absolut nichts gegen "glaubende" Menschen habe. Nur, Erstens und so nebenbei, hat Glauben definitiv nichts mit Kirche zu tun - meiner Meinung nach, sogar ganz das Gegenteil - und Zweitens kann der der gewährte Sonderstatus einfach nicht sein!! Ulla & Co wollen den Sozialismus wieder einführen (zumindest in einem wichtigen Teilbereich), und der bayerische Halbgott will eine abgespeckte Version der Inquisition reanimieren! Muß uns da noch irgendwas wundern?? ******************************************************************************
Ich hatte das Thema ja schon am Vortag. Nun habe ich noch ein paar Originalzitate daraus gefunden. Ich gebe nur mal die "Hämmer" wieder. Den Rest könnt ihr im Link nachlesen.
Ich gehe gleich meiner Nachbarin auf die Nuss hauen. Nur so, rein präventiv!! Immerhin könnte es ja sein, daß sie mich morgen ausraubt. Mein lieber Mann...! Wie gut das sie das auf eine "völkerrechtliche" Basis stellen wollen. Das macht's natürlich besser. Denn wenn etwas in Recht und Ordnung gegossen ist, handeln die Beteiligten ja... ja wie denn... na eben nach Recht und Ordnung. Sie können also quasi gar nichts dafür. Steht ja alles im Gesetzbuch. Das macht das Gewissen ruhig. Es lief schließlich schon immer nach Recht, Gesetz und Ordnung... Und um der Sache die Krone aufzusetzen, das hier:
So viel zum vielgepriesenen "Völkerrecht". Na
ja, jetzt wissen wir wenigstens endlich, für was die UN so gut ist.
Die Scheinheiligen können so den (Heiligen-)Schein waren. Ich
kann gar nicht so viel essen, wie
Sieh an, sieh an. Bei konsequenter Umsetzung dieser Vorgabe, könnte ich möglicherweise sogar zustimmen. Jedoch, da war doch was...? Ach ja: "Deutsche U-Boote als Träger israelischer Nuklearwaffen". Ich Idiot!! Sorry!! Habe ich verwechselt. Damit wird ja nur der gesamte Nahe Osten bedroht. Das ist natürlich was anderes!
Das finde ich gut!! Dann haben wir endlich etwas, das z.B. gegen die Verfassungsbrüche des BND vorgehen kann.
Und alles im Schulterschluß mit so einem "Partner": "US-Regierung lässt internationales Finanzdatennetz überwachen". Tja, die gewählten Freunde sagen viel über einen selbst aus. ******************************************************************************
German Foreign Policy berichtet über Mazedonien:
Wer konnte sich was abzweigen? Politiker der FDP, der CSU, der SPD, der Grünen und der CDU. André Brie ist nicht dabei.
Die Verschwörungspraxis überflügelt alle Verschwörungsfantasie. T:I:S, 5. April 2006 siehe auch Mazedonien, Lehrstück in Propaganda und Mazedonien, amerikanische Kriegsführung Quelle: "Sie glauben nicht an Verschwörungstheorien? SteinbergRecherche meldet aus der Verschwörungspraxis:" |
|
# 18.06.06 #
• Neues vom Big Brother!!
Anmerkung vorab:
Ich Blick nicht mehr durch!! Ich habe ja schon mehrfach gezeigt,
daß sämtliche Daten mittels Revisionen usw. ständig
geändert werden. Versucht das aufzuzeigen, habe ich unter anderem
HIER
und HIER.
Damals waren die Daten genau so, wie ich sie dort aufgellistet
habe. Nun sind sie bei der neuesten Veröffentlichung anscheinend
wieder in die Nähe der ganz ursprünglichen Daten
zurückgesprungen. Ich kapier's nicht! Wer soll da noch den
Überblick behalten? • Die Gesamtverschuldung der USA (Growth of total Debt Outstanding) So sieht's aus (mit aller "Vorsicht"):
(>>) Nach wie vor "beeindruckende"
Zahlen! Ein Zuwachs im ersten Quartal von 1119,3 Mrd.$, oder 2,75%.
Für 2005 habe wir
demnach ein Verhältnis von Schulden- zu BIP-Anstieg von 4,44
(rote, gestrichelte Linie) ==> Für einen Dollar US-BIP
waren 2005 also 4,44 Dollar zusätzliche Verschuldung von Nöten!
Die langfristige Tendenz, abzulesen am 5-jährigen, gleitenden
Durchschnitt (dicke, rote Linie) ist eindeutig. Immer mehr Verschuldung
braucht's, um BIP zu generieren. Und das - auch wenn's euch zum
Hals raushängt, ich muß es anfügen - bei
geschöntem
BIP!!
Auch wenn dies nur die
ersten Quartalszahlen sind, sich also noch alles ändern wird,
mich düngt, daß dies im Augenblick nicht nach einer wesentlichen
Besserung aussieht. Schon gar nicht im langfristigen Vergleich.
Keine Entspannung in Sicht!! Aber gut, so lange in den USA die zusätzliche
Verschuldung weiter läuft, so lange können wir beruhigt
sein. Ihr wißt was ich meine!! Wir werden's im Auge behalten! • "Household debt service payments and financial obligations as a percentage of disposable personal income" (der Schuldendienst der US-Konsumenten (4. Quartal 2005)) Auch hier wurde mal wieder kräftig geändert. Diesmal komischerweise wieder nach oben, also zum schlechteren hin!! Da wirst du völlig meschugge! Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich die ständigen Änderungen noch erfassen soll. Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als für die, die es interessiert, den Link zusetzen, in dem ich die "Datenmogeleien" festgehalten habe, und ansonsten an dieser Stelle nur die jüngste Veröffentlichung zu zeigen. Sodann: HIER der Link und folgend die gerade aktuellen Zahlen: Household debt service payments and financial obligations as a percentage of disposable personal income; seasonally adjusted (die komplette Tabelle HIER)
1.) The
household
debt
service ratio (DSR) is an estimate
of the ratio of debt payments to
disposable personal income. Debt payments
consist of the estimated required payments
on outstanding mortgage and consumer
debt. Und da Bilder mehr als tausend Worte sagen, daß Ganze als Graphiken (zum Vergrößern bitte draufklicken): Die amerikanischen Konsumenten leben wirklich "Spitz auf Knopf". Überdeutlich wird dies auch an den "Personal Savings"1, die sich in der Tat schauderlich entwickeln: 1Personal saving is personal income less the sum of personal outlays and personal tax and nontax payments. It is the current saving of individuals (including proprietors and partnerships), nonprofit institutions that primarily serve individuals, life insurance carriers, private noninsured welfare funds, private noninsured pension plans, publicly administered government employee retirement plans, and private trust funds. Personal saving may also be viewed as the net acquisition of financial assets (such as cash and deposits, securities, and the change in life insurance and pension fund reserves), plus the net investment in produced assets (such as residential housing, less depreciation), less the net increase in financial liabilities (such as mortgage debt, consumer credit, and security credit), less net capital transfers received. (>>) Dementsprechend sieht auch die "Personal saving rate"2 aus, bei der, nebenbei gesagt, ja eh schon seit geraumer Zeit gefuscht wird. Und trotzdem absolut "erschreckend": 2Personal saving as a percentage of disposable personal income (DPI), frequently referred to as “the personal saving rate,” is calculated on a monthly, quarterly, and annual basis as the ratio of personal saving to DPI. (>>) Null Reserven. Sogar weniger als Null!! Meine Güte...
Da nimmt sich diese Tabelle nicht Wunder. Wobei ich allerdings hinzufügen will, daß das letzte Quartal mit gerade mal 116.771 Pleiten wohl ausnehmend gut ausfiel. Nun, lest selbst, wenn ihr wollt: Ich weiß nicht wo der Kulminationspunkt
liegt. Neue Allzeithochs- oder tiefs alleine sagen ja noch nichts
Definitives aus. Wann geht effektiv die Luft raus? Was könnte
der Auslöser sein? Usw, usf... Klar ist aber, daß es in
jedem Fall ungute Entwicklungen sind und sich die Lage zumindest
weiter zuspitzt!!! !! P O L I T I K !!
Ein paar recht vielsagende Beispiele. Nachstehendes, erstes Beispiel ist zwar nicht ganz neu. Ich finde die Brisanz allerdings ganz erheblich und darum durchaus einer Wiederholung wert. • Deutsche U-Boote als Träger israelischer Nuklearwaffen Nach einer früheren Meldung des britischen «Observer» ist die atomare Bewaffnung der von Deutschland an Israel gelieferten U-Boote der Dolphin-Klasse vorgesehen. Damit bricht die Bundesregierung den Atomwaffensperrvertrag – mit Hilfe einer Finanzierung aus Steuermitteln mit mehr als einer Viertelmilliarde Euro. Das Vorhaben, die von Deutschland gelieferten
U-Boote der Dolphin-Klasse atomar auszurüsten, wurde bereits im Jahr
2003 von US-amerikanischen und israelischen Militärs offen erklärt. Die
Behauptung der Bundesregierung, von solchen Plänen keine Kenntnis zu
haben, muss damit als plumper Täuschungsversuch gegenüber der
Öffentlichkeit und als das bewusste Bemühen um einen planmässigen Bruch
des Atomwaffensperrvertrags gewertet werden.
Und wie das bei Weltimperien so ist, gibt es zu jedem auch die dazugehörigen, duckmäuserigen Vasallen.
Das dabei Recht gebrochen
wird, spielt keine Rolle. Recht ist nur so lange zu verteidigen
oder einzuhalten, so lange es einem selbst nicht im Weg ist. Aber immerhin, der Vasall outet sich langsam. • Präventiver Einsatz der Bundeswehr? - Der Streit um das Weißbuch [...] Weiter an Brisanz gewinnen diese Überlegungen, weil Verteidigungsminister Jung die Verteidigungspolitik und damit auch die Einsätze der Bundeswehr stärker an den Interessen Deutschlands ausrichten will. Zu diesen gehöre es "den Wohlstand des Landes durch einen freien und ungehinderten Welthandel zu ermöglichen" – so heißt es im Entwurf des Weißbuches. Deutschland sei aufgrund seiner hohen Außenhandelsabhängigkeit "in globalem Maßstab verwundbar", weil es von sicheren Transportwegen und –mitteln, sowie einer sicheren Rohstoffzufuhr abhängig ist. Auch wenn dies keine primär militärisch zu bewältigende Aufgabe sei, so gelte es doch – so wörtlich -" sich insbesondere den Regionen, in denen kritische Rohstoffe und Energieträger gefördert werden, zuzuwenden". Gänzlich neu ist diese Überlegung zwar nicht. Schon das Weißbuch 1975/76 enthielt den Hinweis auf die Abhängigkeit Deutschlands von der Einfuhr von Öl. Wiederaufgenommen wurde dieser Aspekt auch in den Verteidigungspolitischen Richtlinien von 1992. Doch nun gewinnt die Thematik an Gewicht. Denn der Entwurf des Weißbuches verlangt für künftige Bundeswehreinsätze, dass in jedem Einzelfall eine klare Antwort auf die Frage notwendig sei, "inwieweit Interessen Deutschlands den Einsatz erfordern und rechtfertigen". Es war daher nicht verwunderlich, dass für den in dieser Woche beschlossenen Bundeswehreinsatz im Kongo auch auf die Bedeutung des Landes als Rohstofflieferant hingewiesen wurde.Betrachtet man beide Konfliktpunkte im Zusammenhang, so wird die Tragweite der sich ergebenden Folgefragen sichtbar: • Wo soll eine Terrorgefahr bekämpft werden können? Nur innerhalb oder auch jenseits des deutschen Hoheitsgebietes? • Soll der Bundeswehr auch militärisches Handeln gegen Ziele erlaubt werden, die sich auf dem Gebiet eines anderen Staates befinden? Wo sollte dies möglich sein? • Soll präventives und präemptives militärisches Handeln nur bei Gefahren für die innere Sicherheit möglich sein oder auch in Sachen äußerer Sicherheit? Übernimmt Deutschland bei Präemption und Prävention die Haltung der USA? •
Eröffnet sich hier eine Logik vorbeugender Militäreinsätze, die nicht nur bei
Terrorgefahren oder so genannten "schmutzigen Bomben" zur Anwendung kommt,
sondern auch, wenn nicht deutsches Territorium, sondern deutsche Interessen gefährdet
sind? Zum Beispiel die sichere Energie- und Rohstoffversorgung Deutschlands? Der Beitrag
der deutschen Marine zur Sicherung weltweiter Transportwege gegen Terror und Piraterie
findet schon heute immer wieder einmal Erwähnung. So wissen wir wenigstens wo wir dran sind. Es gäbe dererlei Beispiele noch zu Hauf. Ich lasse es für den Moment aber dabei bewenden. Für heute abschließen möchte ich dieses Thema, mit zwei der vielen Textstellen, aus dem aktuellen Koalitionsvertrag, die das Wort "Frieden" enthalten. Gemeinsam
mit den USA setzen wir uns auch künftig für Frieden, Demokratie und Freiheit in
der Welt ein. Die Zusammenarbeit mit den USA ist besonders wichtig für ein
gedeihliches Verhältnis zwischen der islamischen Welt und dem Westen, bei der
Sicherung von Frieden und Stabilität im Nahen und Mittleren Osten und auf dem
Balkan, im Kampf gegen Armut und Hunger, im Umgang mit zerfallenden Staaten,
dem Flüchtlingselend, den fortgesetzten strukturellen weltwirtschaftlichen Ungleichgewichten,
im Kampf gegen den Terrorismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen
sowie gegen die Folgen von Naturkatastrophen und Epidemien. Wir vergleichen mit obiger Realität!!!! Das entbehrt nicht
einer gewissen Ironie: ...im Kampf gegen den Terrorismus und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen...
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 14.06.06 #
Ich
schlepp mich jetzt seit 1½ Wochen mit so'ner verdammten Sommergrippe
durch! Und "obwohl"
ich die Zeit Arbeiten war
Wünsche
euch einen schönen Feiertag und mir gute Besserung
Neulich sah ich im Fernsehen - in irgendeinem Dritten war's glaube ich - zufällig einen Bericht über Studentenproteste gegen Studiengebühren. Unter anderem war dort ein Plakat zu sehen, auf dem es hieß "Bildung muß umsonst bleiben!!". Exemplarisch habe ich dazu folgendes, anderes Bild aus dem Spiegel gefunden:
Bildung umsonst?? Schauen wir mal!
(Datenquelle: Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts) Schwer zu sagen, wie sich die "weiter gefassten" Posten in die Gesamtsumme zusätzlich reinrechnen lassen. Die Anteile lassen sich im Hinblick auf "Bildungskosten" nicht näher unterteilen. Auch weiß ich nicht, ob in dem Posten "Hochschulen" schon alle Personalausgaben, Sachaufwand usw. enthalten sind. Von daher kann ich im Weiteren nur von "Unterstellungen" ausgehen. Der Einfachheit halber setze ich die Gesamtsumme für das Hochschulwesen einfach mal auf 30,0 Mrd.€ fest. Wie sich die folgenden Rechnungen unter anderen Annahmen - z.B. für den gesamten Bildungssektor, mit vielleicht so was um die 80-100 Mrd.€ - ändern würden, könnt ihr ja selbst berechnen. 30 Mrd.€ also!! Umsonst würde ich dies nun nicht gerade
nennen!!
30,3 Millionen Erwerbstätige müssen demnach für die 30 Mrd.€ für die Hochschulbildung aufkommen. Pro Erwerbstätige/n ergibt sich somit ein theoretischer Betrag von rund 1000 Euro im Jahr. Nur damit wir mal eine Zahl haben. Entsprechend mehr, wenn wir obige 80-100 Mrd.€ ansetzen würden. Kommentare: Einerseits... Wir wissen aber, der Debitismus
schlägt gnadenlos zu! Irgendjemand muß sich dafür verschulden.
Die beispielhaften 1000 Euro wachsen nicht auf dem Baum! Da bleiben
aber nur zwei "Subjekte". Ähhh...außerdem ist irgendwie nicht so recht einzusehen, daß
das "für-umsonst-Studieren" eines Millionärskindes
als sozial zu bezeichnen ist Andererseits...
Es nervt einfach ungemein, daß einem
auf der einen Seite ständig und ohne Unterlaß zusätzlich was gestrichen
oder erhöht wird
(Klick auf Bild links), auf der anderen Seite aber gleichzeitig
immer noch mehr aufs Auge gedrückt wird - und das, ohne entsprechende
Gegenleistung! Der einzige Sinn und Zweck ist das Stopfen von Haushaltslöchern.
Oben Gennantes (unter Einerseits...) hätte schon vor Jahrzehnten befolgt oder erst gar nicht geändert werden sollen (je nach dem wie man's sieht)!! Mittlerweile ist der "Point of no return" im Grunde längst überschritten. Das ganze System wurde jahrzehntelang dermaßen auf den Staat zugeschnitten, daß ein Rückzug desselben in der Tat mit Ungerechtigkeiten einher geht. Ich denke schon, daß das auch für dieses Thema gilt. Im jetzigen Zustand, mit was weiß ich wie vielen Millionen Arbeitslosen (sind es möglicherweise 11 Millionen?), werden Studiengebühren die Ungleichheiten wohl nur noch erhöhen.
1Abgesehen von der Grundlage, das niemand verhungern darf. !!!Nicht mehr!!! Aber auch nicht weniger. DAS sollte sich jede Gesellschaft bis zu ihrem Ende leisten können. ****************************************************************************** Aus einleitend genannten Gründen, mach' ich mir's einfach und kopiere einfach mal einen Forenbeitrag rein:
>ihre Beiträge vom 08.03. und 15.03.2006 habe ich mit großem Interesse gelesen, weil für mich die Frage, ob auch ein demokratischer Staat mit Macht, basierend auf dem hiesigen Wirtschaftssystem (Debitismus), zwangsläufig untergehen muss, nicht geklärt ist. Danke für die Frage. Das Problem liegt darin, dass der „Staat mit Macht“ nicht etwa auf einem „Wirtschaftssystem“ basiert, sondern dieses überhaupt erst schafft. Ein vorstaatliches Wirtschaften (also mit Privateigentum, das Nichteigentümer zwingen kann und mit Privatkontrakten, die vollstreckt werden können – Gegensatz dazu: Produzieren) in dem Sinne, dass es seit jeher allseits „Freie“ gegeben habe, die sich dann „irgendwann“ einen „Staat“ ausgedacht und diesen als „übergeordnete Instanz“ implementiert hätten (per „Gesellschaftsvertrag“ o.ä.) ist nicht nachweisbar. Umgekehrt setzen Privateigentum und Privatkontrakte ein Machtsystem voraus. Es muss also bereits eine Staatlichkeit (Staatsform spielt keine Rolle) existieren, bevor sich aus Privateigentum (Untereigentum, Obereigentümer bleibt der Staat) und mit Hilfe von Kontrakten („Wirtschaftssytem“) jene Returns erwirtschaften lassen, von denen die Staatlichkeit selbst existieren kann. Wirtschaften kann erst besteuert werden, nachdem irgendwer gewirtschaftet hat – ohne Einkommen keine Einkommensteuer ohne Umsätze (Umsatz = Eigentums- und/oder Besitztransfer und nicht etwa „Konsum“, der sich seinerseits nicht besteuern läßt, da nicht Zustände oder besteuert werden können, sondern immer nur „real people“) keine Umsatzsteuer, um die beiden in heutigen „Demokratien“ finanziell wichtigsten Steuerarten zu nennen. Alle Ableitungen zum Thema „Wirtschaften“ müssen mit dem beginnen, was in der menschlichen Geschichte am Anfang stand: Kleine Einheiten („Stämme“, „Dorfgemeinschaften“, „Familien“ usw.), die solidarisch strukturiert waren (Redistribution des „gemeinsam“ Produzierten auch an jene, die noch nicht oder nicht mehr am Produzieren beteiligt waren), die soziale Sanktionen kannten und die im Laufe der Bevölkerungsvermehrung Hierarchien entwickelten, in denen bereits das Macht- und Zwangsabgabensystem anklingt („Big Man“- und LU.GAL.-Phänomen, usw.). Dreh- und Angelpunkt bei dem Switch vom Produzieren zum Wirtschaften ist die sanktionsbewehrte Abgabe. Diese setzt (Fremd)-Herrschaft voraus, vgl. das Oppenheimer-Modell der „Staatsentstehung“. Einige Zitate (ex Wiki): Danach zeigt die Geschichtsforschung, dass jeder Staat „seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung (ist), die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger. Kein primitiver »Staat« der Weltgeschichte ist anders entstanden ...“. Nachdem der Staat also etabliert ist: „Jeder Staat der Vergangenheit und Geschichte, dem dieser Name unbestritten zukommt, jeder Staat vor allem, der in seiner Entwicklung zu höheren Stufen der Macht, der Größe und des Reichtums weltgeschichtlich bedeutsam geworden ist, war oder ist ein Klassenstaat, d. h. eine Hierarchie von einander über- und untergeordneten Schichten oder Klassen mit verschiedenem Recht und verschiedenem Einkommen.“ „Der unversöhnliche Zwiespalt der Theorien vom Staate erklären sich daraus, dass keine von ihnen vom soziologischen Gesichtspunkte aus entstanden ist. Der Staat ist ein universalgeschichtliches Objekt und kann nur durch breit spannende universalgeschichtliche Betrachtung in seinem Wesen erkannt werden. Diesen Weg (...) hat bisher, außer der soziologischen, keine Staatstheorie beschritten. Sie alle sind als Klassentheorien entstanden.“ Eine ökonomische Staatstheorie bzw. eine „Theorie“ der Folgewirkungen entwickelt sich seit einiger Zeit. Staat im Oppenheimer’schen „Klassen“-Sinne (heute: politische Klasse vs. Klasse „Rest der Bevölkerung“ – auch wenn es Auf- und Abstiegsmöglichkeiten gibt, vgl. Paretos „Kreislauf der Eliten“) wird dabei mit Epitheta wie „kriminelle Vereinigung“, „stationärer Bandit“, „mafiöse Struktur“ usw. belegt (vgl. Tilly, Kreisky u.v.a. mehr). Oppenheimer schließlich: „Man kann den Staat auffassen als eine ökonomische Kollektivperson der herrschenden Klasse, die sich die Arbeitskraft der Untertanen als »Wertding« beschafft hat.“ Der Kern! Denn die „Beschaffung“ erfolgt nicht kostenlos, die Kosten entstehen bereits, bevor überhaupt Untertanen definiert werden können und bevor ihre Arbeitskraft von der herrschenden Klasse genutzt bzw. „ausgebeutet“ werden kann. Damit sind wir wieder mitten drin im unlösbaren Vorfinanzierungsproblem des Staates. Jedenfalls sind – so das Handbuch zur Gewaltforschung (2002) – alle „modernen Staaten“ in ihrer derzeitigen territorialen Ausprägung aus Gewaltakten hervorgegangen (das Handbuch versteht allerdings „Gewalt als „soziales Phänomen“ und behandelt die ökonomische Aspekte – z.B. Kosten - des Gewalteinsatzes nicht). Die Eröffnungsbilanz eines Staates sähe demnach so aus: Aktiv (Vermögen): „Wertding“ Untertanen (abgezinst, in Teilen der „Arbeitskraft“ bis max. 100 % oder wie auch immer) Passiv (Kapital): Summa Kosten der Beschaffung des „Wertdings“ Soweit formell okay. Da die Kosten aber nicht stehenbleiben (zunehmende Staatsquote, Kosten für Machterhalt bzw. Machtwechsel, usw.) müsste das „Wertding“ laufend angepasst werden, wegen der Zeitdifferenz (Kosten vor Erlös) sogar überproportional. Die Arbeitskraft der Untertanen, also deren Returns in einer für die herrschende Klasse ihrerseits für sich verwendbaren Form, kämen wir zu dem Ergebnis, dass die Untertanen mehr abzugeben haben als ihnen wieder zurückfließt (egal, ob in realer, naturaler oder monetärer Form). Als Rechnung: Abgaben minus verbliebenes Resultat der Arbeitskraft der Untertanen (verfügbares „Einkommen“ I) = Staatseinnahmen. Diese minus Staatskonsum = Staatsausgaben (Redistribution/Retransfer an die Untertanen, geht dann ein in verfügbares „Einkommen“ II). Daraus klar: Abgabentransfer (Untertanen Staat) > Retransfer (Staat Unteranen). Diese Lücke wird entweder immer größer (Unteranenbelastung steigt periodengleich) oder sie wird durch Vorgriff auf periodenspätere Untertanenbelastung geschlossen (sog. „Staatsverschuldung“, von der es ganz richtig heißt, sie sei von „kommenden Generationen“ zu „tragen“). Oppenheimer weiter mit klarer Sicht: "Herrschaft war nie etwas anderes als die rechtliche Form einer wirtschaftlichen Ausbeutung." Ausbeutung heißt eben nichts anderes als: Jemand bekommt später weniger (zurück) als er früher (ohne Ausbeutung) hätte behalten oder erhalten können. Noch zu Oppenheimers entscheidendem Punkt zum Stichpunkt „Demokratie“: „Da man nun die »Herrschaft über sich selbst« nicht dazu gebrauchen kann, sich selber auszubeuten, (...) so ist damit bewiesen, daß bei voller Verwirklichung der Demokratie die Demokratie aufhört, Kratie zu sein, und -Akratie wird.“ Sollte nach „Auswegen“ aus diesem Dilemma gesucht werden, böte sich der Ansatz Hoppes an: Monarch betrachtete „Staat“ als sein Eigentum und versuchte damit pfleglicher umzugehen (Dynastiesicherung usw.) als jene, die in den aktuellen Demokratien die Staatsmachtmaschine „bedienen“ (grundsätzliche „Verantwortungslosigkeit“ – aufgrund fehlender Ex-Post-Sanktionen – der „politischen Klasse“). Aufbauend auf der Staatskritik Hoppes wäre an ein Modell zu denken, wo der Monarch nicht etwa zu seiner Finanzierung auf die „Arbeitskraft der Untertanen“ rekurriert und diese ausbeutet, sondern selbst für sich sorgt. Ansätze dafür waren frühe Formen etwa der frühmittelalterlichen Domänenwirtschaft (auch schon der Form der sich aus Oikos-Produktionen selbst erhaltenden frühen Formen der griechischen “Tyrannis“, in etwa auch der „Thing-Systeme“) - was aber letztlich naturalwirtschaftlich und nicht monetär durchexerziert wurde und entsprechend werden müsste. Unbewusste Rückbesinnungen darauf finden sich in frühen Parlamenten - die Abgeordneten der Paulskirche z.B. bezogen keinerlei Diäten, sondern kamen mit eigenen Einkommen ausgestattet zusammen. Edward Montagu hat in seinen Reflections on the Rise and Fall of the Ancient Republicks (1759) m.W. den Gesamtkomplex als erster behandelt. Er gilt zwar als „schillernde“ und exzentrische Gestalt, was aber wohl auch seinem Ende (Padua 1776) zu danken ist: Er starb als Muslim. In diesem Zusammenhang sollte das muslimische Steuer- und Abgabensystem nicht unerwähnt bleiben, sondern zu intensiverem Studium einladen, zumal es bei der Lösung des Vorfinanzierungsproblems behilflich sein könnte. Überhaupt erscheinen Theokratien eingehender Betrachtung wert, ersetzen sie doch die verweltlichten (laizistischen) „Machtkosten“ eines entsprechend teuren Apparates mit einer Endlos-Gesetzesflut für den Zusammenhalt („Gemeinwohl“) durch das „einmal und für immer gültige“ Vorschriften „von ganz oben“ also ex oberhalb der mundanen Machtsphäre. Ein weiteres weites, weites Feld. Zur Islam-Debatte noch eine Fußnote, die belegt, dass auch ökonomische Dinge darin noch längst nicht als „abgehakt“ gelten dürfen: Der türkische MP Erdogan wollte an Stelle des nicht unerfolgreichen ZB-Chefs Serdengecti einen „islamischen Bankier“ und bekennenden Zinsgegner berufen, was der Staatspräsident mit seinem Veto verhinderte. >Meines Erachtens kann mit dem dort dargestellten Modell der Mikroökonomie nur geklärt werden, wieviele Steuerzahler sinnvoll sind, damit der Gewinn des Staates, soweit es überhaupt einen gibt, maximal wird. Also könnte man mit diesem Modell nachrechen, wie groß ein Staat werden darf, damit Steuereinnahmen und Staatsausgaben bezüglich des Gewinnes im optimalen Verhältnis stehen. Richtig, es handelt sich um ein Modell der Mikrotheorie. Allerdings ist zu bedenken, dass der Staat mit seinen ökonomischen Aktivitäten, zu denen nicht nur die Umsatzerzwingung per Abgaben gehört, sondern insbesondere seine „Teilnahme“ am Kapitalmarkt ebenfalls mikroökonomisch, also als – wenn auch ziemlich großer – Teil des „Gesamtwirtschaft“ betrachtet werden muss. Dass sich mit Zwang die Schere zwischen Kosten (Staatsausgaben hier als Summe aus Selbstbehalt = Staatskonsum und Retransfer, siehe oben), deren Höhe und Gestaltung überdies der (wenigstens auf Zeit von den Untertanen, fälschlich als „Souverän“ bezeichnet) übertragenen Willkür der politischen Klasse anheim gegeben sind und den Erlösen (Steuereinnahmen) schließen oder gar so etwas wie ein „Gewinn“ erzielen ließe, halte ich für ausgeschlossen. Hauptgrund meiner Skepsis: Zwang verursacht nicht nur zusätzliche Kosten, sondern auch Zeitverlust und demnach eine Finanzierungslücke. Das kommt bei Freiwilligkeit zwar auch vor („säumige Schuldner“ usw.), nicht aber als mikroökonomisch relevante Regel oder kann – je nach Kontraktverhältnis – ausgeschlossen werden. Die Ähnlichkeit zwischen dem Cournot’schen (privaten) Monopol und dem Staatsmonopol bei der Erlöserzielung ist in der Tat gegeben, aber bei privaten Monopolen gibt es Ausweichsmöglichkeiten, es existiert Marktzugang für Konkurrenten und entsprechende „Verhinderungsgesetze“ (Kartellrecht usw.), so dass ein Betroffener in der Regel im Areal verbleiben kann (oder wird). Beim Staatsmonopol eröffnet sich nur die Möglichkeit, das Machtareal zu verlassen und sich einem „günstigeren“ anderen Staatsmonopol hinzugeben, was oft genug genutzt wird. Doch das Plus der „kleineren“ Staatsoasen bedeutet für die großen Areale ein entsprechendes Minus.
Die Frage nach dem „wie groß?“ könnte also mit einem „möglichst klein“ beantwortet werden. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 05.06.06 #
Aufgrund
der Feiertage und daraus resultierender, diverser sozialer Verpflichtungen
Ich
bitte um Verständnis
Vorab 1:
Vorab 2: Zu dieser ganzen Thematik nochmals ein paar erklärende Auszüge aus "DAS ist unser heutiges Kredit und Kreditgeldsystem (in 59 Punkten)" : ..... Vorab 3: Für grundsätzliche Erklärungen zu diesem Thema, bitte HIER kurz reinschauen.
1.) Kredite
deutscher Banken an Nichtbanken (Unternehmen,
Privatpersonen und öffentliche Haushalte, z.T.
auch Euro-Raum)
Insgesamt stieg die zusätzliche
Neuverschuldung um satte 50,58 Mrd.€, oder 1,34%! Emissionsstatistik für
Wertpapiere der Buba
(
>>): Ein bißchen spekulative Interpretation zur Tilgung: ~ In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle
ergaben sich für die zusätzliche Kreditvergabe recht kleine,
oder sogar negative Werte, wenn die Tilgung über, oder im Bereich
des Durchschnittswerts von 72,26 Mrd.€ lag. Meine Interpretation ist dahingehend, daß die zusätzliche Neuverschuldung
seit geraumer Zeit eher tilgungsabhängig, als selbsttragend
ist. Aufgrund dessen fehlt mir ein bißchen die echte Dynamik
dahinter. Da ich keine langfristigen Datenreihen vorweisen kann,
bewegt sich dies selbstverständlich ausschließlich im Reich
meiner Interpretation und muß somit nicht zwingend allgemeine
Aussagekraft besitzen Nichtsdestotrotz, für das Gesamtjahr liegen wir bis jetzt bei einem Plus
von 105,17 Mrd.€, oder +2,86%!! Langsam aber sicher sieht das, selbst
für mich und wenigstens im Moment, wirklich nach einer echten Trendwende
aus! Zur Zeit komme ich nicht umhin, mir, in der Tat positiv überrascht,
verwundert die Augen zu reiben!! Natürlich kann es damit auch schnell
wieder vorbei sein. Wer weiß schon, was der "Trigger"
(??)
sein wird. Im Moment allerdings, können wir zufrieden sein!! --------------------- 1
2.) Kredite an
inländische Nichtbanken (nur Unternehmen und
Privatpersonen, ohne
Wertpapiere)
Nur die
Buchkredite
betrachtend (Graphik), ging es für den April '06 bei den Unternehmen
und Privatpersonen eher bedächtig nach oben!! Eine Zunahme der
Neukreditaufnahme um 6,62 Mrd.€, oder 0,29%! Nicht
wirklich schlecht, aber auch kein Kracher!! Für das Gesamtjahr liegen wir bei den Buchkrediten somit bis jetzt bei einem Plus von 39,02 Mrd.€, oder +1,75%. Inklusive der Wertpapiere zeigt sich ein positiver Wert von 81,31 Mrd.€, oder +3,37%. Ich kann es kaum glauben, aber im Augenblick sieht
das tatsächlich nach den "guten alten Zeiten" aus! «Erfreuen wir uns der guten
Daten. Kurz noch die... 3.) "Bankstatistische Gesamtrechnungen in der Europäischen Währungsunion, Konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs)" Kredite an "Unternehmen und Privatpersonen" 2005/2006 (Mrd. €) ( >>)
Differenz von April '06 auf März '06 = +156,1 Mrd.€, oder +1,58% (Vormonat, siehe Tabelle links). Teile ich die +156,1 Mrd.€ auf die zwölf Länder der Währungunion auf, dann ergibt sich pro Land eine Zunahme von im Schnitt +13,00 Mrd.€ (das ist natürlich nur ein Mittelwert und deshalb nur begrenzt aussagefähig) Erwähnenswert ist vielleicht noch, das hierbei die Buchkredite mit +84,7 Mrd.€ zunahmen, was als durchaus positiv zu werten ist. Allerdings nahmen gleichzeitig auch die Aktien
und sonstige Dividendenwerte um 50,7 Mrd.€ zu!! Das macht immerhin
32,48% des gesamten Zuwachses aus (Vormonat siehe unten, kursiv). Wird da wieder wer unvorsichtig?
Auf den Gedanken könnten wir schon kommen, schauen wir uns das hier an.
Vormonat: Allerdings nahmen gleichzeitig auch die Aktien
und sonstige Dividendenwerte um 36,0 Mrd.€ zu. Das macht immerhin
30,33% des gesamten Zuwachses aus (Vormonat 16,19%). Hier sieht es nach wie vor positiv aus. Und ausnahmsweise konnten die deutschen Zahlen diesmal mithalten. Also: «Klar ist, der Kettenbrief bedingt,
Die feinere Unterteilung der "üblichen" inländischen Kreditvergabe ("Neues von der Kreditfront: Kredite an inländische Nichtbanken") in Unternehmen/Selbständige und unselbständige/sonstige Privatpersonen
Unternehmen/Selbständige: Unselbständige/sonstige
Privatpersonen:
(>>) Wir können deutlich das Anziehen des Wohnungsbaus in den vergangenen drei Monaten sehen. Diesbezüglich gebe ich allerdings dieses zu bedenken: Bei letztmaliger Vorstellungen der Zahlen zeigte ich folgende Tabelle und Kommentar:
»Wie wir sehen, der Anteil der Kredite für den Wohnungsbau an der Gesamtsumme der aufgenommenen Kredite liegt mittlerweile bei 76,9%. Noch 1980 lag dieser bei nur 33,7%.«
Das aktuelle Verhältnis
im März '06 liegt schon bei 77,34%, und somit um 0,44%
höher - in nur einem Quartal!! Denn sollte hier die Luft rausgehen, was wir angesichts folgender Meldung - entscheidend ist der von mir kursiv gestellte Teil - am Beispiel Sachsen ohne Weiteres vermuten können, ... • Ein Fünftel mehr Baugenehmigungen als Anfang 2005 Kamenz (ddp-lsc). Nach dem Wegfall der Eigenheimzulage zum 1. Januar ist die Zahl der Baugenehmigungen zu Beginn des Jahres in Sachsen noch einmal deutlich gestiegen. Im ersten Quartal erteilten die Behörden 2813 Baugenehmigungen, ein Fünftel mehr als Anfang 2005, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Kamenz mitteilte. Drei Viertel der Baugenehmigungen wurden für Einfamilienhäuser erteilt. Da für die Gewährung des staatlichen Bauzuschusses das Datum der Antragsabgabe entscheidend ist, hätten viele Bauherren ihre Anträge noch im Dezember eingereicht, die Behörden diese aber erst zu Beginn des neuen Jahres bearbeitet. Im weiteren Jahresverlauf ist laut Behörde wieder mit einem Rückgang der Baugenehmigungen zu rechnen. Der Bundestag hatte im vergangenen Dezember das Ende der Eigenheimzulage zum 1. Januar dieses Jahres beschlossen. (ddp) (>>) ... dann bricht
möglicherweise ein wesentlicher Teil der Neuverschuldung der Unselbständigen und sonstigen
Privatpersonen weg. Ich glaube, ich brauche nicht weiter zu erläutern,
was das dann bedeuten würde!!! |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
# 28.05.06 #
• Neues vom Big Brother!!
Ist ja alles nicht so wahnsinnig "spannend", muß aber ab und zu mal sein. Hilft den Überblick zu bewahren.
• BRD-Verschuldungsgesamtrechnung (kurz gefasst und ein wenig vereinfacht) Habe mal die Tabelle aktualisiert und ein wenig ergänzt. - Inklusive Banken (2723,28 Mrd.€, >>) stellt sich die Situation für 2005 folgendermaßen dar:
• Rentenkassen Mal wieder der Blick auf
die Rentenkassen. Bitte HIER
für die aktuellen Daten nachschauen!
...und... Die Bundesregierung bestätigte heute auf meine Anfrage im
Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales, dass sie, wie auch im
Rentenversicherungsbericht 2005 ausgewiesen, im Jahr 2006 ein
Rekord-Defizit der laufenden Einnahmen und Ausgaben von 6,1 Milliarden
Euro erwartet. Lassen wir auch noch die Buba zu Wort kommen (>>): Die gesamtstaatliche Einnahmenquote (VGR-Abgrenzung), die 2005 noch leicht zugenommen hatte, dürfte im laufenden Jahr wieder sinken. Dazu trägt bei, dass die Sozialversicherungsabgaben bei praktisch unveränderten Beitragssätzen kaum zunehmen werden.2) [VGR=VolkswirtschaftlicheGesamtrechnung] 2 Die Vorverlegung von Abführungsterminen für Sozialbeiträge wirkt sich in der Abgrenzung der VGR auf Grund der periodengerechten Verbuchung nicht aus. Wie gesagt, reichlich heiße Luft also! Niemand traut sich richtig ran, und niemand will richtig, daß sich rangetraut wird. Es wird seinen Weg gehen! Dazu nochmals die Graphik aus obigem Link... ...und der Vergleich zu heute. Für 2006 sind im Bundeshaushalt
die "Leistungen an die Rentenversicherung (RV)"
mit 77,4 Mrd.€ eingeplant (>>).
Bei Gesamtausgaben von angedachten 261,7 Mrd.€, stehen die 77,4
Mrd.€ für 29,58% des gesamten Haushalts. Wie gesehen waren es noch
2002 nur 29,1%, also ca. 0,5% weniger!! 1Ganz nebenbei,
absolut gesehen entspricht das einer Erhöhung um 2,1%!!!!
Apropos "Spitz auf Knopf". ICH KANN NICHT
ANDERS: DAS MUSS ICH EINFACH BRINGEN!!!
Alldieweil sich H.E. auf der kuscheligen Pensionscouch rumlümmelt, dürfen wir - mehr oder weniger erstaunt - feststellen, was tatsächlich daraus geworden ist (BMF-Monatsbericht 03/06. >>):
Knapp vorbei, sag ich da mal so !! P O L I T I K !! Um auf dem Laufenden zu bleiben!!
[...] Betrachtet man sich die beiden freigegebenen Überwachungskamerasequenzen näher, (z.B. auf der Seite http://www.judicialwatch.org/flight77.shtml ) ist man ziemlich verblüfft. Der medial herbeiposaunte Todesstoß für „Pentagon-Verschwörungstheoretiker“ ist nämlich schlicht und ergreifend nirgends erkennbar! Eher ist das Gegenteil der Fall! [...] Was mir an dieser und diverser anderen
"Geschichten" jedoch so richtig auf den Sac.
geht, ist folgendes: Na, denn mal los, mit dem "investigativen
"
Das US-Verteidigungsministerium hat zwei Videos vom Anschlag auf das Pentagon am 11. September 2001 veröffentlicht. Es sind die ersten Filmaufnahmen, auf denen der Absturz des entführten Flugzeuges der American Airlines zu sehen ist. Die WELT ist auch nicht viel besser >>.
Auch die SÜDDEUTSCHE glänzt mit investigativem Journalismus
>>.
Bei der BILD habe ich leider überhaupt nichts dazu gefunden. Wäre
durchaus interessant gewesen. ******************************************************************************
Letzten Freitag erschien auf dem Titel von Kanadas größter (neo-)konservativer Zeitung „National Post“ ein Foto aus dem Jahr 1944, das ein Paar mit einem gelben „Judenstern“ zeigt. Es illustrierte einen Bericht des exil-iranischen Journalisten Amir Taheri, nach dem das iranische Parlament ein Verhaltens -Gesetz erlasssen habe, das die farbige Kennzeichnung der Kleidung nicht-moslemischer Bürger vorschreibt. „Verwandelt sich Iran in Nazi-Deutschland ?“, fragte das Blatt – und nach dem ausführlichen Bericht samt Foto konnte die Antwort nur lauten: „Na klar!“ – und so wurde die Geschichte weltweit kolportiert, von Fox News und MSNBC über New York Post, New York Sun, Washington Times bis zur Jerusalem Post. Dass es sich dabei um eine Falschmeldung handelte, die von der Botschaft in Ottawa und einem jüdischen Abgeordneten im iranischen Parlament, Maurice Motamed, umgehend dementiert wurde - "This report is a complete fabrication and is totally false" – spielte dann schon keine Rolle mehr, die Lüge war zur Nachricht promoviert. Ihr Erfinder, der Journalist Taheri ,arbeitet für die PR-Agentur Benador Associates, die Neocon-Kommenatoren und Kriegstrommler für alle Gelegenheiten vermittelt: Pre$$titutes und „Experten“, die schon bei der PR-Vorbereitung der Irak-Invasion kräftig mitfälschten und nun heftig an der Hetze gegen Iran stricken. Und da ohne einen Adi bekanntlich die Choose nicht läuft, muß halt gehitlert werden, auf Judenstern komm raus. Nicht um einen propagandistischen Fake, sondern um ein juristisches Faktum handelt es sich unterdessen bei dem neuen Heirats-Gesetz, das gerade von einem „demokratischen“ Verfassungsgericht abgesegnet wurde, und das so 1a rassistisch geraten ist, dass Adolf und seine Nürnberger Gesetzgebungsfreunde ihre helle Freude hätten. Dass man von diesem Gehitler recht wenig hört, liegt nur daran, dass es nicht im Iran beschlossen wurde, sondern – peinlich, peinlich - in Israel. (>>) |